JAHRGANG 13 - NUMMER 2 ANNATA 13 - NUMERO 2
MOSAIK
GRIESFELD / LISL-PETER
August 2015
Agosto 2015
„Vor jedem
Holunderstrauche
ziehe deinen Hut“
(Sebastian Kneipp)
Nur wenige Heilkräuter sind in der Volksmedizin so beliebt wie der Holunder. Bereits seit der
Steinzeit wird er nachweislich als Hausmittel
verwendet. Der Volksglaube, dass Holunder
der Wohnsitz der beschützenden Hausgötter
sei, lässt uns den vielseitigen Strauch noch
heute in ländlichen Gegenden häufig neben
Wohnhäusern und Scheunen finden. Im Juni
verströmen die gelblichweißen Blütendolden
ihren betörenden Sommerduft. Holunderblüten – der Volksmund bezeichnet sie auch als
„Fliederblüten“ - regen das Schwitzen und
damit die körpereigenen Abwehrkräfte an.
Als Tee getrunken und gerne mit den ähnlich
wirkenden Lindenblüten kombiniert, helfen sie
zuverlässig gegen fiebrige Erkältungskrankheiten. Die im Herbst vollreif, mit schwarzvioletter Farbe geernteten Holunderbeeren sind besonders reich
an Vitaminen und Mineralstoffen. Belastbare klinische
Studien gibt es zu den Beeren im Gegensatz zu den
Blüten nicht. Als heißer Holunderbeersaft getrunken
oder als „Holundersuppe“ mit Äpfeln und Grieß-
klößchen zubereitet, sind aber auch sie ein beliebtes
Hausmittel zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten. Auch Holunder-Mus oder Holunder-Gelee
kann aus ihnen bereitet werden. Zu früheren Zeiten
waren diese Speisen wichtige Vitaminlieferanten, um
den langen Winter gesund zu überstehen.
Einladung zum Gartenfest - Invito alla Festa in giardino
Samstag/sabato - 29. August/agosto 2015 - ore 16.00 Uhr
Zusammen mit unseren Bewohnern
und deren Angehörigen möchten wir
einen gemütlichen Nachmittag verbringen.
Insieme ai nostri residenti e ai loro parenti
vorremo trascorrere
un piacevole pomeriggio.
Alle Freunde des Hauses sind herzlich eingeladen!
Tutti gli amici della Casa sono calorosamente invitati!
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MOSAIK
Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
Unsere Projekte
Der Verwaltungsrat der Stiftung hat bereits bei Amtsantritt sein programmatisches Dokument verabschiedet
und sich für den Zeitraum 2014 – 2018 anspruchsvolle
Ziele gesteckt.
Wie allseits bekannt, macht die stetige Veränderung
auch vor den Toren des Altenheimes nicht halt. Auch
in diesem Bereich gibt es ständig Neues.
Als Dienstleistungsbetrieb ist es uns ein Anliegen, Angebote zu haben, welche dem Bedarf entsprechen und
für die Gemeinschaft ein Nutzen sind.
Der Verwaltungsrat hat sich verschiedene Statistiken,
interne Auswertungen, Kennzahlen und Entwicklungsszenarien angeschaut und ausgewertet und der
Direktorin folgende Arbeitsaufträge übertragen.
In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Gemeinde
Neumarkt soll das Gemeindegebiet ein demenzfreundliches Dorf werden. Hierbei gilt es die Bevölkerung
für das Thema zu sensibilisieren und die Menschen,
welche an Demenz erkrankt sind einzuschließen und
nicht auszugrenzen. Dieses Projekt wird sich über den
gesamten Zeitraum 2014 – 2018 ziehen.
Da ein gegenseitiges Lernen wichtig ist und wir das Rad
nicht jedesmal neu erfinden müssen, wurde eine Partnerschaft mit einem Heim in der Toskana geschlossen.
Auch hier wird jährlich zu unterschiedlichen Themen
ein Austausch stattfinden.
Öffentlichkeitsarbeit ist nicht mehr wegzudenken.
Es soll nicht der Anschein entstehen, dass wir eine
geschlossene Anstalt sind und niemand über uns
Bescheid wissen soll. Wir wollen teilhaben an der
Dorfgemeinschaft und entsprechend ist auch unser
Plan zur Öffentlichkeitsarbeit ausgerichtet: fixe Seite
in der Dorfzeitung, Fachartikel, Besuche von Schulen,
Heimen u.a., Veranstaltungen, Feste und Feiern und
vieles mehr gehören dazu.
Freiwilligenarbeit ist immer wichtiger und ein von uns
hoch geschätzter Beitrag. Wir haben seit einigen Jahren
eine Kampagne für die Werbung von neuen Freiwilligen
laufen. Den derzeitigen möchten wir durch jährliche
Schulungen und Angebote ein klein wenig Gutes, das
sie leisten, zurückgeben.
Die Pflege und Betreuung ist seit Jahren ein zentrales
Thema in der Weiterentwicklung und Innovation. Seit
einigen Jahren arbeiten wir mit einem biografischen
individuellen Betreuungskonzept. Dieses muss ständig
aktualisiert und geschult werden.
Neue Leistungen anbieten: hierbei soll aufgrund einer Bedarfserhebung festgestellt werden, was unsere
Einrichtung Neues für das Territorium anbieten kann.
Unsere Küche wurde letztes Jahr zertifiziert. Wir haben
somit einen Vergleich mit anderen Großküchen, sei es
qualitativ als auch quantitativ. Die jährlichen Überprüfungsaudits sind für die ständige Verbesserung sehr
wichtig. Wir kochen pro Jahr zirka 156.000 Essen.
Unser bestehendes Qualitätsmanagementsystem ISO
9001-2000, die OHSAS 18001, das Organisationsmodell 231 müssen ständig gepflegt werden. Auch
unsere Mitarbeiter brauchen laufend Schulungen und
Auffrischungen zum Thema. Daher wird intern für ein
gelebtes Qualitätsmanagementsystem gearbeitet.
Arbeitssicherheit ist uns wichtig! Hierbei verlassen wir
uns auf die jährlich durchgeführte Risikoanalyse und
haben aufgrund der letzten Erhebungen ein Projekt für
Heben und Tragen von Lasten geplant. Durch theoretische und praktische Schulungen werden alle Mitarbeiter
zum Thema informiert und bekommen vor Ort auch
praktische Anleitung um rückenschonend zu arbeiten.
Dies für ihre Gesundheit, aber auch für die Sicherheit
der Bewohner, welche wir pflegen.
Zur Sicherheit der Bewohner und der Mitarbeiter
wurde auch eine Notfallgruppe, welche aus zka. 25
Personen zusammengesetzt ist, eingesetzt. Diese wird
laufend für anfallende Notfälle geschult und überwacht
die Sicherheit der Gebäude.
Strategische Ziele
Projekt Demenzfreundliche Gemeinde
Partnerschaft APS Martelli
Öffentlichkeitsarbeit
Freiwilligenarbeit
Neue Leistungen ’ evtl. Bedarfserhebung
Betreuung/biographisches Modell/Bezugspflege
My Kessel
Projekt QMS festigen
MAPO ’ Biologisches Risiko/Allgemein
Arbeitssicherheit ’ Notfallgruppe integrieren
2014
2015
2016
2017
2018
Für all diese Vorhaben brauchen wir Menschen.
