Einführung Feldthurns auf der Spur…
In Feldthurns hat die Archäologie einen hohen Stellenwert. Anlässlich
der Errichtung des Archeoparcs haben sich der Tourismusverein und die
Gemeindeverwaltung entschlossen, auch die vielen weiteren Fundstellen
zu dokumentieren. Die Wanderungen, die am bedeutenden kupferzeitlichen Kultplatz beginnen, führen uns durch alle Epochen der Ur- und
Frühgeschichte, durch die Mittel- und Jungsteinzeit, die Metallzeiten, die
Römer- und die Völkerwanderungszeit. Einiges konnte ausgegraben und
untersucht werden, anders ist durch Unachtsamkeit für immer verloren,
und vieles liegt noch unter der Erde, auf der wir uns bewegen.
Introduzione Sulle tracce di Velturno
A Velturno l’archeologia riveste un ruolo molto importante. La decisione di creare l’Archeoparc al centro del paese ha fatto sì che un gruppo
di persone facenti capo all’Associazione Turistica e all’amministrazione
comunale abbia deciso di documentare altri punti d’interesse archeologico nel paese. Le passeggiate, che iniziano nell’importante luogo di culto
dell’età del Rame, ci portano attraverso tutte le epoche della preistoria e
della protostoria a partire dal mesolitico e dal neolitico, fino alle età dei
metalli e all’età romana per arrivare all’alto Medioevo.
Parecchi reperti sono stati estratti ed analizzati, altri invece sono persi
per sempre, e moltissimi sono ancora nascosti nel terreno sul quale ci
muoviamo.
Der Archeoparc Feldthurns Tanzgasse
Die Entdeckung des kupferzeitlichen Kultplatzes von Feldthurns Tanzgasse stellt für die Erforschung der Urgeschichte Südtirols einen seltenen
Glücksfall dar: Man fand eine megalithische Anlage – eine Struktur aus
großen, oft unbehauenen Steinen – und eine figürliche Steinstele, einen
Menhir, der in einer ungestörten archäologischen Erdschicht lag.
Weitere Funde, wie Knochenreste, Gold, Keramik, bezeugen die Bestattungsformen und Kultpraktiken dieser Zeit.
Bemerkenswert ist, dass die Tanzgasse über Jahrtausende – von der
Jungsteinzeit bis in das Mittelalter – immer wieder vom Menschen genutzt
wurde. Da das Areal noch nicht zur Gänze ausgegraben ist, sind in Zukunft
noch weitere spannende Erkenntnisse zu erwarten.
L’Archeoparc Velturno Tanzgasse
La scoperta del luogo di culto dell’età del Rame a Velturno Tanzgasse è
un avvenimento molto fortunato per lo studio della preistoria recente
dell’Alto Adige: si tratta di un complesso megalitico e cioè di una struttura composta da grandi pietre in cui è stata rinvenuta una statua stele, un
menhir adagiato in uno strato archeologico sepolto. Piccoli addensamenti
di resti ossei umani calcinati e altri reperti come per esempio una goccia
e una laminetta d’oro, punte di frecce, perle di pietra, ceramiche e scorie
derivanti dalla lavorazione del minerale di rame ci parlano dei riti funebri
e degli atti di culto di quell’epoca. È da notare che la località Tanzgasse è
stata sempre frequentata, sia pure con discontinuità, nel corso degli ultimi sette millenni. L’areale non è ancora stato completamente esplorato:
sicuramente nuovi scavi porteranno a nuove importanti scoperte.
Informationen zum Archeoparc Feldthurns
www.archeoparc.info
Führungen können beim Tourismusverein Feldthurns vorgemerkt werden.
Tourismusverein Feldthurns
Simon-Rieder-Platz 2, 39040 Feldthurns, Südtirol – Italien
Tel. + 39 0472 855 290 | Fax + 39 0472 855 031 | [email protected] | www.feldthurns.info
Informazioni sull’Archeoparc di Velturno
www.archeoparc.info
Visite guidate possono essere prenotate presso l’Associazione Turistica di Velturno
Associazione Turistica di Velturno
Piazza Simon Rieder 2, 39040 Velturno, Alto Adige – Italia
Tel. +39 0472 855 290 | Fax +39 0472 855 031 | [email protected] | www.velturno.info
Renaissanceschloss Velthurns
Ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Brixen. Besondere Sehenswürdigkeiten des Schlosses sind Vertäfelungen, die vergoldete Kassettendecke, Einlegearbeiten, geschnitzte Portale und Holzdecken.
Öffnungszeiten: 1. März bis 30. November, Montags geschlossen. Führungen um 10.00,
11.00, 14.30 und 15.30 Uhr, in den Monaten Juli und August um 16.30 Uhr. Gruppen auch
außerhalb dieser Zeiten mit Voranmeldung. Tel. + 39 0472 855 525
1
8000–5500
v. Chr. | a.C.
