Der Sturz
Marco, Bertrand und Martin
Drei Schicksale
Infos und Tipps für die Vorführung im Betrieb
Inhaltsverzeichnis
1. Hauptziele des Films
3
2. Die Ausgangslage
4
3. Das Unfallgeschehen
5
4. Tipps für die Film-Vorführung
6
5. Zum Inhalt
8
6. Empfehlungen für Planer und Bauleiter
10
7. Empfehlungen für das Kader
11
8. Empfehlungen für die Mitarbeiter auf den Baustellen
12
9. Schlussbemerkungen
13
10. Weitere Infomittel
14
Das Baugewerbe ist eine Männerdomäne. Der Frauenanteil ist verschwindend klein. Deshalb wird im Folgenden die männliche Form verwendet.
Angesprochen werden das Kader, die Mitarbeiter und Planer des Bauhauptund Baunebengewerbes sowie alle anderen Berufsgruppen, die mit
Absturzgefahren konfrontiert sind.
1. Hauptziele des Films
•
Jeder, der eine Absturzgefahr erkennt, soll etwas dagegen unternehmen.
•
Arbeitssicherheit soll nicht als lästiges Übel, sondern als lohnender
Einsatz verstanden werden.
•
Jeder Einzelne soll das Absturzrisiko ernst nehmen, denn alle sind
gefährdet.
3
2. Die Ausgangslage
Absturzunfälle haben meist katastrophale Folgen. Jeder dritte Todesfall bei
der Arbeit ist auf einen Sturz zurückzuführen. Die Baubranche ist besonders
betroffen.
In der seit dem Jahr 2000 gültigen Bauarbeitenverordnung sind die Anforderungen an Absturzsicherungen, insbesondere an Gerüste, formuliert. Im
Weiteren sind darin die technischen und organisatorischen Massnahmen
festgehalten, die für die Vorbereitung und die Ausführung von Bauarbeiten
berücksichtigt werden müssen. Ein wichtiger Beitrag, um Absturzunfälle zu
vermeiden.
4
3. Das Unfallgeschehen
Jährlich werden der Suva rund 180 000 Berufsunfälle gemeldet.
Davon sind zirka 9000 Absturzunfälle.
Oft sind die Absturzunfälle so gravierend, dass sich die Opfer nie mehr von
den Folgen ihrer Verletzungen erholen. Sie sind gezwungen, ihr Leben im
Rollstuhl oder mit Krücken zu meistern – eine Situation, die auch das Privatleben schwer belastet.
5
4. Tipps für die Film-Vorführung
Die Vorführung könnte beispielsweise so aussehen:
Machen Sie eine Vorinformation:
•
Erläutern Sie in wenigen Sätzen das Hauptziel: «Jeder ist gefährdet.
Nehmen Sie das Absturzrisiko ernst!» Die drei Schicksale im Film
stehen stellvertretend für jeden Einzelnen: für den Arbeitskollegen, für
den beauftragten Handwerker usw.
•
Weisen Sie darauf hin, dass bei den drei Unfällen keine Schuldigen
benannt werden, sondern Opfer mit ihren extremen Stimmungsschwankungen, Selbstzweifeln und Hoffnungen.
Vorführung DVD
Dauer: 9 Minuten
Sie können zur Besprechung des Films gezielt die einzelnen Geschichten
mit der entsprechenden Navigation abrufen.
6
Wahlmöglichkeiten
1. Ebene
Wahl zwischen den Sprachversionen CH-Deutsch, Französisch,
Italienisch, Deutsch
2. Ebene
Wahl zwischen den Abspielmöglichkeiten «Ganzer Film»,
«Szenen», «Endlos abspielen», «Sprachauswahl»
3. Ebene
Wahlmöglichkeiten bei der Szenenauswahl:
– Einleitung
– Schicksal Martin
– Schicksal Bertrand
– Schicksal Marco
– Prävention
7
5. Zum Inhalt
Die Darsteller und ihre Geschichten sind authentisch. Die drei Verunfallten
erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen und Einsichten in ihrer jeweiligen Muttersprache. An dieser Stelle bedankt sich die Suva bei den drei
Mitwirkenden:
Marco Sacchi: Spengler
Alter:
28 Jahre
Verunfallt am: 15. Januar 1997
Ort:
Lugano
Unfallfolgen: wegen schwerer Bein-,
Fuss- und Rückenverletzungen arbeitsunfähig und teilinvalid
geblieben.
