Napo in: Kein Grund zum Lachen
Ein Film zum Thema
Stolpern und Stürzen
Informationen und Tipps für die Vorführung
Das finden Sie in dieser Broschüre
1 Worum es geht
3
2 Zielgruppen und Ziele
4
3 Tipps für die Vorführung
5
4 Informationen zu den einzelnen Szenen
7
5 Weitere Informationsmittel
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Technische Hinweise
Sie haben die Wahl zwischen 24 verschiedenen Sprachversionen. Napo
kommt aber ohne Worte aus und ist deshalb in jeder Sprachversion für
alle Zuschauenden geeignet.
Diesen Napo-Film können Sie auf einem PC oder anderen Endgerät
auch unabhängig von einem DVD-Laufwerk nutzen. Diese DVD enthält
dafür einen zusätzlichen Datenteil. In den Ordnern «WMV» und «MP4»
sind die Sprachversionen Deutsch, Französisch und Italienisch des
Films als separate Videodateien in den Formaten WMV und MP4 abgelegt. Diese Dateien können Sie z.B. mit Hilfe Ihres PCs auf beliebige
kompatible Endgeräte kopieren und darauf abspielen.
Unsere Filme finden Sie ebenfalls auf dem Internet:
• www.suva.ch/filme
• www.youtube.com/suvaschweiz
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1 Worum es geht
Alle zwei Minuten stolpert und stürzt irgendwo in der Schweiz ein Mensch
so schwer, dass es zu einer Unfallmeldung an die Versicherung kommt.
Dabei ist nicht etwa von Stürzen von der Leiter oder gar vom Dach die
Rede. Die meisten Stürze geschehen auf ebenem Boden und auf Treppen.
Doch auch diese scheinbar banalen Unfälle sind nicht immer harmlos.
Schmerzhafte Verletzungen und monatelange ärztliche Behandlungen
können die Folge sein. Oft genug enden Stürze noch schlimmer. Deshalb
sind sie «kein Grund zum Lachen».
Wer bei Stolperunfällen denkt: «Wenn der Mitarbeiter besser aufgepasst
hätte, wäre der Unfall nicht passiert» oder gar schadenfreudig ist, macht
definitiv einen Fehler. Denn: Wo einmal jemand gestolpert ist, wird mit
grosser Wahrscheinlichkeit wieder jemand stolpern. Um weitere Stürze
zu vermeiden, gilt es deshalb, die Stolperfalle zu beseitigen, die den
Unfall verursacht hat. Denn Menschen stolpern nicht von ungefähr.
Vielmehr liegt oft etwas im Weg, der Boden ist uneben oder rutschig
oder es ist finster. Und dagegen helfen einfache Mittel: Ordnung halten,
genügend Licht, das Ausbessern beschädigter Böden, das Reinigen
nasser und ölverschmierter Böden oder Streumittel gegen Glatteis.
Auch die richtigen Schuhe sind entscheidend.
Genau das will Napo im Film «Kein Grund zum Lachen» vermitteln.
Er räumt auf mit dem Vorurteil, dass Sturzopfer selber schuld sind.
Er sensibilisiert für das Thema Stolperfallen und motiviert dazu, diese
konsequent zu beseitigen.
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2 Zielgruppen und Ziele
«Kein Grund zum Lachen» spricht Arbeitnehmende aller Kaderstufen
und Branchen an. Weil Napo-Filme nicht mit der Sprache kommunizieren,
sondern mit Bildern, Gesten, Geräuschen und Musik, eignen sie sich
insbesondere auch für fremdsprachige Mitarbeiter.
Der Film zeigt, dass Stolperunfälle weder Banalitäten, noch etwas zum
Lachen sind. Er sensibilisiert die Zuschauer für das Erkennen der Ursachen von Stolper- und Sturzunfällen und fordert sie dazu auf, selber
aktiv zu werden, um Stolperunfälle zu verhindern.
Die Zuschauer werden dazu motiviert, Stolperfallen
• zu erkennen
• wenn immer möglich so schnell als möglich zu beseitigen
• gut sichtbar zu markieren und zu melden, wenn das Beseitigen
nicht möglich ist
Stolperfallen sind alle Situationen, die zum Stolpern und Stürzen einer
Person führen könnten.