Motivierte, systematische, kreative, verständnisvolle,
vertrauenswürdige, belastbare Mitarbeiter machen
alle unsere Projekte überhaupt erst möglich. Ihnen
gilt unser aufrichtiger Dank. Es ist nicht immer nur
Zuckerschlecken, es bedeutet ein hartes Stück Arbeit.
Aber die Freude übers Gelingen ist groß: Wer soll sich
um die Zukunft fürs Alter kümmern wenn nicht wir??
Wir werden in dieser Zukunft leben und haben nun
die Möglichkeit diese auch so zu gestalten, wie wir sie
erfahren möchten.
Allen Mitarbeitern ein Dankeschön!!
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Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
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„Ein gelungenes Leben trotz Demenz“
Am 30. Juni sollte in der deutschen Bibliothek in Neumarkt ein Vortrag von
Frau Helga Rohra – Selbstbetroffene und
Aktivistin für Demenz stattfinden.
Leider hat Fr. Rohra am späten Vormittag
desselben Tages ihre Präsenz abgesagt, da
sie aus Gesundheitsgründen nicht in der
Lage war anzureisen und den Vortrag zu
halten.
Wir haben dann kurzfristig eine Gruppe
von Interessierten und Fachleuten für eine
Diskussionsrunde zusammengetrommelt.
Der Bürgermeister Horst Pichler konnte
einen vollen Saal von Menschen die Frau
Rohra hören wollten, begrüßen und
musste leider die schlechte Nachricht der
Absage übermitteln.
Dr. Albert March – Primar der Geriatrie
des Krankenhauses Bozen – erläuterte die verschiedenen Formen der Demenzen, unter diesen auch jene, an
der Frau Rohra leidet. Dies ist die Lewy-KörperchenDemenz, eine deutlich seltenere als die Alzheimer–
Demenz. Sie wird bei zirka 10 Prozent der Demenzkranken diagnostiziert. Neben einer fortschreitenden
Gedächtnisstörung zeigen die Patienten psychotische
Symptome und/oder Bewegungsstörungen wie bei der
Parkinson-Krankheit sowie auffällige Schwankungen
ihrer geistigen Fähigkeiten und ihrer Wachheit im
Tagesverlauf.
Auch erzählt Dr. March, dass ab Dezember 2015 nicht
mehr der Fachbegriff „Demenz“ verwendet wird, sondern es wird europaweit in „Neurokognitive Störungen“
umgewandelt. Dieser veränderte Begriff bietet vielleicht
mehr Hoffnung.
Dr. March weist auch darauf hin, dass wir seit einigen
Jahren die Gewissheit haben, dass Prävention möglich
ist. Hier wird auf eine gesunde Ernährung (Mediterrane
Diät) und viel Bewegung gesetzt. Der Bürgermeister
möchte nun von der L.R. Stocker wissen, was Südtirol
für diese Menschen tut bzw. tun wird.
Die Landesrätin bedankt sich beim BM für die Einladung und gratuliert nochmals zum mutigen Projekt
„Demenzfreundliche Gemeinde“. Sie möchte nächstes
Jahr dieses Projekt auf das ganze Land ausdehnen, da
es für die Zukunft von größter Wichtigkeit sein wird,
für die vielen Demenzkranken ein entsprechendes Umfeld zu schaffen. Auch werden die Memory Kliniken
potenziert, damit die Diagnoseabklärungen schneller
von statten gehen.
Die Direktorin der Stiftung Griesfeld weist darauf
hin, dass es neue kreative Lösungen braucht, weil die
bestehenden Dienste, sprich Altersheime sicherlich
nicht in der Lage sind alle Fälle aufzunehmen und entsprechend zu betreuen. In diesem Bereich spielt auch
die soziale Versorgung eine große Rolle. Die Medizin
kann ihren Beitrag leisten, aber bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung nach der Diagnosestellung von 10 Jahren, ist die
Lebensqualität ein wichtiger Aspekt.
Daher brauchen wir eine sensible Gemeinschaft, welche es diesen Menschen
erlaubt noch so lange wie möglich in
ihrem Umfeld ein geschütztes „autonomes“ Leben zu führen.
Es gab eine rege Diskussion mit dem
Publikum und wir haben gesehen, dass
das Interesse fürs Thema in der Bevölkerung sehr hoch ist.
Der Bürgermeister bedankt sich bei den
Mitwirkenden und beim Publikum für
die informative und interessante Veranstaltung und dankt auch der Landesrätin für die Zeit und das Engagement.
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Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
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Frau Elisabeth Grospitsch erzählt für die Hauszeitung „Mosaik“
Das war mein Leben…
Mein Vater Augustin Grospitsch
stammte aus Braunau in Böhmen
(damals Österreich-Ungarn) und
kämpfte im ersten Weltkrieg in den
Reihen der österreichischen Armee
an der Süd-Front im Fleimstal.
Während des Krieges lernte er meine
Mutter Maria in Neumarkt kennen
und heiratete sie 1918.
Nach dem Kriegsende kehrte mein
Vater zusammen mit seiner Frau nach
Braunau zurück. Dort wurde ich
am 21. Februar 1920 geboren. Ich
verbrachte eine unbeschwerte und
harmonische Kindheit im kleinen
Städtchen Braunau gemeinsam mit
meinem drei Jahre jüngeren Bruder.
Meine Muttersprache war Deutsch.
Ich besuchte den deutschsprachigen
Kindergarten und darauf die Volksschule. Mit 12
Jahren schickte man mich in die Bürgerschule, da das
Gymnasium den Buben vorenthalten war. Ein Jahr
besuchte ich die tschechische Schule, wo ich deren Spra-
che lernen konnte, die ich bis heute
noch teilweise sprechen kann. Mit
16 Jahren war ich im katholischen
Jugendverein tätig. Dort lernte ich
meinen späteren Mann Franz Teuber
kennen. Nach meinem Schulabschluss arbeitete ich bei meinem
Vater im Versicherungsgeschäft.
1938 war ein einschneidendes Jahr
für mich und meine Heimatstadt. Es
kam zum Einmarsch der Nationalsozialisten unter der Führung Adolf
Hitlers, der unter großen Jubel innerhalb der deutschen Bevölkerung,
uns in das Deutsche Reich als eigene
Provinz eingliederte. In meiner Heimatstadt tönte es durch die Straßen:
„Lieber Hitler mach uns frei, von
der Tschechoslowakei.“ Nach dem
Kriegsbeginn 1939 kehrte aber bald Ernüchterung ein.
Mein Freund kämpfte an der russischen Ost-Front und
auch mein Bruder wurde an die Front verordnet. Derweil blieb ich in Braunau, wo ich während des Krieges
im Büro der Rüstungsfabrik tätig war.
Ich heiratete meinen Freund am 21. Februar 1944,
genau am meinen 24. Geburtstag, während seines
Genesungsurlaubs, der ihm als Soldat zustand. Unsere
Mit meinem drei Jahre jüngeren Bruder.
