Vorbildliche Architektur in Gewerbegebieten
Architettura esemplare delle zone produttive
Bauherrenpreis 2010
Premio alla Committenza 2010
Vorbildliche Architektur in Gewerbegebieten Bauherrenpreis
Architettura esemplare delle zone produttive Premio alla Committenza
Stiftung der Kammer der Architekten
R.L.D. der Provinz Bozen /
Fondazione dell’Ordine degli Architetti
P.P.C. della Provincia di Bolzano
Sparkassenstraße/via Cassa di Risparmio, 15
I-39100 Bozen Bolzano
T 0471 301751
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In Zusammenarbeit mit / in collaborazione con:
Business Location Südtirol Alto Adige (BLS)
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I-39100 Bozen Bolzano
Verantwortlich für den Inhalt / Direttore responsabile:
Dr. Arch. Luigi Scolari
Unterstützt von / sponsorizzato da:
Raiffeisen Leasing der Raiffeisen-Landesbank /
Raiffeisen Leasing della Cassa Centrale Raiffeisen
dell’Alto Adige
Laurinstraße / via Laurin, 1
I-39100 Bozen Bolzano
Dieser Katalog wurde mitfinanziert von /
catalogo cofinanziato da:
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Andrianerweg / via Andriano, 22
I-39018 Terlan Terlano (BZ)
Gefördert durch das Assessorat für Raumordnung
der Autonomen Provinz Bozen /
Patrocinato dall’Assessorato all’Urbanistica
della Provincia Autonoma di Bolzano
Grafik / grafica: www.Lupe.it
Druck / stampa: Longo AG / SpA
Bozen / Bolzano, Dezember / dicembre 2010
Vorbildliche Architektur in Gewerbegebieten Bauherrenpreis
Architettura esemplare delle zone produttive Premio alla Committenza
Unterstützt von / sponsorizzato da:
Inhalt/indice
Vorworte/prefazioni
Michl Laimer 4
Thomas Widmann 6
Luigi Scolari 8
Ulrich Stofner 10
Stellungnahme der Jury 12
Parola alla giuria 14
Preisträger/vincitori
1. Preis/1o Premio 16
2. Preis/2o Premio ex aequo 22
2. Preis/2o Premio ex aequo 24
2. Preis/2o Premio ex aequo 26
Die Bauherren / i committenti 28
Teilnehmer/partecipanti 30
Michl Laimer
Wir laden die Südtiroler Unternehmen ein, an einer wirklichen Revolution in der Planung von Gewerbegebieten
teilzunehmen. Mit kleinen, aber entschiedenen Schritten
bewegen wir uns nämlich auf das Ziel einer wirklich
nachhaltigen Planung dieser Gebiete zu. Dazu gehört
vor allem, dass entsprechende Standards für Energieeffizienz berücksichtigt werden. Unternehmen müssen
schon beim Bau ihre Energiebilanz im Auge haben und
genau darauf schauen, welche Energie woher kommt
und wie sie am besten genutzt werden kann, um Verschwendung und Verluste zu vermeiden. Auch der Wasserhaushalt eines Gewerbegebäudes will gut durchdacht
sein, um optimale Lösungen anzustreben. Gewerbegebiete werden in der allgemeinen Wahrnehmung oft auch
als bedeutender Eingriff in die Landschaft empfunden.
Dieser Eindruck kann sich ändern – dank der Einführung
neuer Baukriterien für solche Zonen, welche den landschaftlichen Eingriff so gering wie möglich halten.
Damit wir diese Ziele erreichen können, müssen wir Anreize für die Unternehmen schaffen, in eine bessere
Architektur in den Gewerbegebieten zu investieren, die
respektvolle und langfristige Lösungen für ein besseres
Gleichgewicht zwischen Architektur und Umwelt, Mensch
und Natur anstrebt. Die Bauherren der Projekte, die in
der vorliegenden Broschüre vorgestellt werden, haben
erkannt, wie wichtig es ist, in eine entsprechende Planung zu investieren. Ich wünsche mir, dass diese Projekte
als Inspirationsquelle für viele künftige Bauvorhaben auf
Landesebene dienen mögen.
Michl Laimer
Landesrat für Raumordnung, Umwelt und Energie
4
Invitiamo le imprese altoatesine a prendere parte attiva
in una vera e propria rivoluzione nella pianificazione
delle zone produttive. Con passi piccoli ma decisi ci
stiamo infatti muovendo verso una progettazione sostenibile, che non può prescindere da adeguati standard.
Non è più sufficiente parlare di sostenibilità in termini
esclusivamente generici, è indispensabile individuare
caratteristiche peculiari, riconoscibili e apprezzabili da
tutti. Parlando di efficienza energetica è bene che le
aziende, così come l’intera collettività, tengano conto
della fonte di provenienza dell’energia e del suo più adeguato sfruttamento, evitando sprechi e dispersioni.
Lo stesso approccio deve diventare la norma anche per
il bilancio idrico degli immobili produttivi. Spesso nell’immaginario collettivo le zone produttive sono aree di
forte impatto sul territorio. Questa percezione può cambiare grazie allo sviluppo e all’implementazione di nuovi
criteri per l’edilizia anche in queste aree. Per il raggiungimento di questo scopo è vivo l’impegno di incentivare
gli imprenditori verso un’architettura migliore, rispettosa di criteri che nel lungo periodo possano garantire
un crescente equilibrio tra architettura e ambiente, uomo
e natura. I committenti dei progetti che sono presentati
in questa brochure hanno ampiamente riconosciuto
l’importanza di investire in un’adeguata pianificazione.
Mi auguro possano essere fonte d’ispirazione per la committenza degli edifici che in futuro sorgeranno nelle zone
produttive del territorio provinciale.
Michl Laimer
Assessore all’urbanistica, ambiente ed energia
5
Thomas Widmann
Eine gute Planung der Gewerbegebiete ist in den letzten
Jahren zunehmend wichtiger geworden. Die Bauweise
dieser Stadtteile, die stetig im Wachsen begriffen sind,
beeinflusst immer mehr das Landschaftsbild, die Unternehmen selbst und die gesamte Umwelt. Dazu kommt,
dass in Südtirol Bauland für Gewerbegebiete knapp ist,
die Landschaft hier also mehr als anderswo eine wirtschaftliche Ressource ist, die mit Vorsicht und Respekt
behandelt werden will. Es braucht also Kriterien, die
sowohl die Anforderungen der Unternehmer als auch die
Erfordernisse des Konzepts der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Deshalb achtet man auch in Südtirol immer
mehr darauf, Gewerbegebäude zu errichten, die sich
durch eine in jeder Hinsicht innovative Architektur auszeichnen. Es geht darum, verantwortungsvoll und vorbildlich zu bauen; und dabei ist nicht nur Funktion, Form
und Ästhetik der Gebäude gemeint, sondern auch eine
intelligente Eingliederung in unser Landschaftsbild.
Ich halte es für sehr wichtig und sinnvoll, die Bemühungen
jener Südtiroler Bauherren anzuerkennen, die bereits in
diese Richtung gegangen sind, und jene Bauprojekte
besonders zu unterstützen, die im vollen Einklang mit
den oben genannten Kriterien stehen. Wir brauchen
solche Vorzeigemodelle, wie Sie sie in dieser Broschüre
abgebildet sehen. Sie können als Vorbild für neue Standards in der Südtiroler Gewerbearchitektur dienen und
dabei helfen, ein allgemeines Bewusstsein für ein nachhaltiges Bauen und damit auch Leben zu schaffen.
