SETTEMBRE/DICEMBRE - SEPTEMBER/DEZEMBER
Comunità Evangelica Luterana di Firenze
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Florenz
AUSGABE/EDIZIONE: 2015
GEMEINDEBRIEF
LETTERA DELLA COMUNITÀ
CHIESA EVANGELICA LUTERANA IN ITALIA, CELI - ELKI EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE IN ITALIEN
EDITORIAL
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Liebe Leserinnen und Leser!
„Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß …“ – so beginnt das
Gedicht „Herbsttag“ von Rainer Maria Rilke. Wie war Ihr Sommer? Was
haben Sie in den Ferienmonaten erlebt? Mit diesem Gemeindebrief wollen
wir Sie wieder herzlich zurück im Alltag begrüßen und Ihnen zugleich Lust
machen auf das zweite Halbjahr in unserer Kirchengemeinde.
Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist das Verhältnis von Kirche und
Kultur. Dabei möchten wir vor allem auf die kulturellen Aktivitäten in unserer
Gemeinde blicken, angefangen von der Bibliothek, über die Kirchenmusik
und die bildende Kunst, bis hin zu den Plänen des Kulturkomitees, das
sich neu gefunden hat.
„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. / Wer jetzt allein ist,
wird es lange bleiben …“ – Rilkes Gedicht weiß darum, dass es Zeiten
im Leben gibt, in denen wir einsam und heimatlos sind. Wo wir im Herbst
nicht fröhlich Erntedank feiern können für das, was im Sommer gewachsen
ist. Schwierige Phasen, in denen wir uns neu orientieren müssen, schutzlos
mitunter.
Für mich ist Gemeinde ein Ort, an
dem wir uns gegenseitig Heimat
geben. Wo wir aufeinander achten,
damit niemand sagen muss: „Ich
habe keinen Menschen.“ So wäre
es schön, wenn sich gerade auch
bei den Kultur-Veranstaltungen
in unserer Kirche Menschen
zusammenfänden, die sonst wenig
Kontakt mit anderen haben.
Viel Freude beim Lesen wünscht
Ihnen, Pfarrer Friedemann Glaser
“Signore: è tempo . Grande era l'arsura …” – così inizia la poesia
“Giorno d'autunno” di Rainer Maria Rilke. Come è stata la vostra estate?
Cosa avete fatto nei mesi di vacanza? Con questa Lettera della Comunità
vogliamo salutarvi cordialmente nel vostro ritorno alla quotidianità e
al tempo stesso rendervi invitante la partecipazione nella Comunità nel
secondo semestre di quest'anno.
Il tema centrale di questo numero è il rapporto fra chiesa e cultura.
Con questo vogliamo dare uno sguardo soprattutto alle attività culturali
nella nostra Comunità, ad iniziare dalla biblioteca, la musica di chiesa e
le arti figurative, fino ai progetti del Comitato cultura che si è venuto a
costituire.
“Chi non ha casa adesso, non l'avrà. Chi è solo a lungo solo dovrà
stare, …” – La poesia di Rilke intende implicitamente che ci sono periodi
della vita che passiamo in solitudine e nei quali ci sentiamo privi di un
ancoraggio. Per esempio se in autunno non ci riesce facile festeggiare il
Ringraziamento per le messi estive. Fasi difficili nelle quali siamo costretti
a riprendere un nuovo orientamento, talvolta indifesi.
Per me la Comunità è un luogo
nel quale ci diamo reciprocamente
il senso di trovarci a casa. Dove
abbiamo attenzione per gli altri,
cosicché nessuno debba dire:
“Non ho nessuno.” Sarebbe bello
se proprio in occasione delle
iniziative culturali della nostra
chiesa si ritrovassero persone
che normalmente hanno pochi
contatti con altri.
Vi auguro una piacevole lettura.
Pastore Friedemann Glaser
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EDITORIALE
Care lettrici e cari lettori!
ANDACHT
4 „Wäre Jesus bei facebook?“ –
Nachdenkliches zu unserer
Kommunikationskultur
Pfarrerin Franziska Müller
„Wäre Jesus bei Facebook?“ – „Selbstverständlich!“, sagen die einen.
Schließlich würde ein Menschenfischer wie Jesus auch heute alle
verfügbaren Möglichkeiten nutzen, seine frohe Botschaft zu verbreiten.
Er würde - ähnlich wie der Dalai Lama oder der Papst - einen eigenen
Internetauftritt haben, vielleicht ein eigenes Twitter-Konto und sicher
auch eine Seite bei Facebook.
„Selbstverständlich nicht!“, sagen die anderen. Denn niemandem wäre
der Wert der Stille bewusster als einem spirituellen Lehrer wie Jesus.
Deshalb zog er sich seiner Zeit 40 Tage in die Wüste zurück und sicher
würde er auch heute nicht ständig auf sein Handy starren oder im
Internet surfen. Für ihn läge das Seelenheil wohl eher in der Offline-Zeit
Und statt eine Facebook-Seite zu starten, würde er wahrscheinlich ein
Entwöhnungsprogramm für Internetsüchtige anbieten. …
Wer kann heute schon auf die Mittel der Kommunikation verzichten,
wenn er ein wichtiges Anliegen hat?… Nirgendwo findet sich eine
Gemeinde schneller zusammen als im Netz. Andererseits ist gerade
die Fülle der elektronisch verfügbaren Information längst auch zu
einer Belastung geworden, und das moderne Gefühl des dauernden
Gestresstseins hat nicht zuletzt damit zu tun, dass wir angesichts der
vielfältigen Kommunikationskanäle ständig den Eindruck haben, etwas
zu verpassen. …“
So beginnt ein Beitrag
bei NDR-Kultur über die
Sehnsucht nach Ruhe
und Transzendenz in der
Pastora Franziska Müller
“Gesù sarebbe su Facebook?” – “Ovviamente!” dicono gli uni. In definitiva
un “pescatore di persone” come Gesù utilizzerebbe anche al giorno d'oggi
tutti i mezzi possibili per diffondere la sua Buona Novella. Avrebbe –
similmente al Dalai Lama o al Papa – una propria presenza in Internet,
forse anche un proprio account su Twitter e sicuramente anche una pagina
su Facebook.
“Ma no di sicuro!”, direbbero altri. Perché nessuno più di Gesù, come
maestro spirituale, sarebbe consapevole del valore del silenzio. Per
questo a suo tempo lui si ritirò per 40 giorni nel deserto, e sicuramente
al giorno d'oggi non starebbe a fissare di continuo il suo cellulare o a
navigare in Internet. Per lui la salute dell'anima si troverebbe piuttosto
nel tempo passato offline, e, invece di lanciare una pagina su Facebook,
sarebbe probabilmente lì a proporre un programma di recupero per gli
Internet-dipendenti ...
Chi oggi rinuncia ormai ai mezzi di comunicazione se ha a cuore una cosa
importante? … Da nessun altra parte i componenti di una Comunità riescono
a entrare in comunicazione fra di loro così velocemente come nella rete.
D'altra parte l'abbondanza dell'informazione disponibile elettronicamente
sta diventando anche un sovraccarico – lo stress continuo che sembra
contraddistinguere i tempi moderni, del resto, è dovuto al fatto che, con
tutti i canali di comunicazione a disposizione, abbiamo continuamente
l'impressione di perderci qualcosa, notizie, aggiornamenti ...
Così è iniziata una trasmissione del canale culturale della Radiotelevisione
tedesca NDR sul desiderio di tranquillità e di trascendenza nella società
della comunicazione. La domanda su come Gesù si potrebbe comportare
con la comunicazione oggi mi ha colpito, perché in ultima analisi anche
io vorrei, con quello che faccio – come persona, come cristiana, come
pastora – seguire in qualche modo quanto Gesù ci ha insegnato con la
sua quotidianità.
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MEDITAZIONE
"Gesù sarebbe su facebook?"
- Riflessioni sulla cultura della
comunicazione odierna
ANDACHT
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Kommunikationsgesellschaft.
Die
Frage
nach
Jesu
Kommunikationsverhalten heute hat mich berührt, denn schließlich
möchte auch ich in dem, was ich – als Mensch, als Christ, als Pfarrerin
– tue, dem nachkommen, was Jesus uns vorgelebt hat.
Zusammen mit vielen anderen bemühen wir uns, über den Gemeindebrief,
den Newsletter und ab September auch verstärkt über die Internetseiten
der Gemeinde und der ELKI Jesu frohe Botschaft zu verbreiten – und so
auch mit Menschen im Kontakt zu sein, denen wir nicht wöchentlich
oder zumindest monatlich begegnen. Zugleich laden wir ein dazu,
eben miteinander in Kontakt zu kommen, sich zur einer oder anderen
Veranstaltung zu treffen, in der Hoffnung, dass die Menschen, die sich
dort begegnet sind, dann mit dem Gefühl heimfahren, dass sich der Weg
gelohnt hat, und mit der Sehnsucht, bald einmal wiederzukommen.
Der Beitrag im NDR-Kulturprogramm endet mit den Worten: „Wäre
Jesus also bei Facebook? - Kann schon sein, dass er das elektronische
Netzwerk nutzen würde, um seine Botschaft zu verbreiten. Doch … er
würde sich davon nicht seinen Tagesablauf diktieren lassen, sondern
darauf achten, dass ihm genügend Zeit für echte Resonanzerlebnisse
bleibt. Und er würde mit Sicherheit nicht vergessen, dass am Ende nicht
die Zahl der Onlinefreunde und ‚Follower‘ entscheidend ist, sondern der
persönliche Kontakt zu anderen Menschen und die Frage, wie sehr man
deren Herz berührt.
Das klingt banal – wie ein klares ‚JAIN‘ zu unseren Bemühungen, über
die verschiedenen Formen von Öffentlichkeitsarbeit gute Arbeit zu
leisten, seien es unsere Aktivitäten im Internet oder in der Florentiner
(und Bologneser) Kulturszene.
Doch macht es mir deutlich, wie wesentlich es ist, als Gemeinde wie
als Einzelne zu hinterfragen, warum wir etwas tun, und uns bewusst
zu werden und zu bleiben, dass unser gemeindliches Miteinander dann
gelingt, wenn Herzen berührt sind; ja, dass unser Leben darauf hinzielt,
uns berühren zu lassen, so, wie es der Monatsspruch der ökumenischen
Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen für diesen September uns nahe legt:
Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht
ins Himmelreich kommen. (Mt 18,3)
In diesem Sinne wünsche ich uns allen berührende Begegnungen – hier
in der Gemeinde und anderswo!
7
MEDITAZIONE
Insieme a molti altri ci
impegniamo, mediante la
Lettera della Comunità, la
Newsletter e, da settembre,
anche maggiormente tramite
la pagina web della Comunità
e della CELI, a diffondere la Buona Novella di Gesù – e ad essere così
in contatto con le persone con le quali non riusciamo a vederci ogni
settimana o ogni mese. Al tempo stesso vogliamo invitare ad entrare in
contatto gli uni con gli altri, ad incontrarsi per il tale o talaltro evento,
nella speranza che le persone che si sono ritrovate in quell'occasione
tornino a casa con l'impressione che valeva la pena di mettersi in
movimento – e con la voglia di ritornare presto.
La trasmissione culturale della Radio-TV NDR termina con queste
parole: “Allora, Gesù sarebbe su Facebook? Potrebbe anche essere che lui
utilizzerebbe il network digitale per diffondere il suo messaggio. Però …
non farebbe dipendere lo svolgimento della propria giornata dai media,
bensì farebbe attenzione che gli rimanesse tempo a sufficienza per gli
eventi vissuti della vita reale. E sicuramente non dimenticherebbe che in
ultimo non conta il numero degli 'amici' online e dei 'follower' – bensì il
contatto personale con gli altri e quanto intensamente vengono toccati
l'anima e il cuore.”
Suona banale – è come se fosse un forte 'NÌ' nei confronti dei nostri
sforzi per un buon lavoro di relazioni esterne e verso la cittadinanza, sia
che si tratti delle nostre attività su Internet che del lavoro culturale nel
contesto fiorentino (e bolognese).
Ma mi chiarisce anche una cosa essenziale: è importante che ci chiediamo
sempre, come Comunità e come singoli, perché facciamo una cosa e anche
di essere consapevoli che l'esperienza comunitaria riesce sempre qualora le
cose ci toccano nel cuore. Si, proprio così, che la nostra vita ha anche come
obiettivo di lasciarci coinvolgere nel cuore, come ci propone il versetto
mensile della Società ecumenica per la Lettura Biblica tedesca (ÖAB) per
questo settembre «In verità vi dico: se non cambiate e non diventate
come i bambini, non entrerete nel regno dei cieli» (Matteo 18,3).
In questo senso auguro a tutti noi 'toccanti' incontri – qui nella Comunità
e altrove!
KIRCHE UND KULTUR
8 Kirche und Kultur – ein spannendes und
spannungsreiches Verhältnis
Pfarrer Friedemann Glaser
Kirche und Kultur – uns unter diesen beiden Aspekten unser Gemeindeleben
anzuschauen, haben wir uns für diesen Gemeindebrief zur Aufgabe
gemacht. Vom Ursprung des Wortes her ist all das Kultur, was Menschen
hervorbringen, die sich so vom instinktgeleiteten Verhalten der Tiere
unterscheiden. Kultur ist vom lateinischen ‚colere‘ (pflegen, ausbilden,
urbar machen) abgeleitet. In diesem weiten Sinne des Wortes ist alles
das, was wir tun, eine Kulturleistung – vom Kochen des Mittagessens bis
zum Schreiben eines Gedichtes.
Kirche gibt es also nie im „luftleeren Raum“, sondern sie trifft immer
schon auf einen kulturellen Rahmen, in dem sie Gestalt gewinnt und
zu dem sie sich verhalten muss. Ein griechisch-orthodoxer Gottesdienst
mit seiner über 1200 Jahre alten Liturgie unterscheidet sich deshalb
grundlegend vom Gottesdienst einer afrikanischen Einwanderergemeinde
mit seinen englischen Lobpreisgesängen – und doch ist beides Kirche!
Von Anfang an stand das Christentum in Auseinandersetzung mit der
Kultur der Länder und Gesellschaften, in die hinein es sich ausbreitete.