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3 Tipps für die Vorführung
«Kein Grund zum Lachen» ist ein Sensibilisierungsfilm. Wir empfehlen,
ihn im Rahmen einer Veranstaltung für die Mitarbeitenden zum Thema
Arbeitssicherheit vorzuführen. Um den Motivations- und Lerneffekt zu
erhöhen, ist es sinnvoll, für Ihren Betrieb besonders wichtige Aspekte
mit Hilfe von weiteren Informationsmitteln zu vertiefen (siehe Kapitel 5).
Planung
• Überlegen Sie sich, welche Aspekte des Films für Ihren Betrieb
besonders wichtig sind und die Sie vertiefen möchten.
• Bestellen Sie rechtzeitig die notwendigen Unterlagen (Merkblätter,
Plakate, Checklisten usw.)
• Laden Sie die Mitarbeitenden frühzeitig ein und geben Sie das
Thema der Veranstaltung bekannt.
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Vorführung
• Erklären Sie den Mitarbeitenden das Ziel der Veranstaltung, welche
Themen behandelt werden und worauf es Ihnen besonders ankommt.
• Führen Sie den ganzen Film vor.
• Zeigen Sie diejenigen Filmszenen nochmals, in denen Aspekte vorkommen, um die es Ihnen besonders geht.
Diskussion
• Machen Sie auf die Gefahren aufmerksam und besprechen Sie mit
den Mitarbeitenden die konkreten Massnahmen und die richtigen
Verhaltensweisen.
• Fragen Sie die Mitarbeitenden nach guten und schlechten Beispielen
aus dem eigenen Betrieb, die ihnen beim Ansehen des Films eingefallen sind.
• Ermuntern Sie die Mitarbeitenden, konkrete Verbesserungsvorschläge
zu machen.
• Nehmen Sie Kritik, Zweifel und Bedenken der Mitarbeitenden ernst
und versuchen Sie, Antworten zu finden.
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4 Informationen zu den einzelnen
Szenen
Szene 1: Die kleine Hürde
Eine kleine unscheinbare Stufe stellt ein grosses
Hindernis dar. Einige Mitarbeiter sind deswegen
schon gestürzt. Für den Lastentransport ist
die Stufe eine lästige Hürde. Alle ärgern sich,
aber niemand tut etwas dagegen, bis der
Chef selbst darüber stolpert. Erst jetzt erhält
Napo den Auftrag, etwas gegen die Stolperfalle zu tun. Doch wie so oft, bringt nicht die
erstbeste Lösung den Erfolg. Gut gemeint ist
noch lange nicht gut gemacht.
•
Diskutieren Sie mit Ihren Mitarbeitenden
mögliche Lösungen und Kontrollieren Sie
deren Realisierung und Nachhaltigkeit.
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Szene 2: Vom Zahn der Zeit
Selbst an einem ursprünglich perfekt eingerichteten Treppenhaus nagt der Zahn der Zeit.
Zudem neigen wir dazu, Treppen als Lagerund Abstellflächen zu missbrauchen. Kommt
dann noch eine schummrige Beleuchtung
hinzu oder lässt die Reinigung zu wünschen
übrig, kann das Treppensteigen zur gefährlichen
Höhlenexpedition werden.
Legen Sie bei Treppenhäusern und Gehwegen Wert auf sorgfältige Instandhaltung.
• Missbrauchen Sie Wege und Treppen nicht
als Abstellflächen.
• Sorgen Sie für helle Beleuchtung, damit
Treppenstufen und allfällige Hindernisse
gut sichtbar werden.
• Rüsten Sie oft begangene Treppen und
Wege mit Bewegungssensoren für das automatische Einschalten der Beleuchtung aus.
•
8
Szene 3: Das Glanzstück
Die Chefin stolpert in ihrem Büro beinahe über
eine hervorstehende Ecke des Teppichs. Zu
Recht verlangt sie, dass diese Stolperfalle
entfernt wird. Natürlich ist dies aber auch
gleich die Gelegenheit, um das Büro zu verschönern. Und natürlich gefällt da jene Variante
am besten, die optisch am meisten hergibt.
