TIROLER SPARKASSE
Ihr Begleiter ein Geldleben lang
Geschäftsbericht 2006
Inhalt
02
Vorstand
03
Vorwort des Vorstandes
04
Lagebericht
11
Rapporto sulla situazione
19
Eigentümerstruktur
20
Filialen
21
Verein
23
Bilanz
26
Gewinn- und Verlustrechnung
28
Anhang zum Jahresabschluss
38
Beilage 1: Anlagenspiegel
39
Beilage 2: Beteiligungsausweis
41
Bestätigungsbericht
1
Vorstand
ANDREAS WECHT
Sprecher des Vorstandes
Firmenkundengeschäft, Treasury, Kommunikation, Marketing,
Produktmanagement, Controlling, Revision
KARL OBERNOSTERER
Mitglied des Vorstandes
Privatkundengeschäft/Filialen, Wohnbau,
Freie Berufe, Private Banking
MARKUS JOCHUM
Mitglied des Vorstandes
Risikomanagement, Geschäftsabwicklung, Personal,
Organisation/IT, Infrastruktur, Rechnungswesen,
2
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Vorwort des Vorstandes
Sehr geehrte Kunden, Partner
und Freunde der Tiroler Sparkasse!
Das Jahr 2006 konnte von der Tiroler Sparkasse mit deutlichen
Zuwächsen im Geschäftsvolumen erfolgreich abgeschlossen
werden. Die durchschnittliche Bilanzsumme stieg um 6,3 % auf
EUR 4,019 Milliarden. Die Spareinlagen legten dabei um 7,2 %
zu, das Depotvolumen erhöhte sich um 5,8 %. Die verwalteten
Kundengelder erreichten gesamt mit einer Steigerung um 6,8 %
somit erstmals die 5 Milliarden-Euro-Marke. Auch die Ausleihungen lagen um fünf Prozent über dem Vorjahreswert.
Besonders erfreulich ist der erneute Zuwachs bei der Anzahl der
Kunden um 3.400 auf nunmehr 117.000.
Die Provisionserträge stiegen im Berichtsjahr um 2,2 % auf
EUR 31,6 Millionen. Als Folge der anhaltenden Trends bei den
Marktzinsen war der Zinsüberschuss trotz der beachtlichen
Volumenszuwächse 2006 dennoch rückläufig, was sich letztlich
auf Betriebserträge mit einem leichten Rückgang um 1,5 % auf
insgesamt EUR 98,7 Millionen auswirkte. Dass das Ergebnis
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in der Bilanz 2006 mit
EUR 7,7 Millionen deutlich unter jenem des Vorjahres liegt,
erklärt sich aus zwei Sondereffekten: Die Neubewertung von
Immobilien sowie erhöhte Pensionsrückstellungen aufgrund
geänderter Berechnungsvorschriften in der Gesamthöhe von
15,2 Millionen Euro belasten das Ergebnis. Bereinigt um diese
Anpassungen zeigt sich mit einem Anstieg des EGT um 22 %
auf EUR 22,9 Millionen eine sehr positive Entwicklung im
operativen Geschäft.
Kontinuierlicher Aufwärtstrend seit 2002
Im Blick auf die letzten fünf Jahre zeigt sich der Erfolg der
damals begonnenen strategischen Neuausrichtung. Die KostenErtrags-Relation verbesserte sich von 80,3 % im Jahr 2002 auf
66,1 % im Vorjahr, die Eigenkapitalrentabilität liegt inzwischen
nachhaltig im zweistelligen Bereich. Der Grundstein für diesen
Erfolg war, neben einem verantwortungsvollen Kosten- und
Risikomanagement, die klare Konzentration auf das regionale
Kerngeschäft und das stete Bemühen der Mitarbeiter um die
Belange der Kunden. Die kontinuierlichen Kundenzuwächse –
in fünf Jahren stieg die Anzahl der Kunden um über 15.000 –
sind das erfreuliche Resultat. Dieser positive Trend spiegelt sich
auch bei den Kundenanteilen und den Sympathiewerten in der
Bevölkerung wider. So ist mittlerweile fast jeder dritte Einwoh-
ner in unserem regionalen Markt Kunde der Tiroler Sparkasse,
41 % finden die Sparkasse besonders sympathisch. Fazit: Die
Tiroler Sparkasse ist heute ein kerngesundes Unternehmen, das
Schritt für Schritt stärker wird.
Anzahl der Kunden
+ 15 %
117.000
112.000
114.000
109.000
102.000
2002
2003
2004
2005
„Finde die Sparkasse besonders sympathisch“ *
+ 100 %
2006
36 %
31 %
26 %
18 %
2002
20 %
2003
2004
2005
2006
*Anteil der Bevölkerung in Prozent; lt. repräsentativer Umfrage von Fessl-GfK;
1.300 Befragte ab 15 Jahre
Zukunftsperspektive
Die Tiroler Sparkasse wird den eingeschlagenen Weg, auch
nach der im März 2007 erfolgten Änderung in der Vorstandszusammensetzung, konsequent weiter gehen. Es gilt, das Kerngeschäft mit den Hauptfeldern Sparen, Wohnen und Finanzieren
weiter auszubauen. Dabei setzen wir weiterhin auf die starke
regionale Verankerung der Tiroler Sparkasse. Besonders im
Fokus der nächsten Jahre steht zudem unsere Rolle als Begleiter
der heimischen Wirtschaft, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen – Stichwort KMU-Offensive.
Unser Dank gilt an dieser Stelle allen die zum Erfolg
beigetragen haben, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
sowie unseren Kunden.
Andreas Wecht
Karl Obernosterer
Markus Jochum
Lagebericht der Tiroler Sparkasse
Bank AG Innsbruck
1 ALLGEMEINES
1.1 Rahmenbedingungen
1.1.1 Marktsituation
1.1.1.1 Verlagerung der internationalen
Konjunkturdynamik
Eines der großen makroökonomischen Themen des Jahres
2006 war, dass die USA die Rolle der Konjunkturlokomotive
zugunsten einer gleichmäßigeren Wachstumsverteilung
auf die verschiedenen Weltregionen verloren haben. Nach
mehreren Fehlstarts hat sich der Aufschwung 2006 endlich
in der EU durchgesetzt.
1.1.1.2 Auch die Inlandsnachfrage belebte
Österreichs Konjunktur
Österreichs Wirtschaft profitierte mit einem BIP-Anstieg von
real 3,2 % im abgelaufenen Jahr vom Konjunkturaufschwung
in Europa (+ 2,8 %). Die dadurch ausgelösten Wachstumsimpulse gingen auf die Investitionen (+ 5,2 %) über und der
Warenexport (+ 10,4 %) setzte seine Erfolgsgeschichte fort.
Aufgrund des mäßigen Anstieges der Netto-Realeinkommen
pro Kopf (+ 0,8 %) erfuhr der private Konsum (+ 1,9 %)
trotz des Beschäftigungswachstums (+ 1,5 %) aber keine
substantielle Wachstumsbeschleunigung und hinkte der guten
Konjunktur hinterher.
1.1.1.3 Ein guter Jahrgang für die Wirtschaftsbereiche
Besonders kräftig expandierten die Sachgütererzeuger
(+ 10,9 %) und die Bauwirtschaft (+ 17,3 %). Neben der für
sie günstigen Konjunktur, profitierten diese Branchen von
zwei Sondereffekten: aufgrund der Vorzieheffekte vor der
Anhebung der deutschen Mehrwertsteuer mit Jahresbeginn
2007 verzeichneten besonders die Autozulieferer Ende 2006
zusätzliche Nachfrage. In der Bauwirtschaft wiederum ermöglichte das ungewöhnlich milde Wetter die rasche Fertigstellung vieler Projekte, sodass die Bauproduktion im 4. Quartal
unüblich hoch ausfiel.
Im Fremdenverkehr blieben in der Sommersaison mehr Gäste
weniger lang und in der Wintersaison war trotz Schneemangel
ein guter Start festzustellen. Im gesamten Jahr war die Nächtigungsbilanz bisher leicht negativ (– 0,2 %). Der Handel blieb
4
trotz Umsatz- und Beschäftigungsplus (+ 1,7 % bzw. 1,5 %)
hinter der allgemeinen Konjunkturentwicklung (+ 3,2 %) zurück. Besser verlief das Umsatzwachstum in den Dienstleistungsbranchen (+ 3,7 % nominell), besonders im Flugverkehr, der Schifffahrt und den Reisebüros. Bei den österreichischen Banken setzte sich der Trend zu schwachen
Zinserträgen (Nettozinsertrag + 0,5 %) und steigenden Provisionserträgen (+ 10,8 %) auch im Berichtsjahr weiter fort.
1.1.1.4 Kein schlechtes Jahr für den Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt reagierte deutlich auf den besseren Wirtschaftsgang: die Zahl der Beschäftigten (+ 1,5 %) erhöhte sich
2006 deutlich und die Arbeitslosigkeit (– 4,7 %) reduzierte
sich unter anderem dank Intensivierung der Schulungsmaßnahmen (+ 18 %), was die rückläufige Arbeitslosenquote von
7,3 % (2005) auf 6,8 % (2006) erklärt. Die Preisentwicklung
ergab ein differentes Bild: während die Inflation gemessen am
Anstieg der Verbraucherpreise (+1,4 %) deutlich unter dem
EZB Ziel (unter aber nahe 2 %) blieb, legten die Großhandelspreise (+ 2,9 %), die Erzeugerpreise (+ 2,2 %), die Baukosten
(Wohnbau + 4,6 %) und ganz allgemein die Kollektivvertragslöhne (+ 2,7 %) deutlich stärker zu.
Die gute Konjunktur sorgte für einen raschen Anstieg der
Steuereinnahmen. Trotzdem wurde die Chance auf ein Nulldefizit oder sogar auf einen Budgetüberschuss verspielt. Das
Defizit der öffentlichen Haushalte dürfte 2006 laut WIFOPrognose auf 1,2 % des BIP gesunken sein (2005: 1,5 %).
Ein ambivalentes Bild war schließlich in der Insolvenzentwicklung zu erkennen: während die rückläufigen Unternehmenspleiten (– 4,9 %) der guten Konjunktur folgten, gab es bei den
Privatkonkursen (+ 16,2 %) wieder einen enormen Anstieg.
1.1.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
1.1.2.1 Basel II
Als wesentliche Änderung der Gesetzeslage sind die „Neuen
Eigenkapitalanforderungen – Basel II“ zu nennen, weshalb
die Hauptgesichtspunkte der neuen ab 1.1.2007 geltenden
Rechtslage dargestellt werden sollen:
Eine systematische Neuerung gegenüber den bisherigen
Eigenmittelnormen für Banken („Basel I“) ist ein dreigeteiltes
System (Säulen I bis III). Säule I enthält im Wesentlichen die
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klassischen schon bisher bekannten Ordnungsnormen, jedoch
mit risikospezifischeren Kapitalanforderungen an Institute.
Neu ist die Anforderung, auch operationelle Risiken zu berücksichtigen. Eine vermehrt risikospezifisch ausgestaltete
Sorgfaltspflicht der Institute und eine verstärkte qualitative
Bankenaufsicht bilden die Säule II. Neu ist auch die Säule III
in Form erweiterter Offenlegungspflichten.
Innerhalb der ersten Säule können die Institute zur Erfassung
der einzelnen Risiken entweder den Standardansatz anwenden
oder mit aufsichtlicher Bewilligung im so genannten IRBAnsatz (Internal Rating Based Approach) interne Verfahren
der Bemessung des Kredit- und Ausfallsrisikos verwenden.
Dies trägt insbesondere der unterschiedlichen Größen-,
Geschäfts- und Risikostruktur der Kreditwirtschaft Rechnung
und führt insgesamt zu einer Verfeinerung der Messmethoden
der verschiedenen Risikoarten, da auch im Standardansatz
eine gegenüber der bisherigen Rechtslage stärkere Differenzierung vorgenommen wurde. Die Berücksichtigung des
operationellen Risikos tritt neu hinzu.
Die zweite Säule ergänzt die unmittelbar an die Kreditinstitute
gerichteten Anforderungen der ersten Säule und schreibt im
Rahmen des so genannten ICAAP (Internal Capital Adequacy
Assessment Process) vor, dass die Institute über eigenverantwortliche Strategien und Verfahren für die angemessene
Risikoerfassung und Eigenmittelbemessung verfügen müssen.
Dies bedeutet für die Aufsicht im Rahmen des so genannten
SREP (Supervisory Review and Evaluation Process) einerseits
erhöhte qualitative Anforderungen, andererseits eine stärker
system- und verfahrensorientierte Aufsichtspolitik. Die
Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat daher künftig Aufsichtsstrategien zu entwickeln, die, ebenso wie die konkreten
Aufsichtsmaßnahmen, auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Rechnung zu tragen haben.
Die dritte Säule folgt dem allgemeinen Trend zu verstärkten
Transparenzverpflichtungen im Finanzmarktbereich. Die
neuen Veröffentlichungspflichten umfassen insbesondere
die Organisations- und Geschäftsstruktur der Kreditinstitute
sowie die wesentlichen Elemente ihrer Risikomanagementsysteme. Festzuhalten ist, dass die Säule III ein im Wege der
allgemein verfügbaren Information objektivierendes und
stabilitätsförderndes Instrumentarium darstellt, das sich an
die Marktteilnehmer richtet. Die Säule III stellt daher in ihren
Anforderungen an die Kreditinstitute keinen Bestandteil der
hoheitlichen Aufsichtstätigkeit dar, sondern tritt zum Komplex
Aufsichtsrecht hinzu. Transparenz wird aber auch für die Aufsichtsbehörden für ihre eigene Tätigkeit verlangt, die FMA
wird daher – wie auch schon bisher – sowohl „hard facts“ wie
Gesetze und Verordnungen, als auch Leitlinien und Strategien
für ihre Aufsichtstätigkeit veröffentlichen.
1.1.2.2 OGH-Urteil Sparbuchzinsen
Der Oberste Gerichtshof hat im Urteil vom 21.12.2005
(OGH 3 Ob 238/05d) die Entscheidung getroffen, dass drei
Punkte der Sparbuchbedingungen der BAWAG-PSK unzulässig sind. Der wichtigste Punkt, der auch die Sparbücher von
Sparkassen betrifft, bezieht sich auf die nachträgliche Änderung von Sparbuchzinsen. Laut OGH darf ein Kreditinstitut
den Zinssatz eines Sparbuches nicht einseitig und ohne näher
formulierte Voraussetzungen ändern, ausgenommen, diese
Änderung ist den Verbrauchern zumutbar. Das ist insbesondere
dann der Fall, wenn sie geringfügig und sachlich gerechtfertig
ist (z.B. wenn die Änderung des Sparbuchzinssatzes durch
eine entsprechende Änderung der Leitzinssätze am Geld- und
Kapitalmarkt sachlich zu rechtfertigen ist und das Kreditinstitut sich auch verpflichtet, bei einem Ansteigen der
Leitzinssätze die Sparbuchzinsen ebenfalls zu erhöhen).
Aus diesem Grund war es erforderlich, eine entsprechende
Zinsanpassungsklausel in die Sparbuchbedingungen aufzunehmen.
Im Wesentlichen werden die Zinsen sämtlicher variabel
verzinster Sparbücher für Verbraucher vierteljährlich an die
Änderungen eines Indikators angepasst, wobei Veränderungen
des Indikators im vollen Umfang an die Kunden weitergegeben werden. Durch das Vorsehen eines sogenannten „Floors“
wird sichergestellt, dass Sparbuchzinssätze nicht negativ
werden können.
Bei Erstellung der Klausel, welche sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft zur Anwendung kommt, haben
wir uns an der Judikatur des OGH orientiert.
Darüber hinaus wurde anlässlich des Bankengipfels am
27. Juli 2006 mit Konsumentenschutz-Staatssekretär
5
Dolinschek vereinbart, dass ab 1.1.2007 von den österreichischen Kreditinstituten auf Antrag Rückrechnungen durchgeführt werden und über allfällig zu Recht bestehende Ansprüche
Vereinbarungen mit den Kunden getroffen werden.