Entstanden war die Kirche doch aus der kleinen jüdischen Gruppe, die sich
um den Wanderprediger Jesus von Nazareth gebildet hatte. Nach dessen
Tod und Auferstehung ging Paulus, der Völkerapostel, auf
Missionsreise in viele Länder des damaligen römischen
Reiches und suchte nach Anknüpfungspunkten für den
christlichen Glauben in den verschiedenen Kulturen
– am bekanntesten ist seine Predigt auf dem Areopag
(Apostelgeschichte 17,16-34), wo er die Athener auf den
Altar anspricht, der „dem unbekannten Gott“ geweiht ist.
Gleichzeitig wird hier aber auch etwas von der Spannung
zwischen Kultur und Kirche deutlich: Denn als Paulus die
Auferstehung Jesu von den Toten verkündigt, wird er
ausgelacht. Das Kernstück unseres Glaubens passte nicht
in das Weltbild der griechischen Philosophen.
Immer wieder in der Geschichte des Christentums sehen
Pastore Friedemann Glaser
Chiesa e cultura – dare uno sguardo alla nostra Comunità sotto questi due
aspetti è quello che ci siamo proposti come tema di questo numero della
Lettera della Comunità. Dal punto di vista del termine, è cultura tutto ciò
che viene generato dagli esseri umani, i quali si distinguono in questo
dal comportamento degli animali guidati dall'istinto. 'Cultura' deriva dal
latino 'colere' (curarsi di, formare nel senso di educare, coltivare). In
questo senso più ampio, tutto quello che facciamo è un atto culturale –
dal cucinare il pranzo fino alla scrittura di una poesia.
'Chiesa' non esiste quindi mai come una cosa sospesa nel “vuoto”, bensì
si colloca da sempre in un contesto culturale con il quale deve interagire
e nel quale essa assume la propria immagine ed essenza. Un culto grecoortodosso con la sua liturgia antica di 1200 anni si distingue nettamente
dal culto in una comunità di immigrati africani con i loro inni in lingua
inglese – tuttavia entrambe le cose sono 'chiesa'!
Fin dall'inizio il cristianesimo si poneva in discussione con la cultura dei
paesi e delle società nell'ambito delle quali si andava diffondendo. In
fondo la chiesa, la comunità ecclesiale, si è formata dal piccolo gruppo
giudeo intorno al predicatore itinerante Gesù di Nazareth. Dopo la morte
e resuscitazione di Gesù, Paolo, l'apostolo dei popoli, si mise in viaggio
di missione verso tutti i paesi dell'allora Impero romano cercando di
individuare i punti di contatto per la fede cristiana nelle varie culture –
fra le sue predicazioni, la più famosa rimane quella dell'Areopago (Atti
degli Apostoli 17, 16-34), nella quale si rivolge agli ateniesi in merito
all'altare consacrato al “Dio ignoto”. Contemporaneamente qui si profila
anche già qualcosa della caratteristica
tensione fra cultura e chiesa: quando
Paolo annuncia la resurrezione di Gesù
dai morti, viene deriso. Il nocciolo
della nostra fede non si inseriva nella
visione del mondo dei filosofi greci.
Nella storia del cristianesimo vediamo
9
CHIESA E CULTURA
Chiesa e cultura – un rapporto
interessante ricco di tensione
KIRCHE UND KULTUR
10
wir dieses spannende und zugleich spannungsreiche Verhältnis zwischen
Kirche und Kultur: Undenkbar wäre zum Beispiel die Reformation Martin
Luthers ohne den Humanismus. Die Rückbesinnung auf die Wurzeln
unserer Kultur in der Antike veranlasste etwa den Humanisten Erasmus
von Rotterdam, ein Neues Testament in seiner Ursprache Griechisch
herauszugeben. Es diente dann Martin Luther als Grundlage für seine
deutsche Übersetzung, das sogenannte „Septembertestament“. Zugleich
aber waren Erasmus und andere Humanisten zutiefst vom Guten im
Menschen überzeugt, während Martin Luther die menschliche Natur
aufgrund des Sündenfalls sehr viel kritischer sah: Ohne die Erlösung
durch Jesus Christus sind wir nicht fähig, Gutes zu tun. Es ist ein
hochinteressantes Thema, wie die Reformation einerseits Ideen der
Renaissance aufgreift und andererseits sich auch klar von ihr abgrenzt.
Für den Protestantismus in Deutschland bedeutet der 1. Weltkrieg
einen entscheidenden Einschnitt im Verhältnis von Kirche und Kultur.
Evangelische Kirche und preußischer Obrigkeitsstaat waren aufs Engste
verbunden – man sprach von der Ehe zwischen „Thron und Altar“. Die
Pfarrerschaft war überwiegend deutschnational, antisozialistisch,
antidemokratisch und antipazifistisch. Für einen Großteil der
evangelischen Kirche bedeutete deshalb die Niederlage von 1918 und
die Weimarer Republik eine geistige und religiöse Katastrophe. Erst
einer jüngeren Theologengeneration, die die Schrecken des 1. Weltkriegs
zum Teil selbst als Soldaten erlebt hatten, gelang hier ein Umdenken
– prägend für diese sogenannte „Dialektische Theologie“ wurden Karl
Barth, Paul Tillich oder etwas später auch Dietrich Bonhoeffer. Sie
betonten den totalen Unterschied zwischen menschengemacher Religion
und von Gott geschenktem Glauben – „Kulturprotestant“ wurde zum
Kampfbegriff gegen eine Kirche, die sich zu sehr mit der „Leitkultur“
ihrer Zeit verbunden hatte.
Damit schlug freilich das Pendel in die entgegengesetzte Richtung aus.
Evangelische Kirche und Theologie verabschiedeten sich über Jahrzehnte
aus der Diskussion mit Kunst und Wissenschaft. Erst im Gefolge der
68er-Bewegung wurde wieder deutlich, dass wir unseren Glauben in der
Auseinandersetzung mit der herrschenden Kultur unserer Gesellschaft
bewähren müssen – positiv etwa, indem wir z. B. wahrnehmen, wie
viel religiöse Themen in der bildenden Kunst behandelt werden. Kritisch
11
CHIESA E CULTURA
come questo rapporto interessante e al tempo stesso ricco di tensione fra
chiesa e cultura è ricorrente: p. es. la Riforma di Martin Lutero sarebbe
impensabile senza l'Umanesimo. Il ritorno alle radici della nostra cultura
nell'antichità portò l'umanista Erasmo da Rotterdam a pubblicare un
Nuovo Testamento in lingua originaria, in greco. Fu questa versione
che servì come base a Martin Lutero per la sua traduzione in tedesco
del Vangelo, il cosiddetto “Testamento di settembre”. Al tempo stesso
però Erasmo e gli altri umanisti erano profondamente convinti del bene
presente nell'essere umano, per contro Martin Lutero vedeva la natura
umana in modo molto più critico a causa della caduta nel peccato:
senza la liberazione tramite Gesù Cristo non siamo in grado di operare
nel bene. È un tema interessantissimo come la Riforma riprenda da una
parte le idee del Rinascimento ma dall'altra delinei nettamente il proprio
distacco da esso.
Per il protestantesimo in Germania, la Prima Guerra Mondiale rappresenta
un inciso netto nel rapporto fra chiesa e cultura. La Chiesa evangelica e
lo stato autoritario prussiano erano strettamente uniti – non a caso la
metafora del “connubio fra trono e altare” in uso all'epoca. La corporazione
dei pastori era in maggioranza nazionalista, antisocialista, antidemocratica
e antipacifista. Per un'ampia parte della Chiesa evangelica la sconfitta
bellica del 1918 e l'avvento della Repubblica di Weimar equivaleva ad una
catastrofe culturale e religiosa. Ci volle una nuova generazione di teologi,
quelli che avevano vissuto di persona come soldati gli orrori della Prima
Guerra Mondiale, per arrivare a spezzare i vecchi schemi mentali – fra i
teologi più influenti della nuova cosiddetta “Teologia dialettica” ci furono
Karl Barth, Paul Tillich e poco più tardi anche Dietrich Bonhoeffer. Essi
sottolineavano la completa differenza fra la religione come cosa istituita
dagli umani e la fede donata da Dio – il termine “protestante culturale”
stava a designare quei protestanti che si opponevano in modo militante
ad una chiesa che troppo si era fatta coinvolgere dalla cultura dominante
(“Leitkultur”) del proprio tempo.
Ecco pertanto che assistiamo ad un contraccolpo culturale nell'ambito
protestante. La chiesa e la teologia protestanti si allontanarono per
decenni dal confronto con l'arte e la scienza. Solo a seguito dei movimenti
del 1968 divenne di nuovo chiaro che dobbiamo sempre mettere la nostra
fede sul banco di prova nel confronto con la cultura dominante della
KIRCHE UND KULTUR
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Kulturkomitee – ein Anfang ist gemacht
Pfarrer Friedemann Glaser
Manchmal bringt eine gute Idee etwas ins Rollen. Da gibt es in der
evangelisch-lutherischen Kirche eine gut bestückte Bibliothek, vor
allem mit deutscher Literatur, aber sie wird nur wenig frequentiert. Das
ist schade. So dachte auch Frau Bruns, die unserer Kirchengemeinde
seit Langem verbunden ist. Als ein runder Geburtstag ins Haus stand,
wünschte sie sich deshalb keine Geschenke, sondern eine Spende, mit
deren Hilfe unsere Bibliothek bekannter gemacht werden sollte. Am
Ende kam eine beachtliche Summe zusammen. Herzlichen Dank an dieser
Stelle noch einmal an Frau Bruns für die gute Idee und allen Gebern für
ihre Großzügigkeit!
Bei der Gemeindeversammlung am 22. März wurde
dann beschlossen, ein Kulturkomitee einzusetzen,
das ein Konzept erarbeiten sollte, wie die Bibliothek
einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden
könnte. Christiane Büchel, Susanne Ritterhaus und
wir als Pfarrersehepaar bilden im Augenblick dieses
Kulturkomitee, sind aber offen für weitere Mitarbeitende
mit guten Ideen und der Bereitschaft, sich für deren
Verwirklichung zu engagieren. Denn schnell wurde in
der Arbeitsgruppe deutlich, dass die Bibliothek nur
dann bekannter werden kann, wenn mehr Menschen sie
überhaupt wahrnehmen. Dazu aber muss man die Leute
Comitato cultura – la prima pietra è
stata posata ...
Pastore Friedemann Glaser
Alle volte una buona idea mette in movimento qualcosa. C'è, alla Chiesa
Luterana, una biblioteca ben dotata, soprattutto di letteratura tedesca,
ma che viene frequentata poco. Peccato. È anche quello che pensava la
Signora Bruns, da molto tempo legata alla nostra Comunità. Quando stava
per approssimarsi un suo compleanno 'tondo', lei espresse il desiderio di
non ricevere regali, ma che venisse fatta una colletta da utilizzare per
far conoscere meglio la biblioteca. Alla fine è stata radunata una somma
notevole. Ancora un cordiale grazie alla Signora Bruns per la sua ottima
idea e a tutti i donatori per la loro
generosità!
Nell'Assemblea annuale della Comunità
del 22 marzo venne poi deliberato
di istituire un Comitato cultura, che
si occupasse dello sviluppo di un
concetto per presentare la biblioteca
ad un pubblico più ampio. Christiane
Büchel, Susanne Ritterhaus e noi
come pastori siamo attualmente
i componenti di questo Comitato
cultura, siamo però aperti a nuovi
collaboratori che vogliano impegnarsi
13
CHIESA E CULTURA
nostra società – p. es. positivamente qualora ci accingiamo a recepire
quanti temi religiosi vengono trattati dalle arti figurative. Ma anche
criticamente qualora, come p. es. in campo medico, non si rispettino più
i confini della vita e gli esseri umani vogliono sostituirsi al Creatore. Per
noi come cristiane e cristiani il rapporto fra chiesa e cultura rimane una
sfida continua, per quale possiamo sentirci esortati dall'Apostolo Paolo:
“Esaminate ogni cosa, tenete ciò che è buono” (1 Tessalonicesi 5, 21).
KIRCHE UND KULTUR
14
in die Via de‘ Bardi, 20, bringen und Veranstaltungen anbieten, durch
die Aufmerksamkeit für unsere Bücher erreicht wird. Ein guter Start: der
Aperitivo mit Livemusik am 5. Juni in den Bibliotheksräumen.
Von vier Zielen lässt sich das Kulturkomitee in seiner Arbeit leiten:
1.Wir wollen Begegnungsmöglichkeiten für Menschen schaffen.
2.Wir wollen durch unsere Veranstaltungen unsere Bibliothek bekannter
machen.
3.Wir wollen, dass Menschen unsere evangelisch-lutherische Gemeinde
wahrnehmen.
4.Wir wollen mit unserem Angebot den Dialog zwischen Kultur und
Kirche fördern.
Viele Anregungen wurden am 5. Juni gesammelt, die wir im Kulturkomitee
gerne aufgreifen möchten. Konkret geplant sind im Augenblick vier
Veranstaltungen:
• Bei der Herbstwanderung am 20. September werden wir eine Führung
durch die Boboligärten haben. Zum einen soll das ein Angebot
speziell auch für Familien mit Kindern sein. Zum anderen wollen wir
an verschiedenen Stellen Gedichte lesen, unter anderem von Rainer
Maria Rilke.
•Bettina Schindler wird uns am 23. Oktober durch das abendliche
Viertel San Nicolò führen. Anschließend treffen wir uns zum Aperitivo
im Gemeindehaus und lesen Beschreibungen des alten Florenz, z. B.
von Isolde Kurz.
•
Beim Adventskranzverkauf am 28.
November wollen wir Literarisches zu
Advent und Weihnachten zum Besten
geben – verbunden wie in jedem Jahr mit
Kaffee und Kuchen.
• Und am 8. Januar 2016 wollen wir dann
eine Feuerzangenbowle machen und den
gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann
zeigen.
Wir als Kulturkomitee hoffen, dass Ihnen
unser Angebot Spaß macht. Wir freuen uns,
Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung
begrüßen zu können!
15
CHIESA E CULTURA
con buone idee e la propria disponibilità per la realizzazione degli
scopi del Comitato. Presto al nostro gruppo di lavoro divenne chiaro
che la biblioteca potrà acquisire notorietà solo se aumenta il numero
di persone che ne prendono conoscenza. Per questo però è necessario
invitare la gente in Via dei Bardi 20 e proporre delle iniziative che
destino la curiosità per i volumi e i contenuti della biblioteca. Un buon
inizio è stato l'aperitivo con musica dal vivo, il 5 giugno scorso nei
locali della biblioteca.
