SETTEMBRE/DICEMBRE - SEPTEMBER/DEZEMBER Comunità Evangelica Luterana di Firenze Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Florenz AUSGABE/EDIZIONE: 2015 GEMEINDEBRIEF LETTERA DELLA COMUNITÀ CHIESA EVANGELICA LUTERANA IN ITALIA, CELI - ELKI EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE IN ITALIEN EDITORIAL 2 Liebe Leserinnen und Leser! „Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß …“ – so beginnt das Gedicht „Herbsttag“ von Rainer Maria Rilke. Wie war Ihr Sommer? Was haben Sie in den Ferienmonaten erlebt? Mit diesem Gemeindebrief wollen wir Sie wieder herzlich zurück im Alltag begrüßen und Ihnen zugleich Lust machen auf das zweite Halbjahr in unserer Kirchengemeinde. Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist das Verhältnis von Kirche und Kultur. Dabei möchten wir vor allem auf die kulturellen Aktivitäten in unserer Gemeinde blicken, angefangen von der Bibliothek, über die Kirchenmusik und die bildende Kunst, bis hin zu den Plänen des Kulturkomitees, das sich neu gefunden hat. „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. / Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben …“ – Rilkes Gedicht weiß darum, dass es Zeiten im Leben gibt, in denen wir einsam und heimatlos sind. Wo wir im Herbst nicht fröhlich Erntedank feiern können für das, was im Sommer gewachsen ist. Schwierige Phasen, in denen wir uns neu orientieren müssen, schutzlos mitunter. Für mich ist Gemeinde ein Ort, an dem wir uns gegenseitig Heimat geben. Wo wir aufeinander achten, damit niemand sagen muss: „Ich habe keinen Menschen.“ So wäre es schön, wenn sich gerade auch bei den Kultur-Veranstaltungen in unserer Kirche Menschen zusammenfänden, die sonst wenig Kontakt mit anderen haben. Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen, Pfarrer Friedemann Glaser “Signore: è tempo . Grande era l'arsura …” – così inizia la poesia “Giorno d'autunno” di Rainer Maria Rilke. Come è stata la vostra estate? Cosa avete fatto nei mesi di vacanza? Con questa Lettera della Comunità vogliamo salutarvi cordialmente nel vostro ritorno alla quotidianità e al tempo stesso rendervi invitante la partecipazione nella Comunità nel secondo semestre di quest'anno. Il tema centrale di questo numero è il rapporto fra chiesa e cultura. Con questo vogliamo dare uno sguardo soprattutto alle attività culturali nella nostra Comunità, ad iniziare dalla biblioteca, la musica di chiesa e le arti figurative, fino ai progetti del Comitato cultura che si è venuto a costituire. “Chi non ha casa adesso, non l'avrà. Chi è solo a lungo solo dovrà stare, …” – La poesia di Rilke intende implicitamente che ci sono periodi della vita che passiamo in solitudine e nei quali ci sentiamo privi di un ancoraggio. Per esempio se in autunno non ci riesce facile festeggiare il Ringraziamento per le messi estive. Fasi difficili nelle quali siamo costretti a riprendere un nuovo orientamento, talvolta indifesi. Per me la Comunità è un luogo nel quale ci diamo reciprocamente il senso di trovarci a casa. Dove abbiamo attenzione per gli altri, cosicché nessuno debba dire: “Non ho nessuno.” Sarebbe bello se proprio in occasione delle iniziative culturali della nostra chiesa si ritrovassero persone che normalmente hanno pochi contatti con altri. Vi auguro una piacevole lettura. Pastore Friedemann Glaser 3 EDITORIALE Care lettrici e cari lettori! ANDACHT 4 „Wäre Jesus bei facebook?“ – Nachdenkliches zu unserer Kommunikationskultur Pfarrerin Franziska Müller „Wäre Jesus bei Facebook?“ – „Selbstverständlich!“, sagen die einen. Schließlich würde ein Menschenfischer wie Jesus auch heute alle verfügbaren Möglichkeiten nutzen, seine frohe Botschaft zu verbreiten. Er würde - ähnlich wie der Dalai Lama oder der Papst - einen eigenen Internetauftritt haben, vielleicht ein eigenes Twitter-Konto und sicher auch eine Seite bei Facebook. „Selbstverständlich nicht!“, sagen die anderen. Denn niemandem wäre der Wert der Stille bewusster als einem spirituellen Lehrer wie Jesus. Deshalb zog er sich seiner Zeit 40 Tage in die Wüste zurück und sicher würde er auch heute nicht ständig auf sein Handy starren oder im Internet surfen. Für ihn läge das Seelenheil wohl eher in der Offline-Zeit Und statt eine Facebook-Seite zu starten, würde er wahrscheinlich ein Entwöhnungsprogramm für Internetsüchtige anbieten. … Wer kann heute schon auf die Mittel der Kommunikation verzichten, wenn er ein wichtiges Anliegen hat?… Nirgendwo findet sich eine Gemeinde schneller zusammen als im Netz. Andererseits ist gerade die Fülle der elektronisch verfügbaren Information längst auch zu einer Belastung geworden, und das moderne Gefühl des dauernden Gestresstseins hat nicht zuletzt damit zu tun, dass wir angesichts der vielfältigen Kommunikationskanäle ständig den Eindruck haben, etwas zu verpassen. …“ So beginnt ein Beitrag bei NDR-Kultur über die Sehnsucht nach Ruhe und Transzendenz in der Pastora Franziska Müller “Gesù sarebbe su Facebook?” – “Ovviamente!” dicono gli uni. In definitiva un “pescatore di persone” come Gesù utilizzerebbe anche al giorno d'oggi tutti i mezzi possibili per diffondere la sua Buona Novella. Avrebbe – similmente al Dalai Lama o al Papa – una propria presenza in Internet, forse anche un proprio account su Twitter e sicuramente anche una pagina su Facebook. “Ma no di sicuro!”, direbbero altri. Perché nessuno più di Gesù, come maestro spirituale, sarebbe consapevole del valore del silenzio. Per questo a suo tempo lui si ritirò per 40 giorni nel deserto, e sicuramente al giorno d'oggi non starebbe a fissare di continuo il suo cellulare o a navigare in Internet. Per lui la salute dell'anima si troverebbe piuttosto nel tempo passato offline, e, invece di lanciare una pagina su Facebook, sarebbe probabilmente lì a proporre un programma di recupero per gli Internet-dipendenti ... Chi oggi rinuncia ormai ai mezzi di comunicazione se ha a cuore una cosa importante? … Da nessun altra parte i componenti di una Comunità riescono a entrare in comunicazione fra di loro così velocemente come nella rete. D'altra parte l'abbondanza dell'informazione disponibile elettronicamente sta diventando anche un sovraccarico – lo stress continuo che sembra contraddistinguere i tempi moderni, del resto, è dovuto al fatto che, con tutti i canali di comunicazione a disposizione, abbiamo continuamente l'impressione di perderci qualcosa, notizie, aggiornamenti ... Così è iniziata una trasmissione del canale culturale della Radiotelevisione tedesca NDR sul desiderio di tranquillità e di trascendenza nella società della comunicazione. La domanda su come Gesù si potrebbe comportare con la comunicazione oggi mi ha colpito, perché in ultima analisi anche io vorrei, con quello che faccio – come persona, come cristiana, come pastora – seguire in qualche modo quanto Gesù ci ha insegnato con la sua quotidianità. 5 MEDITAZIONE "Gesù sarebbe su facebook?" - Riflessioni sulla cultura della comunicazione odierna ANDACHT 6 Kommunikationsgesellschaft. Die Frage nach Jesu Kommunikationsverhalten heute hat mich berührt, denn schließlich möchte auch ich in dem, was ich – als Mensch, als Christ, als Pfarrerin – tue, dem nachkommen, was Jesus uns vorgelebt hat. Zusammen mit vielen anderen bemühen wir uns, über den Gemeindebrief, den Newsletter und ab September auch verstärkt über die Internetseiten der Gemeinde und der ELKI Jesu frohe Botschaft zu verbreiten – und so auch mit Menschen im Kontakt zu sein, denen wir nicht wöchentlich oder zumindest monatlich begegnen. Zugleich laden wir ein dazu, eben miteinander in Kontakt zu kommen, sich zur einer oder anderen Veranstaltung zu treffen, in der Hoffnung, dass die Menschen, die sich dort begegnet sind, dann mit dem Gefühl heimfahren, dass sich der Weg gelohnt hat, und mit der Sehnsucht, bald einmal wiederzukommen. Der Beitrag im NDR-Kulturprogramm endet mit den Worten: „Wäre Jesus also bei Facebook? - Kann schon sein, dass er das elektronische Netzwerk nutzen würde, um seine Botschaft zu verbreiten. Doch … er würde sich davon nicht seinen Tagesablauf diktieren lassen, sondern darauf achten, dass ihm genügend Zeit für echte Resonanzerlebnisse bleibt. Und er würde mit Sicherheit nicht vergessen, dass am Ende nicht die Zahl der Onlinefreunde und ‚Follower‘ entscheidend ist, sondern der persönliche Kontakt zu anderen Menschen und die Frage, wie sehr man deren Herz berührt. Das klingt banal – wie ein klares ‚JAIN‘ zu unseren Bemühungen, über die verschiedenen Formen von Öffentlichkeitsarbeit gute Arbeit zu leisten, seien es unsere Aktivitäten im Internet oder in der Florentiner (und Bologneser) Kulturszene. Doch macht es mir deutlich, wie wesentlich es ist, als Gemeinde wie als Einzelne zu hinterfragen, warum wir etwas tun, und uns bewusst zu werden und zu bleiben, dass unser gemeindliches Miteinander dann gelingt, wenn Herzen berührt sind; ja, dass unser Leben darauf hinzielt, uns berühren zu lassen, so, wie es der Monatsspruch der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen für diesen September uns nahe legt: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. (Mt 18,3) In diesem Sinne wünsche ich uns allen berührende Begegnungen – hier in der Gemeinde und anderswo! 7 MEDITAZIONE Insieme a molti altri ci impegniamo, mediante la Lettera della Comunità, la Newsletter e, da settembre, anche maggiormente tramite la pagina web della Comunità e della CELI, a diffondere la Buona Novella di Gesù – e ad essere così in contatto con le persone con le quali non riusciamo a vederci ogni settimana o ogni mese. Al tempo stesso vogliamo invitare ad entrare in contatto gli uni con gli altri, ad incontrarsi per il tale o talaltro evento, nella speranza che le persone che si sono ritrovate in quell'occasione tornino a casa con l'impressione che valeva la pena di mettersi in movimento – e con la voglia di ritornare presto. La trasmissione culturale della Radio-TV NDR termina con queste parole: “Allora, Gesù sarebbe su Facebook? Potrebbe anche essere che lui utilizzerebbe il network digitale per diffondere il suo messaggio. Però … non farebbe dipendere lo svolgimento della propria giornata dai media, bensì farebbe attenzione che gli rimanesse tempo a sufficienza per gli eventi vissuti della vita reale. E sicuramente non dimenticherebbe che in ultimo non conta il numero degli 'amici' online e dei 'follower' – bensì il contatto personale con gli altri e quanto intensamente vengono toccati l'anima e il cuore.” Suona banale – è come se fosse un forte 'NÌ' nei confronti dei nostri sforzi per un buon lavoro di relazioni esterne e verso la cittadinanza, sia che si tratti delle nostre attività su Internet che del lavoro culturale nel contesto fiorentino (e bolognese). Ma mi chiarisce anche una cosa essenziale: è importante che ci chiediamo sempre, come Comunità e come singoli, perché facciamo una cosa e anche di essere consapevoli che l'esperienza comunitaria riesce sempre qualora le cose ci toccano nel cuore. Si, proprio così, che la nostra vita ha anche come obiettivo di lasciarci coinvolgere nel cuore, come ci propone il versetto mensile della Società ecumenica per la Lettura Biblica tedesca (ÖAB) per questo settembre «In verità vi dico: se non cambiate e non diventate come i bambini, non entrerete nel regno dei cieli» (Matteo 18,3). In questo senso auguro a tutti noi 'toccanti' incontri – qui nella Comunità e altrove! KIRCHE UND KULTUR 8 Kirche und Kultur – ein spannendes und spannungsreiches Verhältnis Pfarrer Friedemann Glaser Kirche und Kultur – uns unter diesen beiden Aspekten unser Gemeindeleben anzuschauen, haben wir uns für diesen Gemeindebrief zur Aufgabe gemacht. Vom Ursprung des Wortes her ist all das Kultur, was Menschen hervorbringen, die sich so vom instinktgeleiteten Verhalten der Tiere unterscheiden. Kultur ist vom lateinischen ‚colere‘ (pflegen, ausbilden, urbar machen) abgeleitet. In diesem weiten Sinne des Wortes ist alles das, was wir tun, eine Kulturleistung – vom Kochen des Mittagessens bis zum Schreiben eines Gedichtes. Kirche gibt es also nie im „luftleeren Raum“, sondern sie trifft immer schon auf einen kulturellen Rahmen, in dem sie Gestalt gewinnt und zu dem sie sich verhalten muss. Ein griechisch-orthodoxer Gottesdienst mit seiner über 1200 Jahre alten Liturgie unterscheidet sich deshalb grundlegend vom Gottesdienst einer afrikanischen Einwanderergemeinde mit seinen englischen Lobpreisgesängen – und doch ist beides Kirche! Von Anfang an stand das Christentum in Auseinandersetzung mit der Kultur der Länder und Gesellschaften, in die hinein es sich ausbreitete. Entstanden war die Kirche doch aus der kleinen jüdischen Gruppe, die sich um den Wanderprediger Jesus von Nazareth gebildet hatte. Nach dessen Tod und Auferstehung ging Paulus, der Völkerapostel, auf Missionsreise in viele Länder des damaligen römischen Reiches und suchte nach Anknüpfungspunkten für den christlichen Glauben in den verschiedenen Kulturen – am bekanntesten ist seine Predigt auf dem Areopag (Apostelgeschichte 17,16-34), wo er die Athener auf den Altar anspricht, der „dem unbekannten Gott“ geweiht ist. Gleichzeitig wird hier aber auch etwas von der Spannung zwischen Kultur und Kirche deutlich: Denn als Paulus die Auferstehung Jesu von den Toten verkündigt, wird er ausgelacht. Das Kernstück unseres Glaubens passte nicht in das Weltbild der griechischen Philosophen. Immer wieder in der Geschichte des Christentums sehen Pastore Friedemann Glaser Chiesa e cultura – dare uno sguardo alla nostra Comunità sotto questi due aspetti è quello che ci siamo proposti come tema di questo numero della Lettera della Comunità. Dal punto di vista del termine, è cultura tutto ciò che viene generato dagli esseri umani, i quali si distinguono in questo dal comportamento degli animali guidati dall'istinto. 