2 UNTERNEHMENSBERICHT
2.1 Allgemeines
Der faszinierende Gründungsgedanke der Sparkassen,
möglichst viele Menschen bei der Absicherung ihrer
Zukunftsrisiken zu unterstützen, ist heute noch genauso
aktuell wie vor 190 Jahren, als die ersten Sparkassen in
Österreich gegründet wurden.
Die Tiroler Sparkasse verfolgt bereits seit 1822 diese
ursprüngliche Idee der Sparkassen: nicht nur ökonomisch erfolgreich, sondern auch dem Gemeinwohl verpflichtet zu sein.
Mit dieser Selbstverpflichtung grenzen sich die Sparkassen
nicht nur wesentlich von ihren Mitbewerbern ab,
sondern setzen sich seit ihrer Gründung für die Menschen in
ihrer Region ein. Sie tun das nicht nur aus Tradition, sondern
verbinden damit auch eine identitätsstiftende Aufgabe für die
Zukunft. Mit zahlreichen Sponsoringaktivitäten fördern sie
nachhaltig das kommunale Leben.
In dieser gelebten Partnerschaft mit Gemeinden, Vereinen
und Institutionen dokumentiert die Tiroler Sparkasse ihre
Verbundenheit mit der gesamten Region und ihren Menschen.
Stellvertretend für viele unterschiedliche Projekte, Initiativen
und Maßnahmen seien hier für das Jahr 2006 genannt:
2.1.1 Bildung, Wissenschaft, Jugend
Seit 1980 vergibt die Tiroler Sparkasse jährlich einen Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten
von Studenten der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultät der Universität Innsbruck. 2006 wurde dieser Preis,
in Anlehnung an den Mitbegründer der Tiroler Sparkasse,
unter dem Namen „Graf-Chotek-Hochschulpreis“ vergeben
und auch für Studenten des Management Centers Innsbruck
geöffnet. Ein weiterer Schwerpunkt war die Unterstützung des
Innsbrucker Schulsponsoring-Vereins, sowie die Kooperation
mit dem IFS – Institut für Studentenkurse.
6
Einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und
Familie soll die kostenlose Unterbringung des Kindertageszentrums „Seifenblase“ des Roten Kreuzes in sparkasseneigenen Räumlichkeiten leisten.
2.1.2 Karitatives und Soziales
Gemeinsam mit dem Verein zur Förderung körperbehinderter
Menschen und dem ORF Tirol wurde 2006 der Sozialpreis
„Gloria“ bereits zum 4. Mal vergeben. Ziel des Preises ist die
Würdigung von Personen, Gruppen und Schulen, die sich für
die Gesellschaft engagieren und neue, kreative Wege des
„Miteinander“ in Tirol realisiert haben.
Mit dem 2006 erstmals durchgeführten Mitarbeitermarathon
„keep on running“ konnte ein namhafter Betrag für einen
karitativen Zweck zur Verfügung gestellt und gleichzeitig das
Gesundheitsbewusstsein und Zusammengehörigkeitsgefühl
der Mitarbeiter gesteigert werden.
2.1.3 Sport
Die langjährige Partnerschaft mit Tirols größtem Breitensportverein, der Turnerschaft Sparkasse Innsbruck sowie das
Sponsoring Innsbrucker Eishockey-Mannschaft HCI zählten
auch 2006 zum Sportengagement der Tiroler Sparkasse. Im
Rahmen der größten österreichischen Laufinitiative „Erste
Bank Sparkasse Running“ unterstützte die Tiroler Sparkasse
neben dem Innsbrucker Sparkasse Stadtlauf diverse weitere
Laufsportveranstaltungen.
Zu einem Publikumserfolg entwickelt sich der in Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck errichtete Eislaufplatz am
Sparkassenplatz. So wurden im zweiten Jahr des Gemeinschaftsprojektes „Eiszauber am Sparkassenplatz“ bereits an
die 20.000 Besucher registriert.
2.1.4 Kunst und Kultur
„Eva mit Kain und Abel“ nennt sich die Bronze-Skulptur,
welche die Tiroler Sparkasse anlässlich des 25-jährigen
Bestehens ihrer dortigen Filiale der Gemeinde Thaur als
Dauerleihgabe gestiftet hat. Das imposante Werk stammt
vom international renommierten Thaurer Künstler Rudi Wach,
der damit erstmals mit einem Werk auch in seinem Heimatort
präsent ist. Beispielhaft für die Unterstützung diverser kultureller Initiativen stand 2006 auch der finanzielle Beitrag zum
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Ankauf einer lebensgroßen Maximilian-Statue für das Innsbrucker Maximilianeum.
Unter dem Titel „Sommer am Sparkassenplatz – Kino.Kultur.
Fußball“ verwirklichte die Sparkasse einen weiteren Teil des
Konzeptes für einen modernen, urbanen Marktplatz im Zentrum
der Stadt. Der Programm-Mix reichte von Kino über Kabarett
und Jazz bis hin zu den Finalspielen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Der freie Eintritt bei allen Veranstaltungen sowie
zwei Kindernachmittage machten das Festival darüber hinaus
auch familientauglich.
2.2 Geschäftsentwicklung
2.2.1 Strategische Ausrichtung
Im Geschäftsjahr 2006 lag das Hauptziel der Tiroler Sparkasse
in der Umsetzung der regionalen Vertriebsbankstrategie im
Rahmen des Erste-Bank-Verbundes, um sich als das Geldinstitut für Privatkunden, Klein- und Mittelunternehmen
sowie Freie Berufe am Heimmarkt positionieren zu können.
Parallel dazu wurde eine Risikopolitik verfolgt, die durch
konsequentes Risikomanagement zu einer – dem Trend der
Vorjahre folgenden – nachhaltigen Verbesserung der Risikostruktur des Portfolios geführt hat.
Die bestmögliche Abdeckung der Kundenbedürfnisse im
Veranlagungs-, Finanzierungs- und Dienstleistungsgeschäft
wird auch weiterhin den Mittelpunkt der Vertriebsstrategie
bilden. Unsere Kundennähe kommt auch durch ein flächendeckendes Filialnetz und einer Vielzahl additiver Vertriebskanäle zum Ausdruck und wird durch das vielfältige Leistungsangebot der Mitglieder des Sparkassensektors abgerundet.
Diese Fokussierung auf das Kerngeschäft soll zu einer langfristigen Sicherung der Rentabilität und einer Steigerung des
Unternehmenswertes führen.
2.2.2 Entwicklung der Kundengelder
Die Tiroler Sparkasse konnte das Spareinlagenvolumen trotz
des massiven Wettbewerbsdruckes im abgelaufenen Jahr um
7,20 % steigern. Erfreulich entwickelte sich auch trotz schwieriger Rahmenbedingungen das Wertpapiergeschäft. Für unsere
Kunden verwalteten wir im Jahr 2006 fast EUR 2,3 Mrd.
Einen bedeutenden Beitrag dazu leistete die sparkasseneigene
Tirolinvest Kapitalanlagegesellschaft mbH., die sich auch
2006 mit ihren Fonds im Konzert der deutlich größeren Mitbewerber erfolgreich behaupten konnte. Das Fondsvolumen
beträgt mittlerweile EUR 874 Mio. Insgesamt wurden per
31.12.2006 Kundengelder in Höhe von knapp 5,0 Mrd.
verwaltet, das ist eine Steigerung von 6,83 %.
2.2.3 Kreditgeschäft
Die Entwicklung des Kreditgeschäftes kann vor dem Hintergrund einer sich langsam verbessernden Konjunkturlage insgesamt positiv beurteilt werden. Das Volumen ist im Vergleich
zum Vorjahr um 3,06 % angestiegen, wobei insbesondere die
Entwicklung der Privatfinanzierungen (Wohnbau und Konsum)
als erfreulich bezeichnet werden kann. Zusätzlich konnte
die Risikostruktur signifikant verbessert werden, was einen
deutlichen Rückgang der Risikovorsorgen zur Folge hatte.
Eine breite Streuung des Kreditportfolios, Beimischung von
großvolumigem Geschäft bei vertretbarem Risiko und guten
Margen sowie ein verstärktes Augenmerk auf die Sicherheiten
sollen diesen Trend auch in Zukunft unterstützen.
2.2.4 Dienstleistungsgeschäft
Der Provisionsüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um
2,10 %. Im Wertpapiergeschäft konnte das hohe Niveau des
Vorjahres gehalten werden. Deutliche Steigerungen gab es bei
den Provisionen aus dem Zahlungsverkehrsgeschäft und den
sonstigen Dienstleistungen, während der Provisionsanteil im
Kreditgeschäft leicht rückläufig war.
2.2.5 E-banking
Die Tiroler Sparkasse ist intensiv in die Projekte des Sparkassensektors zum Ausbau der elektronischen Vertriebswege
integriert. In diesem Rahmen wurden auch 2006 weitere
Schritte zum Ausbau dieser Vertriebsschiene bzw. zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit gesetzt. Insbesondere
wurden das Netbanking und das Nettrading einem Verbesserungsprozess unterzogen. Die Transaktionsvolumina auf
elektronischer Basis haben deutlich zugenommen.
2.2.6 Beteiligungen
Die Tiroler Sparkasse war im abgelaufenen Jahr an 55 Unternehmen in unterschiedlicher Rechtsform direkt und indirekt
beteiligt. Die Strategie dieses Geschäftsbereiches ist es, die
7
Produktpalette der Tiroler Sparkasse durch Beteiligungen
an anderen Finanzdienstleistern im Sinne des All-FinanzKonzern-Gedankens abzurunden. Die Ausschüttungen aus
Beteiligungen und verbundenen Unternehmen konnten im
Vergleich zum Vorjahr – bereinigt um Sondereffekte – um
über 7 % gesteigert werden. Insbesondere die Tirolinvest
Kapitalanlage GmbH und die SVD Sparkassen-Versicherungsdienst GmbH & Co KG trugen wesentlich zu dieser
Entwicklung bei. An Teilwertabschreibungen fielen in
diesem Segment EUR 0,2 Mio. an.
Die Ertragsentwicklung lässt sich auch aus den folgenden
Kennzahlen ablesen1:
2005 2006
in % in %
betriebsw. Nettozinsertrag x 100
Zinsspanne =
1,71
1,51
durchschn. Bilanzsumme
Betriebsaufwendungen x 100
Cost-income-Ratio =
69,58 67,05
Betriebserträge
Jahresüberschuss n. Steuern x 100
Return on equity =
9,10 4,02
durchschn. bilanzielles Eigenkapital
2.2.7 Ertragslage
Beim Nettozinsertrag musste im Vergleich zum Vorjahr unter
Berücksichtigung des risikopolitisch gewünschten Abbaus von
hochverzinsten, aber riskanteren Veranlagungen ein Rückgang
von 3,17 % verzeichnet werden. Der leichte Rückgang der
Betriebserträge um 1,50 % lässt sich mit dem Rückgang des
Zinssaldos und einer im Vorjahreswert enthaltenen Sonderausschüttung aus einer Tochtergesellschaft erklären. Die
Betriebsaufwendungen stiegen um 2,39 %, was hauptsächlich
auf die Folgen eines geänderten Ausweises der Dotierung der
Sozialkapitalrückstellungen im Jahr 2005 und dem damit verbundenen Wechsel der Berechnungsbasis zurückzuführen ist
(Steigerung des Personalaufwandes um 8,84 %). Gleichzeitig
konnten die Sachaufwendungen um 5,68 % reduziert werden
und den negativen Gesamtkosteneffekt somit deutlich abmildern. Das Betriebsergebnis ist damit um 12,05 % niedriger
als im Vorjahr. Die konsequente Risikopolitik zeigt sich auch
bei den Risikokosten, die mit EUR 16,1 Mio. zwar deutlich
über dem Vorjahr liegen, allerdings ausschließlich auf einen
dem Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht entsprechenden
geänderten Bewertungsansatz bei einem Wertpapier zurückzuführen sind. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weicht deswegen mit EUR 7,7 Mio. deutlich vom
Ergebnis des Vorjahres ab. Unter Berücksichtigung der
Steuern wurde ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe
von EUR 7,1 Mio. erzielt, von welchem EUR 1,1 Mio. den
Rücklagen zugeführt und EUR 6 Mio. an die Aktionäre
ausgeschüttet werden.
Betriebserträge
Mitarbeiterproduktivität =
(in EUR Tsd.)
durchschn. Mitarbeiteranzahl
192,59 196,09
Betriebsergebnis
Mitarbeiterproduktivität =
(in EUR Tsd.)
durchschn. Mitarbeiteranzahl
58,58 65,27
2.2.8 Vermögenslage
Das Grundkapital der Tiroler Sparkasse beträgt unverändert
EUR 66,0 Mio. Die anrechenbaren Eigenmittel gemäß § 23
BWG betragen EUR 198,3 Mio. und übersteigen das gesetzliche Mindesterfordernis um 12 %. Die Kernkapitalquote ist
auf 7,46 % zurückgegangen.
2005 2006
in % in %
Kernkapital x 100
Kernkapitalquote =
7,83
7,46
BMGL gem. § 22 BWG
2.2.9 Liquidität
Die Tiroler Sparkasse erfüllt sowohl die Liquidität 1. als
auch 2. Grades gemäß den gesetzlichen Vorschriften. Zum
31.12.2006 betrug der Überhang der Liquidität 1. Grades
EUR 200,9 Mio., der Überhang der Liquidität 2. Grades
EUR 522,5 Mio., das sind 53,59 %.
2.2.10 Investitionen
Im Jahr 2006 betrug das Investitionsvolumen EUR 4,3 Mio.
Davon entfielen EUR 1,8 Mio. auf bauliche Investitionen,
EUR 0,5 Mio. auf EDV-Hardware, EUR 0,8 Mio. auf Software und EUR 1,2 Mio. auf Einrichtung, Ausstattung und
Sonstiges.
Betriebsaufwendungen korrigiert um Änderungen beim Personalaufwand
1
8
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2.2.11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Der geplante Soll-Personal-Stand von 500 rMA konnte
erfreulicherweise durch natürlichen Abgang und damit
korrespondierenden Effizienzsteigerungsprogrammen sogar
unterschritten werden. Die Begrenzung der Personalkosten
wird aber dennoch in den kommenden Jahren eine der großen
Herausforderungen bleiben. Gleichzeitig versucht die Tiroler
Sparkasse jedoch, die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter durch betriebliche Maßnahmen zur psychischen und
physischen Gesundheit („Keep on running“, Projekt „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ etc.) ständig zu verbessern.
2.2.12 Geschäftsstellen
Zum Jahresende 2006 unterhält die Tiroler Sparkasse 1 Wechselstube, 2 Annahmestellen, 4 Repräsentanzen (Bozen, Meran,
Trient und München) und einschließlich der Zentrale und der
SB-Filialen 48 Geschäftsstellen. Der süddeutsche Raum wird
durch die Filialdirektion in Jungholz betreut.
2.2.15 Risikobericht
Die Risikopolitik der Tiroler Sparkasse ist geprägt von einem
konservativen Umgang mit den bankbetrieblichen Risiken.
Zu diesem Zweck verfolgt die Sparkasse eine Strategie zur
Risikobegrenzung, die sich zum einen an den Anforderungen
eines kundenorientierten Bankbetriebes und zum anderen an
den gesetzlichen Rahmenbedingungen orientiert. Die Sparkasse achtet auf eine adäquate Risiko-Ertragsrelation.
Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, ist in der Sparkasse
ein System der Risikoüberwachung und -steuerung implementiert, das eine entsprechende Behandlung der übernommenen
Risiken gewährleistet.
Zur Risikomessung werden folgende Methoden eingesetzt:
Zinsbindungsbilanzen, Gap-Analysen, Barwertänderungen,
Nettozinsertragsimulationen, Monte-Carlo-Simulationen des
Nettozinsertrages.
2.2.13 Haftungsverbund
Die Tiroler Sparkasse ist Mitglied des Haftungsverbundes
der Sparkassen-Gruppe. Diesem gehören neben der Erste
Bank AG fast alle österreichischen Sparkassen an. Zweck
des Haftungsverbundes ist u. a. eine einheitliche Risikopolitik
und ein abgestimmtes Liquiditätsmanagement der Sparkassen.
