Infoblatt
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Infoblatt
Oktober 2013 - 2. Ausgabe
INHALT
1 Vorwort/ Premessa
2 Entwicklungsgespräche/ Colloqui
sullo sviluppo
3 „Meine Mama. Mein Tata“ Familienblätter
4 Valigetta tematica in visita dalla
Tagesmutter
5 Spielideen zum Selbermachen –
Die Trommel
6 Aktuelles aus der
Sozialgenossenschaft
Vorwort
Premessa
Liebe Tagesmütter, liebe
MitarbeiterInnen und
liebe Eltern,
Care Tagesmütter e
collaboratrici,
gentili genitori
Ein neues Arbeitsjahr hat begonnen. In
den letzten Wochen wurden die
„großen“ Kindergartenkinder
verabschiedet und viele Erstgespräche
fanden statt, um von den Eltern
Wissenswertes über die „neuen“ Kinder
zu erfahren. Auch in diesem Schuljahr
vertrauen Sie uns wieder Ihre Kinder an.
Der Herbst zeigt uns mit seinen bunten
Farben die Vielfalt der Natur, diese
Vielfältigkeit macht das Wunder Natur
aus. Auch unsere Kinder spiegeln diese
Vielfalt wieder.
Dieser Vielfalt wurde auch in unserer
aktuellen Weiterbildungsbroschüre
Rechnung getragen und viele interessante
Seminare werden angeboten. Die
MitarbeiterInnen nutzen dieses Angebot,
um sich für ihre verantwortungsvolle
Aufgabe zu stärken.
Durch das neue Familiengesetz entstehen
auch neue Herausforderungen für die
Sozialgenossenschaft. Bereits seit
Monaten laufen die Vorbereitungen um
auch in Zukunft eine qualitative
Kleinkindbetreuung anbieten zu können.
È iniziato un nuovo anno di lavoro. Nelle
ultime settimane abbiamo salutato i
bambini “grandi” che passano alla
scuola materna e svolto numerosi colloqui
per raccogliere informazioni importanti
dai genitori dei bambini “nuovi”.
Anche quest’anno ci affidate nuovamente
i vostri figli.
L’autunno rivela con i suoi mille colori la
varietà della natura, un vero miracolo
che si rispecchia anche nei bambini e
nelle loro diversità.
La varietà caratterizza anche il nostro
attuale opuscolo di formazione continua
che propone diversi seminari sulle più
svariate tematiche. Le collaboratrici
sfruttano queste opportunità di
apprendimento per prepararsi al meglio
per il loro compito di grande
responsabilità.
La nuova legge sulla famiglia comporta
anche nuove sfide per la Cooperativa
sociale. Da mesi ci stiamo preparando
per poter offrire anche in futuro
un’elevata assistenza alla prima infanzia.
Liebe Eltern, sie vertrauen uns
Tagesmüttern und Kitas-MitarbeiterInnen
Ihr höchstes Gut, Ihr Kind an. Wir
werden uns weiterhin bemühen, ihr
Vertrauen zu schätzen und Ihr Kind
bestens zu betreuen.
In diesem Sinne wünsche ich eine
interessante Lektüre
Lore Hackl
Cari genitori, voi affidate a noi
Tagesmütter e assistenti nelle
microstrutture per la prima infanzia il
vostro bene più prezioso, ovvero i vostri
figli. Continueremo a impegnarci e ad
apprezzare la vostra fiducia assistendo
al meglio il vostro bambino.
Auguro a tutti una buona lettura!