'Cultura' deriva dal latino 'colere' (curarsi di, formare nel senso di educare, coltivare). In questo senso più ampio, tutto quello che facciamo è un atto culturale – dal cucinare il pranzo fino alla scrittura di una poesia. 'Chiesa' non esiste quindi mai come una cosa sospesa nel “vuoto”, bensì si colloca da sempre in un contesto culturale con il quale deve interagire e nel quale essa assume la propria immagine ed essenza. Un culto grecoortodosso con la sua liturgia antica di 1200 anni si distingue nettamente dal culto in una comunità di immigrati africani con i loro inni in lingua inglese – tuttavia entrambe le cose sono 'chiesa'! Fin dall'inizio il cristianesimo si poneva in discussione con la cultura dei paesi e delle società nell'ambito delle quali si andava diffondendo. In fondo la chiesa, la comunità ecclesiale, si è formata dal piccolo gruppo giudeo intorno al predicatore itinerante Gesù di Nazareth. Dopo la morte e resuscitazione di Gesù, Paolo, l'apostolo dei popoli, si mise in viaggio di missione verso tutti i paesi dell'allora Impero romano cercando di individuare i punti di contatto per la fede cristiana nelle varie culture – fra le sue predicazioni, la più famosa rimane quella dell'Areopago (Atti degli Apostoli 17, 16-34), nella quale si rivolge agli ateniesi in merito all'altare consacrato al “Dio ignoto”. Contemporaneamente qui si profila anche già qualcosa della caratteristica tensione fra cultura e chiesa: quando Paolo annuncia la resurrezione di Gesù dai morti, viene deriso. Il nocciolo della nostra fede non si inseriva nella visione del mondo dei filosofi greci. Nella storia del cristianesimo vediamo 9 CHIESA E CULTURA Chiesa e cultura – un rapporto interessante ricco di tensione KIRCHE UND KULTUR 10 wir dieses spannende und zugleich spannungsreiche Verhältnis zwischen Kirche und Kultur: Undenkbar wäre zum Beispiel die Reformation Martin Luthers ohne den Humanismus. Die Rückbesinnung auf die Wurzeln unserer Kultur in der Antike veranlasste etwa den Humanisten Erasmus von Rotterdam, ein Neues Testament in seiner Ursprache Griechisch herauszugeben. Es diente dann Martin Luther als Grundlage für seine deutsche Übersetzung, das sogenannte „Septembertestament“. Zugleich aber waren Erasmus und andere Humanisten zutiefst vom Guten im Menschen überzeugt, während Martin Luther die menschliche Natur aufgrund des Sündenfalls sehr viel kritischer sah: Ohne die Erlösung durch Jesus Christus sind wir nicht fähig, Gutes zu tun. Es ist ein hochinteressantes Thema, wie die Reformation einerseits Ideen der Renaissance aufgreift und andererseits sich auch klar von ihr abgrenzt. Für den Protestantismus in Deutschland bedeutet der 1. Weltkrieg einen entscheidenden Einschnitt im Verhältnis von Kirche und Kultur. Evangelische Kirche und preußischer Obrigkeitsstaat waren aufs Engste verbunden – man sprach von der Ehe zwischen „Thron und Altar“. Die Pfarrerschaft war überwiegend deutschnational, antisozialistisch, antidemokratisch und antipazifistisch. Für einen Großteil der evangelischen Kirche bedeutete deshalb die Niederlage von 1918 und die Weimarer Republik eine geistige und religiöse Katastrophe. Erst einer jüngeren Theologengeneration, die die Schrecken des 1. Weltkriegs zum Teil selbst als Soldaten erlebt hatten, gelang hier ein Umdenken – prägend für diese sogenannte „Dialektische Theologie“ wurden Karl Barth, Paul Tillich oder etwas später auch Dietrich Bonhoeffer. Sie betonten den totalen Unterschied zwischen menschengemacher Religion und von Gott geschenktem Glauben – „Kulturprotestant“ wurde zum Kampfbegriff gegen eine Kirche, die sich zu sehr mit der „Leitkultur“ ihrer Zeit verbunden hatte. Damit schlug freilich das Pendel in die entgegengesetzte Richtung aus. Evangelische Kirche und Theologie verabschiedeten sich über Jahrzehnte aus der Diskussion mit Kunst und Wissenschaft. Erst im Gefolge der 68er-Bewegung wurde wieder deutlich, dass wir unseren Glauben in der Auseinandersetzung mit der herrschenden Kultur unserer Gesellschaft bewähren müssen – positiv etwa, indem wir z. B. wahrnehmen, wie viel religiöse Themen in der bildenden Kunst behandelt werden. Kritisch 11 CHIESA E CULTURA come questo rapporto interessante e al tempo stesso ricco di tensione fra chiesa e cultura è ricorrente: p. es. la Riforma di Martin Lutero sarebbe impensabile senza l'Umanesimo. Il ritorno alle radici della nostra cultura nell'antichità portò l'umanista Erasmo da Rotterdam a pubblicare un Nuovo Testamento in lingua originaria, in greco. Fu questa versione che servì come base a Martin Lutero per la sua traduzione in tedesco del Vangelo, il cosiddetto “Testamento di settembre”. Al tempo stesso però Erasmo e gli altri umanisti erano profondamente convinti del bene presente nell'essere umano, per contro Martin Lutero vedeva la natura umana in modo molto più critico a causa della caduta nel peccato: senza la liberazione tramite Gesù Cristo non siamo in grado di operare nel bene. È un tema interessantissimo come la Riforma riprenda da una parte le idee del Rinascimento ma dall'altra delinei nettamente il proprio distacco da esso. Per il protestantesimo in Germania, la Prima Guerra Mondiale rappresenta un inciso netto nel rapporto fra chiesa e cultura. La Chiesa evangelica e lo stato autoritario prussiano erano strettamente uniti – non a caso la metafora del “connubio fra trono e altare” in uso all'epoca. La corporazione dei pastori era in maggioranza nazionalista, antisocialista, antidemocratica e antipacifista. Per un'ampia parte della Chiesa evangelica la sconfitta bellica del 1918 e l'avvento della Repubblica di Weimar equivaleva ad una catastrofe culturale e religiosa. Ci volle una nuova generazione di teologi, quelli che avevano vissuto di persona come soldati gli orrori della Prima Guerra Mondiale, per arrivare a spezzare i vecchi schemi mentali – fra i teologi più influenti della nuova cosiddetta “Teologia dialettica” ci furono Karl Barth, Paul Tillich e poco più tardi anche Dietrich Bonhoeffer. Essi sottolineavano la completa differenza fra la religione come cosa istituita dagli umani e la fede donata da Dio – il termine “protestante culturale” stava a designare quei protestanti che si opponevano in modo militante ad una chiesa che troppo si era fatta coinvolgere dalla cultura dominante (“Leitkultur”) del proprio tempo. Ecco pertanto che assistiamo ad un contraccolpo culturale nell'ambito protestante. La chiesa e la teologia protestanti si allontanarono per decenni dal confronto con l'arte e la scienza. Solo a seguito dei movimenti del 1968 divenne di nuovo chiaro che dobbiamo sempre mettere la nostra fede sul banco di prova nel confronto con la cultura dominante della KIRCHE UND KULTUR 12 Kulturkomitee – ein Anfang ist gemacht Pfarrer Friedemann Glaser Manchmal bringt eine gute Idee etwas ins Rollen. Da gibt es in der evangelisch-lutherischen Kirche eine gut bestückte Bibliothek, vor allem mit deutscher Literatur, aber sie wird nur wenig frequentiert. Das ist schade. So dachte auch Frau Bruns, die unserer Kirchengemeinde seit Langem verbunden ist. Als ein runder Geburtstag ins Haus stand, wünschte sie sich deshalb keine Geschenke, sondern eine Spende, mit deren Hilfe unsere Bibliothek bekannter gemacht werden sollte. Am Ende kam eine beachtliche Summe zusammen. Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an Frau Bruns für die gute Idee und allen Gebern für ihre Großzügigkeit! Bei der Gemeindeversammlung am 22. März wurde dann beschlossen, ein Kulturkomitee einzusetzen, das ein Konzept erarbeiten sollte, wie die Bibliothek einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden könnte. Christiane Büchel, Susanne Ritterhaus und wir als Pfarrersehepaar bilden im Augenblick dieses Kulturkomitee, sind aber offen für weitere Mitarbeitende mit guten Ideen und der Bereitschaft, sich für deren Verwirklichung zu engagieren. Denn schnell wurde in der Arbeitsgruppe deutlich, dass die Bibliothek nur dann bekannter werden kann, wenn mehr Menschen sie überhaupt wahrnehmen. Dazu aber muss man die Leute Comitato cultura – la prima pietra è stata posata ... Pastore Friedemann Glaser Alle volte una buona idea mette in movimento qualcosa. C'è, alla Chiesa Luterana, una biblioteca ben dotata, soprattutto di letteratura tedesca, ma che viene frequentata poco. Peccato. È anche quello che pensava la Signora Bruns, da molto tempo legata alla nostra Comunità. Quando stava per approssimarsi un suo compleanno 'tondo', lei espresse il desiderio di non ricevere regali, ma che venisse fatta una colletta da utilizzare per far conoscere meglio la biblioteca. Alla fine è stata radunata una somma notevole. Ancora un cordiale grazie alla Signora Bruns per la sua ottima idea e a tutti i donatori per la loro generosità! Nell'Assemblea annuale della Comunità del 22 marzo venne poi deliberato di istituire un Comitato cultura, che si occupasse dello sviluppo di un concetto per presentare la biblioteca ad un pubblico più ampio. Christiane Büchel, Susanne Ritterhaus e noi come pastori siamo attualmente i componenti di questo Comitato cultura, siamo però aperti a nuovi collaboratori che vogliano impegnarsi 13 CHIESA E CULTURA nostra società – p. es. positivamente qualora ci accingiamo a recepire quanti temi religiosi vengono trattati dalle arti figurative. Ma anche criticamente qualora, come p. es. in campo medico, non si rispettino più i confini della vita e gli esseri umani vogliono sostituirsi al Creatore. Per noi come cristiane e cristiani il rapporto fra chiesa e cultura rimane una sfida continua, per quale possiamo sentirci esortati dall'Apostolo Paolo: “Esaminate ogni cosa, tenete ciò che è buono” (1 Tessalonicesi 5, 21). KIRCHE UND KULTUR 14 in die Via de‘ Bardi, 20, bringen und Veranstaltungen anbieten, durch die Aufmerksamkeit für unsere Bücher erreicht wird. Ein guter Start: der Aperitivo mit Livemusik am 5. Juni in den Bibliotheksräumen. Von vier Zielen lässt sich das Kulturkomitee in seiner Arbeit leiten: 1.Wir wollen Begegnungsmöglichkeiten für Menschen schaffen. 2.Wir wollen durch unsere Veranstaltungen unsere Bibliothek bekannter machen. 3.Wir wollen, dass Menschen unsere evangelisch-lutherische Gemeinde wahrnehmen. 4.Wir wollen mit unserem Angebot den Dialog zwischen Kultur und Kirche fördern. Viele Anregungen wurden am 5. Juni gesammelt, die wir im Kulturkomitee gerne aufgreifen möchten. Konkret geplant sind im Augenblick vier Veranstaltungen: • Bei der Herbstwanderung am 20. September werden wir eine Führung durch die Boboligärten haben. Zum einen soll das ein Angebot speziell auch für Familien mit Kindern sein. Zum anderen wollen wir an verschiedenen Stellen Gedichte lesen, unter anderem von Rainer Maria Rilke. •Bettina Schindler wird uns am 23. Oktober durch das abendliche Viertel San Nicolò führen. Anschließend treffen wir uns zum Aperitivo im Gemeindehaus und lesen Beschreibungen des alten Florenz, z. B. von Isolde Kurz. • Beim Adventskranzverkauf am 28. November wollen wir Literarisches zu Advent und Weihnachten zum Besten geben – verbunden wie in jedem Jahr mit Kaffee und Kuchen. • Und am 8. Januar 2016 wollen wir dann eine Feuerzangenbowle machen und den gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann zeigen. Wir als Kulturkomitee hoffen, dass Ihnen unser Angebot Spaß macht. Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu können! 