Museo di cultura locale all’interno del castello
Orari di apertura: da Pasqua a Ognissanti dalle ore 11.30 alle 12.30 e dalle ore 16.00 alle
17.00. Chiuso il lunedì. Tel. + 39 0472 855 525
5500–2300
v. Chr. | a.C.
3
2300–1000
v. Chr. | a.C.
4
1000–15
5
15 v. Chr. | a.C.–400 n. Chr. | d.C.
v. Chr. | a.C.
6
400–1500
n. Chr. | d.C.
Mittelsteinzeit Mesolitico
Jungsteinzeit und Kupferzeit
Neolitico ed età del Rame
Bronzezeit Età del Bronzo
Eisenzeit Età del Ferro
Römerzeit Età Romana
Mittelalter Medioevo
Den Jäger/innen auf der Spur
Unter den Füßen – Geschichte
Gen Himmel zu den Gottheiten
Austausch von Wissen und Waren
Kirchlwanderung
Latzfonser Kreuz – Kassianspitze
Trumbühl
Königsanger – Radlsee
Schrambach – Tschiffnon
Der Sonnenterrasse entlang –
göttlich
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt: Latzfons, Parkplatz Kühhof (1550 m)
Ziel: Klausner Hütte – Latzfonser Kreuz – Kassianspitze
Höhenunterschied: 1031 m
Gesamtstrecke: 14 km
Zeitbedarf: 6 ≥ Stunden
Route: Vom Kühhof-Parkplatz folgt man der Markierung 1, dem Wirtschaftsweg zur Klausner Hütte (1920 m, Einkehrmöglichkeit). Bei den
Rungger Hütten, am Plankenbach vorbei führt der Fußweg 1 zum Schutzhaus Latzfonser Kreuz (2311 m, höchste Wallfahrtskirche der Alpen). Über
den Steig 9 und „Gampmaul“ hinauf zum Kassiansee gelangt man zur
Kassianspitze (2581 m). Abstieg auf Anstiegsweg.
Heute ist das Latzfonser
Kreuz als Wallfahrtsort mit
dem schwarzen Christus ein
beliebtes Ausflugsziel. Doch
schon in der Mittelsteinzeit, dem sog. Mesolithikum
(8000–5500 v. Chr.), wurden
die Anhöhen und Bergspitzen der Sarntaler Alpen in
den warmen Jahreszeiten
von Menschen aufgesucht. Damals folgten sie dem Wild, sammelten
Beeren, Wurzeln und Pflanzen. Zeugnisse dieser Zeit fand man auf der
Kassianspitze und bei der Talalm, wo viele Werkzeuge und Abschläge aus
Feuerstein, wenige aus Bergkristall geborgen wurden. Mit dem Feuerstein/Silex, der aus dem Süden importiert wurde, und dem schwer zu
bearbeitenden, aber wertvollen Bergkristall, jagten und verarbeiteten die
Menschen ihre Beute.
Sulle tracce dei cacciatori
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt: Schloss Velthurns
Ziel: Trumbühl
Höhenunterschied: gering, leichte Wanderung
Gesamtstrecke: 4 km
Zeitbedarf: 2 Stunden (mit Schlossbesichtigung zusätzlich ca. Ω Stunde)
Route: Vom Schloss Velthurns Abstieg zur Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“; weiter zum Trumbühl, wo sich talwärts, unterhalb des Trumhofes
die Schalensteinen und Hexenbänke befinden. Nach der Sportzone (Mark.
15A), links zum Weiler Pedratz (Mark. 15) und vorbei am „Biohof“ Radoarhof kehrt man über den Keschtnweg zurück zum Ausgangspunkt.
Den Weg zum Trumbühl säumen archäologische Fundplätze, die heute
nicht mehr sichtbar sind. Noch vieles liegt unter der Erde. Spätantike
Gräber mit Beigaben, wie z.B. einem Kamm, wurden beim Messnerhaus
(gegenüber der Pfarrkirche) ausgegraben. Unterhalb des Kriegerdenkmals
entdeckte man Reste einer Straße, die ähnlich verlief wie die heutige.
