Napo in: Starte sicher! Der erste Tag am neuen Arbeitsplatz Informationen und Tipps für die Filmvorführung Das finden Sie in dieser Broschüre 1. Worum es geht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 2. Zielgruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 3. Ziele des Films . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 4. Tipps für die Filmvorführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 5. Infos zu den einzelnen Szenen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 6. Technische Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 7. Weitere Informationsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 3 1. Worum es geht Für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Unfallgefahr während der ersten sechs Monate am neuen Arbeitsplatz besonders gross, weil sie ● noch nicht alle Gefahren kennen und einschätzen können ● durch viele neue Eindrücke überfordert und abgelenkt werden ● noch zu wenig Übung und Routine besitzen Deshalb ist eine sorgfältige Einführung und Instruktion der Neuen besonders wichtig. Sie sollen dabei auch ermutigt werden, Fragen zu stellen, Geduld mit sich selber zu haben und nicht zu viel auf einmal zu wollen. Besonders bewährt hat sich, jedem Neuling einen so genannten «Götti» oder Paten zur Seite zu stellen, zu dem er Vertrauen fassen kann und der ihn in die Gepflogenheiten des Betriebs einführt. 2. Zielgruppen Angesprochen sind in erster Linie alle neu eingestellten Mitarbeitenden. Dazu gehören auch Lernende und Mitarbeitende, die innerhalb des Betriebs den Arbeitsplatz wechseln oder Vertretungen übernehmen. Vorgesetzte und «Göttis», welche die Einführungsaufgabe übernehmen, können für die Schwierigkeiten des Neuanfangs sensibilisiert werden und so ihre Aufgabe besser erfüllen. Der Film ist branchenneutral. Er eignet sich auch für fremdsprachige Mitarbeitende, weil nicht mit Sprache, sondern mit Bildern, Geräuschen und Musik kommuniziert wird. 4 3. Ziele des Films ● Neueintretende sensibilisieren für die typischen Gefährdungen. ● Neueintretende ermutigen: Sie sollen sich nicht scheuen, so lange Fragen zu stellen, bis sie die Arbeit sicher ausführen können. ● Verantwortliche motivieren für eine sichere Einführung der Neuen. 4. Tipps für die Filmvorführung «Starte sicher!» ist in erster Linie ein Sensibilisierungsfilm. Wir empfehlen Ihnen, den Film im Rahmen einer Veranstaltung für neueintretende Mitarbeitende zum Thema Arbeitssicherheit vorzuführen. Um den Motivations- und Lerneffekt zu erhöhen, ist es sinnvoll, die verschiedenen Themen des Films mit Hilfe von weiteren Informationsmitteln zu vertiefen. Hier einige Tipps für die Durchführung einer Veranstaltung für die Mitarbeitenden im Betrieb: Planung ● Überlegen Sie sich, welche Themen des Films für Ihren Betrieb besonders wichtig sind und die Sie vertiefen möchten. ● Bestellen Sie rechtzeitig die notwendigen Unterlagen (Merkblätter, Plakate, Instruktionshilfen usw.). Weitere Informationsmittel finden Sie im Kapitel 7. ● Laden Sie die Mitarbeitenden frühzeitig ein und geben Sie das Thema der Veranstaltung bekannt. 5 Vorführung ● Erklären Sie den Mitarbeitenden, welches das Ziel der Veranstaltung ist, welche Themen behandelt werden und worauf es Ihnen besonders ankommt. ● Führen Sie den ganzen Film vor. ● Zeigen Sie diejenigen Filmszenen nochmals, in denen die Themen vorkommen, um die es Ihnen besonders geht. ● Machen Sie auf die Gefahren aufmerksam und besprechen Sie mit den Mitarbeitenden die konkreten Massnahmen und die richtigen Verhaltensweisen. ● Nehmen Sie Kritik, Zweifel und Bedenken der Mitarbeitenden ernst und versuchen Sie, Antworten zu finden. ● Ermuntern Sie die Mitarbeitenden, konkrete Verbesserungsvorschläge zu machen. 6 5. Infos zu den einzelnen Szenen Einführungsszene Diese Szene zeigt, was geschehen kann, wenn der Eintritt eines neuen Mitarbeitenden nicht gut vorbereitet ist: Napo ist unsicher, er setzt sich bereits ersten unbekannten Gefahren aus (Werksverkehr) und hat Mühe, sich im Gelände zurechtzufinden. Wie man neue Mitarbeitende richtig empfängt, zeigt die Schlussszene. Tipps für die Vorgesetzten ● Schicken Sie den Neuen für den ersten Arbeitstag einen Lageplan mit Hinweisen auf bestehende Gefährdungen, die auf dem Weg zum Arbeitsplatz vorhanden sind. ● Informieren Sie alle beteiligten Stellen (Empfang, Parkplatzwärter, Materialausgabe usw.) darüber, wann die Neuen eintreffen. Tipps für die Neuen ● Klären Sie im Voraus ab, wie Sie Ihren neuen Arbeitsort am besten erreichen (beim Unternehmen Routenplaner oder vorgängig Lageplan verlangen). Fragen Sie z. B. telefonisch nach, was Sie bei der Anreise beachten müssen. ● Wenn Ihnen bei der Ankunft etwas unklar ist, fragen Sie einen Arbeitskollegen oder beim Empfang! 