15 CHIESA E CULTURA con buone idee e la propria disponibilità per la realizzazione degli scopi del Comitato. Presto al nostro gruppo di lavoro divenne chiaro che la biblioteca potrà acquisire notorietà solo se aumenta il numero di persone che ne prendono conoscenza. Per questo però è necessario invitare la gente in Via dei Bardi 20 e proporre delle iniziative che destino la curiosità per i volumi e i contenuti della biblioteca. Un buon inizio è stato l'aperitivo con musica dal vivo, il 5 giugno scorso nei locali della biblioteca. Il Comitato Cultura vuole farsi guidare nel proprio lavoro da quattro indirizzi: 1.Vogliamo creare occasioni di incontro fra persone. 2.Vogliamo far conoscere di più la nostra biblioteca mediante le nostre iniziative ed eventi. 3.Vogliamo che il pubblico possa conoscere la nostra Comunità evangelica luterana. 4.Vogliamo con le nostre proposte e iniziative promuovere il dialogo fra cultura e chiesa. Il 5 giugno sono state raccolte molte proposte che vogliamo riprendere in considerazione nel Comitato cultura. Concretamente, allo stato attuale, sono in programma quattro eventi: • In occasione dell'escursione autunnale del 20 settembre ci sarà una visita guidata attraverso il Giardino di Boboli. In parte la proposta vuole essere rivolta in modo particolare per le famiglie con bambini, ma vogliamo anche effettuare in vari luoghi del Giardino di Boboli letture di poesie, tra le altre anche quelle di Rainer Maria Rilke. • Bettina Schindler ci guiderà il 23 ottobre per una serata attraverso il Quartiere di San Nicolò. Dopo la visita ci ritroveremo per un aperitivo nella sede della Comunità per la lettura di descrizioni della vecchia Firenze, p.es. di Isolde Kurz. • Durante la vendita delle corone d'Avvento, il 28 novembre, vogliamo presentare brani letterari e poesie sull'Avvento e sul Natale – insieme, come ogni anno, a caffè e dolci. L'8 gennaio 2016 vogliamo organizzare un incontro per un punch particolare, per così dire, in versione invernale: una “Feuerzangenbowle”, dall'omonimo film tratto dal romanzo di Hans Reimann e Heinrich Spoerl che sarà proiettato per l'occasione. KIRCHE UND KULTUR 16 Einblick in unsere Bibliothek – Interview mit Christiane Büchel 1. Wie groß ist der Bücherbestand unserer Bibliothek im Augenblick und wer macht zur Zeit im Team der Bibliothek mit? Woran arbeiten Sie gerade vor allem? Gerade heute haben wir die Datenbank, in die alle Bücher unserer Bibliothek aufgenommen werden, auf den neuesten Stand gebracht. Demnach haben wir 2300 registrierte Bücher. Rund 350 alte Bücher wurden in diesen Monaten unter der wertvollen Mithilfe von Vannozza Corsini ausgesondert. Fast 500 Kinder- und Jugendbücher kamen neu dazu: Sie wurden von Jenny Storch und Meike Licht in die Datenbank eingearbeitet, eine mühevolle Arbeit, die sehr viel Konzentration und Präzision verlangt, und langfristig angelegt ist. Mit den vielen neuen Titeln aus dem Kinder- und Jungendsektor, der von Gudrun Bettazzi bibliothekarisch betreut wird, verschiebt sich natürlich das Profil unserer Bibliothek, was augenfällig wird, wenn man in die Via de' Bardi kommt: Hohe Regale voller bunter Kinderbücher zeugen von der Neuorientierung der Bibliothek. Nun gilt es natürlich, die Bücher zu den Lesern zu bringen. Zunächst möchten wir innerhalb der Gemeinde für mehr Interesse werben, und auch den Gemeindegruppen in Pisa und Bologna die Möglichkeit geben, an unsere Bücher zu gelangen – mir schwebt eine Art Fernleihe vor, bei der die Bücher via Mail bestellt werden, und dann vielleicht anlässlich der Gottesdienste vor Ort übergeben werden könnten. 2. Woher kommen all diese Bücher? Unsere Bibliothek lebt in der Hauptsache von privaten Bücherstiftungen, die nach Eingang gesichtet und gegebenenfalls in den Festbestand übernommen werden. Aber auch Neuanschaffungen, beispielsweise zur Komplettierung von mehrbändigen Werken (gerade in der Jugendliteratur sehr häufig) oder bei ganz aktuellen Anlässen, sind vorgesehen. Um diese Neuanschaffungen publik zu machen, wird es künftig, so hoffen wir, Buchbesprechungen im Gemeindebrief geben. Auch dafür brauchen wir begeisterte Unterstützung der Bibliophilen unserer Gemeinde. Neue Bücher 1. Quanto grande è attualmente il patrimonio della nostra biblioteca e chi sta collaborando al team della biblioteca? A che cosa vi state dedicando principalmente in questo momento? Proprio oggi abbiamo aggiornato il database nel quale vengono registrati tutti i libri della nostra biblioteca. Da esso risulta che abbiamo 2300 volumi registrati. Circa 350 libri vecchi vengono in questi scaricati mesi grazie al prezioso aiuto di Vannozza Corsini. Si sono aggiunti quasi 500 libri per bambini e ragazzi: sono stati inseriti nel database da Jenny Storch e Meike Licht, un lavoro impegnativo che richiede molta concentrazione e precisione, pensato per il lungo termine. Con i moltissimi nuovi volumi del settore per bambini e giovani, con la cura bibliotecaria di Gudrun Bettazzi, sta cambiando il profilo della nostra biblioteca, ben visibile per chi viene nei locali della Comunità in Via dei Bardi: gli alti scaffali riempiti di libri di ogni colore per bambini e giovani testimoniano il nuovo orientamento della biblioteca. Si tratta ora di avvicinare i libri ai lettori. Per prima cosa vogliamo fare pubblicità nella Comunità per destare più interesse per la biblioteca, e inoltre dare la possibilità anche ai gruppi della Comunità di Pisa e di Bologna di accedere ai nostri libri – ho una mezza idea di un prestito a distanza, con richieste di prestito via e-mail e i libri che vengono fatti giungere ai richiedenti in occasione delle riunioni di culto. Solo un'idea fra tante anche per rivitalizzare lo scambio fra i gruppi della Comunità nelle località lontane da Firenze. 2. Da dove provengono tutti questi libri? La nostra biblioteca vive principalmente di donazioni private, che vengono esaminate e, in caso, prese in carico. Ma sono previste anche nuove acquisizioni, per esempio per il completamento di opere a più volumi (frequenti nella letteratura per giovani) o in occasione di temi di attualità. Per rendere pubbliche queste nuove acquisizioni speriamo in futuro di pubblicare nella Lettera della Comunità presentazioni e 17 CHIESA E CULTURA "Uno sguardo alla nostra biblioteca" Intervista con Christiane Büchel KIRCHE UND KULTUR 18 werden außerdem, wie es jetzt schon der Fall ist, an allseits sichtbarem Ort ausgestellt (momentan im Durchgangsraum auf dem Leseständer). 3. Ein Schwerpunkt unserer Bibliothek sind Kinder- und Jugendbücher. Können Sie uns darüber etwas erzählen? Eine Kinder- und Jugendbibliothek der Gemeinde gab es schon in den frühen achtziger Jahren. Gudrun Bettazzi, die heute im Team mitarbeitet, das unsere neue Junioren-Abteilung aufbaut, weiß noch davon zu erzählen. Und so einige Bücher aus diesen Altbeständen haben sich noch erhalten. Sie bleiben vorerst auch noch in den Regalen, die Mehrheit unserer Bücher sind aber ganz moderne Veröffentlichungen, die den Interessen und Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen von heute entsprechen, darunter natürlich auch der breite Fantasy-Bereich, Comics und Bücher für die jungen Erwachsenen von heute. 4. Waren Sie selbst als Kinder eine "Leseratte"? Ja, ich habe immer gern gelesen, und zwar mit Vorliebe Jungenbücher voller Abenteuer. Aber auch Hanni und Nanni mit der ganzen Internatsromantik fand ich faszinierend. Ich muss gestehen, dass ich auch heute noch Jugendbücher lese oder höre (die Hörbücher machen es möglich), James Krüss ist ein Favorit, und selbstverständlich habe ich Harry Potter (übrigens auch eine Internatsgeschichte) gleich drei Mal schon rauf und runter gelesen, nicht minder Tolkiens Hobbit und den Herrn der Ringe. Heutzutage vermischen sich ja die Genres und insbesondere die Fantasy-Bücher wenden sich an ein breites, nicht altersdefiniertes Publikum. 5. Haben Sie uns zum Schluss noch einen guten Lesetipp für uns? Wer Krimis mag, dem empfehle ich ein Erstlingswerk, das im Ruhrgebiet des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist: “Das rote Licht des Mondes” von Silvia Kaffke. Ich habe es zu Hause und werde es der Bibliothek stiften. Allerdings kommen Krimis nicht in unseren Festbestand, sondern gelangen ins sogenannte “Tauschregal”, da sie gemeinhin eine geringere “Halbwertzeit” haben. Von dort kann man sie frei und ohne Ausleihmodalitäten mit nach Hause nehmen. 3. Un punto di forza della nostra biblioteca sono i libri per bambini e per giovani. Può raccontarci qualcosa in proposito? Una biblioteca per bambini e giovani esisteva nella Comunità già nei primi anni '80. Gudrun Bettazzi, che oggi collabora con il team della biblioteca che sta mettendo su la sezione-junior, se ne ricorda ancora. Vari libri di quell'epoca sono ancora conservati. Rimarranno anche per ora, ma la maggior parte dei nostri libri sono pubblicazioni modernissime che si confanno agli interessi ed ai punti di vista dei bambini e dei giovani di oggi, incluso naturalmente il vasto settore fantasy, di fumettistica e di libri per gli adulti giovani di oggi. 4. Lei, da bambina, era una lettrice “accanita”? Si, ho sempre letto volentieri, prediligendo in particolare libri per giovani pieni di avventure. Ma mi affascinavano anche le storie romantiche di collegio delle gemelle “Hanni & Nanni” (dell'autrice di libri per giovani Enid Blyton). Devo confessare che leggo o sento (gli audiolibri lo consentono) libri per la gioventù, il mio favorito è James Krüss, e, ovviamente, ho letto Harry Potter (anche questa una storia di collegio) per ben tre volte, non meno anche Lo Hobbit e il Signore degli Anelli di Tolkien. Oggigiorno i generi si mescolano e specialmente il libri fantasy sono rivolti ad un ampio pubblico, non definito per età. Poiché per lavoro ho a che fare con adulti giovani, e voglio, come insegnante, accedere alla loro realtà, leggo molto di quello che a loro interessa. 5. Per finire, una dritta per una buona lettura ... A chi piacciono i libri gialli, consiglio un debutto letterario di Silvia Kaffke, “Das rote Licht des Mondes” (“La luce rossa della luna”) che si ambienta nella Ruhr dell'Ottocento. A casa ce l'ho e lo donerò alla biblioteca. Tuttavia i gialli non vengono presi in carico dalla biblioteca, ma vengono messi nello “scaffale di scambio”, per il fatto che hanno un “tempo di dimezzamento” breve. Da questo scaffale i libri possono essere liberamente presi e portati a casa, senza alcuna modalità di prestito. 19 CHIESA E CULTURA recensioni di libri. Anche per questo abbiamo bisogno dell'appassionato sostegno dei bibliofili della nostra Comunità. I libri nuovi recenti vengono inoltre, già negli ultimi tempi, esposti in modo visibile a tutti (attualmente su un espositore nella saletta di passaggio). KIRCHE UND KULTUR 20 Interview mit unserem Organisten und Kantor Francesco Giannoni Francesco, seit wann sind Sie Kantor in unserer Gemeinde und wie wurden Sie damals aufmerksam auf die Lutherische Kirche? Ich habe den regelmäßigen Dienst an der Orgel unter Pfarrer Henning Goeden (1999?) begonnen. Die Bezeichnung „Kantor“ schien mir immer großzügig und übermäßig, in Wirklichkeit bin ich Organist. Ich habe immer Freude daran gehabt in der Evangelisch-lutherischen Gemeinde zu dienen, in welcher es immer Schätzung für Musik gegeben hat, nicht nur für die meine, und ich denke, dass sich ein stabiles Klima des gegenseitigen Schätzens und des Vertrauens gebildet hat. Ich habe mich immer mit allen wohlgefühlt. Ihr Dienstauftrag umfasst aber weit mehr als nur die musikalische Gestaltung der Gottesdienste mit der Orgel? Ich gehöre dem Musik- und Orgelkomitee an, kontrolliere den Wartungszustand der Orgel, auch mit eigenhändigen Eingriffen, regele den Zugang der Studenten anderer Institutionen, welche dort regelmäßig üben. Luther, Schuetz, Gerhardt, Bach, Mendelsohn – der Protestantismus ist ganz wesentlich geprägt von der Kirchenmusik. Was bedeuten Ihnen die evangelischen Choräle, Passionen und Oratorien? Ich blicke mit großer Bewunderung auf dieses unendliche Repertoire, welches schon zu Beginn der Reformation entwickelt wurde und auf dem Kirchenlied aufbaut, welches wiederum dessen Struktur bedingt: diese Tatsache stellt nicht eine Begrenzung dar, vielmehr entstand durch die verschiedenen Autoren ein großer musikalischer Reichtum, von Scheidts Zeit bis heute. Unsere Orgel ist ein Schmuckstück und wird weit über unsere Kirche hinaus als Instrument geschätzt. Können Sie beschreiben, was ihre Besonderheit ausmacht? Es handelte sich, zumindest bis in die 90er Jahre, um die einzige deutsche Orgel mit mechanischer Spieltraktur, die in Mittel-Süditalien vorhanden ist. Danach hat sich dieser Orgelbaustil in Italien verbreitet, Francesco, da quando svolge la funzione di cantore nella nostra Comunità? E come ha trovato la Chiesa luterana? Ho iniziato stabilmente il servizio con il Pastore Henning