Bulletin
no
3/12
20 Jahre Lungentransplantation in der Schweiz
20 ans de transplantation pulmonaire en Suisse
20 anni di trapianti di polmone in Svizzera
Vifor Pharma engagiert sich
im Kampf gegen Cystische Fibrose
Vifor Pharma s’engage pour
la lutte contre la mucoviscidose
Scandishake Mix
Energie, die schmeckt!
L’ Energie que j‘aime!
Die hochkalorische Ergänzungsnahrung zur Ernährungstherapie
Un supplément nutritif oral pour une
thérapie nutritionnelle hypercalorique
UÊÊۈiiÊ>œÀˆi˜Êˆ˜ÊŽiˆ˜iÀÊi˜}i
un maximum de calories dans
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préparation simple
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fraise et neutre
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idéal entre les repas
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Inhalt
Editorial
7
Information
8
Verbilligung KK-Prämien, Aufnahme Präparate,
Jubiläum CF-Zentrum Tiefenau, Kongress+Award
19
2013, marCHethon
Transplantation
Noch lange nicht der letzte Atemzug
Alltag | Bericht
CF im Alltag, Dr. med. Ueli Bühlmann,
Aktion Telethon Schweiz, finanzielle Unterstützung ECFS, Pace Race 2012
Agenda
47
Adressen
48
11
Sommaire
Editorial
23
Transplantation
La transplantation pulmonaire en Suisse
romande
24
Information
Pharmacie par correspondance, Réduction des
primes de caisse-maladie, Nouvelles admission
dans l’assurance de base, Succession au comité,
congrès CFCH 2013, marCHethons CF,
30
Prix Muco 2013
Rapport
La thérapie et le quotidien, 25 ans Action
Téléthon Suisse, CFCH finance ECFS
Agenda
47
Adresses
48
26
Indice
Editoriale
35
Informazione
36
Gruppo regionale, Riduzione dei premi
assicurativi, Nuovo nell’assicurazione di base,
42
Award 2013
Trapianto
Trapianto di polmoni
Rapporto
Agenda
47
Indirizzi
48
25 anni Telethon Svizzera, CFCH finanzia ECFS 39
5
Editorial
Wie üblich schauen wir auch auf Aktivitäten zurück,
welche wir mit Partnern auf nationaler oder internationaler Ebene durchführten, hierzu gehört insbesondere auch die europäische Forschungsförderung, welche einen Baustein unserer Tätigkeiten
ausmacht.
Unter den Informationen ist besonders auf die Neuerung hinzuweisen, dass hochkalorische Trinknahrung
neu von der Grundversicherung der Krankenkassen
übernommen werden muss. Dies bedeutet speziell
für Erwachsene CF-Betroffene eine Erleichterung.
Denn beim Übergang von der IV zur Krankenkasse
nach dem zwanzigsten Lebensjahr führte die Erstattung der Trinknahrung immer wieder zu Mehrkosten.
Liebe Leserin, lieber Leser
Seit 20 Jahren werden in der Schweiz Lungen
transplantiert. Dieser Eingriff ist heute eine etablierte
Therapie für Patienten mit fortgeschrittenen Lungenerkrankungen, und die Schweiz braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen: Sie gehört zur
Weltspitze, was den Langzeiterfolg betrifft. Am Transplantationszentrum in Zürich entfallen rund ein Drittel
der Lungentransplantationen auf Menschen mit Cystischer Fibrose. Für uns Grund genug, mit einem
Gastartikel unserer Partnerorganisation Swisstransplant zurück auf die Geschichte der Lungentransplantation in der Schweiz und in die Zukunft zu
blicken.
Und schliesslich endet das Bulletin wieder mit einem
Ausblick auf kommende Aktivitäten, zu welchen Sie
herzlich eingeladen sind. Es würde uns freuen, Sie
am einen oder anderen Anlass zu treffen. Insbesondere möchte ich Ihnen die marCHethons CF, unsere
Sponsorenläufe, ans Herz legen. Die ehrenamtlichen
OK leisten hier eine sensationelle Arbeit.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.
Thomas Zurkinden
Geschäftsführer
In einem zweiten Teil des Bulletins schildern uns
Personen ihren Umgang mit CF. Sie sind dem Aufruf
in der letzten Ausgabe gefolgt und zeigen auf, wie sie
mit der Krankheit im Alltag umgehen. Ich möchte
mich schon an dieser Stelle ganz herzlich für die
Offenheit bedanken.
7
Transplantation
Noch lange nicht der letzte Atemzug
20 Jahre Lungentransplantation in der Schweiz
Gerade einmal 18 Tage überlebte in den USA im
Jahr 1963 der weltweit erste lungentransplantierte Patient. In der Schweiz wurden seit den
80er-Jahren 630 Personen Lungen in den Zentren
Zürich sowie Lausanne und Genf transplantiert.
Nach genau 20 Jahren Lungentransplantation
kann sich die Schweiz zur Weltklasse zählen.
Die weltweit erste Lungentransplantation führte vor
knapp einem halben Jahrhundert James Hardy in
Missouri (USA) im Jahr 1963 durch. Der Patient überlebte nur 18 Tage. Trotzdem wurde damit der Beweis
erbracht, dass eine Lungentransplantation grundsätzlich möglich ist. Es folgten weitere Transplantationen, aber ohne Langzeiterfolg. Die erste erfolgreiche Lungentransplantation der Welt gelang erst im
Jahr 1983 Joel D. Cooper mit seinem Team in Toronto
(CAN). Dies viele Jahre später als Nieren-, Leberund Herztransplantationen. Die eigentliche Pionierzeit der Lungentransplantation waren die späten
80er-Jahre, als man aus verschiedenen Ländern
vereinzelte Berichte über erfolgreiche Transplantationen vernahm. Das Einjahresüberleben der Patienten
war aber zu diesem Zeitpunkt mit etwa 50 Prozent
noch ernüchternd schlecht. Dies einerseits, weil
Patienten erst im letzten Moment in einem desolaten
Zustand transplantiert wurden, und andererseits, weil
viele technische Probleme und medizinische Fragen
noch nicht gelöst waren.
Das erste Lungentransplantationsprogramm in
der Schweiz
Im Anschluss an einen Forschungsaufenthalt
1988/89 bei Joel D. Cooper an der Washington University in St. Louis (USA) formierte Walter Weder am
Universitätsspital Zürich ein Team mit Annette Boehler, Ruedi Speich (beide Pneumologie), Andreas
Zollinger (Anästhesie) und Reto Stocker (Intensivmedizin), um erstmals ein Lungentransplantationsprogramm in der Schweiz einzuführen. Felix Largiadèr,
der damalige Vorsteher des Departements Chirurgie
und Pionier der Organtransplantation in der Schweiz,
wirkte als Mentor. Im November 1992 startete Zürich
sein Programm erfolgreich mit einer 32-jährigen Frau
mit Lymphangioleiomyomatose.
Die Kollegen in Lausanne und Genf starteten im Jahr
1993 ihr Transplantationsprogramm. In weiser Voraussicht einigten sich die Involvierten auf zwei
Standorte für Lungentransplantationen – weise, da in
der Schweiz damals nur gerade 15 bis 25 Transplan-
Nach gründlichen Vorarbeiten wurde das Programm in Zürich im November 1992 durch eine Einzellungen-Transplantation bei
einer 32-jährigen Frau mit Lymphangioleiomyomatose erfolgreich gestartet. Bereits im nächsten Jahr folgten DoppellungenTransplantationen bei CF, bei pulmonal-arterieller Hypertonie und anderen damals sehr herausfordernden Indikationen.
8
Seit der ersten Operation im November 1992 sind in Zürich über 360 Patienten lungentransplantiert worden. Der jüngste Patient
war 10, der älteste 69 Jahre alt. Mittlerweile hat sich am Universitätsspital ein Team von Spezialisten herausgebildet.
tationen pro Jahr durchgeführt wurden. In der Zwischenzeit wurden insgesamt 630 Patientinnen und
Patienten lungentransplantiert: davon 361 in Zürich
sowie 269 in Lausanne und Genf zusammen.
Pionierzeit: Chirurgische Probleme
und Langzeitkomplikationen
Die Herausforderungen in der Pionierzeit der Lungentransplantation waren erheblich und geprägt von
chirurgischen Problemen. Aber auch grundsätzliche
Fragen stellten sich: Welche Krankheiten können
überhaupt durch eine Transplantation behandelt
werden? Wann ist der günstigste Zeitpunkt für eine
Transplantation? In dieser Phase suchte man fast
wöchentlich den Austausch mit weltweiten Spezialisten, insbesondere in St. Louis und Toronto. Die Verbindungsnaht der Atemwege war ein besonders anspruchsvolles Problem, starben daran doch weltweit
bis zu 10 Prozent der Patienten.
Die Gruppe der Langzeitüberlebenden vergrösserte
sich im Laufe der Zeit. Damit öffnete sich ein neues
Spektrum an Fragen, nämlich die der Langzeitkomplikationen. Im Vordergrund stehen hier Infektionen,
chronische Abstossungen und medikamentöse
Nebenwirkungen. In der Anfangszeit stellte zudem
der Ressourcenmangel ein grosses Problem dar: Es
gab weder chirurgisch, noch anästhesiologisch, noch
intensivmedizinisch oder medizinisch ein angemessen grosses Team, das die anspruchsvollen Aufgaben
während 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr abdecken
konnte. Entsprechend verpflichtete sich eine kleine
Gruppe von Einzelnen sozusagen im Dauerdienst.
Erst im Laufe der Zeit konnten weitere Spezialisten
ausgebildet werden. Dennoch ist die zeitliche Belastung bei der Transplantation, aber auch in der Langzeitbetreuung enorm. Gleichzeitig ist es ein Privileg,
sich in dieser herausfordernden Aufgabe positiv einzubringen – werden doch oft fantastische Resultate
erzielt, die motivieren: Etwa wenn Patienten, die während Wochen an Beatmungsgeräten auf der Intensivstation liegen, zu Fuss nach Hause gehen, ohne
Atemnot und mit guter Lebensqualität.
Die Schweiz kann sich mit der Weltspitze
messen
Anfänglich wurden oft Einzellungen-Transplantationen
durchgeführt, seit 1998 fast ausschliesslich Doppellungen-Transplantationen. Denn es hat sich gezeigt,
dass die zurückbelassene kranke Eigenlunge Probleme verursachen kann. Das Kurz- und Langzeitüber-
9
Transplantation
Andere;14%
CystischeFibrose;
32%
PulmonaleFibrose;
20%
Pulmonalarterielle
Hypertonie;7%
Emphysem;27%
Im Gegensatz zur weltweiten Statistik werden am Universitätsspital Zürich mit 32 Prozent am meisten Patienten mit
Cystischer Fibrose transplantiert. Die zweithäufigste Indikation
ist das Lungenemphysem mit 27 Prozent, die dritthäufigste mit
20 Prozent Lungenfibrosen verschiedener Ursachen.
leben im Lungentransplantationsprogramm in Zürich
ist deutlich besser als die Überlebensdaten im internationalen Register. Damit gehört es zu den besten
Programmen weltweit. Und dies trotz vieler Patienten, die zu einem späten Zeitpunkt transplantiert
werden und ein hohes Risikoprofil aufweisen.