Im Vordergrund steht die Absicherung der Kundengelder über
die gesetzliche Mindestregelung hinaus durch eine gegenseitige Beistandspflicht aller im Haftungsverbund zusammengeschlossenen Sparkassen.
Methoden zur Risikobegrenzung existieren hinsichtlich
Volumina, Zinsen, Devisen, Partner, sowie Profit & Loss.
2.2.14 Beteiligungsverhältnisse
Die Erste Bank hält zum 31.12.2006 nach einer Änderung
der Beteiligungsstruktur mit durchgerechnet 74,987 % die
Mehrheit an der Tiroler Sparkasse. Die restlichen 25,013 %
befinden sich weiterhin im Besitz der Privatstiftung der
Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse. Mit der AVS
Beteiligungsgesellschaft mbH als unmittelbarem Mehrheitseigentümer wurde ein Gruppenvertrag im Sinne des § 9
Körperschaftsteuergesetz abgeschlossen, in den neben der
Tiroler Sparkasse noch weitere fünf Tochtergesellschaften
einbezogen wurden. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
mit der Sparkassen Facility Management GmbH.
Das Zinsänderungs-/Barwertrisiko kann als gering bezeichnet
werden. Die Risikoklassen mit erhöhtem Ausfallsrisiko machen
einen geringen Anteil des gesamten Risikovolumens aus.
Hedging wird zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken
eigener Emissionen, der Wertpapierveranlagung und der
Bilanzstruktur angewandt.
Bei den Finanzinstrumenten bestehen folgende Risiken:
Fremdwährungsrisiken bestehen in geringem Umfang und
werden durch fristenkonforme Refinanzierung minimiert.
Die Refinanzierungsstruktur des Institutes zeigt keine erhöhten Risiken. Die Wertpapierveranlagung erfolgt grundsätzlich
in liquiden Märkten.
9
3 AUSSICHTEN FÜR 2007
3.1 Geschäftsvolumen
Für 2007 werden herausfordernde Volumenzuwächse in allen
Geschäftsbereichen geplant. Auf Grund der deutlich verbesserten Risikostruktur und der gegebenen Risikotragfähigkeit
ist eine vorsichtige Lockerung der bisher sehr restriktiven
Risikorichtlinien vertretbar.
Für das Firmenkundengeschäft sind Steigerungen in allen
Kundensegmenten geplant, im Privatkundengeschäft liegen
die Schwerpunkte beim Veranlagungsgeschäft, bei Wohnbaufinanzierungen und nunmehr verstärkt auch bei den Konsumfinanzierungen.
Besonderes Augenmerk soll im Geschäftsjahr dem Segment
der Freien Berufe geschenkt werden. Hier möchte die Tiroler
Sparkasse im Einzugsgebiet mittelfristig klar die Nummer 1
werden.
3.2 Ertragsentwicklung
Für 2007 ist analog zu den oben genannten Volumenzuwächsen
auch eine deutliche Steigerung des Zinsüberschusses geplant.
Die Erreichung dieses Zieles hängt in starkem Maße von der
Marktzinsentwicklung ab, für die derzeit keine signifikante
Änderung erwartet wird.
Der Schwerpunkt der angestrebten Verbesserungen der
Betriebserträge liegt im kommenden Jahr neben dem Kreditgeschäft vor allem im Dienstleistungsgeschäft und hier besonders im Wertpapiergeschäft. Dazu sollen insgesamt die CrossSelling-Aktivitäten verstärkt werden.
Aufwandseitig wird neben höheren Personalkosten durch
die Kollektivvertragsvalorisierungen auch mit höheren
EDV-Aufwendungen durch die Einführung zusätzlicher
Services gerechnet. Insgesamt sollten die Steigerungen des
Betriebsaufwandes jedoch unter der Inflationsrate bleiben.
Damit soll eine deutliche Steigerung des Betriebsergebnisses
und eine Verbesserung der Kosten-Ertrags-Relation erreicht
werden.
10
Da die Geschäftsleitung weiterhin von einer überschaubaren
Risikosituation ausgeht, soll letztlich eine deutliche Steigerung des Jahresüberschusses und ein ROE von rund 10 % erreicht werden.
3.3 Nachtragsbericht
Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach
dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.
Innsbruck, am 15. Februar 2007
Der Vorstand:
DI Andreas Wecht
(Vorstandssprecher)
Dr. Markus Jochum
(Vorstandsmitglied)
Mag. Karl Obernosterer
(Vorstandsmitglied)
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Rapporto sulla situazione della Tiroler
Sparkasse Bank AG Innsbruck
1 INFORMAZIONI GENERALI
1.1 Condizioni quadro
1.1.1 Situazione di mercato
Spostamento della dinamica
congiunturale internazionale
Uno dei maggiori temi di macroeconomia dell’anno 2006
è stato costituito dalla perdita del ruolo di locomotiva
congiunturale da parte degli USA a favore di una ripartizione
più uniforme della crescita sulle diverse regioni del mondo.
Dopo una serie di false partenze, nel 2006 lo sviluppo si è
finalmente imposto nell’UE.
La congiuntura austriaca è stata ravvivata
anche dalla domanda interna
Nello scorso anno, con una crescita reale del PIL del 3,2 %,
l’economia austriaca ha tratto vantaggio dallo sviluppo
congiunturale in Europa (+ 2,8 %). Gli impulsi di crescita
così emessi si sono riflessi sugli investimenti (+ 5,2 %) ed
anche l’esportazione di merci ha scritto nuovi capitoli della
sua storia di successo (+ 10,4 %). A causa della crescita
moderata dei redditi reali netti pro capite (+ 0,8 %),
nonostante la crescita dell’occupazione (+ 1,5 %) il consumo
privato non ha subito alcuna accelerazione sostanziale della
crescita (+ 1,9 %), non riuscendo così a tenere il passo della
buona congiuntura.
Un buon anno per i settori economici
Particolarmente forte è risultata la crescita dei produttori di
beni reali (+ 10,9 %) e del settore edile (+ 17,3 %). Accanto
alla congiuntura a loro favorevole, questi due settori hanno
tratto vantaggio anche da due effetti particolari: i fornitori
automobilistici hanno registrato una domanda supplementare
a fine 2006 grazie all’effetto d’anticipazione nell’imminenza
dell’aumento dell’IVA tedesca all’inizio del 2007. Nel settore
edile, a sua volta, il clima insolitamente mite ha reso possibile
la rapida conclusione di molti progetti, di conseguenza la
produzione edile nel quarto trimestre è risultata elevata in
modo inusuale.
Per quanto riguarda il turismo, in estate si è avuto un numero
superiore di ospiti che si è intrattenuto per periodi inferiori e
nella stagione invernale è stato possibile notare un buon inizio
nonostante la carenza di neve. In tutto l’anno, il bilancio
relativo ai pernottamenti è stato sinora leggermente negativo
(– 0,2 %). Il commercio è rimasto indietro rispetto all’andamento generale della congiuntura (+ 3,2 %) nonostante il
segno positivo in termini di fatturato (+ 1,7 %) e occupazione
(+ 1,5 %). Migliore è risultato l’andamento della crescita
di fatturato nel settore terziario (+ 3,7 % nominali),
particolarmente nel traffico aereo e in quello navale e tra le
agenzie di viaggio. Per quanto riguarda le banche austriache,
è proseguito anche nell’anno di rendiconto il trend di fiacchi
utili da interessi (utili netti da interessi + 0,5 %) e utili di
provvigione in crescita (+ 10,8 %).
Un anno niente male per il mercato del lavoro
Il mercato del lavoro ha reagito in maniera netta al migliorato
andamento congiunturale: il numero degli occupati (+ 1,5 %)
è cresciuto nettamente nel 2006 e la disoccupazione (– 4,7 %)
si è ridotta, grazie anche all’intensificazione delle misure di
riqualificazione (+ 18 %), il che spiega l’arretramento dal
7,3 % (2005) al 6,8 % (2006) della quota di disoccupazione.
L’andamento dei prezzi ha fornito un quadro differente:
mentre l’inflazione misurata sull’aumento dei prezzi al
consumo (+ 1,4 %) è rimasta nettamente inferiore all’obiettivo della BCE (inferiore ma vicino al 2 %), sono cresciuti in
maniera nettamente più consistente i prezzi all’ingrosso
(+ 2,9 %), i prezzi alla produzione (+ 2,2 %), i costi edili
(edilizia abitativa + 4,6 %) e, in generale, gli stipendi legati
ai contratti collettivi di lavoro (+ 2,7 %).
La buona congiuntura ha causato un rapido aumento delle
entrate fiscali. Ciononostante, è andata malamente persa
l’opportunità di raggiungere un pareggio o addirittura un utile
di bilancio. In base alla prognosi dell’istituto di ricerche
economiche WIFO, nel 2006 il deficit del bilancio pubblico
dovrebbe essere sceso al 1,2 % del PIL (2005: 1,5 %).
Ambivalente, infine, il quadro riconoscibile nell’andamento
delle insolvenze: mentre l’arretramento dei fallimenti societari
ha seguito la congiuntura positiva (– 4,9 %), ancora una
volta si è avuta una crescita enorme delle insolvenze private
(+ 16,2 %).
11
1.1.2 Condizioni quadro legislative
Basilea II
Da citare come modifica essenziale della situazione
legislativa sono i „Nuovi requisiti patrimoniali – Basilea II“,
per questa ragione è necessario esporre i punti di vista
principali della nuova legislazione, valida dal 01/01/2007:
un rinnovamento sistematico rispetto alle norme patrimoniali
sinora vigenti per le banche (Basilea I) è la ripartizione del
sistema in tre tronconi (pilastri da I a III). Il pilastro I
contiene essenzialmente i classici ordinamenti sinora noti,
tuttavia i requisiti di capitale posti agli istituti sono legati
in maniera maggiormente specifica ai rischi. Nuova è la
richiesta di tenere in considerazione anche i rischi
operazionali. Un obbligo d’accuratezza da parte degli
istituti organizzato in misura maggiore in base ai rischi
ed una vigilanza bancaria qualitativamente rafforzata
costituiscono il pilastro II. Nuovo è anche il pilastro III
in forma di un allargamento degli obblighi di trasparenza.
All’interno del primo pilastro, per la rilevazione dei singoli
rischi, gli istituti possono utilizzare l’approccio standard
oppure, dietro approvazione del comitato di vigilanza, la
procedura interna di misurazione del rischio di credito e del
rischio d’insolvenza con il cosiddetto approccio IRB (Internal
Rating Based Approach). Ciò tiene in considerazione in
particolare le diverse strutture in termini di dimensioni, affari
e rischi dell’economia del credito e porta, in genere, ad un
affinamento dei metodi di misurazione dei diversi tipi di
rischio poiché anche con l’approccio standard è stata
intrapresa una differenziazione maggiore rispetto alla
situazione legislativa sinora valida. Un’aggiunta tutta nuova
è la presa in considerazione del rischio operazionale.
Il secondo pilastro integra i requisiti del primo pilastro posti
direttamente agli istituti di credito e prescrive, nell’ambito del
cosiddetto ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment
Process), che gli istituti debbano disporre di strategie e
procedure di responsabilità per un rilevamento del rischio
e per un dimensionamento del patrimonio adeguati. Per la
vigilanza nell’ambito del cosiddetto SREP (Supervisory
Review and Evaluation Process) ciò significa da un lato
requisiti qualitativi più elevati e, dall’altro, una politica di
vigilanza orientata più fortemente al sistema e alle procedure.
12
In futuro, quindi, il Comitato di vigilanza del mercato
finanziario (FMA) dovrà sviluppare strategie di controllo
che, esattamente come le misure di vigilanza concrete,
dovranno tenere in considerazione anche il fondamento
della proporzionalità.
Il terzo pilastro segue la tendenza generale verso obblighi
di trasparenza maggiori nel settore del mercato finanziario.
I nuovi obblighi di pubblicazione comprendono
in particolare la struttura organizzativa e operazionale degli
istituti di credito nonché gli elementi essenziali dei loro
sistemi di gestione del rischio. Si può qui affermare che,
nell’ambito dell’informazione generalmente disponibile, il
pilastro III rappresenta uno strumento oggettivante e a
promozione della stabilità, orientato ai partecipanti al
mercato. Per questa ragione, i requisiti agli istituti di credito
posti dal pilastro III non sono parte delle attività sovrane di
vigilanza bensì si aggiungono al complesso del diritto di
vigilanza. La trasparenza, però, è richiesta anche per le
attività proprie dell’autorità di vigilanza, per questa ragione
il FMA pubblicherà (come fatto sino ad ora) sia „hard facts“,
come leggi e ordinamenti, che direttive e strategie per le
proprie attività di controllo.
Sentenza della Corte di Cassazione sugli interessi
dei libretti di risparmio
La Corte di Cassazione, nella sua sentenza del 21/12/2005
(OGH 3 Ob 238/05d) ha preso la decisione di dichiarare
inammissibili tre punti delle condizioni relative ai libretti di
risparmio della BAWAG-PSK. Il punto più importante, che
riguarda anche i libretti di risparmio delle casse di risparmio,
si riferisce alla modifica successiva degli interessi di tali
libretti. Secondo la Corte di Cassazione, un istituto di credito
non può modificare il tasso d’interesse di un libretto di
risparmio di propria iniziativa e in assenza di prerequisiti più
precisamente formulati, salvo che tali modifiche non siano
ragionevoli per i consumatori. Ciò è il caso, in particolare, se
queste sono minime o giustificate oggettivamente, ad es. se la
modifica del tasso d’interesse del libretto di risparmio è
oggettivamente giustificabile per via di una relativa modifica
dei tassi d’interesse guida sui mercati monetari e dei capitali e
l’istituto di credito, inoltre, s’impegna ad innalzare alla stessa
maniera gli interessi del libretto in caso d’innalzamento dei
tassi d’interesse guida.
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Per questa ragione è stato necessario accogliere una relativa
clausola d’adeguamento degli interessi nelle condizioni dei
libretti di risparmio.
Essenzialmente, gli interessi di tutti i libretti di risparmio a
tasso variabile per consumatori saranno adeguati con cadenza
trimestrale alle modifiche di un indicatore, le modifiche di
tale indicatore saranno trasmesse per intero ai clienti.
Mediante l’introduzione di un cosiddetto „floor“, si garantisce
che i tassi d’interesse dei libretti di risparmio non possano
diventare negativi.
Nella redazione della clausola, che trova applicazione
sia retroattiva che per il futuro, ci siamo orientati alla
giurisprudenza della Corte di Cassazione.
In occasione del vertice bancario del 27 luglio 2006, inoltre,
si è giunti ad un accordo assieme al segretario di stato per la
tutela dei consumatori Dolinschek in base al quale, a partire
dal 01/01/2007, gli istituti di credito austriaci provvederanno
ad eseguire, dietro richiesta, calcoli retroattivi e a prendere
accordi con i clienti in caso di eventuali rivendicazioni
legalmente giustificate.
2 RENDICONTO SOCIETARIO
2.1 Informazioni generali
L’affascinante pensiero alla base delle casse di risparmio,
sostenere il numero maggiore possibile di persone nel coprire
i rischi futuri, è al giorno d’oggi altrettanto attuale come
190 anni fa, quando in Austria furono fondate le prime casse
di risparmio.
La Cassa di risparmio del Tirolo persegue già dal 1822 questa
idea originaria delle casse di risparmio: l’impegno a favore del
bene comune e non solo del successo economico. Con questo
vincolo auto imposto, le casse di risparmio non solo si differenziano sostanzialmente dai loro concorrenti ma dal giorno in cui
sono state fondate s’impegnano a favore della gente della loro
regione. E non lo fanno solo per tradizione ma perché a questa
legano anche un compito teso alla formazione di un’identità
per il futuro. Con le numerose attività di sponsorizzazione,
promuovono in maniera duratura la vita dei comuni.
