OECD Kompetenzmessung bei 15-Jährigen 2005: Piloterhebung für den dritten Zyklus PISA Programme for International Student Assessment Leistungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen Ein gemeinsames Projekt von Bund und Kantonen: Bundesamt für Statistik Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren I N H A LT S V E R Z E I C H N I S Ziele des Projekts . . . . . . . . . . . . . . . . 4 PISA: ein Projekt der OECD . . . . . . . . 5 An PISA 2006 teilnehmende Staaten . . 6 Kompetenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Die Testhefte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Fragebogen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Zielgruppe 2005 . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Zeitplan des dritten Zyklus . . . . . . . . . 11 Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 PISA 2000 und 2003 . . . . . . . . . . . . . 14 ZIELE DES PROJEKTS International vergleichbare Indikatoren für Schülerleistungen Die OECD-Staaten vergleichen die Effektivität ihrer Bildungssysteme Wie gut bereiten unsere Schulen ihre Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der Zukunft vor? Eltern, Schülerinnen und Schüler, die Verantwortlichen für das Schulsystem und die Öffentlichkeit haben Anspruch darauf zu erfahren, in welchem Umfang die Schülerinnen und Schüler das in einer modernen Gesellschaft notwendige Wissen und Können tatsächlich erwerben. Mit international genormten Testinstrumenten werden alle drei Jahre die Leistungen der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften gemessen. Die Langzeitstudie zeigt in regelmässigen Abständen Tendenzen auf und liefert Ergebnisse zu drei Schwerpunktthemen. Auch selbstreguliertes Lernen und motivationale Indikatoren sind von zentraler Bedeutung. Die erfassten Indikatoren sollen ferner zu Merkmalen der Bildungssysteme, der Schulen sowie der Schülerinnen und Schüler in Beziehung gesetzt werden. • Sind die Schülerinnen und Schüler für die Anforderungen in der heutigen Berufswelt gerüstet? • Sind unsere zukünftigen Bürgerinnen und Bürger genügend darauf vorbereitet, eine aktive Rolle in unserer demokratischen Gesellschaft zu übernehmen? • Welche Schulmodelle und welche Praxis bieten Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Familien die grössten Chancen? • Welchen Einfluss haben die Ressourcen der Schule auf die Resultate der Schülerinnen und Schüler? 4 Die Erhebung PISA basiert auf einem innovativen und dynamischen Modell. In der ersten Erhebung 2000 lag der Schwerpunkt auf dem Bereich Lesen, in der Erhebung 2003 auf der Mathematik. 2006 wird der Naturwissenschaften besondere Aufmerksamkeit gelten. Dies gestattet, Trendindikatoren zu konstruieren und gleichzeitig alle drei Jahre einen der drei Bereiche vertieft zu betrachten. PISA: EIN PROJEKT DER OECD PISA ist ein dezentralisiertes Projekt der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development). Seit mehr als 10 Jahren erhebt und publiziert die OECD im Rahmen des INESProjekts (Indicators of Educational Systems) Bildungssystemdaten ihrer 30 Mitgliedstaaten im Ländervergleich. In PISA erheben die teilnehmenden Staaten nun selbstständig, aber in internationaler Kooperation, die Leistungsdaten. Jeder Staat finanziert seine nationale Datenerhebung selbst und leistet einen Beitrag an die internationalen Kosten. DIE ROLLE DES INTERNATIONALEN KONSORTIUMS Das OECD-Sekretariat hat die übergreifende Managementverantwortung für das gesamte Projekt. Die wichtigsten Entscheidungen fallen im PGB (PISA Governing Board), in dem jedes an PISA teilnehmende Land eine Stimme hat. Mit