Il Comitato Cultura vuole farsi guidare nel proprio lavoro da quattro
indirizzi:
1.Vogliamo creare occasioni di incontro fra persone.
2.Vogliamo far conoscere di più la nostra biblioteca mediante le nostre
iniziative ed eventi.
3.Vogliamo che il pubblico possa conoscere la nostra Comunità
evangelica luterana.
4.Vogliamo con le nostre proposte e iniziative promuovere il dialogo fra
cultura e chiesa.
Il 5 giugno sono state raccolte molte proposte che vogliamo riprendere
in considerazione nel Comitato cultura. Concretamente, allo stato
attuale, sono in programma quattro eventi:
• In occasione dell'escursione autunnale del 20 settembre ci sarà una
visita guidata attraverso il Giardino di Boboli. In parte la proposta
vuole essere rivolta in modo particolare per le famiglie con bambini,
ma vogliamo anche effettuare in vari luoghi del Giardino di Boboli
letture di poesie, tra le altre anche quelle di Rainer Maria Rilke.
• Bettina Schindler ci guiderà il 23 ottobre per una serata attraverso il
Quartiere di San Nicolò. Dopo la visita ci ritroveremo per un aperitivo
nella sede della Comunità per la lettura di descrizioni della vecchia
Firenze, p.es. di Isolde Kurz.
• Durante la vendita delle corone d'Avvento, il 28 novembre, vogliamo
presentare brani letterari e poesie sull'Avvento e sul Natale – insieme,
come ogni anno, a caffè e dolci.
L'8 gennaio 2016 vogliamo organizzare un incontro per un punch
particolare, per così dire, in versione invernale: una “Feuerzangenbowle”,
dall'omonimo film tratto dal romanzo di Hans Reimann e Heinrich Spoerl
che sarà proiettato per l'occasione.
KIRCHE UND KULTUR
16 Einblick in unsere Bibliothek –
Interview mit Christiane Büchel
1. Wie groß ist der Bücherbestand unserer Bibliothek im Augenblick
und wer macht zur Zeit im Team der Bibliothek mit? Woran arbeiten
Sie gerade vor allem?
Gerade heute haben wir die Datenbank, in die alle Bücher unserer
Bibliothek aufgenommen werden, auf den neuesten Stand gebracht.
Demnach haben wir 2300 registrierte Bücher. Rund 350 alte Bücher
wurden in diesen Monaten unter der wertvollen Mithilfe von Vannozza
Corsini ausgesondert. Fast 500 Kinder- und Jugendbücher kamen neu
dazu: Sie wurden von Jenny Storch und Meike Licht in die Datenbank
eingearbeitet, eine mühevolle Arbeit, die sehr viel Konzentration und
Präzision verlangt, und langfristig angelegt ist. Mit den vielen neuen
Titeln aus dem Kinder- und Jungendsektor, der von Gudrun Bettazzi
bibliothekarisch betreut wird, verschiebt sich natürlich das Profil unserer
Bibliothek, was augenfällig wird, wenn man in die Via de' Bardi kommt:
Hohe Regale voller bunter Kinderbücher zeugen von der Neuorientierung
der Bibliothek.
Nun gilt es natürlich, die Bücher zu den Lesern zu bringen. Zunächst
möchten wir innerhalb der Gemeinde für mehr Interesse werben, und
auch den Gemeindegruppen in Pisa und Bologna die Möglichkeit geben,
an unsere Bücher zu gelangen – mir schwebt eine Art Fernleihe vor, bei
der die Bücher via Mail bestellt werden, und dann vielleicht anlässlich
der Gottesdienste vor Ort übergeben werden könnten.
2. Woher kommen all diese Bücher?
Unsere Bibliothek lebt in der Hauptsache von privaten Bücherstiftungen,
die nach Eingang gesichtet und gegebenenfalls in den Festbestand
übernommen werden. Aber auch Neuanschaffungen, beispielsweise zur
Komplettierung von mehrbändigen Werken (gerade in der Jugendliteratur
sehr häufig) oder bei ganz aktuellen Anlässen, sind vorgesehen. Um diese
Neuanschaffungen publik zu machen, wird es künftig, so hoffen wir,
Buchbesprechungen im Gemeindebrief geben. Auch dafür brauchen wir
begeisterte Unterstützung der Bibliophilen unserer Gemeinde. Neue Bücher
1. Quanto grande è attualmente il patrimonio della
nostra biblioteca e chi sta collaborando al team della
biblioteca? A che cosa vi state dedicando principalmente
in questo momento?
Proprio oggi abbiamo aggiornato il database nel quale
vengono registrati tutti i libri della nostra biblioteca. Da esso risulta
che abbiamo 2300 volumi registrati. Circa 350 libri vecchi vengono in
questi scaricati mesi grazie al prezioso aiuto di Vannozza Corsini. Si
sono aggiunti quasi 500 libri per bambini e ragazzi: sono stati inseriti
nel database da Jenny Storch e Meike Licht, un lavoro impegnativo che
richiede molta concentrazione e precisione, pensato per il lungo termine.
Con i moltissimi nuovi volumi del settore per bambini e giovani, con
la cura bibliotecaria di Gudrun Bettazzi, sta cambiando il profilo della
nostra biblioteca, ben visibile per chi viene nei locali della Comunità in
Via dei Bardi: gli alti scaffali riempiti di libri di ogni colore per bambini
e giovani testimoniano il nuovo orientamento della biblioteca.
Si tratta ora di avvicinare i libri ai lettori. Per prima cosa vogliamo fare
pubblicità nella Comunità per destare più interesse per la biblioteca, e
inoltre dare la possibilità anche ai gruppi della Comunità di Pisa e di
Bologna di accedere ai nostri libri – ho una mezza idea di un prestito a
distanza, con richieste di prestito via e-mail e i libri che vengono fatti
giungere ai richiedenti in occasione delle riunioni di culto. Solo un'idea
fra tante anche per rivitalizzare lo scambio fra i gruppi della Comunità
nelle località lontane da Firenze.
2. Da dove provengono tutti questi libri?
La nostra biblioteca vive principalmente di donazioni private, che
vengono esaminate e, in caso, prese in carico. Ma sono previste anche
nuove acquisizioni, per esempio per il completamento di opere a più
volumi (frequenti nella letteratura per giovani) o in occasione di temi
di attualità. Per rendere pubbliche queste nuove acquisizioni speriamo
in futuro di pubblicare nella Lettera della Comunità presentazioni e
17
CHIESA E CULTURA
"Uno sguardo alla nostra biblioteca" Intervista con Christiane Büchel
KIRCHE UND KULTUR
18
werden außerdem, wie es jetzt schon der Fall ist, an allseits sichtbarem
Ort ausgestellt (momentan im Durchgangsraum auf dem Leseständer).
3. Ein Schwerpunkt unserer Bibliothek sind Kinder- und
Jugendbücher. Können Sie uns darüber etwas erzählen?
Eine Kinder- und Jugendbibliothek der Gemeinde gab es schon in
den frühen achtziger Jahren. Gudrun Bettazzi, die heute im Team
mitarbeitet, das unsere neue Junioren-Abteilung aufbaut, weiß noch
davon zu erzählen. Und so einige Bücher aus diesen Altbeständen haben
sich noch erhalten. Sie bleiben vorerst auch noch in den Regalen, die
Mehrheit unserer Bücher sind aber ganz moderne Veröffentlichungen,
die den Interessen und Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen von
heute entsprechen, darunter natürlich auch der breite Fantasy-Bereich,
Comics und Bücher für die jungen Erwachsenen von heute.
4. Waren Sie selbst als Kinder eine "Leseratte"?
Ja, ich habe immer gern gelesen, und zwar mit Vorliebe Jungenbücher
voller Abenteuer. Aber auch Hanni und Nanni mit der ganzen
Internatsromantik fand ich faszinierend. Ich muss gestehen, dass ich
auch heute noch Jugendbücher lese oder höre (die Hörbücher machen
es möglich), James Krüss ist ein Favorit, und selbstverständlich habe
ich Harry Potter (übrigens auch eine Internatsgeschichte) gleich drei
Mal schon rauf und runter gelesen, nicht minder Tolkiens
Hobbit und den Herrn der Ringe. Heutzutage vermischen
sich ja die Genres und insbesondere die Fantasy-Bücher
wenden sich an ein breites, nicht altersdefiniertes Publikum.
5. Haben Sie uns zum Schluss noch einen guten Lesetipp für
uns?
Wer Krimis mag, dem empfehle ich ein Erstlingswerk, das im Ruhrgebiet
des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist: “Das rote Licht des Mondes”
von Silvia Kaffke. Ich habe es zu Hause und werde es der
Bibliothek stiften. Allerdings kommen Krimis nicht in unseren
Festbestand, sondern gelangen ins sogenannte “Tauschregal”,
da sie gemeinhin eine geringere “Halbwertzeit” haben. Von
dort kann man sie frei und ohne Ausleihmodalitäten mit
nach Hause nehmen.
3. Un punto di forza della nostra biblioteca sono i libri per bambini
e per giovani. Può raccontarci qualcosa in proposito?
Una biblioteca per bambini e giovani esisteva nella Comunità già
nei primi anni '80. Gudrun Bettazzi, che oggi collabora con il team
della biblioteca che sta mettendo su la sezione-junior, se ne ricorda
ancora. Vari libri di quell'epoca sono ancora conservati. Rimarranno
anche per ora, ma la maggior parte dei nostri libri sono pubblicazioni
modernissime che si confanno agli interessi ed ai punti di vista dei
bambini e dei giovani di oggi, incluso naturalmente il vasto settore
fantasy, di fumettistica e di libri per gli adulti giovani di oggi.
4. Lei, da bambina, era una lettrice “accanita”?
Si, ho sempre letto volentieri, prediligendo in particolare libri per
giovani pieni di avventure. Ma mi affascinavano anche le storie
romantiche di collegio delle gemelle “Hanni & Nanni” (dell'autrice di
libri per giovani Enid Blyton). Devo confessare che leggo o sento (gli
audiolibri lo consentono) libri per la gioventù, il mio favorito è James
Krüss, e, ovviamente, ho letto Harry Potter (anche questa una storia di
collegio) per ben tre volte, non meno anche Lo Hobbit e il Signore degli
Anelli di Tolkien. Oggigiorno i generi si mescolano e specialmente il libri
fantasy sono rivolti ad un ampio pubblico, non definito per età. Poiché
per lavoro ho a che fare con adulti giovani, e voglio, come insegnante,
accedere alla loro realtà, leggo molto di quello che a loro interessa.
5. Per finire, una dritta per una buona lettura ...
A chi piacciono i libri gialli, consiglio un debutto letterario di Silvia
Kaffke, “Das rote Licht des Mondes” (“La luce rossa della luna”) che
si ambienta nella Ruhr dell'Ottocento. A casa ce l'ho e lo donerò alla
biblioteca. Tuttavia i gialli non vengono presi in carico dalla biblioteca,
ma vengono messi nello “scaffale di scambio”, per il fatto che hanno un
“tempo di dimezzamento” breve. Da questo scaffale i libri possono essere
liberamente presi e portati a casa, senza alcuna modalità di prestito.
19
CHIESA E CULTURA
recensioni di libri. Anche per questo abbiamo bisogno dell'appassionato
sostegno dei bibliofili della nostra Comunità. I libri nuovi recenti
vengono inoltre, già negli ultimi tempi, esposti in modo visibile a tutti
(attualmente su un espositore nella saletta di passaggio).
KIRCHE UND KULTUR
20 Interview mit unserem Organisten und
Kantor Francesco Giannoni
Francesco, seit wann sind Sie Kantor in unserer Gemeinde und wie
wurden Sie damals aufmerksam auf die Lutherische Kirche?
Ich habe den regelmäßigen Dienst an der Orgel unter Pfarrer Henning
Goeden (1999?) begonnen. Die Bezeichnung „Kantor“ schien mir immer
großzügig und übermäßig, in Wirklichkeit bin ich Organist. Ich habe
immer Freude daran gehabt in der Evangelisch-lutherischen Gemeinde
zu dienen, in welcher es immer Schätzung für Musik gegeben hat,
nicht nur für die meine, und ich denke, dass sich ein stabiles Klima des
gegenseitigen Schätzens und des Vertrauens gebildet hat. Ich habe mich
immer mit allen wohlgefühlt.
Ihr Dienstauftrag umfasst aber weit mehr als nur die musikalische
Gestaltung der Gottesdienste mit der Orgel?
Ich gehöre dem Musik- und Orgelkomitee an, kontrolliere den
Wartungszustand der Orgel, auch mit eigenhändigen Eingriffen, regele den
Zugang der Studenten anderer Institutionen, welche dort regelmäßig üben.
Luther, Schuetz, Gerhardt, Bach, Mendelsohn – der Protestantismus
ist ganz wesentlich geprägt von der Kirchenmusik. Was bedeuten
Ihnen die evangelischen Choräle, Passionen und Oratorien?
Ich blicke mit großer Bewunderung auf dieses unendliche Repertoire,
welches schon zu Beginn der Reformation entwickelt wurde und auf dem
Kirchenlied aufbaut, welches wiederum dessen Struktur bedingt: diese
Tatsache stellt nicht eine Begrenzung dar, vielmehr entstand durch die
verschiedenen Autoren ein großer musikalischer Reichtum, von Scheidts
Zeit bis heute.
Unsere Orgel ist ein Schmuckstück und wird weit über unsere Kirche
hinaus als Instrument geschätzt. Können Sie beschreiben, was ihre
Besonderheit ausmacht?
Es handelte sich, zumindest bis in die 90er Jahre, um die einzige
deutsche Orgel mit mechanischer Spieltraktur, die in Mittel-Süditalien
vorhanden ist. Danach hat sich dieser Orgelbaustil in Italien verbreitet,
Francesco, da quando svolge la funzione di
cantore nella nostra Comunità? E come ha
trovato la Chiesa luterana?
Ho iniziato stabilmente il servizio con il Pastore
Henning Goeden nel (1999?). Il titolo „Kantor“
mi è sempre apparso generoso ed eccessivo, in effetti sono organista.
