TIROLER SPARKASSE Ihr Begleiter ein Geldleben lang Geschäftsbericht 2006 Inhalt 02 Vorstand 03 Vorwort des Vorstandes 04 Lagebericht 11 Rapporto sulla situazione 19 Eigentümerstruktur 20 Filialen 21 Verein 23 Bilanz 26 Gewinn- und Verlustrechnung 28 Anhang zum Jahresabschluss 38 Beilage 1: Anlagenspiegel 39 Beilage 2: Beteiligungsausweis 41 Bestätigungsbericht 1 Vorstand ANDREAS WECHT Sprecher des Vorstandes Firmenkundengeschäft, Treasury, Kommunikation, Marketing, Produktmanagement, Controlling, Revision KARL OBERNOSTERER Mitglied des Vorstandes Privatkundengeschäft/Filialen, Wohnbau, Freie Berufe, Private Banking MARKUS JOCHUM Mitglied des Vorstandes Risikomanagement, Geschäftsabwicklung, Personal, Organisation/IT, Infrastruktur, Rechnungswesen, 2 Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Vorwort des Vorstandes Sehr geehrte Kunden, Partner und Freunde der Tiroler Sparkasse! Das Jahr 2006 konnte von der Tiroler Sparkasse mit deutlichen Zuwächsen im Geschäftsvolumen erfolgreich abgeschlossen werden. Die durchschnittliche Bilanzsumme stieg um 6,3 % auf EUR 4,019 Milliarden. Die Spareinlagen legten dabei um 7,2 % zu, das Depotvolumen erhöhte sich um 5,8 %. Die verwalteten Kundengelder erreichten gesamt mit einer Steigerung um 6,8 % somit erstmals die 5 Milliarden-Euro-Marke. Auch die Ausleihungen lagen um fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Besonders erfreulich ist der erneute Zuwachs bei der Anzahl der Kunden um 3.400 auf nunmehr 117.000. Die Provisionserträge stiegen im Berichtsjahr um 2,2 % auf EUR 31,6 Millionen. Als Folge der anhaltenden Trends bei den Marktzinsen war der Zinsüberschuss trotz der beachtlichen Volumenszuwächse 2006 dennoch rückläufig, was sich letztlich auf Betriebserträge mit einem leichten Rückgang um 1,5 % auf insgesamt EUR 98,7 Millionen auswirkte. Dass das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in der Bilanz 2006 mit EUR 7,7 Millionen deutlich unter jenem des Vorjahres liegt, erklärt sich aus zwei Sondereffekten: Die Neubewertung von Immobilien sowie erhöhte Pensionsrückstellungen aufgrund geänderter Berechnungsvorschriften in der Gesamthöhe von 15,2 Millionen Euro belasten das Ergebnis. Bereinigt um diese Anpassungen zeigt sich mit einem Anstieg des EGT um 22 % auf EUR 22,9 Millionen eine sehr positive Entwicklung im operativen Geschäft. Kontinuierlicher Aufwärtstrend seit 2002 Im Blick auf die letzten fünf Jahre zeigt sich der Erfolg der damals begonnenen strategischen Neuausrichtung. Die KostenErtrags-Relation verbesserte sich von 80,3 % im Jahr 2002 auf 66,1 % im Vorjahr, die Eigenkapitalrentabilität liegt inzwischen nachhaltig im zweistelligen Bereich. Der Grundstein für diesen Erfolg war, neben einem verantwortungsvollen Kosten- und Risikomanagement, die klare Konzentration auf das regionale Kerngeschäft und das stete Bemühen der Mitarbeiter um die Belange der Kunden. Die kontinuierlichen Kundenzuwächse – in fünf Jahren stieg die Anzahl der Kunden um über 15.000 – sind das erfreuliche Resultat. Dieser positive Trend spiegelt sich auch bei den Kundenanteilen und den Sympathiewerten in der Bevölkerung wider. So ist mittlerweile fast jeder dritte Einwoh- ner in unserem regionalen Markt Kunde der Tiroler Sparkasse, 41 % finden die Sparkasse besonders sympathisch. Fazit: Die Tiroler Sparkasse ist heute ein kerngesundes Unternehmen, das Schritt für Schritt stärker wird. Anzahl der Kunden + 15 % 117.000 112.000 114.000 109.000 102.000 2002 2003 2004 2005 „Finde die Sparkasse besonders sympathisch“ * + 100 % 2006 36 % 31 % 26 % 18 % 2002 20 % 2003 2004 2005 2006 *Anteil der Bevölkerung in Prozent; lt. repräsentativer Umfrage von Fessl-GfK; 1.300 Befragte ab 15 Jahre Zukunftsperspektive Die Tiroler Sparkasse wird den eingeschlagenen Weg, auch nach der im März 2007 erfolgten Änderung in der Vorstandszusammensetzung, konsequent weiter gehen. Es gilt, das Kerngeschäft mit den Hauptfeldern Sparen, Wohnen und Finanzieren weiter auszubauen. Dabei setzen wir weiterhin auf die starke regionale Verankerung der Tiroler Sparkasse. Besonders im Fokus der nächsten Jahre steht zudem unsere Rolle als Begleiter der heimischen Wirtschaft, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen – Stichwort KMU-Offensive. Unser Dank gilt an dieser Stelle allen die zum Erfolg beigetragen haben, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Kunden. Andreas Wecht Karl Obernosterer Markus Jochum Lagebericht der Tiroler Sparkasse Bank AG Innsbruck 1 ALLGEMEINES 1.1 Rahmenbedingungen 1.1.1 Marktsituation 1.1.1.1 Verlagerung der internationalen Konjunkturdynamik Eines der großen makroökonomischen Themen des Jahres 2006 war, dass die USA die Rolle der Konjunkturlokomotive zugunsten einer gleichmäßigeren Wachstumsverteilung auf die verschiedenen Weltregionen verloren haben. Nach mehreren Fehlstarts hat sich der Aufschwung 2006 endlich in der EU durchgesetzt. 1.1.1.2 Auch die Inlandsnachfrage belebte Österreichs Konjunktur Österreichs Wirtschaft profitierte mit einem BIP-Anstieg von real 3,2 % im abgelaufenen Jahr vom Konjunkturaufschwung in Europa (+ 2,8 %). Die dadurch ausgelösten Wachstumsimpulse gingen auf die Investitionen (+ 5,2 %) über und der Warenexport (+ 10,4 %) setzte seine Erfolgsgeschichte fort. Aufgrund des mäßigen Anstieges der Netto-Realeinkommen pro Kopf (+ 0,8 %) erfuhr der private Konsum (+ 1,9 %) trotz des Beschäftigungswachstums (+ 1,5 %) aber keine substantielle Wachstumsbeschleunigung und hinkte der guten Konjunktur hinterher. 1.1.1.3 Ein guter Jahrgang für die Wirtschaftsbereiche Besonders kräftig expandierten die Sachgütererzeuger (+ 10,9 %) und die Bauwirtschaft (+ 17,3 %). Neben der für sie günstigen Konjunktur, profitierten diese Branchen von zwei Sondereffekten: aufgrund der Vorzieheffekte vor der Anhebung der deutschen Mehrwertsteuer mit Jahresbeginn 2007 verzeichneten besonders die Autozulieferer Ende 2006 zusätzliche Nachfrage. In der Bauwirtschaft wiederum ermöglichte das ungewöhnlich milde Wetter die rasche Fertigstellung vieler Projekte, sodass die Bauproduktion im 4. Quartal unüblich hoch ausfiel. Im Fremdenverkehr blieben in der Sommersaison mehr Gäste weniger lang und in der Wintersaison war trotz Schneemangel ein guter Start festzustellen. Im gesamten Jahr war die Nächtigungsbilanz bisher leicht negativ (– 0,2 %). Der Handel blieb 4 trotz Umsatz- und Beschäftigungsplus (+ 1,7 % bzw. 1,5 %) hinter der allgemeinen Konjunkturentwicklung (+ 3,2 %) zurück. Besser verlief das Umsatzwachstum in den Dienstleistungsbranchen (+ 3,7 % nominell), besonders im Flugverkehr, der Schifffahrt und den Reisebüros. Bei den österreichischen Banken setzte sich der Trend zu schwachen Zinserträgen (Nettozinsertrag + 0,5 %) und steigenden Provisionserträgen (+ 10,8 %) auch im Berichtsjahr weiter fort. 1.1.1.4 Kein schlechtes Jahr für den Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt reagierte deutlich auf den besseren Wirtschaftsgang: die Zahl der Beschäftigten (+ 1,5 %) erhöhte sich 2006 deutlich und die Arbeitslosigkeit (– 4,7 %) reduzierte sich unter anderem dank Intensivierung der Schulungsmaßnahmen (+ 18 %), was die rückläufige Arbeitslosenquote von 7,3 % (2005) auf 6,8 % (2006) erklärt. Die Preisentwicklung ergab ein differentes Bild: während die Inflation gemessen am Anstieg der Verbraucherpreise (+1,4 %) deutlich unter dem EZB Ziel (unter aber nahe 2 %) blieb, legten die Großhandelspreise (+ 2,9 %), die Erzeugerpreise (+ 2,2 %), die Baukosten (Wohnbau + 4,6 %) und ganz allgemein die Kollektivvertragslöhne (+ 2,7 %) deutlich stärker zu. Die gute Konjunktur sorgte für einen raschen Anstieg der Steuereinnahmen. Trotzdem wurde die Chance auf ein Nulldefizit oder sogar auf einen Budgetüberschuss verspielt. Das Defizit der öffentlichen Haushalte dürfte 2006 laut WIFOPrognose auf 1,2 % des BIP gesunken sein (2005: 1,5 %). Ein ambivalentes Bild war schließlich in der Insolvenzentwicklung zu erkennen: während die rückläufigen Unternehmenspleiten (– 4,9 %) der guten Konjunktur folgten, gab es bei den Privatkonkursen (+ 16,2 %) wieder einen enormen Anstieg. 1.1.2 Rechtliche Rahmenbedingungen 1.1.2.1 Basel II Als wesentliche Änderung der Gesetzeslage sind die „Neuen Eigenkapitalanforderungen – Basel II“ zu nennen, weshalb die Hauptgesichtspunkte der neuen ab 1.1.2007 geltenden Rechtslage dargestellt werden sollen: Eine systematische Neuerung gegenüber den bisherigen Eigenmittelnormen für Banken („Basel I“) ist ein dreigeteiltes System (Säulen I bis III). Säule I enthält im Wesentlichen die Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht klassischen schon bisher bekannten Ordnungsnormen, jedoch mit risikospezifischeren Kapitalanforderungen an Institute. Neu ist die Anforderung, auch operationelle Risiken zu berücksichtigen. Eine vermehrt risikospezifisch ausgestaltete Sorgfaltspflicht der Institute und eine verstärkte qualitative Bankenaufsicht bilden die Säule II. Neu ist auch die Säule III in Form erweiterter Offenlegungspflichten. Innerhalb der ersten Säule können die Institute zur Erfassung der einzelnen Risiken entweder den Standardansatz anwenden oder mit aufsichtlicher Bewilligung im so genannten IRBAnsatz (Internal Rating Based Approach) interne Verfahren der Bemessung des Kredit- und Ausfallsrisikos verwenden. Dies trägt insbesondere der unterschiedlichen Größen-, Geschäfts- und Risikostruktur der Kreditwirtschaft Rechnung und führt insgesamt zu einer Verfeinerung der Messmethoden der verschiedenen Risikoarten, da auch im Standardansatz eine gegenüber der bisherigen Rechtslage stärkere Differenzierung vorgenommen wurde. Die Berücksichtigung des operationellen Risikos tritt neu hinzu. Die zweite Säule ergänzt die unmittelbar an die Kreditinstitute gerichteten Anforderungen der ersten Säule und schreibt im Rahmen des so genannten ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) vor, dass die Institute über eigenverantwortliche Strategien und Verfahren für die angemessene Risikoerfassung und Eigenmittelbemessung verfügen müssen. Dies bedeutet für die Aufsicht im Rahmen des so genannten SREP (Supervisory Review and Evaluation Process) einerseits erhöhte qualitative Anforderungen, andererseits eine stärker system- und verfahrensorientierte Aufsichtspolitik. Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat daher künftig Aufsichtsstrategien zu entwickeln, die, ebenso wie die konkreten Aufsichtsmaßnahmen, auch dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Rechnung zu tragen haben. Die dritte Säule folgt dem allgemeinen Trend zu verstärkten Transparenzverpflichtungen im Finanzmarktbereich. Die neuen Veröffentlichungspflichten umfassen insbesondere die Organisations- und Geschäftsstruktur der Kreditinstitute sowie die wesentlichen Elemente ihrer Risikomanagementsysteme. Festzuhalten ist, dass die Säule III ein im Wege der allgemein verfügbaren Information objektivierendes und stabilitätsförderndes Instrumentarium darstellt, das sich an die Marktteilnehmer richtet. Die Säule III stellt daher in ihren Anforderungen an die Kreditinstitute keinen Bestandteil der hoheitlichen Aufsichtstätigkeit dar, sondern tritt zum Komplex Aufsichtsrecht hinzu. Transparenz wird aber auch für die Aufsichtsbehörden für ihre eigene Tätigkeit verlangt, die FMA wird daher – wie auch schon bisher – sowohl „hard facts“ wie Gesetze und Verordnungen, als auch Leitlinien und Strategien für ihre Aufsichtstätigkeit veröffentlichen. 1.1.2.2 OGH-Urteil Sparbuchzinsen Der Oberste Gerichtshof hat im Urteil vom 21.12.2005 (OGH 3 Ob 238/05d) die Entscheidung getroffen, dass drei Punkte der Sparbuchbedingungen der BAWAG-PSK unzulässig sind. Der wichtigste Punkt, der auch die Sparbücher von Sparkassen betrifft, bezieht sich auf die nachträgliche Änderung von Sparbuchzinsen. Laut OGH darf ein Kreditinstitut den Zinssatz eines Sparbuches nicht einseitig und ohne näher formulierte Voraussetzungen ändern, ausgenommen, diese Änderung ist den Verbrauchern zumutbar. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn sie geringfügig und sachlich gerechtfertig ist (z.B. wenn die Änderung des Sparbuchzinssatzes durch eine entsprechende Änderung der Leitzinssätze am Geld- und Kapitalmarkt sachlich zu rechtfertigen ist und das Kreditinstitut sich auch verpflichtet, bei einem Ansteigen der Leitzinssätze die Sparbuchzinsen ebenfalls zu erhöhen). Aus diesem Grund war es erforderlich, eine entsprechende Zinsanpassungsklausel in die Sparbuchbedingungen aufzunehmen. Im Wesentlichen werden die Zinsen sämtlicher variabel verzinster Sparbücher für Verbraucher vierteljährlich an die Änderungen eines Indikators angepasst, wobei Veränderungen des Indikators im vollen Umfang an die Kunden weitergegeben werden. Durch das Vorsehen eines sogenannten „Floors“ wird sichergestellt, dass Sparbuchzinssätze nicht negativ werden können. Bei Erstellung der Klausel, welche sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft zur Anwendung kommt, haben wir uns an der Judikatur des OGH orientiert. Darüber hinaus wurde anlässlich des Bankengipfels am 27. Juli 2006 mit Konsumentenschutz-Staatssekretär 5 Dolinschek vereinbart, dass ab 1.1.2007 von den österreichischen Kreditinstituten auf Antrag Rückrechnungen durchgeführt werden und über allfällig zu Recht bestehende Ansprüche Vereinbarungen mit den Kunden getroffen werden. 