Bertrand Moos: Bauführer
Alter:
38 Jahre
Verunfallt am: 18. April 1996
Ort:
Sierre
Unfallfolgen: Rippenbrüche,
Prellungen, Blutergüsse.
Konnte nach zwei
Monaten die Arbeit
wieder aufnehmen.
8
Martin Stähli: Metallbauschlosser
Alter:
27 Jahre
Verunfallt am: 4. Mai 1998
Ort:
Bern
Unfallfolgen: Hirnerschütterungen,
Prellungen, Schlüsselbeinbruch. Konnte die
Arbeit Anfang 1999
wieder aufnehmen.
9
6. Empfehlungen für Planer und
Bauleiter
(Architekten, Ingenieure)
•
Gerüste im Projektablauf rechtzeitig und sicherheitstechnisch optimal
einplanen.
•
Gebäudekanten und Bodenöffnungen in jeder Bauphase sichern.
•
Bei Flachdacharbeiten spezielle Absperrungen an den Dachkanten
verlangen.
Die Planer legen neben Termin- und Qualitätsvorgaben auch die Leitlinien
für die Arbeitssicherheit fest. Besonders die Bauleitung hat entscheidenden
Einfluss.
Darum:
•
Arbeitssicherheit als festes Traktandum von Bausitzungen einplanen.
•
Regelmässige Kontrollen von Gerüsten, Absperrungen, Baugruben,
Gräben, Bodenöffnungen, Schächten usw. durchführen.
10
7. Empfehlungen für das Kader
(Bauführer, Poliere)
Lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht fallen!
Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass die Arbeitnehmer die Massnahmen der Arbeitssicherheit einhalten (VUV Art. 6,3).
Planen Sie die Sicherheit bereits in der Arbeitsvorbereitung (AVOR) ein:
•
Rechtzeitig mit der Bauleitung über allfällige spezielle Massnahmen
sprechen.
•
Vor Arbeitsbeginn mit den Mitarbeitern vor Ort die notwendigen Sicherheitsmassnahmen erörtern (s. Kapitel 8).
11
8. Empfehlungen für die Mitarbeiter
auf den Baustellen
•
Sichere Baustellenzugänge erstellen.
•
Laufend Absturzsicherungen bei ungesicherten Kanten anbringen.
•
Keine Absperrungen entfernen.
•
Einwandfreie Leitern korrekt aufstellen und benützen.
•
Bodenöffnungen abdecken.
•
Treppen mit Handläufen versehen.
•
Gerüste fachgerecht erstellen und den Dachkonstruktionen anpassen.
•
Der Qualität und Sauberkeit des Gerüsts Aufmerksamkeit schenken.
•
Flachdachabsperrungen immer einsetzen.
•
Bei Materialtransportmitteln Sicherheitsvorrichtungen benutzen.
•
Mobile Hebebühnen mit Arbeitskorb verwenden.
•
In grosser Höhe Fangnetze einbauen.
•
In extremen Arbeitssituationen Fanggurte tragen.
12
9. Schlussbemerkungen
Um Absturzunfälle zu vermeiden, muss man sich bewusst sein, dass sich
die Gefahrensituationen auf der Baustelle ständig ändern.
Ein Absturzunfall kann schwerwiegende und irreparable Folgen für die
Gesundheit der Betroffenen haben. Trotz des enormen Leistungs- und
Kostendrucks muss es täglich das Ziel von Arbeitgebern und Arbeitnehmern
sein, unfallfrei zu arbeiten.
Unser Film «Der Sturz» soll das Interesse an der Thematik wecken und für
Absturzgefahren sensibilisieren.
Nehmen Sie das Absturzrisiko ernst – jeder ist gefährdet!