Ho sempre avuto piacere di servire la Comunità Luterana di Firenze, che
davvero ha sempre dimostrato apprezzamento verso la musica, non solo
la mia, e credo che si sia creato un clima di stima e fiducia stabile. Mi
sono sempre trovato a mio agio con tutti.
Il suo mansionario va ben oltre l’accompagnamento musicale dei
nostri culti all'organo. Quali altre funzioni svolge all’interno della
Comunità?
Faccio parte del Comitato Musica e Organo, controllo lo stato di
manutenzione dell'organo, anche intervenendo personalmente per alcune
operazioni, gestisco l'accesso degli studenti esterni che periodicamente
vi si esercitano.
La musica nel protestantesimo svolge un ruolo fondamentale –
ricordiamo qui solo Lutero, Schütz, Paul Gerhardt, Bach e Mendelssohn.
Che significato hanno per Lei corali, passioni e oratori evangelici?
Guardo con grande ammirazione questo repertorio sconfinato, sviluppato
già dall'inizio della Riforma e costruito sul Kirchenlied, che ne condiziona
la struttura: ciò, invece di essere un limite, è stato trasformato in
ricchezza dai vari autori, dall'epoca di Scheidt fino ad oggi.
Il nostro organo è un gioiello conosciuto e apprezzato molto oltre
la nostra Comunità. Ci potrebbe descrivere le particolarità dello
strumento?
Si è trattato, almeno fino agli anni '90, dell'unico organo tedesco a
21
CHIESA E CULTURA
Intervista con il nostro
organista e “Kantor”
Francesco Giannoni
KIRCHE UND KULTUR
22
aber unsere Orgel bleibt weiterhin ein hervorragendes Instrument. Auch
wenn sie nicht einen historisch getreuen Klang bietet, wie der der alten
Bachorgeln, an welche sie sich anlehnt, hat sie wunderschöne Register
und eine Anschlagempfindlichkeit, die grundlegend für den Ausdruck
von alter Musik sind. Sie ist nicht einfach zu spielen, mit der Praxis
aber gelingt man zu technischen Vorteilen, besonders was die Präzision
des Anschlages angeht, die bei den meisten Orgeln anwendbar sind. Für
mich ist es zumindest so gewesen.
Im April und Oktober gibt es seit Jahrzehnten immer Konzertreihen
in unserer Kirche mit hochkarätigen Künstlern. Oft würde man diesen
Konzerten mehr Zuhörer wünschen. Wie kann es Ihrer Meinung nach
weitergehen mit unseren Konzerten?
In den Programmen der Konzerte versucht das Musikkomitee Künstler mit
hohem Profil als Gäste zu bekommen, aber auch junge Diplom Musiker, oder
Formationen, nicht unbedingt immer Profis, die interessante Repertoires,
musikalisch gut aufgezogen, anbieten. Ich gebe zu, dass in den letzten
Jahren, wegen verschiedener Gründe – nicht von uns abhängig – der
Publikumsbesuch nachgelassen hat. Ich denke, dass man viel mehr in
Werbung investieren müsste, vielleicht auch mit Einsatz eines Sponsors.
Eine letzte persönliche Frage an Sie, lieber Francesco: Welche Musik
hören oder spielen Sie selbst am liebsten?
Diese Frage ist schwierig – ich schweife ein wenig aus. Ich habe mit dem
'ernsthaften' Studium der Musik spät angefangen (mit 19) und habe mir
damals kein vollständiges Repertoire bilden können. Heute merke ich, dass
dies kein Nachteil ist: ich leiste es mir, all die Musikliteratur, die ich als
junger Mann zeitlich nicht lernen konnte, jetzt mit Ruhe und Genugtuung
einzustudieren, so kann ich sie genießen ohne z.B. Examensstress. Ich
habe aber weniger Zeit, um methodisch Musik zu hören. In der Tat höre
ich mir das an, wozu ich Lust habe, und wann ich will. Was Orgel betrifft,
liebe ich Bachs Musik (tut mir Leid wegen der banalen Antwort, aber es
ist so), deren Zuhören allerdings Konzentration erfordert. Ich höre keine
Aufnahmen der Musik, die ich spielen muss. Ich höre italienische und
deutsche Kirchenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts, wie auch virtuose
Klaviermusik.
Da decenni vengono organizzati ogni aprile e ogni ottobre cicli
di concerti con artisti di altissimo livello. Sarebbe auspicabile
un’affluenza più grande del pubblico. Come potrebbe essere portato
avanti questa nostra tradizione concertistica?
Nella programmazione dei concerti il Comitato Musica cerca di ospitare
artisti di alto profilo, ma anche giovani neodiplomati, o gruppi non
necessariamente professionali ma che propongono repertori interessanti
o musicalmente ben eseguiti. Ammetto che negli ultimi anni, per varie
ragioni non dipendenti da noi, l'affluenza del pubblico si sia troppo
assottigliata. Personalmente credo che si debba investire molto di più
in pubblicità, forse ricorrendo ad uno sponsor.
Una domanda personale per concludere: caro Francesco, quale
musica Le piace particolarmente suonare ed ascoltare?
Questa domanda è difficile, la prendo alla larga. Ho iniziato tardi con lo
studio serio della musica (19 anni), e non ho potuto formare un repertorio
completo. Oggi sento che questo non è un difetto: mi permetto adesso
di preparare con calma e piacere tutte quelle musiche che non ho fatto
in tempo a studiare da giovane, così posso goderle senza, p.es., lo stress
di un esame. Ma ho meno tempo per ascoltare metodicamente musica.
Ascolto veramente ciò che mi va, quando mi va. Dell'organo amo la
musica di Bach (mi dispiace la risposta banale, ma è così), ascolto che
comunque richiede concentrazione. Non ascolto esecuzioni della musica
che devo suonare. Ascolto la musica sacra italiana e tedesca del '6-700,
anche il pianoforte virtuosistico.
23
CHIESA E CULTURA
trazione meccanica presente nell'Italia, almeno per il centro-sud . Poi
questo stile si è diffuso sul territorio nazionale, ma il nostro organo resta
sempre uno strumento eccellente. Pur non offrendo un suono „storico“,
come gli antichi organi bachiani cui è ispirato, ha registri bellissimi e una
sensibilità al tocco fondamentale per l'espressività della musica antica.
Non è facile suonarlo, ma con l'abitudine se ne traggono benefici tecnici,
in particolare per la precisione del tocco, validi ad essere applicati sulla
maggior parte degli organi. Almeno per me, è stato così.
KIRCHE UND KULTUR
24 Interview mit unserer Chorleiterin
Margherita Da Ronco
Margherita, wann und wie wurden Sie Chorleiterin in
unserer Kirchengemeinde?
Ich habe als Sängerin angefangen. Meine
Aufmerksamkeit war auf einen gelben Aushang an
der Via dei Bardi gefallen. Da ich noch nicht lange in
Florenz wohnte, suchte ich Kontakte zu Menschen aus
der Musikszene und trat in den Kirchenchor ein.
Erfahrung als Chorleiterin hatte ich bereits. Als
2010 der Posten des Dirigenten vakant war, wurde
ich gebeten, diese Aufgabe zu übernehmen. Und so
begann das „Abenteuer“.
In unserem Kirchenchor ist das Nebeneinander von Deutschen
und Italienern ganz selbstverständlich. Was sie verbindet, ist die
Lust am Singen. Ist das für Sie eine besondere Herausforderung,
Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprachen im Chor
miteinander zu verbinden?
Nein. Die Lust zum Singen entsteht durch die Sehnsucht, das
auszudrücken, was man in sich spürt. Der Gesang ermöglicht es, den
ganzen menschlichen Körper, nicht nur die Seele, am Akt des Musizierens
teilnehmen zu lassen.
Singen ist nichts anderes als eine Art, die Liebe zu leben, die jede
Person, in sich hat, frei, authentisch und ohne Vorurteile, und es
ermöglicht menschliche Beziehungen jenseits aller gesellschaftlichen
Korsette. Jede Person die musizieren möchte, hat in sich Liebe und
Vorlieben, welche sie mit anderen Menschen teilen möchte.
Wie sehen Sie den Auftrag des Kirchenchors für das musikalische
Leben in unserer Kirchengemeinde?
Es gibt da mehrere Punkte.
1)Beleben der Gottesdienste, besonders die, die liturgisch bedeutsam sind.
2) Musik leben und Musik lebendig machen für alle, um die Liebe in den
Margherita, quando e come è diventata direttrice del coro della
nostra Comunità?
Ho cominciato come cantore attirata da un foglio giallo all’ingresso di via
de Bardi e dalla prospettiva di conoscere gente anche in ambito musicale
dato che ero appena arrivata a Firenze. Dopo vari direttori, il coro è
rimasto senza guida, così, nel 2010, sapendo che già dirigevo altrove,
i membri del coro mi hanno chiesto di ricoprire quel posto ed è iniziata
l’avventura. Quel foglio giallo andrebbe rimesso in maniera stabile…
Nel coro della nostra Comunità si incontrano tedeschi e italiani in
maniera del tutto spontanea. Hanno in comune la voglia di cantare.
La considera una sfida particolare mettere insieme persone con
diverse radici?
No. La voglia di cantare nasce dal desiderio di esprimere ciò che si ha
dentro, e il canto permette di rendere partecipe l’intero corpo umano
oltre che l’anima nell’atto di far musica.
Cantare non è altro che un modo per vivere l’amore che ogni uomo ha
dentro, in modo libero, genuino e senza pregiudizi e permette rapporti
umani fuori da etichette societarie: ogni persona che desidera far musica
ha in sé un amore da condividere ed è questo che unisce veramente.
Secondo Lei, in che cosa consiste il compito e la funzione del coro
nel contesto della vita musicale nella nostra Comunità?
Ci sono più aspetti.
1)Animare le celebrazioni, soprattutto quelle liturgicamente più di
rilievo, sottolineandone l’importanza.
2)Vivere la musica nel coro in primis e farla vivere a quelli che ascoltano
per suscitare l’amore nel cuore di ciascuno e aiutare la meditazione
individuale. “Chi canta prega due volte”…
3)Fattore pubblicitario: poco a poco, stiamo cominciando a farci
conoscere; chi conosce il nostro coro viene a conoscenza anche della
comunità. È una porta aperta per presentarci a Firenze.
CHIESA E CULTURA
Intervista con la nostra direttrice del coro 25
Margherita Da Ronco
KIRCHE UND KULTUR
26
Menschen zu entfachen und die individuelle Andacht zu unterstützen.
„Wer singt, betet zwei Mal“ …
3)Werbefaktor. Wer von unserem Chor erfährt, erfährt auch von der
Kirchengemeinde. Unser Chor ist eine offene Tür, um uns in Florenz
bekannt zu machen.
4)Gemeinde-Miteinander im weiteren Sinne.
5)Menschlich-spirituelles und musikalisches Wachsen der Sängerin/des
Sängers als einzelne Person und als Gruppenmitglied. Dieser Aspekt
ist für mich der wichtigste.
Der Chor gestaltet am dritten Advent eine musikalische Vesper in
der Kirche. Welches Programm erwartet die Zuhörer?
Hihi-Hehe! Da bekommt ihr von mir kein Wort heraus! Kommt, dann
werdet ihr hören!
Margherita, welche Musik hören oder spielen Sie selbst am liebsten?
Ich liebe Kirchenmusik, vor allem Choräle Ich spiele, was ich beruflich
spielen muss, und höre hauptsächlich, was ich dazu brauche. Ich ziehe
es vor, selbst zu musizieren statt Musik zu hören.
Sozusagen als Werbeblock: Nennen Sie uns bitte drei Gründe, warum
es Spaß macht, im Kirchenchor mitzusingen!?
1)Wir sind eine kunterbunte Gruppe, in der jede/jeder das gibt, was sie/
er hat und in der alle mit Freude und ohne Vorurteile aufgenommen
werden. Singen ist lernbar!
2)Wir versuchen, ein reichhaltiges Repertoire zu pflegen. Singen bereitet
Freude und lässt die Sorgen des Lebens etwas in Vergessenheit
geraten. Warum sollte man diese Möglichkeit nicht ausnützen?
3)Wir sind auch gute Köche! Das beweisen wir an unseren Abendessen
nach den Chorproben. Wir warten auf euch, kommt zahlreich, am
Donnerstag Abend von 20.10 Uhr bis 21.40 Uhr.
La terza domenica dell’Avvento il coro presenterà un vespro musicale
nella chiesa. Qual è il programma previsto?
Ah ah ah! Non mi scucirete una sola parola! Venite e lo scoprirete!
Margherita, quale musica Le piace particolarmente e che musica
suona e ascolta preferibilmente?
Adoro la musica sacra… meglio se corale. Suono quello che devo suonare
per mestiere e ascolto soprattutto ciò che mi serve per lo stesso. La
musica preferisco farla, che ascoltarla. La maggior parte delle volte
ascolto il silenzio: non c’è niente di meglio!
E come “inserto pubblicitario” un ultimo punto: Ci dica, per piacere, tre
ragioni per le quali vale la pena venire a cantare nel nostro coro!
1)Siamo un gruppo eterogeneo ma unito, in cui ciascuno dà ciò che ha
e tutti vengono accolti con gioia senza alcun pregiudizio: a cantare
si impara e siamo tutti lì per imparare!
2)Cerchiamo di fare un repertorio vario il più possibile. Cantare dà
gioia e per un po’ fa dimenticare le preoccupazioni della vita: perché
toglierci questa possibilità?
3)Ormai lo sanno tutti: siamo più bravi come cuochi che come cantori e
lo dimostriamo nelle nostre cene post-prova! Vi aspettiamo numerosi
il giovedì sera dalle 20.10 alle 21.40.
27
CHIESA E CULTURA
4)Aggregazione comunitaria in senso lato.
5)Crescita umano-spirituale e musicale del cantore come singolo e come
gruppo. Quest’aspetto per me è il più importante.
INFORMATIONEN
INFORMAZIONI
28 Überblick Gemeindebrief
Prossima Edizione
La prossima edizione di quest'anno della Lettera della Comunità vi
arrivera per posta prevedibilmente per la seguente data (per email circa
una settimana prima):
1 dicembre (termine redazione 6 novembre)
Nell'intervallo fra l'uscita di una Lettera della Comunità e la successiva, vi
terremo aggiornati su ulteriori appuntamenti mediante delle newsletter
inviate per email (versione cartacea disponibile durante gli incontri in
Comunità). Uscite previste: inizio ottobre e inizio novembre.