7 Szene 1: Im Zweifelsfall immer fragen Der Chef gibt Napo einen ersten Auftrag. Dieser möchte alles perfekt machen und sich als Fachmann profilieren. Das ist ganz natürlich und trotzdem gefährlich: Vieles kann man noch gar nicht wissen. Statt seine Kollegen oder den Vorgesetzten zu fragen, improvisiert Napo. Tipps für die Vorgesetzten ● ● Ermuntern Sie die Neuen, so lange Fragen zu stellen, bis ihnen alles wirklich klar ist. Nehmen Sie Zeichen der Unsicherheit wahr und fragen Sie nach. Loben Sie die Neuen für das, was sie schon gut machen. Dann trauen sie sich auch eher, bei Dingen nachzufragen, die ihnen noch nicht klar sind. Tipps für die Neuen ● ● ● 8 Auch wenn es Ihnen schwer fällt: Fragen Sie, bis Ihnen Ihr Auftrag wirklich klar ist. Sie müssen wissen, wo die nötigen Hilfsmittel und Werkzeuge zu finden sind. Lieber einmal zu viel fragen! Wenn Sie merken, dass der Chef oder die Kollegen ungeduldig reagieren, erklären Sie Ihnen, dass Sie noch keine Routine haben und es gefährlich ist, wenn Sie mit ungenügendem Wissen an die Arbeit gehen. Szene 2: Aufmerksamkeit lohnt sich Auf dem Rundgang durch den Betrieb hört Napo anfänglich aufmerksam zu. Sobald jedoch über Notausgänge und Brandbekämpfung informiert wird, ist er mit seinen Gedanken ganz woanders. Als bald darauf der Notfall eintritt, ist Napo komplett überfordert. Nicht nur Informationen über Betriebsabläufe, auch solche über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz sind wichtige Bestandteile der Einarbeitung. Die Aufnahmefähigkeit des Menschen ist jedoch begrenzt. Nach durchschnittlich 20 Minuten Einwegkommunikation (Vortrag, Instruktion) lässt auch die Aufmerksamkeit des motiviertesten Mitarbeitenden nach. Tipps für die Vorgesetzten ● Überlegen Sie, was die Neuen unbedingt wissen müssen und verschieben Sie das weniger Dringende auf einen späteren Zeitpunkt. ● «Gesendet ist nicht verstanden!» Kontrollieren Sie, ob Ihre Mitarbeitenden das vermittelte Wissen auch wirklich verstanden haben und anwenden können. 9 Tipps für die Neuen ● Oft unterschätzen wir die Gefahren, weil Unfälle zum Glück selten passieren. Wir denken z. B., Sicherheitsinformationen seien weniger wichtig als Arbeitsinstruktionen. Weil wir aber in einem Notfall leicht in Stress geraten können, ist es umso wichtiger, sich gut vorzubereiten und Notfallszenarien zu üben! ● Wenn die Menge an Informationen zu gross ist und Sie nicht mehr alles aufnehmen können, verlangen Sie eine Pause oder fragen Sie, ob der nächste Infoblock nicht auf den folgenden Tag verschoben werden kann. 10 Szene 3: Auf andere Rücksicht nehmen Napo arbeitet im Fast-Food-Restaurant. Mit der Routine hapert es noch. Er gerät unter Zeitdruck und verschüttet Ketchup. Weil Napo zum Aufwischen zu bequem ist, gleitet seine Arbeitskollegin prompt auf dem Ketchup aus. Tipps für die Neuen ● Sie wären nicht der Erste, der über ein selbst verlegtes Kabel stolpert oder auf selbst verschüttetem Öl ausgleitet. Ihr Kollege aber hat noch weniger Chancen, da er ja nicht wissen kann, welche Fallen Sie hinterlassen haben. Man ist schneller abgelenkt, als man denkt. Darum: Beseitigen Sie gefährliche Stolperfallen sofort und reinigen Sie rutschige Stellen auf Verkehrswegen. 11 Szene 4: Zu viele Informationen Der Chef erklärt Napo im Schnellzugstempo einen komplizierten Produktionsprozess an einer computergesteuerten Maschine und überlässt ihn dann mit einem Stapel Handbücher seinem Schicksal. Napo zahlt es ihm später mit gleicher Münze heim, als der Chef ein Computerproblem zu lösen versucht. Tipps für die Vorgesetzten ● Komplexe Instruktionen erfolgen am besten interaktiv: Die Instruierten müssen zurückfragen und das Gelernte zunächst unter Aufsicht anwenden können. Instruktionen müssen didaktisch gut aufgebaut und mit Bildern, Checklisten und evtl. Filmen illustriert werden. Wenn wir Informationen nur über das Gehör aufnehmen, können wir sehr wenig im Gedächtnis behalten. ● Klären Sie das Vorwissen und die Sprachkenntnisse der Neuen ab und passen Sie Ihre Instruktion entsprechend an. ● Ermuntern Sie die Neuen, möglichst viel zu fragen. Knüpfen Sie an bei Dingen, die sie schon kennen. Wecken Sie ihr Interesse, indem Sie erklären, warum etwas wichtig ist und welchen Nutzen sie von der richtigen Anwendung eines Verfahrens haben. ● Kontrollieren Sie, ob die Instruierten wirklich verstanden haben, worum es geht und was sie zu tun haben. Dies kann z. B. mit einem kleinen Test gemacht werden. 