Da wird die Warnung, dass geschliffener
Marmor bei Nässe glitschig wird, glatt in den
Wind geschlagen.
Berücksichtigen Sie bei Neuanschaffungen
und Renovationen immer auch die Sicherheitsaspekte.
• Das Aussehen ist zwar ein wichtiges Argument für oder gegen ein Produkt. Erhöht die
schöne Lösung aber das Unfallrisiko, kann sie
auch zu einer sehr teuren Lösung werden.
•
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Szene 4: Im Blindfl ug
Lasten sollten so getragen werden, dass man
den Weg und allfällige Hindernisse rechtzeitig
erkennen kann. Bewegt man sich «im Blindflug» durch die Gegend, ist es umso wichtiger,
dass der Weg frei von Stolperfallen ist.
Instruieren Sie Ihre Mitarbeitenden über das
richtige Bewegen von Lasten.
• Zeigen Sie anhand dieser Szene, wie wichtig
es ist, das Entstehen von Stolperfallen zu
vermeiden.
•
Szene 5: Reden ist Silber, Handeln ist Gold
Napo ist sensibilisiert. Er erkennt Stolperfallen
sofort und meldet sie seinem Chef. Man einigt
sich auf eine gut sichtbare Abschrankung der
Gefahrenstellen. Bei manchen Hindernissen
könnte man sich aber komplizierte Sicherungsmassnahmen sparen. Denn sie wären mit
etwas Eigeninitiative sofort zu beseitigen.
Motivieren Sie Ihre Mitarbeitenden zur
Eigeninitiative und zeigen Sie, dass sie viele
Gefahren sofort selbst beseitigen können.
• Sicherheit durch Ordnung und Sauberkeit
(SOS) ist ein hilfreiches Motto beim Verhüten
von Stolper- und Sturzunfällen.
•
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Szene 6: Eiskalt erwischt
Durch die ungenügende Instandhaltung von
Regenrinnen, Ablaufrohren und Schächten
können sich nasse Flächen und Pfützen bilden.
Was im Sommer eventuell nur geringe Risiken
birgt, wird im Winter zur grossen Gefahr.
•
Planen Sie den Winter schon im Sommer
und Herbst. Sorgen Sie dafür, dass Regenwasser sauber abgeleitet wird, Dachrinnen
und Ablaufschächte frei von Laub und Moos
sind.
Szene 7: Wer zuletzt lacht…
…lacht nicht immer am besten. Was im «Reality TV» vielleicht noch zum Lachen anregt, ist
in der Realität überhaupt nicht lustig. Schadenfreude ist hier völlig fehl am Platz. Jeder
kann das nächste Opfer einer Stolperfalle
sein. Darum helfen Sie, mit den Stolperfallen
aufzuräumen.
Das Vorgehen ist:
• Stolperfallen erkennen
• Stolperfallen beseitigen
• Stolperfallen markieren und melden, wenn
sie nicht beseitigt werden können.
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5 Weitere Informationsmittel
Präventionskampagne «stolpern.ch» – Das Angebot für die Betriebe,
Broschüre mit der Zusammenstellung sämtlicher Hilfsmittel zur Kampagne
«stolpern.ch», Bestell-Nr. 88250.d
• «Unten», Film zur Präventionskampagne «stolpern.ch»,
Bestell-Nr. DVD 368.d/f/i/e
•
Suva
Arbeitssicherheit
Postfach, 6002 Luzern
Auskünfte
Tel. 041 419 58 51
Bestellungen
www.suva.ch/waswo
Tel. 041 419 58 51
Fax 041 419 59 17
Verfasser
Toni Röösli, Suva, Bereich Integrierte Sicherheit
Begleitbroschüre zum Film «Napo in: Kein Grund zum Lachen»
(DVD 377.d/f/i)
AS 1753.d – August 2014
Napo dans: Pas de quoi rire!
Un film sur le thème
des chutes et faux pas
Infos et conseils de présentation
Sommaire
1 Introduction
3
2 Groupes cible et objectifs
4
3 Conseils de présentation
5
4 Explication des différentes séquences
7
5 Publications complémentaires
12
Remarque technique
Vous avez le choix entre 24 versions linguistiques, mais quelle que soit celle
que vous choisirez, elle conviendra à vos spectateurs, car Napo est un film
sans paroles.