Ein weiterer Gemeindebrief erscheint 2015 voraussichtlich zum (per mail
ca. eine Woche früher):
1. Dezember (Redaktionsschluss 6. November)
Zwischen den Gemeindebriefen werden wir Sie mit Newslettern über
weitere Planungen auf dem Laufenden halten. Diese Newsletter werden
per mail verschickt und in der Druckversion bei Gemeindeveranstaltungen
ausgelegt. Geplant sind sie für Anfang Oktober und Anfang November.
BIBLIOTHEK/BIBLIOTECA
Per i nostri visitatori italiani una breve indicazione
La biblioteca della Comunità evangelica luterana contiene una piccola
parte di libri anche in lingua italiana. Dalla consultazione dello SDIAF in
rete risulta anche la lingua di ogni libro, vedi: opac.comune.fi.it
L'apertura al pubblico mercoledì ore 11-16 e ore 18-20 giovedì ore 11-13,
con l'ingresso da Via dei Bardi 20.
Die Bibliothek der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde
Florenz ist im SDIAF einzusehen unter opac.comune.fu.it.
Öffungszeiten sind mittwochs 11-16 und 18-20 Uhr
sowie donnerstags 11-13 Uhr.
Eingang in Via dei Bardi 20.
29
KALENDER
CALENDARIO
SEPTEMBER/SETTEMBRE
OKTOBER/OTTOBRE
03.09. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ
CHOR / CORO
05.09 SA./SAB. 10.30 UHR/ORE
KRABBELGRUPPE / GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI
06.09 SO./DO. 18.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL IM ANSCHLUSS GEMEINSAMES GRILLEN /
CULTO CON SANTA CENA A PROSEGUIRE, GRIGLIATA CONVIVIALE
11.-13.09. FR.-SO./VEN.-DOM., 18.30 UHR/ORE - CESENATICO (BO)
FAMILIENFREIZEIT / CAMPO PER FAMIGLIE
16.09. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ
MITTWOCHSRUNDE: DER BESETZTE STUHL / GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: LA
SEDIA 'OCCUPATA'
17.09. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/ SALA DELLA COMUNITÀ
CHOR / CORO
19.-20.09. SA.-SO./SAB.-DOM. 16.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA D. COMUNITÀ
KONFI-+JUGEND-WOCHENENDE / WEEK-END DEI CONFERMANDI E RAGAZZI
20.09. SO./DOM. 11.30 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA/GIARDINI DI BOBOLI FIRENZE
HERBSTWANDERUNG MIT BESICHTIGUNG DER BOBOLI-GÄRTEN /
PASSEGGIATA AUTUNNALE CON VISITA AI GIARDINI DI BOBOLI
22.09. DI./MAR. 18.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
ÖKUMENISCHES TREFFEN: „BEWAHRUNG DER SCHÖPFUNG“/INCONTRO
ECUMENICO „SALVAGUARDIA DEL CREATO“
23.09. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/ SALA DELLA COMUNITÀ
MITTWOCHSRUNDE: CLAUDIA LOHSE – PROJEKT 'WURZELN‘/ GRUPPO DEL
MERCOLEDÌ: PROGETTO 'RADICI'
24.09. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ
CHOR / CORO
30.09. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ
MITTWOCHSRUNDE/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: DIETRICH BONHOEFFER
01.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ
CHOR / CORO
01.-04.10. DO.-SO./GIO.-DOM. - RISI (SICILIA)
ELKI-GEMEINDEAKADEMIE/ACCADEMIA PER COMUNITÀ DELLA CELI
03.10 SA./SAB. 10.30 UHR/ORE
KRABBELGRUPPE / GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI
03.10. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA S. MARTINO, 51, PISA
GOTTESDIENST/CULTO
04.10 SO./DO. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
ERNTEDANKFEST MIT REFORMIERTER GEMEINDE/FESTA DEL
RINGRAZIAMENTO INSIEME ALLA CHIESA RIFORMATA SVIZZERA
OKTOBER/OTTOBRE
KALENDER
CALENDARIO
30
04.10 SO./DO. 16.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
KONZERT/CONCERTO: LORENZO ANCILLOTTI, ORGEL
07.10. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ
MITTWOCHSRUNDE/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: VORTRAG/CONFERENZA
'FIRENZE - CAPITALE D'ITALIA' (AUF ITALIENISCH/IN ITALIANO)
07.10. MI./MER. 21.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
KONZERT/CONCERTO: ROBIN WALKER, ORGEL/ORGANO
08.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
10.-15.10 MO.-FR/LUN.-VEN. - ROMA
PFARRKONFERENZ/CONVENTO DEI PASTORI CELI
14.10. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE: EINFÜHRUNG IN DEN FELDENKRAIS/GRUPPO DEL
MERCOLEDÌ: INTRODUZIONE AL METODO FELDENKRAIS
14.10. MI./MER. 21.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
KONZERT/CONCERTO: ERHARD UFERMANN, SPIRITUELLER JAZZ/JAZZ SPIRITUALE
15.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
17.-18.10. SA.-SO./SAB.-DOM. 16.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA D. COMUNITÀ
KONFI-+JUGEND-WOCHENENDE/WEEK-END DEI CONFERMANDI E RAGAZZI
18.10. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL/CULTO CON SANTA CENA
21.10. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: PROF. L. TOMASSONE:
INTRODUZIONE NELLA TEOLOGIA FEMINISTA (AUF ITALIENISCH/IN ITALIANO)
21.10. MI./MER. 21.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
KONZERT/CONCERTO: DUO ELEONORA ZAMBONI (VIOLINO) E PIERPAOLO
ROMANO (CLARINETTO BASSO)
22.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
23.10. FR./VEN. 19.00 UHR/ORE - EINGANG KIRCHE/ENTRATA CHIESA FIRENZE
FÜHRUNG DURCH S. NICCOLÒ MIT ANSCHLIESSENDEM APERITIVO/VISITA
GUIDATA ATTRAVERSO IL QUARTIERE DI S. NICCOLÒ, SEGUE APERITIVO
24.10. SA./SAB. 10.30 UHR/ORE
KRABBELGRUPPE/GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI
25.10. SO./DOM. - METHODISTISCHE KIRCHE/CHIESA METODISTA, BOLOGNA
10.30 UHR/ORE GOTTESDIENST GEMEINSAM MIT DER METHODISTISCHEN
GEMEINDE/CULTO INSIEME ALLA COMUNITÀ METODISTA
17.00 UHR/ORE: ORGELKONZERT ZUM 70. TODESTAG VON DIETRICH
BONHOEFFER/CONCERTO D'ORGANO PER IL 70° ANNIVERSARIO
DELLA MORTE DI DIETRICH BONHOEFFER
NOVEMBER / NOVEMBRE
31
KALENDER
CALENDARIO
28.10. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE: SOZIALE ARBEIT RUND UMS ESSEN IN DER ELKI/GRUPPO
DEL MERCOLEDÌ: LAVORO SOCIALE E ASSISTENZA ALIMENTARE NELLA CELI
29.10. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
31.10. SA./SAB. 10.45 UHR/ORE - CHIESA AVVENTISTA,VIA DEL PERGOLINO 1, FIRENZE
GOTTESDIENST DER EVANGELISCHEN KIRCHEN/CULTO DELLE CHIESE
EVANGELICHE FIORENTINE
04.11. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE: BAZARVORBEREITUNG/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ:
RIUNIONE PER LA PREPARAZIONE DEL BAZAR NATALIZIO
05.11. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
07.11. SA./SAB. 10.30 UHR/ORE
KRABBELGRUPPE/GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI
07.11. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA S. MARTINO, 51, PISA
GOTTESDIENST/CULTO
11.11. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE: MARTINSTAG/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: GIORNO DI S.
MARTINO
12.11. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
14.-15.11. SA.-SO./SAB.-DOM. - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
KONFI-+JUGEND-WOCHENENDE/WEEK-END DEI CONFERMANDI E RAGAZZI
15.11. SO./DOM. 12.00 UHR/ORE - FUTAPASS
GOTTESDIENST AUF DEM FUTAPASS/CULTO AL PASSO DELLA FUTA
18.11. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE: BAZARVORBEREITUNG/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ:
PREPARATIVI DEL BAZAR NATALIZIO
19.11. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
21.11. SA./SAB. 15.30 UHR/ORE - EMILIA-ROMAGNA
HAUSKREIS BEI FAMILIE KELM/INCONTRO DA FAMILIA KELM
25.11. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE: ADVENTSKRANZBINDEN UND GEMEINSAMES ESSEN/
GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: PREPARAZIONE DELLE CORONE D'AVVENTO E CENA
IN COMUNE
26.11. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
28.11. SA./SAB. 10.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
KRABBELGRUPPE/GRUPPO DEI BAMBINI PICCOLI
DEZEMBER/DICEMBRE
KALENDER
CALENDARIO
32
28.11. SA./SAB. 15.30 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA/GEMEINDESAAL/SALA D. COMUNITÀ
ADVENTSFEIER + ADVENTSKRANZVERKAUF (MIT DT. KATH. UND SCHWEIZ.
REF. GEMEINDE)/FESTEGGIAMENTO DELL'AVVENTO + VENDITA DELLE CORONE
D'AVVENTO (CON COMUNITÀ CATTOLICA E LA CHIESA RIFORMATA SVIZZERA)
02.12. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE: EINSTIMMUNG AUF DEN BAZAR/GRUPPO DEL
MERCOLEDÌ: ULTIMI PREPARATIVI PER IL BAZAR NATALIZIO
03.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
06.12. SO./DOM. 10.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA/GEMEINDESAAL/SALA D. COMUNITÀ
GOTTESDIENST MIT ANSCHLIESSENDEM BAZAR/CULTO E, DI SEGUITO,
GIORNATA DEL BAZAR NATALIZIO
09.12. MI./MER. 15.30 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
MITTWOCHSRUNDE: FEIERLICHER AUSKLANG UND BAZAR-NACHBESPRECHUNG
/GRUPPO DEL MERCOLEDÌ: FESTA PER LA FINE DELL'ANNO E DISCUSSIONE
SUL BAZAR NATALIZIO
10.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
12.12. SA./SAB. 16.00 UHR/ORE - ICIT, VIA S. MARTINO, 51, PISA
GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL/CULTO CON SANTA CENA
13.12. SO./DOM. 17.00 UHR/ORE - KIRCHE/CHIESA FIRENZE
MUSIKALISCHE VESPER MIT DEM KIRCHENCHOR/VESPRI IN MUSICA
CON IL CORO DELLA COMUNITÀ
17.12. DO./GIO. 20.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE
CHOR/CORO
19.12. SA./SAB. 15.30 UHR/ORE - METHODISTISCHE KIRCHE/CHIESA METODISTA BO
GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL/CULTO CON SANTA CENA
24.12. SA./SAB. 17.00 UHR/ORE - CHIESA/KIRCHE FIRENZE
HEILIGABEND: GOTTESDIENST/VIGILIA DI NATALE: CULTO
25.12. FR./VEN. 10.00 UHR/ORE - CHIESA/KIRCHE FIRENZE
1. WEIHNACHTSTAG: GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL/NATALE: CULTO
CON SANTA CENA
31.12. DO./GIO. 17.00 UHR/ORE - GEMEINDESAAL FIRENZE
SILVESTER-GOTTESDIENST
INDIRIZZI/ADRESSEN:
KIRCHE/CHIESA METODISTA BOLOGNA: VIA G. VENEZIAN 1
ICIT PISA: VIA S. MARTINO 51
KIRCHE/CHIESA AVVENTISTA FIRENZE: VIA DEL PERGOLINO 1
KIRCHE/CHIESA FLORENZ: LUNGARNO TORRIGIANI 11
GEMEINDESAAL/SALA DELLA COMUNITÀ FIRENZE: VIA DEI BARDI 20
33
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Chiesa è la comunità
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Con il vostro 8 per mille abbiamo già finanziato la COlaziOne dei POveri
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KONZERT
PROGRAMM
34 Herzliche Einladung zu den
Oktoberkonzerten
in der evangelisch-lutherischen Kirche Florenz
Sie mögen gute Musik und den Kontakt zu den Musikern? Dann haben
Sie im Oktober wieder viermal die Chance auf interessante Konzerte in
der evangelisch-lutherischen Kirche Florenz (Lungarno Torrigiani, 11).
Wir bieten Ihnen nicht nur Musikgenuss auf hohem Niveau, sondern im
Anschluss an die Konzerte auch die Möglichkeit, mit den Künstlern bei
einem Aperitivo im Gemeindesaal ins Gespräch zu kommen. Zudem ist
der Eintritt zu den Konzerten frei, denn sie werden über Mittel aus „otto
per mille“ finanziert. Wir als Kirchengemeinde würden uns freuen, Sie
während der Konzertreihe im Oktober begrüßen zu dürfen – sei es bei
Orgelmusik (unsere Orgel ist eine der besten in Florenz), bei Jazz oder
beim aparten Duo Violine und Bassklarinette. Streichen Sie doch am
besten die vier Termine schon einmal rot in Ihrem Kalender an:
a b
g k
u
f o
4.10. SONNTAG/DOMENICA, ORE 16
Lorenzo Ancillotti, Orgel/organo
7.10. MITTWOCH/MERCOLEDÌ, ORE 21
Robin Walker, Orgel/organo
FREIER EINTRITT
Invito cordiale ai Concerti di Ottobre
35
alla Chiesa Evangelica Luterana di Firenze
PROGRAMMA
CONCERTI
Vi piace la buona musica e la possibilità di fare conoscenza con i musicisti?
In ottobre ci saranno nuovamente quattro occasioni di interessanti
concerti alla Chiesa Luterana di Firenze, Lungarno Torrigiani, 11.