12 ● Schriftliche Unterlagen und Dokumentationen können die Auszubildenden unterstützen, indem sie später etwas wiederholen oder nachschlagen können. ● Eine gute Instruktion braucht Zeit. Planen Sie diese ein! Tipps für die Neuen ● «Alte Hasen» können sich oft gar nicht mehr vorstellen, wie schwierig eine Aufgabe sein kann, wenn man sie noch nie ausgeführt hat. Für sie ist vieles einfach klar und sie tendieren dazu, Sie als Neuen zu überfordern. Sagen Sie deutlich, wenn es Ihnen zu schnell geht, dass Sie eine Skizze brauchen, dass Sie nicht mehr wissen, welcher Arbeitsschritt nach dem Einrichten kommt usw. 13 Szene 5: Nicht den Helden spielen Wieder stellt Napo zu wenig Fragen. Er spielt sich als Kenner auf und hat das Gefühl, es sei unter seiner Würde, eine Betriebsanleitung für den mobilen Arbeitskorb mitzunehmen. Schliesslich verbringt er eine ungemütliche Nacht in luftiger Höhe. Tipps für die Neuen ● Hochmut kommt vor dem Fall! Die meisten Unfälle geschehen, weil wir Menschen das Risiko unterschätzen und unsere Fähigkeiten überschätzen. Gerade in ungewohnten Situationen ist es jedoch sinnvoll, sich nicht zu überschätzen und das eigene Können etwas zurückhaltender zu beurteilen. ● An Einzelarbeitsplätzen gibt es besondere Gefahren. Als allein arbeitende Person müssen Sie für die vorgesehene Tätigkeit geeignet sein, Ihrer Aufgabe entsprechend ausgebildet und instruiert werden sowie jederzeit die Möglichkeit haben, im Notfall Hilfe herbeizurufen. 14 6. Technische Hinweise Sie haben bei der Besprechung des Films die Möglichkeit, gezielt einzelne Sequenzen abzurufen und diese zu wiederholen. Wahlmöglichkeiten: ● Wahl zwischen den Sprachversionen Englisch, Italienisch, Französisch, Deutsch ● Wahl zwischen den Abspielmöglichkeiten «Einzelsequenzen», «Kompletter Film», «Endlos» 7. Weitere Informationsmittel ● Neu am Arbeitsplatz. Hinweise für Vorgesetzte zur Einführung und Instruktion neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 8 Seiten, Bestell-Nr. 66094.d ● Neuer Arbeitsplatz – neue Gefahren. So starten Sie sicher am neuen Arbeitsplatz (für Mitarbeitende) Bestell-Nr. 84020.d ● Checkliste: Einführung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 4 Seiten, Bestell-Nr. 67019.d ● Neu am Arbeitsplatz. Sensibilisierungsfilm zum Thema Einführung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bestell-Nr. DVD 343 ● Lass die Neuen nicht im Regen stehen, Kleinplakat Bestell-Nr. 55165.d ● Die Neuen brauchen dich, Kleinplakat, Bestell-Nr. 55176.d ● Ausbildung und Instruktion im Betrieb – Grundlage für sicheres Arbeiten, 12 Seiten, Bestell-Nr. 66109.d ● Allein arbeitende Personen (Anleitung für Arbeitgeber und Sicherheitsbeauftragte), 31 Seiten A5, Bestell-Nr. SBA 150.d 15 Suva Gesundheitsschutz Postfach, 6002 Luzern Auskünfte Tel. 041 419 58 51 Bestellungen www.suva.ch/waswo Tel. 041 419 58 51 Fax 041 419 59 17 Verfasser Dr. Ruedi Rüegsegger, Suva, Team Ausbildung, Arbeitspsychologie Begleitbroschüre zum Film «Starte sicher» (Bestell-Nr. 356.d/f/i) AS 1720.d – Mai 2012 Napo dans: Bon départ! Le premier jour au nouveau poste de travail Infos et conseils de présentation Sommaire 1. Introduction . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 2. Groupes cible . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 3. But du film . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 4. Conseils de présentation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 5. Explication des différentes séquences . . . . . . . . . . . . . 7 6. Remarques techniques . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 7. Publications complémentaires . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 3 1. Introduction Les nouveaux collaborateurs présentent un risque d’accident particulièrement élevé pendant les six premiers mois. Les raisons sont les suivantes: ● méconnaissance et mauvaise appréciation des dangers ● distraction et stress dus à la nouveauté ● manque de dextérité et de routine Le soin apporté à la mise au courant et à l’instruction des nouveaux collaborateurs joue un rôle primordial. Il faut les encourager à poser des questions, leur apprendre à être patients avec eux-mêmes et à ne pas vouloir trop à la fois. Une bonne méthode consiste à leur attribuer un parrain en qui ils auront confiance et qui les aidera à se familiariser avec les habitudes de l’entreprise. 