Tanzstunde mit 16 Jahren (1936).
Hochzeitsreise bestand aus einem Skiurlaub in Kitzbühel und einem Kurzaufenthalt in Wien. Kurz darauf
musste mein Mann wieder zurück an die Front. Zwei
Monate später bekam ich die Meldung, dass mein
Mann als vermisst gilt. Ich gab nie auf nach ihm zu
suchen, doch bis heute weiß ich nicht, was mit ihm
geschehen ist.
Ein Jahr später war der Krieg zu Ende und die Russen
zogen in Braunau ein. Mein Vater verstarb am 26. März
1946 im Arbeiterlager in Braunau.
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Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
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Italienischkenntnisse zu verbessern. Ich kehrte wieder
zurück nach Neumarkt und arbeitete ab 1953 bis 1966
im Büro der „UNIFRUT“. 1970 starb meine Mutter.
Von diesem Moment an lebte ich alleine in meiner
Wohnung. Ich arbeitete nun als Korrektorin bei der
Alto Adige in Bozen und spielte bei Bedarf verschiedene
Rollen in den Theaterstücken der Heimatbühne und
der Freilichtbühne Neumarkt. Zudem leitete ich ab
1980 den Kinderchor von Neumarkt.
Nach einer Operation im Jänner 2014 kam ich im
Februar 2014 ins Altenheim St. Pauls. Ich versuchte es
noch einmal mit einer Badante in meiner Wohnung,
Hochzeit am 21. Februar 1944.
Kurz darauf wurden ich und meine Mutter nach
Oberfranken in Deutschland vertrieben. Es war keine
einfache Zeit als Flüchtlinge, die von der heimischen
Bevölkerung sehr kritisch betrachtet wurden.
Im gleichen Jahr noch übersiedelte meine Mutter zur
Tante nach Neumarkt, wo mein Bruder schon seit
knapp einem Jahr lebte. Ich blieb noch kurz in Oberfranken bis ich dann ebenfalls den Entschluss fasste
ihnen nachzuziehen. Somit startete ich mithilfe eines
Bergführers eine gefährliche Reise über Gebirgspässe
und Staatsgrenzen bis nach Neumarkt, wo ich dann
Ende des Jahres 1946 auf meine Mutter und meinen
Bruder stieß.
Ich wohnte zusammen mit meiner Mutter und meinem Bruder im Haus meiner Tante bis mein Bruder
kurz darauf nach Bruneck zog. Ich konnte kein Wort
Italienisch, lebte ohne Papiere in Südtirol und musste
darum für fast ein Jahr jeden Monat nach Trient, um
die Aufenthaltsgenehmigung zu verlängern.
Für ein paar Monate arbeitete ich im Obstmagazin in
Neumarkt, bis mich mein Onkel in seiner Rechtsanwaltskanzlei als Sekretärin einstellte. 1947 begann ich
auf Anfrage des Dekans von Neumarkt als Organistin
in der Pfarrkirche. Diese Tätigkeit führte ich über
60 Jahre mit Freude und Leidenschaft aus. Musik
war immer meine große Leidenschaft. 1951 ging ich
für kurze Zeit als Erzieherin nach Padua, um meine
Meine Leidenschaft für über 60 Jahre: Das Orgelspiel.
doch im Juni 2014 entschied ich mich für eine Daueraufnahme im Altenheim Griesfeld.
Seit mehr als einem Jahr wohne ich nun im Altenheim
Griesfeld und schaue
nun mit über 95 Jahren zurück auf ein
sehr bewegtes Leben.
Ich blicke zurück auf
meine wundervolle
Kindheit und Jugend,
ein wunderbares Elternhaus, auf einen
Krieg, der mein Leben
auf den Kopf stellte
und alles in allem auf
ein sehr erfülltes Leben mit vielen Höhen
und Tiefen…
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Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
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Kneippen – der Klassiker unter den Naturheilverfahren
von Simone Cuccarollo - Physotherapeut
Den Begriff
„Kneippen“ verbinden viele mit
kaltem Wasser, mit
Natur, mit Gesundheit, und das mit
Recht. Jedoch steht
es für viel mehr,
als nur für kaltes
Wasser oder für was
manche es im ersten Moment halten
mögen: überholt,
oberflächig, überflüssig, Mode. „Kneippen“ ist Sammlung, Verfeinerung und Ausdruck eines jahrtausende
altes Wissen über die heilende Wirkung des Wassers
und deren Anwendungs-Formen. Schon im Alten
Rom gab es fast in jeder Stadt Thermen mit warmen
und kalten Bädern. Diese waren frei zugänglich und
deren Besuch als wohltuend und gesundheitsfördernd
allgemein angesehen.
Pfarrer Sebastian Kneipp hat dieses Wissen neu aufgegriffen, verfeinert und ausgeweitet. Bewegungstherapie,
ausgewogene Ernährung, das Nutzen von Kräutern und
nicht zuletzt das innere, seelische Gleichgewicht bilden
zusammen mit den Wasseranwendungen die 5 Säulen
der Kneipp-Lehre.
Über die nächsten Ausgaben des Mosaiks werden wir
unterschiedliche Aspekte dieses Konzeptes
vorstellen. Mit wenigen Anmerkungen kann
Kneippen für jeden zugänglich werden, und
ihm im Alltag erholend und Kraft spendend
zur Seite stehen.
besuchen. Doch dann erkrankte er an einer schweren
Lungentuberkulose, welche ihn so schwächte, dass man
ihn schließlich mit 27 Jahren zum Sterben nach Hause
schickte. Glücklicherweise stieß er auf ein Büchlein
über die heilende Wirkung vom Wasser. In dieser verzweifelten Lage nahm er sich die Ratschläge des Buches
zu Herzen. Mehrmals wöchentlich spazierte er von zu
Hause zur winterlichen Donau und tauchte mit dem
ganzen Körper ins kalte Wasser. Nach einiger Zeit verbesserte sich seine Gesundheit zunehmend bis hin zur
Vollständigen Heilung. Überrascht und dankbar über
den Erfolg des Heilmittels Wasser beschloss er dieses zu
ergründen und zu entwickeln. Nach der Priesterweihe
1852 begann er neben seiner Tätigkeit als Seelsorger
auch körperliche Krankheiten zu versorgen. Immer
mehr Menschen kamen zu ihm nach Bad Wörishofen
um Erleichterung zu finden. Auch Neider blieben ihm
nicht erspart. Nach dem Erscheinen seiner Bücher
„Meine Wasserkur“ (1886) und „So sollt ihr leben“
(1889) erlangte er weltweite Berühmtheit.
Als 1897 Sebastian Kneipp starb, hinterließ er mehrere
Schriften und einige Kurhäuser, europaweit verstreut
(z.B. Kurhaus Guggenberg in Brixen), welche nach
seiner Methode arbeiteten.
Ein einfacher Einstieg: Eine gesunde Abhärtung dient
der Krankheitsvorbeugung. Dies ist wohl der bekannteste Aspekt der Kneipp-Therapie. Das Barfußgehen
bietet den einfachsten Zugang.