Ein langer Atem ist gefragt: Herausforderungen
an die Lungentransplantation
Die grösste Herausforderung der Zukunft stellt die
Feinabstimmung der Langzeitbehandlung dar: Einerseits greifen die notwendigen Medikamente der Immunsuppression zu stark in die Infektabwehr ein, so
dass viele prophylaktische Medikamente verabreicht
werden müssen. Andererseits haben die Patienten
nach wie vor Probleme durch die bestehende Grundkrankheit, entwickeln Altersprobleme oder leiden
unter medikamentösen Nebenwirkungen. Generell ist
die Behandlung nach einer Lungentransplantation
10
nicht nur für das Behandlungsteam, sondern vor
allem auch für die Patienten und deren Angehörige
sehr anspruchsvoll, da sie ihre Therapie sorgfältig
einhalten müssen. Bei Nachlassen dieser Genauigkeit drohen unweigerlich akute und chronische
Abstossung wie auch Infektionen. Sie erhalten
wesentlich mehr Medikamente als bei anderen
Transplantationen, da die Lunge mit jedem Atemzug
in ständigem Kontakt mit der Aussenwelt steht und so
durch Viren, Bakterien, Pilze, aber auch Rauch, Autoabgase und andere Schadstoffe gefährdet ist.
Die Zukunft: ex vivo – Lungenoptimierung
ausserhalb des Körpers
Mit den heute verfügbaren Mitteln kann bei einer
schweren Lungenerkrankung durch eine Transplantation eine deutliche Lebensverlängerung mit meist
hervorragender Lebensqualität erreicht werden. Die
zentralen zu lösenden Probleme sind die chronische
Transplantatabstossung und die zu geringe Zahl an
Spenderorganen. Am Universitätsspital Zürich wird
untersucht, ob mit gewissen Biomarkern eine
chronische Abstossung früher erkannt und somit
erfolgreich behandelt werden kann. Ein weiteres
Forschungsgebiet umfasst die Optimierung der
Spenderorgane ausserhalb des Körpers (ex vivo). So
können qualitativ nicht optimale Lungen ausserhalb
des Körpers analysiert und verbessert werden. Mit
diesem Verfahren könnten heute noch nicht verwendbare Organe zukünftig erfolgreich transplantiert
und dem Organmangel entgegengewirkt werden.
Autor: Prof. Dr. med. Walter Weder
Universitätsspital Zürich
Co-Autorin: Prof. Dr. med. Annette Boehler
Universitätsspital Zürich
Quelle: Abdruck mit Genehmigung von swisstransplant
Alltag
Cystische Fibrose im Alltag
Die folgenden Texte wurden uns von Mitgliedern
der CFCH zum Thema CF im Alltag eingeschickt.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert und
bedanken uns herzlich bei den Verfassern.
«Ich werde dieses Jahr 25 Jahre alt. Bei meiner Geburt wurde die Erbkrankheit CF diagnostisiert und
hat in den folgenden Jahren meinen Alltag mitgeprägt. Ich konnte seit Beginn meines beruflichen
und schulischen Weges immer ein 100 % Arbeitspensum erfüllen.
Meine persönlich grösste Erkenntnis im Umgang mit
CF im Alltag ist Planung und Kommunikation. So
habe ich festgestellt, dass eine offene Kommunikation mit dem Umfeld die Planung sehr vereinfacht.
So habe ich zum Beispiel, wenn ich im Aussendienst
tätig bin, immer ein kleines Ersatzlager mit Medikamenten im Fahrzeug, falls der Tag doch länger wird.
Gleiches gilt für internationale Reisen, sei es beruflich oder privat. Oft informiere ich mich im Voraus
über Flugzeiten, Umsteigezeiten etc. und nutze die
Zeitfenster zur Pflege meiner Gesundheit. So nehme
ich ein Trockeninhalationsgerät bei langen Flugreisen mit, um dies zu überbrücken. Oft sind die Airlines bei Fragen sehr unterstützend und hilfsbereit.
Bei längeren Auslandsaufenthalten (über 2 Wochen)
lasse ich mir die Medikamenten für die späteren
Wochen nachsenden.
In meinem beruflichen Alltag konnte ich durch
Kommunikation flexible Arbeitszeiten nutzen und mir
selber Zeitfenster setzen, in denen ich meiner Gesundheitspflege nachgehen kann. Da ich in einer
administrativen Position tätig bin, kann ich auch öfters
von sogenannten «Home-Office-Modellen» profi tieren. So kann ich am Abend meiner Inhalations-
therapie nachgehen, um danach wieder frisch gestärkt meine Aufgaben am Laptop zu verfolgen.
Mein Umfeld sowie die Arbeitskollegen merken kaum
etwas davon, da dies alles im Hintergrund läuft. Aufwendigster Punkt dabei ist immer die Disposition des
Alltags und des Medikamenteneinsatzes. Dies verschlingt immer ein bisschen Zeit. Die vielen attraktiven Tätigkeiten, denen ich dafür nachgehen kann,
entschädigen diesen Aufwand.
In Zeiten der Globalisierung sind immer mehr spezielle
Berufsfelder oder Tätigkeiten entstanden, die oft
auch einen variablen Arbeitsalltag besitzen. Können
diese Vorteile mit der eigenen Gesundheitsplanung
genutzt werden, ist meiner Erfahrung nach eine
Arbeit mit CF zu 100 % möglich.»
Sascha Jaeger
«Mein Sohn ist jetzt im 2. Lehrjahr. Er steht morgens
um 5.15 Uhr auf, um seine Therapie zu machen und
sich früh auf den Weg zu machen, da er am Abend
auch gerne mal Feierabend hat. Morgens inhaliert er
zuerst Muccoclear mit Ventolin und dann zurzeit noch
das Bramitob. Wenn ich in die Küche komme, liegt
alles noch auf dem Tisch. Ich reinige und desinfiziere
das Gerät und räume auch alles andere weg.
Abends wiederholt sich das Ganze. Solange er in der
Ausbildung ist, kann ich ihn so unterstützen. Seine
Termine (Therapie, Arzt, Spital) gehen oft auch vergessen, und so probiere ich ihn daran zu erinnern.
Klar sollte er langsam so weit sein, das alles selbständig zu erledigen. Aber in diesem Alter ist selbst ein
gesunder Menschen ab und zu überfordert. Und ich
11
Alltag
denke, wenn ich ihn so etwas entlasten kann, ist das
für mich in Ordnung. Dank seinem guten Allgemeinzustand steht CF bei ihm nicht im Vordergrund.»
Danièle Seiler
«Ich bin Mutter eines vierjährigen Knaben. In meinem Alltag bin ich Mutter und Hausfrau, Ehefrau und
Frau, und zudem bin ich krank. Wie kann ich das
alles unter einen Hut bringen? Mit einer guten Organisation. Ich muss vor allem vernünftig sein und wissen, wann ich eine Pause einschalten muss.
Mein Sohn kommt als Erster, dann die Krankheit, die
Pflege verlangt, und schliesslich der Haushalt. Mit
dieser Regelung gelingt es mir, mit einem FEV von
45% den Hausalt zu bewältigen.
Ein normaler Tag sieht folgendermassen aus:
Aufstehen um 7.30 Uhr mit meinem Sohn und meinem Mann.
Familienfrühstück.
Mein Ehemann geht zur Arbeit, mein Sohn ist vor
dem Fernseher, und ich mache meine Behandlung
(Inhalation + Physio). Der Morgen geht weiter mit
Spielen und Haushalt.
Mittagessen am Familientisch, meistens von meinem Mann zubereitet.
Nachmittags gehen wir zusammen spazieren oder
ich allein mit meinem Sohn.
Am Abend Mahlzeit, Dusche und Zeit zum Schlafen für meinen Sohn.
Dann kommt wieder die Stunde für die Therapie.
Noch einige Haushaltsarbeiten.
Schliesslich ist es gegen 22.30 oder 23 Uhr auch
für mich Zeit, ins Bett zu gehen.
12
Mit einem vierjährigen Kind sind die Tage alles andere
als ruhig. Aber ich musste lernen, mich wann immer
erforderlich auszuruhen. Mein Sohn weiss, dass die
Mami sich manchmal ausruhen muss und dass es
keinen Spaziergang oder keine warme Mahlzeit geben wird. Ich bemühe mich, wenn es notwendig ist,
auch früher ins Bett zu gehen (21.30 Uhr), um am
nächsten Tag fit zu sein. Ich habe das Glück, dass
mein Mann mich unterstützt. Er nimmt aktiv an den
Haushaltsarbeiten teil, und ich habe auch 2 Stunden
pro Woche eine Haushaltshilfe.
Technisch gesehen, läuft meine Therapie folgendermassen ab. Ich habe ein Zeitfenster dafür vorgesehen (morgens, wenn mein Sohn vor dem Fernseher
sitzt oder bevor er aufsteht, wenn wir das Haus früh
verlassen müssen, und abends, sofort nachdem ich
meinen Sohn zu Bett gebracht habe). Am Montagmorgen ist der Tag für die grossen Haushaltsarbeiten
und die Wäsche. An diesem Morgen gibt es ganz
einfach keine Therapie. Früher stresste ich mich und
versuchte morgens doch noch meine Therapie
durchzuführen. Aber oft kam ich nicht dazu oder ich
konnte sie nicht korrekt durchführen. Da habe ich
mich dazu entschlossen, darauf zu verzichten, so bin
ich mit mir selber in Einklang und an den anderen
Tagen noch viel mehr motiviert. Auch an den Abenden, an denen wir ausgehen (etwa 2 bis 3 Mal pro
Monat), gibt es keine Therapie. Die Freiheit, die ich
mir auf diese Weise nehme, erlaubt es mir, an den
anderen Tagen die Therapie korrekt durchzuführen.»
Claudine Hrdina
Bericht
Im Gedenken an Dr. med. Ueli Bühlmann
Nach dem Gymnasium habe ich ihn zum ersten Mal
im Militär getroffen, und wir wurden Leidensgenossen, Kollegen und Freunde. Und wir haben uns wieder getroffen an der Uni, im Studium, in der Kinderklinik und auch während unserer Ausbildung in den
USA. Verbunden hat uns das gemeinsame medizinische Interesse an Kinderheilkunde und vor allem
auch an der Cystischen Fibrose. Diese Erkrankung
mit allen Facetten der Kinderheilkunde, Adoleszentenmedizin und Elternbetreuung hat uns nicht mehr
losgelassen.
Dr. med. Ueli Bühlmann ist für alle völlig unerwartet
am 1. September 2012 verstorben. Er zählte in der
Schweiz zu den Pionieren in der Betreuung von CFBetroffenen und war Ehrenmitglied unserer Gesellschaft. Prof. Dr. Martin H. Schöni gedenkt seiner in
den folgenden Zeilen.
Persönliche Gedanken eines Freundes
zum Hinschied von Dr. med. Ueli Bühlmann
Eigentlich macht es so stark betroffen, dass man
sprachlos ist. Es mischt sich zur Betroffenheit unendliche Trauer, etwas Wut und auch Angst. Betroffenheit darüber, dass das, was man nie erwartet hat, so
schnell passiert. Wut, dass man über Gerechtigkeit
zu hadern beginnt, und Angst, dass man nicht weiss,
was, wie und wo es weitergeht. Wir können uns
schlecht in die Gefühle, Empfindungen, Sprachlosigkeit, Trauer und Angst der nächsten Angehörigen von
Ueli Bühlmann einfühlen, wir können nur in Sprache
unsere tief empfundene Dankbarkeit dazu aussprechen, dass wir diesen Menschen kennen durften.
Uelis beruflicher Weg in der Pädiatrie war umsichtig
geplant und mit Dankbarkeit seinerseits angenommen. Er war nicht der karriereversessene Mediziner,
er war Arzt für Kinder, Freund von vielen Eltern und
deren Kindern, Ansprechpartner und umsichtig denkender Berater von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ein verlässlicher Partner in medizinpolitischen Diskussionen. Und er war auch liebender
Vater und Ehemann, zudem bescheiden und in einer
inneren Ruhe stolz auf das, was man in einem Leben
erreichen kann. Unser Lebens- und Berufsweg hat
sich später etwas getrennt, wir haben uns seltener
gesehen und wir hatten vor allem Kontakte im beruflichen Umfeld.