Auskünfte
Suva, Bereich Bau
Tel. 041 419 50 49
13
10. Weitere Infomittel
Verordnung über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Bauarbeiten (Bauarbeitenverordnung), A5, 18 S., Bestell-Nr. 1796.d
Acht lebenswichtige Regeln für den Hochbau, Faltprospekt und
Instruktionsmappe, Bestell-Nr. 84035.d und 88811.d
Falsch – richtig: Situationen auf Baustellen, Merkblatt, A5, 32 S.
Bestell-Nr. 11043.d
Arbeiten auf Dächern. So bleiben Sie sicher oben, Merkblatt, A4, 6 S.,
Bestell-Nr. 44066.d
Tragbare Leitern können ganz schön gefährlich sein, Merkblatt,
A4. 16 S., Bestell-Nr. 44026.d
Acht zentrale Fragen rund um das Rollgerüst, Faltprospekt, 10 S.,
Bestell-Nr. 84018.d
Fassadengerüste, Checkliste, A4, 4 S., Bestell-Nr. 67038.d
Reinigung und Unterhalt von Gebäuden, Checkliste, A4, 4 S.,
Bestell-Nr. 67045.d
Gut gerüstet. Gemeinsam für mehr Sicherheit auf Fassadengerüsten.
DVD, 10 Min., Bestell-Nr. DVD 361.d/f/i
Der Moment der Wahrheit. Ein Film zum Thema Verantwortung auf der
Baustelle. DVD, 7 Min., Bestell-Nr. DVD 367.d/f/i
14
Unser Angebot an Informationsmitteln wird ständig erneuert. Laufend
aktualisierte Angaben über unsere Publikationen finden Sie im Internet
unter www.suva.ch/waswo. Hier können Sie auch online bestellen.
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Fax 041 419 59 17, Tel. 041 419 58 51
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Verfasserin
Gabriele Knüsel, Suva, Team Ausbildung
Begleitbroschüre zum Film «Der Sturz. Marco, Bertrand und Martin.
Drei Schicksale» (DVD 319.d/f/i)
AS 364.d – Dezember 2011
La chute
Marco, Bertrand et Martin
Trois destins
Infos et conseils de présentation
Sommaire
1. Objectifs du film
3
2. Situation initiale
4
3. Processus des accidents
5
4. Présentation du film
6
5. Contenu
8
6. Recommandations aux maîtres d’œuvre et aux chefs
de chantier
10
7. Recommandations aux cadres
11
8. Recommandations aux collaborateurs sur les chantiers
12
9. Conclusions
13
10. Publications complémentaires
14
Le secteur de la construction est un domaine masculin. La proportion de
femmes y est minime; dans cette brochure, la forme masculine est donc
utilisée comme générique. «La chute» s’adresse aux cadres, aux collaborateurs et aux maîtres d’œuvre des secteurs principal et secondaire de la
construction ainsi qu’à tous les groupes professionnels confrontés aux
risques de chute.
1. Objectifs du film
•
Toute personne identifiant un risque de chute doit tenter d’y remédier.
•
La sécurité au travail ne doit pas être comprise comme une contrainte
excessive, mais comme un enjeu important.
•
Chacun doit prendre au sérieux le risque de chute, car personne n’est à
l’abri d’un accident.
3
2. Situation initiale
Les accidents consécutifs à une chute ont généralement des conséquences
très graves. Un tiers des accidents mortels sur le lieu de travail est dû à
une chute. Le secteur de la construction est particulièrement concerné.
L’ordonnance sur les travaux de construction, en vigueur depuis l’an 2000,
formule des exigences relatives aux protections contre les chutes, et notamment les échafaudages. Elle fixe également les mesure techniques et
organisationnelles à respecter lors de la préparation et de l’exécution de
travaux de construction et constitue une base importante en ce qui
concerne la prévention des accidents consécutifs à une chute.
4
3. Processus des accidents
Chaque année, quelque 180 000 accidents professionnels sont déclarés à
la Suva, dont environ 9000 accidents dus à une chute.
Il s’agit le plus souvent d’accidents graves qui laissent des séquelles à vie.
Les victimes sont forcées de vivre en fauteuil roulant ou avec des béquilles,
ce qui bouleverse également leur vie privée.
5
4. Présentation du film
Exemple de présentation
Séance d’information préliminaire
•
Expliquez l’objectif principal en quelques phrases: «Nous sommes tous
concernés. Il ne faut pas sous–estimer le risque de chute!»