Von großer archäologischer Bedeutung ist der Trumbühl selbst. Eine
Wallanlage, die nahe am Trumhof ausgegraben wurde, begrenzte das Gebiet, in welchem eisenzeitliche Hütten vermutet werden. Schlackefunde
zeugen von der Metallverarbeitung. Viele Fragen wirft der „Wasserstoan“,
ein großer Schalenstein, auf. Aus welcher Zeit stammen die Schalen und
Furchen? Wurden sie von Menschen angelegt? Welchen Zweck erfüllten
sie? Wie der Fund eines Schalensteins beim Steinkreis des Archeoparc
Feldthurns Tanzgasse vermuten lässt, könnten sie in manchen Fällen mit
Ritualen in Verbindung stehen. Vielleicht hatten sie einen praktischen
Zweck und waren z.B. Abdruck einer Auflage aus Holz, etwa eines Hauspfostens. Oft werden die Schalen in Zusammenhang mit dem Lauf der
Planeten und Sterne gedeutet. Auf dem Weg zum Tennisplatz, wo Reste eines eisenzeitlichen Hauses (6./5. Jh. v. Chr.) ausgegraben wurden, findet sich
im Fels eine vermutlich von der Natur gebildete Mulde, der „Hexenstuhl“.
Nahe dem Fernheizwerk konnten unter einer 6 m mächtigen Schicht
Reste einer jungsteinzeitlichen Siedlung aufgesammelt werden. Knochen
geben Einblick in die Landwirtschaft der Zeit vor 7000 Jahren: Es wurden
vor allem Ziegen oder Schafe, weniger Rinder und Schweine gehalten.
Wild wurde nur mehr selten gejagt.
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt: Garner Wetterkreuz-Parkplatz (1410 m)
Ziel: Königsanger – Radlsee
Höhenunterschied: 874 m
Gesamtstrecke: 11 km
Zeitbedarf: ca. 6 Stunden
Route: Am Garner Wetterkreuz-Parkplatz führt der Forstweg mit Mark. 10
zu den Bergwiesen; oberhalb der Waldgrenze, beim Munschegg, beginnt
die Markierung 10A zum Königsanger (2436 m). Abstieg über Mark. 7, der
Steig führt über dem Nordkamm zur Radlseehütte (2284 m); Abstieg zum
Radlsee über den Höhenweg Mark. 8 zum Munschegg – Abzweigung links
Mark. 10 zum Ausgangspunkt zurück.
Südwestlich des Gipfelkreuzes des
Königsangers, bei der ebenen Fläche, die
von Steinen „begrenzt“ zu sein scheint,
kamen bei Grabungen zwei Brandschichten zu Tage. Die Keramikreste weisen in
die Laugener Kultur (12.–10. Jh. v. Chr.)
Einige Archäologen nehmen an, dass es
sich hier um ein Bergheiligtum handelt,
das von den Siedlern der Eisacktaler
Mittelgebirgsterrasse und den Almbewirtschaftern aufgesucht wurde. Gerade in der späten Bronzezeit kam
der Brauch auf, den Göttern/Göttinnen auf markanten Anhöhen und weit
sichtbaren Berggipfeln Gaben zu opfern. Die Brandreste, zum Beispiel
kalzinierte Knochen und zerschlagene Krüge, wie sie eine Tageswanderung entfernt am Seeberg-Schwarzsee gefunden wurden, geben Einblick
in die Feierlichkeiten: Es wurde geopfert, gegessen und getrunken. Da am
Königsanger die Knochenreste fehlen, ist der genaue Grund, warum man
den Gipfel aufsuchte, nicht bekannt.
Dass die Bergspitze aber nicht erst in der Zeit der Laugener Kultur besucht wurde, sondern schon zu früheren Zeiten, belegt eine Pfeilspitze
aus Feuerstein der frühen bis mittleren Bronzezeit.
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt: Simon-Rieder-Platz, Dorfzentrum
Ziel: Schrambach – Tschiffnon
Höhenunterschied: 230 m
Schwierigkeit: mittel – schwer
Gesamtstrecke: 5 km
Zeitbedarf: 3 ≥ Stunden
Route: Abstieg über dem Weg rot-weiß am Pflegerbühl vorbei nach
Schrambach (650 m, früher Transportweg ins Tal) zur Kirche St. Peter
und Paul und weiter bis zum Schrotthof. Von dort am Wasserfall vorbei
über den Leitenweg (rot-weiß) „Hangüberquerung“ entlang und Aufstieg
zum Loatererhof, auf der Höfezufahrt nach Tschiffnon und zurück zum
Ausgangspunkt.
Dass die Römer das Gebiet von Feldthurns in den ersten Jahrhunderten n.
Chr. prägten, ist schon durch die Nähe der wichtigen römischen Straße,
die über den Brenner führt, naheliegend. Kurz vor dem Friedhof etwa, an
der Kreuzung Richtung Pfleger/Schrambach, standen römerzeitliche und
spätantike Gebäude. Ein weiteres römisches Haus mit einer typischen
Boden- und Wandheizung befand sich unterhalb der Kirche, Richtung
Trumbühl. Nordöstlich des Schlosses entdeckten die Ausgräber/innen
vermörtelte Mauern, römische Münzen
und Dachziegel. Vom Bühel hinter dem
Pflegerhof stammt die schon lange
bekannte Münze mit der Abbildung der
Kaiserin Julia Mamaea (235 n. Chr.).