Thomas Widmann
Landesrat für Handwerk, Industrie, Handel,
Mobilität und Personal
6
Gli aspetti progettuali delle zone produttive hanno acquisito negli ultimi anni una crescente rilevanza. Le caratteristiche architettoniche di queste aree interessano in
modo sempre più ampio il territorio, gli imprenditori e la
collettività nel suo complesso. Proprio per questo, si
riconosce anche in Alto Adige un’attenzione sempre
maggiore verso la realizzazione di edifici produttivi contraddistinti da caratteri architettonici innovativi, non solo
definiti dalla loro funzione produttiva, ma anche dall’estetica e da un corretto inserimento nel contesto territoriale. È indispensabile il rispetto di precisi criteri che
possano tenere pieno conto delle esigenze degli imprenditori così come delle necessità di sostenibilità. Proprio
per questo si diffonde in Alto Adige una sempre più
ampia attenzione verso edifici produttivi che possano
distinguersi anche nell’aspetto per una particolare architettura innovativa. Ritengo estremamente importante
riconoscere gli sforzi compiuti in questo senso dai committenti altoatesini e quindi incentivare coloro che si
impegnano nella realizzazione di nuovi edifici produttivi
attenti al pieno rispetto di adeguati criteri di estetica,
produttività ed efficienza. Questa brochure ne riporta
ottimi esempi. È proprio da questi casi di eccellenza che
possono na scere i modelli da seguire per creare nuovi
standard nell’architettura produttiva altoatesina e può
diffondersi nella collettività una consapevolezza sempre
più ampia verso una realtà sostenibile.
Thomas Widmann
Assessore all’artigianato, industria, commercio,
mobilità e personale
7
Luigi Scolari
Die Stiftung der Kammer der Architekten, Raumplaner,
Landschaftsplaner und Denkmalpfleger der Provinz Bozen
war immer schon bemüht, in der öffentlichen Meinung
eine Sensibilität für Qualität von Architektur und Raumplanung zu wecken. BLS (Business Location Südtirol) hat
einige strategische Kompetenzen im Bereich „Gewerbegebiete“ übernommen und ist somit zu einem wichtigen
Partner im Bemühen geworden, die Planung dieser Zonen
zu verbessern – gemeinsam sollen neue Qualitätsstandards entwickelt werden. Dieser Katalog stellt das Potential hochwertiger Architektur vor, welches in unseren
Gewerbegebieten bereits vorhanden ist, und das zeigt, dass
für einige Unternehmer eine vorbildliche Planung ihrer
Produktionsstätten ein Teil ihrer Firmenstrategie ist. Diese
Anstrengung möchten wir hier hervorheben und mit diesem
1. Bauherrenpreis für vorbildliche Architektur in Gewerbegebieten in Südtirol auszeichnen. Mit den ausgewählten
Projekten möchten wir Richtlinien für nächste Eingriffe
vorgeben, wir möchten damit den zukünf tigen Bauherren
die Verantwortung, die sie für ihren Bauplatz tragen, ersichtlich machen. Es ist klar, dass gute Architektur alleine
keine Garantie für wertvolle Siedlungsgebiete gibt. Nur
gemeinsam mit einer Raumplanung, welche mit Flächen
sparsam umgeht und die neuen Gebäude sensibel in die
Landschaft stellt, kann nachhaltige Veränderung unserer
Landschaft er möglicht werden. Wir hoffen, dass dieser
Preis weitergeführt wird und in Zukunft gesamte Gewerbegebiete auszeichnen kann, die von weitblickenden
öffentlichen Verwaltungen initiiert und getragen werden.
Luigi Scolari
Präsident der Stiftung der Kammer der Architekten,
R.L.D. der Provinz Bozen
8
La Fondazione dell’Ordine degli Architetti della Provincia
di Bolzano da sempre agisce per sensibilizzare l’opinione
pubblica sull’importanza della qualità di architettura e
urbanistica. BLS ha assunto alcune competenze strategiche per le aree produttive ed è pertanto un partner con
cui condividere il nostro interesse a migliorarne la progettazione e pianificazione. Insieme abbiamo avviato una collaborazione per l’individuazione di nuovi standards qualitativi. Questa pubblicazione illustra le potenzialità di una
qualità diffusa dell’architettura nelle zone produttive e
dimostra che molti imprenditori intendono la buona progettazione del luogo di lavoro un aspetto non secondario
della strategia di impresa. Ci è parso doveroso premiare
questo impegno con il 1o Premio alla Committenza promosso in Alto Adige. Con i progetti selezionati diamo
indicazioni su possibili modelli di intervento ed intendiamo promuovere un’opera di responsabilizzazione dei
futuri committenti verso il territorio su cui insedieranno
le loro aziende. È evidente che la buona architettura non
è sufficiente a garantire qualità al territorio. Solo insieme
ad una pianificazione urbanistica attenta al risparmio di
suolo, alla riduzione dell’impatto ambientale degli insediamenti, è possibile una trasformazione sostenibile del
nostro paesaggio. È quindi auspicabile che il Premio sia
ampliato per selezionare anche progetti urbanistici, nuovi
modelli di pianificazione avviati da amministrazioni pubbliche virtuose e attente all’eccellenza ambientale.
Luigi Scolari
Presidente della Fondazione dell’Ordine degli Architetti,
P. P. C. della Provincia di Bolzano
9
Ulrich Stofner
Eines der großen Ziele von Business Location SüdtirolAlto Adige (BLS) für die nächsten Jahre ist die strategische Definition neuer Standards für Gewerbegebiete.
Um hier ein klares Zeichen zu setzen und einen ersten
Schritt in diese Richtung zu tun, haben wir gemeinsam mit
der Stiftung der Kammer der Architekten und mit Unterstützung von Raiffeisen Leasing der Raiffeisen Landesbank Südtirol eine Initiative gestartet, die bei Unternehmen und Bevölkerung gleichermaßen Sensibilität für
gute Architektur in den Gewerbegebieten schaffen soll.
Tatsächlich ist eine nachhaltige Planung der Schlüssel
für die Definition einer modernen und effizienten Bauweise, die sich an den Bedürfnissen der Arbeitnehmer,
der Unternehmer und der Umwelt orientiert. Gewerbegebiete fungieren sehr oft als „Eingangstüren“ zu unseren
Ortschaften, sie sind der erste Eindruck, den ein Besucher von diesen gewinnt. Zudem beherbergen Gewerbegebiete Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen
mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. Es braucht klare
Kriterien, um den diversen Ansprüchen und Ausgangssituationen gerecht zu werden und dem Gebiet dennoch
ein einheitliches Erscheinungsbild zu verleihen. Damit
wird klar, wie wichtig eine sehr gute Planung der Gewerbegebiete ist; sie müssen optimal und allen Kriterien entsprechend ausgenutzt werden. Die Firmensitze, die wir
in dieser Broschüre abgebildet haben, sind beste Beispiele dafür, wie man auch bei einem Gewerbebau viele
wichtige Ansprüche unter einen Hut bringen kann: Nachhaltiges Bauen, Ästhetik und eine positive Integration in
das Landschafts- und Ortsbild.
Ulrich Stofner
Direktor der BLS
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La Business Location Südtirol-Alto Adige (BLS) è impegnata nella definizione strategica di nuovi standard per
le zone produttive altoatesine. Per compiere un primo
passo in questa direzione abbiamo organizzato, in collaborazione con la Fondazione dell’Ordine degli Architetti e
grazie al sostegno della Raiffeisen Leasing della Cassa
Centrale Raiffeisen dell’Alto Adige, un progetto per
promuovere la consapevolezza delle aziende e della popolazione verso una più adeguata architettura nelle zone
produttive. Un metodo progettuale sostenibile deve infatti
essere la chiave per la definizione di un’architettura moderna ed efficiente, attenta alle esigenze della popolazione,
dei lavoratori e del territorio. Le aree produttive rappresentano spesso la porta d’accesso al territorio, il primo
impatto visivo che colpisce chi raggiunge una località.
È quindi evidente l’importanza di una pianificazione ottimale di queste aree, che devono essere rese più funzionali
da un punto di vista urbanistico ma anche esteticamente
interessanti. Sono indispensabili chiari criteri che possano conferire a queste zone un aspetto adeguato ed
uniforme. È quindi evidente quanto sia rilevante una buona pianificazione delle zone produttive. Le aziende presentate in questa brochure sono eccellenti esempi di una
adeguata architettura che rispetta precisi criteri: sostenibilità, estetica e idoneo inserimento nel contesto paesaggistico e ambientale.