Souhaitez-vous regarder ce film sur un PC ou sur un autre appareil? Il est
également enregistré aux formats WMW et MP4 dans les dossiers
correspondants du répertoire de base du DVD. Les versions sont en
français, en allemand et en italien. Il vous suffit de les copier sur l’appareil
compatible de votre choix.
Nos films sont également disponibles en ligne:
•
•
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www.suva.ch/films
www.youtube.com/suvasuisse
1 Introduction
Une personne trébuche et tombe toutes les deux minutes quelque part
en Suisse en se blessant suffisamment grièvement pour déclarer le cas à
l’assurance-accidents. Il ne s’agit pas de chutes depuis une échelle ou un
toit: la plupart d’entre elles se produisent de plain-pied ou dans un escalier.
Mais si banals qu’ils puissent paraître, ces accidents ne sont pas toujours
bénins. Ils entraînent souvent de lourdes blessures et nécessitent des
mois de traitements médicaux. Et peuvent avoir des conséquences pires
encore. Ils ne donnent donc «pas de quoi rire».
Il serait faux de penser que l’on peut éviter de trébucher ou de tomber en
faisant «un peu plus attention» ou de prendre ces accidents «à la légère».
On sait en effet qu’à l’endroit où quelqu’un a trébuché d’autres personnes
trébucheront probablement aussi. Pour éviter d’autres chutes, il faut
donc éliminer la cause de l’accident. On ne trébuche pas par hasard.
Mais souvent à cause d’un objet qui traîne par terre, d’un sol inégal ou
glissant, ou d’un manque d’éclairage. Il existe des moyens de prévention:
faire de l’ordre, allumer la lumière, réparer les sols endommagés, nettoyer
les sols mouillés ou tachés d’huile, saler ou gravillonner les sols verglacés.
Le choix des chaussures joue aussi un grand rôle.
C’est exactement ce que montre le film de Napo dans: «Pas de quoi rire».
Il balaie le préjugé selon lequel les chutes se produisent par la faute des
victimes. Il sensibilise aux causes de chutes et faux pas et appelle les
spectateurs à procéder à leur élimination systématique.
3
2 Groupes cible et objectifs
«Pas de quoi rire» s’adresse à tous les travailleurs et responsables de
l’encadrement de toutes les branches. Il est aussi conçu pour un public
de langue étrangère, car il s’agit d’un film sans paroles, exclusivement
construit sur des images, des bruitages et de la musique.
Ce film montre que les chutes et faux pas ne sont pas des événements
banals ou ridicules. Il sensibilise à l’identification des causes d’accidents
et appelle à réagir en prenant les mesures nécessaires pour les éviter.
Les spectateurs apprennent
• à identifier les causes de chutes et faux pas
• à les éliminer au plus vite
• à les signaler de manière bien visible ou à les annoncer aux
responsables
On entend par cause de chute et faux pas toute situation pouvant
provoquer une chute.
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3 Conseils de présentation
«Pas de quoi rire» est un film de sensibilisation. Nous conseillons de le
présenter dans le cadre d’une séance d’information sur le thème de la
sécurité au travail. Afin d’en accroître l’effet incitatif et pédagogique,
nous vous conseillons aussi d’approfondir certains points concernant
directement votre entreprise à l’aide des publications complémentaires
indiquées à la fin de cette brochure (voir chap. 5).
Préparation
• Examinez les sujets abordés dans le film et réfléchissez aux points
à approfondir.
• Commandez les documents nécessaires (feuillets d’information,
affiches, listes de contrôle, etc.).
• Convoquez les collaborateurs et annoncez le thème de la séance
d’information.
5
Présentation
• Expliquez le but de la séance d’information, les thèmes abordés ainsi
que les points que vous souhaitez approfondir.
• Visionnez le film.
• Montrez une deuxième fois les séquences traitant des aspects
particulièrement importants pour vous.
Discussion
• Expliquez les dangers, puis organisez un débat afin de définir des
mesures concrètes et de déterminer le comportement à adopter en
fonction des situations.