Für Schrambach selbst kann man eine
eisenzeitliche Siedlung annehmen.
Zum einen wurden bei der Verlegung
der Gasleitung Spuren einer Straße
und eine bronzene Gewandnadel mit
Glasperlendekor entdeckt, zum anderen bezeugt dies der Mühlstein beim
Schrotthof. In der Eisenzeit, auch Fritzens-Sanzeno oder rätische Kultur
genannt, übernahm man von den Etruskern die technische Innovation der
griechischen Balkenhandmühle, mit welcher Getreide schneller und mit
geringerem Kraftaufwand gemahlen werden konnte.
Pardell – Säben – Klausen
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt: Schloss Velthurns
Ziel: Moar zu Viersch, Säben – Klausen
Höhenunterschied: Abstieg 350 m
Schwierigkeit: mittel – schwer
Gesamtstrecke: 6 km
Zeitbedarf: 2 Stunden
Route: Ab Schloss Velthurns (856 m) dem „Keschtnweg“ folgend in südwestlicher Richtung durch das Dorf am Laurentius- und Antoniuskirchl
vorbei zum Radoarhof. Nach kurzem Aufstieg führt die Wanderung durch
Mischwald und Kastanienhaine zum Hof Moar zu Viersch (860m). Der
Weg verläuft nun im Wald nach Süden und durch Obstanlagen abwärts
zum Weiler Pardell (1 Stunde, 775 m, Einkehrmöglichkeit). Man folgt dort
dem Keschtnweg zu den untersten Höfen und zum Sattel, vom wo man
zum Kloster Säben aufsteigen kann (≥ Stunden). Hier führt der Promenadenweg am Ostabhang nach Klausen hinab (520 m, ≥ Stunden).
Wie Funde belegen, erstreckte sich in
der Jungsteinzeit eine Streusiedlung von
der Handwerkerzone bis zur Kirche
St. Laurentius. Das archäologisch interessante Gebiet dehnt sich weiter nach
Westen aus. Oberhalb der Tonigbar
wurde z.B. beim Bau der Häuser eine
eisenzeitliche Urne mit den verbrannten Resten eines Toten entdeckt
(1. Jh. v.– 1. Jh. n. Chr.).
Auf dem Weg zum geschichtsträchtigen
Kloster Säben kommt man beim Moar
zu Viersch vorbei. Hier wurden römische Münzen und eine 9 cm hohe
Bronzestatuette aus dem 2./3. Jh. n. Chr. gefunden. Die männliche Figur
mit wallendem Bart und Blitzbündel stellt den römischen Gott Jupiter dar.
Es handelt sich wohl um eine Votivgabe oder einen Teil eines Hausaltars,
was auf eine römische Siedlung in diesem Gebiet hindeutet. Heute befindet sich die Jupiterstatuette im Ferdinandeum in Innsbruck.
Santa Croce di Latzfons – Cima San Cassiano
Descrizione
Punto di partenza: Latzfons – Parcheggio Kühhof (1550 m)
Meta: Rifugio Chiusa al Campaccio (Klausner Hütte) – Santa Croce di
Latzfons – Cima San Cassiano
Dislivello in salita: 1031 m
Distanza totale: 14 km
Tempo di percorrenza: 6 ore e 30 minuti
Percorso: A partire dal parcheggio Kühhof, seguire il segnavia Nº 1 per
il rifugio Chiusa al Campaccio (1920m – punto di ristoro). Raggiungere
le “Rungger Hütten”, vicino al torrente Plankenbach e proseguire sul
sentiero Nº 1 per il rifugio S. Croce di Lazfons (2311 m, il più alto luogo di
pellegrinaggio d’Europa).
Il sentiero Nº 9 passando per il “Gampmaul” e il lago di Cassiano ci portano alla Cima di San Cassiano (2581 m). Ritorno per la stessa via.
La chiesetta a Santa Croce
di Lazfons con il suo Cristo
Nero è un apprezzato luogo
di pellegrinaggio. Sappiamo
che già durante il mesolitico
(8000–5500 a.C.) gli uomini
si recavano sugli altipiani
delle Alpi Sarentine durante le
stagioni calde.
A quei tempi inseguivano la
selvaggina, raccoglievano bacche, radici e piante. Si sono trovate testimonianze di quell’epoca sulla Cima di San Cassiano e presso la “Talalm”, sotto forma di schegge e attrezzi di selce, e alcuni anche di cristallo di rocca.
All’epoca gli uomini cacciavano e squartavano le prede con strumenti di
selce, importata da aree estrattive poste più sud, e del cristallo di rocca,
un po’ più duro da lavorare.