Ulrich Stofner
Direttore della BLS
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Stellungnahme der Jury
Der Preis möchte eine Botschaft übermitteln:
Gewerbebauten setzen sich in einen sensiblen und wertvollen Kontext, der nicht geschädigt werden darf, es
braucht Gesamtkonzepte und Kriterien, um eine nachhaltige Einbindung in die Landschaft zu garantieren.
Es geht den Auslobern um „vorbildliche Architektur in
Gewerbegebieten“. Vorbildlich ist Architektur dann, wenn
sie die Umgebung mit berücksichtigt, mit ihr in Dialog
tritt. Dieser Dialog erschöpft sich nicht in formalen
Bezügen zwischen Baukörper und Landschaft. Zu direkt
ist die Wirkung einer Baumaßnahme auf die unmittelbare
Umgebung: Die Gestaltung von Vorplatz, Zugang, Zufahrt und Lagerplatz unterstützt das Gesamtprojekt oder
schwächt es ab. Der konzeptionelle Gehalt der Gebäudegestaltung mag sich auf die Firmenphilosophie oder das
hergestellte Produkt, auf die unternehmerische Grundhaltung oder die Tradition des Betriebes beziehen.
Mit der Gebäudearchitektur treffen Bauherren und Planende gemeinsam eine Aussage. Auf eine solche im Außenraum zu verzichten, heißt einen Teil der Visitenkarte des
Unternehmens zu missachten. Es gibt in Südtirol viel
gute zeitgenössische Architektur, es fehlt aber meistens
der Bezug zur Umgebung. Das Gefühl der Zugehörigkeit
zu einer Gemeinschaft und zu einer Landschaft ist die
Voraussetzung, um lebenswerte Siedlungen zu schaffen.
Die Jury ist sich einig, im Beispiel von der Handwerkerzone Welschnofen ein vorbildliches Konzept gefunden zu
haben, das weitblickenden Politikern und Verwaltern
helfen kann, für Bauherren und Planer Voraussetzungen
zu schaffen, mit neuen Betrieben in Zukunft lebenswerte
Orte zu planen. Die drei zweitplatzierten Projekte Barth,
EWO und Holz & ko weisen jeweils Qualitäten auf, welche
auch not wendig sind, um vorbildliche Modelle zu erzeugen.
Es braucht jedoch eine integrale Planung, das Konzept
Nachhaltigkeit muss unter den verschiedensten Gesichts12
punkten betrachtet werden, nicht nur von der Seite der
Energieeinsparung durch eine gute Gebäudehülle oder
alternative Heizsysteme. Es braucht eine Einbindung von
landschaftsplanerischen Aspekten, eine Grünplanung als
Basis jeder Raumplanung, mehr Beachtung der Flächenversiegelung und eine Erstellung neuer Mobilitätskonzepte.
Die Jury hat versucht, ein Zeichen zu setzen, und hofft,
dass dieses auf fruchtbaren Boden fällt.
Die Jury
Lilli Licka, Dipl. Ing. Univ. Prof., Institutleiterin des Instituts für Landschaftsarchitektur, Department für Raum, Landschaft & Infrastruktur, Universität
für Bodenkultur Wien
Gabriele Crepaz, Dipl.-Journalistin, Studium der Journalistik, Politik wissenschaft, Soziologie und Klassischen Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München, Kulturbeauftragte der Südtirol
Marketing Gesellschaft (SMG)
Peter Erlacher, Dr. Ing., Experte für Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und
Holzbau, Dozent an der Universität “La Sapienza” in Rom und an der
Freien Universität Bozen (Master Klimahaus)
Fabio Casula (Studio Arch. Guido Canali Associati), Dr. Arch., Freiberufler
und Dozent für Entwurf an der Architekturfakultät der Universität in Parma
Giorgio Zanvettor, Dr. Arch., stellvertretender Amtsdirektor im Amt für
Landesplanung, Verantwortlicher für Bauleitplanabänderungen von Amtswegen und Durchführungspläne für Gewerbegebiete von Landesinteresse
Matthias Flora, Dr. Ing., Studium der Bauingenieurwissenschaften an der
Universität Innsbruck, BLS (Business Location Südtirol) Verantwortlicher
für Projektierung von Infrastrukturen in Gewerbegebieten
Luigi Scolari, Dr. Arch., Freiberufler, Landessachverständiger für Raumplanung und Landschaftschutz und Präsident der Stiftung der Kammer der
Architekten R.L.D. der Provinz Bozen
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Parola alla giuria
Questo Premio ha come obiettivo la sensibilizzazione
della Committenza che con le Sue opere partecipa a trasformare il territorio e la promozione della qualità del
progetto di architettura coniugandolo con il contesto urbanistico e paesaggistico. Particolarmente in Alto Adige le
zone produttive con le loro costruzioni si inseriscono in
un contesto sensibile e di pregio verso il quale si deve
porre la massima attenzione. Per garantire un insediamento sostenibile nel nostro paesaggio sono indispensabili criteri che soddisfino la qualità architettonica, degli
spazi aperti, e della sostenibilità intesa nel senso più
ampio. Sotto questi aspetti sono stati valutati i progetti.
Gli organizzatori del bando erano alla ricerca di architetture esemplari da prendere come modelli futuri: un’architettura è esemplare solo qualora essa riesca a dialogare
con il suo contesto. Si è riconosciuta una qualità architettonica diffusa con una valida matrice contemporanea
ed una impostazione marcatamente autoreferenziale. Il
genius loci che può manifestarsi anche in un’architettura rappresentativa e radicale non abita ancora qui. Il
senso di appartenenza ad una comunità ed al territorio
sono una condizione irrinunciabile per realizzare insediamenti coesi e ricchi di vitalità. La giuria ha ritrovato nel
progetto della Zona artigianale di Nova Levante un
modello esemplare in cui la partecipazione congiunta
dell’amministrazione pubblica comunale, delle molteplici
committenze e dei progettisti ha portato all’elaborazione
di un concetto unitario condiviso. Ne è nato un progetto
architettonico che, unico tra tutti, ha soddisfatto maggiormente i criteri di eccellenza ispiratori del premio.
Le tre menzioni ai progetti per le aziende Barth Innenausbau, EWO e Holz & ko, riconoscono le qualità che sono
indispensabili, se integrate, per generare modelli esemplari per il progetto delle zone produttive. Questi si generano grazie ad una pianificazione e progettazione inte14
grata, in cui la sostenibilità sia interpretata oltre i parametri di un’ottimale prestazione e riduzione dei consumi
energetici, in cui gli spazi aperti destinati al verde sono
in equilibrio con quelli della mobilità.
La giuria ha riconosciuto un modello di riferimento che
aggiornato alle emergenti e rinnovate esigenze può
essere validamente adottato.
La giuria
Lilli Licka, Dipl. Ing., Direttrice dell’Istituto per l’Architettura del Paesaggio,
Dipartimento di Urbanistica, Paesaggio e Infrastrutture alla Univer sität
für Bodenkultur di Vienna
Gabriele Crepaz, giornalista laureata in scienze politiche, sociologia e
archeologia classica alla Ludwig-Maximilians-Universität di Monaco,
responsabile settore cultura per la Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG)
Peter Erlacher, Dott. Ing., esperto di tecnologia del legno, bioedilizia e
sostenibilità, docente presso l’Università “La Sapienza” di Roma (Master
Progettazione ambientale) e l’Università di Bolzano (Master CasaClima)
Fabio Casula (Studio Arch. Guido Canali Associati), Dott. Arch., libero
professionista e professore a contratto di Progettazione dell’Architettura
presso la facoltà di Architettura dell’Università di Parma
Giorgio Zanvettor, Dott. Arch., Direttore sostituto dell’Ufficio pianificazione
territoriale dell’Assessorato all’Urbanistica della Provincia di Bolzano,
responsabile delle modifiche d’ufficio dei Piani Urbanistici Comunali Piani
di attuazione per zone per insediamenti produttivi di interesse provinciale
Matthias Flora, laureato in Ingegneria civile all’Università di Innsbruck,
responsabile tecnico in BLS (Business Location Südtirol) per la progettazione di infrastrutture
Luigi Scolari, Dott. Arch., libero professionista, esperto di urbanistica e
tutela del paesaggio, Presidente della Fondazione dell’Ordine degli Architetti P.P.C. della Provincia di Bolzano
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1. Preis/1o Premio
Jurybericht / valutazione della giuria:
Handwerkerzone Welschnofen
Gute Architektur bedeutet auf die Landschaft eingehen.