Lore Hackl
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Entwicklungsgespräche bei der
Tagesmutter und in der Kitas
Gemeinsam den Blick auf
das Kind richten
„Als Jonas die erste Zeit bei uns war,
beobachtete er – auf der
Krabbeldecke liegend - was um ihn
herum geschieht, jetzt flitzt er schon
ganz sicher durch die Räume und
interessiert sich hauptsächlich für
Bälle.“
Laufen lernen, sprechen können,
selbstständig werden - in den ersten
Lebensjahren vollziehen Kinder eine
enorme Entwicklung. Neben Ihnen als
Eltern dürfen die Tagesmutter und die
Kinderbetreuerin Ihr Kind ein Stück weit
auf diesem Weg begleiten. Spannend
wird es, wenn Sie als Eltern die vielen
kleinen Schritte und Interessen des Kindes
mit der pädagogischen Fachkraft
besprechen. Durch Fotos, Zeichnungen
und das Erzählen der Betreuerin können
Sie ein Stück teilhaben an der Zeit, die
das Kind außer Haus verbringt. Zudem
erfährt die Tagesmutter oder die
Kinderbetreuerin wie Sie ihr Kind zu
Hause erleben.
Sich daher abseits eines Tür- und
Angelgesprächs in Ruhe auszutauschen,
sich gemeinsam an der Entwicklung des
Kindes zu freuen, schwierige
Entwicklungsaufgaben des Kindes
gemeinsam zu meistern, einander zu
stärken und zu unterstützen – dies alles
trägt zu einer gesunden Entwicklung des
Kindes bei.
Ein günstiger Zeitpunkt für ein Gespräch
ist drei bis sechs Monate nach dem
Betreuungsstart, um die Eingewöhnung
und die erste Zeit gemeinsam zu
reflektieren. Auch die letzten Monate
haben sich als geeigneter
Moment für ein Entwicklungsgespräch
bewährt. Zu diesem Zeitpunkt hat Ihr Kind
bereits enorme Entwicklungsschritte
vollzogen, zudem kann die gemeinsame
Gestaltung des Übertritts in den
Kindergarten besprochen werden.
Als Grundlage für das Gespräch dienen
die Beobachtungen der Entwicklung des
Kindes, welche im individuellen
Entwicklungsordner festgehalten werden.
Die Mitarbeiterinnen der
Sozialgenossenschaft Tagesmütter
werden im Rahmen des aktuellen
Weiterbildungsprogrammes zu wichtigen
pädagogischen Themen geschult, so
auch in der Führung von
Elterngesprächen.
Gerne können Sie für einen ausführlichen
Austausch das ca. einstündige Angebot eines
Entwicklungsgesprächs nutzen:

Die Tagesmutter ihres Kindes wird
Ihnen dazu nähere Informationen
geben und einen gemeinsamen
Termin vereinbaren.

In den Kindertagesstätten werden im
Frühling 2014 sowie nach Bedarf
Termine für Entwicklungsgespräche
angeboten.
Text von: Tanja Fischer
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Colloqui sullo sviluppo del bambino
presso la Tagesmutter e nella
microstruttura
Osservare insieme il
bambino
“I primi tempi Jonas, sdraiato sulla sua
copertina, osservava quanto
succedeva attorno a lui, adesso
invece corre già con sicurezza per le
stanze e gioca soprattutto con la
palla.”
Imparare a camminare, parlare,
diventare autonomi: nei primi anni di vita
i bambini affrontano una fase di sviluppo
molto intensa. Oltre a voi genitori, anche
la Tagesmutter e l’assistente alla prima
infanzia accompagnano il vostro
bambino lungo questo percorso. Un
momento particolarmente interessante per
voi genitori è l’approfondimento dei
numerosi piccoli progressi e degli
interessi del vostro bambino con una
pedagogista qualificata. Attraverso le
foto, i disegni e i racconti dell’assistente
potete così partecipare ai momenti che il
vostro bambino trascorre fuori casa,
mentre la Tagesmutter o l’assistente
hanno l’opportunità di capire come
percepite il vostro bambino all’interno
della famiglia.
Uno scambio che vada oltre la
conversazione giornaliera permette di
condividere lo sviluppo del bambino, di
affrontare insieme sfide importanti per il
bambino, di darsi forza a vicenda e
rispettivo supporto: tutto ciò contribuisce
a promuovere uno sviluppo sano del
bambino.