Wer „Kneippen“ kennen lernen will,
sollte etwas über seinen Namengeber
erfahren
Sebastian Kneipp wurde 1821 als Sohn einer
einfachen Weber Familie geboren. Schon
früh verspürte er den Wunsch Priester zu
werden, was wegen seiner ärmlichen Verhältnisse unerfüllbar schien. Nach größten
Schwierigkeiten - das Familienhaus brannte
mit den ganzen Ersparnissen nieder - gelang es ihm mit 23 Jahren mit Hilfe eines
verwandten Priesters das Gymnasium zu
Wirkung:
– Stärkung des Immunsystems
– Reflektorische Stärkung der
Unterleibsorgane
– Hilfe bei Kopfschmerzen
– Venen-Wadenmuskel-Pumpe
– Abhilfe bei Fußschweiß
Durchführung:
– Nach dem Aufstehen mit warmen Füßen 2 bis 3 Minuten
über taufrisches Gras, bzw. 20 bis 30 Sekunden durch frisch
gefallenen Schnee gehen; für Wiederaufwärmung sorgen
(nicht abtrocknen, Socken anziehen, bewegen)
– Möglichst im Sommer beginnen um sich langsam
zu gewöhnen
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Numero 2 - Agosto 2015
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Kneippen – un classico tra i metodi naturopatici
di Simone Cuccarollo - fisioterapista
Il termine “Kneippen” alcuni lo collegano con acqua
fredda, con la natura, con la salute, e
fanno bene. Però dietro al termine si nasconde molto di più
che acqua fredda o
come alcuni possono
pensare in un primo
momento qualcosa
di superato, superficiale, superfluo o solo
una moda attuale.
“Kneippen” è la raccolta, l’elaborazione
e l’espressione di una conoscenza vecchia di millenni
sull’utilizzo dell’acqua e le sue proprietà curative. Già
nell’antica Roma quasi in ogni città esistevano le terme con vasche di acqua calda e fredda. L’accesso era
libero, gli effetti benefici e salutari erano riconosciuti
largamente.
Il parroco Sebastian Kneipp riprese questo sapere, lo
approfondì e lo allargò. Il movimento, un’alimentazione
equilibrata, l’utilizzo di erbe medicinali e non di meno
l’equilibrio spirituale formano assieme alle applicazioni
d’acqua, i pilastri sui quali si appoggiano gli insegnamenti di Kneipp.
Attraverso le prossime edizioni di questo giornale
presenteremo diversi aspetti di questo concetto. Con
pochi accorgimenti il concetto “Kneipp” può diventare
raggiungibile a tutti, donando sollievo e beneficio nel
quotidiano.
e peggiorò a tal punto che a 27 anni lo mandarono a
casa per morire in famiglia. Fortunatamente trovò un
libretto che trattava delle proprietà curative dell’acqua e
data la situazione disperata ne seguì i consigli. Più volte
a settimana, era il Novembre del 1849, raggiungeva
il Danubio a piedi, e dopo essersi immerso con tutto
il corpo nelle acque gelide del fiume, senza asciugarsi
e rivestitosi, tornava a casa. Dopo un breve periodo
il suo stato di salute migliorò al punto che guarì del
tutto. Sorpreso e riconoscente del successo di questo
rimedio, l’acqua, decise di approfondire e sviluppare
questa materia. Nel 1852 fu ordinato prete e insieme
al curare le anime iniziò anche a curare i corpi. Sempre
più persone andarono in quegli anni a Bad Wörishofen dal parroco Sebastian Kneipp per trovare sollievo.
Anche il numero di chi lo invidiava cresceva. Dopo la
pubblicazioni dei suoi libri “Meine Wasserkur” (1886)
e “So sollt ihr leben (1889) guadagnò fama mondiale.
Quando nel 1897 Sebastian Kneipp morì, lasciò diversi
scritti e diverse strutture, sparse in tutta Europa [per
esempio la casa di cura Guggenberg a Bressanone], che
utilizzarono il suo metodo.
Iniziare con semplicità: Una sana tempra aiuta a prevenire le malattie. Questo aspetto è forse uno dei più
conosciuti del concetto “Kneipp”. Il camminare scalzo
offre l’accesso più semplice.
Chi vuole avvicinarsi al metodo Kneipp
è bene che sappia alcune cose
sul padrino di questo metodo
Sebastian Kneipp nacque nel 1812 in una famiglia di
tessitori. Già in giovane età espresse il desiderio di diventare prete, ma per le condizioni economiche precarie
della famiglia era impresa ardua. Dopo grandissime
difficoltà – la casa famigliare con tutti i risparmi fu
distrutta dalle fiamme – riuscì all’età di 23 anni ad intraprendere gli studi col aiuto di un parente prete. Però
durante li studi si ammalò gravemente di tubercolosi,
Effetto:
– Rinforzo del sistema immunitario
– Rinforzo per via riflessa degli
organi addominali
– Sollievo per il mal di testa
– Pompa veno-linfatica
– Rimedio per la sudorazione dei piedi
Esecuzione:
– Dopo l’alzarsi al mattino, coi piedi caldi camminare 2
-3 minuti sul erba bagnata dalla rugiada, o in alternanza
20 – 30 secondi sulla neve fresca, preoccuparsi che i piedi
si riscaldino dopo (senza asciugarli, mettersi i calzini, e
muoversi)
– Possibilmente iniziare d’estate per abituarsi lentamente
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EVENTS
Gita a Pietralb
a
stein
eißen
Ausflug nach W
Etwas Abkühlu
n
g bei dieser Hit
ze!!!
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... und immer
er ...
Alle Jahre wied
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ist es gemütlich
!
oag
st
Ausflug nach G
Gäste beim La
ubenfest
Ospiti al “Lau
ben
fest”
Ausflug zur Sch
ö
nrast - Gita a
“Schönrast”
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’s Kuchlkastl
Die Zwetschge, eine beliebte Frucht mit Tradition
Die Zwetschge schmeckt gut, ist gesund und
von Alters her bekannt. Bereits in der Antike
waren die Wirkungen der Zwetschge geläufig.
Sie gehört, man höre und staune, zu den Rosengewächsen und ist eigentlich eine Unterart der
Pflaume. Der Zwetschgenbaum ist in Europa,
Nordamerika, Westasien, sowie in Nord- und
Südafrika bekannt. Das ganz heiße Klima liebt
er also nicht, jedoch die Sonne umso mehr, die
sich dann als das typische Aroma in den Früchten widerspiegelt.
Bereits in der Antike waren die Wirkungen der
Zwetschge auf das menschliche Verdauungssystem bekannt und so mancher alte Römer
benutzt einen Zwetschgentrunk, um in seinem
Magen Platz für die nächste üppige Mahlzeit zu
schaffen. Es wird angenommen, sei es wahr oder Legende,
dass es Alexander der Große war, der die Zwetschge mit
nach Europa brachte, wie so vieles, was er von seinen
Kriegszügen mit in die Heimat nahm.
Der Name der Frucht ist Sprachforschern zufolge auf
eine Verballhornung des Namens der Stadt Damaskus
zurückzuführen, die ein bedeutendes Zentrum des Handels
mit diesem Obst war. Karl dem Großen wiederum wird
nachgesagt, dass er dafür sorgte, dass der Zwetschgenbaum
in Mitteleuropa gepflanzt und angebaut wurde.