• Après la diffusion du film, demandez aux participants de vous donner
des exemples de pratiques positives ou négatives dans leur entreprise.
• Encouragez-les à faire des propositions d’améliorations concrètes.
• Prenez au sérieux les critiques, les réserves et les doutes émis, et
essayez d’y apporter des réponses.
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4 Explication des différentes
séquences
Séquence 1: Un petit pas pour la
prévention!
Une petite marche anodine constitue parfois
un obstacle de taille. Elle a déjà fait tomber
plusieurs collaborateurs. Cette marche est
véritablement gênante lorsqu’on transporte
des charges. Tout le monde rouspète, mais
personne ne fait rien, jusqu’à ce que le chef
trébuche. Napo est alors chargé de prendre
des mesures pour éliminer l’obstacle. Mais,
comme cela est souvent le cas, la première
solution n’est pas toujours la bonne. Vouloir
«bien faire» ne signifie pas forcément «faire
bien».
•
Discutez des solutions envisageables avec
vos collaborateurs, puis vérifiez-en la mise
en œuvre et la durabilité.
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Séquence 2: La maintenance, ça compte!
La maintenance, ça compte, même dans un
escalier parfaitement aménagé! D’autant plus
que nous avons tendance à utiliser cet endroit
pour entreposer du matériel. Lorsqu’on y
ajoute un éclairage tamisé ou un nettoyage
laissant à désirer, emprunter un escalier peut
prendre une allure d’expédition spéléologique.
Entretenez et nettoyez soigneusement les
escaliers et les voies d’accès.
• N’entreposez pas de matériel sur les marches
d’escalier et les voies d’accès.
• Installez des éclairages suffisamment lumineux
pour voir correctement les marches et les
obstacles éventuels.
• Installez des capteurs de mouvement pour
l’allumage automatique des éclairages dans
les escaliers et les voies d’accès à grand
passage.
•
8
Séquence 3: Effets de sol!
La directrice manque de trébucher dans son
bureau en se prenant les pieds dans le bord
d’un tapis qui se soulève. Elle exige, avec raison,
que ce danger soit immédiatement éliminé.
Mais profite évidemment aussi de l’occasion
pour embellir son bureau. Et opte naturellement
pour la solution la plus esthétique. Elle n’a
cure de l’argument selon lequel le marbre poli
devient glissant lorsqu’il est mouillé.
En cas d’achat ou de rénovation, tenez toujours
également compte des aspects concernant
la sécurité.
• L’esthétique fait partie des critères de décision
importants, mais si la solution choisie présente
des risques d’accidents, elle peut aussi se
révéler extrêmement coûteuse.
•
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Séquence 4: Sur la piste des dangers!
Les charges doivent être transportées de
manière à voir le sol et les éventuels obstacles.
Lorsqu’on se déplace «à l’aveuglette», il est
donc d’autant plus important d’éliminer
préalablement tout objet encombrant.
Expliquez les techniques de manutention
à vos collaborateurs.
• Utilisez cette scène pour expliquer
l’importance d’éliminer tout obstacle
potentiel au sol.
•
Séquence 5: Au rapport!
Napo est sensibilisé. Il reconnaît immédiatement les risques de chutes et faux pas et les
signale à son chef. Ils s’accordent sur le marquage des zones dangereuses. Ces mesures
pourraient toutefois s’avérer superflues dans
certains cas, car il suffirait parfois simplement
d’un peu d’initiative personnelle pour éliminer
ces obstacles.
Invitez vos collaborateurs à prendre des
initiatives et montrez-leur qu’ils peuvent
éliminer immédiatement certains dangers
eux-mêmes.
• L’ordre et la propreté sont deux critères de
sécurité importants pour la prévention des
accidents dus aux chutes et faux pas.
•
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Scène 6: Gare à la météo!
Des flaques et des nappes d’eau peuvent
se former en raison d’un manque d’entretien
des gouttières, des tuyaux d’écoulement et
des bouches d’évacuation. Si les risques sont
anodins en été, la situation peut devenir
dangereuse en hiver.
•
Préparez l’hiver dès l’été ou l’automne.