der technisch-praktischen Abwicklung und der internationalen Projektkoordination wurde ein internationales Konsortium aus mehreren Forschungsinstitutionen1 beauftragt. ORGANISATION IN DER SCHWEIZ Die Umsetzung von PISA in der Schweiz wird von Bund und Kantonen gemeinsam finanziert. Sämtliche Kantone haben sich zur Teilnahme an PISA entschlossen. Die strategischen und finanziellen Entscheide werden von einer «Steering Group» mit Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Kantonen gefällt. Eine Konsultativgruppe mit Personen aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis steht dem Gremium beratend zur Seite. Die nationale Projektleitung befindet sich im Bundesamt für Statistik in Neuenburg. Sie ist verantwortlich für die Realisierung des Projekts und für die Auswertung der Ergebnisse in Zusammenarbeit mit den folgenden vier regionalen Koordinationszentren • «Consortium romand», im Service de la recherche en éducation (SRED) in Genf, in Zusammenarbeit mit dem IRDP in Neuenburg • Ufficio studi e ricerche (USR) in Bellinzona • Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung (KBL) an der Universität Zürich • Forschungsstelle der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (fs-phs), die auch für die Erhebung in Liechtenstein verantwortlich ist. Die genauen Angaben zu den Verantwortlichen finden Sie am Ende dieser Broschüre. 1 Das Konsortium besteht aus dem Australian Council for Educational Measurement (ACER), dem Netherlands National Institute for Educational Measurement (CITO), der Firma WESTAT und dem Educational Testing Service (ETS) in den USA sowie dem National Institute for Educational Research (NIER) in Japan. 5 AN PISA 2006 TEILNEHMENDE STAATEN An PISA 2006 werden die 30 OECD-Mitgliedländer sowie mehrere Nicht-OECD-Staaten teilnehmen. * Argentinien * Aserbaidschan Australien Belgien * Lettland * Liechtenstein * Litauen Luxemburg * Macau, China Mexiko * Brasilien * Bulgarien * Chile Neuseeland Dänemark Niederlande * * Deutschland Norwegen Estland Österreich Finnland Polen Frankreich Portugal Georgien Griechenland Grossbritannien * Hongkong, China * Indonesien * Schweiz Irland Island Slowakische Republik Israel Japan Jordanien Kanada * Kasachstan * Katar * Kirgisistan * Kolumbien Korea * Schweden * Serbien und Montenegro * Serbische Republik Italien * * Rumänien * Russische Föderation * Slowenien Spanien * Taipeh, China * Thailand Tschechische Republik * Tunesien Türkei Ungarn * Uruguay Vereinigte Staaten Kroatien Länder, die an PISA 2003 teilnahmen, sind fett gedruckt. * Nicht-OECD-Staaten 6 Stand: August 2004 KOMPETENZEN Das Projekt PISA – eine zyklische Studie: 2000 Lesen Mathematik Naturwissenschaften 2003 Lesen Mathematik Naturwissenschaften 2006 Lesen Mathematik Naturwissenschaften Problemlösen = Schwerpunkt PISA erstreckt sich über mehrere Projektzyklen. Die Studie ermöglicht sowohl geographische Vergleiche (zwischen den Ländern) als auch Vergleiche im Zeitverlauf (alle drei Jahre) sowie eine vertiefende Auswertung im Schwerpunktbereich. LESEN «Lesekompetenz (Reading Literacy) heisst, geschriebene Texte zu verstehen, zu nutzen und über sie zu reflektieren, um eigene Ziele zu erreichen, das eigene Wissen und Potenzial weiterzuentwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.» MATHEMATIK «Mathematische Kompetenz ist die Fähigkeit einer Person, die unterschiedlichen Rollen zu erkennen und zu verstehen, die Mathematik in der Welt spielt, fundierte mathematische Urteile abzugeben und sich auf eine Weise mit der Mathematik zu befassen, die den Anforderungen des Lebens dieser Person als