Goeden nel (1999?). Il titolo „Kantor“ mi è sempre apparso generoso ed eccessivo, in effetti sono organista. Ho sempre avuto piacere di servire la Comunità Luterana di Firenze, che davvero ha sempre dimostrato apprezzamento verso la musica, non solo la mia, e credo che si sia creato un clima di stima e fiducia stabile. Mi sono sempre trovato a mio agio con tutti. Il suo mansionario va ben oltre l’accompagnamento musicale dei nostri culti all'organo. Quali altre funzioni svolge all’interno della Comunità? Faccio parte del Comitato Musica e Organo, controllo lo stato di manutenzione dell'organo, anche intervenendo personalmente per alcune operazioni, gestisco l'accesso degli studenti esterni che periodicamente vi si esercitano. La musica nel protestantesimo svolge un ruolo fondamentale – ricordiamo qui solo Lutero, Schütz, Paul Gerhardt, Bach e Mendelssohn. Che significato hanno per Lei corali, passioni e oratori evangelici? Guardo con grande ammirazione questo repertorio sconfinato, sviluppato già dall'inizio della Riforma e costruito sul Kirchenlied, che ne condiziona la struttura: ciò, invece di essere un limite, è stato trasformato in ricchezza dai vari autori, dall'epoca di Scheidt fino ad oggi. Il nostro organo è un gioiello conosciuto e apprezzato molto oltre la nostra Comunità. Ci potrebbe descrivere le particolarità dello strumento? Si è trattato, almeno fino agli anni '90, dell'unico organo tedesco a 21 CHIESA E CULTURA Intervista con il nostro organista e “Kantor” Francesco Giannoni KIRCHE UND KULTUR 22 aber unsere Orgel bleibt weiterhin ein hervorragendes Instrument. Auch wenn sie nicht einen historisch getreuen Klang bietet, wie der der alten Bachorgeln, an welche sie sich anlehnt, hat sie wunderschöne Register und eine Anschlagempfindlichkeit, die grundlegend für den Ausdruck von alter Musik sind. Sie ist nicht einfach zu spielen, mit der Praxis aber gelingt man zu technischen Vorteilen, besonders was die Präzision des Anschlages angeht, die bei den meisten Orgeln anwendbar sind. Für mich ist es zumindest so gewesen. Im April und Oktober gibt es seit Jahrzehnten immer Konzertreihen in unserer Kirche mit hochkarätigen Künstlern. Oft würde man diesen Konzerten mehr Zuhörer wünschen. Wie kann es Ihrer Meinung nach weitergehen mit unseren Konzerten? In den Programmen der Konzerte versucht das Musikkomitee Künstler mit hohem Profil als Gäste zu bekommen, aber auch junge Diplom Musiker, oder Formationen, nicht unbedingt immer Profis, die interessante Repertoires, musikalisch gut aufgezogen, anbieten. Ich gebe zu, dass in den letzten Jahren, wegen verschiedener Gründe – nicht von uns abhängig – der Publikumsbesuch nachgelassen hat. Ich denke, dass man viel mehr in Werbung investieren müsste, vielleicht auch mit Einsatz eines Sponsors. Eine letzte persönliche Frage an Sie, lieber Francesco: Welche Musik hören oder spielen Sie selbst am liebsten? Diese Frage ist schwierig – ich schweife ein wenig aus. Ich habe mit dem 'ernsthaften' Studium der Musik spät angefangen (mit 19) und habe mir damals kein vollständiges Repertoire bilden können. Heute merke ich, dass dies kein Nachteil ist: ich leiste es mir, all die Musikliteratur, die ich als junger Mann zeitlich nicht lernen konnte, jetzt mit Ruhe und Genugtuung einzustudieren, so kann ich sie genießen ohne z.B. Examensstress. Ich habe aber weniger Zeit, um methodisch Musik zu hören. In der Tat höre ich mir das an, wozu ich Lust habe, und wann ich will. Was Orgel betrifft, liebe ich Bachs Musik (tut mir Leid wegen der banalen Antwort, aber es ist so), deren Zuhören allerdings Konzentration erfordert. Ich höre keine Aufnahmen der Musik, die ich spielen muss. Ich höre italienische und deutsche Kirchenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts, wie auch virtuose Klaviermusik. Da decenni vengono organizzati ogni aprile e ogni ottobre cicli di concerti con artisti di altissimo livello. Sarebbe auspicabile un’affluenza più grande del pubblico. Come potrebbe essere portato avanti questa nostra tradizione concertistica? Nella programmazione dei concerti il Comitato Musica cerca di ospitare artisti di alto profilo, ma anche giovani neodiplomati, o gruppi non necessariamente professionali ma che propongono repertori interessanti o musicalmente ben eseguiti. Ammetto che negli ultimi anni, per varie ragioni non dipendenti da noi, l'affluenza del pubblico si sia troppo assottigliata. Personalmente credo che si debba investire molto di più in pubblicità, forse ricorrendo ad uno sponsor. Una domanda personale per concludere: caro Francesco, quale musica Le piace particolarmente suonare ed ascoltare? Questa domanda è difficile, la prendo alla larga. Ho iniziato tardi con lo studio serio della musica (19 anni), e non ho potuto formare un repertorio completo. Oggi sento che questo non è un difetto: mi permetto adesso di preparare con calma e piacere tutte quelle musiche che non ho fatto in tempo a studiare da giovane, così posso goderle senza, p.es., lo stress di un esame. Ma ho meno tempo per ascoltare metodicamente musica. Ascolto veramente ciò che mi va, quando mi va. Dell'organo amo la musica di Bach (mi dispiace la risposta banale, ma è così), ascolto che comunque richiede concentrazione. Non ascolto esecuzioni della musica che devo suonare. Ascolto la musica sacra italiana e tedesca del '6-700, anche il pianoforte virtuosistico. 23 CHIESA E CULTURA trazione meccanica presente nell'Italia, almeno per il centro-sud . Poi questo stile si è diffuso sul territorio nazionale, ma il nostro organo resta sempre uno strumento eccellente. Pur non offrendo un suono „storico“, come gli antichi organi bachiani cui è ispirato, ha registri bellissimi e una sensibilità al tocco fondamentale per l'espressività della musica antica. Non è facile suonarlo, ma con l'abitudine se ne traggono benefici tecnici, in particolare per la precisione del tocco, validi ad essere applicati sulla maggior parte degli organi. Almeno per me, è stato così. KIRCHE UND KULTUR 24 Interview mit unserer Chorleiterin Margherita Da Ronco Margherita, wann und wie wurden Sie Chorleiterin in unserer Kirchengemeinde? Ich habe als Sängerin angefangen. Meine Aufmerksamkeit war auf einen gelben Aushang an der Via dei Bardi gefallen. Da ich noch nicht lange in Florenz wohnte, suchte ich Kontakte zu Menschen aus der Musikszene und trat in den Kirchenchor ein. Erfahrung als Chorleiterin hatte ich bereits. Als 2010 der Posten des Dirigenten vakant war, wurde ich gebeten, diese Aufgabe zu übernehmen. Und so begann das „Abenteuer“. In unserem Kirchenchor ist das Nebeneinander von Deutschen und Italienern ganz selbstverständlich. Was sie verbindet, ist die Lust am Singen. Ist das für Sie eine besondere Herausforderung, Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprachen im Chor miteinander zu verbinden? Nein. Die Lust zum Singen entsteht durch die Sehnsucht, das auszudrücken, was man in sich spürt. Der Gesang ermöglicht es, den ganzen menschlichen Körper, nicht nur die Seele, am Akt des Musizierens teilnehmen zu lassen. Singen ist nichts anderes als eine Art, die Liebe zu leben, die jede Person, in sich hat, frei, authentisch und ohne Vorurteile, und es ermöglicht menschliche Beziehungen jenseits aller gesellschaftlichen Korsette. Jede Person die musizieren möchte, hat in sich Liebe und Vorlieben, welche sie mit anderen Menschen teilen möchte. Wie sehen Sie den Auftrag des Kirchenchors für das musikalische Leben in unserer Kirchengemeinde? Es gibt da mehrere Punkte. 1)Beleben der Gottesdienste, besonders die, die liturgisch bedeutsam sind. 2) Musik leben und Musik lebendig machen für alle, um die Liebe in den Margherita, quando e come è diventata direttrice del coro della nostra Comunità? Ho cominciato come cantore attirata da un foglio giallo all’ingresso di via de Bardi e dalla prospettiva di conoscere gente anche in ambito musicale dato che ero appena arrivata a Firenze. Dopo vari direttori, il coro è rimasto senza guida, così, nel 2010, sapendo che già dirigevo altrove, i membri del coro mi hanno chiesto di ricoprire quel posto ed è iniziata l’avventura. Quel foglio giallo andrebbe rimesso in maniera stabile… Nel coro della nostra Comunità si incontrano tedeschi e italiani in maniera del tutto spontanea. Hanno in comune la voglia di cantare. La considera una sfida particolare mettere insieme persone con diverse radici? No. La voglia di cantare nasce dal desiderio di esprimere ciò che si ha dentro, e il canto permette di rendere partecipe l’intero corpo umano oltre che l’anima nell’atto di far musica. Cantare non è altro che un modo per vivere l’amore che ogni uomo ha dentro, in modo libero, genuino e senza pregiudizi e permette rapporti umani fuori da etichette societarie: ogni persona che desidera far musica ha in sé un amore da condividere ed è questo che unisce veramente. Secondo Lei, in che cosa consiste il compito e la funzione del coro nel contesto della vita musicale nella nostra Comunità? Ci sono più aspetti. 1)Animare le celebrazioni, soprattutto quelle liturgicamente più di rilievo, sottolineandone l’importanza. 2)Vivere la musica nel coro in primis e farla vivere a quelli che ascoltano per suscitare l’amore nel cuore di ciascuno e aiutare la meditazione individuale. “Chi canta prega due volte”… 3)Fattore pubblicitario: poco a poco, stiamo cominciando a farci conoscere; chi conosce il nostro coro viene a conoscenza anche della comunità. È una porta aperta per presentarci a Firenze. CHIESA E CULTURA Intervista con la nostra direttrice del coro 25 Margherita Da Ronco KIRCHE UND KULTUR 26 Menschen zu entfachen und die individuelle Andacht zu unterstützen. „Wer singt, betet zwei Mal“ … 3)Werbefaktor. Wer von unserem Chor erfährt, erfährt auch von der Kirchengemeinde. Unser Chor ist eine offene Tür, um uns in Florenz bekannt zu machen. 4)Gemeinde-Miteinander im weiteren Sinne. 5)Menschlich-spirituelles und musikalisches Wachsen der Sängerin/des Sängers als einzelne Person und als Gruppenmitglied. Dieser Aspekt ist für mich der wichtigste. Der Chor gestaltet am dritten Advent eine musikalische Vesper in der Kirche. Welches Programm erwartet die Zuhörer? Hihi-Hehe! Da bekommt ihr von mir kein Wort heraus! Kommt, dann werdet ihr hören! Margherita, welche Musik hören oder spielen Sie selbst am liebsten? Ich liebe Kirchenmusik, vor allem Choräle Ich spiele, was ich beruflich spielen muss, und höre hauptsächlich, was ich dazu brauche. Ich ziehe es vor, selbst zu musizieren statt Musik zu hören. Sozusagen als Werbeblock: Nennen Sie uns bitte drei Gründe, warum es Spaß macht, im Kirchenchor mitzusingen!? 1)Wir sind eine kunterbunte Gruppe, in der jede/jeder das gibt, was sie/ er hat und in der alle mit Freude und ohne Vorurteile aufgenommen werden. Singen ist lernbar! 2)Wir versuchen, ein reichhaltiges Repertoire zu pflegen. Singen bereitet Freude und lässt die Sorgen des Lebens etwas in Vergessenheit geraten. Warum sollte man diese Möglichkeit nicht ausnützen? 3)Wir sind auch gute Köche! Das beweisen wir an unseren Abendessen nach den Chorproben. Wir warten auf euch, kommt zahlreich, am Donnerstag Abend von 20.10 Uhr bis 21.40 Uhr. La terza domenica dell’Avvento il coro presenterà un vespro musicale nella chiesa. Qual è il programma previsto? Ah ah ah! Non mi scucirete una sola parola! Venite e lo scoprirete! Margherita, quale musica Le piace particolarmente e che musica suona e ascolta preferibilmente? Adoro la musica sacra… meglio se corale. Suono quello che devo suonare per mestiere e ascolto soprattutto ciò che mi serve per lo stesso. La musica preferisco farla, che ascoltarla. La maggior parte delle volte ascolto il silenzio: non c’è niente di meglio! E come “inserto pubblicitario” un ultimo punto: Ci dica, per piacere, tre ragioni per le quali vale la pena venire a cantare nel nostro coro! 1)Siamo un gruppo eterogeneo ma unito, in cui ciascuno dà ciò che ha e tutti vengono accolti con gioia senza alcun pregiudizio: a cantare si impara e siamo tutti lì per imparare! 2)Cerchiamo di fare un repertorio vario il più possibile. Cantare dà gioia e per un po’ fa dimenticare le preoccupazioni della vita: perché toglierci questa possibilità? 3)Ormai lo sanno tutti: siamo più bravi come cuochi che come cantori e lo dimostriamo nelle nostre cene post-prova! Vi aspettiamo numerosi il giovedì sera dalle 20.10 alle 21.40. 