Veillez à ce que l’eau de pluie s’écoule
correctement, enlevez la mousse et les
feuilles mortes dans les gouttières et les
bouches d’évacuation.
Séquence 7: TV gag!
La chute d’une histoire n’est pas toujours celle
que l’on attend! Certaines scènes amusantes
en téléréalité ne sont plus drôles du tout
lorsqu’on les vit soi-même. Nous rions parfois
du malheur des autres, mais les chutes et
faux pas n’arrivent pas toujours qu’aux autres.
Et chacun d’entre nous peut contribuer à
prévenir ces accidents.
Voici comment procéder:
• identifier les risques et obstacles potentiels
• les éliminer
• marquer les zones dangereuses et les
annoncer aux responsables
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5 Publications complémentaires
Campagne de prévention «trébucher.ch» – Offre destinée aux
entreprises, brochure illustrant l’ensemble des moyens d’action
de la campagne «trébucher.ch», réf. 88250.f
• «En bas», film de la campagne de prévention «trébucher.ch»,
réf. DVD 368.d/f/i/e
•
Suva
Sécurité au travail
Case postale
6002 Lucerne
Renseignements
Tél. 041 419 58 51
Commandes
www.suva.ch/waswo-f
Tél. 041 419 58 51
Fax 041 419 59 17
Auteur
Toni Röösli, Suva, secteur sécurité intégrée
Brochure d’accompagnement du fi lm «Napo dans: Pas de quoi rire!»
DVD 377.d/f/i
AS 1753.f – Août 2014
Napo in: Non c’è niente da ridere
Un film sulle cadute in piano
Informazioni e consigli per la proiezione del film
Indice
1 Di che cosa si tratta
3
2 Destinatari e obiettivi
4
3 Consigli per la proiezione
5
4 Riassunto delle singole scene
7
5 Materiali di approfondimento
12
Indicazioni tecniche
Per la visione del film è possibile scegliere fra 24 lingue. Siccome
Napo comunica senza utilizzare le parole, ogni versione linguistica
risulta comprensibile a tutti.
Grazie ai file supplementari presenti sul DVD, potete visionare il film su un
PC o un altro dispositivo anche senza lettore DVD. Nelle cartelle «WMV» e
«MP4» sono archiviati dei file video separati nei formati WMV e MP4 con le
versioni linguistiche italiano, tedesco e francese. Per guardare il film sarà
sufficiente copiare i file, ad esempio con l’aiuto del vostro PC, su un
qualsiasi dispositivo compatibile.
I nostri film sono disponibili anche online su:
• www.suva.ch/film
• www.youtube.com/suvasvizzera
2
1 Di che cosa si tratta
Ogni due minuti da qualche parte nel nostro paese avviene una caduta in
piano. Cioè: ogni due minuti una persona si fa male perché inciampa, scivola, perde l’equilibrio e quindi cade. Quando parliamo di «cadute in piano» ci riferiamo esclusivamente alle cadute che si verificano a terra, ossia
a livello del pavimento o sulle scale fisse. Perciò non rientrano in questa
casistica le cadute dall’alto, come ad esempio precipitare da un tetto o
cadere da una scala portatile. La maggior parte delle cadute si verificano
in piano e, per quanto possano sembrare banali, in realtà provocano lesioni molto dolorose con lunghe assenze dal lavoro. Perciò, quando si verifica una caduta in piano non c’è proprio niente da ridere.
Chi crede che basti «fare attenzione» per non cadere oppure ride delle
disgrazie altrui, commette un grave errore. Per un motivo molto semplice:
se non si rimuove la causa della caduta, ci saranno sicuramente altre vittime. E magari toccherà proprio a noi. Infatti, non si cade mai per caso, ma
vi è sempre un motivo ben preciso che provoca la caduta: un oggetto che
intralcia il cammino, il pavimento sconnesso o reso scivoloso, la scarsa
illuminazione. Tutte «insidie» a cui si può rimediare in modo molto semplice:
mantenere ordinati i luoghi di lavoro, accendere la luce sulle scale, aggiustare i pavimenti usurati, pulire le macchie di grasso o altre sostanze scivolose, spargere sale sulle superfici ghiacciate. E indossare le scarpe
adatte!