2. Groupes cible Ce film s’adresse en tout premier lieu aux nouveaux. En font également partie les apprentis et les collaborateurs affectés à un nouveau poste ou chargés de remplacer un collègue. Il permet aussi de sensibiliser les supérieurs hiérarchiques et les parrains chargés de la mise au courant en leur montrant les difficultés pouvant être rencontrées par les nouveaux. Ce film convient à toutes les branches. Il est également conçu pour un public de langue étrangère, car il s’agit d’un film sans paroles, exclusivement construit sur des images, de la musique et des sons. 4 3. But du film ● Sensibiliser les nouveaux aux dangers attachés à leur tâche. ● Encourager les nouveaux: ils ne doivent pas hésiter à poser des questions tant qu’ils ne sont pas en mesure d’exécuter leur travail en toute sécurité. ● Inciter les responsables à pratiquer une mise au courant appropriée. 4. Conseils de présentation «Bon départ!» est un film de sensibilisation. Nous vous conseillons de le présenter lors d’une séance d’information sur le thème de la sécurité au travail. Afin d’en accroître l’effet incitatif et pédagogique, nous vous proposons également d’approfondir certains points en utilisant d’autres moyens d’information complémentaires. Voici quelques conseils qui vous seront utiles lorsque vous organiserez une séance d’information pour les collaborateurs de l’entreprise. Préparation ● Examinez les sujets présentés dans le film et réfléchissez aux points à approfondir. ● Commandez la documentation nécessaire (feuillets d’information, affiches, dossiers de formation, etc.). Vous trouverez la liste des publications disponibles au chapitre 7. ● Convoquez les collaborateurs et annoncez le sujet de la séance d’information. 5 Présentation ● Expliquez le but de la séance d’information, les thèmes abordés et les points que vous souhaitez approfondir. ● Projetez le film entier. ● Rediffusez les séquences concernant directement les collaborateurs de l’entreprise. ● Expliquez les dangers, puis organisez un débat afin de définir des mesures concrètes et de déterminer le comportement à adopter en fonction des situations. ● Tenez compte des critiques, des réserves et des doutes émis par les collaborateurs, essayez d’y apporter des réponses. ● Encouragez les collaborateurs à faire des propositions d’améliorations concrètes. 6 5. Explication des différentes séquences Scène initiale Cette scène montre ce qui peut arriver lorsque l’entrée en service d’un nouveau collaborateur n’est pas bien préparée. Napo manque d’assurance. Il s’expose déjà aux premiers dangers (circulation de véhicules sur le site de l’entreprise) et éprouve de la difficulté à s’orienter. La scène finale montre comment accueillir correctement un nouveau collaborateur. Conseils destinés aux supérieurs hiérarchiques ● Avant le premier jour, envoyez aux nouveaux un plan indiquant les dangers potentiels sur le chemin du travail. ● Informez les personnes concernées (guichet d’accueil, gardien du parking, service du matériel, etc.) de l’arrivée des nouveaux. Conseils destinés aux nouveaux ● Renseignez-vous sur le chemin à prendre pour vous rendre au travail (demandez une carte ou un plan de situation auprès de l’entreprise). Demandez qu’on vous explique (par ex. par téléphone) les points à observer pour arriver à bon port. ● Si un point demeure obscur en arrivant sur place, renseignez-vous immédiatement auprès d’un collègue ou du guichet d’accueil! 7 Scène 1: Tu ne sais pas... tu demandes Le chef confie un premier travail à Napo. Celui-ci voudrait être parfait et démontrer son savoir-faire. C’est tout naturel, mais dangereux: il y a beaucoup de choses que l’on ne peut pas deviner. Au lieu de demander conseil à ses collègues ou à ses supérieurs, Napo improvise. Conseils destinés aux supérieurs hiérarchiques ● ● Encouragez les nouveaux à poser des questions jusqu’à ce qu’ils aient vraiment bien tout compris. Tenez compte du moindre signe d’hésitation et posez-leur aussi des questions. Complimentez les nouveaux pour ce qu’ils savent déjà faire. Ils oseront d’autant plus facilement poser des questions si quelque chose manque de clarté. Conseils destinés aux nouveaux ● ● ● 8 Même si ce n’est pas facile, posez des questions jusqu’à ce que vous ayez vraiment compris en quoi consiste votre tâche. Vous devez savoir où trouver le matériel et les outils nécessaires. On ne pose jamais trop de questions! Si vous remarquez que votre chef ou vos collègues s’impatientent, expliquez-leur que vous manquez de routine et qu’il est dangereux de commencer un travail sans avoir toutes les informations nécessaires. Scène 2: La sécurité, c’est pro Lors de la visite de l’entreprise, Napo écoute d’abord attentivement. Mais ses pensées sont ailleurs dès qu’il est question des issues de secours et des consignes à respecter en cas d’incendie. Lorsqu’un cas d’urgence se produit peu après, Napo est complètement dépassé par les événements. La mise au courant doit comprendre des informations sur les processus internes, sans oublier la sécurité et la protection de la santé. La capacité de concentration est limitée: quel que soit le degré de motivation, l’attention baisse après une vingtaine de minutes de monologue (exposé, instruction). Conseils destinés aux supérieurs hiérarchiques ● Réfléchissez à ce que les nouveaux doivent absolument savoir et reportez les questions moins urgentes à une date ultérieure. ● «Il ne suffit pas de fournir une information: le destinataire doit aussi la comprendre!» Contrôlez si le collaborateur a vraiment compris l’information et sait la mettre en pratique. 