Wie dem auch sei, die echte Zwetschge ist mit ihrer in der
Reife blauen bis blauschwarzen Farbe nicht nur optisch ein
Genuss. Die süßen, aromatischen und wohlschmeckenden
Früchte lassen sich auf vielerlei Art verwenden und haben
den Vorteil, dass sie auch bei Ofenhitze ihre Form nicht
verlieren. Diese Eigenschaft prädestiniert sie geradezu, als
Auflage für einen verlockenden Herbstkuchen zu dienen.
Zwetschgenkuchen aus Hefeteig Zwetschgendatschi
Zutaten für Blech 35 x 40 cm
Für den Hefeteig:
350 g Mehl, 1/2 Würfel (21 g) frische Hefe oder
1 Päckchen Trockenhefe, 125 ml lauwarme Milch,
1 Prise Salz, 50 g Zucker, 50 g Butter, 1 Ei, abgeriebene
Schale von einer Zitrone.
Für den Belag: 2 kg Zwetschgen (besonders gut
Spätzwetschgen), 50 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker,
1 TL Zimt, 2 bis 3 EL Semmelbrösel.
Zubereitung: Das Mehl in eine große Backschüssel sieben.
In die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe zusammen
mit etwas Zucker und etwas lauwarme Milch zu einem kleinen Vorteig anrühren. Mit einer Prise Mehl bestäuben und
zugedeckt ca. 20 Minuten an einem warmen Platz stehen
lassen. Danach die restliche lauwarme Milch, Salz, Zucker,
weiche Butter, Eier und Zitronenschale zugeben. Solange
kneten, bis sich der Teig von dem Schüsselrand löst.
Die Teigschüssel wieder mit einem Tuch abdecken und den
Hefeteig solange stehen lassen, bis sich das Teigvolumen
gut verdoppelt hat. Jetzt den Hefeteig nochmals kräftig
durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf
die Größe des Backblechs ausrollen. Das Backblech mit
Backpapier belegen und den Teig darauf geben. Den Teig
mit 2 - 3 EL Semmelbrösel gleichmäßig bestreuen. Die
Zwetschgen waschen, entsteinen und mit dem Messer
jeweils oben zweimal einschneiden. Die Zwetschgen
dachziegelartig eng übereinander auf den Teig legen.
Zucker, Vanillezucker und Zimt in einer kleinen Schüssel
vermischen und den Kuchen mit knapp der Hälfte der
Zuckermischung gleichmäßig bestreuen.
Backofen auf 200 ° C vorheizen, den Zwetschgendatschi
in die Mitte der Backröhre einschieben und mit Ober/
Unterhitze 35 Minuten backen. Herausnehmen, mit der
restlichen Zimt-Zucker-Mischung bestreuen und auskühlen lassen. Den Zwetschgendatschi, gerade ausgekühlt,
frisch vom Blech geschnitten genießen, oder als Zwetschgenschnitte zusammen mit geschlagener Sahne servieren.
TIPP: Bei Verwendung von frühen saftigen Zwetschgensorten, ist es besser, wenn man den Zwetschgenkuchen erst
nach dem Backen mit der Zuckermischung bestreut, da
die Früchte sonst gerne Wasser ziehen. Am besten sind die
späten Zwetschgen zum Backen geeignet, wobei man dabei
eventuell auch nicht die ganze Zuckermenge benötigt, da
späte Zwetschgen im Geschmack etwas süßer sind.
Man kann die Zwetschgen beim Zwetschgendatschi auch
durch Äpfel ersetzen.
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Ratespiel „Mosaik“
Zum Gedeihen benötigen die
meisten Pflanzen
qNatrium
qRadium
qStickstoff
qIod
Welcher Baum eignet sich ganz
besonders gut für den Geigenbau?
qErle
qFichte
qBuche
qKastanie
Wer Pilze sammelt,
pflückt
q die Lamellen
q die Luftwurzel
q den Fruchtkörper
q den gesamten Pilz
Welches ist aus gärtnerischer Sicht
kein Obst?
qKirsche
qErdbeere
qWeintraube
qKürbis
Wer hat das längste Blatt?
Woraus wird die Süßigkeit
Lakritze hergestellt?
qAnis
qSüßholz
qFenchel
qVeilchen
Welche dieser Früchte sind für
den Botaniker keine Beeren?
qStachelbeere
qHeidelbeere
qErdbeere
qJohannisbeere
Bei was handelt es sich um
eine Pflanze?
qKoralle
qSeetang
qSeeigel
qSeeanemone
Wie viele Pflanzen in der
gemäßigten Klimazone sind auf
Bienen als Bestäuber angewiesen?
q 34 Prozent
q 44 Prozent
q 54 Prozent
q 64 Prozent
Wie heißen Pflanzen,
die Wasser speichern?
Die Banane ist …
qHelophyten
qPleustophyten
qSukkulenten
qHydrophyten
q
q
q
q
Wo werden Bäume
angebaut?
q In der Baumschule
q Im Baumgarten
q Im Baumhaus
Welche Pflanze ist ein
Fleischfresser?
qSonnentau
qMimose
qKaktus
Welcher Nadelbaum verliert
im Winter seine Nadeln?
qTanne
qKiefer
qLärche
qFichte
Versteinertes Baumharz
Fleischfressende Pflanzen wachsen
vor allem auf welchen Böden?
qnährstoffreich
qnährstoffarm
qschattig
q
q
q
q
wird Bernstein genannt
ist Gummi
wird Myrrhe genannt
wird Weihrauch genannt
qLiane
qPalme
qKaktus
…ein essbares Herz.
q
q
q
Nur die Rose hat …
Die Artischocke hat …
Kürbisse haben …
eine Beere
eine Steinfrucht
eine Wurzel
eine Knolle
Die richtigen Antworten ankreuzen und
bis Ende November während der Bürozeiten in Griesfeld abgegeben.
Bitte Namen, Adresse und evtl. Telefonnummer nicht vergessen. Viel Glück!!
Gewinner des Ratespiels aus „Mosaik“ - Nummer 1/2015
1. Preis: Pircher Tanja - Kaltern - 2. Preis: Amort Lisa - Truden
3. Preis: Battisti Melanie - Kaltern
Die Preise können ab 5. September während der Bürozeit im Sekretariat abgeholt werden.
Wir gratulieren herzlich zum Gewinn.
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MOSAIK
Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
Voglio andare a casa
EGNA – E’ stato tristissimo e angosciante il viaggio
nell’Italia delle demenze da parte di Michele Farina,
scrittore e giornalista del “Corriere della Sera”, che
ha raccontato la sua avventura a un folto ed interessato pubblico giovedì sera ad Egna. La conferenza
sull’Alzheimer era stata organizzata dalla direzione
della Casa di Riposo Griesfeld del centro della Bassa
Atesina. Qui, da alcuni anni, accanto al normale servizio di assistenza agli anziani, esiste una sezione per
pazienti colpiti da quella che viene ormai chiamata
l’”Epidemia del secolo”, appunto la demenza degenerativa che interessa prevalentemente le persone di età
avanzata. E’ stata una serata dai toni molto intensi,
anche perché più che della malattia si è parlato di
esperienze a fianco di famigliari malati da Alzheimer.