Nel rapporto di coppia con comuni, associazioni e istituzioni,
la Tiroler Sparkasse documenta il suo legame con tutta sua
regione e con la sua gente. A rappresentanza dei tanti diversi
progetti, iniziative e provvedimenti citiamo per il 2006:
2.1.1 Istruzione, scienza, giovani
Dal 1980 la Tiroler Sparkasse assegna ogni anno un
premio alla ricerca per lavori scientifici di spicco portati a
compimento dagli studenti della facoltà di scienze sociali ed
economiche dell’Università di Innsbruck. Nel 2006 questo
premio, assegnato con il nome di „Graf-Chotek-Hochschulpreis“, a ricordo del fondatore della Tiroler Sparkasse, è stato
aperto anche agli studenti del Management Center di
Innsbruck. Un’ulteriore attività di rilievo è stato il sostegno
dato all’Innsbrucker Schulsponsoring-Verein, associazione
per la promozione di sponsorizzazioni scolastiche, e la
cooperazione con l’IFS, l’istituto per i corsi studenteschi.
Un contributo ad una migliore compatibilità tra lavoro e
famiglia dovrebbe giungere dalla sistemazione gratuita del
centro per l’infanzia „Seifenblase“ della Croce Rossa nei
locali posseduti dalla cassa di risparmio.
2.1.2 Impegni caritativi e sociali
Assieme all’associazione per la promozione delle persone
diversamente abili e all’ORF Tirolo, nel 2006 è stato
assegnato già per la quarta volta il premio „Gloria“ per le
attività sociali. Obiettivo del premio è il riconoscimento di
individui, gruppi e scuole che si impegnano per la società e
che hanno creato strade nuove e creative per „vivere insieme“
in Tirolo.
Con la maratona „Keep on running“, organizzata per i
collaboratori e realizzata per la prima volta nel 2006, è stato
possibile mettere un importo consistente a disposizione
di scopi caritativi e, allo stesso tempo, accrescere la
consapevolezza sui temi della salute e lo spirito di corpo
dei collaboratori.
13
2.1.3 Sport
La collaborazione pluriennale con la maggiore associazione
sportiva del Tirolo, la Turnerschaft Sparkasse Innsbruck, e la
sponsorizzazione della squadra di hockey su ghiaccio di
Innsbruck, la HCI, hanno fatto parte dell’impegno a favore
dello sport della Tiroler Sparkasse anche nel 2006.
Nell’ambito della grande iniziativa „Erste Bank Sparkasse
Running“, legata alle attività podistiche in Austria, la Tiroler
Sparkasse ha sostenuto, accanto alla manifestazione
denominata Innsbrucker Sparkasse Stadtlauf, diverse
manifestazioni podistiche.
La pista di pattinaggio sul ghiaccio montata in collaborazione
con il comune di Innsbruck nella Sparkassenplatz si sta
sviluppando in un successo di pubblico. Nel secondo anno
del progetto comune „Eiszauber am Sparkassenplatz“ si sono
registrati già 20.000 visitatori.
2.1.4 Arte e cultura
„Eva con Caino e Abele“ è il nome della scultura in bronzo
data dalla Tiroler Sparkasse in prestito permanente alla filiale
locale del comune di Thaur in occasione del venticinquennale
dell’apertura. L’opera imponente è stata realizzata da Rudi
Wach, artista di Thaur di fama internazionale, che in questa
maniera è presente per la prima volta sul suolo natio con un
suo lavoro. Come esempio del sostegno dato a diverse
iniziative culturali locali, citiamo per il 2006 anche il
contributo per l’acquisto di una statua di Massimiliano in
grandezza naturale per il Maximilianeum di Innsbruck.
Con il titolo „Estate sulla Sparkassenplatz – cinema, cultura,
calcio“ la Sparkasse ha realizzato un’ulteriore parte del
progetto per una piazza urbana e moderna nel centro della
città. La miscela programmatica andava dal cinema al cabaret,
passando per il jazz e arrivando sino alle finali dei campionati
mondiali di calcio del 2006. L’ingresso libero per tutte le
manifestazioni e due pomeriggi dedicati ai bambini hanno,
inoltre, reso il festival un avvenimento per tutta la famiglia.
14
2.2 Andamento della società
2.2.1 Orientamento strategico
Nell’esercizio finanziario 2006, l’obiettivo principale della
Tiroler Sparkasse è stato l’applicazione delle strategie di
distribuzione regionale nell’ambito del gruppo Erste Bank,
tese a posizionare l’istituto sul mercato domestico come „la
banca“ per clienti privati, piccole e medie imprese e liberi
professionisti.
Parallelamente si è perseguita una politica del rischio che,
grazie ad una gestione coerente dello stesso, ha portato ad
un miglioramento duraturo della struttura di rischio del
portafoglio, proseguendo il trend dell’anno precedente.
Il fulcro della strategia di distribuzione continua ad essere la
migliore copertura possibile delle necessità del cliente nelle
attività d’investimento, di finanziamento e di servizio. La
nostra vicinanza ai clienti si esprime in una rete di filiali a
copertura dell’intero territorio e in numerosi canali di
distribuzione aggiuntivi ed è completata dall’offerta di
molteplici prestazioni da parte degli altri membri del settore
delle casse di risparmio.
Questa attenzione rivolta al settore d’affari principale dovrà
condurre ad una garanzia a lungo termine della redditività e
ad una crescita del valore dell’impresa.
2.2.2 Andamento del capitale della clientela
Nel corso dell’anno passato, nonostante la massiccia
pressione della concorrenza, la Tiroler Sparkasse è stata
essenzialmente in grado di accrescere del 7,20 % il volume dei
depositi a risparmio. Nonostante le difficili condizioni quadro,
le attività di compravendita titoli hanno avuto un andamento
favorevole. Per i nostri clienti, nel corso del 2006 abbiamo
gestito quasi 2,3 miliardi di euro. Un significativo contributo
in questo senso è giunto dalla Tirolinvest Kapitalanlagegesellschaft mbH., di proprietà della cassa di risparmio, che con i
suoi fondi è stata in grado anche nel 2006 di affermarsi con
successo nei confronti di concorrenti di dimensioni nettamente
superiori. Il volume dei fondi è ormai di 874 milioni di euro.
Alla data di chiusura del 31/12/2006, abbiamo gestito capitale
clienti per un volume di quasi 5,0 miliardi di euro, il che
rappresenta un aumento del 6,83 %.
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2.2.3 Attività di credito
Sullo sfondo di una situazione congiunturale in lento
miglioramento, l’andamento delle attività di credito può
complessivamente essere valutato in modo positivo. Il
volume è aumentato del 3,06 % rispetto allo scorso anno,
particolarmente l’andamento delle attività di finanziamento ai
privati (edilizia abitativa e consumo) può essere definito come
favorevole. La struttura del rischio, inoltre, è stata migliorata
in maniera significativa, con la conseguenza di un netto
miglioramento degli accantonamenti di rischio. Questa
tendenza dovrà essere sostenuta anche in futuro mediante
un’ampia diversificazione del portafoglio creditizio,
l’aggiunta di affari di notevole volume solo in presenza di
un rischio sostenibile e di buoni margini nonché una
maggiore attenzione alle garanzie.
2.2.4 Settore terziario
Il saldo positivo delle provvigioni è aumentato del 2,10 %
rispetto allo scorso anno. Per quanto riguarda gli affari legati
ai titoli, è stato possibile mantenere il livello elevato
dell’anno precedente. Un netto aumento è stato conseguito
nelle provvigioni dalle attività di pagamento e dagli altri
servizi finanziari, mentre è leggermente arretrata la quota di
provvigione proveniente dalle attività di credito.
2.2.5 E-banking
La Tiroler Sparkasse è integrata intensamente nei progetti
del settore delle casse di risparmio relativo all’ampliamento
delle operazioni di vendita elettronica. In quest’ambito,
anche nel corso del 2006 sono stati attuati passi ulteriori tesi
all’ampliamento di questo binario di vendita ovvero al
miglioramento della facilità d’uso. In particolare sono state
sottoposte a processi di miglioramento le operazioni bancarie
e di contrattazione online. I volumi di transazione su base
elettronica sono nettamente aumentati.
2.2.6 Partecipazioni
Nell’anno trascorso, la Tiroler Sparkasse deteneva una
partecipazione diretta o indiretta, in diverse forme legali,
a 55 imprese. La strategia di questo settore è quella di
arrotondare l’offerta di prodotti della Tiroler Sparkasse
attraverso partecipazioni ad altre aziende di servizi
finanziari in ossequio ad un principio di gruppo finanziario
onnicomprensivo. Depurate degli effetti particolari, è
stato possibile aumentare dell’oltre il 7 % rispetto allo scorso
anno le ripartizioni da partecipazioni e imprese collegate.
In particolare la Tirolinvest Kapitalanlage GmbH e la SVD
Sparkassen-Versicherungsdienst GmbH & Co KG hanno
fornito un contributo essenziale a questo sviluppo. In questo
segmento sono risultati ammortamenti del valore residuo per
0,2 milioni di euro.
2.2.7 Situazione proventi
In considerazione della desiderata riduzione, a livello della
politica di rischio, degli investimenti ad alto tasso d’interesse
ma di maggiore rischio, rispetto allo scorso anno è stata
registrata una diminuzione del 3,17 % per quanto riguarda i
proventi netti da interessi. Il leggero arretramento del 1,50 %
degli utili d’esercizio si lascia chiarire con l’arretramento
del saldo d’interesse e con una distribuzione straordinaria
contenuta nel valore dell’anno precedente, proveniente da
una società affiliata. Le spese d’esercizio sono aumentate del
2,39 %, cosa da ricondurre principalmente alle conseguenze
delle modifiche di rendiconto riferite alla dotazione per gli
accantonamenti di capitale sociale, avvenute nel 2005, e alla
variazione della base di calcolo a queste collegata (aumento
del 8,84 % delle spese per il personale). Contemporaneamente
è stato possibile ridurre del 5,68 % le spese materiali e, così
facendo, ammorbidire in maniera netta l’effetto sui costi
totali. L’utile d’esercizio è così inferiore del 12,05 % a quello
dell’anno precedente. La coerente politica di rischio si mostra
anche nei costi di rischio, che con i loro 16,1 mio. di euro
sono sì nettamente superiori a quelli dell’anno precedente, ma
solo perché da ricondurre ad un approccio valutativo per un
titolo, che è stato modificato di conseguenza in osservanza al
principio di cautela commerciale. Con i suoi 7,7 milioni di
euro, il risultato delle attività ordinarie si discosta, quindi,
nettamente dal risultato dell’anno precedente. Prendendo in
considerazione le imposte, è stato ottenuto un attivo annuale
al netto delle imposte pari a 7,1 milioni di euro, dei quali
1,1 mio. saranno riportati a riserva e EUR 6 mio. saranno
distribuiti agli azionisti.
15
L’andamento degli utili è riconoscibile dai seguenti dati1:
2006 2005
in % in %
utile econ. netto da interessi x 100
Margine d’interesse=
1,51
1,71
somma media di bilancio
spese d’esercizio x 100
Cost-income-Ratio =
67,05 69,58
2.2.10 Investimenti
Il volume degli investimenti nel 2006 è stato pari a
4,3 milioni di euro. Di questi 1,8 mio. di euro hanno
riguardato investimenti edili; 0,5 mio. di euro investimenti
per hardware per l’elaborazione dati; 0,8 mio. di euro per
software e 1,2 mio. di euro per allestimenti, arredamenti e
investimenti vari.
utili d’esercizio
eccedenza annuale netta x 100
Return on equity =
4,02
9,10
capitale proprio medio in bilancio
utili d’esercizio
=
Produttività
collaboratori
(in migliaia di
euro, orientata
al fatturato)
196,09 192,59
numero medio dei collaboratori
utile d’esercizio
Produttività
collaboratori
(in migliaia di
euro, orientata
al risultato)
=
65,27 58,58
numero medio dei collaboratori
Spese d’esercizio corrette delle modifiche per le spese
di personale
1
2.2.8 Stato patrimoniale
L’ammontare del capitale sociale della Tiroler Sparkasse resta
invariato a 66,0 milioni di euro. I capitali propri imputabili a
norma dell’art. 23 BWG (Bankwesengesetz = legge austriaca
sul sistema bancario) ammontano a circa 198,3 milioni di
euro e superano del 12% il requisito minimo di legge. La
quota del capitale di base è arretrata al 7,46%.
2006 2005
in % in %
capitale di base x 100
Quota di capitale di base =
base di calcolo (art. 22 BWG)
7,46 7,83
2.2.9 Liquidità
In base alla normativa di legge, la Tiroler Sparkasse soddisfa
sia la liquidità di 1° che quella di 2° grado. Alla data del
31/12/2006 l’eccedenza della liquidità di 1° grado ammontava
a circa 200,9 milioni di euro e quella della liquidità di 2°
grado a circa 522,5 milioni di euro, il 53,59 %.
16
2.2.11 Collaboratori
Fortunatamente è stato possibile raggiungere l’obiettivo di un
previsto livello nominale di personale pari a 500 collaboratori
a tempo pieno tramite il naturale ricambio, il programma
di aumento dell’efficienza a ciò collegato ha addirittura
conseguito un risultato superiore alle aspettative. La
limitazione delle spese per il personale resterà tuttavia una
delle sfide maggiori per i prossimi anni. Allo stesso tempo,
però, la Tiroler Sparkasse tenta costantemente di migliorare
le condizioni quadro per i collaboratori mediante misure
aziendali a favore della salute psichica e fisica („Keep on
running“, progetto „Salute psichica sul posto di lavoro“).
2.2.12 Sedi
Alla fine del 2006 la Tiroler Sparkasse mantiene 1 sportello
di cambio, 2 sportelli bancari, 4 rappresentanze (Bolzano,
Merano, Trento e Monaco di Baviera) e 48 dipendenze,
compresa la sede principale e le filiali self service. L’area
della Germania meridionale è affidata alla direzione delle
filiali di Jungholz.
2.2.13 Consorzio di garanzia
La Tiroler Sparkasse è membro del consorzio di garanzia del
gruppo delle casse di risparmio. Di questo consorzio fanno
parte, accanto alla Erste Bank AG, quasi tutte le casse di
risparmio austriache. Finalità del consorzio di garanzia è,
tra l’altro, una politica di rischio unitaria ed una gestione
armonizzata della liquidità delle casse di risparmio. In primo
piano si colloca l’assicurazione dei capitali dei clienti in
misura superiore a quella prevista dalla legge tramite un
impegno reciproco di assistenza di tutte le casse di risparmio
riunite nel consorzio di garanzia.
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2.2.14 Indice di partecipazione
In seguito ad una variazione della struttura di partecipazione,
al 31/12/2006 la Erste Bank continua a detenere la
maggioranza della Tiroler Sparkasse con un quota del
74,987 %. Il restante 25,013 % continua ad essere di proprietà
della fondazione privata della Sparkasse Innsbruck-Hall,
Tiroler Sparkasse. È stato stipulato un contratto collettivo ai
sensi dell’art. 9 della Legge fiscale sugli organismi con la
AVS Beteiligungsgesellschaft mbH come socio diretto di
maggioranza, nel quale, oltre alla Tiroler Sparkasse, sono
state coinvolte altre cinque affiliate. Esiste un contratto
di versamento degli utili con la Sparkassen Facility
Management GmbH.
La struttura di rifinanziamento dell’istituto non mostra rischi
elevati. L’investimento in titoli avviene fondamentalmente in
mercati dotati di liquidità.
2.2.15 Relazione di rischio
La politica di rischio della Tiroler Sparkasse è caratterizzata
da un rapporto conservativo con i rischi dell’esercizio
bancario. A questo scopo la Sparkasse persegue una strategia
di limitazione del rischio, orientata da un lato alle richieste
derivanti da un esercizio bancario orientato al cliente e
dall’altro alle condizioni quadro di legge. La Sparkasse pone
particolare attenzione ad un rapporto rischio/utile adeguato.
Per quanto riguarda le attività con clienti aziendali, si
prevedono aumenti in tutti i segmenti di clientela; nelle
attività con i privati l’attenzione principale è rivolta a
operazioni d’investimento, di finanziamento immobiliare e,
in misura adesso rafforzata, nel finanziamento al consumo.
Nell’anno finanziario dovrà essere prestata un’attenzione
particolare al segmento delle libere professioni. Nel suo
bacino d’utenza, la Tiroler Sparkasse intende diventare a
medio termine il chiaro numero 1 in questo settore.