Wenn auch einzelne Gebäude keine besonders hohe
architektonische Qualität aufweisen, ist es gelungen, ein
innovatives Gesamtkonzept zu erstellen, da ökologische,
gestalterische und wirtschaftliche Aspekte ausgewogen
und gleichberechtigt umgesetzt wurden. Es werden die
Gemeindeverwalter, das Konsortium und die einzelnen
Bauherren prämiert, welche mit weitsichtigem Blick
gemeinsam die Probleme dieser Zone gelöst und einen
neuen lebenswerten Dorfteil geschaffen haben, der die
umgebende Landschaft und Siedlungsstruktur aufnimmt.
Die Topographie wurde im Straßenverlauf und in der
Geländestufe zum Bach ausgenutzt, große Volumina wurden dadurch in erträglichem Maß gehalten. Die Anbindung der Gebäude an der Schauseite zur Landesstraße
erfolgt durch einen Gehweg mit Bäumen, die interne
Erschließungsstraße ist ein Wirtschaftsweg mit klarer
Grenzlinie und betriebsspezifischer Nutzung. Durchgänge
zwischen den Gebäuden schaffen Bezug zur Umgebung.
Da es ein älteres Projekt ist, wurden einige Schwächen
des energetischen Konzepts nicht so stark bewertet,
dafür wurde die soziale Nachhaltigkeit hoch geschätzt.
Zona artigianale di Nova Levante
Una buona architettura si relaziona e confronta con il
paesaggio. Anche se non siamo davanti ad un’architettura
eccezionale, qui si è riusciti a realizzare un innovativo
concetto generale che tiene in conto gli aspetti ecologici,
tipologico compositivi ed economici in un rapporto equilibrato e di pari dignità. Si premia l’impegno dell’amministrazione comunale, del consorzio di imprese e dei singoli
committenti che con lungimiranza hanno affrontato e
risolto insieme le sfide di questa zona produttiva creando
una nuova parte del paese, un tessuto vivo tra residenza
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01
Handwerkerzone Welschnofen/
Zona artigianale di Nova
Levante
Bauherr/committente:
Handwerkgenossenschaft
Welschnofen, Vertreter Franz
Pichler/Consorzio Artigiani di
Nova Levante, rappresentante
Franz Pichler
Planer/progettista:
Ing. Karl Troyer,
Arch. Stefan Troyer,
Arch. Johann Vonmetz
Bauende/fine lavori:
2001
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
3.491 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
21.405 m3
Baukosten/costi di costruzione:
183 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B, C
e produzione che si innesta nel paesaggio e nella struttura
insediativa. L’uso sapiente della topografia, lo sviluppo
del tracciato stradale e il terrazzamento verso il torrente
consentono di percepire i grandi volumi in una dimensione
accettabile. Sul lato esposto al pubblico gli edifici si rapportano alla strada provinciale tramite un marciapiede
alberato. La strada di distribuzione interna è un percorso
con chiare delimitazioni ed un uso specifico aziendale.
I passaggi verticali posti tra gli edifici traguardano sul paesaggio e creano un rapporto con il contesto. Poiché si
tratta di un progetto non recente, le carenze del concetto
energetico non sono state valutate con rigore, mentre è
stata apprezzata la sostenibilità sociale dell’intervento.
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Lageplan/planimetria
17
Gespräch zwischen dem ehemahligen Obmann des
Handwerkerskonsortium von Welschnofen Franz Pichler,
und Architekt Johann Vonmetz
arch.tv: Was war die Motivation für die Handwerker ein gemeinsames
Gestaltungskonzept für die HWZ Welschnofen erstellen zu lassen?
Franz Pichler: Im Durchführungsplan für die HWZ im
Talboden wurde von der Gemeinde Welschnofen ein gemeinsames Gestaltungskonzept vorgeschrieben. Weiters
war aufgrund der Beengtheit der Grundstücke eine Anbaupflicht zwischen den einzelnen Baulosen notwendig.
Die Gemeindeverwalter unter BM Arch. Othmar Neulichedel waren sich durchaus bewusst, dass die exponierte
Lage im Talboden eine besondere Lösung erforderte.
arch.tv: Im Rückblick, nachdem die Zone nun 10 Jahre besteht, war
das die richtige Entscheidung?
Franz Pichler: Jedenfalls, da mit dem einheitlichen
Gestaltungskonzept am Dorfeingang ein Sammelsurium
von verschiedenen Architekturen vermieden wurde.
arch.tv: Gab es auch kritische Stimmen?
Franz Pichler: Weil die ausgewiesene Fläche begrenzt war
und auf die 14 Ansuchen um Zuweisung aufgeteilt werden
musste, konnten nicht alle Wünsche zur Gänze erfüllt
werden. Jeder konnte aber das Maximum auf seinem Baulos verwirklichen und durch das Gesamtkonzept optimal
umsetzen. In der Ausführungsphase gab es auch kritische
Stimmen aus der Bevölkerung, die sich aber im Laufe
der Zeit gelegt haben. Dies ist auch verständlich, wenn
in so einer exponierten Lage geplant und gebaut wird.
arch.tv: Wie haben Sie die Planer ausgewählt?
Franz Pichler: In einem geladenen Planungswettbewerb
wurden mehrere Architektenteams eingeladen ihre
Vorschläge zu einem Gesamtkonzept zu präsentieren.
Das Konsortium hat dann nach Anhörung der Architekten
dieses Konzept ausgewählt. Für die Ausführungsphase
wurde es dann jedem Bauherrn freigestellt, auch andere
Planer mit der Umsetzung zu beauftragen. Wichtig war,
dass dann 9 von 14 Betrieben auch in der Ausführungsphase mit Euch zusammengearbeitet haben. Somit war
gewährleistet, dass die Planungskonzepte in der ursprünglichen Form umgesetzt werden konnten.
18
1 Grundriss 1. Obergeschoss/
pianta 1o piano
1 Wohnraum/zona giorno
2 Esszimmer/sala da pranzo
3 Arbeitsraum/sala lavoro
4 Küche/cucina
5 Parkdeck/parcheggio
2 Grundriss Erdgeschoss/
pianta piano terra
1 Werkaufsraum/vendita
3
4
2 Kleinteilelager/deposito
5
3 Büro/ufficio
4 Werkstatt/officina
2
5 Magazin/magazzino
3 Querschnitt Halle/sezione
1
trasversale del capannone
4 Modell/modello
1
5
2
3
4
1
2
3
4
19
Aufbau der Gebäudegrundform
Staatsstraße
Gehsteig
Grünstreifen
Hof
2
3
Hof
1
Zufahrt
..................
Schema Baukörper
Schema
Trennelement
Erschließung
Baukörper
Verteilung
Fluss
Grundstück 1
20
Grundstück 2
Colloquio con l’ex-Presidente
del Consorzio degli Artigiani di Nova Levante
Franz Pichler e l’architetto Johann Vonmetz.
arch.tv: Quale è stata la motivazione degli artigiani nel realizzare un
concetto unitario per la Zona Artigianale Nova Levante?
Franz Pichler: Il Comune di Nova Levante ha prescritto
nel piano di attuazione della ZA di fondovalle un concetto
urbanistico-architettonico unitario. Inoltre per la scarsità
di suolo disponibile, una stretta lingua di terra, risultava
necessaria l’imposizione di costruzioni in aderenza.