2 UNTERNEHMENSBERICHT 2.1 Allgemeines Der faszinierende Gründungsgedanke der Sparkassen, möglichst viele Menschen bei der Absicherung ihrer Zukunftsrisiken zu unterstützen, ist heute noch genauso aktuell wie vor 190 Jahren, als die ersten Sparkassen in Österreich gegründet wurden. Die Tiroler Sparkasse verfolgt bereits seit 1822 diese ursprüngliche Idee der Sparkassen: nicht nur ökonomisch erfolgreich, sondern auch dem Gemeinwohl verpflichtet zu sein. Mit dieser Selbstverpflichtung grenzen sich die Sparkassen nicht nur wesentlich von ihren Mitbewerbern ab, sondern setzen sich seit ihrer Gründung für die Menschen in ihrer Region ein. Sie tun das nicht nur aus Tradition, sondern verbinden damit auch eine identitätsstiftende Aufgabe für die Zukunft. Mit zahlreichen Sponsoringaktivitäten fördern sie nachhaltig das kommunale Leben. In dieser gelebten Partnerschaft mit Gemeinden, Vereinen und Institutionen dokumentiert die Tiroler Sparkasse ihre Verbundenheit mit der gesamten Region und ihren Menschen. Stellvertretend für viele unterschiedliche Projekte, Initiativen und Maßnahmen seien hier für das Jahr 2006 genannt: 2.1.1 Bildung, Wissenschaft, Jugend Seit 1980 vergibt die Tiroler Sparkasse jährlich einen Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten von Studenten der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck. 2006 wurde dieser Preis, in Anlehnung an den Mitbegründer der Tiroler Sparkasse, unter dem Namen „Graf-Chotek-Hochschulpreis“ vergeben und auch für Studenten des Management Centers Innsbruck geöffnet. Ein weiterer Schwerpunkt war die Unterstützung des Innsbrucker Schulsponsoring-Vereins, sowie die Kooperation mit dem IFS – Institut für Studentenkurse. 6 Einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll die kostenlose Unterbringung des Kindertageszentrums „Seifenblase“ des Roten Kreuzes in sparkasseneigenen Räumlichkeiten leisten. 2.1.2 Karitatives und Soziales Gemeinsam mit dem Verein zur Förderung körperbehinderter Menschen und dem ORF Tirol wurde 2006 der Sozialpreis „Gloria“ bereits zum 4. Mal vergeben. Ziel des Preises ist die Würdigung von Personen, Gruppen und Schulen, die sich für die Gesellschaft engagieren und neue, kreative Wege des „Miteinander“ in Tirol realisiert haben. Mit dem 2006 erstmals durchgeführten Mitarbeitermarathon „keep on running“ konnte ein namhafter Betrag für einen karitativen Zweck zur Verfügung gestellt und gleichzeitig das Gesundheitsbewusstsein und Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter gesteigert werden. 2.1.3 Sport Die langjährige Partnerschaft mit Tirols größtem Breitensportverein, der Turnerschaft Sparkasse Innsbruck sowie das Sponsoring Innsbrucker Eishockey-Mannschaft HCI zählten auch 2006 zum Sportengagement der Tiroler Sparkasse. Im Rahmen der größten österreichischen Laufinitiative „Erste Bank Sparkasse Running“ unterstützte die Tiroler Sparkasse neben dem Innsbrucker Sparkasse Stadtlauf diverse weitere Laufsportveranstaltungen. Zu einem Publikumserfolg entwickelt sich der in Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck errichtete Eislaufplatz am Sparkassenplatz. So wurden im zweiten Jahr des Gemeinschaftsprojektes „Eiszauber am Sparkassenplatz“ bereits an die 20.000 Besucher registriert. 2.1.4 Kunst und Kultur „Eva mit Kain und Abel“ nennt sich die Bronze-Skulptur, welche die Tiroler Sparkasse anlässlich des 25-jährigen Bestehens ihrer dortigen Filiale der Gemeinde Thaur als Dauerleihgabe gestiftet hat. Das imposante Werk stammt vom international renommierten Thaurer Künstler Rudi Wach, der damit erstmals mit einem Werk auch in seinem Heimatort präsent ist. Beispielhaft für die Unterstützung diverser kultureller Initiativen stand 2006 auch der finanzielle Beitrag zum Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Ankauf einer lebensgroßen Maximilian-Statue für das Innsbrucker Maximilianeum. Unter dem Titel „Sommer am Sparkassenplatz – Kino.Kultur. Fußball“ verwirklichte die Sparkasse einen weiteren Teil des Konzeptes für einen modernen, urbanen Marktplatz im Zentrum der Stadt. Der Programm-Mix reichte von Kino über Kabarett und Jazz bis hin zu den Finalspielen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Der freie Eintritt bei allen Veranstaltungen sowie zwei Kindernachmittage machten das Festival darüber hinaus auch familientauglich. 2.2 Geschäftsentwicklung 2.2.1 Strategische Ausrichtung Im Geschäftsjahr 2006 lag das Hauptziel der Tiroler Sparkasse in der Umsetzung der regionalen Vertriebsbankstrategie im Rahmen des Erste-Bank-Verbundes, um sich als das Geldinstitut für Privatkunden, Klein- und Mittelunternehmen sowie Freie Berufe am Heimmarkt positionieren zu können. Parallel dazu wurde eine Risikopolitik verfolgt, die durch konsequentes Risikomanagement zu einer – dem Trend der Vorjahre folgenden – nachhaltigen Verbesserung der Risikostruktur des Portfolios geführt hat. Die bestmögliche Abdeckung der Kundenbedürfnisse im Veranlagungs-, Finanzierungs- und Dienstleistungsgeschäft wird auch weiterhin den Mittelpunkt der Vertriebsstrategie bilden. Unsere Kundennähe kommt auch durch ein flächendeckendes Filialnetz und einer Vielzahl additiver Vertriebskanäle zum Ausdruck und wird durch das vielfältige Leistungsangebot der Mitglieder des Sparkassensektors abgerundet. Diese Fokussierung auf das Kerngeschäft soll zu einer langfristigen Sicherung der Rentabilität und einer Steigerung des Unternehmenswertes führen. 2.2.2 Entwicklung der Kundengelder Die Tiroler Sparkasse konnte das Spareinlagenvolumen trotz des massiven Wettbewerbsdruckes im abgelaufenen Jahr um 7,20 % steigern. Erfreulich entwickelte sich auch trotz schwieriger Rahmenbedingungen das Wertpapiergeschäft. Für unsere Kunden verwalteten wir im Jahr 2006 fast EUR 2,3 Mrd. Einen bedeutenden Beitrag dazu leistete die sparkasseneigene Tirolinvest Kapitalanlagegesellschaft mbH., die sich auch 2006 mit ihren Fonds im Konzert der deutlich größeren Mitbewerber erfolgreich behaupten konnte. Das Fondsvolumen beträgt mittlerweile EUR 874 Mio. Insgesamt wurden per 31.12.2006 Kundengelder in Höhe von knapp 5,0 Mrd. verwaltet, das ist eine Steigerung von 6,83 %. 2.2.3 Kreditgeschäft Die Entwicklung des Kreditgeschäftes kann vor dem Hintergrund einer sich langsam verbessernden Konjunkturlage insgesamt positiv beurteilt werden. Das Volumen ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,06 % angestiegen, wobei insbesondere die Entwicklung der Privatfinanzierungen (Wohnbau und Konsum) als erfreulich bezeichnet werden kann. Zusätzlich konnte die Risikostruktur signifikant verbessert werden, was einen deutlichen Rückgang der Risikovorsorgen zur Folge hatte. Eine breite Streuung des Kreditportfolios, Beimischung von großvolumigem Geschäft bei vertretbarem Risiko und guten Margen sowie ein verstärktes Augenmerk auf die Sicherheiten sollen diesen Trend auch in Zukunft unterstützen. 2.2.4 Dienstleistungsgeschäft Der Provisionsüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,10 %. Im Wertpapiergeschäft konnte das hohe Niveau des Vorjahres gehalten werden. Deutliche Steigerungen gab es bei den Provisionen aus dem Zahlungsverkehrsgeschäft und den sonstigen Dienstleistungen, während der Provisionsanteil im Kreditgeschäft leicht rückläufig war. 2.2.5 E-banking Die Tiroler Sparkasse ist intensiv in die Projekte des Sparkassensektors zum Ausbau der elektronischen Vertriebswege integriert. In diesem Rahmen wurden auch 2006 weitere Schritte zum Ausbau dieser Vertriebsschiene bzw. zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit gesetzt. Insbesondere wurden das Netbanking und das Nettrading einem Verbesserungsprozess unterzogen. Die Transaktionsvolumina auf elektronischer Basis haben deutlich zugenommen. 2.2.6 Beteiligungen Die Tiroler Sparkasse war im abgelaufenen Jahr an 55 Unternehmen in unterschiedlicher Rechtsform direkt und indirekt beteiligt. Die Strategie dieses Geschäftsbereiches ist es, die 7 Produktpalette der Tiroler Sparkasse durch Beteiligungen an anderen Finanzdienstleistern im Sinne des All-FinanzKonzern-Gedankens abzurunden. Die Ausschüttungen aus Beteiligungen und verbundenen Unternehmen konnten im Vergleich zum Vorjahr – bereinigt um Sondereffekte – um über 7 % gesteigert werden. Insbesondere die Tirolinvest Kapitalanlage GmbH und die SVD Sparkassen-Versicherungsdienst GmbH & Co KG trugen wesentlich zu dieser Entwicklung bei. An Teilwertabschreibungen fielen in diesem Segment EUR 0,2 Mio. an. Die Ertragsentwicklung lässt sich auch aus den folgenden Kennzahlen ablesen1: 2005 2006 in % in % betriebsw. Nettozinsertrag x 100 Zinsspanne = 1,71 1,51 durchschn. Bilanzsumme Betriebsaufwendungen x 100 Cost-income-Ratio = 69,58 67,05 Betriebserträge Jahresüberschuss n. Steuern x 100 Return on equity = 9,10 4,02 durchschn. bilanzielles Eigenkapital 2.2.7 Ertragslage Beim Nettozinsertrag musste im Vergleich zum Vorjahr unter Berücksichtigung des risikopolitisch gewünschten Abbaus von hochverzinsten, aber riskanteren Veranlagungen ein Rückgang von 3,17 % verzeichnet werden. Der leichte Rückgang der Betriebserträge um 1,50 % lässt sich mit dem Rückgang des Zinssaldos und einer im Vorjahreswert enthaltenen Sonderausschüttung aus einer Tochtergesellschaft erklären. Die Betriebsaufwendungen stiegen um 2,39 %, was hauptsächlich auf die Folgen eines geänderten Ausweises der Dotierung der Sozialkapitalrückstellungen im Jahr 2005 und dem damit verbundenen Wechsel der Berechnungsbasis zurückzuführen ist (Steigerung des Personalaufwandes um 8,84 %). Gleichzeitig konnten die Sachaufwendungen um 5,68 % reduziert werden und den negativen Gesamtkosteneffekt somit deutlich abmildern. Das Betriebsergebnis ist damit um 12,05 % niedriger als im Vorjahr. Die konsequente Risikopolitik zeigt sich auch bei den Risikokosten, die mit EUR 16,1 Mio. zwar deutlich über dem Vorjahr liegen, allerdings ausschließlich auf einen dem Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht entsprechenden geänderten Bewertungsansatz bei einem Wertpapier zurückzuführen sind. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weicht deswegen mit EUR 7,7 Mio. deutlich vom Ergebnis des Vorjahres ab. Unter Berücksichtigung der Steuern wurde ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von EUR 7,1 Mio. erzielt, von welchem EUR 1,1 Mio. den Rücklagen zugeführt und EUR 6 Mio. an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Betriebserträge Mitarbeiterproduktivität = (in EUR Tsd.) durchschn. Mitarbeiteranzahl 192,59 196,09 Betriebsergebnis Mitarbeiterproduktivität = (in EUR Tsd.) durchschn. Mitarbeiteranzahl 58,58 65,27 2.2.8 Vermögenslage Das Grundkapital der Tiroler Sparkasse beträgt unverändert EUR 66,0 Mio. Die anrechenbaren Eigenmittel gemäß § 23 BWG betragen EUR 198,3 Mio. und übersteigen das gesetzliche Mindesterfordernis um 12 %. Die Kernkapitalquote ist auf 7,46 % zurückgegangen. 2005 2006 in % in % Kernkapital x 100 Kernkapitalquote = 7,83 7,46 BMGL gem. § 22 BWG 2.2.9 Liquidität Die Tiroler Sparkasse erfüllt sowohl die Liquidität 1. als auch 2. Grades gemäß den gesetzlichen Vorschriften. Zum 31.12.2006 betrug der Überhang der Liquidität 1. Grades EUR 200,9 Mio., der Überhang der Liquidität 2. Grades EUR 522,5 Mio., das sind 53,59 %. 2.2.10 Investitionen Im Jahr 2006 betrug das Investitionsvolumen EUR 4,3 Mio. Davon entfielen EUR 1,8 Mio. auf bauliche Investitionen, EUR 0,5 Mio. auf EDV-Hardware, EUR 0,8 Mio. auf Software und EUR 1,2 Mio. auf Einrichtung, Ausstattung und Sonstiges. Betriebsaufwendungen korrigiert um Änderungen beim Personalaufwand 1 8 Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht 2.2.11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Der geplante Soll-Personal-Stand von 500 rMA konnte erfreulicherweise durch natürlichen Abgang und damit korrespondierenden Effizienzsteigerungsprogrammen sogar unterschritten werden. Die Begrenzung der Personalkosten wird aber dennoch in den kommenden Jahren eine der großen Herausforderungen bleiben. Gleichzeitig versucht die Tiroler Sparkasse jedoch, die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter durch betriebliche Maßnahmen zur psychischen und physischen Gesundheit („Keep on running“, Projekt „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ etc.) ständig zu verbessern. 2.2.12 Geschäftsstellen Zum Jahresende 2006 unterhält die Tiroler Sparkasse 1 Wechselstube, 2 Annahmestellen, 4 Repräsentanzen (Bozen, Meran, Trient und München) und einschließlich der Zentrale und der SB-Filialen 48 Geschäftsstellen. Der süddeutsche Raum wird durch die Filialdirektion in Jungholz betreut. 2.2.15 Risikobericht Die Risikopolitik der Tiroler Sparkasse ist geprägt von einem konservativen Umgang mit den bankbetrieblichen Risiken. Zu diesem Zweck verfolgt die Sparkasse eine Strategie zur Risikobegrenzung, die sich zum einen an den Anforderungen eines kundenorientierten Bankbetriebes und zum anderen an den gesetzlichen Rahmenbedingungen orientiert. Die Sparkasse achtet auf eine adäquate Risiko-Ertragsrelation. Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, ist in der Sparkasse ein System der Risikoüberwachung und -steuerung implementiert, das eine entsprechende Behandlung der übernommenen Risiken gewährleistet. Zur Risikomessung werden folgende Methoden eingesetzt: Zinsbindungsbilanzen, Gap-Analysen, Barwertänderungen, Nettozinsertragsimulationen, Monte-Carlo-Simulationen des Nettozinsertrages. 2.2.13 Haftungsverbund Die Tiroler Sparkasse ist Mitglied des Haftungsverbundes der Sparkassen-Gruppe. Diesem gehören neben der Erste Bank AG fast alle österreichischen Sparkassen an. Zweck des Haftungsverbundes ist u. a. eine einheitliche Risikopolitik und ein abgestimmtes Liquiditätsmanagement der Sparkassen. Im Vordergrund steht die Absicherung der Kundengelder über die gesetzliche Mindestregelung hinaus durch eine gegenseitige Beistandspflicht aller im Haftungsverbund zusammengeschlossenen Sparkassen. Methoden zur Risikobegrenzung existieren hinsichtlich Volumina, Zinsen, Devisen, Partner, sowie Profit & Loss. 2.2.14 Beteiligungsverhältnisse Die Erste Bank hält zum 31.12.2006 nach einer Änderung der Beteiligungsstruktur mit durchgerechnet 74,987 % die Mehrheit an der Tiroler Sparkasse. Die restlichen 25,013 % befinden sich weiterhin im Besitz der Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse. Mit der AVS Beteiligungsgesellschaft mbH als unmittelbarem Mehrheitseigentümer wurde ein Gruppenvertrag im Sinne des § 9 Körperschaftsteuergesetz abgeschlossen, in den neben der Tiroler Sparkasse noch weitere fünf Tochtergesellschaften einbezogen wurden. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Sparkassen Facility Management GmbH. Das Zinsänderungs-/Barwertrisiko kann als gering bezeichnet werden. Die Risikoklassen mit erhöhtem Ausfallsrisiko machen einen geringen Anteil des gesamten Risikovolumens aus. Hedging wird zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken eigener Emissionen, der Wertpapierveranlagung und der Bilanzstruktur angewandt. Bei den Finanzinstrumenten bestehen folgende Risiken: Fremdwährungsrisiken bestehen in geringem Umfang und werden durch fristenkonforme Refinanzierung minimiert. Die Refinanzierungsstruktur des Institutes zeigt keine erhöhten Risiken. Die Wertpapierveranlagung erfolgt grundsätzlich in liquiden Märkten. 9 3 AUSSICHTEN FÜR 2007 3.1 Geschäftsvolumen Für 2007 werden herausfordernde Volumenzuwächse in allen Geschäftsbereichen geplant. Auf Grund der deutlich verbesserten Risikostruktur und der gegebenen Risikotragfähigkeit ist eine vorsichtige Lockerung der bisher sehr restriktiven Risikorichtlinien vertretbar. Für das Firmenkundengeschäft sind Steigerungen in allen Kundensegmenten geplant, im Privatkundengeschäft liegen die Schwerpunkte beim Veranlagungsgeschäft, bei Wohnbaufinanzierungen und nunmehr verstärkt auch bei den Konsumfinanzierungen. Besonderes Augenmerk soll im Geschäftsjahr dem Segment der Freien Berufe geschenkt werden. Hier möchte die Tiroler Sparkasse im Einzugsgebiet mittelfristig klar die Nummer 1 werden. 3.2 Ertragsentwicklung Für 2007 ist analog zu den oben genannten Volumenzuwächsen auch eine deutliche Steigerung des Zinsüberschusses geplant. Die Erreichung dieses Zieles hängt in starkem Maße von der Marktzinsentwicklung ab, für die derzeit keine signifikante Änderung erwartet wird. Der Schwerpunkt der angestrebten Verbesserungen der Betriebserträge liegt im kommenden Jahr neben dem Kreditgeschäft vor allem im Dienstleistungsgeschäft und hier besonders im Wertpapiergeschäft. Dazu sollen insgesamt die CrossSelling-Aktivitäten verstärkt werden. Aufwandseitig wird neben höheren Personalkosten durch die Kollektivvertragsvalorisierungen auch mit höheren EDV-Aufwendungen durch die Einführung zusätzlicher Services gerechnet. Insgesamt sollten die Steigerungen des Betriebsaufwandes jedoch unter der Inflationsrate bleiben. Damit soll eine deutliche Steigerung des Betriebsergebnisses und eine Verbesserung der Kosten-Ertrags-Relation erreicht werden. 10 Da die Geschäftsleitung weiterhin von einer überschaubaren Risikosituation ausgeht, soll letztlich eine deutliche Steigerung des Jahresüberschusses und ein ROE von rund 10 % erreicht werden. 3.3 Nachtragsbericht Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. Innsbruck, am 15. Februar 2007 Der Vorstand: DI Andreas Wecht (Vorstandssprecher) Dr. Markus Jochum (Vorstandsmitglied) Mag. Karl Obernosterer (Vorstandsmitglied) Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Rapporto sulla situazione della Tiroler Sparkasse Bank AG Innsbruck 1 INFORMAZIONI GENERALI 1.1 Condizioni quadro 1.1.1 Situazione di mercato Spostamento della dinamica congiunturale internazionale Uno dei maggiori temi di macroeconomia dell’anno 2006 è stato costituito dalla perdita del ruolo di locomotiva congiunturale da parte degli USA a favore di una ripartizione più uniforme della crescita sulle diverse regioni del mondo. Dopo una serie di false partenze, nel 2006 lo sviluppo si è finalmente imposto nell’UE. La congiuntura austriaca è stata ravvivata anche dalla domanda interna Nello scorso anno, con una crescita reale del PIL del 3,2 %, l’economia austriaca ha tratto vantaggio dallo sviluppo congiunturale in Europa (+ 2,8 %). Gli impulsi di crescita così emessi si sono riflessi sugli investimenti (+ 5,2 %) ed anche l’esportazione di merci ha scritto nuovi capitoli della sua storia di successo (+ 10,4 %). A causa della crescita moderata dei redditi reali netti pro capite (+ 0,8 %), nonostante la crescita dell’occupazione (+ 1,5 %) il consumo privato non ha subito alcuna accelerazione sostanziale della crescita (+ 1,9 %), non riuscendo così a tenere il passo della buona congiuntura. Un buon anno per i settori economici Particolarmente forte è risultata la crescita dei produttori di beni reali (+ 10,9 %) e del settore edile (+ 17,3 %). Accanto alla congiuntura a loro favorevole, questi due settori hanno tratto vantaggio anche da due effetti particolari: i fornitori automobilistici hanno registrato una domanda supplementare a fine 2006 grazie all’effetto d’anticipazione nell’imminenza dell’aumento dell’IVA tedesca all’inizio del 2007. Nel settore edile, a sua volta, il clima insolitamente mite ha reso possibile la rapida conclusione di molti progetti, di conseguenza la produzione edile nel quarto trimestre è risultata elevata in modo inusuale. Per quanto riguarda il turismo, in estate si è avuto un numero superiore di ospiti che si è intrattenuto per periodi inferiori e nella stagione invernale è stato possibile notare un buon inizio nonostante la carenza di neve. In tutto l’anno, il bilancio relativo ai pernottamenti è stato sinora leggermente negativo (– 0,2 %). Il commercio è rimasto indietro rispetto all’andamento generale della congiuntura (+ 3,2 %) nonostante il segno positivo in termini di fatturato (+ 1,7 %) e occupazione (+ 1,5 %). Migliore è risultato l’andamento della crescita di fatturato nel settore terziario (+ 3,7 % nominali), particolarmente nel traffico aereo e in quello navale e tra le agenzie di viaggio. Per quanto riguarda le banche austriache, è proseguito anche nell’anno di rendiconto il trend di fiacchi utili da interessi (utili netti da interessi + 0,5 %) e utili di provvigione in crescita (+ 10,8 %). Un anno niente male per il mercato del lavoro Il mercato del lavoro ha reagito in maniera netta al migliorato andamento congiunturale: il numero degli occupati (+ 1,5 %) è cresciuto nettamente nel 2006 e la disoccupazione (– 4,7 %) si è ridotta, grazie anche all’intensificazione delle misure di riqualificazione (+ 18 %), il che spiega l’arretramento dal 7,3 % (2005) al 6,8 % (2006) della quota di disoccupazione. L’andamento dei prezzi ha fornito un quadro differente: mentre l’inflazione misurata sull’aumento dei prezzi al consumo (+ 1,4 %) è rimasta nettamente inferiore all’obiettivo della BCE (inferiore ma vicino al 2 %), sono cresciuti in maniera nettamente più consistente i prezzi all’ingrosso (+ 2,9 %), i prezzi alla produzione (+ 2,2 %), i costi edili (edilizia abitativa + 4,6 %) e, in generale, gli stipendi legati ai contratti collettivi di lavoro (+ 2,7 %). La buona congiuntura ha causato un rapido aumento delle entrate fiscali. Ciononostante, è andata malamente persa l’opportunità di raggiungere un pareggio o addirittura un utile di bilancio. In base alla prognosi dell’istituto di ricerche economiche WIFO, nel 2006 il deficit del bilancio pubblico dovrebbe essere sceso al 1,2 % del PIL (2005: 1,5 %). Ambivalente, infine, il quadro riconoscibile nell’andamento delle insolvenze: mentre l’arretramento dei fallimenti societari ha seguito la congiuntura positiva (– 4,9 %), ancora una volta si è avuta una crescita enorme delle insolvenze private (+ 16,2 %). 11 1.1.2 Condizioni quadro legislative Basilea II Da citare come modifica essenziale della situazione legislativa sono i „Nuovi requisiti patrimoniali – Basilea II“, per questa ragione è necessario esporre i punti di vista principali della nuova legislazione, valida dal 01/01/2007: un rinnovamento sistematico rispetto alle norme patrimoniali sinora vigenti per le banche (Basilea I) è la ripartizione del sistema in tre tronconi (pilastri da I a III). Il pilastro I contiene essenzialmente i classici ordinamenti sinora noti, tuttavia i requisiti di capitale posti agli istituti sono legati in maniera maggiormente specifica ai rischi. Nuova è la richiesta di tenere in considerazione anche i rischi operazionali. Un obbligo d’accuratezza da parte degli istituti organizzato in misura maggiore in base ai rischi ed una vigilanza bancaria qualitativamente rafforzata costituiscono il pilastro II. Nuovo è anche il pilastro III in forma di un allargamento degli obblighi di trasparenza. All’interno del primo pilastro, per la rilevazione dei singoli rischi, gli istituti possono utilizzare l’approccio standard oppure, dietro approvazione del comitato di vigilanza, la procedura interna di misurazione del rischio di credito e del rischio d’insolvenza con il cosiddetto approccio IRB (Internal Rating Based Approach). Ciò tiene in considerazione in particolare le diverse strutture in termini di dimensioni, affari e rischi dell’economia del credito e porta, in genere, ad un affinamento dei metodi di misurazione dei diversi tipi di rischio poiché anche con l’approccio standard è stata intrapresa una differenziazione maggiore rispetto alla situazione legislativa sinora valida. Un’aggiunta tutta nuova è la presa in considerazione del rischio operazionale. Il secondo pilastro integra i requisiti del primo pilastro posti direttamente agli istituti di credito e prescrive, nell’ambito del cosiddetto ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process), che gli istituti debbano disporre di strategie e procedure di responsabilità per un rilevamento del rischio e per un dimensionamento del patrimonio adeguati. Per la vigilanza nell’ambito del cosiddetto SREP (Supervisory Review and Evaluation Process) ciò significa da un lato requisiti qualitativi più elevati e, dall’altro, una politica di vigilanza orientata più fortemente al sistema e alle procedure. 12 In futuro, quindi, il Comitato di vigilanza del mercato finanziario (FMA) dovrà sviluppare strategie di controllo che, esattamente come le misure di vigilanza concrete, dovranno tenere in considerazione anche il fondamento della proporzionalità. Il terzo pilastro segue la tendenza generale verso obblighi di trasparenza maggiori nel settore del mercato finanziario. I nuovi obblighi di pubblicazione comprendono in particolare la struttura organizzativa e operazionale degli istituti di credito nonché gli elementi essenziali dei loro sistemi di gestione del rischio. Si può qui affermare che, nell’ambito dell’informazione generalmente disponibile, il pilastro III rappresenta uno strumento oggettivante e a promozione della stabilità, orientato ai partecipanti al mercato. Per questa ragione, i requisiti agli istituti di credito posti dal pilastro III non sono parte delle attività sovrane di vigilanza bensì si aggiungono al complesso del diritto di vigilanza. La trasparenza, però, è richiesta anche per le attività proprie dell’autorità di vigilanza, per questa ragione il FMA pubblicherà (come fatto sino ad ora) sia „hard facts“, come leggi e ordinamenti, che direttive e strategie per le proprie attività di controllo. Sentenza della Corte di Cassazione sugli interessi dei libretti di risparmio La Corte di Cassazione, nella sua sentenza del 21/12/2005 (OGH 3 Ob 238/05d) ha preso la decisione di dichiarare inammissibili tre punti delle condizioni relative ai libretti di risparmio della BAWAG-PSK. Il punto più importante, che riguarda anche i libretti di risparmio delle casse di risparmio, si riferisce alla modifica successiva degli interessi di tali libretti. Secondo la Corte di Cassazione, un istituto di credito non può modificare il tasso d’interesse di un libretto di risparmio di propria iniziativa e in assenza di prerequisiti più precisamente formulati, salvo che tali modifiche non siano ragionevoli per i consumatori. Ciò è il caso, in particolare, se queste sono minime o giustificate oggettivamente, ad es. se la modifica del tasso d’interesse del libretto di risparmio è oggettivamente giustificabile per via di una relativa modifica dei tassi d’interesse guida sui mercati monetari e dei capitali e l’istituto di credito, inoltre, s’impegna ad innalzare alla stessa maniera gli interessi del libretto in caso d’innalzamento dei tassi d’interesse guida. Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Per questa ragione è stato necessario accogliere una relativa clausola d’adeguamento degli interessi nelle condizioni dei libretti di risparmio. Essenzialmente, gli interessi di tutti i libretti di risparmio a tasso variabile per consumatori saranno adeguati con cadenza trimestrale alle modifiche di un indicatore, le modifiche di tale indicatore saranno trasmesse per intero ai clienti. Mediante l’introduzione di un cosiddetto „floor“, si garantisce che i tassi d’interesse dei libretti di risparmio non possano diventare negativi. Nella redazione della clausola, che trova applicazione sia retroattiva che per il futuro, ci siamo orientati alla giurisprudenza della Corte di Cassazione. In occasione del vertice bancario del 27 luglio 2006, inoltre, si è giunti ad un accordo assieme al segretario di stato per la tutela dei consumatori Dolinschek in base al quale, a partire dal 01/01/2007, gli istituti di credito austriaci provvederanno ad eseguire, dietro richiesta, calcoli retroattivi e a prendere accordi con i clienti in caso di eventuali rivendicazioni legalmente giustificate. 