27 CHIESA E CULTURA 4)Aggregazione comunitaria in senso lato. 5)Crescita umano-spirituale e musicale del cantore come singolo e come gruppo. Quest’aspetto per me è il più importante. INFORMATIONEN INFORMAZIONI 28 Überblick Gemeindebrief Prossima Edizione La prossima edizione di quest'anno della Lettera della Comunità vi arrivera per posta prevedibilmente per la seguente data (per email circa una settimana prima): 1 dicembre (termine redazione 6 novembre) Nell'intervallo fra l'uscita di una Lettera della Comunità e la successiva, vi terremo aggiornati su ulteriori appuntamenti mediante delle newsletter inviate per email (versione cartacea disponibile durante gli incontri in Comunità). Uscite previste: inizio ottobre e inizio novembre. Ein weiterer Gemeindebrief erscheint 2015 voraussichtlich zum (per mail ca. eine Woche früher): 1. Dezember (Redaktionsschluss 6. November) Zwischen den Gemeindebriefen werden wir Sie mit Newslettern über weitere Planungen auf dem Laufenden halten. Diese Newsletter werden per mail verschickt und in der Druckversion bei Gemeindeveranstaltungen ausgelegt. Geplant sind sie für Anfang Oktober und Anfang November. BIBLIOTHEK/BIBLIOTECA Per i nostri visitatori italiani una breve indicazione La biblioteca della Comunità evangelica luterana contiene una piccola parte di libri anche in lingua italiana. Dalla consultazione dello SDIAF in rete risulta anche la lingua di ogni libro, vedi: opac.comune.fi.it L'apertura al pubblico mercoledì ore 11-16 e ore 18-20 giovedì ore 11-13, con l'ingresso da Via dei Bardi 20. Die Bibliothek der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Florenz ist im SDIAF einzusehen unter opac.comune.fu.it. Öffungszeiten sind mittwochs 11-16 und 18-20 Uhr sowie donnerstags 11-13 Uhr. Eingang in Via dei Bardi 20. 29 KALENDER CALENDARIO SEPTEMBER/SETTEMBRE OKTOBER/OTTOBRE 03.09. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ CHOR / CORO 05.09 SA./SAB. 10.30 UHR/ORE KRABBELGRUPPE / GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI 06.09 SO./DO. 18.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL IM ANSCHLUSS GEMEINSAMES GRILLEN / CULTO CON SANTA CENA A PROSEGUIRE, GRIGLIATA CONVIVIALE 11.-13.09. FR.-SO./VEN.-DOM., 18.30 UHR/ORE - CESENATICO (BO) FAMILIENFREIZEIT / CAMPO PER FAMIGLIE 16.09. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ MITTWOCHSRUNDE: DER BESETZTE STUHL / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: LA SEDIA 'OCCUPATA' 17.09. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/ SALA DELLA COMUNITÀ CHOR / CORO 19.-20.09. SA.-SO./SAB.-DOM. 16.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA D. COMUNITÀ KONFI-+JUGEND-WOCHENENDE / WEEK-END DEI CONFERMANDI E RAGAZZI 20.09. SO./DOM. 11.30 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA/GIARDINI DI BOBOLI FIRENZE HERBSTWANDERUNG MIT BESICHTIGUNG DER BOBOLI-GÄRTEN / PASSEGGIATA AUTUNNALE CON VISITA AI GIARDINI DI BOBOLI 22.09. DI./MAR. 18.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE ÖKUMENISCHES TREFFEN: „BEWAHRUNG DER SCHÖPFUNG“/INCONTRO ECUMENICO „SALVAGUARDIA DEL CREATO“ 23.09. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/ SALA DELLA COMUNITÀ MITTWOCHSRUNDE: CLAUDIA LOHSE – PROJEKT 'WURZELN‘/ GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: PROGETTO 'RADICI' 24.09. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ CHOR / CORO 30.09. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ MITTWOCHSRUNDE/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: DIETRICH BONHOEFFER 01.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ CHOR / CORO 01.-04.10. DO.-SO./GIO.-DOM. - RISI (SICILIA) ELKI-GEMEINDEAKADEMIE/ACCADEMIA PER COMUNITÀ DELLA CELI 03.10 SA./SAB. 10.30 UHR/ORE KRABBELGRUPPE / GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI 03.10. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA S. MARTINO, 51, PISA GOTTESDIENST/CULTO 04.10 SO./DO. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE ERNTEDANKFEST MIT REFORMIERTER GEMEINDE/FESTA DEL RINGRAZIAMENTO INSIEME ALLA CHIESA RIFORMATA SVIZZERA OKTOBER/OTTOBRE KALENDER CALENDARIO 30 04.10 SO./DO. 16.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE KONZERT/CONCERTO: LORENZO ANCILLOTTI, ORGEL 07.10. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ MITTWOCHSRUNDE/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: VORTRAG/CONFERENZA 'FIRENZE - CAPITALE D'ITALIA' (AUF ITALIENISCH/IN ITALIANO) 07.10. MI./MER. 21.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE KONZERT/CONCERTO: ROBIN WALKER, ORGEL/ORGANO 08.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 10.-15.10 MO.-FR/LUN.-VEN. - ROMA PFARRKONFERENZ/CONVENTO DEI PASTORI CELI 14.10. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: EINFÜHRUNG IN DEN FELDENKRAIS/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: INTRODUZIONE AL METODO FELDENKRAIS 14.10. MI./MER. 21.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE KONZERT/CONCERTO: ERHARD UFERMANN, SPIRITUELLER JAZZ/JAZZ SPIRITUALE 15.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 17.-18.10. SA.-SO./SAB.-DOM. 16.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA D. COMUNITÀ KONFI-+JUGEND-WOCHENENDE/WEEK-END DEI CONFERMANDI E RAGAZZI 18.10. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL/CULTO CON SANTA CENA 21.10. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: PROF. L. TOMASSONE: INTRODUZIONE NELLA TEOLOGIA FEMINISTA (AUF ITALIENISCH/IN ITALIANO) 21.10. MI./MER. 21.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE KONZERT/CONCERTO: DUO ELEONORA ZAMBONI (VIOLINO) E PIERPAOLO ROMANO (CLARINETTO BASSO) 22.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 23.10. FR./VEN. 19.00 UHR/ORE - EINGANG KIRCHE/ENTRATA CHIESA FIRENZE FÜHRUNG DURCH S. NICCOLÒ MIT ANSCHLIESSENDEM APERITIVO/VISITA GUIDATA ATTRAVERSO IL QUARTIERE DI S. NICCOLÒ, SEGUE APERITIVO 24.10. SA./SAB. 10.30 UHR/ORE KRABBELGRUPPE/GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI 25.10. SO./DOM. - METHODISTISCHE KIRCHE/CHIESA METODISTA, BOLOGNA 10.30 UHR/ORE GOTTESDIENST GEMEINSAM MIT DER METHODISTISCHEN GEMEINDE/CULTO INSIEME ALLA COMUNITÀ METODISTA 17.00 UHR/ORE: ORGELKONZERT ZUM 70. TODESTAG VON DIETRICH BONHOEFFER/CONCERTO D'ORGANO PER IL 70° ANNIVERSARIO DELLA MORTE DI DIETRICH BONHOEFFER NOVEMBER / NOVEMBRE 31 KALENDER CALENDARIO 28.10. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: SOZIALE ARBEIT RUND UMS ESSEN IN DER ELKI/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: LAVORO SOCIALE E ASSISTENZA ALIMENTARE NELLA CELI 29.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 31.10. SA./SAB. 10.45 UHR/ORE - CHIESA AVVENTISTA,VIA DEL PERGOLINO 1, FIRENZE GOTTESDIENST DER EVANGELISCHEN KIRCHEN/CULTO DELLE CHIESE EVANGELICHE FIORENTINE 04.11. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: BAZARVORBEREITUNG/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: RIUNIONE PER LA PREPARAZIONE DEL BAZAR NATALIZIO 05.11. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 07.11. SA./SAB. 10.30 UHR/ORE KRABBELGRUPPE/GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI 07.11. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA S. MARTINO, 51, PISA GOTTESDIENST/CULTO 11.11. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: MARTINSTAG/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: GIORNO DI S. MARTINO 12.11. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 14.-15.11. SA.-SO./SAB.-DOM. - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE KONFI-+JUGEND-WOCHENENDE/WEEK-END DEI CONFERMANDI E RAGAZZI 15.11. SO./DOM. 12.00 UHR/ORE - FUTAPASS GOTTESDIENST AUF DEM FUTAPASS/CULTO AL PASSO DELLA FUTA 18.11. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: BAZARVORBEREITUNG/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: PREPARATIVI DEL BAZAR NATALIZIO 19.11. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 21.11. SA./SAB. 15.30 UHR/ORE - EMILIA-ROMAGNA HAUSKREIS BEI FAMILIE KELM/INCONTRO DA FAMILIA KELM 25.11. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: ADVENTSKRANZBINDEN UND GEMEINSAMES ESSEN/ GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: PREPARAZIONE DELLE CORONE D'AVVENTO E CENA IN COMUNE 26.11. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 28.11. SA./SAB. 10.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE KRABBELGRUPPE/GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI DEZEMBER/DICEMBRE KALENDER CALENDARIO 32 28.11. SA./SAB. 15.30 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA/GEMEINDESAAL/SALA D. COMUNITÀ ADVENTSFEIER + ADVENTSKRANZVERKAUF (MIT DT. KATH. UND SCHWEIZ. REF. GEMEINDE)/FESTEGGIAMENTO DELL'AVVENTO + VENDITA DELLE CORONE D'AVVENTO (CON COMUNITÀ CATTOLICA E LA CHIESA RIFORMATA SVIZZERA) 02.12. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: EINSTIMMUNG AUF DEN BAZAR/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: ULTIMI PREPARATIVI PER IL BAZAR NATALIZIO 03.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 06.12. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA/GEMEINDESAAL/SALA D. COMUNITÀ GOTTESDIENST MIT ANSCHLIESSENDEM BAZAR/CULTO E, DI SEGUITO, GIORNATA DEL BAZAR NATALIZIO 09.12. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE MITTWOCHSRUNDE: FEIERLICHER AUSKLANG UND BAZAR-NACHBESPRECHUNG /GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: FESTA PER LA FINE DELL'ANNO E DISCUSSIONE SUL BAZAR NATALIZIO 10.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 12.12. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA S. MARTINO, 51, PISA GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL/CULTO CON SANTA CENA 13.12. SO./DOM. 17.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE MUSIKALISCHE VESPER MIT DEM KIRCHENCHOR/VESPRI IN MUSICA CON IL CORO DELLA COMUNITÀ 17.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE CHOR/CORO 19.12. SA./SAB. 15.30 UHR/ORE - METHODISTISCHE KIRCHE/CHIESA METODISTA BO GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL/CULTO CON SANTA CENA 24.12. SA./SAB. 17.00 UHR/ORE - CHIESA/KIRCHE FIRENZE HEILIGABEND: GOTTESDIENST/VIGILIA DI NATALE: CULTO 25.12. FR./VEN. 10.00 UHR/ORE - CHIESA/KIRCHE FIRENZE 1. WEIHNACHTSTAG: GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL/NATALE: CULTO CON SANTA CENA 31.12. DO./GIO. 17.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL FIRENZE SILVESTER-GOTTESDIENST INDIRIZZI/ADRESSEN: KIRCHE/CHIESA METODISTA BOLOGNA: VIA G. VENEZIAN 1 ICIT PISA: VIA S. MARTINO 51 KIRCHE/CHIESA AVVENTISTA FIRENZE: VIA DEL PERGOLINO 1 KIRCHE/CHIESA FLORENZ: LUNGARNO TORRIGIANI 11 GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE: VIA DEI BARDI 20 33 dona il tuo 8xmille Chiesa Evangelica Luterana in Italia Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien Perchè la nostra Chiesa è la comunità di tutti i credenti Con il vostro 8 per mille abbiamo già finanziato la COlaziOne dei POveri a roma, la reTe delle dOnne col Progetto rOSe rOSa di napoli, il ServiziO riFUGiaTi e MiGranTi della FCei di roma, la SCUOla dell’inFanzia di GeSù di nazareTH a Torre del Greco, l’assistenza per chi soffre all’OSPedale evanGeliCO villa BeTania di napoli e all’OSPedale evanGeliCO inTernaziOnale (O.e.i.) di Genova e … tanto altro ancora potremo fare se firmi anche TU! www.chiesaluterana.it Perchè la Chiesa Evangelica Luterana in Italia è una Chiesa che si evolve con la società. KONZERT PROGRAMM 34 Herzliche Einladung zu den Oktoberkonzerten in der evangelisch-lutherischen Kirche Florenz Sie mögen gute Musik und den Kontakt zu den Musikern? Dann haben Sie im Oktober wieder viermal die Chance auf interessante Konzerte in der evangelisch-lutherischen Kirche Florenz (Lungarno Torrigiani, 11). Wir bieten Ihnen nicht nur Musikgenuss auf hohem Niveau, sondern im Anschluss an die Konzerte auch die Möglichkeit, mit den Künstlern bei einem Aperitivo im Gemeindesaal ins Gespräch zu kommen. Zudem ist der Eintritt zu den Konzerten frei, denn sie werden über Mittel aus „otto per mille“ finanziert. Wir als Kirchengemeinde würden uns freuen, Sie während der Konzertreihe im Oktober begrüßen zu dürfen – sei es bei Orgelmusik (unsere Orgel ist eine der besten in Florenz), bei Jazz oder beim aparten Duo Violine und Bassklarinette. Streichen Sie doch am besten die vier Termine schon einmal rot in Ihrem Kalender an: a b g k u f o 4.10. SONNTAG/DOMENICA, ORE 16 Lorenzo Ancillotti, Orgel/organo 7.10. MITTWOCH/MERCOLEDÌ, ORE 21 Robin Walker, Orgel/organo FREIER EINTRITT Invito cordiale ai Concerti di Ottobre 35 alla Chiesa Evangelica Luterana di Firenze PROGRAMMA CONCERTI Vi piace la buona musica e la possibilità di fare conoscenza con i musicisti? In ottobre ci saranno nuovamente quattro occasioni di interessanti concerti alla Chiesa Luterana di Firenze, Lungarno Torrigiani, 11. Non siamo ad offrire solo eventi musicali di alto livello, bensì anche la possibilità, dopo i concerti, di entrare in conversazione con gli artisti durante l'aperitivo nella Sala della Comunità. L'ingresso ai concerti è libero, in