Un momento favorevole per un colloquio
è a tre-sei mesi dopo l’avvio
dell’assistenza, momento ideale per
riflettere insieme sul periodo di
ambientamento. L’esperienza ci insegna
che sono molto utili anche gli
approfondimenti effettuati negli ultimi
mesi perché il vostro bambino avrà già
fatto passi enormi nel proprio sviluppo e
si potrà quindi discutere anche insieme
del passaggio alla scuola materna.
Il colloquio si baserà sulle osservazioni
raccolte sullo sviluppo del bambino che
sono documentate nel quaderno
individuale di sviluppo.
Grazie a un ricco programma di
formazione continua le collaboratrici
della Cooperativa sociale Tagesmütter si
aggiornano permanentemente sulle
tematiche pedagogiche, tra cui rientra
anche il dialogo con i genitori.
Usufruite dell’opportunità di un colloquio
diretto della durata di un’ora circa, dedicato
allo sviluppo del bambino e approfondimenti
vari:

La Tagesmutter del vostro bambino vi
fornirà informazioni più dettagliate
concordando un appuntamento.

Nelle microstrutture per la prima
infanzia i colloqui sullo sviluppo
verranno offerti a primavera 2014 o
fissati al bisogno.
Testo: Tanja Fischer
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Vielfalt sichtbar machen und erleben.
„Meine Mama. Mein
Tata.“- Familienblätter in
der Kitas
Lea wollte heute Vormittag Max den
Ball nicht zum Spielen geben. Nun ist
Max traurig und weint. Ihn interessiert
kein anderes Spielzeug mehr. Die
Kinderbetreuerin überlegt, mit was sie
ihn ablenken und begeistern könnte.
Somit hat sie eine Idee und geht zum
Jungen hin: „Max schau mal auf die
Familienwand ob dein Blatt mit den Fotos
dort hängt!“ Das Kind hebt seinen Kopf
und schaut die Kinderbetreuerin mit
großen Augen an. Nach wenigen
Sekunden geht der Junge in Richtung
Familienwand –seine Schritte werden
immer schneller. Nun steht er mit
lachenden Gesicht vor einer Wand,
worauf verschiedene Blätter mit großen
Magneten befestigt sind. Dort befindet
sich auch ein Blatt, welches ihm sehr
vertraut ist und nur ihm gehört. Denn
dieses hat seine Mama mit vielen
verschiedenen Fotos von Daheim
gestaltet:
Auf dem großen Foto in der Mitte des
Blattes sind Mama und Papa mit ihm
und seinem großen Bruder Felix.
Daneben lachen Oma und Opa sowie
Onkel Sergio entgegen. Auch sein
Schmusetier „Hasi“ hat einen Platz auf
dem Blatt bekommen. Einmal das
Familienblatt in der Hand, wird jedes
Fotos genau betrachtet, das Blatt wird
herumgezeigt, Namen werden genannt
und einigen Fotos wird ein
Bussi geschenkt. Kinder zeigen mit Stolz
den Großen und Kleinen in der Kitas ihre
Familie: „Meine Mama. Mein Tata.
Meine Oma…“. Es dauert auch nie
lange und die Kindergruppe weiß genau
welches Familienblatt zu welchem Kind
gehört.
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Familienblätter machen das
Zugehörigkeitsgefühl der Kinder zu ihrer
Familie auch in der Kitas täglich erlebbar
und schaffen eine weitere Brücke
zwischen Familie und Kitas. Zudem
vermitteln sie jedem Kind, dass seine
Familie willkommen ist, egal wie ihre
Zusammensetzung, Herkunft oder
Hautfarbe ist. Neben der Abbildung der
Familie bieten die Familienblätter viele
Anregungen, um mit Kindern über
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der
Familien ins Gespräch zu kommen. Auch
bei solchen Gesprächen wird deutlich,
dass jede Familie in der Kitas mit all
ihren Besonderheiten willkommen ist.