Ohne aufwendige PR und mediale Auftritte hat Ueli
als Chefarzt der Kinderklinik im Stadtspital Triemli in
Zürich eine Anlaufstelle für Patienten mit Cystischer
Fibrose, Kinder und Jugendliche mit Essstörungen
und Adoleszentenmedizin aufgebaut, die weit über
die Landesgrenzen hinaus Bewunderung und Beachtung erntete. Dabei wurden seine Patienten sowohl
medizinisch wie auch psychosozial mit grossem Können betreut. Und seine Mitarbeiter haben ihm dabei
gerne geholfen und man hat seine Empfehlungen,
seine Erfahrungen und auch seine gelegentlichen
13
Bericht
Einwände gerne und mit Respekt entgegengenommen. So habe ich mir eigentlich eine ausgewogene
Life-Balance vorgestellt.
Vielleicht habe ich aber auch den doch beträchtlichen
Aufwand, den Einsatz und die damit verbundene
innere Belastung, welche ein solches Berufsleben
mit sich bringt, bei Ueli gar nicht bemerkt. Manchmal
habe ich mir Gedanken gemacht, wie man es wohl
schafft, jeden Tag zwischen Zürich und Bern zu
pendeln, wie man es schafft, eine Kinderklinik in
Zürich zu leiten und noch das Amt des Präsidenten
der schweizerischen Gesellschaft für Kinder- und
Jugendmedizin anzunehmen, und wie man es
schafft, mit offensichtlicher Gelassenheit die Probleme an den zahlreichen Sitzungen zu analysieren.
Wir können nie in das Innere eines Menschen sehen
und wir können trotz Nähe, trotz Empathie und trotz
Anteilnahme die Sorgen, Ängste, Freuden und Leiden
unseres Gegenübers nur erahnen oder abschätzen.
Und wenn ein lieber Nächster von uns geht, beginnt
man zu reflektieren, zu hypothetisieren, zu grübeln
und sucht Erklärungen, Kausalitäten und Entschuldigungen. Es kann das jeder für sich allein machen,
es muss hier nicht ausgebreitet und analysiert werden, denn es bliebe nichts anderes als ein kläglicher
Versuch übrig.
14
Gelegentlich haben wir uns auch am Grand Prix –
dem 16-Meilen-Rennen von Bern – getroffen. Und
wir haben uns dabei freundschaftlich duelliert und
beim Betrachten der Zeiten auch amüsiert. Nun bist
du im Grand Prix des Lebens etwas schneller gerannt,
vielleicht etwas gar rasch; denn wir wären gerne
noch eine gewisse Zeit mit dir zusammen weitergegangen oder besser behutsam weitermarschiert.
Es ist allen, die das mit dir hätten tun wollen, nicht
gegönnt worden: Sollen wir nun darüber hadern, unseren Eigensinn und unsere Ohnmacht bedauern,
oder müssen wir nicht erkennen, dass das, was passiert ist, bei uns allen unabwendbar ist? Rainer Maria
Rilke hat gesagt: «Wenn etwas uns fortgenommen
wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um
alles Verlorene und vermehrt um jeden unendlichen
Schmerz.» Ich weiss, Ueli hätte mir gesagt, es wird
sich nichts ändern, es wird und muss weitergehen.
Prof. Martin H. Schöni
Universitäts Kinderkliniken Bern, Inselspital
25 Jahre Aktion Telethon Schweiz
Die Aktion Telethon Schweiz ist eine der Kooperationspartnerinnen der CFCH, sie feiert dieses
Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.
Seit rund 20 Jahren führt die CFCH gemeinsam
Spendensammlungsaktionen für Menschen mit genetischen Erbkrankheiten durch. Im letzten Jahr war
dies beispielsweise mit «20 Eseli» auf dem Waisenhausplatz in Bern der Fall. Dabei tritt die CFCH
jeweils nicht unter dem eigenen Namen auf, sondern
informiert generell über verschiedene seltene Krankheiten wie Muskelkrankheiten und Cystische Fibrose.
Neben den öffentlichkeitswirksamen Auftritten ist die
Kooperation für die CFCH natürlich auch wertvoll,
weil die Aktion Telethon Projekte in den Bereichen
Forschung und Soziales finanziert. So konnte für
Menschen mit Cystischer Fibrose in den letzten 20
Jahren die stolze Summe von rund 3’250’000 CHF
beantragt werden.
Fr. 794'835
Fr. 1'830'301
Fr. 631'540
1. Forschungsprojekte 1999 bis 2011
2. Soziale Projekte 2001 bis 2011
3. Kooperationsvereinbarung 1992 bis 1998
Vergebene Mittel der Aktion Telethon für den Kampf gegen
Cystische Fibrose seit dem Jahr 1992: insgesamt 3,25 Mio. CHF
Wir danken der Aktion Telethon für die langjährige
Partnerschaft und hoffen auf weitere gemeinsame
erfolgreiche Jahre. Die diesjährigen Telethon-Aktionen finden insbesondere am 7. und 8. Dezember
statt. Sie sind herzlich eingeladen, sie zu besuchen
und zu unterstützen.
15
Bericht
Die CFCH finanziert europäisches Forschungsnetzwerk
Checkübergabe am European Cystic Fibrosis Society ECFS Conference in Dublin im Juni 2012.
Am diesjährigen Europäischen Kongress für
Cystische Fibrose im Juni in Dublin bekräftigten
die Europäische Ärztegesellschaft für CF (ECFS)
und die nationalen CF-Organisationen aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Grossbritannien und der Schweiz ihre
Kooperation im Bereich der Forschungsförderung.
Seit 2008 besteht das European Cystic Fibrosis
Society Clinical Trial Network (ECFS-CTN), ein
europäisches Forschungsnetzwerk. Das Hauptziel
des Netzwerks ist die Förderung von effizienten und
16
qualitativ hochstehenden klinischen Studien im Bereich der Forschung zur Cystischen Fibrose. Heute
umfasst das Netzwerk 30 Zentren in 11 Ländern.
Um die Arbeiten des Netzwerks weiter voranzutreiben und zu fördern, erklärten sich 7 nationale CFOrganisationen (darunter die CFCH) bereit, dieses
mit jährlich 125’000 EUR zu unterstützen. Dies alles
geschah natürlich vor dem Hintergrund, der Bekämpfung von CF wieder einen Schritt näher zu kommen
und das internationale Expertenwissen besser zu
verknüpfen und zu nutzen.
Pace Race 2012
Am 16. Juni fand das diesjährige (oder alljährliche) durch die Firma Abott organisierte Pace
Race statt. Man konnte sich für eine von drei
Strecken entscheiden, welche sich durch die
Länge unterschieden.
Wir, das sind: meine Frau, unsere Kinder Ben und
Andrin, welche beide CF haben, Alain (Bens Götti)
und ich, entschieden uns für die «Königsetappe».
Diese führte uns über eine Distanz von 69 Kilometern
von Rapperswil nach Cham. Um 8.30 Uhr sind wir
beim Treffpunkt, einem Platz neben der Technischen
Hochschule Rapperswil, eingetroffen. Alle Teilnehmer erhielten ein T-Shirt mit dem passenden Aufdruck «Pace Race 2012» sowie ein Getränk.
Eine halbe Stunde später ging es los. In Gruppen von
jeweils etwa 30 Personen fuhren wir gemütlich über
den Seedamm Richtung Pfäffikon SZ. Dort war es
mit der Gemütlichkeit jedoch vorbei. Denn vor unseren Augen sahen wir einen steilen Anstieg, der uns
nach Feusisberg führte und seine ersten «Opfer»
forderte. Andrin, der sich zwei Tage zuvor einer Bronchoskopie hatte unterziehen müssen, stieg vom Sattel
und liess sich vom «Besenwagen» die 460 Höhenmeter zum Restaurant Büel fahren. Dort wurden Getränke, Süssigkeiten und Bananen abgegeben, um
die Batterien wieder aufzuladen.
Nach der Rast schwangen wir uns gekräftigt auf die
Sättel. Weiter ging die Fahrt über die «Teufelsbrücke», welche die Sihl überquert, Richtung Wilerzell. Von dort aus führte uns die nationale Radroute 9
über die Sihlseebrücke nach Einsiedeln. Im Hotel
Pfauen beim Klosterplatz wurde das Mittagessen
serviert. Feiner Salat, Pasta mit Pilzen und Poulet
halfen, die verbrauchten Kohlenhydrate dem Körper
wieder zuzuführen und uns wieder zu Kräften kommen
zu lassen. Das Dessert, ein leckeres Panna cotta,
17
Bericht
war ebenfalls vorzüglich. Nachdem wir uns die Magen vollgestopft hatten, ging es weiter. Die Strecke
war topografisch nun nicht mehr so anspruchsvoll wie
vor dem Mittagessen. Trotzdem machten sich langsam, aber sicher die einen oder anderen Muskeln,
vor allem die der Beine, bemerkbar. Aber auch der
«Hintern» meldete sich trotz gepolsterten Velohosen.
Wir bissen jedoch auf die Zähne, da die Schmerzen
einem guten Zweck dienten. Glücklicherweise gab es
beim Bahnhof Rothenthurm nochmals eine Pause, so
konnte man sich lockern und wieder zu Atem kommen. Kurz nach dem Dorfende begann – wie haben
sich die Beine darauf gefreut! – der erste Teil der Talfahrt nach Sattel und dann dem Aegerisee entlang.
Wie heisst es doch? «Save the best for last!» Und so
war es auch: Das Ziel vor Augen, konnte man die Abfahrt durch das Lorzentobel Richtung Baar in vollen
Zügen geniessen. Danach hiess es noch die letzten
Kraftreserven mobilisieren, um nach Cham zu gelangen. Ein Blick auf den Velocomputer verriet, dass wir
effektiv 87 Kilometer gefahren waren. Schuld daran
war eine Umleitung.
18
Am See wurde ein reichhaltiges Buffett serviert, wo
man sich das nehmen konnte, was das Herz
begehrte. Sei es Salat, Hamburger, Würste etc. Der
CEO von Abott sprach einige Worte zu den Anwesenden und führte ein Interview mit Franco Marvulli, dem
berühmten Schweizer Bahnradfahrer, der als Aushängeschild ebenfalls mit von der Partie war. Zur
Abkühlung und Entspannung der Muskeln nahm ich
mit Ben und Andrin ein Bad im angenehm warmen
Zugersee. So neigte sich ein wunderbarer Tag, an
dem auch das Wetter mitspielte, langsam seinem
Ende entgegen.
Zuletzt danken wir der Firma Abott herzlich, welche
den Anlass von A bis Z sponserte, dem Verein CFCH
sowie allen Helfern, welche den Tag zum dem
machten, was er war: einfach super!!!
Florian
Information
Verbilligung der Krankenkassenprämien
Versicherte, deren steuerbares jährliches Einkommen eine bestimmte Höhe nicht übersteigt haben
in der Schweiz Anspruch auf eine Verbilligung ihrer Krankenkassen-Prämien (individuelle Prämienverbilligung/IPV). Diese sind kantonal nach unterschiedlichen Regeln und Kriterien ausgestaltet
und müssen im Einzelfall abgeklärt.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Sozialarbeitenden an den CF-Zentren. Zudem finden Sie
unter dem folgenden Link detaillierte Informationen:
http://www.ahv-iv.info/anderesozver/00228/index.html
Neuaufnahme von Präparaten in die Grundversicherung
der Krankenkassen
Trinknahrung
Inhalatives Antibiotikum
Seit dem 1. Juli 2012 wird die sondenfreie enterale
Ernährung (oder einfacher: Trinknahrung wie Ensure®
Plus oder Resource® 2.0 Fibre) zu Hause neu von der
Grundversicherung der Krankenkasse übernommen.
Dies bedeutet insbesondere für CF-Betroffene über
20 Jahren eine Erleichterung. Bisher gab es hier oft
Probleme bei der Kostenübernahme durch die
Krankenkassen.