Per poter conseguire tali obiettivi, all’interno della Sparkasse
è stato implementato un sistema di controllo e guida del
rischio, il quale garantisce un trattamento adeguato dei rischi
rilevati. Per la misurazione del rischio vengono impiegati i
seguenti metodi: bilanci per data di rinegoziazione del tasso
d’interesse, analisi del gap, modifiche del valore contante,
simulazione dell’utile netto da interessi, simulazioni
Montecarlo dell’utile netto da interessi. Esistono metodi di
limitazione del rischio per volumi, valute, partner e P & L
(profitti e perdite). Si applica lo hedging a copertura dei rischi
di variazione dei tassi d’interesse delle proprie emissioni,
dell’investimento in titoli e della struttura di bilancio.
Per quel che riguarda gli strumenti finanziari sussistono i
seguenti rischi:
i rischi in valuta estera sono di limitata estensione e sono
minimizzati con rifinanziamenti conformi ai termini.
Il rischio di variazione dei tassi d’interesse/del valore in
contanti può essere definito come basso. Le classi di rischio
con rischio d’insolvenza elevato costituiscono una quota
minima dell’intero volume di rischio.
3 3 PREVISIONI PER IL 2007
3.1 Volume d’affari
Per il 2007 sono previste crescite di volume in tutti i settori
d’affari. Sulla base della migliorata struttura del rischio e
della portanza di rischio presente, è possibile un cauto
allentamento delle direttive di rischio, sinora estremamente
restrittive.
3.2 Andamento degli utili
Analogamente alle crescite di volume sopra citate, per il 2007
è previsto anche un aumento sensibile delle eccedenze da
interessi. Il raggiungimento di tale obiettivo dipende in forte
misura dall’andamento del mercato, per il quale al momento
non ci si attende alcuna variazione significativa.
Accanto alle attività di credito, anche nel prossimo anno il
baricentro del pianificato miglioramento degli utili d’esercizio
sarà soprattutto nelle operazioni di terziario e, all’interno
di questo ambito, particolarmente nel settore della
compravendita di titoli. A questo proposito, dovranno in
genere essere rafforzate le attività di „cross selling“.
Per quanto riguarda i costi, accanto ai costi superiori per il
personale dovuti alla valorizzazione del contratto collettivo, ci
attendiamo spese superiori per l’elaborazione dei dati a causa
dell’introduzione di servizi addizionali. In totale, però, gli
aumenti delle spese d’esercizio dovrebbero restare inferiori al
tasso dell’inflazione. In questa maniera dovrebbe essere
17
raggiunto un netto aumento del risultato d’esercizio ed un
miglioramento del rapporto utile/spese.
La Direzione amministrativa continua a prevedere una
situazione del rischio ben valutabile, di conseguenza
dovrebbe infine essere possibile conseguire un notevole
aumento dell’eccedenza annuale ed un ROE all’incirca
al 10 %.
3.3 Appendice
Dopo la chiusura dell’esercizio finanziario non sono avvenuti
accadimenti di particolare significato.
Innsbruck, li 15 febbraio 2007
Il Consiglio di Presidenza::
DI Andreas Wecht
(Portavoce del CdP)
18
Dr. Markus Jochum
(Membro del CdP)
Mag. Karl Obernosterer
(Membro del CdP)
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Eigentümerstruktur
PRIVATSTIFTUNG DER SPARKASSE INNSBRUCK-HALL,
TIROLER SPARKASSE
25,013 %
0,606 %
ERSTE BANK
74,987 %
AVS Beteiligungsgesellschaft mbH
1,817 %
97,577 %
Tiroler Sparkasse Bank AG Innsbruck
Wichtige mehrheitliche
Beteiligungen
Tirolinvest Kapitalanlagegesellschaft mbH
SVD-Sparkassen-Versicherungsdienst-Versicherungsbörse
Durchgerechnete
Beteiligungsverhältnisse:
Privatstiftung: 25,013 %
Erste Bank: 74,987 %
19
Filialen der Tiroler Sparkasse
Bankaktiengesellschaft Innsbruck
Innsbruck Stadt
Innsbruck Land
Repräsentanzen
Beratungszentrum/Zentrale,
Sparkassenplatz 1
wohn2Center, Sparkassenplatz 5
Amras, Amraser Straße 128
Arzl (SB-Filiale), Arzler Straße 43 a
Höttinger Au, Fürstenweg 57
Höttinger Au-West, Mitterweg 76 a
Igls, Hilberstraße 18
Innsbruck-West, Technikerstraße 34
Mariahilf, Mariahilfstraße 42 – 44
Mühlau, Anton Rauch-Straße 6
O-Dorf, Schützenstraße 64
Pradl, Pradler Straße 83
Reichenau, Reichenauer Straße 66
Reichenau-Ost (SB-Filiale),
Andechsstraße 48
Saggen, Claudiastraße 22
Sillpark, Museumstraße 38
Universität, Anichstraße 46
Wilten, Schöpfstraße 15
Absam-Eichat, Dörferstraße 4
Axams, Sylvester-Jordan-Straße 1
Götzens, Gries 2 b
Hall-Altstadt, Oberer Stadtplatz 1
Hall-Bezirkskrankenhaus (SB-Filiale)
Milser Straße 10
Hall-Kurpark, Stadtgraben 15
Hall-West, Amtsbachgasse 1
Hall-Schönegg (SB-Filiale),
Kaiser-Max-Straße 38
Inzing, Hauptstraße 9
Kematen, Bahnhofstraße 8
Leutasch, Weidach 331 a
Matrei, Hausnummer 18
Mieders, Schmelzgasse 2
Mutters (SB-Filiale),
Innsbrucker Straße 24 a
Mils, Kirchstraße 14
Neustift, Dorf 4
Rinn, Dorfstraße 19
Rum, Dörferstraße 13
Seefeld, Bahnhofplatz 570
Steinach, Brennerstraße 69
Telfs, Sparkassenplatz 1
Thaur, Dorfplatz 10
Volders, Bundesstraße 8
Völs, Aflinger Straße 11
Völs-Dorf (SB-Filiale),
Innsbrucker Straße 4
Völs-Cyta, Gießenweg 15
Wattens, Kirchplatz 6
Wattens-West (SB-Filiale),
Bahnhofstraße 23
Zirl, Meilstraße 1
Bozen: Dr. Norbert Furgler,
Mendelgasse 19
Meran: Dr. Friedrich Ziernhöld,
Theaterplatz 23
Trient: Rag. Claudio Margoni,
Via Mulini 38
München: Frank Thelen ,
Promenadeplatz 11/II
Wechselstube
Innsbruck-Info, Burgraben 3
Annahmestellen
Tourismusinfo, Lans Nr. 34
Bezirk Imst
Silz, Widumgasse 1
Bezirk Reutte
Ehrwald, Kirchplatz 29
Jungholz, Jungholz 47
20
Standorte gesamt: 55
Stand: April 2007
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Verein der Sparkasse Innsbruck-Hall,
Tiroler Sparkasse – Privatstiftung
Vereinsvorsteher
WALLNÖFER Bruno, Dr.
Vereinsvorsteherstellvertreter
KAPFERER Rolf, Dkfm. Dr.
1. Stellvertreter
POSCH Eva-Maria, Dr.
2. Stellvertreterin
Ehrenmitglieder
SEYKORA Theodor, Dr.
Vereinsmitglieder
AHRER Günther, Dr.
ANDROSCHIN Horst, Ing.
APPERL Heinrich
AUCKENTHALER Jürgen, Dipl.-Vw., Dr.
AUER Friedrich, Mag.
AUER Heinrich
BACHER Wilhelm
BADER Gert
BALDAUF Heinz, Dr.
BARTSCH Georg, Dr.
BAUER Herbert, Mag.
BECK Alfred, Dr.
BERGER Siegfried, Dr.
BERNARD Christian, Dr.
BIELOWSKI Michael, Mag., Dr.
BLODER Peter
BRUCH Sonja, Mag.
BRUGGER Jörg, Dr.
BUCHEGGER Johann
BUCHROITHNER Helmut, Dipl.-Vw.
CAMMERLANDER Johann Paul, Dr.
CHERDRON RUDOLF
CHIZZALI-BONFADINI Otto Horst von
CHRISTIAN Anton, Mag.
DINKHAUSER Friedrich
DREGELYVARI Csaba, Dipl.Ing.
DWORAK Agnes
EBENBERGER Walter, Dr.
EBENBICHLER Ernst, Dr.
EBENBICHLER Hans, Dr.
EBENBICHLER Reinhold
EDINGER Jakob, Dr.
EGGER Klaus, Dr.
ERHART Renè
HOFMANN Wolfgang, Dvwt.
HOFFMANN-RUMERSTEIN Joseph, Dr.
HOLZBAUR Nikolaus
HOPFFER Renate
HUMMEL Harald E., Dr.
HUTER Klaus, Dipl.-Ing.
HYDEN Franz
FEDERSPIEL Rudi
FELDER Hansjörg
FIEGL Albert, Dr.
FISCHER Hubert, Dr.
FISCHER Wilfried, Mag.pharm.
FORCHER-MAYR Hanns, Dr.
FREUDENTHALER Ingeborg
FREUND Erwin
FRÖSCHL Eduard, Ing. sen.
FRÖSCHL Eduard, Ing. jun.
JÄGER Ernst, Dr.
JÄGER Hansjörg, Dkfm., Dr.
JUEN Emil, Dr.
JUST Karl, Dkfm. Professor
GANNER Erwin, Ing.
GASTL Franz
GASTL Günther, Dr. Univ.-Prof.
GAUSCH Kurt, Dr.
GEPPERT Wilfried, Ing.
GIRSTMAIR Hermann, Mag.
GOSTNER Karl, Dr.
GOSTNER Leopold M.
GRASSMAYR Christof
GREITER Ivo, Dr.
GREITER Klaus
GROSSMANN Theodor, Dr.
HAAS Andreas
HAID Franz, Dipl.-Vw.
HALHAMMER Karl
HANSER Peter, Dr.
HASELSTEINER Hans Peter, Dkfm., Dr.
HASLWANTER Erich
HEINZ Rudolf
HENGL Walter, Dr.,
HESS Hans-Walter, Dkfm.
HILTPOLT Philipp, Dr.
HIRNER Martin, Mag.
KAISER Helmut Dr.
KANTNER Josef, Dr.
KATTNIG Gerd
KAUTZKY Johann Christof
KELLER Helmut Günter, Ing.
KELLER Norbert
KLIER Heinrich, Dr.
KLINGAN Hubert, Dkfm. Dr.
KLUIBENSCHEDL Heinrich, Dipl.-Ing.
KOCH Otmar, Dr.
KOIDL Christian J., Mag.
KÖLLENSPERGER Bert, Dkfm.
KOLLER Anton, Dipl.-Vw., Dr.
KÖNIG Walter, Dipl.-Vw.
KÖSSLER Otto, Ing.
KRASOVIC Artur, Ing.
KREBS Rudolf
KUMMER Paul, Dr.
LARCHER Anton, Ing.
LAMP Georg
LANGES-SWAROVSKI Gernot
LEHNER Alfred H.
LENZI Walter
LIENER Rudolf
LINDENBERGER Hans, Dipl.Ing.
LUGGER Klaus, Dr.
LUHAN Friedrich, Dr.
21
MADER Helmut, Prof., Ing.
MAIER Walter, Ing.
MAIR Josef, Ing.
MARKL Arne, Dr.
MARSONER Helmut, Dkfm., Dr.
MATHEOWITSCH Hannes
MAYERHOFER Ulrich, Dr.
MAYR Helmut, Dr.
MAYR Karl
MAYR Oswald, Dr.
MENARDI Heinrich
MILLER Bruno, Dr.
MÖLK Hansjörg, Dipl.-Vw.
MOSER Peter, Mag. iur.
MURAUER Felix, Dipl.-Vw.
NAYER Manfred, Dipl.-Vw., Dr.
NEUNER Hans, Mag.
NIESCHER Romuald
NOGGLER Helmut
OBENFELDNER Ferdinand
OBERHOFER Bernhard
OBHOLZER Fritz
ÖHLER Heinz, Dkfm.
ORTNER Klaus, Dipl.-Ing.
PAYR Manfred
PECHLANER Helmut, Dr.
PETZ Hermann, Mag.
PFURTSCHELLER Rudolf
PICKL Thomas, Dr.
PLANK Klaus
PLANK Werner
PLATZGUMMER Christoph, Mag. Dr.
POLLACK Günther, Mag. pharm.
RAINER Karl, Dr.
RASINGER Helmut, Ing.
RAUCH Anton
RAUCH Hubert, Dipl.-Vw.
RECHEIS Stefan
REGNEMER Georg, Dr.
REICHART Harald
22
REIMEIR Walfried
REISSIGL Carl, Dr.
RICCABONA Enrico, Mag. Dr.
RIML Martin
RUETZ Christian
SAILER Josef
SAILER Rudolf, Dr.
SALCHER Hans-Dieter
SCARTEZZINI Walter
SCHÄRMER Georg
SCHERMER Hans
SCHIEFERER Walter, Dr
SCHIEMER Georg, Dr.
SCHIFFNER Werner, Mag.Dr.
SCHIRMER Ludwig, Dkfm., Dr.
SCHLETTERER Kurt, Ing.
SCHREIER Raimund, Mag., Prälat
SCHUMACHER Hubertus, Dr. Univ.-Prof.
SCHWARZ Anton
SCHWEMBERGER-SWAROVSKI
Christian
SEISER Hansjörg, Dr.
SEISER Hannes, Dr.
SEYRLING Cristina
SINGER Werner
SMEKAL Christian, Dr.
SÖLLNER Eckart, Dr.
STANGER Helmut
STEDILE-FORADORI Mario, Dkfm.
STEIDL Wilhelm, Dr.
STELZHAMMER Edith
STEIXNER Anton
STIX Gerulf, Dipl.-Vw., Dr.
SZELI-HAAS Doris
TANZER Hans
THÖNI Arthur
THÖNI Helmut, Ing.
TOLLINGER Ferdinand, Ing.
TRATTNER Gilbert, Mag.
TUSCH Johannes, Dipl.-Ing. (FH)
VAN STAA Herwig, DDr.
WALDE Arno, Dipl.-Vw., Dr.
WAMMES August, Dr.
WANDER Ida
WEBER Anna
WEDL Leopold
WEGSCHEIDER Franz
WEGSCHEIDER Waltraud
WEISSENBÖCK Herbert, Dipl.-Vw., Dr.
WERNER Michael
WIENER Dietmar, Mag.
WILHELM Herbert
WIMMER Norbert, Dr.
WINKLER Franz, Mag.pharm.
WOLF Irmgard
WOLF Reinhard, Ing., Mag.
WÖTZER Oskar, Dr.
ZACH Hilde
ZATURA-RIESER Anna-Maria
ZELGER Peter, Mag.
ZITTERBART Barbara
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Bilanz
zum 31. Dezember 2006
AKTIVA
EUR
1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken
und Postgiroämtern
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur
Refinanzierung bei der Zentralnotenbank zugelassen sind:
a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere
b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken
zugelassene Wechsel
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig
b) sonstige Forderungen
4. Forderungen an Kunden
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
a) von öffentlichen Emittenten
b) von anderen Emittenten
darunter: eigene Schuldverschreibungen
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
7. Beteiligungen
darunter: an Kreditinstituten
8. Anteile an verbundenen Unternehmen
darunter: an Kreditinstituten
9. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
10. Sachanlagen
darunter: Grundstücke und Bauten, die vom Kreditinstitut
im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit genutzt werden
11. Eigene Aktien oder Anteile sowie Anteile an einer
herrschenden oder an mit Mehrheit beteiligten Gesellschaft
darunter: Nennwert
12. Sonstige Vermögensgegenstände
13. Gezeichnetes Kapital, das eingefordert,
aber noch nicht eingezahlt ist
14. Rechnungsabgrenzungsposten
EUR
EUR Tsd.
Vorjahr
25.458.575,41
274.187.755,30
0,00
4.845.994,15
334.306.986,19
0,00
663.128.282,75
118.425,00
EUR Tsd.