quanto essi vengono finanziati con i mezzi dell'Otto per Mille. La nostra Comunità sarebbe lieta di potervi salutare in occasione della stagione dei Concerti di Ottobre – sia per le musiche d'organo (il nostro organo annovera di essere uno strumento notevole nel panorama fiorentino ed italiano) che per il jazz o l'esclusivo duo di violino e clarinetto-basso. Segnatevi nel calendario i quattro appuntamenti musicali: ì z è r t j 14.10. DONNERSTAG/GIOVEDÌ, ORE 21 Erhard Ufermann, Jazz spirituale 21.10. MITTWOCH/MERCOLEDÌ, ORE 21 Duo Eleonora Zamboni (violino) e Pierpaolo Romano (clarinetto basso) d INGRESSO LIBERO KIRCHE UND KULTUR 36 Kick-off Aperitivo Kulturkomitee – Freitag, 5. Juni 2015 Susanne Ritterhaus Bis zum Ponte alle Grazie tönten die Klänge der Jazzband, die wir anlässlich des Kick-Off-Aperitivos des Kulturkomitees, welcher am Freitag, den 05.06.2015 stattfand, eingeladen hatten. Statt der gewohnten Ruhe und Behaglichkeit, die unsere Bibliothek normalerweise verströmt, lockte die Band Gäste aus Florenz zum Aperitivo. Bei selbstgemachter, frischer Erdbeerbowle haben wir den Sommer mit den Mitgliedern der Gemeinde und mit Gästen, die der mitreissenden Musik der Jazzband folgten, eingeläutet. Kühle Bowle schlürfend und von dem liebevoll zubereiteten Buffett naschend genossen die Besucher Musik und Sonne auf der Terrasse und in der angrenzenden Bibliothek sichtlich. Es wurde viel gelacht und gescherzt - in dieser warmen und sonnigen Atmosphäre. In den Musikpausen stellte das Kulturkomitee unter der Leitung von Frau Christiane Büchel und Frau Susanne Ritterhaus sowie den Pfarrern Franziska Müller und Friedemann Glaser die Konzeption der Veranstaltungen und das Programm für das kommende halbe Jahr vor. Allein das Zuhören machte Lust, sich sofort in die Teilnehmerlisten einzutragen: Etwa für die Spaghettata vor der Herbstwanderung in den Susanne Ritterhaus Fin al Ponte alle Grazie giungevano i suoni del complesso jazz da noi invitato in occasione della serata-lancio del Comitato cultura che si è tenuta venerdì 05/06/2015. Al posto della calma cui invita normalmente la nostra biblioteca, la band con la sua musica attirava i visitatori dalla città per l'aperitivo. All'insegna di un fresco punch alle fragole abbiamo dato il la all'estate insieme ai membri, agli amici e ospiti della Comunità che seguivano la coinvolgente musica della band. Bevendo divertiti il punch rinfrescante e gustando golosamente le pietanze del buffet preparato con tanta cura, i presenti davano ben a vedere di come godessero la musica e il sole sul terrazzo e nell'attigua biblioteca. L'atmosfera di sole e caldo ha fatto da cornice a vivaci risate e a momenti scherzosi. Nelle pause fra un brano di musica e l'altro, il Comitato cultura, sotto la direzione della Signora Christiane Büchel e della Signora Susanne Ritterhaus e dei pastori Franziska Müller e Friedemann Glaser, ha presentato il concetto culturale che ci sarà dietro gli eventi e il programma per il prossimo semestre. Già l'ascolto delle presentazioni faceva venire voglia di segnarsi nelle liste dei CHIESA E CULTURA Aperitivo di lancio del Comitato cultura – 37 venerdì, 5 giugno 2015 KIRCHE UND KULTUR 38 Boboli Gärten im September oder für die Führung durch das ehemalige deutsche Viertel von Florenz im Oktober. Alle Teilnehmer konnten Ideen für weitere Unternehmungen an Pinnwände pappen und auch Punkte machen, welche der vorgestellten Events ihnen am besten gefallen würden. Die Besucher waren so kreativ, dass Unternehmungen für mindestens zwei Jahre geplant werden könnten. In dieser entspannten, von Büchern eingerahmten Atmosphäre konnten alle Gäste die Woche bei den Klängen der Jazzband ausklingen lassen und tanzend das erste richtig warme Sommerwochenende einläuten. 39 CHIESA E CULTURA partecipanti: p.es., in ottobre, per la spaghettata seguita dall'escursione autunnale al Giardino di Boboli o per la visita guidata attraverso quello che fu il quartiere “tedesco” di Firenze. Tutti i partecipanti potevano attaccare schede recanti idee per ulteriori iniziative sulle lavagnette e segnare quali degli eventi presentati incontrassero maggiore gradimento. I presenti sono stati così creativi e fantasiosi che le iniziative proposte venutesi a raccogliere bastano per un programma di almeno due anni. La rilassante cornice rappresentata dalla biblioteca e dai suoi libri, con la musica jazz dal vivo, ha fatto chiudere in bellezza la settimana – e il primo fine settimana estivo veramente caldo ha invitato al ballo. KIRCHE UND KULTUR 40 Die vier K’s der Mittwochsrunde: Gemeinschaft rund um Kinder, Küche, Kirche und Kultur Pfarrerin Franziska Müller Mit den Kindern ist es einstmals losgegangen: Da trafen sich junge Mütter und andere Frauen, die das Schicksal, die Arbeit oder die Liebe in den Großraum Florenz verschlagen hatte. Gerade wenn es um das Großwerden der Kinder ging, tat es gut, mit Menschen im Kontakt zu sein, die ähnliche Vorstellungen hatten wie man selbst – weil auch sie in den vertrauten Umständen groß geworden waren. So haben manche Frauen aus der Mittwochsrunde die Anfänge dieses ‚Herzstücks‘ unserer Gemeinde beschrieben. Damals gab es parallel zur Mittwochsrunde eine Kinderbetreuung, und die Mütter konnten einmal in Ruhe und in ihrer Muttersprache bereden, was ihnen wichtig war. Inzwischen sind die Kinder längst groß und haben oft schon eigene Kinder. Der Kreis der Frauen ist erhalten geblieben – bis heute treffen sie und viele neu dazugekommene sich, weil es gut tut, einen Ort des gegenseitigen Austausches zu haben. Die Treffen waren und sind, so sagen es viele, ein Highlight im Wochenablauf. Das wird auch daran deutlich, wie viele Mühen manch eine Teilnehmerin auf sich nimmt, um Mittwochnachmittags nach Florenz zu kommen. In der Regel gibt es zunächst einmal Tee und Kaffee und oft einen mitgebrachten Kuchen – etwas zu feiern gibt es fast immer. Bei den vielfältigen besonderen Angelegenheiten hat nach wie vor die ganze Gemeinde etwas von den Kochkünsten der Mittwochsrunde: angefangen vom Weltgebetstag über die Gemeindeversammlung bis zum Bazar und manch anderer Veranstaltung wird besprochen, wer was mitbringt, und es entsteht ein zum Schlemmen einladendes Buffet mit vielen Spezialitäten aus der alten und der neuen Heimat. In der Florentiner Ökumene sind wir Lutheraner nicht zuletzt wegen der Kochkünste der Mittwochsrunde als Mitveranstalter hoch begehrt. Pastora Franziska Müller È con i bambini che, a suo tempo, tutto ebbe inizio: le giovani madri e altre donne, che gli eventi della vita, il lavoro o gli affetti avevano fatto arrivare in terra fiorentina e toscana, si riunivano. In particolare quando si trattava della crescita e dell'educazione dei figli, faceva bene entrare in contatto con altre persone con concezioni vicine alle proprie – perché anche loro originarie di contesti culturali similari. In questo modo alcune delle donne del Gruppo del mercoledì hanno descritto la nascita di questo 'nucleo' accorato della nostra Comunità. A quel tempo, parallelamente alla riunione del Gruppo del mercoledì, veniva organizzato un gruppo per seguire i bambini, in modo che le madri potessero avere tempo e calma per parlare nella propria lingua madre con le altre donne delle cose che stavano a cuore. Nel frattempo i bambini di allora sono cresciuti, spesso hanno già figli propri. Il 'circolo' delle donne si è conservato – fino ad oggi esse, e molte nuove che si sono aggiunte al gruppo, si ritrovano perché si sentono a proprio agio ad avere un punto di riferimento per lo scambio reciproco. Gli incontri erano, e sono, a detta di molti, il momento saliente fra gli appuntamenti settimanali della Comunità. Ciò appare anche evidente dai sacrifici di tempo e logistici che svariate partecipanti fanno per venire a Firenze il mercoledì pomeriggio. Di norma, si inizia prima di tutto con un tè o un caffè e dolci fatti in casa – qualcosa da festeggiare c'è sempre. Anche nelle svariate occasioni particolari la Comunità beneficia delle arti culinarie del Gruppo del mercoledì: a partire dalla Giornata mondiale 41 CHIESA E CULTURA Le quattro tessere del mosaico del Gruppo del mercoledì: il ritrovo in comune con i bambini, la cucina, la chiesa e la cultura. KIRCHE UND KULTUR 42 Um die Gemeinschaft sowie die gemeinsame Sprache und Tradition zu stärken, war es von den Anfängen an üblich, die Treffen unter bestimmte Themen zu stellen. Mit den Lebensphasen der Mitglieder haben sich auch die Themen geändert: Erziehungsfragen traten in den Hintergrund, allgemeine Themen zur Lebenshilfe blieben erhalten – ebenso wie Themen, die den Horizont weiten, den Geist beflügeln und ungewohnte Einblicke bieten. So gab es im letzten Jahr neben dem gemeinsamen Hören auf Bachs Johannespassion und das Gespräch über eigenen Umgang mit Leid und Hoffnung einen Vortrag der baptistischen Diakonin für die Seelsorge im Florentiner Gefängnis, aus dem heraus sich eine spontane Hilfsaktion für Gefangene entwickelte. Neben dem Besuch einer Ausstellung mit computertechnisch aufbereiteten Projektionen zu Werken von van Gogh und des gemeinsamen Gedenkens an die Erlebnisse mit einer verstorbenen Teilnehmerin ging es um eine Einführung in gewaltfreie Kommunikation ebenso wie einen Vergleich einer Kindheit und Schulzeit in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland und in Italien. Eine vielfältige Palette – zusammengehalten durch das Wertschätzen der gemeinsamen Traditionen und der Sehnsucht nach dem Austausch mit Menschen, die, ähnlich wie man selbst, in verschiedenen Kulturen zuhause sind. Und spannend zu sehen ist es, was den Frauen der Mittwochsrunde für sich selbst und ihre Kinder und Enkel wert und teuer ist, was erhalten und gepflegt werden soll aus der altvertrauten Küche und Kirche und Kultur. 43 CHIESA E CULTURA di preghiera, in occasione dell'Assemblea annuale della Comunità, fino al Bazar natalizio e altri eventi di rilievo, il mercoledì si discute e si programma chi porta che cosa da casa – vengono così allestiti gli invitanti buffet con pietanze sia delle proprie terre di origine che della 'patria di adozione' (Toscana, Emilia-Romagna). Nel giro dell'ecumene fiorentina noi luterani siamo anche annoverati e 'richiesti' con la nostra partecipazione culinaria delle donne del Gruppo del mercoledì. Per rinforzare lo spirito dei ritrovi, la propria lingua di origine e le tradizioni, divenne abitudine, fin dagli inizi, di programmare gli incontri sempre all'insegna di particolari tematiche. Con le fasi generazionali delle partecipanti sono via via cambiati anche i temi proposti e dibattuti: gli argomenti sull'educazione dell'infanzia sono passati in secondo piano, le tematiche sulle questioni quotidiane e di ascolto reciproco sono rimaste – come anche argomenti che contribuiscano all'apertura di vedute, allo stimolo intellettuale e a conoscere cose poco note. È così che nell'ultimo anno, p. es., insieme all'ascolto di gruppo della Passione di S. Giovanni di Bach e a una discussione su come ognuno gestisce la sofferenza e la speranza, una conferenza della diacona battista responsabile per la cura delle anime nel carcere fiorentino ha fatto sorgere spontaneamente un'iniziativa di aiuto per i carcerati. In altre riunioni è stata visitata una mostra con proiezioni computerizzate multimediali su opere di Van Gogh, fatto un pomeriggio di ricordo di un'amica del gruppo scomparsa con racconti sulle cose vissute insieme a lei; un seminario di introduzione alla comunicazione non violenta, nonché un pomeriggio di storie d'infanzia e degli anni di scuola dei decenni scorsi a confronto fra Germania e Italia. Un'offerta ampia – tenuta insieme dalla valorizzazione delle tradizioni comuni e dal desiderio di scambio fra persone le quali, come ognuno di noi, sono di casa in culture differenti. È anche avvincente di vedere le cose che sono di valore e sono care alle donne del Gruppo del mercoledì per se stesse, i propri figli e nipoti, che cosa debba essere conservato e curato della cucina, chiesa e cultura di origine. RÜCKBLICK ANDACHT 44 Gemeindefest Pfarrerin Franziska Müller Am frühen Sonntagmorgen trafen sich am 21. Juni um 9.00 Uhr Autos aus Florenz und dem toskanischen Umland. Ihnen entstiegen – wohl noch etwas schlaftrunken – Menschen, die kurz darauf in einen Bus stiegen, dem dann am Florentiner Bahnhof weitere Passagiere zustiegen, auch sie teilweise bereits mit anderen Zügen aus der Umgebung von Florenz angereist. Der Bus brachte seine Insassen auf teilweise waghalsigen Strecken zu einer der vielen Kirchen rund um Sasso Marconi. Und dort waren schon seit Stunden Menschen aus nah aus fern beschäftigt, Essen für alle zu bereiten. Nach einem