Heimatmuseum im Schloss
Öffnungszeiten: Ostern bis Allerheiligen, von 11.30 bis 12.30 Uhr und 16.00 bis 17.00 Uhr.
Montags geschlossen. Tel. + 39 0472 855 525
Castello rinascimentale di Velturno – Castel Velthurns
Un tempo residenza estiva dei principi vescovi di Bressanone, il castello possiede
bellissime stanze con rivestimenti in legno lavorato, intarsi, porte scolpite e soffitti in
legno.
Orari di apertura: dal 1 marzo al 30 novembre, visite guidate alle ore 10.00, 11.00, 14.30
e 15.30, nei mesi di luglio e agosto anche alle ore 16.30. Giorno di chiusura: lunedì.
Visite per gruppi su prenotazione anche fuori orario. Tel. + 39 0472 855 525
2
In Zusammenarbeit mit In collaborazione con:
Tourismusverein Feldthurns und Gemeinde Feldthurns
Associazione Turistica e Comune di Velturno
Text Testi: Veronika Tauber, Tourismusverein Feldthurns Associazione Turistica
Übersetzung Traduzione: Giovanna Fusi, Claudia von Lutterotti
Grafik Grafica: Maria Unterfrauner
Druck Stampa: Athesia Druck
Dank Ringraziamenti: Lorenzo Dal Ri, Josef Dorfmann, Marianna Gasser, Hans Kammerer, Franz
Kerschbaumer, Fam. Rizzi, Wolfgang Sölder, Helene Tauber, Umberto Tecchiati, Marisa Torggler, Fanni
Vattai, Victor Walser.
Vicini al cielo
Storia(e), passo dopo passo
Trumbühl
Descrizione
Punto di partenza: Piazza Simon Rieder, centro paese
Meta: Trumbühl
Dislivello: minimo, escursione facile
Distanza totale: 4 km
Tempo di percorrenza: 2 ore (con la visita al castello + 45 min)
Percorso: Castel di Velthurns, discesa verso la chiesa parrocchiale di “Santa
Maria Assunta”, proseguire per il Trumbühl, presso il quale a valle, sotto al
maso Trumhof possiamo trovare la roccia a coppelle e la sedia delle streghe.
Dopo la zona sportiva (Nº 15A) tenersi a sinistra in direzione della frazione
di Pedratz (Nº 15), passando accanto al “Biohof” Maso Radoar, proseguendo
per il sentiero delle castagne (Keschtnweg) torniamo al punto di partenza.
Il percorso fino al Trumbühl è costellato di
siti archeologici sepolti. Grazie agli scavi
di emergenza è stato possibile dimostrare che molto ancora attende di essere
scavato. Tombe della tarda antichità con
corredi funebri, per esempio un pettine
di osso, sono stati trovati presso la casa
Messner. Sotto il monumento ai caduti
furono trovati i resti di una strada che
ebbe un percorso simile a quella di oggi. Lo stesso Trumbühl è di grande
interesse archeologico. Una “fortificazione” trovata nei pressi del Trumhof
delimitava una zona che probabilmente ospitava un insediamento durante
l’età del Ferro. Scorie metallurgiche dimostrano che qui si lavorava il metallo.
Molte domande rimangono senza risposta per quanto riguarda il “Wasserstoan”: un affioramento di roccia a coppelle. A quale periodo risalgono solchi
e coppelle? Per quale scopo sono stati scolpiti e da chi? Il ritrovamento della
pietra a coppelle presso il luogo di culto dell’età del Rame suggerisce che
esse presentassero anche qui un uso rituale. Forse però il loro significato
era molto più pratico, le coppelle potrebbero riferirsi al sostegno di travi di
legno. Esistono anche interpretazioni di carattere astronomico nelle quali
si presume che le pietre a coppelle riproducessero il movimento delle stelle
o dei pianeti. Sul percorso verso il campo da tennis furono scoperti i resti
di una casa dell’età del Ferro (VI/V secolo a.C.), vicino un incavo naturale in
una pietra è chiamato “sedia delle streghe”.
Al di sotto dell’impianto per il teleriscaldamento, furono scoperti i resti di
un insediamento neolitico. Reperti ossei danno un quadro dell’economia di
ca. 7000 anni fa: erano presenti in special modo caprovini, alcuni bovini e
pochi suini.
Königsanger – Lago di Rodella
Descrizione
Punto di partenza: Parcheggio Garner Wetterkreuz (Croce di Caerna, 1410 m)
Meta: Königsanger – Lago di Rodella
Dislivello: 874 m
Distanza: 11 km
Tempo di percorrenza: ca. 6 ore
Percorso: Dal parcheggio Croce di Caerna (Garner Wetterkreuz ) parte
il sentiero Nº 10 in direzione dei prati alpini: sopra al confine del bosco,
presso il “Munschegg” inizia il sentiero Nº 10 in direzione “Königsanger”
(2436 m). Discesa lungo il sentiero Nº 7 passando accanto al rifugio Rodella (Radlseehütte) a 2284 m; discesa al lago Rodella seguendo il sentiero
No 8 fino al “Munschegg” – tenersi a sinistra sul sentiero Nº 10 fino al
punto di partenza.