Vorjahr
23.814
231.548
274.187.755,30
339.152.980,34
2.323.576.993,60
663.128.282,75
0
6.983
340.324
1.999
603.421
0
123.520.891,86
9.738.494,50
640.414,46
231.548
347.307
2.254.567
605.420
120.118
17.410
828
33.200.114,35
14.392.759,07
25.804
14.205
13.307.111,00
93.940.625,36
34.599.265,70
14.861
97.911
34.527
0,00
0,00
0
0
158.336.184,81
172.298
0,00
16.062.994,09
0
10.238
Summe der Aktiva
4.073.611.003,37
3.921.296
Posten unter der Bilanz
1. Auslandsaktiva
1.039.202.631,57
947.290
23
PASSIVA
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
darunter:
aa) täglich fällig
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
b) sonstige Verbindlichkeiten
darunter:
aa) täglich fällig
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten
4. Sonstige Verbindlichkeiten
5. Rechnungsabgrenzungsposten
6. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Abfertigungen
b) Rückstellungen für Pensionen
c) Steuerrückstellungen
d) sonstige
6A. Fonds für allgemeine Bankrisiken
7. Nachrangige Verbindlichkeiten
8. Ergänzungskapital
9. Gezeichnetes Kapital
10. Kapitalrücklagen
a) gebundene
b) nicht gebundene
c) Rücklage für eigene Aktien
11. Gewinnrücklagen
a) gesetzliche Rücklage
b) satzungsmäßige Rücklagen
c) andere Rücklagen
d) Rücklage für eigene Aktien
Übertrag
24
EUR
EUR
96.118.374,04
1.698.832.901,19
1.794.951.275,23
EUR Tsd.
Vorjahr
EUR Tsd.
Vorjahr
100.015
1.678.054
1.778.069
1.131.016.195,92
1.055.333
346.376.259,00
784.639.936,92
607.925.744,84
272.623
782.710
493.129
419.637.789,82
188.287.955,02
71.042.000,00
4.921.611,08
10.574.701,20
66.670.510,59
75.589,00
11.148.536,67
9.548.594,39
1.113.866,70
0,00
4.270.784,57
0,00
44.641.415,90
0,00
1.738.941.940,76
75.963.611,08
133.196.714,16
897.264,78
88.469.337,46
0,00
0,00
56.900.925,13
66.037.231,00
10.662.461,09
48.912.200,47
4.014.932.961,16
418.285
74.844
112.000
4.779
9.717
55.032
209
13.548
9.548
1.114
0
4.271
0
44.529
0
1.548.462
116.779
145.619
915
78.506
0
0
67.802
66.037
10.662
48.800
3.861.651
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
PASSIVA
EUR
Übertrag
12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG
13. Bilanzgewinn
14. Unversteuerte Rücklagen
a) Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen
b) sonstige unversteuerte Rücklagen
darunter:
aa) Investitionsrücklage gemäß § 9 EStG 1988
bb) Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988
cc) Mietzinsrücklage gemäß § 11 EStG 1988
dd) Übertragungsrücklage gemäß § 12 EStG 1988
0,00
0,00
EUR Tsd.
Vorjahr
EUR Tsd.
Vorjahr
4.014.932.961,16
3.861.651
52.678.042,21
6.000.000,00
51.645
8.000
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe der Passiva
Posten unter der Bilanz
1. Eventualverbindlichkeiten
darunter:
a) Akzepte und Indossamentverbindlichkeiten aus
weitergegebenen Wechseln
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung
aus der Bestellung von Sicherheiten
2. Kreditrisiken
darunter: Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften
3. Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften
4. Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23
darunter: Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 Z 7
5. Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs.1
darunter: erforderliche Eigenmittel gemäß
§ 22 Abs. 1 Z 1 und 4
6. Auslandspassiva
EUR
0
0
0
0
0
0
0
4.073.611.003,37
3.921.296
178.581.956,87
138.411
0,00
0
178.581.956,87
138.411
563.686.000,00
0,00
490.615
0
72.672,83
198.255.524,77
0,00
109
220.277
0
177.219.152,00
176.819.152,00
166.871
166.258
268.382.719,14
263.436
25
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
EUR
1. Zinsen und ähnliche Erträge
darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
I.
4.075.455,10
193.647,48
3.297.052,74
II. Betriebserträge
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
darunter:
aa) Löhne und Gehälter
bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene
soziale Abgaben und vom Entgelt abhängige
Abgaben und Pflichtbeiträge
cc) sonstiger Sozialaufwand
dd) Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung
ee) Dotierung der Pensionsrückstellung
ff) Aufwendungen für Abfertiungen und Leistungen
an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen
b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand)
9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten
9 und 10 enthaltenen Vermögensgegenstände
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen
III. Betriebsaufwendungen
IV. Betriebsergebnis
26
EUR Tsd.
Vorjahr
133.386.207,96
35.545.550,33
Nettozinsertrag
3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen
a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten
und nicht festverzinslichen Wertpapieren
b) Erträge aus Beteiligungen
c) Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen
4. Provisionserträge
5. Provisionsaufwendungen
6. Erträge aus Finanzgeschäften
7. Sonstige betriebliche Erträge
EUR
EUR Tsd.
Vorjahr
113.201
29.677
80.755.320,85
58.846
52.630.887,11
54.355
7.566.155,32
37.103.896,67
5.458.964,12
1.645.491,59
5.167.196,51
3.939
1.406
3.870
98.654.663,08
100.158
66.916.728,86
64.139
48.151.298,11
44.245
25.992.863,49
27.117
7.499.301,90
401.237,91
1.334.005,00
11.461.696,33
7.380
338
1.657
5.859
1.462.193,48
18.765.430,75
1.894
19.894
5.954.029,32
2.044.374,70
74.915.132,88
23.739.530,20
9.215
36.094
5.126
1.454
4.166
7.040
1.985
73.164
26.994
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und
Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
EUR
Übertrag (IV. Betriebsergebnis)
EUR
EUR Tsd.
Vorjahr
EUR Tsd.
Vorjahr
23.739.530,20
26.994
7.107.454,43
11.928
0,00
0
8.967.864,24
0
0,00
706
7.664.211,53
15.772
0,00
0,00
0,00
0,00
0
0
0
0
0,00
0,00
519.508,13
0
– 425
444
VI. Jahresüberschuss
7.144.703,40
15.753
20. Rücklagenbewegung
darunter: Dotierung der Haftrücklage
Auflösung der Haftrücklage
1.144.703,40
1.032.742,21
0,00
7.753
0
0
VII. Jahresgewinn
6.000.000,00
8.000
0,00
0,00
0
0
6.000.000,00
8.000
11. Wertberichtigungen auf Forderungen und Zuführungen zu
Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und für Kreditrisiken
12. Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf
Forderungen und aus Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten
und für Kreditrisiken
13. Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie Finanzanlagen bewertet sind, sowie auf Beteiligungen und Anteile an
verbundenen Unternehmen
14. Erträge aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die
wie Finanzanlagen bewertet werden, sowie auf Beteiligungen
und Anteile an verbundenen Unternehmen
V. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
15. Außerordentliche Erträge
darunter: Entnahmen aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken
16. Außerordentliche Aufwendungen
darunter: Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken
17. Außerordentliches Ergebnis
(Zwischensumme aus Posten 15 und 16)
18. Steuern vom Einkommen und Ertrag
19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen
21. Gewinnvortrag
22. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne
VIII. Bilanzgewinn
27
Anhang zum Jahresabschluss 2006
Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck
1 ALLGEMEINE ANGABEN
1.1 Einleitung
Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2006 erfolgte nach
den Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches (UGB)
unter Berücksichtigung der einschlägigen Bestimmungen des
Bankwesengesetzes (BWG) in der jeweils geltenden Fassung.
Die Sparkassen AG ist als Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der „Erste Bank der oesterreichischen
Sparkassen AG“ in Wien einbezogen.
Der Garantieverpflichtung wird durch Einstellen eines Merkpostens von EUR 1,00 unter der Bilanz entsprochen, da es
nicht möglich ist, die potenzielle Haftung der Sparkassen AG
aus dem Haftungsverbund betraglich festzulegen.
Auf Grund der am 1. September 2002 in Kraft getretenen
BWG-Novelle bilden die Mitglieder des Haftungsverbundes
eine Kreditinstitutsgruppe gemäß § 30 BWG, deren übergeordnetes Kreditinstitut die Erste Bank AG ist.
Die Offenlegung der von der Konzernmutter aufgestellten
Konzernabschlüsse erfolgt in Wien.
Dies erfordert, dass die Erste Bank eine Konsolidierung der
Eigenmittel (gemäß § 24 BWG) sowie der risikogewichteten
Bemessungsgrundlage (gemäß § 22 BWG) der Mitglieder des
Haftungsverbundes vornimmt.
1.2 Haftungsverbund
Die Sparkassen AG ist Mitglied des im Jahre 2001 geschaffenen, ab 1. Jänner 2002 wirksam gewordenen Haftungsverbundes der Sparkassen-Gruppe. Diesem gehören neben der Erste
Bank AG fast alle österreichischen Sparkassen an.
1.3 Gruppenbesteuerung gemäß § 9 KStG
Seit dem Veranlagungsjahr 2005 ist die Sparkassen Aktiengesellschaft Gruppenmitglied im Sinne des § 9 KStG mit
der AVS Beteiligungsgesellschaft mbH als Gruppenträger;
weitere Gruppenmitglieder sind die:
Nach den Bestimmungen der Grundsatzvereinbarung, abgeschlossen zwischen der Erste Bank AG und den teilnehmenden Sparkassen, ist die solidarische Erfüllung der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (alle Einlagen gemäß § 1 Abs. 1 Z
1 BWG, alle Geldforderungen auf Grund von Guthaben aus
Bankgeschäften, alle Geldforderungen aus der Begebung von
Wertpapieren, ausgenommen Eigenmittelbestandteile gemäß
§ 23 BWG und Forderungen aus strafrechtlich relevanten
Transaktionen) garantiert.
Tirolinvest Kapitalanlage GmbH, Innsbruck
Sparkassen Facility Management GmbH, Innsbruck
Isparent I Grundverwertungs GmbH, Innsbruck
Dolomitencenter Verwaltungs GmbH, Lienz
LBH Liegenschafts- und Beteiligungsholding GmbH,
Innsbruck
Die unter Berücksichtigung der BWG-Anforderungen zu erbringenden individuellen Leistungen der einzelnen Haftungsverbund-Mitglieder bestehen in Unterstützungsmaßnahmen
für die Verbund-Mitglieder (wie zB Gewährung von Liquiditätshilfen, Einräumung von Darlehen, Übernahme von Garantien, Zufuhr von Eigenkapital) und in der Erfüllung der abgesicherten Kundenforderungen im Falle des § 93 Abs. 3 Z 1
BWG eines Verbund-Mitgliedes. Das Ausmaß der individuellen Leistungen der einzelnen Verbund-Mitglieder in einem
Anlassfall ist daher nicht bestimmbar, wobei auch jene Beträge,
welche die Verbund-Mitglieder im Rahmen der gesetzlichen
Einlagensicherung nach den §§ 93 ff BWG zur Verfügung
stellen, angerechnet werden.
28
2 ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND
BEWERTUNGSMETHODEN
2.1 Generalnorm
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Generalnorm, ein
möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Bei der
Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde
der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip
wurde unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Bankgeschäftes Rechnung getragen.
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum
Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
2.2 Bewertungsmethoden
2.2.1 Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden
mit dem Referenzkurs der EZB per 31. Dezember 2006,
Valuten und Fremdwährungsschecks mit dem Valutengeldkurs
des Bilanzstichtages bewertet.
2.2.5 Geringwertige Wirtschaftsgüter
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll
abgeschrieben und als Abgänge erfasst.
2.2.6 Derivate
Swaps und Devisentermingeschäfte wurden grundsätzlich
nach der Abgrenzungsmethode bewertet.
Devisentermingeschäfte wurden mit dem vereinbarten Kassakurs bewertet.
Soweit Zinssicherungsgeschäfte vorlagen, erfolgte ein Ausweis des Erfolges im Rahmen des Zinsergebnisses.
Die Währungsswaps wurden grundsätzlich mit dem Devisenterminkurs angesetzt.
2.2.7 Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kapitalsparbücher und Sparkassenbriefe wurden mit
dem jeweiligen anteiligen Jahreswert angesetzt.
2.2.2 Beteiligungen und Anteile an verbundenen
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen
wurden mit Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht auf
Grund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung eine
Abwertung erforderlich war.
2.2.3 Forderungen
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, sowie sonstige
Forderungen wurden nach den Vorschriften des § 207 UGB
bewertet. Erkennbaren Risiken wurde durch entsprechende
Wertberichtigung Rechnung getragen.
Bei Privatkrediten wurde nach statistischen Risikomerkmalen
(Expected loss nach IAS 39) bewertet.
2.2.4 Immaterielle Vermögensgegenstände
und Sachanlagen
Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen,
bewertet.
Die Abschreibungsdauer beträgt
• für immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zwischen 4 und 20 Jahren (zwischen 25 % und 5 %),
• für Bauten zwischen 25 und 67 Jahren
(zwischen 4 % und 1,5 %) und
• für sonstige Sachanlagen zwischen 4 und 20 Jahren
(zwischen 25 % und 5 %).
Emissionskosten und Disagios auf Emissionen wurden gemäß
§ 198 Abs. 7 UGB aktiviert und auf die Laufzeit der Schuld
im Verhältnis zum aushaftenden Kapital verteilt abgeschrieben.
Agios auf eigene Emissionen wurden passiviert und verteilt
auf die Laufzeit der Verbindlichkeit erfolgswirksam gebucht.
2.2.8 Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war.
Die Berechnung der Personalrückstellungen erfolgte unter Beachtung des Fachgutachtens KFS/RL2 sowie der Änderung und
Ergänzung der Fachgutachten KFS-RL 2 und 3 des Fachsenats
für Handelsrecht und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Diese Fachgutachten lassen eine Berechnung nach
IAS 19 zu, wobei die Möglichkeit besteht, den sich bei der
Umstellung ergebenden Fehlbetrag auf fünf Jahre zu verteilen.
Die Berechnung der Abfertigungsrückstellung und Jubiläumsgeldrückstellung erfolgte nach IAS 19 wobei für die Ermittlung des Barwertes die Sterbetafeln von Pagler & Pagler
verwendet sowie folgende Annahmen getroffen wurden: langfristiger Kapitalmarktzins 4,5 %, Kollektivvertragstrend 2 %,
Schematrend 1,0 %, Karrieretrend 0,3 % und keine Fluktuation.
Für die Barwerte der Pensionen wurden darüber hinaus
folgende Annahmen der Berechnung zugrunde gelegt:
29
Karrieretrend 0,0 %, ASVG-Trend Aktive 1,5 %, ASVG-Trend
Pensionisten 1,0 % und Renten Trend Pensionisten 2,0 %.
Ferner wurde auch die „Korridormethode“ gewählt, die versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste, die sich
durch die Entwicklung der Pensionsrückstellung durch Aufzinsung und Zahlungen ergeben, innerhalb einer Bandbreite
von 10 % des Barwertes zulässt.
Hinsichtlich der Definitivstellungsquote gemäß § 10 des
Sparkassen-Kollektivvertrages wird angemerkt, dass diese zur
Gänze erfüllt ist.
Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war.
2.2.9 Sonstige bemerkenswerte Feststellungen
In einer im Jänner 2006 veröffentlichten Entscheidung hat der
Oberste Gerichtshof einige Punkte der Sparbuchbedingungen
eines österreichischen Mitbewerbers für unzulässig erklärt.
Ein Punkt betrifft die Klausel über die Berechtigung des
Kreditinstitutes zur Änderung von Sparbuchzinsen. Diese wird
nicht nur vom Mitbewerber, sondern von den meisten österreichischen Kreditinstituten, einschließlich der Erst Bank, verwendet. Laut Entscheidung des Obersten Gerichtshofes darf
ein Kreditinstitut den Zinssatz eines Sparbuches nicht einseitig
und ohne näher determinierte Voraussetzung ändern, ausgenommen, diese Änderung ist dem Verbraucher zumutbar, besonders, weil diese geringfügig und sachlich gerechtfertigt ist.