Gli amministratori comunali, sotto il Sindaco Arch. Othmar
Neulichedel, erano coscienti, che la posizione esposta
di fondo valle richiedeva una soluzione particolare.
arch.tv: A posteriori, visto che la Zona esiste da 10 anni, è stata la
decisione giusta?
Franz Pichler: Senz’altro, in quanto con un concetto
urbanistico-architettonico unitario si è evitato che all’ingresso del paese si realizzasse un’accozzaglia di
architetture.
arch.tv: Ci sono state voci critiche?
Franz Pichler: Poiché l’area era limitata e doveva essere
suddivisa tra 14 domande di assegnazione, non è stato possibile soddisfare completamente tutti i desideri. Ma ogni
assegnatario ha potuto ottimizzare al massimo il suo lotto
grazie al concetto unitario. Durante la fase esecutiva ci
sono state critiche da parte della popolazione, che nel
tempo si sono dissolte. È comprensibile, quando si progetta
e si costruisce in una zona così esposta.
arch.tv: Come avete scelto i progettisti?
Franz Pichler: Con un concorso di progettazione sono stati
invitati più studi professionali a presentare le proposte
di concetto unitario. Il Consorzio, esaminate le varie proposte ed ascoltate le relazioni di presentazione, ha scelto
la vostra proposta e Vi ha incaricato di eseguire la proget tazione definitiva della zona per tutte le 14 aziende.
Per le progettazioni esecutive ogni committente è stato
libero di scegliere il proprio tecnico. È stato importante,
che 9 dei 14 committenti abbiano concluso con Voi anche la
fase esecutiva. Così si è garantita la realizzazione del
concetto urbanistico-architettonico nella sua forma iniziale.
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2. Preis/2o Premio ex aequo
Jurybericht / valutazione della giuria:
Bürogebäude Barth Innenausbau
Das Verwaltungsgebäude zeichnet sich durch ein eigenständiges gestalterisches Konzept aus. Mit sehr gut durchdachten Details wirbt der Betrieb
für sein Produkt. Am gesamten Bau ist der Wille des Bauherren zu wohl
überlegter Gestaltung erkennbar; es manifestiert sich die Intention, eine
„Skulptur“ mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen, es könnte
jedoch auch ein Ausstellungspavillon sein, es wirkt als Solitär. Die Innenräume atmen eine angenehme Arbeitsatmosphäre, mit sorgfältig und
stimmig ausgewählten Materialien und wohl bestimmten Ausblicken in
die Umgebung. Interessant ist die vertikale Offenheit des Inneren. Auf den
Dialog mit der umgebenden Architektur und der Südtiroler Landschaft
insgesamt sowie auf eine stimmige Außengestaltung ist dabei weitgehend verzichtet worden, diese hört an der Gebäudekante auf. Das ergibt
eine widersprüchliche Haltung: die Außengestaltung entspricht nicht dem
qualitativen Niveau des Gebäudes. Die vorspringenden Bauteile gehen
auf Kosten der Energiebilanz und Instandhaltung.
Sede uffici Barth Innenausbau
L’edificio amministrativo si contraddistingue per la sua autonomia compositiva. Gli accurati dettagli esecutivi dell’edificio promuovono l’attività
della ditta. In tutto l’edificio si riconosce la volontà del committente di
realizzare un progetto pensato nei minimi particolari. È manifesta l’intenzione di costruire un’opera scultorea dalla grande riconoscibilità, che
d’altra parte potrebbe essere inteso anche come un padiglione espositivo,
un corpo solitario distinto dal resto. Gli spazi interni garantiscono una
eccellente e piacevole atmosfera di lavoro e sono contraddistinti da una
scelta coerente ed appropriata dei materiali, e da viste sull’esterno ben
determinate. È interessante l’apertura verticale degli spazi interni. Si è
rinunciato ad un dialogo con le architetture circostanti e con il paesaggio
sudtirolese. La sistemazione degli spazi esterni si ferma volutamente
sugli angoli dell’edificio. Ne deriva una posizione contraddittoria, perché
gli spazi esterni non corrispondono all’elevato livello dell’edificio.
22
02
Bürogebäude
Barth Innenausbau, Brixen/
sede uffici Barth Innenausbau,
Bressanone
Bauherr/committente:
Ivo Barth
Planer/progettista:
Arch. Gerd Bergmeister und
Arch. Christian Schwienbacher
Bauende/fine lavori:
08. 2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
240 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
2.800 m3
Baukosten/costi di costruzione:
540 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B
Unten/sotto:
Grundriss Erdgeschoss/
pianta piano piano
1 Aufenthalt/sala
2 Sitzungsraum/
sala conferenze
3 Empfang/accettazione
4 Büro/ufficio
5 Büro/ufficio
3
2
6
1
5
4
0 1
5
10
23
2. Preis/2o Premio ex aequo
Jurybericht / valutazione della giuria:
Firmensitz EWO GmbH Lichtsysteme
Der Sitz der Beleuchtungsfirma EWO ist als stimmige Einheit von Produktion
und Verwaltung geplant worden. Dabei hebt sich das als „Scheinwerfer“
konzipierte Verwaltungsgebäude deutlich von den Produktionshallen mit
seinen Wänden aus Profilglas ab. Das Verwaltungsgebäude zeigt klare
konzeptionelle Linien und durch eine große Glasfront – die Scheibe des
Scheinwerfers – die deutliche Intention, sich als „Lichtfirma“ zu positionieren; hervorzuheben sind der bewusst sparsame Umgang mit dem Raum
und die schlichte Raumplanung im Inneren. Zum Gesamteindruck trägt
die sorgfältige Außengestaltung des Geländes bei: der Bau ist von einem
kleinen Wasserbassin umgeben, in dem sich abends das durch die Glasfront scheinende Licht spiegelt. Die Arbeitsplätze in der Produktionshalle
fallen durch natürliche Belichtung und Blick aufs Grün auf. Die Synergien
mit dem Nachbar werden positiv beurteilt, genauso wie die Lage des
Depotplatz abseits des Blickfeldes der Besucher. Negativ wird bewertet,
dass ein Betrieb, der energieeffiziente Beleuchtungsanlagen produziert,
keinen so großen Wert auf ein nachhaltiges Energiekonzept gelegt hat.
Sede aziendale EWO srl, sistemi di illuminazione
Il progetto della sede del produttore di apparecchi di illuminazione per
spazi pubblici Ewo, coniuga in coerente unità la produzione e l’amministrazione. L’edificio a torre per uffici concepito come un proiettore luminoso si distingue chiaramente dai capannoni per la produzione realiz zati
in vetro profilato. Il progetto evidenzia chiare linee concettuali e attraverso la grande facciata vetrata – la lente del proiettore – la chiara intenzione di identificare l’azienda illuminotecnica. Da evidenziare è la cosciente riduzione spaziale e la sobria distribuzione degli interni. Partecipa
a rafforzare l’impressione generale l’attento progetto degli spazi esterni:
l’edificio è circondato da una piscina nella quale di sera si specchia la
luce della facciata. Gli spazi di lavoro nei capannoni si distinguono per la
loro illuminazione naturale delle pareti traslucide e per viste sul verde.
Le sinergie produttive con l’azienda adiacente, così come la sistemazione
non in vista del deposito all’aperto sono valutati positivamente. In senso
negativo viene assunta la poca attenzione verso gli aspetti energetici dell’edificio da parte di una azienda che produce impianti luminosi ad alta
efficienza energetica.