Les trois destins présentés s’appliquent à tout le monde, qu’il s’agisse
d’un collègue de travail, d’un artisan ou de n’importe qui d’autre.
•
Précisez que ce film ne cherche pas à trouver les coupables des accidents, mais qu’il montre simplement les victimes, avec leurs émotions,
leurs doutes, leurs espoirs.
DVD
Durée: 9 min
La version DVD offre un certain nombre d’options au choix pour les besoins
de la discussion.
6
Options au choix
Niveau 1
Sélection de la version allemande, suisse-allemande, française
ou italienne.
Niveau 2
Choix du mode de diffusion: «Tout le film», «Scènes»,
«En boucle», «Langue».
Niveau 3
Possibilité de sélectionner certaines scènes.
– Introduction
– Martin
– Bertrand
– Marco
– Prévention
7
5. Contenu
Les personnages et leurs histoires sont authentiques. Ces trois victimes
d’accident nous font partager leur expérience dans leur langue maternelle
respective. La Suva tient à remercier les acteurs:
Marco Sacchi: ferblantier
Age:
28 ans
Date de l’accident: 15 janvier 1997
Lieu:
Lugano
Conséquences:
incapacité de
travail et invalidité
partielle à cause
de graves lésions
aux jambes,
aux pieds et au dos
Bertrand Moos: chef de chantier
Age:
38 ans
Date de l’accident: 18 avril 1996
Lieu:
Sierre
Conséquences:
côtes fracturées,
contusions,
ecchymoses;
a pu reprendre le
travail deux mois
après l’accident
8
Martin Stähli:
serrurier en bâtiment
Age:
27 ans
Date de l’accident: 4 mai 1998
Lieu:
Berne
Conséquences:
commotion cérébrale, contusions,
fracture de la
clavicule; a pu
reprendre le travail
début 1999
9
6. Recommandations aux maîtres
d’œuvre et aux chefs de chantier
(architectes, ingénieurs)
•
Prévoir à l’avance les échafaudages et les mesures techniques de sécurité nécessaires.
•
Assurer les bordures des bâtiments et les ouvertures pratiquées dans les
dalles ou les sols pendant toute la durée des travaux de construction.
•
En cas de travaux sur des toits plats, exiger la pose de barrières spéciales le long des bords de chute.
Outre les conditions portant sur la qualité et les délais, les maîtres d’œuvre
sont également chargés de fixer des lignes directrices concernant la sécurité au travail. La direction des travaux exerce une influence considérable
en la matière.
Par conséquent:
•
La sécurité au travail doit être à l’ordre du jour de chaque réunion de
chantier.
•
Les échafaudages, les barrières, les fouilles, les fosses, les ouvertures
dans les dalles ou les sols et autres doivent être régulièrement inspectés.
10
7. Recommandations aux cadres
(chefs de chantier, contremaîtres)
Ne laissez pas tomber vos collaborateurs!
L’employeur veille à ce que les travailleurs observent les mesures relatives
à la sécurité au travail (OPA, art. 6, al. 3).
Le système de sécurité doit être planifié dès la préparation du travail (AVOR):
•
Définir à temps les mesures spéciales avec la direction des travaux.
•
Définir les mesures de sécurité nécessaires avec les collaborateurs avant
le début des travaux (voir chapitre 8).
11
8. Recommandations aux collaborateurs sur les chantiers
•
Veiller à la sécurité des accès au chantier.
•
Toujours poser des protections contre les chutes le long des bords de
dalle non assurés.
•
Ne pas enlever de barrières.
•
Installer correctement des échelles en bon état.
•
Recouvrir les ouvertures dans le sol.
•
Munir les escaliers d’une main courante.
•
Monter les échafaudages dans les règles de l’art et les adapter à la
forme des toits.
•
Veiller à la qualité et à la propreté des échafaudages.
•
Toujours poser des barrières sur les toits plats.
•
Utiliser des dispositifs de protection pour les engins de transport de
matériel.
•
Utiliser des plates-formes de levage mobiles avec nacelle de travail.