Mit Aztreonamlysin (Produktname: Cayston®) ist seit
diesem Sommer ein weiteres inhalatives Antibiotikum auf dem Schweizer Markt erhältlich, das ebenfalls durch die Grundversicherung der Krankenkassen gedeckt wird.
Für weitere Informationen zu beiden Neuerungen
und die Details zur Erstattung bitten wir Sie, mit Ihrem
betreuenden CF-Zentrum Kontakt aufzunehmen.
Achtung: Nahrungsergänzungen und andere Spezialprodukte benötigen weiterhin eine entsprechende
Zusatzversicherung. Dies wären beispielsweise Vitamine, Eiweisskonzentrate, Maltodextrin, Jemalt, usw.
19
Information
Einladung
20 Jahre CF-Erwachsenen-Zentrum Tiefenauspital Bern
Dieses Jubiläum wird mit einer kleinen Veranstaltung gefeiert.
CFǦ‡–”‘ơ‡‡ǡ‹Š”‡‰‡ŠÚ”‹‰‡ǡ‡–”‡—‡†‡—†–‡”‡••‹‡”–‡•‹†Š‡”œŽ‹…Ї‹‰‡Žƒ†‡Ǩ
Donnerstag, 18. Oktober 2012, 16.00–19.00 Uhr
Tiefenauspital Be”ǡgrosser HÚrsaal
Moderation: Dr. med. Carlo Mordasini, Chefarzt Pneumologie, Tiefenauspital Bern
Programm:
16.00–16.05
Begrüssung
Dr. med. Carlo Mordasiniǡ CŠefarœt Pneumologieǡ Tiefenauspital
16.10–16.40
Was bisŠer war
Prof. Dr. med. Martin …ŠÚ‹ǡ CŠefarœt „ulanter Berei…Š der
Universitätsklinik für KinderŠeilkunde Bern
16.45–17.15
Was gibt es Neues
17.15–17.30
Pause
Dr. med. Carmen Casaultƒǡ Leitende Ärœtin Stationärer Berei…Š der
Unive”•‹–¡–•Ž‹‹ˆò”‹†‡”Ї‹Ž—†‡ǡ‡”
17.30–18.00
20 JaŠ”e CF-Erwa…ŠsenenZentrum Tiefenauspital Bern
Dr. med. Reta Fi•…Їrǡ Leitende Ärœ–‹‡—‘Ž‘‰‹‡ǡ‹‡ˆ‡ƒ—•’‹–ƒŽ
ab 18.00
Unser CF-Team stellt si…Š vor
an•…ŠŽies•‡†’‡”‘
nmeldung an: Frau Sabrina ZundeŽǡ Sekretariat Pneumologieǡ Spital Netœ Bern Tiefenau
Tel. 031 308 87 11ǡFax 031 308 87 12ǡ E-Mail: sabrina.œundel@spitalnetœbern.…Š
CFǦ‡–”‘ơ‡‡‹–‘†‡”—”Š‘ކ‡”‹ƒÚ…Š–‡™‹”„‹––‡ǡ†‡”‡”ƒ•–ƒŽ–—‰ˆ‡”œ—„އ‹„‡Ǥ
CFCH-Kongress 2013
Nach einem erfolgreichen Kongress im Jahr 2011 freuen wir uns, Ihnen die zweite Austragung anzukünden.
Um alle Regionen möglichst gut zu berücksichtigen, findet die nächstjährige Austragung in der Romandie
statt, und zwar am 22. und 23. März 2013 in Lausanne im Palais Beaulieu.
Es ist wieder ein zweitägiges Programm mit Referaten, Workshops und Podiumsdiskussionen geplant.
Wir freuen uns, wenn Sie sich den Termin bereits jetzt vormerken.
20
marCHethon 2012
Auch in diesem Jahr finden in der ganzen
Schweiz die marCHethon CF zugunsten von
Menschen mit Cystischer Fibrose statt. Durch
Ihre Teilnahme setzen Sie ein Zeichen der Solidarität und bringen Bewegung in den Kampf
gegen Cystische Fibrose.
Daten marCHethons CF
20.10.2012 Bern
20.10.2012 St-Léonard
27.10.2012 Fribourg/Givisiez
27.10.2012 La Chaux-de-Fonds
Mehr Informationen und Anmeldung unter
www.marchethon.ch
CF-Award 2013
Die CFCH wird auch für das Jahr 2013 einen Ehrenpreis (Award) für Personen ausschreiben, die sich in
besonderem Masse für die Anliegen von Menschen
mit Cystischer Fibrose und der CFCH einsetzen oder
durch grossen persönlichen Einsatz auf das Schicksal von Menschen mit CF aufmerksam machen. Beim
Preis handelt es sich nicht um einen Geldpreis,
sondern um eine persönliche Ehrung.
Preisträger 2010: Urs Kriech (Dokumentarfilm)
Preisträger 2011: Michel Stückelberger (Veloprojekt)
Preisträger 2012: Martina Schmidt, Sidonia Schmidt,
Yvonne Rossel, Katja Pforte (Sportgruppe Bern)
Das Vorgehen
Wie wird die Preisträgerin oder der Preisträger ausgewählt?
1. Mitglieder und Regionalgruppen können Personen
nominieren (diese müssen nicht zwingend Mitglieder der CFCH sein).
2. Der Vorstand trifft eine Vorauswahl von 5 Nominationen.
3. Den 5 Nominierten können die Mitglieder der
CFCH per Internet-Voting eine Stimme geben.
4. Ehrung der gewählten Person an der Generalversammlung vom 23. März 2013.
Wie nominieren?
Die folgenden Angaben sind, nötig um eine Nomination einzugeben:
Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail
Alter und Geschlecht, Foto der Person
Begründung der Nomination, wieso hat die Person
die Ehrung verdient?
Wir bitten um Eingabe der Nominationen bis zum
31. Dezember 2012 an die folgende Adresse: CFCH,
Postfach 686, 3000 Bern 8 oder [email protected]
Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.
21
Editorial
Comme de coutume, nous revenons aussi sur les
activités que nous avons menées avec nos partenaires, tant au niveau national qu’international ; citons
notamment la promotion européenne de la recherche
qui est un pilier de nos activités.
Dans la partie « informations », nous signalons en
particulier le fait nouveau que les préparations nutritionnelles à boire (hautement caloriques) sont désormais prises en charge par l’assurance de base des
caisses-maladie. Pour les personnes adultes atteintes de mucoviscidose, notamment, cela représente
un soulagement. La politique de remboursement de
ces préparations avait toujours pour effet des frais
supplémentaires lors du passage de l’AI à la caissemaladie à l’âge de 20 ans.
Chère lectrice, cher lecteur,
Cela fait 20 ans que l’on pratique des transplantations pulmonaires en Suisse. Cette intervention est
aujourd’hui une thérapie établie pour les patients
souffrant de maladies pulmonaires à un stade avancé, et, en comparaison internationale, la Suisse n’a
pas à rougir, car elle fait partie des meilleurs au
niveau mondial pour ce qui est des résultats à long
terme. Au centre de transplantation de Zurich ont lieu
environ un tiers des transplantations pulmonaires
des personnes souffrant de mucoviscidose. C’est là
pour nous une raison suffisante pour revenir, avec un
article de notre organisation partenaire Swisstransplant, sur l’histoire de la transplantation pulmonaire en Suisse et pour regarder vers l’avenir.
Et finalement, cette édition du bulletin se termine à
nouveau par un regard sur les activités à venir, auxquelles nous vous invitons vivement à participer.
Nous aurions plaisir à vous rencontrer à l’une ou
l’autre des ces manifestations. Je vous rappelle en
particulier les marCHethons CF, nos courses sponsorisées. Les comités d’organisation bénévoles fournissent à ces occasions un travail sensationnel.
Nous vous souhaitons une bonne lecture!
Thomas Zurkinden
Directeur
Dans une deuxième partie de notre bulletin, diverses
personnes nous décrivent leur gestion de la mucoviscidose au quotidien. Ces personnes ont répondu à
l’appel de notre dernière édition et parlent de leurs
expériences avec la maladie. Je souhaite ici les
remercier très cordialement pour leur ouverture
d’esprit.
23
Transplantation
La transplantation pulmonaire en Suisse romande
C’est en 1993 qu’ont eu lieu les premières
transplantations pulmonaires à Lausanne et à
Genève. Depuis les premiers pas du programme,
bien des choses ont changé, et voilà belle lurette
que les deux sites coopèrent en ne faisant qu’un
seul centre. Plus de 260 transplantations et
quelque vingt années plus tard, le centre de
Suisse romande n’a plus rien à envier au «grand
frère» de Zurich.
C’est en 1993, soit un an après le début du programme de transplantation pulmonaire à Zurich, que
les premiers poumons ont été greffés en Suisse
romande : les premières transplantations unipulmonaires ont tout d’abord eu lieu à Lausanne et
quelques mois plus tard à Genève. En dix ans, les
deux programmes ont évolué en parallèle sous la
responsabilité chirurgicale du professeur A. Spiliopoulos et du docteur J. Wellinger, tandis que la partie
pneumologique était prise en charge par les professeurs L. Nicod et Ph. Leuenberger.
Approche artisanale au cours des premiers pas
La transplantation pulmonaire a été la dernière arrivée dans le domaine de la transplantation d’organes.
Même si l’on pouvait s’appuyer sur l’expertise gagnée
lors des greffes rénales, cardiaques ou hépatiques,
ces premières années ont été marquées par une approche assez artisanale. Ainsi, l’équipe des infirmiers
et infirmières de coordination, dont on ne pourrait
imaginer se passer aujourd’hui, n’a été créée qu’en
1998, donc des années après la première transplantation. Auparavant, il incombait à un chef de clinique
du département de chirurgie de passer les innombrables coups de fil nécessaires à la réalisation d’une
greffe. Aujourd’hui, on a du mal à réaliser les démarches nécessaires, car à l’époque, la transplan-
24
Les chirurgiens des hôpitaux de Lausanne et de Genève
coopèrent au sein d’une équipe pour les transplantations
pulmonaires.
tation pulmonaire n’était pas un acte médico-chirurgical automatiquement couvert par l’assurance-maladie
de base. Chaque patient désireux de figurer sur la
liste d’attente devait demander au préalable l’accord
de son assureur. Ensuite, il fallait s’armer de patience
avant d’obtenir une réponse positive. Un greffé se
souvient d’avoir reçu une lettre de réponse de la
caisse-maladie qui lui donnait « à titre exceptionnel »
son accord, à la condition toutefois que l’intervention
puisse avoir lieu dans l’hôpital régional proche du
domicile du patient !
Tableau : les étapes marquantes du Centre Romand de Transplantation pulmonaire
La fusion sous le signe de l’évidence en 2004
Alors que Lausanne et Genève avaient effectué un
peu plus de 100 procédures durant la première
décennie d’activité, il apparaissait clairement que la
coexistence de deux sites de transplantation éloignés de seulement 60 km n’était pas défendable sur
le long terme. Sur décision politique des deux cantons, les activités de transplantation ont été regroupées en un seul endroit. Depuis 2004, les transplantations pulmonaires ont lieu exclusivement au CHUV
(Centre hospitalier universitaire vaudois) à Lausanne.
L’accord passé entre les deux hôpitaux prévoit que la
sélection et le suivi des patients, hormis la phase
préopératoire, s’effectuent sur les deux sites. Par
ailleurs, le chirurgien en chef des HUG (Hôpitaux
universitaires de Genève), le professeur JH Robert,
fait partie intégrante de l’équipe des chirurgiens
transplanteurs (composée du professeur Hans-Beat
Ris, du docteur J. Wellinger ainsi que du docteur
T. Krueger), ce qui permet une permanence de 365
jours/an. Le partenariat entre ces deux institutions
n’est pas seulement un concept théorique, il se vit au
jour le jour. Huit années et 150 transplantations plus
tard, toutes les craintes, légitimes lors de sa création,
n’ont plus lieu d’être.