A sudovest della cima del Königsanger, in un’area pianeggiante che sembra essere circondata da pietre, furono trovati due strati di terra bruciata.
I resti di ceramica ivi rinvenuti si inquadrano bene nella produzioni artigianali della cultura di Luco (XII–X secolo a.C.).
Alcuni archeologi pensano che si tratti di
un luogo di culto alpino, frequentato dalle comunità che risiedevano sui terrazzi
orografici della Val d’Isarco e dai pastori
dell’epoca.
Durante la tarda età del Bronzo si diffuse
la tradizione di installare luoghi di culto
su cime particolarmente visibili. I resti
delle cremazioni, per esempio ossa animali calcinate o frammenti di ceramica,
come quelli trovati a Seeberg-Schwarzsee, che dista un giorno di viaggio da qui,
danno un’idea delle cerimonie: si offrivano doni sacrificali, si mangiava e si
beveva. Sul Königsanger non sono stati però trovati resti ossei, e per questo motivo non è possibile risalire con precisione al significato archeologico di questo sito. Sembra però evidente che la vetta di questa montagna
non fosse frequentata solo durante la cultura di Luco, bensì anche in tempi
anteriori: infatti è stato trovato una punta di freccia dell’età del Bronzo
antica o media.
Scambio di conoscenze e di merci
Wegbeschreibung
Ausgangspunkt: Schloss Velthurns
Ziel: Schnauders – Garn – Feldthurns
Höhenunterschied: 330 m
Schwierigkeit: leicht – mittel
Gesamtstrecke: 7 km
Zeitbedarf: 3 Stunden
Route: Vom Schloss Velthurns zum Ziernfelderhof, Mark.11/Keschtnweg,
dann links zum Mulnstall und Anstieg über Mark. 18 nach Schnauders, wo
die St. Georg Kirche besichtigt werden kann (1035 m, Schlüssel bei Pizzeria
Linder Weber). Weiter auf Markierung 17, dann links auf der Mark. 16 nach
Garn (1186 m, Besichtigung der Kirche – Schlüssel beim Messner). Abstieg
links zum Gasthof Waldboth. Auf Mark. 16 Abstieg zum Panoramaweg
Guln, Richtung Glangerhof. Vom Panoramaweg links abbiegen auf die
Mark. 20B folgend nach Feldthurns.
Nicht nur am Trumbühl und im Steinkreis der Tanzgasse, auch am Eingang
zur Kirche St. Georg weisen einige Steinplatten der Stufen Schalen auf. Sie sind
möglicherweise nur zufällig entstanden.
Die spätgotische Kirche taucht im Kirchenarchiv um 1380 auf.
In Garn wurde im Jahre 1997 die Kirche
St. Andreas renoviert und untersucht.
Eine Rundapsis des romanischen Vorgängerbaus wurde freigelegt. Mörteluntersuchungen haben Ähnlichkeiten mit
der Südkirche unter Hl. Kreuz in Säben ergeben, die dem 8. Jh. zugeschrieben wird, und lassen also vermuten, dass die Kirche in der gleichen
Zeit erbaut wurde. Urkundlich erwähnt wird sie erstmals 1239. Bei den
Grabungen fand man auch Reste der gotischen Malerei, die wahrscheinlich den ganzen Chor geschmückt haben. Zurück in Feldthurns lohnt ein
Blick in die romanisch-gotische Kirche zum hl. Laurentius, die erstmals
1286–95 erwähnt ist. Laut Volksmund soll hier das erste Gotteshaus vom
Feldthurns mit Friedhof gestanden haben. Dass hier schon sehr früh Tote
bestattet wurden, bestätigen die Grabfunde aus der Spätantike. Anlässlich der Untersuchungen konnte auch eine tiefer gelegene jungsteinzeitliche Kulturschicht entdeckt werden.
Il versante del sole – divino
San Pietro Mezzomonte – Giovignano
Pratello – Monastero di Sabiona – Chiusa
Descrizione
Punto di partenza: Piazza Simon Rieder, centro paese
Meta: San Pietro Mezzomonte – Giovignano
Dislivello: 230 m
Difficoltà: media – difficile
Distanza: 5 km
Tempo di percorrenza: 3 ore e 30 minuti
Percorso: Scendere lungo il sentiero rosso bianco passando presso il
Pflegerbühl per arrivare a San Pietro Mezzomonte (650 m – in passato
era l’unica via di trasporto per la valle). Dalla chiesa dei SS. Pietro e Paolo
si prosegue verso il Maso Schrott, passando accanto alla cascata si attraversa il pendio sul sentiero rosso bianco e si sale al Loatererhof, l’accesso
ai masi ci riporta, passando per Giovignano al punto di partenza.