9 Conseils destinés aux nouveaux ● Nous sous-estimons souvent les dangers, car les accidents sont relativement rares. Nous pensons par ex. que les informations concernant la sécurité sont moins importantes que les instructions de travail. Les cas d’urgence étant stressants, il est d’autant plus important d’y être convenablement préparé! ● Lorsque le volume d’informations est trop important et que vous n’arrivez plus à vous concentrer, proposez de faire une pause ou demandez s’il est possible de poursuivre la séance d’information le lendemain. 10 Scène 3: Coup de feu: danger pour tous Napo travaille dans un fast-food. La routine laisse encore à désirer. C’est le coup de feu et Napo renverse du ketchup sur le sol. Mais il est trop paresseux pour le nettoyer et sa collègue fait une chute en glissant. Conseils destinés aux nouveaux ● Vous ne seriez pas le premier à trébucher sur un câble que vous avez branché ou à glisser sur de l’huile que vous avez renversée. Votre collègue est moins chanceux, car il ignore les pièges que vous avez laissés derrière vous. On est souvent plus distrait qu’on ne le pense: éliminez immédiatement tout obstacle potentiel et nettoyez les surfaces glissantes sur les voies de circulation. 11 Scène 4: Trop d’info tue l’info Le chef explique rapidement à Napo un processus de production compliqué sur une machine à commande numérique et l’abandonne à son sort en lui remettant une pile de manuels. Un peu plus tard, lorsque le chef tente de résoudre un problème informatique, Napo lui rend la monnaie de sa pièce. Conseils destinés aux supérieurs hiérarchiques ● Toute instruction complexe doit permettre un échange interactif: la personne qui apprend doit pouvoir poser des questions et être supervisée pendant la mise en pratique. L’instruction doit être bien structurée et illustrée par des images, des listes de contrôle, des films, etc. Il est difficile de mémoriser des informations transmises uniquement par oral. ● L’instruction doit toujours être adaptée en fonction du savoir préalable et des connaissances linguistiques des nouveaux. ● Encouragez les nouveaux à poser beaucoup de questions. Appuyezvous sur ce qu’ils connaissent déjà. Eveillez leur intérêt en expliquant pourquoi quelque chose est important et quels seront leurs avantages s’ils respectent la méthode préconisée. ● Contrôlez si les collaborateurs ont vraiment compris l’instruction et savent ce qu’ils doivent faire. Ce contrôle peut s’effectuer par ex. au moyen d’un petit test. 12 ● ● La documentation et les documents écrits sont extrêmement utiles pour retrouver ou contrôler une information ou une instruction. Une bonne instruction prend du temps. Planifiez en conséquence! Conseils destinés aux nouveaux ● Les «anciens» se souviennent rarement à quel point une tâche peut être difficile lorsqu’on l’effectue pour la première fois. Tout leur paraît évident et ils ont tendance à surcharger les nouveaux. Si leurs explications sont trop rapides, n’hésitez pas à leur dire qu’il vous faut un schéma, que vous ne savez plus quelle étape vient après le réglage, etc. 13 Scène 5: Laisse Superman au vestiaire Napo ne pose pas encore assez de questions. Il joue les experts et pense pouvoir se passer de notice d’instructions pour la nacelle mobile. Pour finir, il se retrouve obligé de passer la nuit suspendu en l’air. Conseils destinés aux nouveaux ● L’orgueil précède la chute! La plupart des accidents sont dus à une sous-estimation des risques et à une surestimation des capacités individuelles. En cas de situation inhabituelle, il faut redoubler de vigilance et faire preuve de modestie. ● Les postes de travail isolés présentent des dangers particuliers. Si vous travaillez seul, vous devez posséder les aptitudes nécessaires à l’exécution de la tâche prévue, disposer de la formation ainsi que de l’instruction correspondantes et avoir la possibilité de solliciter de l’aide à tout moment en cas d’urgence. 