konstruktivem, engagiertem und reflektierendem Bürger entspricht.» NATURWISSENSCHAFTEN Wissen zu erlangen, um wissenschaftliche Phänomene zu erklären und um aus Belegen Schlussfolgerungen zu wissenschaftlichen Fragen zu ziehen; das Verständnis der charakteristischen Elemente der Wissenschaft als Form des menschlichen Wissens und der Forschung; das Bewusstsein bezüglich der Rolle der Wissenschaft und der Technologie in unserer materiellen, intellektuellen und kulturellen Umwelt; den Willen, sich als reflektierenden Bürger mit Fragen im Zusammenhang mit den Naturwissenschaften zu befassen.» PROBLEMLÖSEN Die fächerübergreifenden Kompetenzen, die bei PISA 2003 geprüft wurden, werden wie folgt definiert: «Mit Problemlösen ist die Fähigkeit einer Person gemeint, kognitive Prozesse anzuwenden, um sich realen, fächerübergreifenden Problemen zu stellen und diese zu lösen. Bei solchen Problemen ist der Lösungsweg nicht unmittelbar ersichtlich. Die Kompetenzbereiche oder Bereiche des Lehrplans, denen diese Probleme zugeordnet werden können, sind nicht spezifisch in einem der drei Bereiche Mathematik, Lesen oder Naturwissenschaft angesiedelt.» Naturwissenschaftliche Grundbildung umfasst «naturwissenschaftliche Kenntnisse einer Person und die Fähigkeit, diese Kenntnisse anzuwenden, um Fragen zu erkennen, um neues 7 DIE TESTHEFTE Die Aufgaben und Fragen wurden von internationalen Expertengruppen zusammengestellt. Jedes teilnehmende Land hat die Möglichkeit, sich an der Entwicklung der Aufgaben aktiv zu beteiligen. Die Testhefte sind nach einem Rotationssystem konstruiert, in welchem ein Aufgabenblock manchmal am Anfang des Heftes, manchmal in der Mitte und manchmal am Ende positioniert ist. Dieses System ermöglicht es, dass eine grosse Anzahl verschiedener Aufgaben gestellt werden kann, ohne dass eine allzulange Testzeit erforderlich ist. 2005 und 2006 betreffen 2/3 der Aufgaben oder Fragen die Kompetenzen in den Naturwissenschaften und 1/3 das Lesen sowie die Mathematik. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eines der Testhefte und haben zwei Stunden Zeit, um es auszufüllen. Die Fragen bestehen aus drei unterschiedlichen Formaten: • Multiple-Choice-Aufgaben Vertraulichkeit Das auszufüllende Testmaterial und das Material, welches die Antworten der Schülerinnen und Schüler enthält, werden vollkommen vertraulich behandelt. Der Name des Schülers steht auf dem Umschlag mit seinem Testmaterial. Sobald dieses in seinem Besitz ist, kann der Schüler ihn problemlos streichen. In der Folge wird lediglich noch seine Identifikationsnummer benötigt. Das Schulpersonal hat keinen Zugang zum Testmaterial. Qualität Bei einer grossen und weltweiten Studie wie PISA muss ein besonderes Augenmerk auf alle Aspekte der Qualität gerichtet werden. Dies betrifft die internationale Konstruktion der Test- und Befragungsinstrumente ebenso wie die Übersetzungsprozeduren, die korrekte Auswahl der Schülerinnen und Schüler, den kontrollierten Ablauf des Tests und die sorgfältige Kodierung, Gewichtung und Auswertung der erhobenen Daten. • Kurze offene Aufgaben • Komplexe offene Aufgaben Beispiele zu den Testaufgaben Beispiele zu den Testaufgaben finden sich unter der Adresse www.pisa.admin.ch, Rubrik «Methode und Organisation», Unterrubrik «Die Tests». Die aufgeführten Aufgaben wurden in der Vergangenheit verwendet und kommen in den künftigen Zyklen nicht mehr zum Einsatz. Die Lösungen für die Beispielaufgaben (offene Fragen) sind für Forschende, Didaktiker und Lehrpersonen zugänglich und können bei der nationalen Projektleitung bezogen werden. 