È esattamente questo il messaggio che Napo vuole veicolare nel film
«Non c’e niente da ridere» e confutare il pregiudizio che una caduta avviene
soltanto perché «non si sta attenti a dove si mettono i piedi». Napo richiama
l’attenzione dello spettatore sulle «trappole» che possono provocare una
caduta e lo invita a rimuoverle subito.
3
2 Destinatari e obiettivi
«Non c’e niente da ridere» si rivolge ai lavoratori di qualsiasi livello gerarchico e comparto economico. È adatto anche a persone di lingua
straniera perché non comunica attraverso le parole, ma attraverso le
immagini, i rumori e la musica.
Il film spiega che le «trappole», ovvero le insidie che provocano una
caduta, non sono né un fatto di importanza trascurabile, né tanto
meno una cosa divertente. Insegna a identificare le cause di una caduta in piano e incoraggia gli spettatori a intervenire in prima persona per
rimuoverle e prevenire questo genere di infortuni.
Gli spettatori imparano
• a identificare le cause di una caduta in piano
• a intervenire rapidamente per eliminarle
• a contrassegnarle in modo chiaro e avvisare i responsabili se non
possono essere eliminate subito.
Per «insidia» o «trappola» si intendono tutte quelle situazioni che provocano una caduta in piano.
4
3 Consigli per la proiezione
«Non c’e niente da ridere» è un film di sensibilizzazione. Consigliamo di
proiettarlo nell’ambito di un evento a tema rivolto sia ai collaboratori che
ai superiori. Per rafforzare l’effetto didattico e motivare gli spettatori a
mettere in pratica i suggerimenti del film, raccomandiamo di approfondire gli aspetti particolarmente significativi per la realtà aziendale (per i
materiali di informazione consigliati rimandiamo al capitolo 5).
Pianifi cazione dell’evento
• Riflettere sugli aspetti del film particolarmente rilevanti per l’azienda e
che meritano di essere approfonditi.
• Ordinare con il necessario anticipo la documentazione (opuscoli,
manifesti, liste di controllo ecc.).
• Invitare per tempo i collaboratori e spiegare l’argomento dell’evento.
5
Proiezione
• Spiegare lo scopo dell’evento, gli argomenti trattati e gli aspetti che
si vogliono approfondire.
• Proiettare per intero il film.
• Insistere e far rivedere le scene che parlano degli aspetti particolarmente importanti per l’azienda.
Dibattito fi nale
• Richiamare l’attenzione degli spettatori sui problemi e i pericoli illustrati dal film e discutere insieme i provvedimenti e i comportamenti
da adottare.
• Chiedere ai collaboratori quali situazioni del loro quotidiano (esempi
positivi e negativi) hanno riconosciuto nel film.
• Incoraggiare i lavoratori a suggerire dei miglioramenti.
• Considerare con serietà le critiche e i dubbi espressi dai collaboratori
e cercare di trovare una risposta adeguata.
6
4 Riassunto delle singole scene
Scena 1 Un passo avanti
Un gradino in apparenza insignificante può
invece rivelarsi una trappola micidiale. Infatti,
è stato la causa di moltissime cadute e si
dimostra inoltre un vero ostacolo per chi deve
movimentare dei carichi. Tutti si arrabbiano,
ma nessuno interviene fino al giorno in cui a
finire a gambe all’aria è il capo. Solo allora viene dato l’ordine di eliminare la causa di tante
cadute. Ma non basta adottare una soluzione
arrangiata alla meno peggio se si vuole veramente eliminare il problema.
•
Discutere insieme ai collaboratori le possibili
soluzioni, verificarne l’attuazione e l’effetto
nel tempo.
7
Scena 2 L’importanza della
manutenzione
L’usura del tempo non si ferma davanti a nulla,
nemmeno di fronte alle scale costruite a regola
d’arte! Se si trascura la manutenzione, se si
usano le scale come luogo dove ammucchiare
e depositare le cose più disparate, se manca
la luce e la pulizia è carente, allora fare le scale diventa un’avventura da speleologi.
Garantire la manutenzione e la pulizia delle
scale e delle vie di accesso.
• Tenere sgombre le scale da qualsiasi
oggetto.