•
A partir d’une certaine hauteur, installer des filets de sécurité.
•
Dans les situations extrêmes, porter un harnais d’antichute.
12
9. Conclusions
Pour éviter les accidents dus à des chutes, il faut prendre conscience que
les situations dangereuses rencontrées sur les chantiers changent
constamment.
Une chute peut entraîner des conséquences gravissimes et irréversibles
sur la santé des victimes d’accident. Malgré d’énormes contraintes économiques et temporelles, l’objectif quotidien des employeurs et des travailleurs devrait donc avant tout consister à éviter les accidents au travail.
«La chute» illustre cette problématique et informe le public au sujet des
risques de chute.
Ne sous–estimez pas les risques de chute: personne n’est à
l’abri d’un accident!
Renseignements
Suva, secteur bâtiment et génie civil
Tél. 021 310 80 40–42
13
10. Publications complémentaires
Ordonnance sur la sécurité et la protection de la santé des travailleurs dans les travaux de construction (ordonnance sur les travaux de
construction), A5, 18 pp., réf. 1796.f
Huit règles vitales pour la branche du bâtiment, dépliant et support
de formation, réf. 84035.f et 88811.f
Faux – correct: situations sur les chantiers, feuillet d’information, A5,
32 pp., réf. 11043.f
Travaux sur les toits. Pour ne pas tomber de haut, feuillet d’information, A4, 6 pp., réf. 44066.f
Les échelles portables peuvent aussi être très dangereuses, feuillet
d’information, A4, 16 pp., réf. 44026.f
Huit questions essentielles autour des échafaudages roulants,
dépliant, 10 pp., réf. 84018.f
Echafaudages de façade, liste de contrôle, A4, 4 pp., réf. 67038.f
Entretien et nettoyage des bâtiments, liste de contrôle, A4, 4 pp.,
réf. 67045.f
Echafaudages et sécurité. Ensemble pour plus de sécurité sur les
échafaudages de façade, DVD, 10 min, réf. DVD 361.d/f/i
Le moment de vérité. Un film sur le thème de la responsabilité sur les
chantiers. DVD, 7 min, réf. DVD 367.d/f/i
14
Notre choix de moyens d’information est renouvelé en permanence.
Vous trouverez la liste complète des publications disponibles sur
www.suva.ch/waswo-f (possibilité de commande en ligne).
Commandes
Suva, service clientèle, case postale, 6002 Lucerne
Fax 041 419 59 17, tél. 041 419 58 51
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Protection de la santé
Case postale, 1001 Lausanne
Renseignements
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Commandes
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Tél. 041 419 58 51
Fax 041 419 59 17
Auteur
Gabriele Knüsel, Suva, secteur formation
Brochure d’accompagnement du film «La chute. Marco, Bertrand et
Martin. Trois destins» (DVD 319.d/f/i)
AS 364.f – Décembre 2011
La caduta
Marco, Bertrand e Martin
Tre destini
Informazioni e consigli per la proiezione in azienda
Sommario
1. Obiettivi primari del film
3
2. Premessa
4
3. Andamento infortunistico
5
4. Consigli per la proiezione
6
5. Contenuto
8
6. Raccomandazioni per progettisti e direttori dei lavori
10
7. Suggerimenti per i quadri
11
8. Suggerimenti per gli operai edili
12
9. Conclusioni
13
10. Altri supporti informativi
14
Il film si rivolge in primo luogo agli operai edili, ai quadri, ai progettisti che
operano nell’edilizia e a tutte le altre categorie professionali che si vedono
confrontate con il pericolo di caduta dall’alto.
1. Obiettivi primari del film
•
Chiunque identifica un rischio di caduta interviene subito per rimuoverlo.
•
La sicurezza sul lavoro non va vista come un male necessario ma come
un investimento con un ritorno positivo.
•
Ciascuno deve prendere sul serio il rischio di caduta dall’alto perché
riguarda tutti noi.
3
2. Premessa
Una caduta dall’alto ha conseguenze quasi sempre drammatiche. E questo
vale in modo particolare per il settore edile; infatti, sui cantieri, un infortunio
mortale su tre è dovuto a una caduta.