2 RENDICONTO SOCIETARIO 2.1 Informazioni generali L’affascinante pensiero alla base delle casse di risparmio, sostenere il numero maggiore possibile di persone nel coprire i rischi futuri, è al giorno d’oggi altrettanto attuale come 190 anni fa, quando in Austria furono fondate le prime casse di risparmio. La Cassa di risparmio del Tirolo persegue già dal 1822 questa idea originaria delle casse di risparmio: l’impegno a favore del bene comune e non solo del successo economico. Con questo vincolo auto imposto, le casse di risparmio non solo si differenziano sostanzialmente dai loro concorrenti ma dal giorno in cui sono state fondate s’impegnano a favore della gente della loro regione. E non lo fanno solo per tradizione ma perché a questa legano anche un compito teso alla formazione di un’identità per il futuro. Con le numerose attività di sponsorizzazione, promuovono in maniera duratura la vita dei comuni. Nel rapporto di coppia con comuni, associazioni e istituzioni, la Tiroler Sparkasse documenta il suo legame con tutta sua regione e con la sua gente. A rappresentanza dei tanti diversi progetti, iniziative e provvedimenti citiamo per il 2006: 2.1.1 Istruzione, scienza, giovani Dal 1980 la Tiroler Sparkasse assegna ogni anno un premio alla ricerca per lavori scientifici di spicco portati a compimento dagli studenti della facoltà di scienze sociali ed economiche dell’Università di Innsbruck. Nel 2006 questo premio, assegnato con il nome di „Graf-Chotek-Hochschulpreis“, a ricordo del fondatore della Tiroler Sparkasse, è stato aperto anche agli studenti del Management Center di Innsbruck. Un’ulteriore attività di rilievo è stato il sostegno dato all’Innsbrucker Schulsponsoring-Verein, associazione per la promozione di sponsorizzazioni scolastiche, e la cooperazione con l’IFS, l’istituto per i corsi studenteschi. Un contributo ad una migliore compatibilità tra lavoro e famiglia dovrebbe giungere dalla sistemazione gratuita del centro per l’infanzia „Seifenblase“ della Croce Rossa nei locali posseduti dalla cassa di risparmio. 2.1.2 Impegni caritativi e sociali Assieme all’associazione per la promozione delle persone diversamente abili e all’ORF Tirolo, nel 2006 è stato assegnato già per la quarta volta il premio „Gloria“ per le attività sociali. Obiettivo del premio è il riconoscimento di individui, gruppi e scuole che si impegnano per la società e che hanno creato strade nuove e creative per „vivere insieme“ in Tirolo. Con la maratona „Keep on running“, organizzata per i collaboratori e realizzata per la prima volta nel 2006, è stato possibile mettere un importo consistente a disposizione di scopi caritativi e, allo stesso tempo, accrescere la consapevolezza sui temi della salute e lo spirito di corpo dei collaboratori. 13 2.1.3 Sport La collaborazione pluriennale con la maggiore associazione sportiva del Tirolo, la Turnerschaft Sparkasse Innsbruck, e la sponsorizzazione della squadra di hockey su ghiaccio di Innsbruck, la HCI, hanno fatto parte dell’impegno a favore dello sport della Tiroler Sparkasse anche nel 2006. Nell’ambito della grande iniziativa „Erste Bank Sparkasse Running“, legata alle attività podistiche in Austria, la Tiroler Sparkasse ha sostenuto, accanto alla manifestazione denominata Innsbrucker Sparkasse Stadtlauf, diverse manifestazioni podistiche. La pista di pattinaggio sul ghiaccio montata in collaborazione con il comune di Innsbruck nella Sparkassenplatz si sta sviluppando in un successo di pubblico. Nel secondo anno del progetto comune „Eiszauber am Sparkassenplatz“ si sono registrati già 20.000 visitatori. 2.1.4 Arte e cultura „Eva con Caino e Abele“ è il nome della scultura in bronzo data dalla Tiroler Sparkasse in prestito permanente alla filiale locale del comune di Thaur in occasione del venticinquennale dell’apertura. L’opera imponente è stata realizzata da Rudi Wach, artista di Thaur di fama internazionale, che in questa maniera è presente per la prima volta sul suolo natio con un suo lavoro. Come esempio del sostegno dato a diverse iniziative culturali locali, citiamo per il 2006 anche il contributo per l’acquisto di una statua di Massimiliano in grandezza naturale per il Maximilianeum di Innsbruck. Con il titolo „Estate sulla Sparkassenplatz – cinema, cultura, calcio“ la Sparkasse ha realizzato un’ulteriore parte del progetto per una piazza urbana e moderna nel centro della città. La miscela programmatica andava dal cinema al cabaret, passando per il jazz e arrivando sino alle finali dei campionati mondiali di calcio del 2006. L’ingresso libero per tutte le manifestazioni e due pomeriggi dedicati ai bambini hanno, inoltre, reso il festival un avvenimento per tutta la famiglia. 14 2.2 Andamento della società 2.2.1 Orientamento strategico Nell’esercizio finanziario 2006, l’obiettivo principale della Tiroler Sparkasse è stato l’applicazione delle strategie di distribuzione regionale nell’ambito del gruppo Erste Bank, tese a posizionare l’istituto sul mercato domestico come „la banca“ per clienti privati, piccole e medie imprese e liberi professionisti. Parallelamente si è perseguita una politica del rischio che, grazie ad una gestione coerente dello stesso, ha portato ad un miglioramento duraturo della struttura di rischio del portafoglio, proseguendo il trend dell’anno precedente. Il fulcro della strategia di distribuzione continua ad essere la migliore copertura possibile delle necessità del cliente nelle attività d’investimento, di finanziamento e di servizio. La nostra vicinanza ai clienti si esprime in una rete di filiali a copertura dell’intero territorio e in numerosi canali di distribuzione aggiuntivi ed è completata dall’offerta di molteplici prestazioni da parte degli altri membri del settore delle casse di risparmio. Questa attenzione rivolta al settore d’affari principale dovrà condurre ad una garanzia a lungo termine della redditività e ad una crescita del valore dell’impresa. 2.2.2 Andamento del capitale della clientela Nel corso dell’anno passato, nonostante la massiccia pressione della concorrenza, la Tiroler Sparkasse è stata essenzialmente in grado di accrescere del 7,20 % il volume dei depositi a risparmio. Nonostante le difficili condizioni quadro, le attività di compravendita titoli hanno avuto un andamento favorevole. Per i nostri clienti, nel corso del 2006 abbiamo gestito quasi 2,3 miliardi di euro. Un significativo contributo in questo senso è giunto dalla Tirolinvest Kapitalanlagegesellschaft mbH., di proprietà della cassa di risparmio, che con i suoi fondi è stata in grado anche nel 2006 di affermarsi con successo nei confronti di concorrenti di dimensioni nettamente superiori. Il volume dei fondi è ormai di 874 milioni di euro. Alla data di chiusura del 31/12/2006, abbiamo gestito capitale clienti per un volume di quasi 5,0 miliardi di euro, il che rappresenta un aumento del 6,83 %. Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht 2.2.3 Attività di credito Sullo sfondo di una situazione congiunturale in lento miglioramento, l’andamento delle attività di credito può complessivamente essere valutato in modo positivo. Il volume è aumentato del 3,06 % rispetto allo scorso anno, particolarmente l’andamento delle attività di finanziamento ai privati (edilizia abitativa e consumo) può essere definito come favorevole. La struttura del rischio, inoltre, è stata migliorata in maniera significativa, con la conseguenza di un netto miglioramento degli accantonamenti di rischio. Questa tendenza dovrà essere sostenuta anche in futuro mediante un’ampia diversificazione del portafoglio creditizio, l’aggiunta di affari di notevole volume solo in presenza di un rischio sostenibile e di buoni margini nonché una maggiore attenzione alle garanzie. 2.2.4 Settore terziario Il saldo positivo delle provvigioni è aumentato del 2,10 % rispetto allo scorso anno. Per quanto riguarda gli affari legati ai titoli, è stato possibile mantenere il livello elevato dell’anno precedente. Un netto aumento è stato conseguito nelle provvigioni dalle attività di pagamento e dagli altri servizi finanziari, mentre è leggermente arretrata la quota di provvigione proveniente dalle attività di credito. 2.2.5 E-banking La Tiroler Sparkasse è integrata intensamente nei progetti del settore delle casse di risparmio relativo all’ampliamento delle operazioni di vendita elettronica. In quest’ambito, anche nel corso del 2006 sono stati attuati passi ulteriori tesi all’ampliamento di questo binario di vendita ovvero al miglioramento della facilità d’uso. In particolare sono state sottoposte a processi di miglioramento le operazioni bancarie e di contrattazione online. I volumi di transazione su base elettronica sono nettamente aumentati. 2.2.6 Partecipazioni Nell’anno trascorso, la Tiroler Sparkasse deteneva una partecipazione diretta o indiretta, in diverse forme legali, a 55 imprese. La strategia di questo settore è quella di arrotondare l’offerta di prodotti della Tiroler Sparkasse attraverso partecipazioni ad altre aziende di servizi finanziari in ossequio ad un principio di gruppo finanziario onnicomprensivo. Depurate degli effetti particolari, è stato possibile aumentare dell’oltre il 7 % rispetto allo scorso anno le ripartizioni da partecipazioni e imprese collegate. In particolare la Tirolinvest Kapitalanlage GmbH e la SVD Sparkassen-Versicherungsdienst GmbH & Co KG hanno fornito un contributo essenziale a questo sviluppo. In questo segmento sono risultati ammortamenti del valore residuo per 0,2 milioni di euro. 2.2.7 Situazione proventi In considerazione della desiderata riduzione, a livello della politica di rischio, degli investimenti ad alto tasso d’interesse ma di maggiore rischio, rispetto allo scorso anno è stata registrata una diminuzione del 3,17 % per quanto riguarda i proventi netti da interessi. Il leggero arretramento del 1,50 % degli utili d’esercizio si lascia chiarire con l’arretramento del saldo d’interesse e con una distribuzione straordinaria contenuta nel valore dell’anno precedente, proveniente da una società affiliata. Le spese d’esercizio sono aumentate del 2,39 %, cosa da ricondurre principalmente alle conseguenze delle modifiche di rendiconto riferite alla dotazione per gli accantonamenti di capitale sociale, avvenute nel 2005, e alla variazione della base di calcolo a queste collegata (aumento del 8,84 % delle spese per il personale). Contemporaneamente è stato possibile ridurre del 5,68 % le spese materiali e, così facendo, ammorbidire in maniera netta l’effetto sui costi totali. L’utile d’esercizio è così inferiore del 12,05 % a quello dell’anno precedente. La coerente politica di rischio si mostra anche nei costi di rischio, che con i loro 16,1 mio. di euro sono sì nettamente superiori a quelli dell’anno precedente, ma solo perché da ricondurre ad un approccio valutativo per un titolo, che è stato modificato di conseguenza in osservanza al principio di cautela commerciale. Con i suoi 7,7 milioni di euro, il risultato delle attività ordinarie si discosta, quindi, nettamente dal risultato dell’anno precedente. Prendendo in considerazione le imposte, è stato ottenuto un attivo annuale al netto delle imposte pari a 7,1 milioni di euro, dei quali 1,1 mio. saranno riportati a riserva e EUR 6 mio. saranno distribuiti agli azionisti. 15 L’andamento degli utili è riconoscibile dai seguenti dati1: 2006 2005 in % in % utile econ. netto da interessi x 100 Margine d’interesse= 1,51 1,71 somma media di bilancio spese d’esercizio x 100 Cost-income-Ratio = 67,05 69,58 2.2.10 Investimenti Il volume degli investimenti nel 2006 è stato pari a 4,3 milioni di euro. Di questi 1,8 mio. di euro hanno riguardato investimenti edili; 0,5 mio. di euro investimenti per hardware per l’elaborazione dati; 0,8 mio. di euro per software e 1,2 mio. di euro per allestimenti, arredamenti e investimenti vari. utili d’esercizio eccedenza annuale netta x 100 Return on equity = 4,02 9,10 capitale proprio medio in bilancio utili d’esercizio = Produttività collaboratori (in migliaia di euro, orientata al fatturato) 196,09 192,59 numero medio dei collaboratori utile d’esercizio Produttività collaboratori (in migliaia di euro, orientata al risultato) = 65,27 58,58 numero medio dei collaboratori Spese d’esercizio corrette delle modifiche per le spese di personale 1 2.2.8 Stato patrimoniale L’ammontare del capitale sociale della Tiroler Sparkasse resta invariato a 66,0 milioni di euro. I capitali propri imputabili a norma dell’art. 23 BWG (Bankwesengesetz = legge austriaca sul sistema bancario) ammontano a circa 198,3 milioni di euro e superano del 12% il requisito minimo di legge. La quota del capitale di base è arretrata al 7,46%. 2006 2005 in % in % capitale di base x 100 Quota di capitale di base = base di calcolo (art. 22 BWG) 7,46 7,83 2.2.9 Liquidità In base alla normativa di legge, la Tiroler Sparkasse soddisfa sia la liquidità di 1° che quella di 2° grado. Alla data del 31/12/2006 l’eccedenza della liquidità di 1° grado ammontava a circa 200,9 milioni di euro e quella della liquidità di 2° grado a circa 522,5 milioni di euro, il 53,59 %. 16 2.2.11 Collaboratori Fortunatamente è stato possibile raggiungere l’obiettivo di un previsto livello nominale di personale pari a 500 collaboratori a tempo pieno tramite il naturale ricambio, il programma di aumento dell’efficienza a ciò collegato ha addirittura conseguito un risultato superiore alle aspettative. La limitazione delle spese per il personale resterà tuttavia una delle sfide maggiori per i prossimi anni. Allo stesso tempo, però, la Tiroler Sparkasse tenta costantemente di migliorare le condizioni quadro per i collaboratori mediante misure aziendali a favore della salute psichica e fisica („Keep on running“, progetto „Salute psichica sul posto di lavoro“). 2.2.12 Sedi Alla fine del 2006 la Tiroler Sparkasse mantiene 1 sportello di cambio, 2 sportelli bancari, 4 rappresentanze (Bolzano, Merano, Trento e Monaco di Baviera) e 48 dipendenze, compresa la sede principale e le filiali self service. L’area della Germania meridionale è affidata alla direzione delle filiali di Jungholz. 