• Illuminarle in modo efficace perché si
vedano con chiarezza i gradini o eventuali
ostacoli.
• Installare dei sensori di movimento per attivare l’illuminazione al passaggio di persone
sulle scale usate con frequenza.
•
8
Scena 3 Un’idea brillante
La segretaria inciampa nella moquette usurata
nel suo ufficio e per un pelo non finisce a
gambe all’aria. Esige che la moquette venga
immediatamente sostituita e il capo approfitta
dell’occasione per abbellire l’ufficio, optando
per la soluzione più gradevole all’occhio.
A nulla valgono gli avvertimenti di Napo che
quando si bagna, il pavimento in marmo diventa
molto scivoloso … e pericoloso!
Quando si acquistano nuovi arredi o si fanno
lavori di ristrutturazione, non bisogna tralasciare le considerazioni legate alla sicurezza.
• L’aspetto estetico è sicuramente un elemento
importante nella scelta di un prodotto. Ma
se il bell’aspetto aumenta il rischio d’infortunio,
potrà rivelarsi una soluzione che verrà a
costare molto, ma molto cara.
•
9
Scena 4 Insidie nascoste
Quando si trasportano dei carichi occorre farlo
in modo da vedere dove si mettono i piedi ed
evitare eventuali ostacoli. Quando ci si «muove
alla cieca» è ancora più importante che il percorso sia privo di ostacoli pericolosi.
Istruire i collaboratori sulle corrette tecniche
di movimentazione dei carichi.
• Usare questa scena per far capire quanto
sia importante il fatto di evitare l’insorgere di
una qualsiasi potenziale causa di caduta.
•
Scena 5 Segnala e ripara
Napo ha ormai acquisito una certa sensibilità
al problema. Identifica subito un potenziale
pericolo di caduta. Avvisa immediatamente il
superiore per mettere in sicurezza la zona di
pericolo. Ma spesso basterebbe un semplice
gesto di buona volontà per eliminare il pericolo subito, senza fare ricorso a laboriosi provvedimenti di sicurezza.
Motivare i collaboratori ad agire in prima
persona e mostrare come eliminare subito i
pericoli senza richiedere l’intervento di altri.
• Mantenere ordinati e puliti i luoghi di lavoro è
un’ottima misura per prevenire le cadute in
piano.
•
10
Scena 6 Slittare sul ghiaccio
Attenti a non trascurare la manutenzione delle
grondaie, degli scarichi e dei pozzetti. Le continue fuoruscite di liquido possono formare
delle pozzanghere che in estate non sono un
problema grandissimo, ma d’inverno possono
rivelarsi delle trappole micidiali.
•
Pensare per tempo alle misure da attuare in
inverno. Evitare che si formino delle pozzanghere e pulire le grondaie dalle foglie secche
e dal muschio.
Scena 7 Non sono le Comiche
Le comiche trasmesse in TV fanno ridere. Ma
non sono per nulla divertenti se queste scene
accadono nella realtà! Ridere delle disgrazie
altrui non è bello. Anche perché potremmo
essere noi la prossima vittima. Perciò: diamo
tutti una mano a eliminare le trappole.
Ecco come procedere:
• identificare i pericoli
• eliminarli subito
• se non si possono eliminare subito: mettere
in sicurezza la zona di pericolo e avvisare il
superiore.
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5 Materiali di approfondimento
Campagna di prevenzione «inciampare.ch». Le proposte per le
aziende. Opuscolo che presenta tutti gli strumenti pensati per la
campagna «inciampare.ch», codice 88250.i
• «rasoterra», film prodotto nell’ambito della campagna di prevenzione
«inciampare.ch», codice DVD 368.d/f/i/e
•
Suva
Tutela della salute
Casella postale, 6002 Lucerna
Informazioni
Tel. 041 419 58 51
Ordinazioni
www.suva.ch/waswo
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Fax 041 419 59 17
Autore
Toni Röösli, Suva, Settore sicurezza integrata
Opuscolo allegato al fi lm «Napo in: Non c’e niente da ridere»
(DVD 377.d/f/i)
AS 1753.i – agosto 2014
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Napo in: Kein Grund zum Lachen. Ein Film zum Thema