kurzen Willkommen und einem Staunen über den herrlichen Blick feierten wir miteinander Gottesdienst: Begleitet von Cello und Flöte, verstärkt und umrahmt durch den Chor, sangen wir fröhlich, wie es die Israeliten einst taten, als sie vor den Ägyptern gerettet waren. Und nahmen wahr, dass es gut tut, Gott zu loben und so wahrzunehmen, wofür man dankbar sein kann – auch, wenn der Weg durch die Wüste noch weit ist … ANDACHT CRONACA 45 Festa della comunità Pastora Franziska Müller La mattina presto, alle ore 9 del 21 giugno, convergono automobili da Firenze e dalle zone limitrofe. Ne scendono persone – ancora mezze assonnate – che salgono su di un autobus, sul quale poi, alla Stazione di S.M. Novella, salgono altri passeggeri, anche questi giunti dalle località intorno a Firenze, in treno. L'autobus ha quindi portato i passeggeri, percorrendo in modo temerario stradine di montagna, ad una delle tante chiese intorno a Sasso Marconi. Là c'erano, presenti già da varie ore, persone, a loro volta venute da lontano, che stavano preparando il pranzo per tutti. Dopo un breve saluto di benvenuto e l'ammirazione per il fantastico panorama, abbiamo celebrato insieme il culto: accompagnati dal violoncello e dal flauto, rinforzati e abbracciati dal coro, abbiamo RÜCKBLICK 46 Im Anschluss an den Gottesdienst wurde getafelt, geplauscht und weiter gesungen, gewandert, gestaunt und wieder gesungen, erzählt, gespielt und getanzt. Schön, dass wir einander haben! Die Gemeindegruppe aus der Emilia-Romagna hat ein Gemeindefest vorbereitet und durchgeführt, das Maßstäbe gesetzt hat: in kulinarischer wie landschaftlicher Hinsicht. Herzlichen Dank noch einmal allen, die aus dem ganzen Bereich zwischen Modena und Cesenatico mit Lebensmitteln, Instrumenten und viel Engagement angereist waren, um neben sich selbst auch dem ganzen Bus aus der Toscana einen wunderschönen Tag zu ermöglichen. Und einen besonderen Dank an Gerda und Brillantino Furlan, ohne die dieser Tag nicht möglich gewesen wäre. CRONACA 47 cantato con gioia, così come devono aver fatto un tempo gli israeliti quando furono tratti in salvo scampando agli egiziani, e compresero che fa bene lodare e sentire Dio, ed essere grati per questa esperienza – anche qualora il cammino attraverso il deserto sia ancora lungo ... Dopo il culto ecco il convivio, con tutti che hanno chiacchierato, continuato a cantare, chi è andato poi a passeggio, chi ha ammirato la festa e di nuovo cantato, chi ha fatto racconti, giocato e ballato. Bello veramente che sappiamo di esserci gli uni per gli altri! Il Gruppo comunitario dell'Emilia-Romagna ha preparato una Festa della Comunità ponendo livelli molto alti, difficili da imitare – sia per la buona cucina che per la cornice paesaggistica. Un cordiale ringraziamento a tutti coloro che dai territori fra Modena e Cesenatico si sono messi in viaggio con cibi, strumenti musicali e con tanto impegno hanno reso possibile una giornata bellissima, oltre che per se stessi, anche per il bus pieno di 'toscani'. Un ringraziamento particolare va anche a Gerda e Brillantino Furlan, senza di loro questa giornata non sarebbe stata possibile. RÜCKBLICK 48 Unsere Kirche am Lungarno Torrigiani – Musterbeispiel für ein einladendes Gotteshaus Pfarrerin Franziska Müller Weit über 100 Kirchengemeinden sind weltweit mit der EKD – der Evangelischen Kirche in Deutschland – verbunden. Von Deutschland aus werden dorthin in der Regel Pfarrerinnen und Pfarrer entsandt; viele der Stellen werden auch von ihr finanziert. Ziel ist es, deutschsprachigen evangelischen Christen im Ausland einen Ankerpunkt zu bieten, wo sie – für Tage oder Jahre fern der Heimat – Gleichgesinnte finden, die ihre Sprache sprechen und ihren Glauben teilen. Für die Gemeinden ist es oft keine einfache Aufgabe, gleichermaßen den inzwischen längst sesshaft gewordenen Einheimischen deutschsprachiger Herkunft, den Menschen, die wenige Monate bis Jahre vor Ort sind, und Urlaubern, die nur wenige Tage am Gemeindeleben Anteil nehmen können, das zu bieten, was sie sich von ihrer Kirche erwarten. So kommt es häufig zu eindeutigen Schwerpunktsetzungen der Gemeinde – entweder sie versteht sich als Gemeinde mit einer relativ stabilen Mitgliederstruktur, oder sie ist explizit mit Urlauberseelsorge betraut. Auch unsere Florentiner Kirchengemeinde ist fraglos eine Gemeinde, die durch und für die Gemeindemitglieder lebt, die in der Toskana, der Pastora Franziska Müller Più di 100 comunità e chiese evangeliche in tutto il mondo sono legate alla EKD – la Chiesa Evangelica in Germania (CEG). Dalla Germania vi vengono normalmente inviati pastore e pastori; molte sedi pastorali vengono anche finanziate dalla EKD. Lo scopo sta nell'offrire ai cristiani evangelici di lingua tedesca un punto fermo di riferimento dove – per giorni o anche per anni, lontani dal paese di origine – possano trovare persone che parimenti condividono la propria lingua e la propria fede. Per queste comunità evangeliche risulta spesso un compito arduo soddisfare le aspettative delle persone abituate in modi diversi nelle proprie chiese di provenienza: che si tratti di coloro che, di origine linguistica tedesca, sono ormai completamente naturalizzati all'estero, o di persone che si trattengono sul posto per pochi mesi o alcuni anni oppure oppure di vacanzieri che partecipano solo per alcuni giorni alla vita della comunità. Avvengono pertanto spesso delle scelte di indirizzo ben precise per una comunità – da una parte quella comunità che si identifica con un insieme relativamente stabile di membri, dall'altra parte quelle comunità che hanno una funzione esplicita di assistenza e cura delle anime per vacanzieri e turisti, la cosiddetta pastorale del turismo. Anche la nostra chiesa e Comunità di Firenze è senza dubbio una comunità che esiste grazie ai membri che risiedono stabilmente nelle regioni della Toscana, dell'Emilia Romagna e nel nord delle Marche, e che al tempo stesso svolge il suo servizio per questi membri. Al tempo stesso però la Chiesa Luterana con i suoi locali comunitari è situata soltanto a poche centinaia di metri dal Ponte Vecchio, ed è quindi così centrale che ogni giorno passano davanti ad essa centinaia di turisti di lingua tedesca. Il l'alto funzionario ecclesiastico Michael Schneider, referente della EKD per l'Europa del sud e il turismo, l'anno scorso ha conosciuto la nostra chiesa a Firenze. Durante la Conferenza delle pastore e dei pastori inviati dalla EKD nell'Europa del sud di quest'anno uno dei punti di 49 CRONACA La nostra chiesa sul Lungarno Torrigiani – un'esemplare e invitante casa di Dio RÜCKBLICK 50 Emilia Romagna und den nördlichen Marken heimisch geworden sind. Zugleich liegt nun aber unsere Kirche mit den angrenzenden gemeindeeigenen Räumen nur wenige hundert Meter von Ponte Vecchio entfernt solchermaßen zentral, dass täglich hunderte deutschsprachiger Touristen an ihr vorbei kommen. Oberkirchenrat Michael Schneider, Referent der EKD für Südeuropa und Tourismus, hat im letzten Jahr unsere Kirche in Florenz kennengelernt. Bei der diesjährigen Konferenz der EKD-Pfarrinnen und -Pfarrer in Südeuropa war die Erarbeitung der neuen Tourismuskonzeption einer der Schwerpunkte. Wesentlich für die Möglichkeiten, Touristen gerade auch jenseits ihres Alltags eine Chance zu bieten, mit dem Glauben in Kontakt zu kommen, seien ansprechende Gottesdienste, zentral gelegene Orte und eine ökumenische Weite der gastgebenden Gemeinde. Als Beispiel für eine ideale Lage führte Michael Schneider unsere Florentiner Kirche an. Wenn wir mit bedenken, welche hohe Qualität unsere Kirchenmusik – auch in den ‚ganz normalen‘ Sonntagsgottesdienste – bietet und wie unsere Gemeinde von je her ökumenisch offen lebt, können wir erahnen, welches Potential in unserer Arbeit liegt. Nun können wir uns natürlich fragen: „Was haben wir ‚Eingesessene‘ davon, wenn wir uns – zum Beispiel dadurch, dass wir uns auf den entsprechenden Internetseiten eintragen lassen, möglichst verlässlich Gottesdienstzeiten schaffen und sprachlich flexibel sind – als gastfreundlich erweisen?“ Ich denke, es ist wie bei jeder Einladung. Zunächst einmal macht es Arbeit, Gäste zu bewirten. Und doch, wenn man dann miteinander genießt, lacht und Erfahrungen teilt, merkt man oft, dass sich die Mühe lohnt. So könnte es auch in unserer Kirchengemeinde sein: Gottesdienste mit dem vollen Klang des durch eine Besuchergruppe verstärkten Gesangs, fröhliches Miteinander beim Kirchenkaffee danach oder dankbare Gäste bei den musisch-kulturellen Veranstaltungen unserer Gemeinde, die uns neu deutlich machen, welche Schätze wir zur Verfügung haben. Im September will sich der Kirchenvorstand bei einem Klausurtag weiterführende Gedanken zum Thema machen – zum Beispiel auch, ob wir unsere Kirche künftig zu gewissen Zeiten für interessierte Vorübergehende öffnen. 51 CRONACA dibattito è stata l'elaborazione di un nuovo concetto di pastorale del turismo. In tale contesto, al fine di dare la possibilità a turisti di entrare in contatto con la fede proprio al di fuori della propria quotidianità del paese di origine, risultano essenziali culti di qualità, luoghi di preghiera situati in modo centrale e un'ampia apertura ecumenica della comunità sul posto. Come esempio di una collocazione ideale Michael Schneider ha addotto la nostra Comunità di Firenze. Se pensiamo all'alta qualità con cui si propone ai visitatori la nostra musica di chiesa – anche in occasione dei culti delle domeniche 'normali' – e la grande apertura ecumenica della nostra Comunità, ecco che possiamo intuire il potenziale presente nel nostro lavoro. Certo, possiamo anche domandarci: “Che cosa ce ne viene a noi 'locali' se ci poniamo apertamente in modo ospitale – per esempio facendoci pubblicità sui siti internet adeguati, ponendo orari sicuri per i culti e presentandoci in modo multilingue?” Penso che sia come per ogni invito. All'inizio ospitare persone crea parecchio lavoro. Poi però, se lo stare insieme crea un senso di piacevolezza, ci divertiamo e condividiamo esperienze, ecco che ci accorgiamo che l'impegno ne valeva la pena. Potrebbe essere anche così nella Comunità della nostra chiesa: culti nei quali il canto degli inni è rinforzato e suona pieno per la presenza di un gruppo di visitatori, piacevoli conversazioni durante il caffè nella Sala della Comunità dopo il culto, oppure ospiti visibilmente grati per le iniziative musicali e culturali della nostra Comunità – che ci fanno capire quale patrimonio abbiamo a disposizione. A settembre il nostro Consiglio di Chiesa ha in programma, durante una seduta di ritiro, di dedicarsi ampiamente all'argomento – per esempio anche chiedendosi se sia il caso di aprire in futuro la nostra chiesa, ad orari stabiliti, per i visitatori di passaggio. AUSBLICK 52 Freizeitwochenende in Cesenatico Pfarrer Friedemann Glaser Wie kann die Sommerpause schöner ausklingen, als noch einmal am Meer mit netten Menschen zusammen zu sein? Deshalb lädt die Gemeindegruppe Emilia-Romagna am letzten Ferienwochenende (11.