Descrizione
Punto di partenza: Castel Velthurns, centro paese
Meta: Moar zu Viersch – Sabiona
Salita: minima
Dislivello: in discesa 350 m
Distanza: 6 km
Tempo di percorrenza: 2 ore
Percorso: Partendo da Castel Velthurns (856 m) si segue il “Keschtweg”
in direzione sud-ovest, si attraversa il paese passando per le chiesette di
San Lorenzo e Sant’Antonio giungendo poi al Maso Radoar.
Dopo una breve salita, la passeggiata conduce attraverso un bosco
misto e dei castagneti al maso Moar zu Viersch (860 m). Il sentiero ora
attraversa un bosco in direzione sud e scendendo attraverso alcuni campi
di mele si giunge al casale Pratello (Pardell) (1 ora – 775 m, possibilità di
ristoro). La strada Nº 1 porta alla colle roccioso di Sabiona (ca. 30 minuti
– Monastero di Sabiona – luogo di pellegrinaggio). Da qui si raggiunge
Chiusa lungo una passeggiata panoramica (520 m, ca. 30 minuti in discesa).
L’influsso dei Romani raggiunse ben presto la zona di Velturno, anche
perché la via romana che oltrepassa il Brennero era molto vicina.
Nei pressi del cimitero, sul crocevia in direzione Pfleger/San Pietro Mezzomonte erano presenti degli edifici romani e tardo-antichi. Un’altra casa
romana con un tipico impianto di riscaldamento a pavimento e a parete
fu trovata a valle della chiesa in direzione del Trumbühl.
A nordest del castello, nel prato chiamato Mooswiese, gli archeologi hanno
portato in luce mura legate con calce, monete romane e le tipiche tegole
dell’epoca. Sulla collinetta dietro al maso Pfleger è venuta in luce una
moneta con l’effigie dell’imperatrice Giulia Mamea (morta nel 235 d. C.)
A San Pietro Mezzomonte è presente anche un insediamento dell’età
del Ferro. Durante la posa del gasdotto
furono trovati i resti di una strada medioevale e, al di sotto di essa, una fibula
con arco decorato da perle di pasta di
vetro. Presso il maso Schrott una macina
per cereali documenta ulteriormente la
presenza dell’uomo nella tarda età del
Ferro. Questo periodo, caratterizzato
dalla cultura di Fritzens-Sanzeno (cultura
retica) vide l’introduzione di un’importante innovazione tecnologica,
appresa dagli etruschi: si tratta della macina a tramoggia e leva, di origine
greca, che permetteva di macinare il grano con un minor sforzo.
Schnauders – Garn
Durante il neolitico esisteva
un insediamento di capanne
sparse che si estendevano
dalla zona artigianale fino alla
chiesa di San Lorenzo. La zona
di interesse archeologico si
estende anche oltre, in direzione est. Sopra il bar Tonig,
negli scavi per la costruzione
di nuove case, si trovò un’urna
con resti bruciati di ossa umane (I secolo a.C.–I secolo d.C.).
Lungo il percorso per il monastero di Sabiona si passa presso il maso
Moar zu Viersch. Vi furono trovate monete romane e una statuetta di
bronzo alta 9 cm, datate al II/III secolo d. C. La figurina maschile con
barba e fascio di fulmini raffigura il dio romano Giove. Probabilmente si
tratta di un dono votivo o faceva parte di un altare privato. Dunque anche
in questa zona potrebbe essere stato presente un insediamento. La statuetta di Giove si trova oggi al Museo Ferdinandeum di Innsbruck.
Passeggiata per chiesette
Snodres – Caerna
Descrizione
Punto di partenza: Castel Velthurns
Meta: Snodres – Caerna – Velturno
Dislivello: 330 m
Difficoltà: facile – media
Distanza: 7 km
Tempo di percorrenza: 3 ore
Percorso: Partenza da Castel Velthurns in direzione del maso Ziernfelder, seguendo il segnavia Nº 11/“Keschtnweg”. Proseguire per il segnavia Nº 18 verso Mulnstall/Snodres (Schnauders). Qui si può visitare la
chiesetta di San Giorgio (1035 m, la chiave è custodita presso la pizzeria
Linder Weber). Proseguire seguendo il segnavia Nº 17, girare a sinistra sul
segnavia Nº 16 in direzione di Caerna/Garn. Visita della chiesa (1186 m, le
chiavi sono custodite dal sagrestano). Discendere a sinistra per l’albergo
Waldboth. Seguendo ancora il segnavia Nº 16 si arriva sulla passeggiata
panoramica Gola/Guln. Scendere verso il Maso Glanger e continuare il
cammino sulla passeggiata panoramica per Gola/Guln, girare a sinistra
sul segnavia Nº 20B e ritorno a Velturno.