24
03
Firmensitz EWO GmbH, Lichtsysteme für öffentliche Räume,
Kurtatsch/sede aziendale
EWO srl, sistemi di illuminazione spazi pubblici, Cortaccia
Bauherr/committente:
Flora Emma Kröss,
Ernst Wohlgemuth
Planer/progettista:
Arch. Markus Tauber
Bauende/fine lavori:
01. 2005
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
2.800 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
24.000 m3
Baukosten/costi di costruzione:
360 Euro/m3 (Verwaltung/
amministrazione),
100 Euro/m3 (Produktionshallen/capannone)
KlimaHaus/CasaClima C
Grundriss Erdgeschoss/
pianta piano piano
1 Fertigung/produzione
2 Endmontage/
montaggio finale
3 Lager/deposito
1
2
4 Verwaltung/
amministrazione
3
4
25
2. Preis/2o Premio ex aequo
Jurybericht / valutazione della giuria:
Firmensitz Holz & ko, Holzzimmerei
Die Jury stellt lobend fest, dass dieser Bau aus einem privaten Ideenwettbewerb entstanden ist: der Holzverarbeitungsbetrieb hat ein bestehendes Gebäude aus Mauerwerk architektonisch erneuert und durch
einen neuen Zubau aus Holz erweitert. Priorität hatte bei der Planung die
Schaffung eines nachhaltigen Gebäudes, was bei der Umsetzung vorbildlich gelungen ist. Im gestalterischen Konzept ist der Wille erkennbar, den
Altbau gleichzeitig aufzulösen, aber in seinen großen Linien er kennbar zu
er halten, und parallel dazu mit dem Neubau ein markantes Zeichen zu
setzen. Mit der durchgängigen Holzfassade an der Rückseite des Gebäudes und der damit verbundenen Außengestaltung wurde eine stimmige
Einheit zwischen Gebäude und Außenraum er reicht, die von einem sensiblen Umgang mit der Südtiroler Landschaft zeugt. An der Schauseite des
Gebäudes lassen die undefinierte Außengestaltung – ein asphaltierter
Platz – und die Architektur den Dialog mit bestehenden Gebäuden und
der die Zone umgebenden Landschaft vermissen. Aus- und Durchblicke
vom Innenraum sind gut überlegt, es herrscht ein sehr angenehmes,
helles Arbeits klima im neuen Gebäudeteil. Die Böschung bringt Licht ins
Erdgeschoss des neuen Traktes, der dadurch schwebend er scheinende
Gebäudeteil erscheint jedoch losgelöst von der Umgebung.
Sede amministrativa Holz & ko, carpenteria lignea
Viene apprezzato che l’edificio sia stato realizzato in seguito ad un concorso di progettazione ad inviti. L’azienda che lavora il legno ha recuperato il vecchio edificio in muratura e lo ha ampliato con uno in legno.
La priorità è stata realizzare un edificio secondo criteri di sostenibilità,
impegno che si è concretizzato in maniera esemplare. Nella composizione
d’insieme si riconosce la volontà di scomporre l’edificio preesistente,
ma di lasciarlo riconoscibile a grandi linee e contemporaneamente di
tracciare un gesto marcato con la nuova addizione. La facciata in legno
sul retro è passante e si relaziona con la sistemazione degli spazi esterni.
Qui si realizza un’unità coerente tra edificio e spazi all’aperto che testimonia di un rapporto sensibile con il paesaggio sudtirolese. Sul lato principale, il fronte pubblico, la carenza del progetto degli esterni – un piazzale asfaltato – insieme all’architettura fanno sentire la mancanza di un
dialogo con gli edifici ed il paesaggio circostante. Le viste sull’esterno e
quelle passanti che traguardano l’edificio sono ben pensate, nella parte
nuova domina un’atmosfera piacevole e luminosa degli spazi di lavoro.
La scarpata porta i raggi del sole nel piano che altrimenti sarebbe parzialmente interrato. Così questa nuova parte di edificio sembra librarsi e
però risulta altrettanto slegata dal suo contesto.
26
04
Umbau und Erweiterung
Firmensitz Fa. Holz & ko,
Holz zimmerei, Deutschnofen/
ristrutturazione e ampliamento
sede amministrativa
Holz & ko, carpenteria lignea,
Nova Ponente
Bauherr/committente:
Walter Capovilla
Planer/progettista:
Comfort_Architekten,
Arch. Michael Mumelter,
Arch. Marco Micheli
Bauende/fine lavori:
07. 2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
378 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
2.685 m3
Baukosten/costi di costruzione:
400 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima A+
Unten/sotto:
Grundriss Erdgeschoss/
pianta piano piano
1 Empfang/ingresso
2 Schulungsraum/
sala didattica
3 Besprechungsraum/
sala conferenze
4 Teeküche/cucina
5 Archiv/archivio
6 Sanitär/servizi
7 Technik/tecnica
3
5
7
6
2
1
4
0
2
5
10
27
Die Bauherren / i committenti
Ivo Barth
„… Ich habe die Architekten gewählt, weil ich von ihrem
Baustil überzeugt bin und weil wir befreundet sind. Es
war für mich als Bauherrn immer möglich, eigene Wünsche und Vorstellungen einzubauen bzw. in Absprache
mit den Architekten umzusetzen. Ein wichtiges Ziel war
die Umsetzung des Baues in möglichst kurzer Zeit,
damit der Firmenbetrieb nicht zu lange durch die Unannehmlichkeiten der Baustelle beeinträchtigt wird. So ist
es gelungen, den Bau Mitte Jänner 2008 zu beginnen und
Mitte August 2008 einzuziehen.“
“… Ho scelto gli architetti perché sono convinto del loro
stile architettonico e perché siamo amici. Come committente ho sempre potuto presentare le mie idee e desideri
e vederli realizzati in accordo con gli architetti. Uno
degli obiettivi era realizzare la costruzione nel più breve
tempo possibile per non ostacolare a lungo l’attività
dell’azienda con il cantiere. Abbiamo realizzato questa
architettura da metá gennaio 2008 a metá agosto 2008.”
Flora Emma Kröss & Ernst Wohlgemuth, EWO
„… Diese Projektidee fanden wir faszinierend und interpretierte auf wunderbare Weise das Produkt und die Firmenphilosophie der Firma Ewo GmbH. … Genau ein Jahr
nach Planungsstart, wurde das ganze Unternehmen in
den neuen Sitz umgesiedelt. ... Dieser mutige Schritt hat
sich für unser Unternehmen in jeder Beziehung gelohnt.
Mit dem phantastisch umgesetzten Corporate Architecture gelang eine klare internationale Positionierung von
Ewo, strategisch als auch architektonisch.“
“… Il progetto ci ha affascinato poiché ha interpretato
in maniera soddisfacente il prodotto e la filosofia dell'azienda. … Esattamente un anno dopo l’inizio della pro28
gettazione tutta l'azienda si è trasferita nella nuova sede.
… Questo passo decisivo ha portato numerosi vantaggi
sotto ogni aspetto all’azienda. Con il corporate Architetture la Ewo ha assunto una chiara posizione internazionale sotto il profilo strategico.”
Walter Capovilla, Holz & ko
„… Ein Ideenwettbewerb stellte die naheliegende Vorgehensweise dar, um ein möglichst einzigartiges Gesamtkonzept sicherzustellen. … Dabei war eine harmonische
Verbindung des Bestandes mit dem Neubau wichtig.
Die Zusammenarbeit mit dem Planer gestaltete sich harmonisch, da er unsere Vorstellungen und Wünsche im
Projekt sehr gut umgesetzte. Unsere Praxiserfahrung im
Holzbau und seine funktionale Kreativität befruchteten
sich gegenseitig. Das Ergebnis ist ein ästhetisch sehr
ansprechendes Firmengebäude in welchem sich unserer
Mitarbeiter wohl fühlen.“
“… Un concorso d’idee ci sembrava lo strumento adatto
per ottenere un progetto straordinario nel suo genere.
Era importante unire architettonicamente l’edificio esistente con quello nuovo. … La cooperazione con il progettista è stata armoniosa, poiché ha tradotto chiaramente le nostre esigenze ed aspettative. La creatività
del progettista si è sposata con la nostra esperienza di
produttori di edifici in legno. Il risultato è una architettura rappresentativa che offre ai nostri collaboratori un
ambiente ottimale per lavorare.”