2.2.13 Consorzio di garanzia La Tiroler Sparkasse è membro del consorzio di garanzia del gruppo delle casse di risparmio. Di questo consorzio fanno parte, accanto alla Erste Bank AG, quasi tutte le casse di risparmio austriache. Finalità del consorzio di garanzia è, tra l’altro, una politica di rischio unitaria ed una gestione armonizzata della liquidità delle casse di risparmio. In primo piano si colloca l’assicurazione dei capitali dei clienti in misura superiore a quella prevista dalla legge tramite un impegno reciproco di assistenza di tutte le casse di risparmio riunite nel consorzio di garanzia. Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht 2.2.14 Indice di partecipazione In seguito ad una variazione della struttura di partecipazione, al 31/12/2006 la Erste Bank continua a detenere la maggioranza della Tiroler Sparkasse con un quota del 74,987 %. Il restante 25,013 % continua ad essere di proprietà della fondazione privata della Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse. È stato stipulato un contratto collettivo ai sensi dell’art. 9 della Legge fiscale sugli organismi con la AVS Beteiligungsgesellschaft mbH come socio diretto di maggioranza, nel quale, oltre alla Tiroler Sparkasse, sono state coinvolte altre cinque affiliate. Esiste un contratto di versamento degli utili con la Sparkassen Facility Management GmbH. La struttura di rifinanziamento dell’istituto non mostra rischi elevati. L’investimento in titoli avviene fondamentalmente in mercati dotati di liquidità. 2.2.15 Relazione di rischio La politica di rischio della Tiroler Sparkasse è caratterizzata da un rapporto conservativo con i rischi dell’esercizio bancario. A questo scopo la Sparkasse persegue una strategia di limitazione del rischio, orientata da un lato alle richieste derivanti da un esercizio bancario orientato al cliente e dall’altro alle condizioni quadro di legge. La Sparkasse pone particolare attenzione ad un rapporto rischio/utile adeguato. Per quanto riguarda le attività con clienti aziendali, si prevedono aumenti in tutti i segmenti di clientela; nelle attività con i privati l’attenzione principale è rivolta a operazioni d’investimento, di finanziamento immobiliare e, in misura adesso rafforzata, nel finanziamento al consumo. Nell’anno finanziario dovrà essere prestata un’attenzione particolare al segmento delle libere professioni. Nel suo bacino d’utenza, la Tiroler Sparkasse intende diventare a medio termine il chiaro numero 1 in questo settore. Per poter conseguire tali obiettivi, all’interno della Sparkasse è stato implementato un sistema di controllo e guida del rischio, il quale garantisce un trattamento adeguato dei rischi rilevati. Per la misurazione del rischio vengono impiegati i seguenti metodi: bilanci per data di rinegoziazione del tasso d’interesse, analisi del gap, modifiche del valore contante, simulazione dell’utile netto da interessi, simulazioni Montecarlo dell’utile netto da interessi. Esistono metodi di limitazione del rischio per volumi, valute, partner e P & L (profitti e perdite). Si applica lo hedging a copertura dei rischi di variazione dei tassi d’interesse delle proprie emissioni, dell’investimento in titoli e della struttura di bilancio. Per quel che riguarda gli strumenti finanziari sussistono i seguenti rischi: i rischi in valuta estera sono di limitata estensione e sono minimizzati con rifinanziamenti conformi ai termini. Il rischio di variazione dei tassi d’interesse/del valore in contanti può essere definito come basso. Le classi di rischio con rischio d’insolvenza elevato costituiscono una quota minima dell’intero volume di rischio. 3 3 PREVISIONI PER IL 2007 3.1 Volume d’affari Per il 2007 sono previste crescite di volume in tutti i settori d’affari. Sulla base della migliorata struttura del rischio e della portanza di rischio presente, è possibile un cauto allentamento delle direttive di rischio, sinora estremamente restrittive. 3.2 Andamento degli utili Analogamente alle crescite di volume sopra citate, per il 2007 è previsto anche un aumento sensibile delle eccedenze da interessi. Il raggiungimento di tale obiettivo dipende in forte misura dall’andamento del mercato, per il quale al momento non ci si attende alcuna variazione significativa. Accanto alle attività di credito, anche nel prossimo anno il baricentro del pianificato miglioramento degli utili d’esercizio sarà soprattutto nelle operazioni di terziario e, all’interno di questo ambito, particolarmente nel settore della compravendita di titoli. A questo proposito, dovranno in genere essere rafforzate le attività di „cross selling“. Per quanto riguarda i costi, accanto ai costi superiori per il personale dovuti alla valorizzazione del contratto collettivo, ci attendiamo spese superiori per l’elaborazione dei dati a causa dell’introduzione di servizi addizionali. In totale, però, gli aumenti delle spese d’esercizio dovrebbero restare inferiori al tasso dell’inflazione. In questa maniera dovrebbe essere 17 raggiunto un netto aumento del risultato d’esercizio ed un miglioramento del rapporto utile/spese. La Direzione amministrativa continua a prevedere una situazione del rischio ben valutabile, di conseguenza dovrebbe infine essere possibile conseguire un notevole aumento dell’eccedenza annuale ed un ROE all’incirca al 10 %. 3.3 Appendice Dopo la chiusura dell’esercizio finanziario non sono avvenuti accadimenti di particolare significato. Innsbruck, li 15 febbraio 2007 Il Consiglio di Presidenza:: DI Andreas Wecht (Portavoce del CdP) 18 Dr. Markus Jochum (Membro del CdP) Mag. Karl Obernosterer (Membro del CdP) Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Eigentümerstruktur PRIVATSTIFTUNG DER SPARKASSE INNSBRUCK-HALL, TIROLER SPARKASSE 25,013 % 0,606 % ERSTE BANK 74,987 % AVS Beteiligungsgesellschaft mbH 1,817 % 97,577 % Tiroler Sparkasse Bank AG Innsbruck Wichtige mehrheitliche Beteiligungen Tirolinvest Kapitalanlagegesellschaft mbH SVD-Sparkassen-Versicherungsdienst-Versicherungsbörse Durchgerechnete Beteiligungsverhältnisse: Privatstiftung: 25,013 % Erste Bank: 74,987 % 19 Filialen der Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck Innsbruck Stadt Innsbruck Land Repräsentanzen Beratungszentrum/Zentrale, Sparkassenplatz 1 wohn2Center, Sparkassenplatz 5 Amras, Amraser Straße 128 Arzl (SB-Filiale), Arzler Straße 43 a Höttinger Au, Fürstenweg 57 Höttinger Au-West, Mitterweg 76 a Igls, Hilberstraße 18 Innsbruck-West, Technikerstraße 34 Mariahilf, Mariahilfstraße 42 – 44 Mühlau, Anton Rauch-Straße 6 O-Dorf, Schützenstraße 64 Pradl, Pradler Straße 83 Reichenau, Reichenauer Straße 66 Reichenau-Ost (SB-Filiale), Andechsstraße 48 Saggen, Claudiastraße 22 Sillpark, Museumstraße 38 Universität, Anichstraße 46 Wilten, Schöpfstraße 15 Absam-Eichat, Dörferstraße 4 Axams, Sylvester-Jordan-Straße 1 Götzens, Gries 2 b Hall-Altstadt, Oberer Stadtplatz 1 Hall-Bezirkskrankenhaus (SB-Filiale) Milser Straße 10 Hall-Kurpark, Stadtgraben 15 Hall-West, Amtsbachgasse 1 Hall-Schönegg (SB-Filiale), Kaiser-Max-Straße 38 Inzing, Hauptstraße 9 Kematen, Bahnhofstraße 8 Leutasch, Weidach 331 a Matrei, Hausnummer 18 Mieders, Schmelzgasse 2 Mutters (SB-Filiale), Innsbrucker Straße 24 a Mils, Kirchstraße 14 Neustift, Dorf 4 Rinn, Dorfstraße 19 Rum, Dörferstraße 13 Seefeld, Bahnhofplatz 570 Steinach, Brennerstraße 69 Telfs, Sparkassenplatz 1 Thaur, Dorfplatz 10 Volders, Bundesstraße 8 Völs, Aflinger Straße 11 Völs-Dorf (SB-Filiale), Innsbrucker Straße 4 Völs-Cyta, Gießenweg 15 Wattens, Kirchplatz 6 Wattens-West (SB-Filiale), Bahnhofstraße 23 Zirl, Meilstraße 1 Bozen: Dr. Norbert Furgler, Mendelgasse 19 Meran: Dr. Friedrich Ziernhöld, Theaterplatz 23 Trient: Rag. Claudio Margoni, Via Mulini 38 München: Frank Thelen , Promenadeplatz 11/II Wechselstube Innsbruck-Info, Burgraben 3 Annahmestellen Tourismusinfo, Lans Nr. 34 Bezirk Imst Silz, Widumgasse 1 Bezirk Reutte Ehrwald, Kirchplatz 29 Jungholz, Jungholz 47 20 Standorte gesamt: 55 Stand: April 2007 Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Verein der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse – Privatstiftung Vereinsvorsteher WALLNÖFER Bruno, Dr. Vereinsvorsteherstellvertreter KAPFERER Rolf, Dkfm. Dr. 1. Stellvertreter POSCH Eva-Maria, Dr. 2. Stellvertreterin Ehrenmitglieder SEYKORA Theodor, Dr. Vereinsmitglieder AHRER Günther, Dr. ANDROSCHIN Horst, Ing. APPERL Heinrich AUCKENTHALER Jürgen, Dipl.-Vw., Dr. AUER Friedrich, Mag. AUER Heinrich BACHER Wilhelm BADER Gert BALDAUF Heinz, Dr. BARTSCH Georg, Dr. BAUER Herbert, Mag. BECK Alfred, Dr. BERGER Siegfried, Dr. BERNARD Christian, Dr. BIELOWSKI Michael, Mag., Dr. BLODER Peter BRUCH Sonja, Mag. BRUGGER Jörg, Dr. BUCHEGGER Johann BUCHROITHNER Helmut, Dipl.-Vw. CAMMERLANDER Johann Paul, Dr. CHERDRON RUDOLF CHIZZALI-BONFADINI Otto Horst von CHRISTIAN Anton, Mag. DINKHAUSER Friedrich DREGELYVARI Csaba, Dipl.Ing. DWORAK Agnes EBENBERGER Walter, Dr. EBENBICHLER Ernst, Dr. EBENBICHLER Hans, Dr. EBENBICHLER Reinhold EDINGER Jakob, Dr. EGGER Klaus, Dr. ERHART Renè HOFMANN Wolfgang, Dvwt. HOFFMANN-RUMERSTEIN Joseph, Dr. HOLZBAUR Nikolaus HOPFFER Renate HUMMEL Harald E., Dr. HUTER Klaus, Dipl.-Ing. HYDEN Franz FEDERSPIEL Rudi FELDER Hansjörg FIEGL Albert, Dr. FISCHER Hubert, Dr. FISCHER Wilfried, Mag.pharm. FORCHER-MAYR Hanns, Dr. FREUDENTHALER Ingeborg FREUND Erwin FRÖSCHL Eduard, Ing. sen. FRÖSCHL Eduard, Ing. jun. JÄGER Ernst, Dr. JÄGER Hansjörg, Dkfm., Dr. JUEN Emil, Dr. JUST Karl, Dkfm. Professor GANNER Erwin, Ing. GASTL Franz GASTL Günther, Dr. Univ.-Prof. GAUSCH Kurt, Dr. GEPPERT Wilfried, Ing. GIRSTMAIR Hermann, Mag. GOSTNER Karl, Dr. GOSTNER Leopold M. GRASSMAYR Christof GREITER Ivo, Dr. GREITER Klaus GROSSMANN Theodor, Dr. HAAS Andreas HAID Franz, Dipl.-Vw. HALHAMMER Karl HANSER Peter, Dr. HASELSTEINER Hans Peter, Dkfm., Dr. HASLWANTER Erich HEINZ Rudolf HENGL Walter, Dr., HESS Hans-Walter, Dkfm. HILTPOLT Philipp, Dr. HIRNER Martin, Mag. KAISER Helmut Dr. KANTNER Josef, Dr. KATTNIG Gerd KAUTZKY Johann Christof KELLER Helmut Günter, Ing. KELLER Norbert KLIER Heinrich, Dr. KLINGAN Hubert, Dkfm. Dr. KLUIBENSCHEDL Heinrich, Dipl.-Ing. KOCH Otmar, Dr. KOIDL Christian J., Mag. KÖLLENSPERGER Bert, Dkfm. KOLLER Anton, Dipl.-Vw., Dr. KÖNIG Walter, Dipl.-Vw. KÖSSLER Otto, Ing. KRASOVIC Artur, Ing. KREBS Rudolf KUMMER Paul, Dr. LARCHER Anton, Ing. LAMP Georg LANGES-SWAROVSKI Gernot LEHNER Alfred H. LENZI Walter LIENER Rudolf LINDENBERGER Hans, Dipl.Ing. LUGGER Klaus, Dr. LUHAN Friedrich, Dr. 21 MADER Helmut, Prof., Ing. MAIER Walter, Ing. MAIR Josef, Ing. MARKL Arne, Dr. MARSONER Helmut, Dkfm., Dr. MATHEOWITSCH Hannes MAYERHOFER Ulrich, Dr. MAYR Helmut, Dr. MAYR Karl MAYR Oswald, Dr. MENARDI Heinrich MILLER Bruno, Dr. MÖLK Hansjörg, Dipl.-Vw. MOSER Peter, Mag. iur. MURAUER Felix, Dipl.-Vw. NAYER Manfred, Dipl.-Vw., Dr. NEUNER Hans, Mag. NIESCHER Romuald NOGGLER Helmut OBENFELDNER Ferdinand OBERHOFER Bernhard OBHOLZER Fritz ÖHLER Heinz, Dkfm. ORTNER Klaus, Dipl.-Ing. PAYR Manfred PECHLANER Helmut, Dr. PETZ Hermann, Mag. PFURTSCHELLER Rudolf PICKL Thomas, Dr. PLANK Klaus PLANK Werner PLATZGUMMER Christoph, Mag. Dr. POLLACK Günther, Mag. pharm. RAINER Karl, Dr. RASINGER Helmut, Ing. RAUCH Anton RAUCH Hubert, Dipl.-Vw. RECHEIS Stefan REGNEMER Georg, Dr. REICHART Harald 22 REIMEIR Walfried REISSIGL Carl, Dr. RICCABONA Enrico, Mag. Dr. RIML Martin RUETZ Christian SAILER Josef SAILER Rudolf, Dr. SALCHER Hans-Dieter SCARTEZZINI Walter SCHÄRMER Georg SCHERMER Hans SCHIEFERER Walter, Dr SCHIEMER Georg, Dr. SCHIFFNER Werner, Mag.Dr. SCHIRMER Ludwig, Dkfm., Dr. SCHLETTERER Kurt, Ing. SCHREIER Raimund, Mag., Prälat SCHUMACHER Hubertus, Dr. Univ.-Prof. SCHWARZ Anton SCHWEMBERGER-SWAROVSKI Christian SEISER Hansjörg, Dr. SEISER Hannes, Dr. SEYRLING Cristina SINGER Werner SMEKAL Christian, Dr. SÖLLNER Eckart, Dr. STANGER Helmut STEDILE-FORADORI Mario, Dkfm. STEIDL Wilhelm, Dr. STELZHAMMER Edith STEIXNER Anton STIX Gerulf, Dipl.-Vw., Dr. SZELI-HAAS Doris TANZER Hans THÖNI Arthur THÖNI Helmut, Ing. TOLLINGER Ferdinand, Ing. TRATTNER Gilbert, Mag. TUSCH Johannes, Dipl.-Ing. (FH) VAN STAA Herwig, DDr. WALDE Arno, Dipl.-Vw., Dr. WAMMES August, Dr. WANDER Ida WEBER Anna WEDL Leopold WEGSCHEIDER Franz WEGSCHEIDER Waltraud WEISSENBÖCK Herbert, Dipl.-Vw., Dr. WERNER Michael WIENER Dietmar, Mag. WILHELM Herbert WIMMER Norbert, Dr. WINKLER Franz, Mag.pharm. WOLF Irmgard WOLF Reinhard, Ing., Mag. WÖTZER Oskar, Dr. ZACH Hilde ZATURA-RIESER Anna-Maria ZELGER Peter, Mag. ZITTERBART Barbara Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Bilanz zum 31. Dezember 2006 AKTIVA EUR 1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken und Postgiroämtern 2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei der Zentralnotenbank zugelassen sind: a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassene Wechsel 3. Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig b) sonstige Forderungen 4. Forderungen an Kunden 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) von öffentlichen Emittenten b) von anderen Emittenten darunter: eigene Schuldverschreibungen 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 7. Beteiligungen darunter: an Kreditinstituten 8. Anteile an verbundenen Unternehmen darunter: an Kreditinstituten 9. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 10. Sachanlagen darunter: Grundstücke und Bauten, die vom Kreditinstitut im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit genutzt werden 11. Eigene Aktien oder Anteile sowie Anteile an einer herrschenden oder an mit Mehrheit beteiligten Gesellschaft darunter: Nennwert 12. Sonstige Vermögensgegenstände 13. Gezeichnetes Kapital, das eingefordert, aber noch nicht eingezahlt ist 14. Rechnungsabgrenzungsposten EUR EUR Tsd. Vorjahr 25.458.575,41 274.187.755,30 0,00 4.845.994,15 334.306.986,19 0,00 663.128.282,75 118.425,00 EUR Tsd. Vorjahr 23.814 231.548 274.187.755,30 339.152.980,34 2.323.576.993,60 663.128.282,75 0 6.983 340.324 1.999 603.421 0 123.520.891,86 9.738.494,50 640.414,46 231.548 347.307 2.254.567 605.420 120.118 17.410 828 33.200.114,35 14.392.759,07 25.804 14.205 13.307.111,00 93.940.625,36 34.599.265,70 14.861 97.911 34.527 0,00 0,00 0 0 158.336.184,81 172.298 0,00 16.062.994,09 0 10.238 Summe der Aktiva 4.073.611.003,37 3.921.296 Posten unter der Bilanz 1. Auslandsaktiva 1.039.202.631,57 947.290 23 PASSIVA 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen darunter: aa) täglich fällig bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist b) sonstige Verbindlichkeiten darunter: aa) täglich fällig bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 3. Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 4. Sonstige Verbindlichkeiten 5. Rechnungsabgrenzungsposten 6. Rückstellungen a) Rückstellungen für Abfertigungen b) Rückstellungen für Pensionen c) Steuerrückstellungen d) sonstige 6A. Fonds für allgemeine Bankrisiken 7. Nachrangige Verbindlichkeiten 8. Ergänzungskapital 9. Gezeichnetes Kapital 10. Kapitalrücklagen a) gebundene b) nicht gebundene c) Rücklage für eigene Aktien 11. Gewinnrücklagen a) gesetzliche Rücklage b) satzungsmäßige Rücklagen c) andere Rücklagen d) Rücklage für eigene Aktien Übertrag 24 EUR EUR 96.118.374,04 1.698.832.901,19 1.794.951.275,23 EUR Tsd. Vorjahr EUR Tsd. Vorjahr 100.015 1.678.054 1.778.069 1.131.016.195,92 1.055.333 346.376.259,00 784.639.936,92 607.925.744,84 272.623 782.710 493.129 419.637.789,82 188.287.955,02 71.042.000,00 4.921.611,08 10.574.701,20 66.670.510,59 75.589,00 11.148.536,67 9.548.594,39 1.113.866,70 0,00 4.270.784,57 0,00 44.641.415,90 0,00 1.738.941.940,76 75.963.611,08 133.196.714,16 897.264,78 88.469.337,46 0,00 0,00 56.900.925,13 66.037.231,00 10.662.461,09 48.912.200,47 4.014.932.961,16 418.285 74.844 112.000 4.779 9.717 55.032 209 13.548 9.548 1.114 0 4.271 0 44.529 0 1.548.462 116.779 145.619 915 78.506 0 0 67.802 66.037 10.662 48.800 3.861.651 Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht PASSIVA EUR Übertrag 12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG 13. Bilanzgewinn 14. Unversteuerte Rücklagen a) Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen b) sonstige unversteuerte Rücklagen darunter: aa) Investitionsrücklage gemäß § 9 EStG 1988 bb) Investitionsfreibetrag gemäß § 10 EStG 1988 cc) Mietzinsrücklage gemäß § 11 EStG 1988 dd) Übertragungsrücklage gemäß § 12 EStG 1988 0,00 0,00 EUR Tsd. Vorjahr EUR Tsd. Vorjahr 4.014.932.961,16 3.861.651 52.678.042,21 6.000.000,00 51.645 8.000 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Summe der Passiva Posten unter der Bilanz 1. Eventualverbindlichkeiten darunter: a) Akzepte und Indossamentverbindlichkeiten aus weitergegebenen Wechseln b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten 2. Kreditrisiken darunter: Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften 3. Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften 4. Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23 darunter: Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 Z 7 5. Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs.1 darunter: erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 Z 1 und 4 6. Auslandspassiva EUR 0 0 0 0 0 0 0 4.073.611.003,37 3.921.296 178.581.956,87 138.411 0,00 0 178.581.956,87 138.411 563.686.000,00 0,00 490.615 0 72.672,83 198.255.524,77 0,00 109 220.277 0 177.219.152,00 176.819.152,00 166.871 166.258 268.382.719,14 263.436 25 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG EUR 1. Zinsen und ähnliche Erträge darunter: aus festverzinslichen Wertpapieren 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen I. 4.075.455,10 193.647,48 3.297.052,74 II. Betriebserträge 8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand darunter: aa) Löhne und Gehälter bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschriebene soziale Abgaben und vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge cc) sonstiger Sozialaufwand dd) Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung ee) Dotierung der Pensionsrückstellung ff) Aufwendungen für Abfertiungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) 9. Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9 und 10 enthaltenen Vermögensgegenstände 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen III. Betriebsaufwendungen IV. Betriebsergebnis 26 EUR Tsd. Vorjahr 133.386.207,96 35.545.550,33 Nettozinsertrag 3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen a) Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten und nicht festverzinslichen Wertpapieren b) Erträge aus Beteiligungen c) Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen 4. Provisionserträge 5. Provisionsaufwendungen 6. Erträge aus Finanzgeschäften 7. Sonstige betriebliche Erträge EUR EUR Tsd. Vorjahr 113.201 29.677 80.755.320,85 58.846 52.630.887,11 54.355 7.566.155,32 37.103.896,67 5.458.964,12 1.645.491,59 5.167.196,51 3.939 1.406 3.870 98.654.663,08 100.158 66.916.728,86 64.139 48.151.298,11 44.245 25.992.863,49 27.117 7.499.301,90 401.237,91 1.334.005,00 11.461.696,33 7.380 338 1.657 5.859 1.462.193,48 18.765.430,75 1.894 19.894 5.954.029,32 2.044.374,70 74.915.132,88 23.739.530,20 9.215 36.094 5.126 1.454 4.166 7.040 1.985 73.164 26.994 Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG EUR Übertrag (IV. Betriebsergebnis) EUR EUR Tsd. Vorjahr EUR Tsd. Vorjahr 23.739.530,20 26.994 7.107.454,43 11.928 0,00 0 8.967.864,24 0 0,00 706 7.664.211,53 15.772 0,00 0,00 0,00 0,00 0 0 0 0 0,00 0,00 519.508,13 0 – 425 444 VI. Jahresüberschuss 7.144.703,40 15.753 20. Rücklagenbewegung darunter: Dotierung der Haftrücklage Auflösung der Haftrücklage 1.144.703,40 1.032.742,21 0,00 7.753 0 0 VII. Jahresgewinn 6.000.000,00 8.000 0,00 0,00 0 0 6.000.000,00 8.000 11. Wertberichtigungen auf Forderungen und Zuführungen zu Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und für Kreditrisiken 12. Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und aus Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und für Kreditrisiken 13. Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie Finanzanlagen bewertet sind, sowie auf Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen 14. Erträge aus Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die wie Finanzanlagen bewertet werden, sowie auf Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen V. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15. Außerordentliche Erträge darunter: Entnahmen aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 16. Außerordentliche Aufwendungen darunter: Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 17. Außerordentliches Ergebnis (Zwischensumme aus Posten 15 und 16) 18. Steuern vom Einkommen und Ertrag 19. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 18 auszuweisen 21. Gewinnvortrag 22. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne VIII. Bilanzgewinn 27 Anhang zum Jahresabschluss 2006 Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck 1 ALLGEMEINE ANGABEN 1.1 Einleitung Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2006 erfolgte nach den Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches (UGB) unter Berücksichtigung der einschlägigen Bestimmungen des Bankwesengesetzes (BWG) in der jeweils geltenden Fassung. Die Sparkassen AG ist als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der „Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG“ in Wien einbezogen. Der Garantieverpflichtung wird durch Einstellen eines Merkpostens von EUR 1,00 unter der Bilanz entsprochen, da es nicht möglich ist, die potenzielle Haftung der Sparkassen AG aus dem Haftungsverbund betraglich festzulegen. Auf Grund der am 1. September 2002 in Kraft getretenen BWG-Novelle bilden die Mitglieder des Haftungsverbundes eine Kreditinstitutsgruppe gemäß § 30 BWG, deren übergeordnetes Kreditinstitut die Erste Bank AG ist. Die Offenlegung der von der Konzernmutter aufgestellten Konzernabschlüsse erfolgt in Wien. Dies erfordert, dass die Erste Bank eine Konsolidierung der Eigenmittel (gemäß § 24 BWG) sowie der risikogewichteten Bemessungsgrundlage (gemäß § 22 BWG) der Mitglieder des Haftungsverbundes vornimmt. 1.2 Haftungsverbund Die Sparkassen AG ist Mitglied des im Jahre 2001 geschaffenen, ab 1. Jänner 2002 wirksam gewordenen Haftungsverbundes der Sparkassen-Gruppe. Diesem gehören neben der Erste Bank AG fast alle österreichischen Sparkassen an. 1.3 Gruppenbesteuerung gemäß § 9 KStG Seit dem Veranlagungsjahr 2005 ist die Sparkassen Aktiengesellschaft Gruppenmitglied im Sinne des § 9 KStG mit der AVS Beteiligungsgesellschaft mbH als Gruppenträger; weitere Gruppenmitglieder sind die: Nach den Bestimmungen der Grundsatzvereinbarung, abgeschlossen zwischen der Erste Bank AG und den teilnehmenden Sparkassen, ist die solidarische Erfüllung der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (alle Einlagen gemäß § 1 Abs. 1 Z 1 BWG, alle Geldforderungen auf Grund von Guthaben aus Bankgeschäften, alle Geldforderungen aus der Begebung von Wertpapieren, ausgenommen Eigenmittelbestandteile gemäß § 23 BWG und Forderungen aus strafrechtlich relevanten Transaktionen) garantiert. Tirolinvest Kapitalanlage GmbH, Innsbruck Sparkassen Facility Management GmbH, Innsbruck Isparent I Grundverwertungs GmbH, Innsbruck Dolomitencenter Verwaltungs GmbH, Lienz LBH Liegenschafts- und Beteiligungsholding GmbH, Innsbruck Die unter Berücksichtigung der BWG-Anforderungen zu erbringenden individuellen Leistungen der einzelnen Haftungsverbund-Mitglieder bestehen in Unterstützungsmaßnahmen für die Verbund-Mitglieder (wie zB Gewährung von Liquiditätshilfen, Einräumung von Darlehen, Übernahme von Garantien, Zufuhr von Eigenkapital) und in der Erfüllung der abgesicherten Kundenforderungen im Falle des § 93 Abs. 3 Z 1 BWG eines Verbund-Mitgliedes. Das Ausmaß der individuellen Leistungen der einzelnen Verbund-Mitglieder in einem Anlassfall ist daher nicht bestimmbar, wobei auch jene Beträge, welche die Verbund-Mitglieder im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung nach den §§ 93 ff BWG zur Verfügung stellen, angerechnet werden. 28 2 ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 2.1 Generalnorm Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip wurde unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Bankgeschäftes Rechnung getragen. Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht 2.2 Bewertungsmethoden 2.2.1 Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Referenzkurs der EZB per 31. Dezember 2006, Valuten und Fremdwährungsschecks mit dem Valutengeldkurs des Bilanzstichtages bewertet. 2.2.5 Geringwertige Wirtschaftsgüter Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgänge erfasst. 2.2.6 Derivate Swaps und Devisentermingeschäfte wurden grundsätzlich nach der Abgrenzungsmethode bewertet. Devisentermingeschäfte wurden mit dem vereinbarten Kassakurs bewertet. Soweit Zinssicherungsgeschäfte vorlagen, erfolgte ein Ausweis des Erfolges im Rahmen des Zinsergebnisses. Die Währungsswaps wurden grundsätzlich mit dem Devisenterminkurs angesetzt. 2.2.7 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kapitalsparbücher und Sparkassenbriefe wurden mit dem jeweiligen anteiligen Jahreswert angesetzt. 2.2.2 Beteiligungen und Anteile an verbundenen Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht auf Grund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung eine Abwertung erforderlich war. 2.2.3 Forderungen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, sowie sonstige Forderungen wurden nach den Vorschriften des § 207 UGB bewertet. Erkennbaren Risiken wurde durch entsprechende Wertberichtigung Rechnung getragen. Bei Privatkrediten wurde nach statistischen Risikomerkmalen (Expected loss nach IAS 39) bewertet. 2.2.4 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungsdauer beträgt • für immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zwischen 4 und 20 Jahren (zwischen 25 % und 5 %), • für Bauten zwischen 25 und 67 Jahren (zwischen 4 % und 1,5 %) und • für sonstige Sachanlagen zwischen 4 und 20 Jahren (zwischen 25 % und 5 %). Emissionskosten und Disagios auf Emissionen wurden gemäß § 198 Abs. 7 UGB aktiviert und auf die Laufzeit der Schuld im Verhältnis zum aushaftenden Kapital verteilt abgeschrieben. Agios auf eigene Emissionen wurden passiviert und verteilt auf die Laufzeit der Verbindlichkeit erfolgswirksam gebucht. 2.2.8 Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. Die Berechnung der Personalrückstellungen erfolgte unter Beachtung des Fachgutachtens KFS/RL2 sowie der Änderung und Ergänzung der Fachgutachten KFS-RL 2 und 3 des Fachsenats für Handelsrecht und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Diese Fachgutachten lassen eine Berechnung nach IAS 19 zu, wobei die Möglichkeit besteht, den sich bei der Umstellung ergebenden Fehlbetrag auf fünf Jahre zu verteilen. Die Berechnung der Abfertigungsrückstellung und Jubiläumsgeldrückstellung erfolgte nach IAS 19 wobei für die Ermittlung des Barwertes die Sterbetafeln von Pagler & Pagler verwendet sowie folgende Annahmen getroffen wurden: langfristiger Kapitalmarktzins 4,5 %, Kollektivvertragstrend 2 %, Schematrend 1,0 %, Karrieretrend 0,3 % und keine Fluktuation. Für die Barwerte der Pensionen wurden darüber hinaus folgende Annahmen der Berechnung zugrunde gelegt: 29 Karrieretrend 0,0 %, ASVG-Trend Aktive 1,5 %, ASVG-Trend Pensionisten 1,0 % und Renten Trend Pensionisten 2,0 %. Ferner wurde auch die „Korridormethode“ gewählt, die versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste, die sich durch die Entwicklung der Pensionsrückstellung durch Aufzinsung und Zahlungen ergeben, innerhalb einer Bandbreite von 10 % des Barwertes zulässt. Hinsichtlich der Definitivstellungsquote gemäß § 10 des Sparkassen-Kollektivvertrages wird angemerkt, dass diese zur Gänze erfüllt ist. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. 2.2.9 Sonstige bemerkenswerte Feststellungen In einer im Jänner 2006 veröffentlichten Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof einige Punkte der Sparbuchbedingungen eines österreichischen Mitbewerbers für unzulässig erklärt. Ein Punkt betrifft die Klausel über die Berechtigung des Kreditinstitutes zur Änderung von Sparbuchzinsen. Diese wird nicht nur vom Mitbewerber, sondern von den meisten österreichischen Kreditinstituten, einschließlich der Erst Bank, verwendet. Laut Entscheidung des Obersten Gerichtshofes darf ein Kreditinstitut den Zinssatz eines Sparbuches nicht einseitig und ohne näher determinierte Voraussetzung ändern, ausgenommen, diese Änderung ist dem Verbraucher zumutbar, besonders, weil diese geringfügig und sachlich gerechtfertigt ist. In medialen Darstellungen leiten Verbraucherschutzstellen aus dieser Grundsatzentscheidung nicht nur die Verpflichtung der betroffenene Kreditinstitute zur Änderung der bisherigen Zinsanpassungsklausel bei Sparbüchern ab, sondern sehen darin auch die Basis für Überprüfungen, ob Sparzinsen in der Vergangenheit sachlich gerechtfertigt geändert wurden, einschließlich der Möglichkeit von Konsumenten, rückwirkend Ansprüche gegen Kreditinstitute geltend zu machen. Verbraucherschutzstellen haben angekündigt, dass sie von den österreichischen Kreditinstituten erwarten berechtigte Ansprüche von Kunden aus obiger Thematik zu honorieren und widrigenfalls weitere Musterprozesse zur Zinsgestaltung bei Sparbüchern einleiten würden. Eine Rückstellung wurde gebildet. 30 3 ANGABEN ZUR BILANZ 3.1 Fristengliederung Forderungen, Guthaben und Verpflichtungen Fristengliederung der nicht täglich fälligen Forderungen und Guthaben und der nicht täglich fälligen Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten und Nichtbanken (nach Restlaufzeiten): nicht täglich fällige Forderungen und Guthaben bis 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre nicht täglich fällige Verpflichtungen bis 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 415.555 295.232 545.817 1.169.685 418.479 270.250 479.530 1.240.915 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 1.323.294 856.270 142.581 349.616 1.781.694 159.516 169.031 425.367 3.2 Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung In Fremdwährung waren Vermögensgegenstände im Gesamtbetrag von EUR 844.399 Tsd. (Vorjahr: EUR 873.176 Tsd.) und Verbindlichkeiten im Gesamtbetrag von EUR 538.898 Tsd. (Vorjahr: EUR 562.208 Tsd.) vorhanden. 3.3 Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Verbundene Unternehmen 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Schuldverschreibungen Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten Verbindlichkeiten ggü. Kunden 317.087 295.180 150.442 151.648 16.958 16.952 1.700.141 1.656.996 1.309 1.435 Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Schuldverschreibungen Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten Verbindlichkeiten ggü. Kunden 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 4.677 77.989 0 1.179 4.578 0 391 0 899 11 3.4 Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen wurden zu branchenüblichen Konditionen abgewickelt. Es wurden auch zinsverbilligte oder zinsenlose Gesellschafterdarlehen gewährt. Mit dem verbundenen Unternehmen Sparkassen Facility Management GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 3.5 Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen Die Unternehmen, an denen die Sparkassen AG mindestens 25 % der Anteile hält und die nach § 238 Z2 UGB in den Anhang aufzunehmen sind, sind in der Beilage 2 zum Anhang ausgewiesen. Aus der Beilage sind Eigenkapital und Ergebnis der Unternehmen ersichtlich. Die Zuordnung der Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt ab 2006 gemäß Sichtweise UGB-Konzern Erste Bank AG. 3.6 Wertpapier-Handelsbuch Die Sparkassen AG führt 2006 kein Wertpapierhandelsbuch. Die Anzeige gemäß § 73 Abs. 4 BWG zur Führung eines Wertpapierhandelbuches ab 1. Jänner 2007 ist erfolgt. 3.7 Wertpapiere Die Wertpapiere, welche die Eigenschaft von Finanzanlagen haben, wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet, sofern eine dauernde Wertminderung nicht eine Teilwertabschreibung erforderte. Die in den Bilanzpositionen Aktiva 5 bis 8 enthaltenen Wertpapiere, Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen gliedern sich wie folgt: Zum Börsenhandel zugelassen nicht börsenotiert börsenotiert Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere davon bewertet wie Anlageandere vermögen Bewertung EUR Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. 473.566 8.754 189.563 0 663.010 8.754 118 0 Die Zuordnung zu Anlage- oder sonstigem Umlaufvermögen erfolgte entsprechend den vom Vorstand beschlossenen Organisationsrichtlinien. 3.8 Unterschiedsbeträge bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren Die Anschaffungskosten bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren waren teilweise höher als der Rückzahlungsbetrag, der verbleibende Unterschiedsbetrag betrug EUR 586 Tsd. Die Anschaffungskosten bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren waren teilweise niedriger als der Rückzahlungsbetrag, der verbleibende Unterschiedsbetrag betrug EUR 1.232 Tsd. 3.9 Unterschiedsbeträge zum Börsehandel zugelassener Wertpapiere, die nicht die Eigenschaft von Finanzanlagen haben Bei zum Börsehandel zugelassenen Wertpapieren, die nicht die Eigenschaft von Finanzanlagen haben und welche mit den Anschaffungskosten bilanziert wurden, waren die Anschaffungskosten um EUR 1 Tsd. niedriger als der Marktwert. 31 3.10 Derivative Finanzinstrumente/Angabe gemäß FVBG Nominalwert Kauf EUR Tsd. Nominalwert Verkauf EUR Tsd. Buchwert 21.944 520.277 Zinssatzverträge OTC-Produkte Zinssatzoptionen Zinsenswaps Wechselkursverträge OTC-Produkte Währungsoptionen Währungsswaps Summen OTC-Produkte Gesamtsummen EUR Tsd. Zeitwert positiv EUR Tsd. Zeitwert negativ EUR Tsd. 41.944 520.277 0 1340 402 2.838 441 7.621 645 300.499 645 291.269 0 30 33 13 33 107 843.365 843.365 854.135 854.135 1.370 1.370 3.286 3.286 8.202 8.202 Hinweis: Die obige Darstellung berücksichtigt keinen eventuellen Hedgezusammenhang mit aktiven und passiven Positionen. 3.11 Finanzinstrumente des Anlagevermögens/Angaben gemäß FVBG Schuldtitel öffentlicher Stellen Forderungen an Kreditinstitute Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Gesamt Buchwert Zeitwert EUR Tsd. EUR Tsd. 136.139 138.049 36.006 50.000 310.852 352.157 16.843 42.665 499.840 582.871 135.041 141.349 34.279 50.125 306.419 355.384 16.737 43.285 492.476 590.143 Stille Lasten EUR Tsd. Stille Reserven EUR Tsd. 1.098 3.300 1.727 125 4.433 3.227 106 620 7.364 7.272 Die Abschreibung wurde unterlassen, weil die Wertminderungen voraussichtlich nicht von Dauer sind. 3.12 Im Folgejahr fällig werdende Schuldverschreibungen Im Folgejahr werden von den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren EUR 155.549 Tsd. (Vorjahr: EUR 80.618 Tsd.) fällig. Von den begebenen, börsefähigen Schuldverschreibungen werden EUR 43.000 Tsd. (Vorjahr: EUR 40.000 Tsd.) fällig. 32 Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht 3.13 Bestand und Zugang von eigenen Aktien Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden so wie im Vorjahr keine Umsätze mit eigenen Aktien getätigt. 3.14 Eigene Werte In der Bilanz waren keine eigenen Werte enthalten. 3.15 Treuhandgeschäfte Die Buchwerte folgender Aktiv- und Passivposten enthalten folgende Treuhandgeschäfte: Forderungen an Kunden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 28.777 23.551 28.777 0 23.442 109 Finanzamt Wertpapierleihegeschäft Anteilige Zinsen Ersteigerte Liegenschaften Swap-Ausgleichspost 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 621 110.960 19.624 2.775 9.205 1.115 125.241 20.760 4.327 0 3.20 Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Unter den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens waren Verschmelzungsmehrwerte und Firmenwerte von EUR 11.147 Tsd. (Vorjahr: EUR 11.890 Tsd.) angesetzt, die sich als Folge der Verschmelzung des Geschäftsfeldes Tirol Mitte der Erste Bank AG ergab. Der Firmenwert wird planmäßig auf 20 Jahre linear abgeschrieben. 3.16 Nachrangige Vermögensgegenstände Forderungen an Kunden Schuldverschreibungen 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 8.665 0 9.846 196 Gegenüber verbundenen Unternehmen oder Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, waren folgende Vermögensgegenstände nachrangig: Forderungen an Kunden 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 8.665 9.846 3.17 Anlagevermögen Der Grundwert der Grundstücke betrug EUR 24.383 Tsd. (Vorjahr: EUR 25.315 Tsd.). 3.18 Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) findet sich als Beilage 1 am Ende des Anhanges. 3.19 Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen waren folgende wesentliche Einzelposten enthalten: 3.21 Leasing- und Mietverpflichtungen Für das folgende Geschäftsjahr bestehen Verpflichtungen aus den in der Bilanz nicht ausgewiesenen geleasten oder gemieteten Sachanlagen von EUR 1.540 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.490 Tsd.); die Summe dieser Verpflichtungen für die folgenden fünf Jahre beläuft sich auf EUR 8.138 Tsd. (Vorjahr: EUR 7.720 Tsd.). 3.22 Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten waren folgende wesentliche Einzelposten enthalten: Anteiliger Zinsaufwand Verrechnung Finanzamt Wertpapier-Leihegeschäft 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 6.777 5.547 110.960 5.542 3.478 125.241 3.23 Rückstellungen für Pensionen Die gemäß IAS Grundsätzen errechneten Rückstellungen für Pensionen ergaben eine wirtschaftlich gebotene Rückstellung von EUR 74.078 Tsd. (Vorjahr: EUR 55.032 Tsd.). 33 Die Rückstellung für Pensionen liegt um EUR 7.408 Tsd. unter dem PBO nach IAS 19. Dieser Betrag liegt innerhalb des sogenannten Korridors und war daher ergebniswirksam nicht zu erfassen. In der aktiven Rechnungsabgrenzung ist die Deckungslücke aus dem Übergang auf die nach IAS Grundsätzen berechnete Rückstellung in Höhe von EUR 13.823 Tsd. (Vorjahr: EUR 7.689 Tsd.) enthalten. Dieser Betrag wird auf 3 Jahre verteilt aufgeholt. 3.24 Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sowie die der Höhe und dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich waren. Sonstige Rückstellungen wurden u.a. für Beratungs-, Prüfungsund Prozesskosten gebildet. 3.25 Grundkapital Das Grundkapital setzte sich zusammen aus: 31.12.2006 EUR Tsd. Stammaktien Nennbetragsaktien 66.037 31.12.2005 EUR Tsd. 66.037 Erhöhung EUR Tsd. 0 Die Gesamtnennbeträge der Aktien jeder Gattung, die Nennbeträge und die Zahl der Aktien jeden Nennbetrages lauten: 66.037.231. 3.26 Nachrangiges Kapital In den Verbindlichkeiten der Sparkassen AG war nachrangiges Kapital von EUR 56.901 Tsd. (Vorjahr: EUR 67.802 Tsd.) enthalten: 3.27 Vermögensgegenstände, die als Sicherheit für Verbindlichkeiten gewidmet sind Für in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeiten wurden festverzinsliche Wertpapiere an den österreichischen Bund in Höhe von EUR 9.989 Tsd. (Vorjahr: EUR 9.979 Tsd.) als Sicherheit für Verbindlichkeiten aus folgenden Passivgeschäften übertragen: Mündelgelder 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 9.989 9.979 3.28 Mündelgeldspareinlagen In der Bilanz waren Mündelgeldspareinlagen von EUR 5.292 Tsd. (Vorjahr: EUR 5.243 Tsd.) enthalten. 3.29 Termingeschäfte Die Angaben gemäß § 64 Abs.1 Z 3 können aus 3.10 Derivative Finanzinstrumente/Angaben gemäß FVBG abgeleitet werden. 3.30 Eventualverbindlichkeiten Die unter dem Strich ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten betrafen überwiegend Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftungen aus der Bestellung von Sicherheiten. 3.31 Bedeutende Kreditrisiken Die unter dem Strich ausgewiesenen bedeutenden Kreditrisiken betrafen überwiegend noch nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen. 3.32 Sonstiges Mit der Erste Bank AG wurde ein Vertrag über die Rückerstattung von Verwertungserlösen bei bestimmten migrierten Kreditfällen abgeschlossen. 4 ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Ergänzungskapital 34 31.12.2006 EUR Tsd. 31.12.2005 EUR Tsd. 56.901 67.802 4.1 Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen In der Position Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen waren Erträge aus Ergebnisabführungen von EUR 11 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.272 Tsd.) enthalten. Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Die Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen wurden, soweit nicht Ergebnisabführungsverträge vorliegen, zu banküblichen Konditionen abgewickelt. 4.2 Erträge für Verwaltungs- und Agenturdienstleistungen gegenüber Dritten In der Position Provisionserträge waren Erträge für Verwaltungs- und Agenturdienstleistungen gegenüber Dritten von EUR 7.118 Tsd. (Vorjahr: EUR 5.848 Tsd.) enthalten. 4.3 Sonstige betriebliche Erträge In der Position sonstige betriebliche Erträge waren Erträge von EUR 3.505 Tsd. (Vorjahr: EUR 3.313 Tsd.) aus Mietund Pachterträgen enthalten. 4.4 Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten Für nachrangige Verbindlichkeiten inklusive Ergänzungskapital wurden EUR 3.538 Tsd. (Vorjahr: EUR 3.396 Tsd.) aufgewendet. 4.5 Aufwendungen/Erträge für Abfertigungen In der Position Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen waren Aufwendungen für Abfertigungen von EUR 1.422 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.862 Tsd.) enthalten. 4.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen waren Aufwendungen von EUR 1.496 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.542 Tsd.) aus dem Aufwand für sonstige Liegenschaften enthalten. 