Emulation avec le « grand frère » zurichois
Il est naturel, avec seulement deux centres de
transplantation pulmonaire pour le pays, que le
Centre Romand soit particulièrement attentif aux
résultats du « grand frère » de Zurich. Il faut dire que
le programme zurichois a d’emblée mis la barre très
haut et reste une source d’émulation pour toute
l’équipe du programme romand. Or bien heureusement la collaboration entre les deux programmes a
toujours été très fructueuse et constructive, que ce
soit lors des séances du groupe de travail suisse
pour la transplantation pulmonaire (STALU), de publications scientifiques communes ou des discussions
très animées et passionnées qui ont prévalu à l’introduction de la nouvelle loi sur la transplantation en
2007. De nombreux défis attendent nos programmes
de transplantation ces prochaines années, et nous
sommes heureux de pouvoir nous y attaquer de
concert avec nos partenaires germanophones.
Pr Dr. méd. John-David Aubert
Coordinateur du Programme de transplantation
pulmonaire Lausanne-Genève, Centre universitaire
romand de transplantation
Source: impression avec l’accord de swisstransplant news, n° 17
25
Rapport
Les débuts : la première transplantation pulmonaire au monde
La première transplantation pulmonaire au monde a été réalisée il y a près d’un demi-siècle par James
Hardy dans le Missouri (USA) en 1963. Bien que le patient n’ait survécu que 18 jours, la preuve avait ainsi
été apportée qu’une transplantation pulmonaire était fondamentalement possible. D’autres tentatives ont
suivi, mais sans succès à long terme. Il fallut attendre 1983 – soit des années après les greffes rénales,
hépatiques et cardiaques – pour que la première opération, réalisée par Joel D. Cooper et son équipe à
Toronto (CAN), réussisse. A la fin des années 80, période pionnière de la transplantation pulmonaire, des
rapports ponctuels de transplantations couronnées de succès ont commencé à émaner de divers pays.
Seulement 50% des patients, un taux très faible, survivaient au-delà d’un an. D’une part, ceci s’expliquait par
l’état pitoyable dans lequel arrivaient de nombreux patients et d’autre part, par le fait que de nombreux
problèmes techniques et médicaux n’étaient pas résolus.
Pr Dr méd. Walter Weder, hôpital universitaire de Zurich (USZ)
La mucoviscidose au quotidien
Les textes qui suivent nous ont été envoyés par
des membres de la CFCH, sur le thème de la
mucoviscidose au quotidien. Nous les publions
ici sans commentaires et adressons nos remerciements aux personnes qui les ont rédigés.
« Cette année, j’aurai 25 ans. La mucoviscidose, maladie héréditaire, a été diagnostiquée à ma naissance et
elle a marqué toutes les années qui ont suivi. Depuis le
début de ma scolarité et de ma formation professionnelle, j’ai toujours eu une activité à 100%.
Ma plus grande réalisation personnelle dans la gestion
journalière de la maladie est l’importance de la planification et de la communication. Ainsi, j’ai constaté
qu’une communication ouverte avec l’entourage
simplifie beaucoup la planification.
De ce fait, lorsque je travaille en service externe, j’ai
par exemple toujours un petit nécessaire de rechange
26
avec des médicaments dans ma voiture, pour les journées plus longues. Même chose pour les voyages
internationaux, professionnels ou privés. Souvent, je
m’informe à l’avance sur les horaires de vol, les escales, etc., et utilise le temps à disposition pour me
soigner. Ainsi, pour les vols de longue durée, je prends
un appareil d’inhalation à sec afin de surmonter la
période de vol. Souvent, les compagnies aériennes
répondent volontiers aux questions et sont très serviables. Lors de longs séjours à l’étranger (plus de 2
semaines), je me fais envoyer les médicaments pour
les semaines suivantes.
Dans ma profession, la communication m’a permis
d’obtenir des horaires de travail flexibles et de prévoir
des périodes où je peux effectuer mes soins de santé.
Comme j’ai un poste administratif, je peux souvent profiter des modèles home office. Ainsi, je peux effectuer
ma thérapie d’inhalation le soir, puis, en bonne forme,
m’occuper de mes tâches sur mon laptop.
médecin, hôpital) et donc j’essaie de les lui rappeler.
Il est clair qu’il devrait progressivement arriver à
s’occuper de tout lui-même. Mais, à cet âge, même
un homme en bonne santé est parfois submergé. Et
je pense qu’il n’y a pas de problème pour moi à le
décharger un peu. Grâce à son bon état général, il
n’a pas trop d’attention sur la mucoviscidose. »
Danièle Seiler
Mon entourage et mes collègues de travail ne remarquent quasiment rien de tout cela, car tout se passe
en arrière-plan.
Les points qui prennent le plus de temps sont l’agencement des journées et l’utilisation des médicaments. Cela nécessite toujours un peu de temps.
Mais les activités attractives que je peux faire grâce
à cela compensent cet effort.
A l’âge de la mondialisation, il y a toujours plus de
domaines professionnels ou d’activités spéciaux
avec souvent un travail variable au quotidien ; ces
avantages peuvent être utilisés en planifiant sa santé
et, selon mon expérience, il est possible de travailler
à 100%, même avec une mucoviscidose. »
Sascha Jaeger
« Mon fils est maintenant dans sa 2e année d’apprentissage. Il se lève à 5 h 15 du matin pour faire sa
thérapie et pour partir tôt au travail, car il aime bien
avoir du temps libre le soir. Le matin, il inhale en premier lieu du Muccoclear avec Ventolin et ensuite,
pour l’instant, encore du Bramitob. Lorsque j’arrive à
la cuisine, tout est encore sur la table. Je nettoie et
désinfecte l’appareil et je range aussi tout le reste.
Le soir, les mêmes actions se répètent. Tant qu’il est
en formation, je peux le soutenir de cette manière. Il
oublie aussi souvent ses rendez-vous (thérapie,
« Je suis maman d’un petit garçon de 4 ans. Mon quotidien c’est d’être mère au foyer, épouse, femme et
malade. Comment concilier le tout? Avec une bonne
organisation. Je dois surtout être raisonnable afin de
savoir au mieux m’arrêter lorsque cela est nécessaire.
Mon fils est ma priorité, vient ensuite la prise en
charge de la maladie et en dernier la tenue de la maison. C’est en me fixant ces règles que j’arrive à gérée
un quotidien avec un VEMS qui plafonne à 45%.
Une journée standard se déroule ainsi :
Lever vers 7 h 30 avec mon fils et mon époux. Petit
déjeuner en famille. Mon époux part travailler, mon
fils regarde la télé, et moi je fais mes soins (aérosols +physio) Le reste de la matinée est faite de
jeux et de tâches ménagères.
Le repas de midi en famille, préparé le plus souvent par mon époux.
L’après-midi, c’est ballade en famille ou seule avec
mon fils.
Le soir, repas, douche pour mon fils, coucher.
Et puis revient l’heure des soins. Encore quelques
tâches ménagères. Avant que ce soit mon tour
d’aller me coucher, vers 22 h 30 à 23 h.
Avec un enfant de 4 ans, les journées ne sont pas de
tout repos. Mais j’ai du apprendre à me reposer quand
27
Rapport
cela était nécessaire. Mon fils sait que parfois, maman
doit rester au repos, qu’il n’y aura pas de ballade ou
pas de repas chaud. Je fais l’effort, en cas de besoin
de me coucher tôt (21 h 30) afin de pouvoir assumer la
journée du lendemain. Je suis également bien entourée, mon époux participent activement aux tâches
ménagères et j’ai une aide familiale 2 h par semaine.
Techniquement mes soins se déroulent ainsi. Je me
suis fixée un moment précis où je les fais (le matin
lorsque mon fils réclame la télé, ou avant son lever si
l’on doit partir tôt, et le soir, tout de suite après son
coucher). Le lundi matin, jour de grand ménage et de
lessive, je ne fais tout simplement pas mes soins.
Avant je me stressais à essayer de caser mes soins
au milieu de la matinée, mais soit je n’y arrivais pas,
soit je ne le faisais pas correctement. Alors j’ai décidé
de ne pas les faire, ainsi je suis en paix avec moimême et encore plus motivée pour les autre jours. Il
en va de même pour les soirs de « sortie », environ 2
ou 3 fois par mois. Ces libertés me permettent de me
soigner correctement les autres jours. »
Claudine Hrdina
Les 25 ans d’Action Téléthon Suisse
L’Action Téléthon Suisse, qui est un partenaire de
la CFCH, fête cette année ses 25 ans d’existence.
Depuis près de 20 ans, nous organisons ensemble
des actions de collectes de fonds pour les personnes
souffrant d’une maladie génétique héréditaire. L’année dernière, nous l’avons fait avec une vingtaine
d’ânes sur la Waisenhausplatz à Berne. A ces occasions, la CFCH n’apparaît pas sous son propre nom,
mais informe d’une manière générale sur les diverses
maladies rares telles que les myopathies et la mucoviscidose.
Hormis les apparitions en public, la collaboration
avec ce partenaire est bien entendu aussi précieuse
parce que les projets d’Action Téléthon financent le
domaine de la recherche et le domaine social. Au
cours des 20 dernières années, la somme d’environ
3’250’000 CHF a ainsi pu être utilisée en faveur des
personnes souffrant de mucoviscidose.
Nous remercions Action Téléthon pour ce partenariat
de longue date et espérons que ce succès commun
28
sera aussi au rendez-vous ces prochaines années.
Les actions Téléthon de cette année auront notamment lieu les 7 et 8 décembre. Vous êtes cordialement invités à nous rendre visite et à nous soutenir.
Fr. 794'835
Fr. 1'830'301
Fr. 631'540
1. Projets de recherche de 1999 à 2011
2. Projets sociaux de 2001 à 2011
3. Accords de coopération de 1992 à 1998
La CFCH finance le réseau de recherche européen
Remise du chèque au Congrès EFCS à Dublin.
A l’occasion du Congrès européen de la mucoviscidose, en juin à Dublin, la Société européenne
de la mucoviscidose (ECFS) et les organisations
nationales de la mucoviscidose d’Allemagne, de
Belgique, de France, de Grande-Bretagne, d’Italie, des Pays-Bas et de Suisse ont renforcé leur
coopération dans le domaine de la promotion de
la recherche.
Afin de faire avancer et d’encourager les travaux du
réseau, 7 organisations nationales de la mucoviscidose (dont la CFCH) se déclarent prêtes à soutenir
celui-ci par un montant annuel de 125’000 EUR.
Cette démarche a bien sûr eu lieu afin de faire un pas
de plus dans la lutte contre la mucoviscidose et de
mieux combiner et utiliser le savoir international des
experts.
Un réseau de recherche européen, l’European Cystic
Fibrosis Society Clinical Trial Network (ECFS-CTN),
existe depuis 2008. L’objectif principal de ce réseau
est la promotion d’études cliniques efficientes et de
grande qualité dans le domaine de la recherche en
matière de mucoviscidose. Aujourd’hui, le réseau
rassemble 30 centres dans 11 pays.
29
Information
Pharmacie par correspondance
La CFCH a trouvé en la Pharmacie par correspondance zum Rebstock à Stäfa (www.cf-direct.ch) un
partenaire tenant compte des problèmes spécifiques
des adultes et enfants souffrant de mucoviscidose et
contribue en même temps à l’obtention de moyens
financiers pour ces personnes. Ces moyens sont crédités sans déduction aux membres qui commandent
régulièrement leurs médicaments via cf-direct.ch.
De ce fait, ils peuvent compter avec un montant allant
jusqu’à 750 CHF par année, qui leur est remboursé
par la CFCH. Ainsi, les frais supplémentaires qui résultent d’une maladie chronique comme la mucoviscidose sont atténués, du moins en partie.