L’Ordinanza sui lavori di costruzione, in vigore dal 2000, definisce i requisiti
che i dispositivi anticaduta, in particolare i ponteggi, devono soddisfare e
stabilisce le misure tecniche e organizzative da rispettare nella preparazione
e nell’esecuzione dei lavori edili. Si tratta di un importante contributo per
prevenire le cadute dall’alto.
4
3. Andamento infortunistico
Ogni anno alla Suva vengono notificati quasi 180 000 infortuni sul lavoro di
cui 9000 dovuti a caduta.
Spesso chi resta vittima di una caduta dall’alto riporta lesioni tali da costringerlo in carrozzella per il resto della vita o da obbligarlo ad usare le stampelle per camminare – una situazione che incide profondamente anche
nella vita privata.
5
4. Consigli per la proiezione
Ecco una proposta su come proiettare il film.
Informazione preliminare:
•
sintetizzare l’obiettivo principale: «il pericolo di cadere è molto reale e
riguarda ciascuno di noi; non va assolutamente trascurato e sottovalutato!»
I tre infortuni mostrati nel video possono capitare a ciascuno di noi: al
nostro collega, all’artigiano incaricato di eseguire un lavoro sul cantiere
ecc.
•
è importante sottolineare che il film non vuole mostrare di chi sia la colpa
dell’infortunio, ma raccontare la vicenda umana, i timori e le speranze di
tre persone rimaste vittime di un grave infortunio sul lavoro.
Versione DVD
Durata: 9 minuti.
La versione DVD consente di selezionare le singole sequenze e di commentarle separatamente.
6
Possibilità di selezione
1° livello:
versione italiana, francese, svizzero-tedesca, tedesca.
2° livello:
selezionare «film intero» «sequenze» «non stop» «lingua»
3° livello:
è possibile selezionare le singole sequenze:
– Introduzione
– Martin
– Bertrand
– Marco
– Prevenzione
7
5. Contenuto
Gli infortunati
Le storie narrate nel film sono vere. I tre infortunati raccontano nella propria
lingua madre le esperienze vissute in un’ottica soggettiva e personale.
Vogliamo cogliere l’occasione per esprimere loro il nostro ringraziamento.
Marco Sacchi: lattoniere
età:
28 anni
infortunatosi il:
15 gennaio 1997
luogo:
Lugano
lesioni riportate:
le gravi lesioni alle
gambe, ai piedi e alla
schiena lo hanno
reso inabile al lavoro;
è rimasto in parte
invalido.
Bertrand Moos: capo cantiere
età:
38 anni
infortunatosi il:
18 aprile 1996
luogo:
Sierre
lesioni riportate:
frattura delle costole,
contusioni, ematomi;
ha ripreso a lavorare
due mesi dopo
l’infortunio.
8
Martin Stähli: metalcostruttore
età:
27 anni
infortunatosi il:
4 maggio 1998
luogo:
Berna
lesioni riportate:
commozione cerebrale, contusioni,
frattura della clavicola; ha ripreso a
lavorare nel 1999.
9
6. Raccomandazioni per progettisti
e direttori dei lavori
(architetti, ingegneri)
•
Prevedere la disposizione ottimale dei ponteggi già in fase di progettazione dei lavori
•
Fare in modo che le protezioni anticaduta siano presenti in ogni fase dei
lavori
•
Quando si eseguono lavori su tetti piani prevedere gli opportuni dispositivi
nelle zone verso il vuoto
Oltre alle scadenze e ai requisiti di qualità, i progettisti devono inoltre fissare
le direttive per la sicurezza sul lavoro. Soprattutto la direzione dei lavori può
incidere in modo determinante in tale ambito.
Perciò:
•
mettere la sicurezza sul lavoro all’ordine del giorno in tutte le riunioni della
direzione dei lavori
•
controllare periodicamente i ponteggi, gli scavi, le aperture nel pavimento,
i pozzi, gli sbarramenti, ecc.
10
7. Suggerimenti per i quadri
(assistente, capo cantiere, capomastro)
Non lasciate cadere i lavoratori!
Il datore di lavoro provvede affinché i lavoratori osservino i provvedimenti
relativi alla sicurezza sul lavoro (art. 6,3 OPI).