4.7 Veräußerungsverluste des Anlagevermögens Durch die Veräußerung von sonstigen Grundstücke und Bauten waren Verluste von EUR 455 Tsd. (Vorjahr: EUR 166 Tsd.) entstanden. Sie sind in den entsprechenden Positionen ausgewiesen. 4.8 Aus steuerrechtlichen Gründen unterlassene Zuschreibungen Aus steuerrechtlichen Gründen unterlassene Zuschreibungen waren nicht enthalten. 4.9 Belastung der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch Steuern Durch die vorhandenen Verlustvorträge sowie durch die seit dem Veranlagungsjahr 2005 bestehende Gruppenbesteuerung wurde das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von EUR 7.664 Tsd. mit keiner Steuerlast belastet. 4.10 Rücklagenzuführung Aus dem Jahresüberschuss von EUR 7.145 Tsd. (Vorjahr: EUR 15.753 Tsd.) wurde der Betrag von EUR 1.145 Tsd. (Vorjahr: EUR 7.753 Tsd.) bereits in der Bilanz den Rücklagen zugeführt. 4.11 Gewinnverteilungsvorschlag Die Gewinnverteilung ist vom Vorstand wie folgt vorgesehen und errechnet sich nach den Beteiligungsverhälntissen: an Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG an AVS-Beteiligungsgesellschaft an Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse EUR 109 Tsd. EUR 5.855 Tsd. EUR 36 Tsd. 5 ANGABEN ZU ORGANEN UND ARBEITNEHMERN 5.1 Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug 546 Angestellte (Vorjahr: 552) und 0 Arbeiter (Vorjahr: 0). Davon waren in anderen Unternehmen gegen Ersatz der Aufwendungen 23 Personen (Vorjahr: 25) tätig. Der Kostenersatz betrug EUR 1.317 Tsd. (Vorjahr: EUR 1.261 Tsd.) und wurde von der GuV Position 8 bereits abgezogen. 5.2 Kredite an Vorstand und Aufsichtsrat An die Mitglieder des Vorstandes hafteten Kredite und Vorschüsse von EUR 171 Tsd. (Vorjahr: EUR 145 Tsd.) aus. An die Mitglieder des Aufsichtsrates hafteten Kredite von EUR 319 Tsd. (Vorjahr: EUR 315 Tsd.) aus. 35 Die Verzinsung und die sonstigen Bedingungen (Laufzeit und Besicherung) waren marktkonform. und durch Mag. Karl Obernosterer 5.000 Stück (hievon 3.000 Stück aus MSOP2002) gehalten. Von Mitgliedern des Vorstandes wurden Kredite von EUR 4 Tsd. (Vorjahr: EUR 15 Tsd.) zurückbezahlt. Gemäß § 5 Abs. 1 des Aktienoptionsplanes der Erste Bank („Aktienoptionsplan 2002“) berechtigt jede Option zum Bezug einer Erste Bank Aktie. Seit dem Jahr 2004 änderte sich das Bezugsverhältnis durch den vorgenommenen Aktiensplit auf 1:4. Von Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden Kredite von EUR 114 Tsd. (Vorjahr: EUR 5 Tsd.) zurückbezahlt. 5.3 Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen Für Abfertigungen und Pensionen einschließlich ihrer Dotierung sowie Zahlungen an Pensionskassen wurden für aktive und pensionierte Mitglieder des Vorstandes EUR 1.489 Tsd. (Vorjahr: EUR 904 Tsd.) aufgewendet. Für Arbeitnehmer sowie deren Hinterbliebenen wurden EUR 12.768 Tsd. (Vorjahr: EUR 8.506 Tsd.) aufgewendet. 5.4 Organbezüge Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes beliefen sich auf EUR 735 Tsd. (Vorjahr: EUR 901 Tsd.). Bezüge an Mitglieder des Vorstandes für Tätigkeiten in verbundenen Unternehmen wurden wie im Vorjahr nicht bezahlt. An ehemalige Mitglieder des Vorstandes wurden EUR 417 Tsd. (Vorjahr: EUR 859 Tsd.) ausbezahlt. Die Gesamtbezüge der tätigen Mitglieder des Aufsichtsrates beliefen sich auf EUR 26 Tsd. (Vorjahr: EUR 38 Tsd.). 5.5 Optionen Die Anzahl der im Geschäftsjahr eingeräumten Optionen auf Erste Bank Aktien aus dem Aktienoptionsplan 2005 für Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Vorstandsmitglieder beträgt 8.500 Stück. Hievon wurden den Mitgliedern des Vorstandes Mag. Dr Markus Jochum und Mag. Karl Obernosterer je 1.000 Stück zugeteilt. Zum Jahresende 2006 bestehen 9.195 Stück Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsplan 2002 („MSOP2002“) und 16.525 Stück aus dem Aktienoptionsplan 2005 („MSOP2005“). Von den Mitgliedern des Vorstandes werden durch Mag. Dr. Markus Jochum 4.600 Stück (hievon 2.600 Stück aus MSOP2002) 36 Der Ausübungspreis wurde aus dem Durchschnitt aller im März 2002 erzielten Tageschschlusskurse der Aktie an der Wiener Börse, auf halbe Euro abgerundet, mit EUR 66,– festgelegt und gilt für sämtliche Optionen aller drei Tranchen. Durch den vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:4 errechnet sich ein neuer Bezugspreis in Höhe von EUR 16,50 pro Aktie. Die Laufzeit der Option beginnt mit ihrer Einräumung und endet mit dem Valutatag des Ausübungsfensters des fünften auf die Einräumung folgenden Kalenderjahres. Die Optionsausübung ist ausschließlich innerhalb des Ausübungsfensters zulässig, welches in § 11 des Aktienoptionsplanes 2002 wie folgt geregelt ist: Ausübungserklärungen sind alljährlich ab dem Tag, der der Veröffentlichung des vorläufigen Konzernergebnisses für das abgelaufene Geschäftsjahr folgt, frühestens jedoch am 1. April bis zum 30. April dieses Jahres zulässig. Fällt der letzte Tag auf ein Wochenende oder einen gesetzlichen Feiertag in Österreich, gilt der erste in Österreich nachfolgende Werktag (außer Samstag) als letzter Tag der Ausübungsfrist. Gemäß § 5 Abs. 1 des Aktienoptionsplanes der Erste Bank („Aktieoptionsplan 2005“) berechtigt jede Option zum Bezug einer Erste Bank Aktie. Der Ausübungspreis wurde aus dem Durchschnitt aller im April 2005 erzielten Tagesschlusskurse der Aktie an der Wiener Börse, erhöht um eiene Aufschlag von 10 % und auf halbe Euro abgerundet, mit EUR 43,– festgelegt und gilt für sämtliche Optionen aller drei Tranchen. Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Die Laufzeit der Option beginnt mit ihrer Einräumung und endet mit dem Valutatag des letzten Ausübungsfensters des fünften, auf die Einräumung folgenden Kalenderjahres. Die Optionsausübung ist ausschließlich innerhalb des Ausübungsfensters zulässig, welches in § 12 des Aktienoptionsplanes 2005 wie folgt geregelt ist: Ausübungserklärungen sind alljährlich innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag, der der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse für die Quartal 1 bis 3 eines jeden Geschäftsjahres zulässig. Fällt der letzte Tag auf ein Wochenende oder einen gesetzlichen Feiertag in Österreich, gilt der erste in Österreich nachfolgende Werktag (außer) Samstag als letzter Tag der Ausübungsfrist. Die Optionen sind nicht übertragbar und stellen ein höchstpersönliches Recht des Teilnahmeberechtigten dar. Für bezogene Aktien gilt eine Behaltefrist von einem Jahr und sie sind auf dem jeweiligen Mitarbeiterdepot zu belassen. Im Geschäftsjahr 2006 wurden von Arbeitnehmern und leitenden Angestellten 2.785 Stück Aktienoptionen ausgenützt. 5.6 Namen der Organmitglieder Folgende Personen waren als Mitglieder des Vorstandes tätig: DI Andreas Wecht (Sprecher des Vorstandes), Dr. Markus Jochum (Vorstandsmitglied), Mag. Karl Obernosterer (Vorstandsmitglied) Folgende Personen waren als Mitglieder des Aufsichtsrates tätig: Mag. Andreas Treichl (Vorsitzender bis 01.03.2006), Dr. Elisabeth Bleyleben-Koren (Vorsitzende seit 01.03.2006), Dr. Bruno Wallnöfer (Vorsitzender-Stellvertreter), Dkfm. Dr. Rolf Kapferer, Dr. Heinz Kessler, Dr. Eva-Maria Posch, Mag. Walter Schmidt (ab 01.03.2006), Vom Betriebsrat delegiert: Siegfried Dellemann, Dr. Gerhard Rieder, Maria Valentini. 37 Beilage 1 zu Anhang Anlagenspiegel Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck Bezeichnung Wertpapiere a) Schuldtitel öffentlicher Stellen b) Forderungen an Kreditinstitute c) Forderungen an Kunden d) Schuldverschreibungen e) Aktien Summe Beteiligungen Anteile an verbundenen Unternehmen Immaterielle Vermögensgegenstände a) Firmen- und Verschmelzungsmehrwerte b) Sonstige Summe Sachanlagen a) Grund und Bauten b) Betriebs- und Geschäftsausstattung c) Leasingvermögen Summe Summe Anlagevermögen Bezeichnung Wertpapiere a) Schuldtitel öffentlicher Stellen b) Forderungen an Kreditinstitute c) Forderungen an Kunden d) Schuldverschreibungen e) Aktien Summe Beteiligungen Anteile an verbundenen Unternehmen Immaterielle Vermögensgegenstände a) Firmen- und Verschmelzungsmehrwerte b) Sonstige Summe Sachanlagen a) Grund und Bauten b) Betriebs- und Geschäftsausstattung c) Leasingvermögen Summe Summe Anlagevermögen Anschaffungskosten per per 1.1.2006 EUR Tsd. Zugänge 2006 EUR Tsd. Abgänge 2006 EUR Tsd. Umbuchungen 2006 EUR Tsd. Anschaffungskosten per 31. 12. 2006 EUR Tsd. 231.375 91.012 13.009 605.017 120.720 1.061.132 18.599 44.421 42.468 0 0 123.183 12.599 178.249 335 0 0 0 0 83.458 0 83.458 567 343 0 – 5.004 – 13.009 18.013 0 0 – 7.672 7.672 273.842 86.007 0 662.756 133.318 1.155.924 10.695 51.750 14.863 21.685 36.548 0 815 815 0 0 0 0 0 0 14.863 22.501 37.364 101.318 33.014 0 134.332 1.295.032 1.717 1.697 0 3.415 182.814 4.499 3.099 0 7.598 91.966 0 0 0 0 0 98.536 31.612 0 130.149 1.385.881 Zuschreibungen 2006 EUR Tsd. *) kumulierte Abschreibung EUR Tsd. Buchwert per 31. 12. 2006 EUR Tsd. Buchwert per 31. 12. 2005 EUR Tsd. Abschreibung 2006 EUR Tsd. 239 0 0 190 2 430 0 0 – 106 2 0 – 65 9.812 9.643 956 18.550 274.188 86.006 0 663.010 123.508 1.146.711 9.738 33.200 231.548 91.012 12.994 605.224 119.381 1.060.158 17.410 25.804 67 1 0 499 8.474 9.041 0 200 0 0 0 3.716 20.341 24.057 11.147 2.160 13.307 11.890 2.971 14.861 743 1.626 2.369 0 0 0 0 430 12.466 23.742 0 36.208 89.414 86.071 7.870 0 93.941 1.296.898 89.940 7.970 0 97.911 1.216.144 1.794 1.791 0 3.585 15.195 *) gegebenenfalls mit Währungsumrechnung gemäß § 58 Abs. 1 BWG saldiert 38 Beilage 2 zu Anhang Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel/Bet.-Ausweis Bestätigungsbericht Beteiligungsausweis gem. § 238 Z2 UGB Unternehmen und Sitz der Gesellschaft 1. VERBUNDENE UNTERNEHMEN (Beteiligung ab 50 %) 1.1 Direkte Beteiligungen Baupro-Baubetreuungs- und Projektierungs GmbH, Innsbruck Baupro-Baubetreuungs- und Projektierungs GmbH & CoKG, Innsbruck Grundstücksgesellschaft LUITPOLDPARK-FÜSSEN mbH, München GrundstückverwertungsgesmbH Objekt Oggenhof, München ISPA-Beteiligungs-GmbH, Kempten Isparent I Grundverwertungsgesellschaft m.b.H., Innsbruck Isparent II Grundverwertungsgesellschaft m.b.H., Innsbruck LBH Liegenschafts- u. Beteiligungsholding GmbH, Innsbruck Lorit Immobilien Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien Schmied-von-Kochel Beteiligungsverwaltungs-GmbH, München SPAKO Holding GmbH, Innsbruck 1 Sparkassen Facility Management GmbH , Innsbruck SVD-Sparkassen-Versicherungsdienst Versicherungsbörse Nachfolge GmbH & Co.KG, Innsbruck Tirolinvest Kapitalanlagegesesellschaft m.b.H, Innsbruck. TYROLTRADE Handelsgesellschaft m.b.H., Wien 1.2. Indirekte Beteiligungen AHS Grundverwertung Gesellschaft m.b.H., Innsbruck Dolomitencenter Verwaltungs GmbH, Lienz GREMA Grundstückverwaltung Gesellschaft m.b.H., Wien ISPA Projektentwicklungs- und BeteiligungsgmbH, Innsbruck JM Seebensee Baugesellschaft mbH & Co KG, Innsbruck St. Lukas Tageskliniken Gesellschaft m.b.H., Innsbruck TIRO Bauträger GmbH, Innsbruck 2. SONSTIGE BETEILIGUNGEN (Beteiligung ab 20 % bis 50%) 2.1 Direkte Beteiligungen IMMORENT West Gesellschaft m.b.H., Innsbruck Isparent III Grundverwertungsgesellschaft m.b.H., Innsbruck Sparkassen-Real-Service-Tirol Realitätenvermittlungs Gesellschaft m.b.H., Innsbruck Tiroler Sparkassen Leasing AG, Bozen 2.2. Indirekte Beteiligungen IGP Industrie und Gewerbepark Wörgl Gesellschaft m.b.H., Innsbruck Wohnungseigentum, Tiroler gemeinnützigeWohnbaugesellschaft m.b.H., Innsbruck Kapitalanteil in % Eigenkapital EUR Tsd. Ergebnis EUR Tsd. Bilanz per Jahr 100% 90% 95% 100% 100% 51% 50% 100% 75% 100% 100% 100% 22 –2 –2.102 –204 936 88 1.501 686 –487 145 28 18 –12 7 –351 –30 –70 51 187 –42 –72 –1 11 11 2005 2006 2006 2005 6/2005 2005 2005 2006 2005 2005 2006 2006 100% 75% 100% 1.276 4.224 –9.661 1.822 1.724 5 2006 2006 2006 85,3% 66,67% 100% 100% 100% 100% 100% 519 1.088 516 333 –72 –646 –3.766 194 133 142 8 –89 –2 –115 2006 2006 2005 2006 2006 2005 2005 35% 39,50% 25% 30% 18 137 –3 1.650 –160 101 –41 –61 2005 2005 2005 2006 35% 25,42% 61 45.399 26 1263 2005 2005 Ergebnisabführungsvertrag 1 39 Innsbruck, den 15. Februar 2007 Der Vorstand: DI Andreas Wecht e.h. Vorstandssprecher 40 Dr. Markus Jochum e.h. Vorstandsmitglied Mag. Karl Obernosterer e.h. Vorstandsmitglied Vorwort des Vorstandes Lagebericht/Rapporto Eigentümerstruktur Filialen/Verein Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang zum Jahresabschluss Anlagenspiegel Bestätigungsbericht Bestätigungsbericht Der Sparkassen-Prüfungsverband hat den Jahresabschluss der Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck für das Geschäftsjahr 2006 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden bankrechtlichen Bestimmungen sowie der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Jahresabschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden bankrechtlichen Bestimmungen sowie der Satzung und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck zum 31.12.2006 sowie der Ertragslage der Sparkassen Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2006 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss. Wien, den 15. Februar 2007 Sparkassen-Prüfungsverband Prüfungsstelle Mag. Erich Kandler e.h. Wirtschaftsprüfer Dkfm. Ernst Huber e.h. Revisionsrat Die Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck ist im Firmenbuch beim Landesgericht Innsbruck als Handelsgericht unter der FN 45551 m eingetragen. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. 41 IMPRESSUM: Medieninhaber: Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck, Fotos: Fotowerk Aichner, Gerhard Berger Druck: Sparkassenbetriebsgesellschaft m.b.H. Druckservice, Linz KONTAKT: Jakob Knapp, Vorstandsassistent und Pressesprecher TELEFON: aus Österreich 050100-70111 international +43 050100-70111 E-MAIL: [email protected] www.tirolersparkasse.at