Réduction des primes
Les assurés dont le revenu annuel imposable ne
dépasse pas une certaine somme ont droit, dans
notre pays, à une réduction de leurs primes de
caisse-maladie (réduction de prime individuelle,
RPI). Celle-ci est définie au plan cantonal selon
des règles et des critères différents et il faut
clarifier la question de manière individuelle.
Pour d’autres informations, adressez-vous aux assistants sociaux dans les centres CF. En outre, vous
trouverez des informations détaillées à l’adresse
suivante :
http://www.ahv-iv.info/anderesozver/00228/index.
html
Nouvelles admissions dans l’assurance de base
Préparations nutritionnelles à boire
Depuis le 1er juillet 2012, la nutrition entérale à domicile sans utilisation de sonde (à savoir, des préparations nutritionnelles à boire telles que Ensure® Plus
ou Resource® 2.0 Fibre) est admise dans l’assurance
de base des caisses-maladie. Cela apporte un soulagement notamment aux personnes de plus de 20 ans
atteintes de mucoviscidose. Jusqu’ici, il y avait souvent des problèmes de prise en charge par les
caisses-maladie.
Attention: les compléments alimentaires et autres
produits spéciaux demandent toujours une assu-
30
rance complémentaire appropriée. Notamment pour
les vitamines, les concentrés de protéines, la maltodextrine, le Jemalt, etc.
Antibiotique à inhaler
Un autre antibiotique à inhaler est disponible sur le
marché suisse depuis cet été. Il s’agit de l’Aztreonam
lysine (nom de marque: Cayston®), qui sera également remboursé par la caisse-maladie.
Pour toute information sur ces deux nouveautés et
pour les détails de remboursement, veuillez prendre
contact avec le centre CF qui prend soin de vous.
Succession au comité CFCH
Le comité de la CFCH est un organe bénévole ; il
est responsable de la gestion stratégique de
l’organisation. Dans une ambiance collégiale et
constructive, nous discutons des différentes
questions et décidons de la façon de procéder
dans les affaires les plus diverses. Nous faisons
tout cela avec l’intention de soutenir les personnes atteintes de mucoviscidose et leur entourage dans la vie au quotidien et de les intégrer
dans la société.
Lors de la prochaine assemblée générale de la CFCH
du 23 mars 2013 nous recherchons aujourd’hui une
personne qui souhaiterait reprendre la fonction
suivante : Représentation de la Suisse romande
au comité de la CFCH
Vos tâches principales :
Collaboration au sein du comité et à l’orientation
stratégique de la CFCH
Présentation et évaluation des demandes adressées par la Suisse romande au comité
Interface avec les groupes régionaux de la Suisse
romande
Ce que nous offrons :
Possibilité de faire partie d’une organisation
sociale vivante et d’avoir une influence sur son
développement
Mise au courant par les membres actuels du
comité
Collaboration étroite et soutien administratif de la
part du secrétariat (préparation des objets à traiter,
travail de projet, etc.)
Remboursement forfaitaire annuel des frais
Ce que nous attendons de vous :
Domicile en Suisse romande
Bons contacts avec les personnes atteintes de
mucoviscidose en Suisse romande
Affiliation à la CFCH
Pouvoir lire des documents ou suivre des discussions en langue allemande constituerait un avantage. Sinon, un principe applicable chez nous est :
« à chacun sa langue »
Un cahier des charges détaillé peut être obtenu en
s’adressant au secrétariat de la CFCH. Afin de pouvoir maintenir une composition équilibrée au sein du
comité, il est très souhaitable que des candidatures
féminines soient présentées.
Nous nous réjouissons d’ores et déjà de votre prise
de contact et sommes tout à fait disposés à discuter
avec vous de cette intéressante fonction. Veuillez
adresser vos questions et votre candidature au
président :
Bruno Mülhauser, Président, CFCH
Altenbergstrasse 29, case postale 686, 3000 Berne 8,
031 313 88 45 | [email protected]
31
Information
Congrès CFCH 2013
Après un congrès couronné de succès en 2011, nous avons le plaisir de vous annoncer la deuxième édition
de cet évènement. Afin de tenir compte au mieux de toutes les régions, le congrès de cette année aura lieu en
Suisse romande, au Palais de Beaulieu à Lausanne, les 22 et 23 mars 2013. Un programme sur deux jours est
à nouveau prévu, avec des exposés, des ateliers et des tables rondes.
Nous serions heureux de vous voir déjà réserver ces dates.
marCHethons CF 2012
Cette année aussi, les marCHethons CF en faveur
des personnes atteintes de mucoviscidose auront
lieu dans toute la Suisse.
Votre participation est un signe de solidarité et contribue à faire avancer la cause dans la lutte contre la
mucoviscidose
32
20.10.2012 Berne
20.10.2012 St-Léonard
27.10.2012 Fribourg/Givisiez
27.10.2012 La Chaux-de-Fonds
Pour plus d’information, y compris sur les possibilités
d’inscription, s’adresser à www.marchethon.ch
Prix Mucoviscidose 2013
La CFCH a décidé, pour l’année 2013, de mettre
au concours un prix d’honneur (award) pour les
personnes qui s’engagent particulièrement en
faveur de la cause des malades de la mucoviscidose et de la CFCH ou qui, par un grand engagement personnel, font connaître le destin des
personnes atteintes de mucoviscidose. Le prix
en question n’est pas un prix en espèces, mais
un prix d’honneur personnel.
Lauréat du Prix 2010 :
Urs Kriech (film documentaire)
Lauréat du Prix 2011 :
Michel Stückelberger (projet vélo)
Lauréats du Prix 2012 :
Martina Schmidt, Sidonia Schmidt, Yvonne Rossel,
Katja Pforte (Groupe de sport Berne)
Comment procéder pour sélectionner le
lauréat ou la lauréate ?
1. Les membres et les groupes régionaux peuvent
nominer des personnes (celles-ci ne doivent pas
forcément être membres de la CFCH).
2. Le Comité effectue une présélection de 5 nominations.
3. Avant l’assemblée générale, les membres de la
CFCH peuvent voter par internet pour l’une des
5 personnes nominées.
4. Le prix sera décerné à la personne élue lors de
l’assemblée générale du 23 mars 2013.
Sidonia Schmidt, Yvonne Rossel, Martina Schmidt
(Groupe de sport Berne)
Les indications suivantes sont indispensables
pour transmettre une nomination :
Prénom, nom, adresse, localité
N° de téléphone, e-mail
Age et sexe
Raisons de la nomination ; pourquoi la personne
a-t-elle mérité cet honneur ?
Une photo de la personne
Vous voudrez bien envoyer les nominations d’ici au
31 decembre 2012. Merci de votre collaboration.
CFCH, case postale 686, 3000 Berne 8
031 313 88 45 | [email protected]
33
Editoriale
Come di consueto, ricordiamo anche le attività svolte
insieme a partner a livello nazionale o internazionale,
e, in particolare, la promozione della ricerca europea,
che rappresenta un elemento essenziale della nostra
attività.
Tra le diverse informazioni, desideriamo in particolare richiamare la Sua attenzione su quella relativa ai
costi per l’alimentazione liquida ipercalorica, che
saranno assunti dall’assicurazione di base delle casse malati. Questa novità è interessante in particolare
per gli adulti affetti da FC. Una volta compiuti 20 anni,
infatti, si passa dall’AI alla cassa malati, e il rimborso
dell’alimentazione liquida comportava costi aggiuntivi
sempre maggiori.
Cara lettrice, caro lettore,
da 20 anni vengono eseguiti in Svizzera trapianti di
polmoni. Oggi, questo intervento rappresenta una
terapia consolidata per i pazienti con patologie polmonari in fase avanzata, e la Svizzera non teme il
confronto con altri paesi, perché è tra i primi al mondo
per i successi a lungo termine. Al centro di trapianti di
Zurigo, circa un terzo dei trapianti di polmone viene
eseguito su persone affette da fibrosi cistica. Per noi
è un motivo sufficiente per ripercorrere la storia dei
trapianti di organi in Svizzera e volgere lo sguardo al
futuro con un articolo della nostra organizzazione
partner Swisstransplant.
E, infine, il bollettino termina di nuovo con uno sguardo alle attività future alle quali desideriamo invitarLa
cordialmente. Saremmo lieti di incontrarLa a una di
queste manifestazioni. In particolare, desidero segnalarLe le marCHethon CF, le nostre gare podistiche di beneficienza. I comitati organizzatori svolgono
a titolo onorifico un lavoro eccezionale.
Buona lettura!
Thomas Zurkinden
direttore
Nella seconda parte del bollettino, alcune persone
descrivono la propria vita con la FC. Hanno risposto
all’appello lanciato nell’ultimo numero e spiegano
come convivono ogni giorno con la malattia. Qui
desidero ringraziarli di cuore per la loro disponibilità.
35
Trapianto
Trapianto di polmoni
L’ultimo respiro può attendere 20 anni di trapianti di polmone in Svizzera
Negli Stati Uniti, nel 1963, il primo paziente al mondo sottoposto a trapianto di polmone sopravvisse
appena 18 giorni. In Svizzera, nei centri di Zurigo,
Losanna e Ginevra, a partire dagli anni ottanta,
sono stati eseguiti 630 trapianti di polmone. Dopo
esattamente 20 anni di trapianti di polmone, i centri
di trapianto svizzeri sono tra i migliori al mondo.
Nel Missouri (USA), quasi mezzo secolo fa, nel 1963,
James Hardy eseguì il primo trapianto di polmone al
mondo. Il paziente sopravvisse soltanto 18 giorni.
Ciononostante si dimostrò che, in sostanza, era
possibile eseguire un trapianto di polmone. Seguirono altri trapianti, ma non si ottennero successi a
lungo termine. Il primo trapianto di polmone al mondo
riuscito fu quello eseguito nel 1983, a Toronto (Canada), da Joel D. Cooper insieme al suo team. Molti
anni dopo i primi trapianti di reni, fegato e cuore. La
vera epoca pionieristica dei trapianti di polmone coincide con gli ultimi anni ottanta, quando, dai diversi
paesi giungevano notizie di singoli trapianti riusciti. In
quegli anni, il tasso dei pazienti che sopravvivevano
a un anno era pari a circa il 50%, e questo non era
certo un buon risultato. I motivi vanno ricercati nel
fatto che, da una parte, i pazienti venivano sottoposti
a trapianto solo tardivamente, quando la loro condi-
zione era ormai molto grave, dall’altra parte numerosi
erano i problemi tecnici e medici non ancora risolti.
Il primo programma di trapianto di polmone
in Svizzera
Walter Weder, in seguito a un soggiorno di ricerca nel
1988/89 presso Joel D. Cooper alla Washington University di St. Louis (USA), creò all’Ospedale universitario di Zurigo un team con Annette Boehler, Ruedi
Speich (entrambi pneumologi), Andreas Zollinger
(anestesista) e Reto Stocker (specialista di medicina
intensiva) per avviare in Svizzera il primo programma
di trapianto di polmone. Felix Largiadèr, l’allora direttore del Dipartimento di chirurgia e pioniere dei
trapianti di organi in Svizzera, fece da mentore. Il
programma di trapianto iniziò con successo nel novembre del 1992 a Zurigo con una donna di 32 anni
affetta da linfangioleiomiomatosi.
I colleghi di Losanna e Ginevra iniziarono il programma di trapianto nel 1993. I medici coinvolti nel programma si accordarono su due sedi per i trapianti di
polmone e la decisione si rivelò assennata, poiché in
Svizzera, a quell’epoca, si eseguivano soltanto da 15
a 25 trapianti all’anno. Da allora sono stati sottoposti
In seguito ad accurati preparativi, nel novembre del 1992, si iniziò a Zurigo il programma con un trapianto di un solo polmone in
una donna di 32 anni affetta da linfangioleiomiomatosi. Già l’anno successivo si eseguirono trapianti di entrambi i polmoni in
pazienti affetti da fibrosi cistica, da ipertensione arteriosa polmonare e con altre indicazioni allora molto complesse.