Altre pietre a coppelle, oltre a quella del Trumbühl e della Tanzgasse sono
presenti all’entrata della chiesetta di San Giorgio, le vediamo integrate nella
scalinata. È possibile che si siano formate solo per caso. La chiesetta tardogotica si trova menzionata per la prima volta nell’archivio ecclesiastico
dell’anno 1380. A Caerna nel 1997 fu ristrutturata e indagata la chiesetta di
Sant’Andrea. Si riportò alla luce l’abside rotonda della costruzione romanica
precedente. La malta mostra affinità con quella impiegata nella Chiesa a
sud sotto la SS. Croce a Sabiona, attribuita all’VIII secolo. Si può pertanto pensare che la chiesa originale abbia la stessa età, anche se la prima
menzione scritta risale al 1239. Durante i lavori di scavo furono trovati i resti
di affreschi gotici, presenti probabilmente in tutto il presbiterio. Di ritorno
a Velturno vale la pena visitare la chiesa romanico-gotica di San Lorenzo,
nominata per la prima volta nel 1286–95.
La vox populi vuole che in questo luogo si trovasse la prima chiesa di Velturno con un cimitero adiacente. La voce è convalidata dalle tombe tardoantiche e dagli strati neolitici ritrovati durante le prospezioni.
Gemeinde Feldthurns
Comune di Velturno
Feldthurns auf der Spur…
mit archäologischen Wanderungen
Sulle tracce di Velturno
Kassianspitz
Cima San Cassiano
con le passegiate archeologiche
Schutzhaus Latzfonser Kreuz
Rif. Santa Croce di Latzfons
9
Königsanger
2 Rungger-Hütten
Archeoparc Feldthurns/Velturno
1
2
7
Klausner Hütte
Rifugio Chiusa al Campaccio
10A
8
Munschegg
3
Radlseehütte
Rif. Lago di Rodella
Kaseregg
Feuersteine
Selce
Feuersteineinsätze
Aramture di freccia
4
5
Rekonstruierter Pfeil
Ricostruzione di freccia mesolitica
1
Kühhof-Parplatz
Parcheggio Kühhof
6
10
Anhänger aus Serpentin
Pendaglio in serpentino
Feuersteinbohrer
Perforatore in selce
Keramik der Vasi a Bocca Quadrata
Frammento di vaso ansato della
cultura dei Vasi a bocca quadrata
Latzfons
Lazfons
Garner Wetterkreuz-Parkplatz
Parcheggio Croce di Caerna
7
Garn
Caerna
Krug der Laugener Kultur
Boccale della cultura di Luco
16
17
16
8
9
10
Verdings
Verdines
Halbmondförmige Fibel
Fibula semilunata in bronzo
Glanger
Klapperblech aus Gewandnadel/Fibel mit Glasperlen
Bronze
Fibula con dischi di pasta di vetro
Pendaglio trapezoidale in bronzo
11
12
13
Scheibenfibel
Fibula a disco
Schnauders
Snodres
Keschtnweg
20b
Säben – Klausen
Sabiona – Chiusa
Moar zu Viersch
Keschtnweg
Archeoparc
Tanzgasse
Radoarhof
Weinbrenner
Pardell
Casale Pratello
Doppelknopffibel
Fibula con arco a nodi
17
Panoramaweg
Passeggiata panoramica
7
15
Pedratz
5
15
4
Münze des Magnentius (350–353 n. Chr.)
Moneta di Magnenzio in bronzo
(350–353 d.C.)
11
18
Keschtnweg
Schloss Velthurns
Castello di Velturno
Tschiffnon
Giovignano
8 9
11–16
Pflegerbühl
Pfarrkirche
Chiesa parrocchiale
15A
6
Loatererhof
14
15
16
Schrambach
San Pietro Mezzomonte
Kamm aus Bein
Pettine d’osso
Spätantike Bügelknopffibel Spätantike/frühmittelalterliche
Fibula del primo Medioevo Bestattung
Sepoltura del primo Medioevo
Bildquelle Crediti fotografici Südtiroler Archäologiemuseum Museo Archeologico dell’Alto Adige : 1, 2,
Abteilung Denkmalpflege Archivio Ripartizione beni culturali.
10
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mehrtägige Wanderung von Feldthurns
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Das Renaissanceschloss Velthurns
Il Castello rinascimentale di Velturno
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Tel. +39 0472 855 225 - Fax +39 0472 855 048 - www.unterwirt.com
Georg Gebhard
Trumbühl
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