14 6. Remarques techniques Pour les besoins de la discussion, vous pouvez sélectionner et rediffuser plusieurs fois certaines séquences. Possibilités de sélection ● Choix de la version linguistique: français, allemand, italien, anglais. ● Choix du mode de diffusion: «Séquences», «Tout le film», «En boucle». 7. Publications complémentaires ● Les nouveaux. Renseignements pour les chefs concernant l’initiation et l’instruction des nouveaux collaborateurs. 8 pages, réf. 66094.f ● Nouveau poste de travail – nouveaux risques. Pour un bon début au nouveau poste de travail (pour les collaborateurs). 20 pages, réf. 84020.f ● Liste de contrôle: Formation des nouveaux collaborateurs. 4 pages, réf. 67019.f ● Les nouveaux. Film de sensibilisation sur le thème de l’initiation des nouveaux collaborateurs. Réf. DVD 343.d/f/i ● Les nouveaux? Ne les laissez pas de côté! Affiche, réf. 55165.f ● Les nouveaux ont besoin de vous! Affiche, réf. 55176.f ● Formation et instruction en entreprise: des outils indispensables pour la sécurité. 12 pages, réf. 66109.f ● Travailleurs isolés (instructions pour les employeurs et les chargés de sécurité). 31 pages A5, réf. SBA 150.f 15 Suva Protection de la santé Case postale, 6002 Lucerne Renseignements Tél. 041 419 58 51 Commandes www.suva.ch/waswo-f Tél. 041 419 58 51 Fax 041 419 59 17 Auteur Ruedi Rüegsegger, Suva, team formation, psychologie du travail Brochure d’accompagnement du film «Bon départ!» (réf. DVD 356.d/f/i) AS 1720.f – mai 2012 Napo in: Chi ben comincia... lavora in sicurezza! Il primo giorno nel nuovo posto di lavoro Informazioni e consigli per la proiezione del filmato Indice 1. Argomento . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 2. Destinatari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 3. Obiettivi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 4. Consigli per la proiezione . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 5. Informazioni sulle singole scene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 6. Informazioni tecniche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 7. Altri materiali informativi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 3 1. Argomento Per chi inizia un nuovo lavoro, il pericolo d’infortunio è particolarmente elevato durante i primi sei mesi perché ● ancora non conosce tutti i potenziali pericoli e non è in grado di valutarli adeguatamente ● deve districarsi tra una quantità notevole di nuove impressioni e informazioni e questo provoca un calo dell’attenzione ● non ha ancora acquisito sufficiente pratica e routine. È quindi importante istruire i neoassunti e seguirli con cura. Bisogna inoltre incoraggiarli a fare domande, a non avere troppa fretta e a non pretendere di riuscire a fare tutto e subito. Durante la fase d’addestramento è particolarmente utile assegnare al nuovo collaboratore un tutor che istituisca con lui un rapporto di fiducia e lo aiuti ad inserirsi nella realtà quotidiana dell’azienda. 2. Destinatari Il film si rivolge innanzi tutto ai nuovi assunti, compresi gli apprendisti e i collaboratori che cambiano posto di lavoro all’interno della stessa azienda o quelli che sostituiscono temporaneamente un collega. In secondo luogo, il film si propone di illustrare ai superiori e ai tutor le difficoltà che il neoassunto deve affrontare e facilitare così il loro compito. Il film non si rivolge a un settore in particolare ed è comprensibile anche a chi parla una lingua straniera, in quanto non comunica attraverso le parole, bensì con immagini e suoni. 4 3. Obiettivi ● Sensibilizzare i nuovi collaboratori ai pericoli più comuni in azienda. ● Incoraggiare i nuovi collaboratori a fare domande finché non sono in grado di svolgere il loro lavoro in condizioni di sicurezza e autonomia. ● Motivare i responsabili a curare l’addestramento dei nuovi assunti anche dal punto di vista della sicurezza. 4. Consigli per la proiezione «Chi ben comincia... lavora in sicurezza!» è innanzi tutto un film di sensibilizzazione. Ne consigliamo la proiezione durante un’iniziativa dedicata alla sicurezza sul lavoro per i nuovi assunti. Per aumentare la motivazione e l’efficacia didattica è opportuno approfondire i singoli argomenti trattati nel film con altro materiale informativo. Ecco alcuni consigli su come svolgere un’iniziativa per i collaboratori dell’azienda. Pianificazione ● Fra gli argomenti trattati nel film, è opportuno scegliere quelli particolarmente rilevanti per l’azienda e che meritano di essere approfonditi. ● Ordinare per tempo la documentazione necessaria (opuscoli, cartelloni, materiali informativi). Il capitolo 7 elenca alcuni opuscoli molto utili. ● Informare per tempo i collaboratori sull’argomento dell’iniziativa. 