In medialen Darstellungen leiten Verbraucherschutzstellen aus
dieser Grundsatzentscheidung nicht nur die Verpflichtung der
betroffenene Kreditinstitute zur Änderung der bisherigen Zinsanpassungsklausel bei Sparbüchern ab, sondern sehen darin
auch die Basis für Überprüfungen, ob Sparzinsen in der Vergangenheit sachlich gerechtfertigt geändert wurden, einschließlich der Möglichkeit von Konsumenten, rückwirkend Ansprüche
gegen Kreditinstitute geltend zu machen. Verbraucherschutzstellen haben angekündigt, dass sie von den österreichischen
Kreditinstituten erwarten berechtigte Ansprüche von Kunden
aus obiger Thematik zu honorieren und widrigenfalls weitere
Musterprozesse zur Zinsgestaltung bei Sparbüchern einleiten
würden. Eine Rückstellung wurde gebildet.
30
3 ANGABEN ZUR BILANZ
3.1 Fristengliederung Forderungen, Guthaben
und Verpflichtungen
Fristengliederung der nicht täglich fälligen Forderungen und
Guthaben und der nicht täglich fälligen Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten und Nichtbanken (nach Restlaufzeiten):
nicht täglich fällige Forderungen
und Guthaben
bis 3 Monate
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
nicht täglich fällige
Verpflichtungen
bis 3 Monate
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
mehr als 5 Jahre
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
415.555
295.232
545.817
1.169.685
418.479
270.250
479.530
1.240.915
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
1.323.294
856.270
142.581
349.616
1.781.694
159.516
169.031
425.367
3.2 Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten
in Fremdwährung
In Fremdwährung waren Vermögensgegenstände im Gesamtbetrag von EUR 844.399 Tsd. (Vorjahr: EUR 873.176 Tsd.)
und Verbindlichkeiten im Gesamtbetrag von EUR 538.898 Tsd.
(Vorjahr: EUR 562.208 Tsd.) vorhanden.
3.3 Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Verbundene
Unternehmen
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
Forderungen an Kreditinstitute
Forderungen an Kunden
Schuldverschreibungen
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten
Verbindlichkeiten ggü. Kunden
317.087
295.180
150.442
151.648
16.958
16.952
1.700.141 1.656.996
1.309
1.435
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum
Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
Forderungen an Kreditinstitute
Forderungen an Kunden
Schuldverschreibungen
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten
Verbindlichkeiten ggü. Kunden
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
4.677
77.989
0
1.179
4.578
0
391
0
899
11
3.4 Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Die Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen
wurden zu branchenüblichen Konditionen abgewickelt. Es
wurden auch zinsverbilligte oder zinsenlose Gesellschafterdarlehen gewährt.
Mit dem verbundenen Unternehmen Sparkassen Facility
Management GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
3.5 Beteiligungen und Anteile an verbundenen
Unternehmen
Die Unternehmen, an denen die Sparkassen AG mindestens
25 % der Anteile hält und die nach § 238 Z2 UGB in den
Anhang aufzunehmen sind, sind in der Beilage 2 zum Anhang
ausgewiesen. Aus der Beilage sind Eigenkapital und Ergebnis
der Unternehmen ersichtlich.
Die Zuordnung der Beteiligungen und Anteile an verbundenen
Unternehmen erfolgt ab 2006 gemäß Sichtweise UGB-Konzern
Erste Bank AG.
3.6 Wertpapier-Handelsbuch
Die Sparkassen AG führt 2006 kein Wertpapierhandelsbuch.
Die Anzeige gemäß § 73 Abs. 4 BWG zur Führung eines
Wertpapierhandelbuches ab 1. Jänner 2007 ist erfolgt.
3.7 Wertpapiere
Die Wertpapiere, welche die Eigenschaft von Finanzanlagen haben, wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet, sofern eine dauernde Wertminderung nicht eine Teilwertabschreibung erforderte. Die in den Bilanzpositionen Aktiva 5 bis 8 enthaltenen Wertpapiere, Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt:
Zum Börsenhandel zugelassen
nicht
börsenotiert
börsenotiert
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
davon bewertet wie
Anlageandere
vermögen
Bewertung
EUR Tsd.
EUR Tsd.
EUR Tsd.
EUR Tsd.
473.566
8.754
189.563
0
663.010
8.754
118
0
Die Zuordnung zu Anlage- oder sonstigem Umlaufvermögen erfolgte entsprechend den vom Vorstand beschlossenen Organisationsrichtlinien.
3.8 Unterschiedsbeträge bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren
Die Anschaffungskosten bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren waren teilweise höher als der
Rückzahlungsbetrag, der verbleibende Unterschiedsbetrag betrug EUR 586 Tsd.
Die Anschaffungskosten bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren waren teilweise niedriger als der
Rückzahlungsbetrag, der verbleibende Unterschiedsbetrag betrug EUR 1.232 Tsd.
3.9 Unterschiedsbeträge zum Börsehandel zugelassener Wertpapiere,
die nicht die Eigenschaft von Finanzanlagen haben
Bei zum Börsehandel zugelassenen Wertpapieren, die nicht die Eigenschaft von Finanzanlagen haben und welche mit den
Anschaffungskosten bilanziert wurden, waren die Anschaffungskosten um EUR 1 Tsd. niedriger als der Marktwert.
31
3.10 Derivative Finanzinstrumente/Angabe gemäß FVBG
Nominalwert
Kauf
EUR Tsd.
Nominalwert
Verkauf
EUR Tsd.
Buchwert
21.944
520.277
Zinssatzverträge
OTC-Produkte
Zinssatzoptionen
Zinsenswaps
Wechselkursverträge
OTC-Produkte
Währungsoptionen
Währungsswaps
Summen
OTC-Produkte
Gesamtsummen
EUR Tsd.
Zeitwert
positiv
EUR Tsd.
Zeitwert
negativ
EUR Tsd.
41.944
520.277
0
1340
402
2.838
441
7.621
645
300.499
645
291.269
0
30
33
13
33
107
843.365
843.365
854.135
854.135
1.370
1.370
3.286
3.286
8.202
8.202
Hinweis: Die obige Darstellung berücksichtigt keinen eventuellen Hedgezusammenhang mit aktiven und passiven Positionen.
3.11 Finanzinstrumente des Anlagevermögens/Angaben gemäß FVBG
Schuldtitel öffentlicher Stellen
Forderungen an Kreditinstitute
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Gesamt
Buchwert
Zeitwert
EUR Tsd.
EUR Tsd.
136.139
138.049
36.006
50.000
310.852
352.157
16.843
42.665
499.840
582.871
135.041
141.349
34.279
50.125
306.419
355.384
16.737
43.285
492.476
590.143
Stille
Lasten
EUR Tsd.
Stille
Reserven
EUR Tsd.
1.098
3.300
1.727
125
4.433
3.227
106
620
7.364
7.272
Die Abschreibung wurde unterlassen, weil die Wertminderungen voraussichtlich nicht von Dauer sind.
3.12 Im Folgejahr fällig werdende Schuldverschreibungen
Im Folgejahr werden von den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren EUR 155.549 Tsd. (Vorjahr:
EUR 80.618 Tsd.) fällig.
Von den begebenen, börsefähigen Schuldverschreibungen werden EUR 43.000 Tsd. (Vorjahr: EUR 40.000 Tsd.) fällig.
32
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum
Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
3.13 Bestand und Zugang von eigenen Aktien
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden so wie im Vorjahr
keine Umsätze mit eigenen Aktien getätigt.
3.14 Eigene Werte
In der Bilanz waren keine eigenen Werte enthalten.
3.15 Treuhandgeschäfte
Die Buchwerte folgender Aktiv- und Passivposten enthalten folgende Treuhandgeschäfte:
Forderungen an Kunden
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
28.777
23.551
28.777
0
23.442
109
Finanzamt
Wertpapierleihegeschäft
Anteilige Zinsen
Ersteigerte Liegenschaften
Swap-Ausgleichspost
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
621
110.960
19.624
2.775
9.205
1.115
125.241
20.760
4.327
0
3.20 Immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens
Unter den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens waren Verschmelzungsmehrwerte und Firmenwerte
von EUR 11.147 Tsd. (Vorjahr: EUR 11.890 Tsd.) angesetzt,
die sich als Folge der Verschmelzung des Geschäftsfeldes
Tirol Mitte der Erste Bank AG ergab.
Der Firmenwert wird planmäßig auf 20 Jahre linear abgeschrieben.
3.16 Nachrangige Vermögensgegenstände
Forderungen an Kunden
Schuldverschreibungen
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
8.665
0
9.846
196
Gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, waren folgende
Vermögensgegenstände nachrangig:
Forderungen an Kunden
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
8.665
9.846
3.17 Anlagevermögen
Der Grundwert der Grundstücke betrug EUR 24.383 Tsd.
(Vorjahr: EUR 25.315 Tsd.).
3.18 Anlagenspiegel
Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)
findet sich als Beilage 1 am Ende des Anhanges.
3.19 Sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen waren folgende wesentliche Einzelposten enthalten:
3.21 Leasing- und Mietverpflichtungen
Für das folgende Geschäftsjahr bestehen Verpflichtungen
aus den in der Bilanz nicht ausgewiesenen geleasten oder gemieteten Sachanlagen von EUR 1.540 Tsd. (Vorjahr:
EUR 1.490 Tsd.); die Summe dieser Verpflichtungen für
die folgenden fünf Jahre beläuft sich auf EUR 8.138 Tsd.
(Vorjahr: EUR 7.720 Tsd.).
3.22 Sonstige Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten waren folgende wesentliche Einzelposten enthalten:
Anteiliger Zinsaufwand
Verrechnung Finanzamt
Wertpapier-Leihegeschäft
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
6.777
5.547
110.960
5.542
3.478
125.241
3.23 Rückstellungen für Pensionen
Die gemäß IAS Grundsätzen errechneten Rückstellungen für
Pensionen ergaben eine wirtschaftlich gebotene Rückstellung
von EUR 74.078 Tsd. (Vorjahr: EUR 55.032 Tsd.).
33
Die Rückstellung für Pensionen liegt um EUR 7.408 Tsd.
unter dem PBO nach IAS 19. Dieser Betrag liegt innerhalb
des sogenannten Korridors und war daher ergebniswirksam
nicht zu erfassen.
In der aktiven Rechnungsabgrenzung ist die Deckungslücke aus
dem Übergang auf die nach IAS Grundsätzen berechnete Rückstellung in Höhe von EUR 13.823 Tsd. (Vorjahr: EUR 7.689 Tsd.)
enthalten. Dieser Betrag wird auf 3 Jahre verteilt aufgeholt.
3.24 Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung
des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung
erkennbaren Risiken sowie die der Höhe und dem Grunde
nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich waren.
Sonstige Rückstellungen wurden u.a. für Beratungs-, Prüfungsund Prozesskosten gebildet.
3.25 Grundkapital
Das Grundkapital setzte sich zusammen aus:
31.12.2006
EUR Tsd.
Stammaktien
Nennbetragsaktien
66.037
31.12.2005
EUR Tsd.
66.037
Erhöhung
EUR Tsd.
0
Die Gesamtnennbeträge der Aktien jeder Gattung, die Nennbeträge und die Zahl der Aktien jeden Nennbetrages lauten:
66.037.231.
3.26 Nachrangiges Kapital
In den Verbindlichkeiten der Sparkassen AG war nachrangiges
Kapital von EUR 56.901 Tsd. (Vorjahr: EUR 67.802 Tsd.)
enthalten:
3.27 Vermögensgegenstände, die als Sicherheit für
Verbindlichkeiten gewidmet sind
Für in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeiten wurden festverzinsliche Wertpapiere an den österreichischen Bund in Höhe
von EUR 9.989 Tsd. (Vorjahr: EUR 9.979 Tsd.) als Sicherheit
für Verbindlichkeiten aus folgenden Passivgeschäften übertragen:
Mündelgelder
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
9.989
9.979
3.28 Mündelgeldspareinlagen
In der Bilanz waren Mündelgeldspareinlagen von EUR 5.292
Tsd. (Vorjahr: EUR 5.243 Tsd.) enthalten.
3.29 Termingeschäfte
Die Angaben gemäß § 64 Abs.1 Z 3 können aus 3.10 Derivative Finanzinstrumente/Angaben gemäß FVBG abgeleitet
werden.
3.30 Eventualverbindlichkeiten
Die unter dem Strich ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten betrafen überwiegend Verbindlichkeiten aus Bürgschaften
und Haftungen aus der Bestellung von Sicherheiten.
3.31 Bedeutende Kreditrisiken
Die unter dem Strich ausgewiesenen bedeutenden Kreditrisiken
betrafen überwiegend noch nicht in Anspruch genommene
Kreditzusagen.
3.32 Sonstiges
Mit der Erste Bank AG wurde ein Vertrag über die Rückerstattung von Verwertungserlösen bei bestimmten migrierten
Kreditfällen abgeschlossen.
4 ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Ergänzungskapital
34
31.12.2006
EUR Tsd.
31.12.2005
EUR Tsd.
56.901
67.802
4.1 Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen
In der Position Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen
waren Erträge aus Ergebnisabführungen von EUR 11 Tsd.
(Vorjahr: EUR 1.272 Tsd.) enthalten.
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum
Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Die Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen
wurden, soweit nicht Ergebnisabführungsverträge vorliegen,
zu banküblichen Konditionen abgewickelt.
4.2 Erträge für Verwaltungs- und Agenturdienstleistungen gegenüber Dritten
In der Position Provisionserträge waren Erträge für Verwaltungs- und Agenturdienstleistungen gegenüber Dritten von
EUR 7.118 Tsd. (Vorjahr: EUR 5.848 Tsd.) enthalten.
4.3 Sonstige betriebliche Erträge
In der Position sonstige betriebliche Erträge waren Erträge
von EUR 3.505 Tsd. (Vorjahr: EUR 3.313 Tsd.) aus Mietund Pachterträgen enthalten.
4.4 Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten
Für nachrangige Verbindlichkeiten inklusive Ergänzungskapital wurden EUR 3.538 Tsd. (Vorjahr: EUR 3.396 Tsd.)
aufgewendet.
4.5 Aufwendungen/Erträge für Abfertigungen
In der Position Aufwendungen für Abfertigungen und
Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen waren
Aufwendungen für Abfertigungen von EUR 1.422 Tsd.
(Vorjahr: EUR 1.862 Tsd.) enthalten.
4.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen
In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen waren
Aufwendungen von EUR 1.496 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.542 Tsd.)
aus dem Aufwand für sonstige Liegenschaften enthalten.
4.7 Veräußerungsverluste des Anlagevermögens
Durch die Veräußerung von sonstigen Grundstücke und Bauten
waren Verluste von EUR 455 Tsd. (Vorjahr: EUR 166 Tsd.)
entstanden. Sie sind in den entsprechenden Positionen ausgewiesen.
4.8 Aus steuerrechtlichen Gründen unterlassene
Zuschreibungen
Aus steuerrechtlichen Gründen unterlassene Zuschreibungen
waren nicht enthalten.
4.9 Belastung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
durch Steuern
Durch die vorhandenen Verlustvorträge sowie durch die seit
dem Veranlagungsjahr 2005 bestehende Gruppenbesteuerung
wurde das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von
EUR 7.664 Tsd. mit keiner Steuerlast belastet.
4.10 Rücklagenzuführung
Aus dem Jahresüberschuss von EUR 7.145 Tsd. (Vorjahr:
EUR 15.753 Tsd.) wurde der Betrag von EUR 1.145 Tsd.
(Vorjahr: EUR 7.753 Tsd.) bereits in der Bilanz den Rücklagen zugeführt.
4.11 Gewinnverteilungsvorschlag
Die Gewinnverteilung ist vom Vorstand wie folgt vorgesehen
und errechnet sich nach den Beteiligungsverhälntissen:
an Erste Bank der österreichischen
Sparkassen AG
an AVS-Beteiligungsgesellschaft
an Privatstiftung der Sparkasse
Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse
EUR 109 Tsd.
EUR 5.855 Tsd.
EUR 36 Tsd.
5 ANGABEN ZU ORGANEN UND ARBEITNEHMERN
5.1 Anzahl der Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug
546 Angestellte (Vorjahr: 552) und 0 Arbeiter (Vorjahr: 0).
Davon waren in anderen Unternehmen gegen Ersatz der Aufwendungen 23 Personen (Vorjahr: 25) tätig. Der Kostenersatz
betrug EUR 1.317 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.261 Tsd.) und wurde
von der GuV Position 8 bereits abgezogen.