8 FRAGEBOGEN SCHÜLERFRAGEBOGEN Internationale Optionen Im PISA-Projekt werden Schülerleistungen gemessen und anhand von Leistungsstandards beschrieben und verglichen. Genauso wichtig ist es aber auch, nach den Hintergründen der Unterschiede zu fragen: Warum haben die Schülerinnen und Schüler des einen Landes besser abgeschnitten? Besteht ein Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Hintergrund und der Schulleistung? Welche Rolle spielt das Geschlecht bei den verschiedenen Leistungen? Wie stehen die Schülerinnen und Schüler neuen Technologien gegenüber? Während jedes Zyklus werden den Ländern, die ihre Erhebungen vervollständigen und sich an weiteren thematischen Auswertungen beteiligen möchten, Optionen angeboten. Wie bereits in den Jahren 2000 und 2003 wird die Schweiz auch in der Piloterhebung 2005 den Schülerfragebogen um die Option der neuen Technologien (Zugang, Verwendung) ergänzen. SCHULFRAGEBOGEN Die Fragen beziehen sich hauptsächlich auf: Die Leistungen von Schülerinnen und Schülern werden auch durch Merkmale der Schule, der Schulorganisation oder der Unterrichtsorganisation beeinflusst. Daher wird in einem etwa 30-minütigen Schulfragebogen nach solchen wesentlichen Merkmalen gefragt. Der Schulfragebogen wird von der Schulleitung beantwortet. Einige wichtige Themen sind: • die Schülerin / den Schüler (Alter, Klassenstufe, Geschlecht); • Rahmenbedingungen und Zusammensetzung (Grösse, Bildungsprogramme); • das familiäre Umfeld (die Zusammensetzung des Haushalts, das Bildungs- und Berufsniveau der Eltern, die materiellen Güter, das Herkunftsland, der Sprachgebrauch, die Aktivitäten mit den Eltern); • vorhandene Schulressourcen (Finanzierung, Computer, Bibliothek, Lehrkräfte); In der Piloterhebung 2005 und in der Erhebung 2006 werden die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den Test wie in den früheren Erhebungen einen 40-minütigen Fragebogen ausfüllen. • die Schülerschaft, die Aufnahme- und Ausschlusskriterien. • das schulische Umfeld (der besuchte Schultyp bzw. das Schulprogramm, die Zusatz- oder Spezialkurse, die Hausaufgaben, die Grösse der Klassen, die Einstellung gegenüber der Lehrerschaft und der Schule); • gewisse Aspekte rund um den Unterricht in den Naturwissenschaften; • selbstreguliertes Lernen (Lernstrategien, Motivation, Interesse). 9 ZIELGRUPPE 2005 Anlässlich der dritten PISA-Erhebung im Jahr 2006 wird die internationale Stichprobe mit 15jährigen Schülerinnen und Schülern durch verschiedene Stichproben mit Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern ergänzt, wie dies bereits 2000 und 2003 der Fall war. Die Erfahrungen haben uns gezeigt, dass für die Piloterhebung die 15jährigen Schülerinnen und Schüler ausreichen. Zielgruppe für die Piloterhebung 2005: • Schülerinnen und Schüler mit Jahrgang 1989 Zielgruppe für die Erhebung 2006 • Schülerinnen und Schüler mit Jahrgang 1990 • Schülerinnen und Schüler, die zurzeit die 9. Klasse besuchen Internationale Stichprobe (15-Jährige) Für die internationale Stichprobe wählt jedes Land nach dem Zufallsprinzip mindestens 4‘500 Schülerinnen und Schüler aus mindestens 150 Schulen. In der Schweiz betrifft die Erhebung bei 15-Jährigen folgende Schultypen und Ausbildungsrichtungen: • Schulen des 8., 9. und 10. Schuljahrs der Sekundarstufe I • Allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe II wie Gymnasien und Diplommittelschulen • Berufsschulen der Sekundarstufe II 10 Nationale Zusatzstichprobe (Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse) Zusätzlich zu den 15-Jährigen für die internationalen Vergleiche werden in der Schweiz Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse in die Tests miteinbezogen. Diese Stichprobe ermöglicht den Leistungsvergleich zwischen den drei Sprachregionen am Ende der obligatorischen Schulzeit. Zudem lassen sich damit die Leistungen mit den verschiedenen Schulsystemen und den regionalen Unterschieden in Beziehung setzen. Kantonale Zusatzstichprobe (Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse) Für PISA 2006 haben die einzelnen Kantone wie schon bei PISA 2000 und 2003 - die Möglichkeit , die Stichprobe der zu testenden Schülerinnen und Schüler in 9. Klassen zu erhöhen, um eigene Vergleiche und Analysen durchführen zu können. Teilnehmende Schulen Für die Piloterhebung 2005 zieht die nationale Projektleitung eine Zufallsstichprobe von rund 50 Schweizer Schulen und von rund 2‘300 Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 Jahren. Die entsprechenden Zahlen für die Erhebung 2006 sind noch nicht bekannt. 2003 waren es rund 500 Schulen mit einer Gesamtsumme von 25‘000 Schülerinnen und Schülern aus der internationalen und der nationalen sowie aus den kantonalen Stichproben. Innerhalb jeder ausgewählten Schule werden wiederum per Zufallsverfahren eine gewisse Zahl von 15-Jährigen sowie von Neunklässlerinnen und Neuntklässlern ausgewählt. Da viele 15-Jährige auch gerade in der 9. Klasse sind, überschneiden sich die Stichproben. ZEITPLAN DES DRITTEN ZYKLUS VON DER PILOTERHEBUNG ZU DEN RESULTATEN Bis Oktober 2004 Entwicklung der Aufgaben für die Piloterhebung November 2004 Ziehung der Schulen und Kontakt durch die vier regionalen Koordinationsstellen Januar – Februar 2005 Ziehung der Schülerinnen und Schüler April – Mai 2005 PILOTERHEBUNG 2005 Juni – Juli 2005 Kodierung der Antworten und Dateneingabe August – Oktober 2005 Datenanalyse und Auswahl der Aufgaben für den Haupttest September – Oktober 2005 Ziehung der Schulen Januar – Februar 2006 Ziehung der Schülerinnen und Schüler April – Mai 2006 HAUPTTEST 2006 Juni – Juli 2006 Kodierung der Antworten und Dateneingabe Ende 2007 Erste Resultate WIE DIE PILOTERHEBUNG AN EINER SCHULE ABLÄUFT 1. Schritt November 2004 Die ausgewählten Schulen erhalten eine detaillierte Information über das Projekt und den Ablauf der Erhebung. 2. Schritt November 2004 Jede Schule nominiert eine Koordinatorin bzw. einen Koordinator. Diese Person hilft der regionalen (oder ev. kantonalen) Kontaktperson, eine aktualisierte Liste mit Angaben zu sämtlichen Schülerinnen und Schülern zu erstellen. Diese Liste wird zur Auswahl der Schülerinnen und Schüler genutzt. 3. Schritt ab Dezember 2004 Die regionale (oder kantonale) Kontaktperson setzt sich mit dem Koordinator oder der Koordinatorin in Verbindung und plant die Durchführung der Befragung im Detail. 4. Schritt März 2005 Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler sowie die betroffene Lehrerschaft werden informiert. 5. Schritt April/Mai 2005 Die Testleiterin bzw. der Testleiter besucht die Schule am vereinbarten Termin und führt zusammen mit dem Schulkoordinator die Tests und Befragungen der Piloterhebung mit den ausgewählten Schülerinnen und Schülern durch. Der Test und der Schülerfragebogen beanspruchen ca. 31/2 Stunden (ein ganzer Vormittag). Die Schulleitung füllt vorher oder parallel dazu einen Schulfragebogen aus. 11 INFORMATIONEN DIE PUBLIKATIONEN SIND FOLGENDERMASSEN ERHÄLTLICH: Auf Internet: www.pisa.admin.ch, Rubrik «Publikationen und Resultate» Per E-Mail an: [email protected] Per Telefon unter: 032 713 66 42 Für Publikationen der OECD auf: www.pisa.oecd.org WEBSEITEN www.pisa.oecd.org Webseite der OECD betreffend PISA www.pisa.admin.ch Webseite der nationalen Projektleitung