5 Proiezione ● Spiegare l’obiettivo dell’iniziativa, gli argomenti che si intendono trattare e gli aspetti che vi stanno particolarmente a cuore. ● Proiettare il film per intero. ● Mostrare una seconda volta le scene che affrontano temi particolarmente importanti. ● Richiamare l’attenzione dei collaboratori sui pericoli e discutere con loro le misure concrete da applicare e i comportamenti da rispettare ai fini della sicurezza. ● Ascoltare seriamente le critiche, i dubbi e le perplessità dei collaboratori e cercare di dare una risposta. ● Incoraggiare i collaboratori ad avanzare proposte di miglioramento. 6 5. Informazioni sulle singole scene Scena introduttiva La scena mostra cosa può accadere se il primo giorno di lavoro del nuovo collaboratore non è stato pianificato adeguatamente. Napo non si sente sicuro, si espone subito ai pericoli che ancora non conosce (circolazione aziendale) e fatica a destreggiarsi all’interno dell’area aziendale. Alla fine si mostra come accogliere correttamente i nuovi collaboratori. Consigli per i superiori ● Prima ancora che inizi a lavorare, inviare al neoassunto una cartina sulla quale sono indicati i pericoli sul percorso casa-lavoro. ● Informare tutte le persone coinvolte (accettazione, custode del parcheggio, magazziniere) sull’orario di arrivo del nuovo assunto. Consigli per i nuovi assunti ● Informarsi per tempo come raggiungere il nuovo posto di lavoro (richiedere all’azienda un itinerario stradale oppure una cartina). Chiedere, magari per telefono, se occorre badare a qualcosa in particolare durante il percorso casa-lavoro. ● Se qualcosa non vi è chiaro una volta arrivati in azienda, chiedete a un collega oppure all’accettazione. 7 Scena 1: nel dubbio, chiedi! Il capo assegna a Napo il suo primo incarico. Il protagonista vorrebbe fare tutto alla perfezione e dimostrare quanto è bravo. Ciò è comprensibile, ma comunque pericoloso, perché all’inizio non si può sapere tutto. Invece di chiedere ai colleghi o al superiore, Napo si mette a improvvisare. Consigli per i superiori ● ● Incoraggiare i neoassunti a fare domande se non hanno capito tutto alla perfezione. Aiutare il neoassunto se ci si rende conto che è insicuro. Lodare i nuovi assunti per quanto sono riusciti a fare bene. In questo modo avranno meno timori di fare domande su ciò che ancora non gli è chiaro. Consigli per i nuovi assunti ● ● ● 8 Non temete di chiedere se non vi è perfettamente chiaro cosa dovete fare. Dovete sapere dove trovare l’attrezzatura che vi serve. Meglio chiedere una volta di troppo che non chiedere affatto! Se il capo o i colleghi danno segni di impazienza, spiegate loro che non avete ancora acquisito la necessaria pratica e che è pericoloso affrontare il lavoro senza avere le conoscenze necessarie. Scena 2: ascolta le istruzioni Il capo mostra l’azienda a Napo. All’inizio ascolta con attenzione, ma quando il capo spiega come raggiungere le uscite d’emergenza e cosa fare in caso d’incendio, Napo ha la testa da tutt’altra parte. Poco tempo dopo, Napo si ritrova in una situazione d’emergenza e non sa come comportarsi. Non basta spiegare i processi aziendali. Certo, sono informazioni importanti, ma lo sono anche quelle che riguardano la sicurezza e la tutela della salute sul lavoro. Attenzione: vi è un limite alla quantità di informazioni che una persona è in grado di memorizzare. In media, dopo 20 minuti di ascolto, il livello di attenzione comincia a calare anche nei collaboratori più entusiasti. Consigli per i superiori ● Considerare gli aspetti che i neoassunti devono assolutamente conoscere e rimandare quelli non essenziali a un momento successivo. ● Non sempre capiamo perfettamente quello che ci viene detto. Perciò: verificare che il collaboratore abbia veramente capito le istruzioni date e che sia effettivamente in grado di metterle in pratica. 9 Consigli per i nuovi assunti ● Spesso sottovalutiamo i pericoli perché – per fortuna – gli infortuni sono relativamente rari. Per esempio riteniamo le informazioni sulla sicurezza meno importanti delle istruzioni di lavoro. Dal momento che in una situazione di emergenza occorre agire in fretta, è tanto più importante prepararsi adeguatamente e svolgere esercitazioni in vista dei casi d’emergenza. ● Se non si riesce ad assimilare tutte le informazioni perché eccessive, è opportuno chiedere di fare una pausa oppure di rimandare le spiegazioni meno importanti a un altro giorno. 