29
Teilnehmer/partecipanti
30
05
Firmensitz mit Lager halle
Lona mit Bürotrakt, Vertrieb
von Süßwaren, Auer/
sede aziendale con magazzino
Ditta Lona, distribuzione
prodotti dolciari, Ora
Bauherr/committente:
Andreas Lona
Planer/progettista:
Monsorno Trauner Architekten
Bauende/fine lavori:
07. 2009
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
2.862 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
27.720 m3
Baukosten/costi di costruzione:
105 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B
06
Ausstellungsgebäude Plankensteiner, Fliesen-und Steinhandel, Toblach/sede espositiva
Plankensteiner, commercio di
piastrelle e pietra, Dobbiaco
Bauherr/committente:
Hannes Plankensteiner
Planer/progettista:
Arch. Bruno Rubner
Bauende/fine lavori:
12. 2009
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
468 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
3.837 m3
Baukosten/costi di costruzione:
210 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima A
31
07
Firmensitz Naturallook,
Vertretung Schuhwaren, Bozen/
sede amministrativa Naturallook, conces sionaria calzature,
Bolzano
Bauherr/committente:
Frowin Pitschl
Planer/progettista:
Gruppe Frühling
(Archh. Matthias Trebo,
Dietmar Hafner)
Bauende/fine lavori:
2004
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
1.995 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
12.860 m3
Baukosten/costi di costruzione:
120 Euro/m3
08
Fernheizwerk, Meran/
centrale di teleriscaldamento,
Merano
Bauherr/committente:
Etschwerke AG, Bozen/Azienda
Energetica SpA, Bolzano
Planer/progettista:
Arch. Luca Canali
Bauende/fine lavori:
01. 2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
742 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
8.417 m3
Baukosten/costi di costruzione:
178 Euro/m3
32
09
Betriebserweiterung Inderst
Landhandel, Verkauf von
Materialien für den Garten,
Landwirtschaft und Beregnung,
Marling/ampliameto sede
Inderst Landhandel, vendita
materiali per giardinaggio,
agricoltura e impianti irrigazione, Marlengo
Bauherr/committente:
Franz Inderst
Planer/progettista:
Arch. Karl Bauer
Bauende/fine lavori:
07. 2010
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
2.580 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
21.952 m3
Baukosten/costi di costruzione:
99 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B, C
10
Firmensitz Tischlerei Berger,
Innenausbau, St. Lorenzen/
sede aziendale Falegnameria
Berger, arredamento
e allestimento di interni,
S. Lorenzo di Sebato
Bauherr/committente:
Artur Berger
Planer/progettista:
EM2 (Archh. Heinrich Mutschlechner, Gerhard Mahlknecht,
Kurt Egger)
Bauende/fine lavori:
12. 2006
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
743 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
7516 m3
Baukosten/costi di costruzione:
100 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima A
33
11
Restaurierung und Erweiterung
der Ex-Alcoa Gebäude,Verwaltungssitze/ristrutturazione
e ampliamento edifici dell’ExAlcoa, sedi amministrative
Bauherr/committente:
Autonome Provinz Bozen,
Assessorat für öffentliche
Arbeiten/Provincia Autonoma
di Bolzano, Assessorato ai
lavori pubblici
Planer/progettista:
Arch. Wolfgang Piller
Bauende/fine lavori:
10. 2006
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
1400 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
7.206 m3
Baukosten/costi di costruzione:
426 Euro/m3
12
Erweiterung und Umbau
der Eisacktaler Kellerei,
Weinkellerei, Klausen/
ampliamento e ristrutturazione
della Cantina Valle Isarco,
cantina vinicola, Chiusa
Bauherr/committente:
Albin Fuchs
Planer/progettista:
Arch. Markus Scherer
Bauende/fine lavori:
2010
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
2.788 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
20.956 m3
Baukosten/costi di costruzione:
143 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima C
34
13
Firmensitz Rubner Haus,
Herstellung Fertighäuser aus
Holz, Kiens/sede aziendale
Rubner Haus, produzione edifici
prefabbricati in legno, Chienes
Bauherr/committente:
Rubner Haus AG
Planer/progettista:
Arch. Gerd Bergmeister/
Baukraft (Archh. Dominik
Rieder, Georg Rubner)
Bauende/fine lavori:
06. 2006
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
ca. 750 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
ca. 8.400 m3
Baukosten/costi di costruzione:
ca. 470 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima
Gold+/Oro+
14
Erweiterung und Umbau
Firmensitz Unifix, Verkauf
Befestigungsmaterial für den
Bausektor, Terlan/ampliamento
e trasformazione sede Unifix,
distribuzione sistemi di
fis saggio per l’edilizia, Terlano
Bauherr/committente:
Nicola Piazza, Sandro Faccioli
Planer/progettista:
arch.TV (Archh. Stefan Trojer,
Johann Vonmetz)
Bauende/fine lavori:
08. 2003/07. 2006/08. 2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
6.864 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
67.099 m3
Baukosten/costi di costruzione:
200 Euro/m3
35
15
Erweiterung Firmensitz
Rothoblaas, Befestigungssysteme und Materialien
für Holzzimmerei, Kurtatsch/
ampliamento Sede Rothoblaas,
sistemi di fissaggio e materiali
per carpenterie in legno,
Cortaccia
Bauherr/committente:
Robert Blaas
Planer/progettista:
Arch. Lukas Burgauner
Bauende/fine lavori:
07. 2010
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
2.497 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
31.250 m3
Baukosten/costi di costruzione:
147 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B, C
16
Verwaltungs- und Logistikzentrum Technoalpin AG,
Produkte für Schneeerzeugung,
Bozen/centro amministrativo
e logistico Technoalpin AG,
prodotti per la produzione
di neve, Bolzano
Bauherr/committente:
Walter Rieder
Planer/progettista:
Arch. Johannes Niederstätter/
Arch. Roland Baldi
Bauende/fine lavori:
08. 2010
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
6.844 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
106.560 m3
Baukosten/costi di costruzione:
175 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B
36
17
Gewerbepark Syncom, Brixen/
centro pluriaziendale Syncom,
Bressanone
Bauherr/committente:
Syncom KG
des Kurt Baumgartner
Planer/progettista:
Arch. Roland Baldi
Bauende/fine lavori:
2004
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
17.258 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
46.213 m3
Baukosten/costi di costruzione:
222 Euro/m3
18
Firmensitz und Aus stellungsgebäude Erlacher
Innenausbau, Barbian/
sede amministrativa ed espositiva Erlacher arredamenti,
Barbiano
Bauherr/committente:
Thomas und Toni Erlacher/
Er lacher Innenausbau
Waidbruck
Planer/progettista:
Arch. M. Eng. Stefan Gamper
Bauende/fine lavori:
2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
1.969 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
3.457 m3
Baukosten/costi di costruzione:
400 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima
Gold/Oro
37
19
Firmensitz Denttec, Produktion
Zahntechnik, Gargazon/sede
aziendale Denttec, produzione
odontotecnica, Gargazzone
Bauherr/committente:
Andreas Geier
Planer/progettista:
Arch. Evelyn Unterpertinger
Bauende/fine lavori:
09. 2007
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
457 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
3.487 m3
Baukosten/costi di costruzione:
531 Euro/m3
20
Firmensitz Asa-Pro Data, Softwareunternehmen, Eppan/ edificio per uffici Asa-Pro Data,
produttori di software, Appiano
Bauherr/committente:
Alwin Fink, Gerhard Spitaler
Planer/progettista:
Sapinski Salon (Archh. Andreas
Flora, Gilbert Sommer)
Bauende/fine lavori:
2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
260 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
2.770 m3
Baukosten/costi di costruzione:
345 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima A
38
21
Firmensitz KKR,
Planung, Bau von Lüftungs-,
Kühl- und Klimaanlagen/
sede aziendale KKR,
progettazione, realizzazione,
di sistemi di condiziona mento, raffreddamento e
climatizzazione
Bauherr/committente:
Klaus Röhler