www.geneve.ch/sred Webseite des «service de la recherche en éducation», Genève www.kbl.unizh.ch Webseite des Kompetenzzentrums für Bildungsevaluation und Leistungsmessung an der Universität Zürich (KBL) www.phsg.ch Webseite der Forschungsstelle der Pädagogischen Hochschule St. Gallen www.ti.ch/usr Webseite des «Ufficio studi e ricerche» in Bellinzona www.edk.ch Webseite der schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren 12 ADRESSEN NATIONALE PROJEKTLEITUNG Bundesamt für Statistik, Neuchâtel Huguette Mc Cluskey Tel. 032 713 62 41 E-Mail: [email protected] KOORDINATION FRANZÖSISCHE SCHWEIZ (BE_f, FR_f, GE, JU, NE, VD, VS_f) Consortium romand de recherche pour l’évaluation des acquis et des compétences des élèves c/o Service de la recherche en éducation, Genève Christian Nidegger Tel. 022 327 74 19 E-Mail: [email protected] KOORDINATION DEUTSCHSCHWEIZ I (AG, BL, BS, LU, NW, OW, SO, SZ, UR, VS_d, ZG, ZH) Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung Urs Moser, Simone Berweger Tel. 043 268 39 61 E-Mail: [email protected], [email protected] KOORDINATION DEUTSCHSCHWEIZ II (AI, AR, BE_d, FL, FR_d, GL, GR_d, SG, SH, TG) Pädagogische Hochschule St. Gallen Forschungsstelle Christian Brühwiler Tel. 071 243 94 80 E-Mail: [email protected] KOORDINATION ITALIENISCHE SCHWEIZ (TI, GR_i) Ufficio studi e ricerche, Bellinzona Myrta Mariotta, Manuela Nicoli Tel. 091 814 63 73 E-Mail: [email protected], [email protected] SCHWEIZERISCHE KONFERENZ DER KANTONALEN ERZIEHUNGSDIREKTOREN Generalsekretariat EDK, Bern Heinz Rhyn Tel. 031 309 51 11 E-Mail: [email protected] 13 PISA 2000 UND 2003 Die Resultate von PISA 2000 lieferten interessante Ergebnisse. In der Folge wird ein Auszug vorgestellt. Für PISA 2003 können zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Broschüre noch keine Resultate publiziert werden. PISA 2000 Internationaler Vergleich der Kompetenzniveaus im Lesen Finnland Kanada Japan Schweden Das Niveau <1 entspricht den schwächsten und das Niveau 5 den höchsten Leistungen. Österreich Frankreich USA Schweiz Italien Deutschland 0% 10% Niveau < 1 © BFS/EDK 20% 30% Niveau 1 40% 50% Niveau 2 60% 70% Niveau 3 80% 90% Niveau 4 100% Niveau 5 Quelle: OECD - BFS/EDK PISA Datenbank, 2001 Die Schweizer Resultate von PISA 2000 wurden in einer Kurzfassung des nationalen Berichtes herausgegeben, gefolgt vom nationalen Bericht sowie von regionalen und thematischen Berichten. Ein allgemeiner Überblick über die Schweizer Resultate wird in der Veröffentlichung «PISA 2000: Synthese und Empfehlungen» gegeben. Die regionalen Berichte sowie die internationalen Berichte zu PISA 2000 stehen auf unserer Internetseite zur Verfügung unter www.pisa.admin.ch. PISA 2003 Am 7. Dezember 2004 wird die OECD die ersten internationalen Resultate zu PISA 2003 veröffentlichen. Zum selben Zeitpunkt wird die Schweiz den ersten Bericht zu den internationalen Vergleichen vorstellen. Ein zweiter Bericht mit Vergleichen zwischen den Regionen und den Kantonen wird im Frühling 2005 erscheinen. 14 Kompetenzmessung bei 15-Jährigen 2005: Piloterhebung für den dritten Zyklus Herausgeber: Bundesamt für Statistik (BFS), nationale Projektleitung des Projekts PISA Auskunft: Huguette Mc Cluskey, Tel. 032 713 62 41 E-Mail: [email protected] Vertrieb: Bundesamt für Statistik, CH-2010 Neuchâtel Telefon: 032 713 60 60 / Fax 032 713 60 61 Bestellnummer: 536-0500 Originaltext: Französisch Übersetzung: Übersetzungsdienst des BFS, Neuchâtel Andere Sprachen: Diese Broschüre ist auch in französischer (Bestell-Nr.: 537- 0500) und italienischer (Bestell-Nr.: 538-0500) Sprache verfügbar. Grafik/Layout: BFS, Neuchâtel Titelfoto: kontrast, Atelier für Fotografie, Thomas Wiedmer, Schönbühl, Urtenen Copyright: BFS, Neuchâtel 2004. Abdruck – ausser für kommerzielle Nutzung – unter Angabe der Quelle gestattet. ISBN: 3-303-15324-8 OCDE Evaluation des compétences chez les jeunes de 15 ans 2005: pré-enquête pour le 3e cycle PISA Programme International pour le Suivi des Acquis des élèves Compétences en sciences, en mathématiques et en lecture Un projet commun de la Confédération et des cantons: Office fédéral de la statistique Conférence des directeurs cantonaux de l’instruction publique TA B L E D E S M AT I È R E S Buts du projet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 PISA: un projet de l’OCDE . . . . . . . . . 5 Pays participant à PISA 2006 . . . . . . . 6 Les compétences mesurées . . . . . . . . 7 Les cahiers de tests . . . . . . . . . . . . . . . 8 Les questionnaires . . . . . . . . . . . . . . . 9 Population ciblée en 2005 . . . . . . . . . 10 Calendrier du 3e cycle . . . . . . . . . . . . . 11 Informations . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Adresses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 PISA 2000 et 2003 . . . . . . . . . . . . . . . 14 BUTS DU PROJET Des indicateurs internationaux pour comparer les performances des élèves Les pays de l’OCDE comparent l’efficacité de leurs systèmes de formation Dans quelle mesure nos écoles préparent-elles leurs élèves aux défis à venir? Les parents, les élèves et les responsables de l’éducation, comme le public en général, ont le droit de savoir si les écoles transmettent véritablement les connaissances et les aptitudes que la société moderne réclame. Tous les trois ans, les compétences des jeunes de 15 ans en lecture, en mathématiques et en sciences sont évaluées à l’aide d’instruments répondant à des normes internationales. Cette étude à long terme, effectuée à intervalles réguliers, fait apparaître des tendances et livre des données dans ces trois matières. Elle fournit également des indicateurs sur l’apprentissage auto-régulé et sur la motivation des élèves. • Les jeunes sont-ils prêts à affronter les défis de la vie professionnelle de demain? • Nos futurs citoyens seront-ils à même de jouer leur rôle dans la société démocratique? Par ailleurs, les indicateurs obtenus sont mis en relation avec certaines caractéristiques des systèmes éducatifs, des écoles et des élèves. • Quel système scolaire et quelles pratiques maximisent les chances d’élèves de milieux défavorisés? L’enquête PISA a été construite sur un modèle novateur et dynamique. La première enquête, menée en 2000, mettait l’accent sur le domaine de la lecture; celle de 2003 était principalement consacrée aux mathématiques. En 2006, cette enquête sera renouvelée avec un développement sur les sciences. Ainsi, il sera possible de construire des indicateurs de tendance tout en approfondissant, tous les 3 ans, un des trois domaines. • Quelle influence les ressources de l’école ont-elles sur les résultats de l’élève? 4 PISA: UN PROJET DE L’OCDE PISA est un projet décentralisé de l’OCDE (Organisation de coopération et de développement économiques). Depuis plus de 10 ans, l’OCDE collecte et publie, dans le cadre du projet INES (Indicators of Educational Systems), des données comparatives sur les systèmes de formation des 30 Etats qui en font actuellement partie. Dans le projet PISA, les Etats participants collectent eux-mêmes les données, en étroite collaboration avec les autres pays. Chacun finance sa propre enquête et assume une partie des coûts internationaux. LE RÔLE DU CONSORTIUM INTERNATIONAL Le secrétariat