-13.09.15) zu einer Freizeit nach Cesenatico ein. Wir sind nahe am Strand in einem Hotel mit Vollpension untergebracht. Für Erwachsene kostet die Freizeit 80 Euro, für Kinder und Jugendliche ist die Teilnahme frei. Niemand soll aber aus finanziellen Gründen nicht an der Freizeit teilnehmen können. Sprechen Sie also bitte uns Pfarrer an, wenn Sie einen Zuschuss für das Wochenende brauchen. Anmeldeschluss war schon Mitte August, gerne können Sie aber im Pfarramt nachfragen, ob es noch freie Plätze gibt. Die Anreise organisiert jeder selbst. Thematisch wollen wir uns mit Dietrich Bonhoeffer beschäftigen, der vor 70 Jahren im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde. Viele kennen seine Gedichte, wie etwa „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Sein Leben im Widerstand gegen Hitler und seine Theologie können uns spannende Anstöße für heute geben. Daneben soll aber auch Zeit sein zum Gespräch miteinander, für Strandspaziergänge und Badevergnügen sowie für einen Ausflug in die Altstadt von Cesena. Übrigens war es Bonhoeffer, der gerade die Freundschaft als Geschenk Gottes verstanden hat. Die Wochenendfreizeit ist so eine Gelegenheit, alte Freundschafen wieder aufleben zu lassen und neue Freundschaftsbande zu knüpfen! Week-end per famiglie a Cesenatico 53 Pastore Friedemann Glaser EVENTI Come concludere in bellezza la pausa estiva se non ritrovandosi insieme ancora una volta al mare in piacevole compagnia? Per fare questo il Gruppo comunitario dell'Emilia-Romagna invita al campo estivo per famiglie a Cesenatico in occasione dell'ultimo week-end delle vacanze estive. Saremo sistemati vicino alla spiaggia in un albergo. Per gli adulti il costo del week-end è di 80 euro, per i bambini e i giovani la partecipazione è gratuita. Per nessuno eventuali motivi economici devono essere di ostacolo per poter prendere parte al week-end. Contattate per favore noi pastori se avete bisogno di supporto economico. La chiusura delle iscrizioni è stata già a metà agosto, però se contattate l'Ufficio pastorale vi informeremo volentieri se dovessero esserci ancora posti liberi. Il viaggio per arrivare deve essere organizzato in proprio. Come tema dei nostri incontri di discussione ci occuperemo del teologo Dietrich Bonheoffer, il quale fu giustiziato 70 anni fa nel campo di concentramento Flossenburg. Molti conoscono le sue poesie come p. es., “Mirabilmente protetti da forze buone”. La sua vita durante la resistenza contro Hitler e la sua teologia possono darci interessanti spunti per l'epoca attuale. Oltre a questo programma ci prenderemo anche il tempo per passeggiate lungo la spiaggia e per divertirci in acqua, come anche per un'escursione nel centro storico di Cesena. A proposito … è stato proprio Bonhoeffer che ha inteso l'amicizia come un dono di Dio. Il week-end adriatico è così un'occasione per far rivivere vecchie amicizie e farne di nuove! AUSBLICK 54 Herzliche Einladung zur Herbstwanderung – und zum Start einer Jungschar?! Pfarrer Friedemann Glaser Am Sonntag, den 20. September, ist es wieder so weit: Wir treffen uns zur Herbstwanderung der Kirchengemeinde und laden dazu ganz herzlich ein – besonders auch Familien mit Kindern. Wir beginnen um 11.30 Uhr mit einer Andacht in der Kirche. Um 12.30 Uhr gibt es dann ein gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal. Und um 14.00 Uhr ist Treffpunkt am Haupteingang des Boboligartens zu einem geführten Spaziergang durch die wunderschönen Anlagen hinter dem Palazzo Pitti. Bei der Führung wollen wir ein Entdeckerquiz für die Kinder anbieten und an ein paar Stellen auch Gedichte lesen von Autoren, die in Florenz gelebt haben, wie z. B. Rilke oder Hesse. Ein buntes Programm also, bei dem für alle etwas dabei ist! Wie im letzten Newsletter schon einmal angekündigt, wollen wir an diesem Tag auch überlegen, ob wir in unserer Gemeinde eine Jungschar anbieten können. Immer wieder werden wir gefragt, ob es bei uns auch ein Angebot für 6-12jährige Kinder und Jugendliche gebe. Wenn sich genügend Interessenten finden, starten wir gerne mit einer solchen Gruppe. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst alle Mädchen und Jungen, die Lust auf eine Jungschar haben, am 20. September bei der Herbstwanderung dabei sind (oder dass ihre Eltern sich vorher im Pfarramt melden). Dann können wir uns miteinander überlegen, wann wir uns treffen können, auf welches Programm ihr Lust habt und wer alles mitmacht. Wir freuen uns auf euch! Pfarrerin Franziska Müller und Pfarrer Friedemann Glaser Pastore Friedemann Glaser Domenica 20 settembre è di nuovo il momento: ci ritroviamo per l'escursione autunnale della Comunità alla quale invitiamo tutti con viva cordialità – in particolare anche le famiglie con bambini. Iniziamo alle ore 11.30 con una meditazione in chiesa. Alle ore 12.30 ci sarà un pranzo in comune nella Sala della Comunità. E alle ore 14.00 ci sarà il ritrovo all'ingresso principale del Giardino di Boboli per una passeggiata guidata attraverso gli splendidi spazi verdi dietro a Palazzo Pitti. Durante la visita guidata vogliamo fare un quiz di scoperta per i bambini e inoltre, in alcuni punti, leggeremo poesie di autori che hanno soggiornato a Firenze, come ad es. Rilke o Hesse. Un programma vario, dove ce n'è per tutti! Come già annunciato una volta nell'ultima Newsletter, vogliamo in questa giornata pensare se mettere in piedi nella nostra Comunità un Gruppojunior. A più riprese ci è stato chiesto se da noi ci fosse la proposta di un'attività per bambini e giovani dai 6 ai 12 anni. Se ci sarà un numero adeguato di interessati, inizieremmo volentieri un'attività di gruppo del genere. Pertanto è importante che possibilmente tutte le ragazze e i ragazzi che hanno voglia di formare un Gruppo-junior siano presenti il 20 settembre in occasione dell'escursione autunnale (o che i loro genitori si mettano in contatto prima con l'Ufficio pastorale). Così potremo pensare insieme quando incontrarci, di quali programmi avete voglia e chi vuole partecipare. Ci fa piacere se ci sarete! Pastora Franziska Müller e Pastore Friedemann Glaser EVENTI Invito cordiale per l'escursione autunnale 55 – Inizio formazione di un Gruppo-junior? AUSBLICK 56 Konfirmandenunterricht – miteinander auf dem Weg des Glaubens Pfarrer Friedemann Glaser und Pfarrerin Franziska Müller Nach einem Schnupper-Wochenende im Mai, an dem drei Jugendliche zwischen 11 und 13 Jahren teilgenommen haben und zwei weitere leider kurzfristig absagen mussten, geht es nun im September ‚richtig‘ los. Von Samstag, 19., bis Sonntag, 20. September, treffen sich die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Via dei Bardi. Wir beginnen am Samstag um 16.00 Uhr. Am Sonntag nehmen wir dann am Familienprogramm der Herbstwanderung mit einem speziellen Programm für Jugendliche teil. Das Ende wird gegen 17.00 Uhr sein. Wenn wir uns als Gruppe zusammengefunden haben, werden wir sehen, welche Interessen und Bedürfnisse im Blick auf Sprache, Orte und Zeiten (je nach Schulunterrichtsende) gegeben sind – einschließlich des Konfirmationstermins 2017. BIS ZUM SOMMER 2016 SIND FOLGENDE WEITERE TREFFEN DER KONFI-GRUPPE VORGESEHEN: 17.-18.10.2015 Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi 14.-15.11.2015 Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi 06.12.2015 Teilnahme und Mitarbeit beim Adventsbazar/partecipazione e preparativi per il Bazar natalizio 16.-17.01.2016 Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi Pastore Friedemann Glaser e Pastora Franziska Müller Dopo un week-end 'di assaggio' in maggio, al quale hanno partecipato tre giovani tra gli 11 e i 13 anni, e altri due che hanno dovuto disdire all'ultimo momento, a settembre si rincomincia 'sul serio'. Da sabato 19 a domenica 20 settembre le nuove confermande e i nuovi confermandi si incontreranno in via dei Bardi. Iniziamo sabato alle ore 16.00. Domenica poi parteciperemo al programma per famiglie dell'escursione autunnale con delle attività speciali per i giovani. La fine dell'incontro è previsto per le ore 17.00. Quando ci saremo 'sintonizzati' come gruppo, vedremo quali sono gli interessi e le necessità in relazione alla lingua, i luoghi di ritrovo, le date e i tempi (anche a seconda delle differenze scolastiche) – inclusa la data per la confermazione nel 2017. FINO ALL'ESTATE 2016 SONO PREVISTI I SEGUENTI INCONTRI DEL GRUPPO DEI CONFERMANDI 20.-21.02.2016 Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi 02.-03.04.2016 Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi 27.-29.05.2016 Teilnahme an der Gemeindefreizeit/partecipazione al campo della Comunità 18.-19.06.2016 Konfi-und Jugendwochenende sowie Gemeindefest/week-end dei confermandi e dei ragazzi e anche Festa estiva della Comunità 57 EVENTI Lezione di catechismo per i confermandi – insieme in cammino sulla via della fede AUSBLICK 58 Die Konfirmandenzeit ist eine besondere Zeit. In ihr soll den Heranwachsenden allem voran Lust auf Glaube und Glaubensgemeinschaft gemacht werden. Deshalb liegt uns an einem ausgewogenen Verhältnis von thematischer Arbeit und Gemeinschaftserfahrung. Lust und Zwang – das schließt sich gegenseitig aus und widerspricht auch dem Wesen des Glaubens. Auf der anderen Seite bedarf es einer Verbindlichkeit und Entscheidung zur Prioritätensetzung. Wenn in einer kleinen Gruppe einige nur dann dabei sind, wenn weder Familienfeiern noch Sportveranstaltungen oder Einladungen bei Freunden (so wichtig und schön alles sein mag) dagegen sprechen, wird sich weder thematisch noch im Miteinander der Gruppe ein roter Faden entwickeln können. Und auch das gehört zum Glauben, zu dem wir mit dem Konfirmandenunterricht einladen möchten: Dass er etwas ist, was in unserem Leben Bedeutung hat, Aufmerksamkeit und Pflege braucht. Wir möchten Möglichkeiten schaffen, wo unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben können, in welche Gemeinde sie sich hineinkonfirmieren lassen – und möchten Sie alle, die Sie an unserer Gemeinde Interesse haben, jetzt schon bitten, solche Begegnungsmöglichkeiten dadurch zu schaffen, dass auch Sie an gemeinsamen Veranstaltungen (wie beispielsweise der Herbstwanderung) teilnehmen. Die Jugendlichen, die Lust bekommen haben, sich auf diesen gemeinsamen Weg einzulassen, können sich gerne noch bis 15. September im Pfarramt melden. Auch Jugendliche, die noch nicht getauft sind, können gerne am Konfirmandenunterricht teilnehmen und sich mit ihm auf ihre Taufe vorbereiten. 59 EVENTI Il periodo di preparazione alla confermazione è un periodo particolare. In esso è importante che gli allievi sviluppino soprattutto voglia e interesse per la fede e per l'esperienza religiosa in comunità. Per questo ci teniamo particolarmente ad un buon equilibrio fra le attività a tema e l'esperienza di vita condivisa insieme. Voglia e obbligo – sono due cose che si escludono a vicenda e si contraddicono anche dal punto di vista dell'essenza della fede. D'altra parte un impegno e una scelta delle priorità sono pur necessari. Se in un piccolo gruppo alcune persone sono presenti soltanto quando non hanno in programma feste di famiglia o attività sportive (per quanto siano cose belle e importanti), sarà difficile sviluppare un filo conduttore comune e un interesse di gruppo per determinati temi. E anche questo è un aspetto della fede, alla quale vogliamo invitare nelle lezioni per i confermandi: la fede è qualcosa che nella nostra vita ha un significato, e che ha bisogno di attenzione continua e cura. Vogliamo anche permettere ai nostri confermandi di vedere dal vivo ed avere cognizione della Comunità nella quale verranno confermati – e, fin d'ora, preghiamo tutti voi che avete interesse per la nostra Comunità, di contribuire a creare occasioni di incontro p. es. partecipando agli eventi in programma (come per esempio l'escursione autunnale). Le giovani e i giovani che hanno voglia di percorrere questo cammino insieme possono senz'altro contattare l'Ufficio pastorale. Anche giovani che non siano stati ancora battezzati, possono volentieri prendere parte alle lezioni per i confermandi per prepararsi al battesimo. Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Florenz / Comunità Evangelica Luterana di Firenze Gemeindevorstand/Consiglio della comunità Jörn Lahr, Gemeindepräsident/Presidente della comunità Tel. 320 418 9289 [email protected] Franziska Müller, Pfarrerin/Pastora Tel. 331 940 3279 [email protected] Gerda Furlan, Gemeindegruppe/Gruppo Emilia Romagna Tel. 051 841 718 [email protected] Dott. Cesar Knebel, Schatzmeister/Tesoriere Tel. 335 872 6187 [email protected] Magdalena Richter Tel. 057 263 50 00 [email protected] Wiebke Alessandri Tel. 055 659 34 00 [email protected] Pfarramt/Parrocchia Pfarrerin/Pastora Franziska Müller Tel. 055 234 27 75 Pfarrer/Pastore Friedemann Glaser [email protected] Büro/Ufficio: Charlotte Köhler, Pfarramtssekretärin/Segretaria Tel. 055 234 27 75 Via dei Bardi 20, 50125 Firenze [email protected] Bürozeiten/Orari d'ufficio (Frau/Sig.ra Köhler): Mittwoch: 10-14 Uhr Kirche/Chiesa: Lungarno Torrigiani 11, 50125 Firenze Antje Andreini, Küsterin/Sagristana Tel. 055 234 25 82 Musik (Musikkomitee)/Comitato musicale: Via dei Bardi 20, 50125 Firenze Francesco Giannoni, Kantor Tel. 055 234 63 43/349 363 32 75 Loretta Baldi, Buchhalterin/Amministrativa Tel. 338 8380642 Conto corrente della Comunità/Bankverbindung der Gemeinde: Poste Italiane, Numero del conto/Kontonummer: 001024076331 IBAN: IT09 D076 0102 8000 0102 4076 331- BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX Herausgeber des Gemeindebriefes/Editore della Lettera della comunità: Der Kirchenvorstand. Erscheint alle drei Monate. Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe/Chiusura del prossimo numero: 6. November/novembre 2015 IL PROGETTO „LETTERA DELLA COMUNITA’“ É FINANZIATO CON L’OTTO PER MILLE DESTINATO ALLA CHIESA EV. LUT. IN ITALIA – CELI Das Redaktionskomitee ist dankbar für Beiträge zum Gemeindebrief./Il comitato redazionale ringrazia per i contriubuti. Es haben diesmal beigetragen/Hanno contribuito: Christiane Büchel, Giovanni Büchi, Susanne Ritterhaus, Francesco Giannoni, Margherita Da Ronco, Pfarrer Friedemann Glaser und Pfarrerin Franziska Müller Kalender/Calendario: Charlotte Köhler - Übersetzungen/Traduzioni: Christian Holtz Layout: Ina von Wentzky www.chiesaluterana-firenze.org