In effetti il relatore principale, il giornalista milanese
Farina, sulla base del suo coinvolgimento in famiglia
per aver avuto la mamma affetta di questa malattia e
deceduta nel 2004, ha raccontato le sue emozioni, i
suoi traumi, la sua disperazione di assistere al progressivo decadimento fisico e mentale del suo caro, arrivato a
chiedere a suo figlio di tornare a casa quando si trovava
già nella cucina della sua abitazione o di riporre le sue
scarpe nel frigorifero. Conclusa la sua esperienza con
la scomparsa della madre, Michele Farina ha voluto
poi intraprendere un viaggio, rivelatosi per lo più della disperazione, nei centri per anziani di tutta Italia,
ma anche all’estero e fissare le sue impressioni in un
libro dal titolo “Quando andiamo a casa”, titolo che
si riallaccia ai ricordi della madre malata.
Il giornalista del “Corriere” ha tratto però grandi
insegnamenti dalla sua triste avventura, riscontrando
che, anche se c’è ancora molto da fare, la situazione
dei malati e dei famigliari è migliorata in questi ultimi
anni. “Noi – ha detto – vent’anni fa, con la mamma
che si stava perdendo, eravamo in trincea, isolati dal
mondo, marchiati dalla vergogna di trovarsi con una
persona che non era più la stessa, senza nessun aiuto da
parte delle istituzioni. Ora le cose vanno un po’ meglio
anche se c’è ancora moltissimo da fare. E lo si vede qui
ad Egna con il nuovo reparto alla Casa di Riposo per
pazienti colpiti da Alzheimer. Poi, la malattia non è
più un tabù. Voglio però puntualizzare – ha concluso
Farina – che la mia esperienza mi ha dato molto”.
Struggente poi la testimonianza di Alessandro Carpi
che da 8 anni vive accanto alla madre malata. “Con
il papà – ha detto - che all’inizio non capiva gli strani
atteggiamenti della mamma è stato terribile. Perché
non sapevamo e non avevamo nessun aiuto. Ora, nella
brutalità della malattia – ha concluso Alessandro – ogni
volta che vado a trovare mia madre, cerco di portarmi
a casa qualcosa di suo”.
Non sono mancate le critiche ai media e alle istituzioni da parte del dottor Guenther Donà dell’ASAA,
l’associazione Alzheimer dell’Alto Adige. “I giornali
non parlano della malattia e la politica è sorda ai
bisogni del malato e dei famigliari”, mentre il vice
sindaco di Egna Alex Pocher ha promesso la vicinanza
dell’amministrazione comunale e il pieno sostegno
all’iniziativa del nuovo reparto per pazienti Alzheimer
alla Casa di Riposo. “Il nostro Comune – ha detto –
farà molto per pazienti e famigliari di questa malattia”.
Per ultimo, Silvano Faustini, membro del consiglio
di amministrazione della Casa di Riposo “Griesfeld”,
sorretto dalla direttrice Cornelia Ebner, ha ribadito
l’appoggio incondizionato al nuovo reparto per malati
dementi.
Bruno Tonidandel
GRIESFELD ÖBPB – Neumarkt
Wir sind ein öffentlicher Betrieb, welcher das
Seniorenwohnheim von Neumarkt und jenes
von Montan mit insgesamt 123 Betten und
14 geschützte Wohnungen führt. Wir haben
2 besondere Betreuungsmodelle für demenzkranke Menschen und wenden unter anderem
die Aromapflege an. Unser Betrieb wurde erst
kürzlich in Mailand als ein „Bester Arbeisplatz
2015“ Italiens vom international tätigen Forschungs- und Beratungsinstitut „Great Place
to Work“ ausgezeichnet.
Wir bieten u.a. leistungsgerechte Bezahlung,
ein gutes Arbeitsklima in einem sich ent­
wickelndem Team, abgestimmte Weiterbildungen und Offenheit für neue Ideen.
Wir suchen
Personal in der Freizeitgestaltung
und eine/n
erfahrene/n Bereichsleiter/in
in der Pflege
Wir brauchen Sie mit Ihrer Einsatzfreude, Ihren Deutsch- und Italienischkenntnissen sowie
mit Ihrer Lust am Gestalten und im Team zu
arbeiten.
Bitte melden Sie sich bei uns unter Tel. 0471
826334, 0471 826100 oder unter
[email protected].
Die Direktorin Ebner Cornelia
MOSAIK
Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
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Psicoterapia corporea e Analisi Funzionale
di Fabrizio Bonifacio - fisioterapista
• tecniche di respirazione; • tecniche di focalizzaziSotto il nome “psicoterapia corporea” si collocano
una serie di approcci, che utilizzano il movimento,
one e consapevolezza.
l’espressione emotiva, il rilassamento profondo,
Queste tecniche hanno in comune l’effetto di raggiil contatto fisico e la respirazione per mobilizzare
ungere e mobilizzare l’organismo a livello energetico
l’energia all’interno dell’organismo, così da indurre
profondo.
scioglimento muscolare, sblocchi emotivi e, in defiIn particolare la tecnica di lavoro fisico, Points &
Positions, usa un leggero tocco su punti definiti e
nitiva, un riequilibrio dell’energia nella persona.
specifici posizionamenti del corpo per decontrarre
L’Analisi Funzionale fa parte di questi approcci.
gradualmente le aree di trattenimento ripristinando
Dagli studi di Wilhelm Reich sul corpo e sulle emoprogressivamente il movimento naturale della pulzioni e dalle sue scoperte sull’energia vitale, sono
derivate numerose tecniche di terapia psicologica e
sazione.
corporea, come la Bioenergetica, la psicoterapia della
L’intervento sul corpo finalizzato a cambiare stabilGestalt, il Rolfing e molte tecniche di rilassamento e
mente la struttura dei tessuti connettivi piuttosto che
manipolazione del corpo.
al temporaneo rilassamento di tensioni muscolari.
La ricerca portò Reich, negli ultimi anni della sua vita,
Da circa due anni frequento un corso di Analisi Funa considerare pensieri, comportamenti, emozioni,
zionale a La Spezia.
tensioni muscolari e sintomi psicosomatici, come
L’esperienza con tale metodologia, ha arricchito il mio
semplici manifestazioni superficiali del funzionamenpercorso personale e professionale, e mi sta fornendo
dei nuovi strumenti per migliorare la relazione con i
to energetico più profondo dell’organismo.
residenti delle nostre strutture.
Comprese allora che modificando il funzionamento
Ho trovato conferma su ciò che avevo colto nei miei
energetico sottostante si potevano ottenere cambia20 anni di esperienze come fisioterapista ovvero:
menti per via indiretta a tutti i livelli della personalità.
per migliorare e riabilitare i movimenti del corpo è
L’Analsi Funzionale
necessario porsi in ascolto e portare la persona ad un
progressivo contatto con se stessa.