5.2 Kredite an Vorstand und Aufsichtsrat
An die Mitglieder des Vorstandes hafteten Kredite und Vorschüsse von EUR 171 Tsd. (Vorjahr: EUR 145 Tsd.) aus.
An die Mitglieder des Aufsichtsrates hafteten Kredite von
EUR 319 Tsd. (Vorjahr: EUR 315 Tsd.) aus.
35
Die Verzinsung und die sonstigen Bedingungen (Laufzeit
und Besicherung) waren marktkonform.
und durch Mag. Karl Obernosterer 5.000 Stück (hievon 3.000
Stück aus MSOP2002) gehalten.
Von Mitgliedern des Vorstandes wurden Kredite von
EUR 4 Tsd. (Vorjahr: EUR 15 Tsd.) zurückbezahlt.
Gemäß § 5 Abs. 1 des Aktienoptionsplanes der Erste Bank
(„Aktienoptionsplan 2002“) berechtigt jede Option zum
Bezug einer Erste Bank Aktie. Seit dem Jahr 2004 änderte
sich das Bezugsverhältnis durch den vorgenommenen
Aktiensplit auf 1:4.
Von Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden Kredite von
EUR 114 Tsd. (Vorjahr: EUR 5 Tsd.) zurückbezahlt.
5.3 Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen
Für Abfertigungen und Pensionen einschließlich ihrer Dotierung sowie Zahlungen an Pensionskassen wurden für aktive
und pensionierte Mitglieder des Vorstandes EUR 1.489 Tsd.
(Vorjahr: EUR 904 Tsd.) aufgewendet.
Für Arbeitnehmer sowie deren Hinterbliebenen wurden
EUR 12.768 Tsd. (Vorjahr: EUR 8.506 Tsd.) aufgewendet.
5.4 Organbezüge
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes beliefen
sich auf EUR 735 Tsd. (Vorjahr: EUR 901 Tsd.).
Bezüge an Mitglieder des Vorstandes für Tätigkeiten in verbundenen Unternehmen wurden wie im Vorjahr nicht bezahlt.
An ehemalige Mitglieder des Vorstandes wurden EUR 417
Tsd. (Vorjahr: EUR 859 Tsd.) ausbezahlt.
Die Gesamtbezüge der tätigen Mitglieder des Aufsichtsrates
beliefen sich auf EUR 26 Tsd. (Vorjahr: EUR 38 Tsd.).
5.5 Optionen
Die Anzahl der im Geschäftsjahr eingeräumten Optionen auf
Erste Bank Aktien aus dem Aktienoptionsplan 2005 für Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Vorstandsmitglieder beträgt
8.500 Stück. Hievon wurden den Mitgliedern des Vorstandes
Mag. Dr Markus Jochum und Mag. Karl Obernosterer je
1.000 Stück zugeteilt.
Zum Jahresende 2006 bestehen 9.195 Stück Aktienoptionen
aus dem Aktienoptionsplan 2002 („MSOP2002“) und 16.525
Stück aus dem Aktienoptionsplan 2005 („MSOP2005“). Von
den Mitgliedern des Vorstandes werden durch Mag. Dr. Markus
Jochum 4.600 Stück (hievon 2.600 Stück aus MSOP2002)
36
Der Ausübungspreis wurde aus dem Durchschnitt aller im
März 2002 erzielten Tageschschlusskurse der Aktie an der
Wiener Börse, auf halbe Euro abgerundet, mit EUR 66,–
festgelegt und gilt für sämtliche Optionen aller drei Tranchen.
Durch den vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:4 errechnet sich ein neuer Bezugspreis in Höhe von EUR 16,50
pro Aktie.
Die Laufzeit der Option beginnt mit ihrer Einräumung und
endet mit dem Valutatag des Ausübungsfensters des fünften
auf die Einräumung folgenden Kalenderjahres.
Die Optionsausübung ist ausschließlich innerhalb des Ausübungsfensters zulässig, welches in § 11 des Aktienoptionsplanes 2002 wie folgt geregelt ist: Ausübungserklärungen sind
alljährlich ab dem Tag, der der Veröffentlichung des vorläufigen Konzernergebnisses für das abgelaufene Geschäftsjahr
folgt, frühestens jedoch am 1. April bis zum 30. April dieses
Jahres zulässig.
Fällt der letzte Tag auf ein Wochenende oder einen gesetzlichen Feiertag in Österreich, gilt der erste in Österreich
nachfolgende Werktag (außer Samstag) als letzter Tag der
Ausübungsfrist.
Gemäß § 5 Abs. 1 des Aktienoptionsplanes der Erste Bank
(„Aktieoptionsplan 2005“) berechtigt jede Option zum Bezug
einer Erste Bank Aktie.
Der Ausübungspreis wurde aus dem Durchschnitt aller im
April 2005 erzielten Tagesschlusskurse der Aktie an der
Wiener Börse, erhöht um eiene Aufschlag von 10 % und auf
halbe Euro abgerundet, mit EUR 43,– festgelegt und gilt für
sämtliche Optionen aller drei Tranchen.
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum
Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Die Laufzeit der Option beginnt mit ihrer Einräumung und
endet mit dem Valutatag des letzten Ausübungsfensters des
fünften, auf die Einräumung folgenden Kalenderjahres.
Die Optionsausübung ist ausschließlich innerhalb des Ausübungsfensters zulässig, welches in § 12 des Aktienoptionsplanes 2005 wie folgt geregelt ist: Ausübungserklärungen sind
alljährlich innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag, der der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse für die Quartal 1 bis 3
eines jeden Geschäftsjahres zulässig. Fällt der letzte Tag auf
ein Wochenende oder einen gesetzlichen Feiertag in Österreich,
gilt der erste in Österreich nachfolgende Werktag (außer)
Samstag als letzter Tag der Ausübungsfrist.
Die Optionen sind nicht übertragbar und stellen ein höchstpersönliches Recht des Teilnahmeberechtigten dar.
Für bezogene Aktien gilt eine Behaltefrist von einem Jahr und
sie sind auf dem jeweiligen Mitarbeiterdepot zu belassen.
Im Geschäftsjahr 2006 wurden von Arbeitnehmern und leitenden Angestellten 2.785 Stück Aktienoptionen ausgenützt.
5.6 Namen der Organmitglieder
Folgende Personen waren als Mitglieder des Vorstandes tätig:
DI Andreas Wecht (Sprecher des Vorstandes),
Dr. Markus Jochum (Vorstandsmitglied),
Mag. Karl Obernosterer (Vorstandsmitglied)
Folgende Personen waren als Mitglieder des Aufsichtsrates tätig:
Mag. Andreas Treichl (Vorsitzender bis 01.03.2006),
Dr. Elisabeth Bleyleben-Koren (Vorsitzende seit 01.03.2006),
Dr. Bruno Wallnöfer (Vorsitzender-Stellvertreter),
Dkfm. Dr. Rolf Kapferer,
Dr. Heinz Kessler,
Dr. Eva-Maria Posch,
Mag. Walter Schmidt (ab 01.03.2006),
Vom Betriebsrat delegiert:
Siegfried Dellemann,
Dr. Gerhard Rieder,
Maria Valentini.
37
Beilage 1 zu Anhang
Anlagenspiegel
Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck
Bezeichnung
Wertpapiere
a) Schuldtitel öffentlicher Stellen
b) Forderungen an Kreditinstitute
c) Forderungen an Kunden
d) Schuldverschreibungen
e) Aktien
Summe
Beteiligungen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Immaterielle Vermögensgegenstände
a) Firmen- und Verschmelzungsmehrwerte
b) Sonstige
Summe
Sachanlagen
a) Grund und Bauten
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung
c) Leasingvermögen
Summe
Summe Anlagevermögen
Bezeichnung
Wertpapiere
a) Schuldtitel öffentlicher Stellen
b) Forderungen an Kreditinstitute
c) Forderungen an Kunden
d) Schuldverschreibungen
e) Aktien
Summe
Beteiligungen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Immaterielle Vermögensgegenstände
a) Firmen- und Verschmelzungsmehrwerte
b) Sonstige
Summe
Sachanlagen
a) Grund und Bauten
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung
c) Leasingvermögen
Summe
Summe Anlagevermögen
Anschaffungskosten per
per 1.1.2006
EUR Tsd.
Zugänge
2006
EUR Tsd.
Abgänge
2006
EUR Tsd.
Umbuchungen
2006
EUR Tsd.
Anschaffungskosten per
31. 12. 2006
EUR Tsd.
231.375
91.012
13.009
605.017
120.720
1.061.132
18.599
44.421
42.468
0
0
123.183
12.599
178.249
335
0
0
0
0
83.458
0
83.458
567
343
0
– 5.004
– 13.009
18.013
0
0
– 7.672
7.672
273.842
86.007
0
662.756
133.318
1.155.924
10.695
51.750
14.863
21.685
36.548
0
815
815
0
0
0
0
0
0
14.863
22.501
37.364
101.318
33.014
0
134.332
1.295.032
1.717
1.697
0
3.415
182.814
4.499
3.099
0
7.598
91.966
0
0
0
0
0
98.536
31.612
0
130.149
1.385.881
Zuschreibungen
2006
EUR Tsd.
*) kumulierte
Abschreibung
EUR Tsd.
Buchwert per
31. 12. 2006
EUR Tsd.
Buchwert per
31. 12. 2005
EUR Tsd.
Abschreibung
2006
EUR Tsd.
239
0
0
190
2
430
0
0
– 106
2
0
– 65
9.812
9.643
956
18.550
274.188
86.006
0
663.010
123.508
1.146.711
9.738
33.200
231.548
91.012
12.994
605.224
119.381
1.060.158
17.410
25.804
67
1
0
499
8.474
9.041
0
200
0
0
0
3.716
20.341
24.057
11.147
2.160
13.307
11.890
2.971
14.861
743
1.626
2.369
0
0
0
0
430
12.466
23.742
0
36.208
89.414
86.071
7.870
0
93.941
1.296.898
89.940
7.970
0
97.911
1.216.144
1.794
1.791
0
3.585
15.195
*) gegebenenfalls mit Währungsumrechnung gemäß § 58 Abs. 1 BWG saldiert
38
Beilage 2 zu Anhang
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel/Bet.-Ausweis
Bestätigungsbericht
Beteiligungsausweis
gem. § 238 Z2 UGB
Unternehmen und Sitz der Gesellschaft
1. VERBUNDENE UNTERNEHMEN (Beteiligung ab 50 %)
1.1 Direkte Beteiligungen
Baupro-Baubetreuungs- und Projektierungs GmbH, Innsbruck
Baupro-Baubetreuungs- und Projektierungs GmbH & CoKG, Innsbruck
Grundstücksgesellschaft LUITPOLDPARK-FÜSSEN mbH, München
GrundstückverwertungsgesmbH Objekt Oggenhof, München
ISPA-Beteiligungs-GmbH, Kempten
Isparent I Grundverwertungsgesellschaft m.b.H., Innsbruck
Isparent II Grundverwertungsgesellschaft m.b.H., Innsbruck
LBH Liegenschafts- u. Beteiligungsholding GmbH, Innsbruck
Lorit Immobilien Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien
Schmied-von-Kochel Beteiligungsverwaltungs-GmbH, München
SPAKO Holding GmbH, Innsbruck
1
Sparkassen Facility Management GmbH , Innsbruck
SVD-Sparkassen-Versicherungsdienst Versicherungsbörse
Nachfolge GmbH & Co.KG, Innsbruck
Tirolinvest Kapitalanlagegesesellschaft m.b.H, Innsbruck.
TYROLTRADE Handelsgesellschaft m.b.H., Wien
1.2. Indirekte Beteiligungen
AHS Grundverwertung Gesellschaft m.b.H., Innsbruck
Dolomitencenter Verwaltungs GmbH, Lienz
GREMA Grundstückverwaltung Gesellschaft m.b.H., Wien
ISPA Projektentwicklungs- und BeteiligungsgmbH, Innsbruck
JM Seebensee Baugesellschaft mbH & Co KG, Innsbruck
St. Lukas Tageskliniken Gesellschaft m.b.H., Innsbruck
TIRO Bauträger GmbH, Innsbruck
2. SONSTIGE BETEILIGUNGEN (Beteiligung ab 20 % bis 50%)
2.1 Direkte Beteiligungen
IMMORENT West Gesellschaft m.b.H., Innsbruck
Isparent III Grundverwertungsgesellschaft m.b.H., Innsbruck
Sparkassen-Real-Service-Tirol Realitätenvermittlungs Gesellschaft m.b.H., Innsbruck
Tiroler Sparkassen Leasing AG, Bozen
2.2. Indirekte Beteiligungen
IGP Industrie und Gewerbepark Wörgl Gesellschaft m.b.H., Innsbruck
Wohnungseigentum, Tiroler gemeinnützigeWohnbaugesellschaft m.b.H., Innsbruck
Kapitalanteil
in %
Eigenkapital
EUR Tsd.
Ergebnis
EUR Tsd.
Bilanz per
Jahr
100%
90%
95%
100%
100%
51%
50%
100%
75%
100%
100%
100%
22
–2
–2.102
–204
936
88
1.501
686
–487
145
28
18
–12
7
–351
–30
–70
51
187
–42
–72
–1
11
11
2005
2006
2006
2005
6/2005
2005
2005
2006
2005
2005
2006
2006
100%
75%
100%
1.276
4.224
–9.661
1.822
1.724
5
2006
2006
2006
85,3%
66,67%
100%
100%
100%
100%
100%
519
1.088
516
333
–72
–646
–3.766
194
133
142
8
–89
–2
–115
2006
2006
2005
2006
2006
2005
2005
35%
39,50%
25%
30%
18
137
–3
1.650
–160
101
–41
–61
2005
2005
2005
2006
35%
25,42%
61
45.399
26
1263
2005
2005
Ergebnisabführungsvertrag
1
39
Innsbruck, den 15. Februar 2007
Der Vorstand:
DI Andreas Wecht e.h.
Vorstandssprecher
40
Dr. Markus Jochum e.h.
Vorstandsmitglied
Mag. Karl Obernosterer e.h.
Vorstandsmitglied
Vorwort des Vorstandes
Lagebericht/Rapporto
Eigentümerstruktur
Filialen/Verein
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss
Anlagenspiegel
Bestätigungsbericht
Bestätigungsbericht
Der Sparkassen-Prüfungsverband hat den Jahresabschluss
der Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck für
das Geschäftsjahr 2006 unter Einbeziehung der Buchführung
geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt
dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden bankrechtlichen Bestimmungen sowie der Satzung liegen in der Verantwortung der
gesetzlichen Vertreter der Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck. Unsere Verantwortung besteht in der
Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf
der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.
Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich
geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Jahresabschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben
werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen
Fehldarstellungen ist und eine Aussage getroffen werden
kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang
steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden
die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Tiroler Sparkasse
Bankaktiengesellschaft Innsbruck sowie die Erwartungen über
mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge
und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten
Rechnungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen
Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie
eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf
Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden bankrechtlichen Bestimmungen sowie der Satzung und vermittelt ein
möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck zum
31.12.2006 sowie der Ertragslage der Sparkassen Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2006 in Übereinstimmung mit den
österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.
Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss.
Wien, den 15. Februar 2007
Sparkassen-Prüfungsverband
Prüfungsstelle
Mag. Erich Kandler e.h.
Wirtschaftsprüfer
Dkfm. Ernst Huber e.h.
Revisionsrat
Die Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck ist im Firmenbuch beim Landesgericht Innsbruck als Handelsgericht unter
der FN 45551 m eingetragen.
Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es
zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird.
41
IMPRESSUM:
Medieninhaber: Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck,
Fotos: Fotowerk Aichner, Gerhard Berger
Druck: Sparkassenbetriebsgesellschaft m.b.H. Druckservice, Linz
KONTAKT:
Jakob Knapp, Vorstandsassistent und Pressesprecher
TELEFON: aus Österreich 050100-70111
international +43 050100-70111
E-MAIL: [email protected]
www.tirolersparkasse.at
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Geschäftsbericht 2006