Pianificare il sistema di sicurezza già nella fase di preparazione del lavoro:
•
discutere tempestivamente con la direzione dei lavori le eventuali misure
particolari da adottare
•
ispezionare con gli operai il luogo di lavoro e decidere insieme le misure
di sicurezza da adottare (vedi capitolo 8).
11
8. Suggerimenti per gli operai edili
•
Garantire l’accesso sicuro al cantiere
•
Applicare le opportune protezioni anticaduta verso il vuoto
•
Non togliere gli sbarramenti
•
Appoggiare e usare le scale semplici in modo corretto
•
Coprire le aperture nel pavimento
•
Dotare le scale fisse di un corrimano
•
Montare i ponteggi a regola d’arte e adattarli alla costruzione del tetto
•
Verificare la qualità e la pulizia dei ponteggi
•
Usare le protezioni anticaduta anche sui tetti piani
•
Usare i dispositivi di sicurezza quando si adoperano i dispositivi di movimentazione di carichi
•
Usare le piattaforme mobili con gabbie da lavoro
•
Impiegare le reti di sicurezza quando si lavora ad altezza elevata
•
Indossare le imbracature anticaduta in situazioni pericolose
12
9. Conclusioni
Per prevenire le cadute dall’alto è fondamentale rendersi conto che il rischio
varia con l’avanzare dei lavori.
Una caduta può pregiudicare in modo grave e irrimediabile la salute di una
persona. Per quanto importanti possano essere i costi e la produttività,
arrivare a concludere la giornata lavorativa senza incidenti deve essere – sia
per i lavoratori che per l’azienda – un obiettivo primario.
Il nostro video «La caduta» intende rafforzare l’interesse verso questa tematica e sensibilizzare sui rischi di caduta dall’alto.
Bisogna prendere sul serio il rischio di cadere, perché riguarda
tutti noi!
Per informazioni
Suva, Settore costruzioni
Tel. 041 419 50 49
13
10. Altri supporti informativi
Ordinanza 29 marzo 2000 sulla sicurezza e la protezione della salute
dei lavoratori nei lavori di costruzione (Ordinanza sui lavori di costruzione), A5, 32 pagine, codice 1796.i
Otto regole vitali per chi lavora nell’edilizia, pieghevole e vademecum,
codice 84035.i e 88811.i
Sbagliato – giusto. Situazioni sui cantieri, scheda informativa, A5,
32 pagine, codice 11043.i
Lavori sui tetti. Per non cadere nel vuoto, scheda informativa, A4,
6 pagine, codice 44066.i
Le scale portatili possono essere molto pericolose, opuscolo, A4,
16 pagine, codice 44026.i
Otto domande vitali sui ponteggi mobili su ruote, pieghevole,
10 pagine, codice 84018
Lista di controllo: ponteggi per facciate, A4, 4 pagine, codice 67038.i
Lista di controllo: pulizia e manutenzione di edifici, A4, 4 pagine,
codice 67045.i
Buon ponteggio. Insieme per una maggiore sicurezza sui ponteggi per
facciate, DVD, 10 minuti, codice DVD 361.d/f/i
Il momento della verità. Un film sulle responsabilità nei cantieri edili,
DVD, 7 minuti, codice DVD 367.d/f/i
14
I nostri supporti informativi vengono continuamente aggiornati. Per informazioni sulle nostre pubblicazioni potete collegarvi al nostro sito Internet:
www.suva.ch/waswo-i.
Inviare le ordinazioni a:
Suva, Servizio clienti, casella postale, 6002 Lucerna
Fax 041 419 59 17, tel. 041 419 58 51
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Suva
Tutela della Salute
casella postale, 6002 Lucerna
Informazioni
tel. 041 419 50 49
Ordinazioni
www.suva.ch/waswo-i
tel. 041 419 58 51
fax 041 419 59 17
Autrice
Gabriele Knüsel, Suva, Team formazione
Opuscolo allegato al film «La caduta. Marco, Betrand e Martin.
Tre destini» (DVD 318.d/f/i)
AS 364.i – dicembre 2011
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Der Sturz/La chute/La caduta: Marco, Bertrand und Martin