Gleichzeitig bieten sie die Gelegenheit,
dass Kinder die Familien der anderen
Kinder kennen lernen und allmählich
Empathie im Umgang mit Unterschieden
entwickeln. Das Kind stellt fest „jede
Familie ist anders und besonders.“ Es gibt
Familien mit heller und mit dunkler Haut,
bei manchen sind Großeltern mit dabei,
bei manchen ist es ein Vater mit einem
Kind. In manchen Familien hat ein
Kind mehrere Geschwister, bei anderen
gehört ein Hund mit dazu.
Das gemeinsame Entdecken der
Familienblätter ist für die Kinder mit der
Erfahrung verbunden, dass sie und ihre
Familie- genauso wie die übrigen Kinder
der Gruppe richtig und wichtig sind!
So sehen unsere Familienwände aus:
1 Familienboard
Text von: Sarah Heufler und Gloria Bertagnolli
2 Familienalben
Può trovare il testo in lingua
italiana sul nostro sito:
www.tagesmutter-bz.it
3 Familienhaus
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Materiali didattici dalla nostra biblioteca
interna
Valigetta tematica in visita
dalle Tagesmütter
Cinque valigette tematiche con diversi
materiali didattici e due borse di libri
stanno viaggiando dall’autunno
scorso per l’Alto Adige. Le
Tagesmütter della nostra Cooperativa
hanno l’opportunità di scoprirle e
utilizzarle insieme ai loro bambini
assistiti per una – due settimane.
La “cassetta delle bambole”, ad
esempio, contiene bambole con diversi
colori di pelle e una bambola su una
sedia a rotelle. Nella “cassetta dei
travestimenti” troviamo utensili provenienti
da tutto il mondo e utili per travestirsi. Le
Tagesmütter in Val Pusteria hanno
ricevuto il set della famiglia di bambole
della Duplo che ha riscontrato molto
entusiasmo tra i bambini. Abbiamo
intervistato Ingeborg Ullrich, Tagesmutter
di Valdaora, sulla sua esperienza con
tale materiale.
I bambini si sono subito appassionati ai
materiali. Si sono creati dialoghi e
situazioni divertenti di gioco. Soprattutto i
più grandicelli hanno creato un piccolo
mondo nuovo in cui rivivere situazioni da
loro già vissute, mentre i più piccini
afferravano e scoprivano i materiali con
tutti i sensi.
Come hai fatto conoscere il nuovo
materiale ai tuoi bambini?
La sera prima ho visionato da sola tutto il
materiale e scelto alcune cose per
iniziare con una situazione concreta di
gioco, ad esempio un compleanno.
Il giorno dopo ci siamo occupati
intensamente del materiale. Prima
abbiamo giocato per terra su grandi teli.
Abbiamo subito capito che ci voleva una
casetta. Allora siamo andati a prendere
insieme la casa delle bambole che si
trovava in soffitta e l’abbiamo arredata.
Quali possibilità di gioco offre la
valigetta secondo te e quali hai provato?
Quali consigli daresti alle altre
Tagesmütter per l’uso della valigetta?
Per i bambini più piccoli è importante
che la Tagesmutter si prenda tutto il
tempo necessario per introdurli ai nuovi
materiali, osservando e nominando
esattamente le singole parti, spiegando il
loro utilizzo o la loro funzione, testandoli
anche insieme e giocando con i
bambini le varie situazioni.
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Appena i bambini hanno una certa
esperienza, la Tagesmutter può ritirarsi e
fare spesso osservazioni molto
interessanti. Ho visto subito con quale
cura giocavano i bambini e quanto era
importante per me osservare i giochi e i
dialoghi.
Buchtipp/ consiglio libro
Mehrsprachigkeit/ multilinguismo
„Wie fühlst du dich heute? Como ti
senti oggi?”
Kinderbuch mit Audio CD in 8
Sprachen/ libro per bambini con CD in
8 lingue
Von Lucia Scuderi
Verlag Edition bilibri
L’idea della valigetta tematica
proseguita o la ritieni poco adatta?
va
L’idea della valigetta tematica è buona,
e non solo va mantenuta, ma anche
integrata e ampliata.