Non siamo ad offrire solo eventi musicali di alto livello, bensì anche la
possibilità, dopo i concerti, di entrare in conversazione con gli artisti
durante l'aperitivo nella Sala della Comunità. L'ingresso ai concerti
è libero, in quanto essi vengono finanziati con i mezzi dell'Otto per
Mille. La nostra Comunità sarebbe lieta di potervi salutare in occasione
della stagione dei Concerti di Ottobre – sia per le musiche d'organo (il
nostro organo annovera di essere uno strumento notevole nel panorama
fiorentino ed italiano) che per il jazz o l'esclusivo duo di violino e
clarinetto-basso. Segnatevi nel calendario i quattro appuntamenti
musicali:
ì z
è
r
t
j
14.10. DONNERSTAG/GIOVEDÌ, ORE 21
Erhard Ufermann, Jazz spirituale
21.10. MITTWOCH/MERCOLEDÌ, ORE 21
Duo Eleonora Zamboni (violino) e
Pierpaolo Romano (clarinetto basso)
d
INGRESSO LIBERO
KIRCHE UND KULTUR
36
Kick-off Aperitivo Kulturkomitee –
Freitag, 5. Juni 2015
Susanne Ritterhaus
Bis zum Ponte alle Grazie tönten die Klänge der Jazzband, die wir
anlässlich des Kick-Off-Aperitivos des Kulturkomitees, welcher am
Freitag, den 05.06.2015 stattfand, eingeladen hatten. Statt der
gewohnten Ruhe und Behaglichkeit, die unsere Bibliothek normalerweise
verströmt, lockte die Band Gäste aus Florenz zum Aperitivo.
Bei selbstgemachter, frischer Erdbeerbowle haben wir den Sommer mit
den Mitgliedern der Gemeinde und mit Gästen, die der mitreissenden
Musik der Jazzband folgten, eingeläutet. Kühle Bowle schlürfend und
von dem liebevoll zubereiteten Buffett naschend genossen die Besucher
Musik und Sonne auf der Terrasse und in der angrenzenden Bibliothek
sichtlich. Es wurde viel gelacht und gescherzt - in dieser warmen und
sonnigen Atmosphäre.
In den Musikpausen stellte das Kulturkomitee unter der Leitung
von Frau Christiane Büchel und Frau Susanne Ritterhaus sowie den
Pfarrern Franziska Müller und Friedemann Glaser die Konzeption der
Veranstaltungen und das Programm für das kommende halbe Jahr vor.
Allein das Zuhören machte Lust, sich sofort in die Teilnehmerlisten
einzutragen: Etwa für die Spaghettata vor der Herbstwanderung in den
Susanne Ritterhaus
Fin al Ponte alle Grazie giungevano i suoni del complesso jazz da noi
invitato in occasione della serata-lancio del Comitato cultura che si è
tenuta venerdì 05/06/2015. Al posto della calma cui invita normalmente
la nostra biblioteca, la band con la sua musica attirava i visitatori dalla
città per l'aperitivo.
All'insegna di un fresco punch alle fragole abbiamo dato il la all'estate
insieme ai membri, agli amici e ospiti della Comunità che seguivano la
coinvolgente musica della band. Bevendo divertiti il punch rinfrescante
e gustando golosamente le pietanze del buffet preparato con tanta cura,
i presenti davano ben a vedere di come godessero la musica e il sole sul
terrazzo e nell'attigua biblioteca. L'atmosfera di sole e caldo ha fatto da
cornice a vivaci risate e a momenti scherzosi.
Nelle pause fra un brano di musica e l'altro, il Comitato cultura, sotto
la direzione della Signora Christiane Büchel e della Signora Susanne
Ritterhaus e dei pastori
Franziska Müller e Friedemann
Glaser, ha presentato il concetto
culturale che ci sarà dietro gli
eventi e il programma per il
prossimo semestre. Già l'ascolto
delle presentazioni faceva venire
voglia di segnarsi nelle liste dei
CHIESA E CULTURA
Aperitivo di lancio del Comitato cultura – 37
venerdì, 5 giugno 2015
KIRCHE UND KULTUR
38
Boboli Gärten im September oder für die Führung durch das ehemalige
deutsche Viertel von Florenz im Oktober.
Alle Teilnehmer konnten Ideen für weitere Unternehmungen an
Pinnwände pappen und auch Punkte machen, welche der vorgestellten
Events ihnen am besten gefallen würden. Die Besucher waren so kreativ,
dass Unternehmungen für mindestens zwei Jahre geplant werden
könnten.
In dieser entspannten, von Büchern eingerahmten Atmosphäre konnten
alle Gäste die Woche bei den Klängen der Jazzband ausklingen lassen
und tanzend das erste richtig warme Sommerwochenende einläuten.
39
CHIESA E CULTURA
partecipanti: p.es., in ottobre, per la spaghettata seguita dall'escursione
autunnale al Giardino di Boboli o per la visita guidata attraverso quello
che fu il quartiere “tedesco” di Firenze.
Tutti i partecipanti potevano attaccare schede recanti idee per ulteriori
iniziative sulle lavagnette e segnare quali degli eventi presentati
incontrassero maggiore gradimento. I presenti sono stati così creativi e
fantasiosi che le iniziative proposte venutesi a raccogliere bastano per
un programma di almeno due anni.
La rilassante cornice rappresentata dalla biblioteca e dai suoi libri, con
la musica jazz dal vivo, ha fatto chiudere in bellezza la settimana – e il
primo fine settimana estivo veramente caldo ha invitato al ballo.
KIRCHE UND KULTUR
40 Die vier K’s der Mittwochsrunde:
Gemeinschaft rund um Kinder, Küche,
Kirche und Kultur
Pfarrerin Franziska Müller
Mit den Kindern ist es einstmals losgegangen: Da trafen sich junge
Mütter und andere Frauen, die das Schicksal, die Arbeit oder die Liebe
in den Großraum Florenz verschlagen hatte. Gerade wenn es um das
Großwerden der Kinder ging, tat es gut, mit Menschen im Kontakt zu
sein, die ähnliche Vorstellungen hatten wie man selbst – weil auch sie
in den vertrauten Umständen groß geworden waren. So haben manche
Frauen aus der Mittwochsrunde die Anfänge dieses ‚Herzstücks‘ unserer
Gemeinde beschrieben. Damals gab es parallel zur Mittwochsrunde eine
Kinderbetreuung, und die Mütter konnten einmal in Ruhe und in ihrer
Muttersprache bereden, was ihnen wichtig war.
Inzwischen sind die Kinder längst groß und haben oft schon eigene
Kinder. Der Kreis der Frauen ist erhalten geblieben – bis heute treffen
sie und viele neu dazugekommene sich, weil es gut tut, einen Ort des
gegenseitigen Austausches zu haben.
Die Treffen waren und sind, so sagen es viele, ein Highlight im
Wochenablauf. Das wird auch daran deutlich, wie viele Mühen manch eine
Teilnehmerin auf sich nimmt, um Mittwochnachmittags nach Florenz zu
kommen. In der Regel gibt es zunächst einmal Tee und Kaffee und oft
einen mitgebrachten Kuchen – etwas zu feiern gibt es fast
immer. Bei den vielfältigen besonderen Angelegenheiten
hat nach wie vor die ganze Gemeinde etwas von den
Kochkünsten der Mittwochsrunde: angefangen vom
Weltgebetstag über die Gemeindeversammlung bis zum
Bazar und manch anderer Veranstaltung wird besprochen,
wer was mitbringt, und es entsteht ein zum Schlemmen
einladendes Buffet mit vielen Spezialitäten aus der alten
und der neuen Heimat. In der Florentiner Ökumene sind
wir Lutheraner nicht zuletzt wegen der Kochkünste der
Mittwochsrunde als Mitveranstalter hoch begehrt.
Pastora Franziska Müller
È con i bambini che, a suo tempo, tutto ebbe inizio: le giovani madri
e altre donne, che gli eventi della vita, il lavoro o gli affetti avevano
fatto arrivare in terra fiorentina e toscana, si riunivano. In particolare
quando si trattava della crescita e dell'educazione dei figli, faceva bene
entrare in contatto con altre persone con concezioni vicine alle proprie
– perché anche loro originarie di contesti culturali similari. In questo
modo alcune delle donne del Gruppo del mercoledì hanno descritto
la nascita di questo 'nucleo' accorato della nostra Comunità. A quel
tempo, parallelamente alla riunione del Gruppo del mercoledì, veniva
organizzato un gruppo per seguire i bambini, in modo che le madri
potessero avere tempo e calma per parlare nella propria lingua madre
con le altre donne delle cose che stavano a cuore.
Nel frattempo i bambini di allora sono cresciuti, spesso hanno già figli
propri. Il 'circolo' delle donne si è conservato – fino ad oggi esse, e
molte nuove che si sono aggiunte al gruppo, si ritrovano perché si
sentono a proprio agio ad avere un punto di riferimento per lo scambio
reciproco.
Gli incontri erano, e sono, a detta di molti,
il momento saliente fra gli appuntamenti
settimanali della Comunità. Ciò appare anche
evidente dai sacrifici di tempo e logistici che
svariate partecipanti fanno per venire a Firenze
il mercoledì pomeriggio. Di norma, si inizia
prima di tutto con un tè o un caffè e dolci fatti
in casa – qualcosa da festeggiare c'è sempre.
Anche nelle svariate occasioni particolari la
Comunità beneficia delle arti culinarie del Gruppo
del mercoledì: a partire dalla Giornata mondiale
41
CHIESA E CULTURA
Le quattro tessere del mosaico del
Gruppo del mercoledì: il ritrovo in
comune con i bambini, la cucina, la
chiesa e la cultura.
KIRCHE UND KULTUR
42
Um die Gemeinschaft sowie die gemeinsame Sprache und Tradition zu
stärken, war es von den Anfängen an üblich, die Treffen unter bestimmte
Themen zu stellen. Mit den Lebensphasen der Mitglieder haben sich
auch die Themen geändert: Erziehungsfragen traten in den Hintergrund,
allgemeine Themen zur Lebenshilfe blieben erhalten – ebenso wie
Themen, die den Horizont weiten, den Geist beflügeln und ungewohnte
Einblicke bieten.
So gab es im letzten Jahr neben dem gemeinsamen Hören auf Bachs
Johannespassion und das Gespräch über eigenen Umgang mit Leid und
Hoffnung einen Vortrag der baptistischen Diakonin für die Seelsorge im
Florentiner Gefängnis, aus dem heraus sich eine spontane Hilfsaktion
für Gefangene entwickelte. Neben dem Besuch einer Ausstellung mit
computertechnisch aufbereiteten Projektionen zu Werken von van
Gogh und des gemeinsamen Gedenkens an die Erlebnisse mit einer
verstorbenen Teilnehmerin ging es um eine Einführung in gewaltfreie
Kommunikation ebenso wie einen Vergleich einer Kindheit und Schulzeit
in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland und in Italien.
Eine vielfältige Palette – zusammengehalten durch das Wertschätzen
der gemeinsamen Traditionen und der Sehnsucht nach dem Austausch
mit Menschen, die, ähnlich wie man selbst, in verschiedenen Kulturen
zuhause sind. Und spannend zu sehen ist es, was den Frauen der
Mittwochsrunde für sich selbst und ihre Kinder und Enkel wert und teuer
ist, was erhalten und gepflegt werden soll aus der altvertrauten Küche
und Kirche und Kultur.
43
CHIESA E CULTURA
di preghiera, in occasione dell'Assemblea annuale
della Comunità, fino al Bazar natalizio e altri eventi
di rilievo, il mercoledì si discute e si programma chi
porta che cosa da casa – vengono così allestiti gli
invitanti buffet con pietanze sia delle proprie terre
di origine che della 'patria di adozione' (Toscana,
Emilia-Romagna). Nel giro dell'ecumene fiorentina
noi luterani siamo anche annoverati e 'richiesti' con
la nostra partecipazione culinaria delle donne del
Gruppo del mercoledì.
Per rinforzare lo spirito dei ritrovi, la propria
lingua di origine e le tradizioni, divenne abitudine, fin dagli inizi, di
programmare gli incontri sempre all'insegna di particolari tematiche.
Con le fasi generazionali delle partecipanti sono via via cambiati anche
i temi proposti e dibattuti: gli argomenti sull'educazione dell'infanzia
sono passati in secondo piano, le tematiche sulle questioni quotidiane
e di ascolto reciproco sono rimaste – come anche argomenti che
contribuiscano all'apertura di vedute, allo stimolo intellettuale e a
conoscere cose poco note.
È così che nell'ultimo anno, p. es., insieme all'ascolto di gruppo della
Passione di S. Giovanni di Bach e a una discussione su come ognuno
gestisce la sofferenza e la speranza, una conferenza della diacona
battista responsabile per la cura delle anime nel carcere fiorentino ha
fatto sorgere spontaneamente un'iniziativa di aiuto per i carcerati. In
altre riunioni è stata visitata una mostra con proiezioni computerizzate
multimediali su opere di Van Gogh, fatto un pomeriggio di ricordo di
un'amica del gruppo scomparsa con racconti sulle cose vissute insieme
a lei; un seminario di introduzione alla comunicazione non violenta,
nonché un pomeriggio di storie d'infanzia e degli anni di scuola dei
decenni scorsi a confronto fra Germania e Italia.
Un'offerta ampia – tenuta insieme dalla valorizzazione delle tradizioni
comuni e dal desiderio di scambio fra persone le quali, come ognuno di
noi, sono di casa in culture differenti. È anche avvincente di vedere le
cose che sono di valore e sono care alle donne del Gruppo del mercoledì
per se stesse, i propri figli e nipoti, che cosa debba essere conservato e
curato della cucina, chiesa e cultura di origine.
RÜCKBLICK
ANDACHT
44
Gemeindefest
Pfarrerin Franziska Müller
Am frühen Sonntagmorgen trafen
sich am 21. Juni um 9.00 Uhr Autos
aus Florenz und dem toskanischen
Umland. Ihnen entstiegen – wohl noch etwas schlaftrunken – Menschen,
die kurz darauf in einen Bus stiegen, dem dann am Florentiner Bahnhof
weitere Passagiere zustiegen, auch sie teilweise bereits mit anderen
Zügen aus der Umgebung von Florenz angereist. Der Bus brachte seine
Insassen auf teilweise waghalsigen Strecken zu einer der vielen Kirchen
rund um Sasso Marconi. Und dort waren schon seit Stunden Menschen
aus nah aus fern beschäftigt, Essen für alle zu bereiten.