Planer/progettista:
Arch. Eduardo Cappuccio
Bauende/fine lavori:
02. 2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
1.100 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
4.690 m3
Baukosten/costi di costruzione:
220 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima C
22
Firmensitz Garage Inter national, Autoverkauf mit
Werkstätte/sede Garage
Inter national, vendita
e riparazione autovetture
Bauherr/committente:
Raimondo Larentis
Planer/progettista:
Arch. Ivo Khuen Belasi
Bauende/fine lavori:
11. 2009
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
832 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
6.210 m3
Baukosten/costi di costruzione:
134 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima C
39
23
Alpentrans
Logistic Center/centro logistico
Bauherr/committente:
Bruno Huez
Planer/progettista:
Arch. Walther Pichler
Bauende/fine lavori:
07. 2007
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
7.600 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
66.000 m3
Baukosten/costi di costruzione:
83 Euro/m3
24
Firmensitz Troyer Turbinenbau,
Sterzing/sede aziendale
Troyer Turbinenbau, produttori
di turbine, Vipiteno
Bauherr/committente:
Maria Luise Troyer
Planer/progettista:
Arch. Peter Kraus
Bauende/fine lavori:
01. 2010
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
2.757 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
33.958 m3
Baukosten/costi di costruzione:
95 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B
40
25
Abbruch und Wiederaufbau
des Verwaltungsgebäude der
Druckerei Athesia, Brixen/
demolizione e ricostruzione
di un edificio amministrativo
per la casa Editrice Athesia,
Bressanone
Bauherr/committente:
Michl Ebner
Planer/progettista:
Arch. Ralf Dejaco
Bauende/fine lavori:
2002
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
600 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
5.870 m3
Baukosten/costi di costruzione:
286 Euro/m3
26
Firmensitz Karl Pichler AG,
Handel mit Holzprodukten,
Algund/sede aziendale Karl
Pichler AG, commercio
di prodotti in legno, Lagundo
Bauherr/committente:
Renate Pichler
Planer/progettista:
Arch. Markus Tauber
Bauende/fine lavori:
06. 2009
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
529 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
3.356 m3
Baukosten/costi di costruzione:
410 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B
41
27
Firmensitz Graph.X,
Grafikunternehmen, Brixen/
sede amministrativa Graph.X,
azienda grafica, Bressanone
Bauherr/committente:
Willy Vontafon
Planer/progettista:
Arch. Ralf Dejaco
Bauende/fine lavori:
2005
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
380 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
4.375 m3
Baukosten/costi di costruzione:
250 Euro/m3
28
Silbernagl, Lagerhalle samt
Dienst wohnung, Großhandelsbetrieb, Kastelruth/
Silbernagl, magazzino con
alloggio di ser vizio, commercio
all’ingrosso, Castelrotto
Bauherr/committente:
Urban Silbernagl
Planer/progettista:
Arch. Barbara Wörndle
Bauende/fine lavori:
2007
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
381 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
2.053 m3
Baukosten/costi di costruzione:
340 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima
Gold+/Oro+
42
29
Firmensitz AlpiFenster, Fensterbau, Riffian/edificio artigianale AlpiFenster, produzione
serramenti, Riffiano
Bauherr/committente:
Adolf Pixner
Planer/progettista:
Arch. Karl Augsten
Bauende/fine lavori:
2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
450 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
5.054 m3
Baukosten/costi di costruzione:
280 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima A
30
Mehrzweckgebäude für die
Firmen Baucenter und
Arcadia-Keramik, Bozen Süd/
edificio polifunzionale per le
ditte Baucenter e ArcadiaKeramik, Bolzano Sud
Bauherr/committente:
Mira Marcello für Arcadia
Planer/progettista:
D.I. Peter Linser,
Arch. Paulpeter Hofer,
Arch. Manuel Benedikter
Bauende/fine lavori:
12. 2003
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
1997 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
26.543 m3
Baukosten/costi di costruzione:
145 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B
43
31
Firmensitz Naturalia Bau,
Baustoff handel mit ökologischen Produkten, Meran/
edificio commerciale Naturalia
Bau, commercio di materiali
edili biologici, Merano
Bauherr/committente:
Robert Gabasch,
Helga Pircher Schiefer
Planer/progettista:
Arch. Gilbert Dejori
Bauende/fine lavori:
07. 2008
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
300 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
2.350 m3
Baukosten/costi di costruzione:
1.200 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima
Gold+/Oro+
32
Wohnzentrum Jungmann,
Neumarkt/centro arredamenti
Jungmann, Egna
Bauherr/committente:
Andreas Jungmann
Planer/progettista:
Planteam,
Arch. Raimund Hofer
Bauende/fine lavori:
08. 2009
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
6.121 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
75.053 m3
Baukosten/costi di costruzione:
106 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima C
44
33
Firmensitz Blaas OHG,
Betrieb für Elektromechanik,
Bozen/sede aziendale
Blaas Snc, azienda di
elettromeccanica, Bolzano
Bauherr/committente:
Thomas Blaas
Planer/progettista:
Monovolume
(Archh. Patrik Pedó,
Jury Anton Pobitzer)
Bauende/fine lavori:
2007
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
640 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
6.500 m3
Baukosten/costi di costruzione:
227 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima C
34
Firmensitz Giacomuzzi OHG,
Installationsarbeiten, Eppan/
sede aziendale Giacomuzzi Snc,
impresa installazioni idrauliche, Appiano
Bauherr/committente:
Michael Giacomuzzi,
Giacomuzzi KG
Planer/progettista:
Monovolume
(Archh. Patrik Pedó,
Jury Anton Pobitzer)
Bauende/fine lavori:
12. 2009
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
555 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
1.815 m3
Baukosten/costi di costruzione:
238 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima C
45
35
Firmensitz Bäckerei Näckler
Schüttelbrot, Deutschnofen/
sede aziendale Näckler
Schüttelbrot, panificio, Nova
Ponente
Bauherr/committente:
Arnold Näckler
Planer/progettista:
Arch. Dietmar Fäckl,
Arch. Maximilian Kohl
Bauende/fine lavori:
09. 2009
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
594 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
1.879 m3
Baukosten/costi di costruzione:
237 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B, C
36
Neubau Einkaufzentrum
Twenty, Bozen/nuovo centro
commerciale Twenty, Bolzano
Bauherr/committente:
Podini Holding
Planer/progettista:
Arch. Renzo Gennaro
Bauende/fine lavori:
08. 2010
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
7.102 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
99.467 m3
Baukosten/costi di costruzione:
130 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima B
46
37
Firmensitz Selimex,
Großhandel Lebens mittel
und landwirt schaftliche
Produkte, Latsch/
ufficio sede amministrativa
Selimex, grossista prodotti
agroalimentari, Laces
Bauherr/committente:
Walter Rizzi
Planer/progettista:
Arch. Werner Tscholl
Bauende/fine lavori:
2005
Überbaute Fläche/
superficie edificata:
963 m2
Urbanistische Kubatur/
cubatura urbanistica:
8.335 m3
Baukosten/costi di costruzione:
350 Euro/m3
KlimaHaus/CasaClima A, B
47
Fotoverzeichnis/referenze fotografiche:
Karl Bauer (09)
Magdalena Comejo (36)
Simon Constantini (34)
Oskar Da Riz (03, 08, 17, 26, 33)
Jürgen Eheim (04, 10, 12, 31)
Graphi.X (25, 27)
Georg Hofer (18, 28)
Raimund Hofer (32)
Herta Hurnas (02)
Ivo Khuen Belasi (22)
Maximilian Kohl/Günther Pichler (35)
Graphic Kraus (20, 24)
Photostudio M&H (15)
Klaus Peterlin (23)
Alexa Rainer (11, 37)
René Riller (05)
Arnold Ritter (06)
Evelyn Unterpertinger (19)
David Von Leon (14)
Günter Richard Wett (13)
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