Intervista e testi: Kathrin Unterhofer
Den deutschen Text finden
Sie auf unserer Homepage:
www.tagesmutter-bz.it
Bist du manchmal eifersüchtig und
manchmal verwirrt? Was macht dich
traurig und was wütend? Die Tiere dieses
Buches helfen Kindern dabei, ihre
eigenen Gefühle zu verstehen.
Sei a volte geloso o distratto? Cosa ti
rende triste e che cosa arrabbiato? Gli
animali del libro aiutano ai bambini a
capire i loro sentimenti.
Erhältlich in folgenden Sprachausgaben/
disponibile
nelle
seguenti
edizioni
linguistiche:
Deutsch-Englisch/ tedesco- inglese
Deutsch-Französisch/ tedesco- francese
Deutsch-Griechisch/ tedesco- greco
Deutsch-Italienisch/ tedesco- italiano
Deutsch-Russisch/ tedesco- russo
Deutsch-Spanisch/ tedesco- spagnolo
Deutsch-Türkisch/ tedesco- turco
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Spielangebote mit Alltagsgegenständen
Spielideen zum
Selbermachen – Die
Trommel
Die Trommel zählt zu einem der
ältesten Musikinstrumente der Welt wenn sie nicht gar das Älteste
überhaupt ist. Sie ist in jedem Erdteil,
jeder Kultur in einer der unzähligen
Bauformen und unterschiedlichen
Spielweisen zu finden.
Sie hatte schon immer eine große
Bedeutung für die Menschen, im
Besonderen weil ihr Klang dem
Herzschlag der Mutter gleicht - das ist
das Erste was wir hören.
So ist es verständlich warum die Trommel
uns tief im Innersten berührt, ihr
Stellenwert in so vielen Kulturen ein hoher
ist. Gerade Kinder sind von den
spürbaren Vibrationen und tiefen,
wohlklingenden Tönen der Trommel
beeindruckt. Während Klavier, Flöte oder
Gitarre viel Übung und Konzentration
erfordern, lädt die Trommel durch ihre
Einfachheit das Kind ein sie
auszuprobieren. Trommeln bedeutet
Lebendigkeit und Ausdruck von Gefühlen,
was bereits das Interesse von ganz
kleinen Kindern weckt.
Auch in unseren Kindertagesstätten
trommeln die Kinder mit großer
Leidenschaft und waren fasziniert die
Entstehung einer Trommel mitverfolgen zu
können.
Materialien
•
•
•
•
•
Blumentopf aus Ton mit einem
Durchmesser von ca. 20 cm
ca. 6 Lagen Butterbrotpapier
Tapetenkleister
Pinsel
Farben, Perlen, Federn zum verzieren
Vorgehen
Zu Beginn nimmt man einen Pinsel und
schmiert die Butterbrotpapierquadrate
ordentlich mit Kleister ein. Anschließend
spannt man sie über das Loch des
Blumentopfes. Vor jeder neuen Lage
Papier wird der Blumentopf ein bisschen
gedreht, so dass die Quadrate versetzt
auf dem Topf liegen. Die Luftblasen
müssen vorsichtig aus dem Kleisterpapier
gestrichen werden. Dann klebt man die
überstehenden Papierstücke am Rand des
Topfes fest. Zuletzt streicht man noch mal
eine dünne Schicht Kleister über Papier
und Ränder.
Nun muss der Kleister trocknen, dabei
spannt sich das Papier automatisch. Die
Trommel kann schließlich nach Belieben
bemalt und verziert werden, z.B. mit
bunten aufgefädelten Perlen, die um die
Trommel gebunden werden. Da das
Papier nicht ganz so stark ist, sollte nur
mit den Händen getrommelt werden.
Idee und Text: Teams der Kitas
Deutschnofen und Lana
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Spielideen zum S
Aktuelles aus der Sozialgenossenschaft
Ein Tag für Tagesmütter
Mit dem Ziel sich über kompetente
Kinderbetreuung und den Beruf der
Tagesmutter auszutauschen sowie
gemeinsam die bisher erlangten
Verbesserungen zu feiern, organisierte
die Sozialgenossenschaft Tagesmütter
im Juni 2013 erstmalig in Südtirol den
„Tag der Tagesmütter“.