Nach einem kurzen Willkommen und einem Staunen über den herrlichen
Blick feierten wir miteinander Gottesdienst: Begleitet von Cello und
Flöte, verstärkt und umrahmt durch den Chor, sangen wir fröhlich, wie
es die Israeliten einst taten, als sie vor den Ägyptern gerettet waren.
Und nahmen wahr, dass es gut tut, Gott zu loben und so wahrzunehmen,
wofür man dankbar sein kann – auch, wenn der Weg durch die Wüste
noch weit ist …
ANDACHT
CRONACA
45
Festa della comunità
Pastora Franziska Müller
La mattina presto, alle ore 9 del 21 giugno, convergono automobili da
Firenze e dalle zone limitrofe. Ne scendono persone – ancora mezze
assonnate – che salgono su di un autobus, sul quale poi, alla Stazione di
S.M. Novella, salgono altri passeggeri, anche questi giunti dalle località
intorno a Firenze, in treno. L'autobus ha quindi portato i passeggeri,
percorrendo in modo temerario stradine di montagna, ad una delle
tante chiese intorno a Sasso Marconi. Là c'erano, presenti già da varie
ore, persone, a loro volta venute da lontano, che stavano preparando il
pranzo per tutti.
Dopo un breve saluto di benvenuto e l'ammirazione per il fantastico
panorama, abbiamo celebrato insieme il culto: accompagnati dal
violoncello e dal flauto, rinforzati e abbracciati dal coro, abbiamo
RÜCKBLICK
46
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde getafelt, geplauscht
und weiter gesungen, gewandert, gestaunt und wieder
gesungen, erzählt, gespielt und getanzt. Schön, dass wir
einander haben!
Die Gemeindegruppe aus der Emilia-Romagna hat ein Gemeindefest
vorbereitet und durchgeführt, das Maßstäbe gesetzt hat: in kulinarischer
wie landschaftlicher Hinsicht. Herzlichen Dank noch einmal allen, die aus
dem ganzen Bereich zwischen Modena und Cesenatico mit Lebensmitteln,
Instrumenten und viel Engagement angereist waren, um neben sich
selbst auch dem ganzen Bus aus der Toscana einen wunderschönen Tag
zu ermöglichen. Und einen besonderen Dank an Gerda und Brillantino
Furlan, ohne die dieser Tag nicht möglich gewesen wäre.
CRONACA
47
cantato con gioia, così come devono aver
fatto un tempo gli israeliti quando furono
tratti in salvo scampando agli egiziani, e
compresero che fa bene lodare e sentire Dio,
ed essere grati per questa esperienza – anche
qualora il cammino attraverso il deserto sia
ancora lungo ...
Dopo il culto ecco il convivio, con tutti che hanno chiacchierato,
continuato a cantare, chi è andato poi a passeggio, chi ha ammirato la
festa e di nuovo cantato, chi ha fatto racconti, giocato e ballato. Bello
veramente che sappiamo di esserci gli uni per gli altri!
Il Gruppo comunitario dell'Emilia-Romagna ha preparato una Festa della
Comunità ponendo livelli molto alti, difficili da imitare – sia per la buona
cucina che per la cornice paesaggistica. Un cordiale ringraziamento a
tutti coloro che dai territori fra Modena e Cesenatico si sono messi in
viaggio con cibi, strumenti musicali e con tanto impegno hanno reso
possibile una giornata bellissima, oltre che per se stessi, anche per il
bus pieno di 'toscani'. Un ringraziamento particolare va anche a Gerda
e Brillantino Furlan, senza di loro questa giornata non sarebbe stata
possibile.
RÜCKBLICK
48 Unsere Kirche am Lungarno Torrigiani
– Musterbeispiel für ein einladendes
Gotteshaus
Pfarrerin Franziska Müller
Weit über 100 Kirchengemeinden sind weltweit mit der EKD – der
Evangelischen Kirche in Deutschland – verbunden. Von Deutschland aus
werden dorthin in der Regel Pfarrerinnen und Pfarrer entsandt; viele der
Stellen werden auch von ihr finanziert. Ziel ist es, deutschsprachigen
evangelischen Christen im Ausland einen Ankerpunkt zu bieten, wo sie
– für Tage oder Jahre fern der Heimat – Gleichgesinnte finden, die ihre
Sprache sprechen und ihren Glauben teilen. Für die Gemeinden ist es oft
keine einfache Aufgabe, gleichermaßen den inzwischen längst sesshaft
gewordenen Einheimischen deutschsprachiger Herkunft, den Menschen,
die wenige Monate bis Jahre vor Ort sind, und Urlaubern, die nur wenige
Tage am Gemeindeleben Anteil nehmen können, das zu bieten, was sie
sich von ihrer Kirche erwarten.
So kommt es häufig zu eindeutigen Schwerpunktsetzungen der Gemeinde
– entweder sie versteht sich als Gemeinde mit einer relativ stabilen
Mitgliederstruktur, oder sie ist explizit mit Urlauberseelsorge betraut.
Auch unsere Florentiner Kirchengemeinde ist fraglos eine Gemeinde,
die durch und für die Gemeindemitglieder lebt, die in der Toskana, der
Pastora Franziska Müller
Più di 100 comunità e chiese evangeliche in tutto il mondo sono legate
alla EKD – la Chiesa Evangelica in Germania (CEG). Dalla Germania vi
vengono normalmente inviati pastore e pastori; molte sedi pastorali
vengono anche finanziate dalla EKD. Lo scopo sta nell'offrire ai cristiani
evangelici di lingua tedesca un punto fermo di riferimento dove – per
giorni o anche per anni, lontani dal paese di origine – possano trovare
persone che parimenti condividono la propria lingua e la propria fede.
Per queste comunità evangeliche risulta spesso un compito arduo
soddisfare le aspettative delle persone abituate in modi diversi nelle
proprie chiese di provenienza: che si tratti di coloro che, di origine
linguistica tedesca, sono ormai completamente naturalizzati all'estero,
o di persone che si trattengono sul posto per pochi mesi o alcuni anni
oppure oppure di vacanzieri che partecipano solo per alcuni giorni alla
vita della comunità.
Avvengono pertanto spesso delle scelte di indirizzo ben precise per
una comunità – da una parte quella comunità che si identifica con un
insieme relativamente stabile di membri, dall'altra parte quelle comunità
che hanno una funzione esplicita di assistenza e cura delle anime per
vacanzieri e turisti, la cosiddetta pastorale del turismo.
Anche la nostra chiesa e Comunità di Firenze è senza dubbio una
comunità che esiste grazie ai membri che risiedono stabilmente nelle
regioni della Toscana, dell'Emilia Romagna e nel nord delle Marche, e che
al tempo stesso svolge il suo servizio per questi membri.
Al tempo stesso però la Chiesa Luterana con i suoi locali comunitari
è situata soltanto a poche centinaia di metri dal Ponte Vecchio, ed è
quindi così centrale che ogni giorno passano davanti ad essa centinaia
di turisti di lingua tedesca.
Il l'alto funzionario ecclesiastico Michael Schneider, referente della
EKD per l'Europa del sud e il turismo, l'anno scorso ha conosciuto la
nostra chiesa a Firenze. Durante la Conferenza delle pastore e dei pastori
inviati dalla EKD nell'Europa del sud di quest'anno uno dei punti di
49
CRONACA
La nostra chiesa sul Lungarno Torrigiani
– un'esemplare e invitante casa di Dio
RÜCKBLICK
50
Emilia Romagna und den nördlichen Marken heimisch geworden sind.
Zugleich liegt nun aber unsere Kirche mit den angrenzenden
gemeindeeigenen Räumen nur wenige hundert Meter von Ponte Vecchio
entfernt solchermaßen zentral, dass täglich hunderte deutschsprachiger
Touristen an ihr vorbei kommen.
Oberkirchenrat Michael Schneider, Referent der EKD für Südeuropa und
Tourismus, hat im letzten Jahr unsere Kirche in Florenz kennengelernt.
Bei der diesjährigen Konferenz der EKD-Pfarrinnen und -Pfarrer in
Südeuropa war die Erarbeitung der neuen Tourismuskonzeption einer der
Schwerpunkte. Wesentlich für die Möglichkeiten, Touristen gerade auch
jenseits ihres Alltags eine Chance zu bieten, mit dem Glauben in Kontakt
zu kommen, seien ansprechende Gottesdienste, zentral gelegene Orte
und eine ökumenische Weite der gastgebenden Gemeinde. Als Beispiel
für eine ideale Lage führte Michael Schneider unsere Florentiner Kirche
an. Wenn wir mit bedenken, welche hohe Qualität unsere Kirchenmusik
– auch in den ‚ganz normalen‘ Sonntagsgottesdienste – bietet und wie
unsere Gemeinde von je her ökumenisch offen lebt, können wir erahnen,
welches Potential in unserer Arbeit liegt.
Nun können wir uns natürlich fragen: „Was haben wir ‚Eingesessene‘
davon, wenn wir uns – zum Beispiel dadurch, dass wir uns auf den
entsprechenden Internetseiten eintragen lassen, möglichst verlässlich
Gottesdienstzeiten schaffen und sprachlich flexibel sind – als
gastfreundlich erweisen?“
Ich denke, es ist wie bei jeder Einladung. Zunächst einmal macht es
Arbeit, Gäste zu bewirten. Und doch, wenn man dann miteinander
genießt, lacht und Erfahrungen teilt, merkt man oft, dass sich die
Mühe lohnt.
So könnte es auch in unserer Kirchengemeinde sein: Gottesdienste mit
dem vollen Klang des durch eine Besuchergruppe verstärkten Gesangs,
fröhliches Miteinander beim Kirchenkaffee danach oder dankbare Gäste
bei den musisch-kulturellen Veranstaltungen unserer Gemeinde, die
uns neu deutlich machen, welche Schätze wir zur Verfügung haben.
Im September will sich der Kirchenvorstand bei einem Klausurtag
weiterführende Gedanken zum Thema machen – zum Beispiel auch,
ob wir unsere Kirche künftig zu gewissen Zeiten für interessierte
Vorübergehende öffnen.
51
CRONACA
dibattito è stata l'elaborazione di un
nuovo concetto di pastorale del turismo.
In tale contesto, al fine di dare la
possibilità a turisti di entrare in contatto
con la fede proprio al di fuori della
propria quotidianità del paese di origine,
risultano essenziali culti di qualità,
luoghi di preghiera situati in modo
centrale e un'ampia apertura ecumenica
della comunità sul posto. Come esempio
di una collocazione ideale Michael
Schneider ha addotto la nostra Comunità
di Firenze. Se pensiamo all'alta qualità
con cui si propone ai visitatori la nostra
musica di chiesa – anche in occasione
dei culti delle domeniche 'normali' – e la
grande apertura ecumenica della nostra Comunità, ecco che possiamo
intuire il potenziale presente nel nostro lavoro.
Certo, possiamo anche domandarci: “Che cosa ce ne viene a noi 'locali'
se ci poniamo apertamente in modo ospitale – per esempio facendoci
pubblicità sui siti internet adeguati, ponendo orari sicuri per i culti e
presentandoci in modo multilingue?”
Penso che sia come per ogni invito. All'inizio ospitare persone crea
parecchio lavoro. Poi però, se lo stare insieme crea un senso di
piacevolezza, ci divertiamo e condividiamo esperienze, ecco che ci
accorgiamo che l'impegno ne valeva la pena.
Potrebbe essere anche così nella Comunità della nostra chiesa: culti nei
quali il canto degli inni è rinforzato e suona pieno per la presenza di
un gruppo di visitatori, piacevoli conversazioni durante il caffè nella
Sala della Comunità dopo il culto, oppure ospiti visibilmente grati per
le iniziative musicali e culturali della nostra Comunità – che ci fanno
capire quale patrimonio abbiamo a disposizione. A settembre il nostro
Consiglio di Chiesa ha in programma, durante una seduta di ritiro, di
dedicarsi ampiamente all'argomento – per esempio anche chiedendosi
se sia il caso di aprire in futuro la nostra chiesa, ad orari stabiliti, per i
visitatori di passaggio.
AUSBLICK
52
Freizeitwochenende in Cesenatico
Pfarrer Friedemann Glaser
Wie kann die Sommerpause schöner ausklingen, als noch einmal am Meer
mit netten Menschen zusammen zu sein? Deshalb lädt die Gemeindegruppe
Emilia-Romagna am letzten Ferienwochenende (11.-13.09.15) zu einer
Freizeit nach Cesenatico ein. Wir sind nahe am Strand in einem Hotel
mit Vollpension untergebracht. Für Erwachsene kostet die Freizeit 80
Euro, für Kinder und Jugendliche ist die Teilnahme frei. Niemand soll
aber aus finanziellen Gründen nicht an der Freizeit teilnehmen können.
Sprechen Sie also bitte uns Pfarrer an, wenn Sie einen Zuschuss für das
Wochenende brauchen. Anmeldeschluss war schon Mitte August, gerne
können Sie aber im Pfarramt nachfragen, ob es noch freie Plätze gibt. Die
Anreise organisiert jeder selbst.
Thematisch wollen wir uns mit Dietrich Bonhoeffer beschäftigen, der
vor 70 Jahren im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde. Viele kennen seine
Gedichte, wie etwa „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Sein Leben
im Widerstand gegen Hitler und seine Theologie können uns spannende
Anstöße für heute geben. Daneben soll aber auch Zeit sein zum Gespräch
miteinander, für Strandspaziergänge und Badevergnügen sowie für einen
Ausflug in die Altstadt von Cesena.
Übrigens war es Bonhoeffer, der gerade die Freundschaft als Geschenk
Gottes verstanden hat. Die Wochenendfreizeit ist so eine Gelegenheit, alte
Freundschafen wieder aufleben zu lassen und neue Freundschaftsbande
zu knüpfen!
Week-end per famiglie a Cesenatico
53
Pastore Friedemann Glaser
EVENTI
Come concludere in bellezza la pausa estiva se non ritrovandosi insieme
ancora una volta al mare in piacevole compagnia? Per fare questo il
Gruppo comunitario dell'Emilia-Romagna invita al campo estivo per
famiglie a Cesenatico in occasione dell'ultimo week-end delle vacanze
estive. Saremo sistemati vicino alla spiaggia in un albergo. Per gli
adulti il costo del week-end è di 80 euro, per i bambini e i giovani la
partecipazione è gratuita. Per nessuno eventuali motivi economici devono
essere di ostacolo per poter prendere parte al week-end. Contattate per
favore noi pastori se avete bisogno di supporto economico. La chiusura
delle iscrizioni è stata già a metà agosto, però se contattate l'Ufficio
pastorale vi informeremo volentieri se dovessero esserci ancora posti
liberi. Il viaggio per arrivare deve essere organizzato in proprio.