L’Analisi Funzionale è un trattamento delicato che
utilizza il contatto diretto sul corpo e il colloquio
verbale per mobilizzare l’energia vitale nell’organismo,
inducendo una graduale riorganizzazione di pensieri,
comportamenti ed emozioni.
di Gianna Morleo
E’ una metodologia che nasce dalla ricerca in psiL’autunno arriva con i suoi colori,
coterapia corporea e da un’elaborazione delle scoperte
con il caldo tepore che l’estate lascia
di Wilhelm Reich sull’energia vitale come processo
con alberi prati e mille mille fiori
creativo e unificante di psiche e corpo all’interno
che ci salutano prima di dormire.
dell’organismo umano.
Le foglie rosse le ha dipinte il fuoco,
Creata da Will Davis a partire dai primi anni ’80,
altre son gialle, le ha baciate il sole,
affonda le sue radici tanto in terapie di tipo psichico
tutto parla senza farsi sentire
quanto in terapie del corpo.
basta guardarsi intorno, non servono parole.
Il modello terapeutico utilizzato consiste nell’idea di
Se son triste l’autunno mi accarezza
pulsazione: un movimento continuo e alternato di escosì romantico, avvolta dai colori
pansione e raccoglimento dell’energia nell’organismo.
c’è gioia, amore e tanta tenerezza
La mobilizzazione profonda sostiene e accresce la
in quell’abbraccio fatto di tepori.
vitalità dell’organismo e determina la nascita di un
Questo ci fa sognare,
contatto più profondo della persona con sé stessa e
con gli altri.
l’aria che mi circonda è di magia,
Queste modificazioni della relazione della persona con
prima che arrivi il freddo dell’inverno
sé stessa sono uno dei principali obiettivi di questo
vivi momenti unici, anche di malinconia.
stile di lavoro.
Questo regalo che mi fa la natura
Nell’Analisi Funzionale coesistono tecniche psicocorNon posso in nessun modo ricambiare,
poree che comprendono:
ma son riconoscente e questo dono
• esercizi di relazione; • tecniche verbali; • tecniche
è sempre nel mio cuore … lo devo solo amare.
di massaggio; • tecniche di espressione emotiva;
I colori dell’autunno
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Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
MOSAIK
Freiwilligenarbeit im kirchlichen Bereich
Im März 2013 habe
ich mich als freiwillige Mitarbeiterin
in der Freizeitgestaltung im Altersheim
Griesfeld vorgestellt
und als Aktivität
Beten, Singen und
Vorlesen angeboten.
Beim Wort „beten“
wurde man sofort
hellhörig, da gerade
eine verlässliche Rosenkranz-Vorbeterin
gesucht wurde. Es
wurde vereinbart,
dass ich montags
das Rosenkranzgebet übernehme und
freitags dem jeweiligen Zelebranten
bei der Messfeier
assistiere.
Wegen der besseren Akustik hat man
mich gebeten das Lesepult zu nutzen. So habe ich mit
viel Herzklopfen – das bis heute noch immer ein wenig vorhanden ist – den ersten Rosenkranz über das
Mikrofon gebetet.
Schon bald wurde mir von allen Seiten – Bewohner
wie Mitarbeiter – große Sympathie entgegen gebracht
und man hat mir freie Hand bei der Gestaltung des
Rosenkranzes gelassen. Das wiederum hat mich angespornt dieses einfache Gebet würdevoll und vielseitig zu
gestalten. Auch der Sterberosenkranz war eine Herausforderung. Nach einiger Zeit merkte ich, dass die italienisch sprachigen Bewohner unzufrieden waren, weil
in ihrer Sprache der Rosenkranz nicht gebetet wurde.
Ich habe mir dies zu Herzen genommen und Informationen hierfür eingeholt. In der Diözesanbibliothek in
Bozen wurde ich für beide Sprachen fündig. Außerdem
nutze ich jede Gelegenheit, wenn Gebetsanregungen
aufliegen und sammle diese Unterlagen, um sie dann
meist leicht abgeändert und leichter verständlich mit
den Bewohnern zu beten. Pater Bernhard ist zudem
sehr froh, wenn ich freitags die Messfeier mit passenden
Liedern umrahme.
Heute zwei Jahre später bin ich sehr froh, dass ich
diesen Schritt gewagt habe. Es erfüllt mich mit großer
Zufriedenheit und Genugtuung, wenn die Bewohner
mir bestätigen, dass sie gerne zum Rosenkranz oder zu
den Andachten und Wortgottesfeiern kommen, die ich
mittlerweile bei Bedarf auch selbst gestalte.
Vor kurzem durfte ich die „Brixner Theologischen
KursePlus+“ zum Thema Seniorenpastoral besu-
chen und habe
dort die Eignung
zur Spendung der
Krankenkommunion erlangt. Das
heißt seit Juni
dieses Jahres darf
ich im Altersheim,
bei Abwesenheit
eines Priesters,
die Krankenkommunion spenden.
Dies ist der Höhepunkt meiner
bisherigen Arbeit,
die mich mit Stolz
erfüllt.
Diese Entwicklung der letzten
zwei Jahre macht
Cilli Ranigler
mich auch dankbar. Dankbar gegenüber den Mitarbeitern, sowie der
Heimleitung, die mich immer unterstützen. Ganz
besonders dankbar bin ich den Bewohnern, die meine
Angebote mit ihren regelmäßigen Besuchen wertschätzen und anerkennen.
Ich fühle mich inzwischen als ein Teil dieser Gemeinschaft. Das bin ich sehr gerne und hoffentlich noch
für lange Zeit.
Cilli Ranigler
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Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
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Gedenken wir unserer lieben Verstorbenen
Ricordiamo i nostri cari defunti
Santa Aloisia
Spitaler Ernestine
Mellarini Ugo
Tietscher Klara
Verginer Antonia
Vent Maria
Kieser Alois
Pegoretti Maria
Terzer Josef
Casal Rosa
Das kostbarste Vermächtnis
eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unseren
Herzen zurückgelassen hat.
Vinzenz Erath
Se saprai ricordarmi, sarò
sempre con te.
Isabel Allende
verstorben am verstorben am deceduto il verstorben am verstorben am verstorben am verstorben am deceduta il verstorben am verstorben am 16.04.2015
30.04.2015
07.05.2015
10.05.2015
11.05.2015
25.05.2015
10.06.2015
28.06.2015
06.07.2015
10.07.2015
Den neuen Bewohnern ein herzliches Willkommen
Un sincero benvenuto ai nostri nuovi residenti
Oberberger Alois
Tomasi Lidia
Pintarelli Leonello
Verginer Anna
Flor Uberto
Alber Anna
Paterno Luigina
Delvai Robert Alois
Finatzer Klara
Kalser Theresia
Sparber Theresia
Franzelin Otto
Vanzo Carmen
Marschall Peter
Eintritt am arrivata il arrivato il Eintritt am arrivato il Eintritt am arrivata il Eintritt am Eintritt am Eintritt am Eintritt am Eintritt am arrivata il Eintritt am 03.04.2015 27.04.2015 13.05.2015 20.05.2015 03.06.2015 16.06.2015 24.06.2015 01.07.2015 29.07.2015 29.07.2015 29.07.2015 31.07.2015 03.08.2015 13.08.2015 LISL PETER
GRIESFELD
GRIESFELD
LISL PETER
GRIESFELD
LISL PETER
GRIESFELD
LISL PETER
GRIESFELD
GRIESFELD
LISL PETER
LISL PETER
GRIESFELD
GRIESFELD
Einen guten Einstand unseren neuen Mitarbeiterinnen
Buon proseguimento alle nostre nuove collaboratrici
Scaccia Vincenzo, Romen Monika, Amort Nadia
„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
(M.v.Ebner-Eschenbach)
Redaktionsteam: Cornelia Ebner, Karin Pichler
Andreas Bonell, Verena Amort
Die grafische Gestaltung unserer Hauszeitung
wird von Hansi Cavos betreut
„Mosaik“ kann auch auf der Internet-Seite des Altenheimes Griesfeld www.griesfeld.it
als PDF-Datei abgerufen werden.