36
Dalla prima operazione nel novembre del 1992, a Zurigo, sono stati sottoposti a trapianto di polmone più di 360 pazienti. Il
paziente più giovane aveva 10 anni e il più anziano 69. Da allora nell’Ospedale universitario si è formato un team di specialisti.
a trapianto di polmone complessivamente 630
pazienti: 361 a Zurigo e 269 a Losanna e Ginevra.
Epoca pionieristica: problemi chirurgici e
complicazioni a lungo termine
Le sfide dell’epoca pionieristica del trapianto di polmone erano considerevoli e legate a problemi chirurgici. Si imponevano però anche domande fondamentali: Quali malattie possono essere trattate con il
trapianto? Qual è il momento più appropriato per un
trapianto? In questa fase, quasi settimanalmente si
confrontavano le esperienze maturate con quelle
degli specialisti di tutto il mondo, in particolare con
quelli di St. Louis e Toronto. La sutura delle vie respiratorie rappresentava un problema particolarmente
complesso, perché causava la morte nel 10% dei
pazienti di tutto il mondo.
siva che potesse adempiere alle complesse mansioni
24 ore su 24 e per 365 giorni all’anno. Fu per questo
motivo che un piccolo gruppo di singoli medici si
impegnò nel cosiddetto servizio permanente.
Soltanto nel corso degli anni furono formati altri
specialisti. È comunque enorme l’impegno in termini
di tempo che richiede un trapianto, ma anche l’assistenza a lungo termine. Allo stesso tempo è un privilegio affrontare in modo positivo questo incarico stimolante; si ottengono spesso risultati eccezionali,
che danno una forte motivazione: come quando i pazienti, che per settimane nel reparto di cure intensive
sono stati collegati a un apparecchio per la respirazione artificiale, vanno a casa con le proprie gambe,
perché non presentano più difficoltà respiratorie e
hanno raggiunto una buona qualità di vita.
La Svizzera può misurarsi con i migliori al mondo
Il numero di pazienti che sopravviveva a lungo termine aumentava nel tempo e si presentavano nuovi
quesiti, come quelli legati alle complicazioni a lungo
termine. Si trattava principalmente di infezioni, rigetti
cronici ed effetti collaterali farmacologici. All’inizio,
inoltre, la mancanza di risorse umane era molto
problematica, perché non esisteva un team adeguato
di chirurghi, anestesisti ed esperti di medicina inten-
All’inizio, si eseguivano principalmente trapianti di un
solo polmone e, dal 1998, quasi esclusivamente trapianti bipolmonari. Era infatti emerso che i singoli
polmoni malati, non trapiantati, potevano causare
problemi. Il numero di pazienti sopravvissuti a breve
e a lungo termine nel programma di trapianto di polmone di Zurigo è chiaramente superiore a quello dei
37
Trapianto
Altro; 14%
Fibrosi cistica; 32%
Fibrosi polmonare;
20%
Ipertensione
arteriosa
polmonare; 7%
Enfisema; 27%
Diversamente dalle statistiche di tutto il mondo, nell’Ospedale
universitario di Zurigo vengono sottoposti a trapianto per lo
più pazienti affetti da fibrosi cistica (32%). La seconda
indicazione più frequente è l’enfisema polmonare (27%),
seguita dalla fibrosi polmonare da cause diverse (20%).
sopravvissuti riportato nel registro internazionale.
Questo programma si conferma così tra i migliori al
mondo. E questo nonostante i numerosi pazienti che
sono sottoposti tardivamente a trapianto e con un
profilo di rischio elevato.
È necessario un lungo respiro: le sfide del
trapianto di polmoni
La più grande sfida del futuro è migliorare il trattamento a lungo termine. Da una parte, infatti, i farmaci
immunosoppressori, pur necessari, risultano così
aggressivi per il sistema immunitario che si devono
somministrare molti medicinali a scopo profilattico.
Dall’altra parte, i pazienti soffrono comunque di
complicazioni causate dalle malattie fondamentali
esistenti, sviluppano problemi legati all’età o soffrono
degli effetti collaterali causati dai farmaci. In genere,
il trattamento dopo un trapianto di polmone è molto
impegnativo, non soltanto per il team addetto
38
all’assistenza, ma anche soprattutto per i pazienti e i
loro familiari, poiché devono attenersi in modo scrupoloso alla terapia. In caso contrario, si rischiano
reazioni di rigetto croniche e acute, ma anche infezioni. I pazienti ricevono molti più farmaci rispetto ad
altri trapiantati, poiché il polmone, a ogni respiro,
viene in contatto con il mondo esterno e, quindi, è
minacciato da virus, batteri, micosi, ma anche da
fumo, gas di scarico delle auto e da altre sostanze
dannose.
Il futuro: ex vivo – ottimizzazione dei polmoni
fuori dall’organismo
Con i mezzi che si hanno oggi a disposizione, in caso
di grave malattia polmonare, con il trapianto si può
ottenere una maggiore aspettativa di vita e una qualità
di vita quasi sempre eccellente. I problemi principali
da risolvere sono il rigetto cronico dell’organo trapiantato e il numero troppo esiguo di donazioni. All’Ospedale universitario di Zurigo si svolge attività di ricerca
volta a individuare se, grazie a determinati marker
biologici, si possa riconoscere precocemente l’eventuale rigetto cronico e quindi trattarlo con successo.
Un altro ambito di ricerca riguarda l’ottimizzazione
all’esterno del corpo (ex vivo) degli organi da donatori
(si parla qui di ricondizionamento). Sarà quindi possibile svolgere esami specifici per migliorare polmoni
non ottimali all’esterno del corpo. Con questo procedimento, in futuro si potrebbero trapiantare con successo organi oggi non ancora utilizzabili e superare così
il problema della carenza di donazioni di organi.
Prof. Dr. med. Walter Weder (chirurgia toracica),
Ospedale universitario di Zurigo
Coautrice: Prof. Dr. med. Annette Boehler (pneumologa), Ospedale universitario di Zurigo
Fonte: stampato con l’autorizzazione di swisstransplant news
Rapporto
25 anni Telethon Svizzera
Telethon Svizzera è uno dei partner collaborativi
della CFCH e quest’anno festeggia i 25 anni d’esistenza.
Da una ventina d’anni organizziamo insieme delle
iniziative di raccolta fondi per le persone affette da
malattie genetiche ereditarie. CFCH non vi partecipa
con il proprio nome, ma informa in modo generale su
diverse malattie rare, come per esempio le malattie
muscolari e la fibrosi cistica.
Oltre al grande effetto pubblicitario, la cooperazione
per la CFCH è anche preziosa naturalmente perché
l’iniziativa Telethon finanzia progetti nel settore della
ricerca e in campo sociale. Per le persone colpite da
fibrosi cistica negli scorsi 20 anni è stato assegnato
un importo di 3’250’000 CHF.
Fr. 794'835
Fr. 1'830'301
Fr. 631'540
1. Progetti di ricerca dal 1999 al 2011
2. Progetti sociali dal 2001 al 2011
3. Accordo di cooperazione dal 1992 al 1998
Ringraziamo l’iniziativa Telethon per la pluriennale
cooperazione e speriamo di poter collaborare insieme
con successo ancora per molti altri anni. Le principali
iniziative di Telethon si terranno quest’anno in particolare il 7 e l’8 dicembre. La invitiamo cordialmente a
partecipare a queste iniziative e a sostenerle.
39
Rapporto
Telethon: giornata di volo
19 giugno 2012, Lugano
40
La CFCH finanzia la rete europea di ricerca
Congresso ECFS 2012, Dublino
Al Congresso europeo sulla fibrosi cistica di
quest’anno, tenutosi a Dublino nel mese di
giugno, la Società medica europea per la FC
(ECFS) e le organizzazioni nazionali FC di Belgio,
Germania, Francia, Italia, Paesi Bassi, Gran
Bretagna e Svizzera hanno confermato la loro
cooperazione del settore della promozione della
ricerca.
Per continuare a portare avanti e promuovere le attività della rete, le 7 organizzazioni nazionali FC (tra
cui la CFCH) sono pronte a sostenerle con un importo annuo di 125’000 EUR. Tutto questo naturalmente
nell’ottica di avanzare ulteriormente nella lotta contro
la FC ed interconnettere le conoscenze degli esperti
internazionali per sfruttarle al meglio.
Nel 2008 è stato creato l’European Cystic Fibrosis
Society Clinical Trial Network (ECFS-CTN), una rete
europea di ricerca. Obiettivo principale della rete è la
promozione di studi clinici efficienti ed eccellenti nel
campo della ricerca sulla fibrosi cistica. La rete comprende oggi 30 centri in 11 paesi.
41
Informazione
Gruppo regionale
Ci accomiatiamo da Giuseppe Cavadini, un responsabile di gruppo regionale della CFCH che dal 1977 (!)
è stato attivo a titolo onorifico per la nostra organizzazione. In questi 25 anni si è impegnato instancabilmente a favore delle persone colpite da FC in
Ticino, ha raccolto fondi per la ricerca e il sostegno
alle famiglie, ha partecipato ad organizzare anche in
Ticino una consultazione FC in collaborazione con
l’Inselspital di Berna e, per terminare, ha sempre avuto uno sguardo critico sull’organizzazione generale
della CFCH, dando idee e impulsi allo scopo di apportare miglioramenti e applicare eventuali necessari
adattamenti. In poche parole, è ed è stata una persona
che non aveva soltanto idee, ma le metteva anche in
atto. Per un’organizzazione come la CFCH questo
impegno a titolo onorifico è un elemento essenziale.
Per i suoi meriti a favore della nostra organizzazione
e dei suoi assistiti, all’assemblea generale 2012 Giuseppe Cavadini è stato nominato membro onorario
della CFCH.
Per questi motivi siamo anche particolarmente lieti
che continui a rappresentare la causa della CFCH
nell’ambito dell’organizzazione del Telethon Svizzera
Italiana, in cui è attivo nell’ambito del comitato organizzatore. Non si interromperanno così i contatti con lui.
Nel contempo siamo lieti che Kathrin Schulte possa
succedergli alla direzione del gruppo regionale
Ticino. Le diamo il nostro cordiale benvenuto nell’augurio che nella sua nuova attività possa trovare molte
soddisfazioni, ma anche ore piacevoli.
Thomas Zurkinden
42
Da Giuseppe Cavadini, che per tanti anni è stato il
responsabile del Ticino per la CFCH, ora prenderò in
mano il gruppo regionale. Mi chiamo Kathrin Schulte,
ho 44 anni e vivo con la mia famiglia in Ticino da
quasi 7 anni, dopo esserci trasferiti in Svizzera per
motivi professionali.
Abbiamo due figli (14/10 anni). Il più grande soffre di
CF, la diagnosi è stata fatta praticamente poco dopo
la nascita. Da quando siamo in Svizzera ci sentiamo
seguiti molto bene dall’Inselspital di Berna e dalla
Dottoressa Zanolari a Lugano.
Dopo che ci è stata annunciata la diagnosi, il «gruppo
di sostegno» della associazione di fibrosi cistica in
Germania ci è stato di grande aiuto. Abbiamo ricevuto tanti consigli, informazioni e sostegno. Sarei molto
contenta se riuscissi a raggiungere le persone che in
Ticino hanno bisogno di aiuto o sostegno per la CF,
in modo che la CFCH possa dar loro l’appoggio e le
informazioni necessari.
Sono lieta di poter assumere questo nuovo compito e
mi tengo a disposizione per domande e/o idee.
Kathrin Schulte
Riduzione dei premi
Gli assicurati, il cui reddito imponibile annuo non supera una determinata soglia, hanno in Svizzera
diritto a un’agevolazione dei loro premi dell’assicurazione malattie (riduzione individuale dei premi/
RIP). Le agevolazioni sono diverse a seconda dei cantoni, che applicano regole e criteri differenti,
e devono essere chiarite caso per caso.