Come tema dei nostri incontri di discussione ci occuperemo del teologo
Dietrich Bonheoffer, il quale fu giustiziato 70 anni fa nel campo di
concentramento Flossenburg. Molti conoscono le sue poesie come p. es.,
“Mirabilmente protetti da forze buone”. La sua vita durante la resistenza
contro Hitler e la sua teologia possono darci interessanti spunti per
l'epoca attuale. Oltre a questo programma ci prenderemo anche il tempo
per passeggiate lungo la spiaggia e
per divertirci in acqua, come anche
per un'escursione nel centro storico
di Cesena.
A proposito … è stato proprio
Bonhoeffer che ha inteso l'amicizia
come un dono di Dio. Il week-end
adriatico è così un'occasione per far
rivivere vecchie amicizie e farne di
nuove!
AUSBLICK
54 Herzliche Einladung zur Herbstwanderung
– und zum Start einer Jungschar?!
Pfarrer Friedemann Glaser
Am Sonntag, den 20. September, ist es wieder so weit: Wir treffen
uns zur Herbstwanderung der Kirchengemeinde und laden dazu ganz
herzlich ein – besonders auch Familien mit Kindern. Wir beginnen um
11.30 Uhr mit einer Andacht in der Kirche. Um 12.30 Uhr gibt es dann
ein gemeinsames Mittagessen im Gemeindesaal. Und um 14.00 Uhr ist
Treffpunkt am Haupteingang des Boboligartens zu einem geführten
Spaziergang durch die wunderschönen Anlagen hinter dem Palazzo Pitti.
Bei der Führung wollen wir ein Entdeckerquiz für die Kinder anbieten
und an ein paar Stellen auch Gedichte lesen von Autoren, die in Florenz
gelebt haben, wie z. B. Rilke oder Hesse. Ein buntes Programm also, bei
dem für alle etwas dabei ist!
Wie im letzten Newsletter schon einmal angekündigt, wollen wir an
diesem Tag auch überlegen, ob wir in unserer Gemeinde eine Jungschar
anbieten können. Immer wieder werden wir gefragt, ob es bei uns
auch ein Angebot für 6-12jährige Kinder und Jugendliche gebe.
Wenn sich genügend Interessenten finden, starten wir gerne mit einer
solchen Gruppe. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst alle Mädchen
und Jungen, die Lust auf eine Jungschar haben, am 20. September
bei der Herbstwanderung dabei sind (oder dass ihre Eltern
sich vorher im Pfarramt melden). Dann können wir
uns miteinander überlegen, wann wir uns treffen
können, auf welches Programm ihr Lust habt
und wer alles mitmacht. Wir freuen uns auf
euch!
Pfarrerin Franziska Müller und Pfarrer
Friedemann Glaser
Pastore Friedemann Glaser
Domenica 20 settembre è di nuovo il momento: ci ritroviamo per
l'escursione autunnale della Comunità alla quale invitiamo tutti con
viva cordialità – in particolare anche le famiglie con bambini. Iniziamo
alle ore 11.30 con una meditazione in chiesa. Alle ore 12.30 ci sarà
un pranzo in comune nella Sala della Comunità. E alle ore 14.00 ci
sarà il ritrovo all'ingresso principale del Giardino di Boboli per una
passeggiata guidata attraverso gli splendidi spazi verdi dietro a Palazzo
Pitti. Durante la visita guidata vogliamo fare un quiz di scoperta per i
bambini e inoltre, in alcuni punti, leggeremo poesie di autori che hanno
soggiornato a Firenze, come ad es. Rilke o Hesse. Un programma vario,
dove ce n'è per tutti!
Come già annunciato una volta nell'ultima Newsletter, vogliamo in questa
giornata pensare se mettere in piedi nella nostra Comunità un Gruppojunior. A più riprese ci è stato chiesto se da noi ci fosse la proposta
di un'attività per bambini e giovani dai 6 ai 12 anni. Se ci sarà un
numero adeguato di interessati, inizieremmo volentieri un'attività di
gruppo del genere. Pertanto è importante che possibilmente tutte le
ragazze e i ragazzi che hanno voglia di formare un Gruppo-junior siano
presenti il 20 settembre in occasione dell'escursione autunnale (o che i
loro genitori si mettano in contatto prima con l'Ufficio pastorale). Così
potremo pensare insieme quando incontrarci, di quali programmi
avete voglia e chi vuole partecipare. Ci fa piacere se ci sarete!
Pastora Franziska Müller e Pastore Friedemann Glaser
EVENTI
Invito cordiale per l'escursione autunnale 55
– Inizio formazione di un Gruppo-junior?
AUSBLICK
56 Konfirmandenunterricht – miteinander auf
dem Weg des Glaubens
Pfarrer Friedemann Glaser und Pfarrerin Franziska Müller
Nach einem Schnupper-Wochenende im Mai, an dem drei Jugendliche
zwischen 11 und 13 Jahren teilgenommen haben und zwei weitere leider
kurzfristig absagen mussten, geht es nun im September ‚richtig‘ los.
Von Samstag, 19., bis Sonntag, 20. September, treffen sich die
neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Via dei Bardi. Wir
beginnen am Samstag um 16.00 Uhr. Am Sonntag nehmen wir dann am
Familienprogramm der Herbstwanderung mit einem speziellen Programm
für Jugendliche teil. Das Ende wird gegen 17.00 Uhr sein.
Wenn wir uns als Gruppe zusammengefunden haben, werden wir sehen,
welche Interessen und Bedürfnisse im Blick auf Sprache, Orte und
Zeiten (je nach Schulunterrichtsende) gegeben sind – einschließlich des
Konfirmationstermins 2017.
BIS ZUM SOMMER 2016 SIND FOLGENDE WEITERE
TREFFEN DER KONFI-GRUPPE VORGESEHEN:
17.-18.10.2015
Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi
14.-15.11.2015
Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi
06.12.2015
Teilnahme und Mitarbeit beim Adventsbazar/partecipazione e
preparativi per il Bazar natalizio
16.-17.01.2016
Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi
Pastore Friedemann Glaser e Pastora Franziska Müller
Dopo un week-end 'di assaggio' in maggio, al quale hanno partecipato
tre giovani tra gli 11 e i 13 anni, e altri due che hanno dovuto disdire
all'ultimo momento, a settembre si rincomincia 'sul serio'.
Da sabato 19 a domenica 20 settembre le nuove confermande e i
nuovi confermandi si incontreranno in via dei Bardi. Iniziamo sabato
alle ore 16.00. Domenica poi parteciperemo al programma per famiglie
dell'escursione autunnale con delle attività speciali per i giovani. La fine
dell'incontro è previsto per le ore 17.00.
Quando ci saremo 'sintonizzati' come gruppo, vedremo quali sono gli
interessi e le necessità in relazione alla lingua, i luoghi di ritrovo, le
date e i tempi (anche a seconda delle differenze scolastiche) – inclusa
la data per la confermazione nel 2017.
FINO ALL'ESTATE 2016 SONO PREVISTI I SEGUENTI
INCONTRI DEL GRUPPO DEI CONFERMANDI
20.-21.02.2016
Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi
02.-03.04.2016
Konfi-und Jugendwochenende/week-end dei confermandi e ragazzi
27.-29.05.2016
Teilnahme an der Gemeindefreizeit/partecipazione al campo
della Comunità
18.-19.06.2016
Konfi-und Jugendwochenende sowie Gemeindefest/week-end dei
confermandi e dei ragazzi e anche Festa estiva della Comunità
57
EVENTI
Lezione di catechismo per i confermandi –
insieme in cammino sulla via della fede
AUSBLICK
58
Die Konfirmandenzeit ist eine besondere Zeit. In ihr soll den
Heranwachsenden allem voran Lust auf Glaube und Glaubensgemeinschaft
gemacht werden. Deshalb liegt uns an einem ausgewogenen Verhältnis
von thematischer Arbeit und Gemeinschaftserfahrung.
Lust und Zwang – das schließt sich gegenseitig aus und widerspricht
auch dem Wesen des Glaubens. Auf der anderen Seite bedarf es einer
Verbindlichkeit und Entscheidung zur Prioritätensetzung. Wenn in einer
kleinen Gruppe einige nur dann dabei sind, wenn weder Familienfeiern
noch Sportveranstaltungen oder Einladungen bei Freunden (so wichtig
und schön alles sein mag) dagegen sprechen, wird sich weder thematisch
noch im Miteinander der Gruppe ein roter Faden entwickeln können. Und
auch das gehört zum Glauben, zu dem wir mit dem Konfirmandenunterricht
einladen möchten: Dass er etwas ist, was in unserem Leben Bedeutung
hat, Aufmerksamkeit und Pflege braucht.
Wir möchten Möglichkeiten schaffen, wo unsere Konfirmandinnen
und Konfirmanden erleben können, in welche Gemeinde sie sich
hineinkonfirmieren lassen – und möchten Sie alle, die Sie an
unserer Gemeinde Interesse haben, jetzt schon bitten, solche
Begegnungsmöglichkeiten dadurch zu schaffen, dass auch Sie an
gemeinsamen Veranstaltungen (wie beispielsweise der Herbstwanderung)
teilnehmen.
Die Jugendlichen, die Lust bekommen haben, sich auf diesen gemeinsamen
Weg einzulassen, können sich gerne noch bis 15. September im Pfarramt
melden. Auch Jugendliche, die noch nicht getauft sind, können gerne
am Konfirmandenunterricht teilnehmen und sich mit ihm auf ihre Taufe
vorbereiten.
59
EVENTI
Il periodo di preparazione alla confermazione è un periodo particolare.
In esso è importante che gli allievi sviluppino soprattutto voglia e
interesse per la fede e per l'esperienza religiosa in comunità. Per questo
ci teniamo particolarmente ad un buon equilibrio fra le attività a tema
e l'esperienza di vita condivisa insieme.
Voglia e obbligo – sono due cose che si escludono a vicenda e si
contraddicono anche dal punto di vista dell'essenza della fede. D'altra
parte un impegno e una scelta delle priorità sono pur necessari. Se in
un piccolo gruppo alcune persone sono presenti soltanto quando non
hanno in programma feste di famiglia o attività sportive (per quanto
siano cose belle e importanti), sarà difficile sviluppare un filo conduttore
comune e un interesse di gruppo per determinati temi. E anche questo
è un aspetto della fede, alla quale vogliamo invitare nelle lezioni per i
confermandi: la fede è qualcosa che nella nostra vita ha un significato,
e che ha bisogno di attenzione continua e cura.
Vogliamo anche permettere ai nostri confermandi di vedere dal vivo ed
avere cognizione della Comunità nella quale verranno confermati – e, fin
d'ora, preghiamo tutti voi che avete interesse per la nostra Comunità, di
contribuire a creare occasioni di incontro p. es. partecipando agli eventi
in programma (come per esempio
l'escursione autunnale).
Le giovani e i giovani che hanno
voglia di percorrere questo cammino
insieme possono senz'altro contattare
l'Ufficio pastorale. Anche giovani che
non siano stati ancora battezzati,
possono volentieri prendere parte
alle lezioni per i confermandi per
prepararsi al battesimo.
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Florenz / Comunità Evangelica Luterana di Firenze
Gemeindevorstand/Consiglio della comunità
Jörn Lahr, Gemeindepräsident/Presidente della comunità Tel. 320 418 9289
[email protected]
Franziska Müller, Pfarrerin/Pastora
Tel. 331 940 3279
[email protected]
Gerda Furlan, Gemeindegruppe/Gruppo Emilia Romagna Tel. 051 841 718
[email protected]
Dott. Cesar Knebel, Schatzmeister/Tesoriere
Tel. 335 872 6187
[email protected]
Magdalena Richter
Tel. 057 263 50 00
[email protected]
Wiebke Alessandri
Tel. 055 659 34 00
[email protected]
Pfarramt/Parrocchia
Pfarrerin/Pastora Franziska Müller
Tel. 055 234 27 75
Pfarrer/Pastore Friedemann Glaser
[email protected]
Büro/Ufficio:
Charlotte Köhler, Pfarramtssekretärin/Segretaria
Tel. 055 234 27 75
Via dei Bardi 20, 50125 Firenze
[email protected]
Bürozeiten/Orari d'ufficio (Frau/Sig.ra Köhler): Mittwoch: 10-14 Uhr
Kirche/Chiesa:
Lungarno Torrigiani 11, 50125 Firenze
Antje Andreini, Küsterin/Sagristana
Tel. 055 234 25 82
Musik (Musikkomitee)/Comitato musicale: Via dei Bardi 20, 50125 Firenze
Francesco Giannoni, Kantor Tel. 055 234 63 43/349 363 32 75
Loretta Baldi, Buchhalterin/Amministrativa
Tel. 338 8380642
Conto corrente della Comunità/Bankverbindung der Gemeinde:
Poste Italiane, Numero del conto/Kontonummer: 001024076331 IBAN: IT09 D076 0102 8000 0102 4076 331- BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX
Herausgeber des Gemeindebriefes/Editore della Lettera della comunità: Der Kirchenvorstand.
Erscheint alle drei Monate. Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe/Chiusura del prossimo
numero: 6. November/novembre 2015
IL PROGETTO „LETTERA DELLA COMUNITA’“ É FINANZIATO CON
L’OTTO PER MILLE DESTINATO ALLA CHIESA EV. LUT. IN ITALIA – CELI
Das Redaktionskomitee ist dankbar für Beiträge zum Gemeindebrief./Il comitato redazionale
ringrazia per i contriubuti.
Es haben diesmal beigetragen/Hanno contribuito: Christiane Büchel, Giovanni Büchi,
Susanne Ritterhaus, Francesco Giannoni, Margherita Da Ronco, Pfarrer Friedemann Glaser und
Pfarrerin Franziska Müller
Kalender/Calendario: Charlotte Köhler - Übersetzungen/Traduzioni: Christian Holtz
Layout: Ina von Wentzky
www.chiesaluterana-firenze.org
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gemeindebrief lettera della comunità