10 Scena 3: occhio agli altri Napo lavora in un fast food e non ha ancora acquisito la pratica necessaria. Il tempo stringe. Napo deve fare in fretta e così rovescia il ketch-up. Siccome non ha voglia di pulire subito il pavimento, a farne le spese è la sua collega che, infatti, finisce a gambe all’aria. Consigli per i nuovi assunti ● Di certo non saremo i primi ad inciampare in un cavo che abbiamo lasciato sul pavimento o a scivolare sull’olio che noi stessi abbiamo versato. Ma i nostri colleghi non si aspettano certo di dover evitare le trappole che gli abbiamo teso involontariamente. E consideriamo anche che basta poco per distrarsi e non accorgersi dei pericoli. Perciò occorre rimuovere subito gli ostacoli pericolosi e pulire immediatamente il pavimento scivoloso. 11 Scena 4: travolto dalle informazioni Il capo ci mette due minuti a spiegare a Napo come svolgere un’operazione molto complicata a una macchina computerizzata e poi se ne va lasciandolo solo con una pila di manuali. Quando il capo cerca di risolvere un problema con il computer, Napo lo ripaga con la stessa moneta. Consigli per i superiori ● Quando occorre spiegare una cosa complicata, è meglio farlo in modo interattivo: chi ascolta deve poter fare domande e provare a mettere in pratica, sotto la supervisione del superiore, quanto ha imparato. L’istruzione va svolta con metodo e corredata di immagini, liste di controllo ed eventualmente filmati. Se una persona riceve informazioni soltanto orali, fatica a memorizzarle. ● Chiarire che cosa il collaboratore conosce già; adeguare l’istruzione alle sue competenze linguistiche. ● Incoraggiare il neoassunto a fare domande. Incominciare a spiegare dalle cose che già conosce. Chiarire perché determinati aspetti sono importanti e perché è utile attenersi a una certa procedura. ● Verificare che il collaboratore abbia capito effettivamente le istruzioni e che sappia cosa deve fare (ad esempio con una prova pratica). 12 ● Fornire la documentazione scritta può essere d’aiuto alle persone in fase di apprendimento perché permette loro di rileggere le informazioni quando servono. ● Una buona istruzione richiede tempo. Occorre dunque dedicarle tutto il tempo necessario! Consigli per i nuovi assunti ● I vecchi del mestiere spesso non si rendono conto di quanto sia difficile un lavoro se non lo si è mai fatto prima. Danno per scontate molte cose e tendono ad essere troppo esigenti con i nuovi assunti. Dite chiaramente se stanno andando troppo in fretta, se vi occorre uno schizzo, se non vi ricordate qual è la prossima operazione da fare. 13 Scena 5: non fare l’eroe Ancora una volta Napo evita di fare domande. Si dà arie da esperto, ma in realtà si vergogna di leggere le istruzioni su come usare la cesta portapersone. E così, si ritrova a passare la notte «ad alta quota». Consigli per i nuovi assunti ● «Quando la superbia galoppa, la vergogna siede in groppa» dice il proverbio. La maggior parte degli infortuni avviene perché sottovalutiamo il rischio e sopravvalutiamo le nostre abilità. Specie se ci si trova in una situazione nuova è bene non sopravvalutare le proprie capacità! ● Chi lavora da solo corre rischi particolari. Perciò bisogna essere adatti all’attività da svolgere, avere una formazione opportuna, ricevere le necessarie istruzioni e poter chiedere aiuto in caso di emergenza. 14 6. Informazioni tecniche Durante la discussione sul film è possibile visualizzare più volte le singole sequenze. Opzioni: ● lingua: italiano, francese, tedesco, inglese ● modalità di visualizzazione: «singole sequenze» «film completo» «non stop» 7. Altri materiali informativi ● I nuovi collaboratori. Indicazioni utili ai superiori per l’inserimento e la formazione dei nuovi collaboratori, 8 pagine, codice 66094.i ● Nuovo posto di lavoro - nuovi pericoli. Come cominciare un nuovo lavoro evitando di infortunarsi (per collaboratori), codice 84020.i ● Lista di controllo: Formazione dei nuovi collaboratori, 4 pagine, codice 67019.i ● I nuovi collaboratori. Film di sensibilizzazione sull’inserimento dei nuovi collaboratori, codice DVD 343 ● Non lasciarli allo scoperto! Manifestino, codice 55165.i ● I nuovi collaboratori hanno bisogno di te! Manifestino, codice 55176.i ● Formazione e addestramento in azienda. Fondamenti per la sicurezza sul lavoro, 12 pagine, codice 66109.i ● Persone tenute a lavorare da sole (Istruzione per i datori di lavoro e gli addetti alla sicurezza), 31 pagine A5, codice SBA 150.i 15 Suva Tutela della salute Casella postale, 6002 Lucerna Informazioni Tel. 041 419 58 51 Ordinazioni www.suva.ch/waswo-i Tel. 041 419 58 51 Fax 041 419 59 17 Autore dott. Ruedi Rüegsegger, Suva, team formazione, psicologia del lavoro Opuscolo allegato al film «Chi ben cominicia... lavora in sicurezza!» (codice 356.d/f/i) AS 1720.i – maggio 2012