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MOSAIK
Nummer 2 - August 2015
Numero 2 - Agosto 2015
Religiöse Betreuung - Assistenza religiosa
Datum
data
Uhr
ora
27.09.15
10.00
04.10.15
10.00
08.11.15
10.00
06.12.15
10.00
24.12.15
10.00
24.12.15
10.00
Tag
giorno
Sonntag/
Domenica
Sonntag
Domenica
Sonntag
Domenica
Sonntag
Domenica
Donnerstag
Giovedì
Donnerstag
Giovedì
Struktur
struttura
Griesfeld
Griesfeld
Griesfeld
Griesfeld
Lisl Peter
Griesfeld
Hl. Messen zelebriert von Hochw.: – gestaltet:
S. Messa celebrata dal parrocco: - creata:
Florian Agreiter
Böhmische MK Altrei – Patronzinium – Festa patronale
Florian Agreiter
Kirchenchor Neumarkt / Coro parrocchiale Egna
Florian Agreiter
Kirchenchor Laag / Coro parrocchiale Laghetti
Florian Agreiter
Bläsergruppe MK Altrei / Gruppo musicalie Anterivo
Anton Markhart
Bläsergruppe MK Montan / Gruppo musicale Montagna
Florian Agreiter
Bläsergruppe MK Neumarkt/ Gruppo musicale Egna
• GRIESFELD: Jeden Freitag jeweils um 16.00 Uhr Hl. Messe in unserer Hauskapelle – am Montag um 16.00 Uhr
beten wir immer den Rosenkranz. - Ogni venerdì alle ore 16.00 S. Messa nella cappella della nostra casa – recitiamo
il rosario ogni lunedì alle ore 16.00.
• LISL PETER: Jeden Donnerstag jeweils um 16.00 Uhr eine Hl. Messe mit Hochw. Anton Markhart oder Hochw.
Anton Niederstätter in unserer Hauskapelle - am Mittwoch um 16.00 Uhr beten wir immer den Rosenkranz.
- Ogni giovedì alle ore 16.00 una S. Messa celebrata dal parrocco Anton Markhart o Anton Niederstätter nella
cappella della nostra casa - recitiamo il rosario ogni mercoledì alle ore 16.00.
Veranstaltungen - Manifestazioni
Datum/Data
Uhr/Ora
29.08.2015
16.00
05.09.2015
10.30
18.09.2015
15.00
25.09.2015
15.00
27.09.2015
10.00
01.10.2015
14.00
17.10.2015
15.00
23.10.2015
15.00
24.10.2015
15.00
30.10.2015
15.00
11.11.2015
10.00
20.11.2015
15.00
21.11.2015
16.00
27.11.2015
15.00
28.11.2015
16.00
04.12.2015
16.00
05.12.2015
15.00
11.12.2015
15.00
12.12.2015
16.00
18.12.2015
15.00
19.12.2015
17.00
20.12.2015
17.00
Tag/Giorno
Samstag
Sabato
Samstag
Sabato
Freitag
Venerdì
Freitag
Venerdì
Sonntag
Domenica
Donnerstag
Giovedì
Samstag
Sabato
Freitag
Venerdì
Samstag
Sabato
Freitag
Venerdì
Mittwoch
Mercoledì
Freitag
Venerdì
Samstag
Sabato
Freitag
Venerdì
Samstag
Sabato
Freitag
Venerdì
Samstag
Sabato
Freitag
Venerdì
Samstag
Sabato
Freitag
Venerdì
Samstag
Sabato
Sonntag
Domenica
Struktur/Struttura
Griesfeld
Veranstaltung - Manifestazione
Gartenfest
Festa in giardino
Lisl Peter
Frühschoppen mit der Böhmischen der MK Montan
Lisl Peter
Geburtstagsfeier der im September geborenen Heimgäste
Festa di compleanno degli ospiti nati nel mese di settembre
Geburtstagsfeier der im September geborenen Heimgäste
Festa di compleanno degli ospiti nati nel mese di settembre
Patroziniumfeier mit der Böhmischen der MK Altrei
Festa del Santo Patrono con la “Böhmische” di Anterivo
Internationaler Tag der Senioren
Giornata internazionale dell‘anziano
Törggelen mit den Alpini aus Neumarkt
Castagnata con gli Alpini di Egna
Geburtstagsfeier der im Oktober geborenen Heimgäste
Festa di compleanno degli ospiti nati nel mese di ottobre
Törggelen mit der Bauernjugend Montan
Castagnata con la “Bauernjugend” di Montagna
Geburtstagsfeier der im Oktober geborenen Heimgäste
Festa di compleanno degli ospiti nati nel mese di ottobre
Martinifeier mit dem Kindergarten
Festa in onore di San Martino
Geburtstagsfeier der im November geborenen Heimgäste
Festa di compleanno degli ospiti nati nel mese di novembre
Auftritt Volkstanzgruppe Aldein
Esibizione di balli folcloristici con il gruppo di Aldino
Geburtstagsfeier der im November geborenen Heimgäste
Festa di compleanno degli ospiti nati nel mese di novembre
Auftritt Volkstanzgruppe Montan
Esibizione di balli folcloristici con il gruppo di Montagna
Adventskonzert Unterlandler Stubenmusig/Dreigesang Montan
Concerto d’avvento
Nikolausfeier
Festa di San Nicolò
Geburtstagsfeier der im Dezember geborenen Heimgäste
Festa di compleanno degli ospiti nati nel mese di dicembre
Adventskonzert MGV Truden, Unterlandler Stubenmusig, Dreigesang Montan
Concerto d‘avvento
Geburtstagsfeier der im Dezember geborenen Heimgäste
Festa di compleanno degli ospiti nati nel mese di dicembre
Weihnachtsfeier
Festa di Natale
Weihnachtsfeier
Festa di Natale
Griesfeld
Griesfeld
Griesfeld/Lisl Peter
Haus der Senioren
Griesfeld
Lisl Peter
Lisl Peter
Griesfeld
Griesfeld
Lisl Peter
Lisl Peter
Griesfeld
Griesfeld
Lisl Peter
Lisl Peter
Griesfeld
Lisl Peter
Lisl Peter
Griesfeld
Griesfeld
Griesfeld
Lisl Peter
Scarica

Mosaik - Stiftung Griesfeld