Eingeladen dazu hatten die Tagesmütter
aus dem Raum Bozen und Umgebung,
Überetsch und Unterland in das
Kolpinghaus von Bozen. Nach den
herzlichen Begrüßungen der Präsidentin
Lore Hackl und der Koordinatorin
Elisabeth Larcher berichtete die
Pädagogin Tanja Fischer von den
Vorteilen und Stolpersteinen der
pädagogischen Hausbesuche bei den
Tagesmüttern zu Hause. Im Themencaffè
wurde anschließend eifrig über die
Zukunft des Tagesmutterdienstes diskutiert,
Ideen und Visionen werden gesammelt.
Die Handpuppe Klara, in Begleitung der
Märchenerzählerin Barbara Natter,
forderte die Tagesmütter in einer
Verlosung heraus. Spritzige und auch
spitzige Klänge, das sind die Stimmen
des „Überetscher Tagesmütterchores“,
welche
gekonnt auf die schönen Seiten und die
Herausforderungen des Berufes der
Tagesmutter hinwiesen. Ein
abschließender Stadtrundgang ließ die
Tagesmütter in die Geschichte der Frau in
Bozen eintauchen.
Text von: Angelika Stuefer
1 Tagesmütter verschicken ihre Wünsche
2 Der „Überetscher Tagesmütter-Chor“
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Aktuelles aus der Sozialgenossenschaft
Tag der offenen Tür bei
den Tagesmüttern in Lana
Erstmalig öffneten die Tagesmütter der
Gemeinde Lana die Türen für Kinder,
Eltern und Interessierte, welche den
Tagesmutterdienst hautnah miterleben
möchten.
„Bunte Luftballons und ein Plakat mit der
Aufschrift „Tag der offenen Tür bei der
Tagesmutter“ wiesen den Weg zu
unserem Familienhaus. Bunt und
gemütlich soll es sein, nicht nur für unsere
Familien, sondern auch für die
Tageskinder und deren Eltern“, so
berichteten die Tagesmütter Johanna,
Helga und Martina von ihren Erfahrungen
und dem Austausch mit den kleinen und
großen Besuchern bei sich zu Hause.
Im Juni, Juli und August lud jeweils eine
Tagesmutter, zusammen mit ihrer Familie
und den Arbeitskolleginnen, herzlich
„alte“ Tageskinder und interessierte
Mamis und Papis mit ihren Kindern ein,
einen Blick in die Arbeitswelt einer
Tagesmutter zu werfen. Es gab die
Möglichkeit zum „Ratschen“, zum
Kennenlernen der Sozialgenossenschaft
Tagesmütter, Fotos aus dem Berufsleben
der Tagesmütter anzuschauen, Wünsche
und Bedürfnisse und auch eventuelle
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Unsicherheiten zu äußern. Bei Kuchen
und Kaffee, Obst und Saft und einem
schattigen Plätzchen im Garten, wurde
den Eltern erklärt, welche Aufgaben die
Tagesmütter haben, wie wertvoll das
gemeinsame Tun innerhalb der kleinen
Kindergruppe sein kann und wie viel sie
voneinander lernen.
„Mit diesem Tag der offenen Tür bei uns
zu Hause, ging ein schöner Tag zu Ende,
der uns gezeigt hat, dass unsere Arbeit
geschätzt wird und auch die mittlerweile
größeren Kinder noch nach Jahren gerne
vorbeikommen und sich ein bisschen wie
zu Hause fühlen“, erzählen die
Tagesmütter begeistert von dieser neuen
Erfahrung.
Text von: Johanna Lageder und Angelika Stuefer
Impressum:
Sozialgenossenschaft Tagesmütter
Kornplatz 4
39100 Bozen
Tel. 0471 982 821
Fax 0471 329 528
[email protected]
www.tagesmutter-bz
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Infoblatt Herbst 2013