Per maggiori informazioni si rivolga agli assistenti sociali dei centri FC. Informazioni dettagliate sono
disponibili al link seguente: http://www.ahv-iv.info/anderesozver/00228/index.html
Nuovo nell’assicurazione di base
Alimentazione liquida
Antibiotico per inalazione
Dal 1o luglio 2012 l’alimentazione enterale senza sonda (più semplicemente, alimentazione liquida come
per es. Ensure® Plus oppure Resource® 2.0 Fibre) a
casa è ora coperta dall’assicurazione di base della
cassa malati. Questa novità è interassente in particolare per gli adulti affetti da FC di più di 20 anni.
Fin’ora sorgevano spesso problemi per quel che concerneva il rimborso dei costi da parte delle casse
malati.
Con l’aztreonam lisina (marchio Cayston®) è disponibile da quest’estate sul mercato svizzero un altro
antibiotico per inalazione, coperto anch’esso dall’assicurazione di base della cassa malati.
Per maggiori informazioni sulle due novità e sui
dettagli relativi al rimborso preghiamo di mettersi in
contatto con il vostro centro FC.
Attenzione: per gli integratori alimentari e altri prodotti speciali continua ad essere necessaria, come in
passato, una relativa assicurazione complementare.
Per esempio, per vitamine, concentrati proteici, maltodrestrina, Jemalt, ecc.
43
Informazione
Premio fibrosi cistica 2013
Per l’anno 2013, la CFCH ha deciso di premiare le
persone che si distinguono per l’impegno a
favore delle persone colpite dalla FC e della
CFCH, o che si ingaggiano personalmente per far
conoscere le condizioni delle persone affette da
FC. Non si tratta di un premio in denaro, bensì di
un riconoscimento personale che verrà assegnato
durante la prossima assemblea generale.
La nomina
Per inoltrare una proposta, sono necessarie le
seguenti informazioni sulla persona:
Nome, cognome, indirizzo
Numero di telefono, e-mail
Età e sesso
Motivazione della nomina
Foto
Il procedimento
Come avviene la scelta della persona?
1. I membri e i gruppi regionali possono proporre
delle persone (che non devono necessariamente
essere membri della CFCH)
2. La direzione preseleziona 5 delle persone proposte
3. I membri della CFCH possono dare il voto ai 5
selezionati tramite internet, prima dell’assemblea
generale
4. La premiazione della persona che avrà ottenuto il
maggior numero di voti avrà luogo il 23 marzo 2013
durante l’assemblea generale.
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Le proposte devono essere inoltrate entro il 31
dicembre 2012. Ringraziamo fin d’ora per la collaborazione.
Società Svizzera per la Fibrosi Cistica (CFCH)
Casella postale 686, 3000 Berna 8 | [email protected]
Zusammen neue
Perspektiven eröffnen
M733, Januar 2012
Ensemble, ouvrons de
nouvelles perspectives
Novartis Pharma Schweiz AG, Postfach, 3001 Bern. www.novartispharma.ch
Did you know?
The company is named after a region in
the ancient Middle East, where the leaves
of a plant were said to produce a healing
compound called the balm of Gilead.
CH-GS-201005-CM-018
Advancing Therapeutics
Improving lives
Agenda
Report
Datum/Date/Data
Anlass/Manifestation/Evento
Ort/Localité/Luogo
20.10.2012
marCHeton
Bern
St-Léonard
27.10.2012
marCHeton
Fribourg/Givisiez
La Chaux-de-Fonds
02.11.2012
Sortie familles VD/FR pour les
plus grands et les adultes
Château d’Oron,
Oron le Châtel
11.11.2012
Sortie familles VD/FR pour les
plus jeunes et leurs parents
Château d’Oron
Oron le Châtel
17.11.2012
Klimakur
Cure climatique
Gran Canaria
22.11.2012
Themenabend: Transition
Kinderspital - Universitätsspital
Regionalgruppe Zürich
07.12.2012
Aktion TELETHON Schweiz
Action TÉLÉTHON Suisse
Schweiz
Suisse
22./23.3.2013
GV/Kongress
AG/Congrès
Lausanne
47
Adressen
Adresses/Indirizzi
Vorstand/Comité/Comitato
Präsident
Bruno Mülhauser, Birchacherstrasse 56, 3184 Wünnewil
[email protected]
026 496 27 53
Vizepräsident
Reto Weibel, Astrastrasse 13b, 3612 Steffisburg
[email protected]
079 334 65 08
Ressort Ärzteschaft
Dr. Reta Fischer Biner, Spital Netz Bern Tiefenau,
Tiefenaustr. 112, 3004 Bern
[email protected]
031 308 87 17
Ressort Eltern/Romandie
Dr. Jocelyne Melchior, 28 A, av. de Chailly, 1012 Lausanne
[email protected]
021 311 99 12
Ressort Finanzen
Guido De Martin, Greifenseestrasse 4, 8050 Zürich
[email protected]
044 312 19 36
Ressort Justiz/Marketing/PR Dr. Adrian Haas, Gutenbergstrasse 1, 3001 Bern
[email protected]
031 388 87 87
Ressort CF-Erwachsene
[email protected]
033 222 89 25
Dr. Fridolin Marty, Neufeldstrasse 52, 3604 Thun
Geschäftsstelle, Partner/Secrétariat, partenaires/Segretariato, partnerariati
Geschäftsstelle
Thomas Zurkinden, Geschäftsführer
[email protected]
031 313 88 45
Postfach 686, 3000 Bern 8
Isabelle Magrini
[email protected]
031 313 88 45
Nicole Martin Santschi, Physiotherapeutin,
[email protected]
031 632 94 58
cf-physio, Fachgruppe
Scheuermattweg 21, 3007 Bern
Kommission Erwachsene
[email protected]
052 202 60 91
Fondation de la Mucoviscidose Avenue de Provence 12, 1007 Lausanne
Stephan Sieber, Grundstrasse 11, 8405 Winterthur
[email protected]
021 623 37 17
FGLM
[email protected]
Case postale 85, 1213 Onex
Sozialdienste/Services sociaux/Servizi sociali
Inselspital Bern
Ildiko Eggimann, Uni-Kinderklinik, 3010 Bern
[email protected]
031 632 82 21
Tiefenauspital Bern
Ildiko Eggimann
[email protected]
031 632 82 21
Triemlispital Zürich
Anne Günthardt, Klinik für Kinder und Jugendliche,
[email protected]
044 466 28 70
Stadtspital Triemli, 8063 Zürich
Unispital Zürich
Klinik für Pneumologie, C-Hoer, 8091 Zürich
vakant
Anne Günthardt, Sprechstunde Erwachsene mit CF
[email protected]
044 466 28 70
Kinderspital Zürich
Samantha Thomann, Steinwiesstr. 75, 8032 Zürich
[email protected]
044 266 79 13
Ostschweiz. Kinderspital
Claudia Buoro, Claudiusstr. 6, 9006 St. Gallen
[email protected]
071 243 78 13
CHUV Lausanne
Christiane Sanchez
[email protected]
079 556 48 16
PMU Lausanne
Didier Rollet, rue du Bugnon 44, 1011 Lausanne
[email protected]
021 314 60 97
Kinderspital Luzern
Martina Zeder, Sozialdienst für Patienten, 6000 Luzern 16
[email protected]
041 205 35 50
Lungenliga beider Basel
Franziska Blumer, Mittlere Strasse 35, 4056 Basel
[email protected]
061 269 99 71
Lega Polmonare Ticinese
Francesca Gisimondo, Via alla Campagna 9, 6904 Lugano
[email protected]
091 973 22 80
48
Adressen
Adresses/Indirizzi
Regionalgruppenleiter/Responsables de groupes régionaux/Responsabili di gruppi regionali
Aargau
vakant
Basel
Verena Gysin, Huebweg 3, 4432 Lampenberg
[email protected]
061 951 21 39
Bern
Danièle Seiler, Werner-Abegg-Str. 47, 3132 Riggisberg
[email protected]
031 809 39 64
027 946 65 10
Oberwallis
Christoph Kaisig, Terbinerstrasse 50, 3930 Visp
[email protected]
Ostschweiz
Sebastian und Barbara Reetz, Sägli 29, 9042 Speicher
[email protected]
071 340 06 15
Sandra Stadler, Hohrainstrasse 30, 9242 Oberuzwil
[email protected]
078 764 02 30
Innerschweiz
Judith und Robert Schüpfer, Haldenweg 12, 6382 Büren
[email protected]
041 611 15 77
Vaud/Fribourg
Claudine Conus, Champs de la Grange, 1674 Vuarmarens
[email protected]
021 909 42 90
Carine Fragnière, route d’Attalens 24, 1614 Granges (Veveyse) [email protected]
079 486 73 94
Neuchâtel/Jura
Richard Crevoiserat, rue Achille-Merguin 58, 2900 Porrentruy
[email protected]
079 235 55 57
Marianne Delachaux, L’Esplanade 2, 2087 Cornaux
[email protected]
079 658 42 52
Valais romand
Pauline Délèze, chemin de la Barriache 25, 1997 Haute-Nendaz [email protected]
079 458 70 12
Céline Guntern, chemin du Mont-Gond 4, 1997 Haute-Nendaz
[email protected]
027 288 66 88
Steve Vouillamoz, Tsavez 2C, 1955 Chamoson
[email protected]
079 310 71 41
Svizzera Italiana
Kathrin Schulte, Via Ra Campagnora 9, 6967 Dino
[email protected]
091 930 03 78
Zürich
Trix Bleuler, Alte Landstrasse 22, 8800 Thalwil
[email protected]
044 720 46 31
Schweizerische Gesellschaft für Cystische
Fibrose / Société Suisse ppour la Mucoviscidose / Società Svizzera pper la Fibrosi Cistica ((CFCH))
y
Altenbergstrasse 29, Postfach 686, 3000 Bern 8, Tel. 031 313 88 45, Fax 031 313 88 99, [email protected], www.cfch.ch
PCK/CCP: 30-7800-2 Bern, IBAN CH10 0900 0000 3000 7800 2
49
Impressum
45. Jahrgang/45e année/45° anno | Nr. 3/2012
Mitteilungsblatt der Schweizerischen Gesellschaft für Cystische Fibrose
Bulletin d’information de la Société Suisse pour la Mucoviscidose
Bollettino d’informazione della Società Svizzera per la Fibrosi Cistica
Redaktion/Rédaction/Redazione
Thomas Zurkinden, Isabelle Magrini, Claudia Lauper
Geschäftsstelle CFCH, Altenbergstrasse 29, Postfach 686, 3000 Bern 8
Erscheint 4-mal jährlich
Redaktionsschluss Nr. 4/12
Délai de rédaction n° 4/12
Termine redazionale n° 4/12
2.11.2012
Druck/Impression/Stampa
Geiger AG Bern, Habsburgstrasse 19, 3000 Bern 6
Übersetzungen/Traductions/Traduzioni
Daniela Lenz (d-i), Myriam und Franco Fachin (d-f)
Fotos
Andi Dietrich, zvg, istockphoto.com
50
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Altenbergstrasse 29, Postfach 686,
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012
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Institution
Name / Nom
Strasse / Rue
ANI17092012
PLZ, Ort / NPA, Lieu
Tél.
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vorausgesetzt, die Indikationsstellung ist gemäss den Richtlinien der GESKES vom Januar 2009
* à condition que la prescription soit conforme aux directives de la SSNC de janvier 2009
Abbott AG, Neuhofstrasse 23, CH-6341 Baar, Tel: 041 768 43 33, Fax: 041 768 43 50
Abbott Hotline: 0800 88 80 81, E-Mail: [email protected], www.abbottnutrition.ch
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