de l’OCDE assume la direction générale du projet, tandis que les principales décisions sont prises dans le cadre du PGB (Pisa Governing Board), dans lequel chaque pays participant dispose d’une voix. Un consortium international d’institutions de recherche1 est chargé d’assurer la réalisation du projet sur les plans pratique et technique et de coordonner ce dernier au niveau international. L’ORGANISATION EN SUISSE La réalisation du projet PISA en Suisse est cofinancée par la Confédération et les cantons. Tous les cantons ont décidé de participer au projet PISA. Les décisions stratégiques et financières sont prises par un groupe de pilotage composé de représentants de la Confédération et des cantons. Ce groupe de pilotage bénéficie des conseils d’experts provenant de divers milieux concernés par l’éducation. La direction nationale du projet a son siège à Neuchâtel, à l’Office fédéral de la statistique. Elle assure la réalisation du projet et la valorisation des résultats en collaboration avec 4 centres de coordination régionale: – le consortium romand, sis au Service de la recherche en éducation (SRED) à Genève, en lien avec l’IRDP de Neuchâtel – l’Ufficio studi e ricerche (USR) de Bellinzone – le Centre de compétences en évaluation des formations et des acquis (CEA) à l’Université de Zurich – le Centre de recherche de l’Ecole des hautes études pédagogiques de St-Gall (fs-phs), qui est également responsable de l’enquête au Liechtenstein. Les coordonnées des responsables figurent sous la rubrique «adresses» à la fin de cette brochure. 1 Ce consortium se compose de l’Australian Council for Educational Research (ACER), du Netherlands National Institute for Educational Measurement (CITO), de l’entreprise WESTAT et du Educational Testing Service (ETS) des Etats-Unis ainsi que du National Institute for Educational Research (NIER) japonais. 5 PAYS PARTICIPANT À PISA 2006 Les 30 pays membres de l’OCDE ainsi que plusieurs pays non membres participeront au projet PISA 2006. Allemagne * Argentine Australie Autriche * Azerbaïdjan Belgique * Brésil * Bulgarie Canada Japon * Jordanie * Kazakhstan * Lettonie * Liechtenstein * Littuanie Luxembourg * Macao – Chine Mexique * Chili Norvège * Colombie Nouvelle-Zélande Corée Pays-Bas Croatie Pologne Danemark Portugal * Espagne * Estonie * Quatar * République du Kyrgystan Etats-Unis * Fédération de Russie Finlande France * Géorgie Grande-Bretagne Grèce * Indonésie Irlande * * Roumanie * Serbie et Monténégro * Slovénie Suède Hong Kong – Chine Hongrie * République slovaque * Rép. serbe de Yougoslavie République tchèque Suisse * Taïpei – Chine * Thaïlande Islande * Tunisie Turquie Israël * Uruguay Italie Les pays qui ont déjà participé à l’enquête 2003 sont indiqués en caractères gras. * Pays non membres de l’OCDE 6 Situation: août 2004 LES COMPÉTENCES MESURÉES Le projet PISA – une étude cyclique: 2000 Lecture Mathématiques Sciences 2003 Lecture Mathématiques Sciences 2006 Lecture Mathématiques Sciences Résolution de problèmes = matière principale testée Le projet PISA est cyclique. Il permet des comparaisons spatiales (entre les pays) et temporelles (tous les 3 ans) ainsi que l’étude approfondie de chaque domaine de base. LECTURE Plutôt que de lecture, c’est de compréhension de l’écrit (ou de littératie) qu’il faut parler: «Comprendre l’écrit, c’est non seulement comprendre et utiliser des textes écrits, mais aussi réfléchir à leur propos. Cette capacité devrait permettre à chacun(e) de réaliser ses objectifs, de développer ses connaissances et son potentiel, et de prendre une part active dans la société.» MATHÉMATIQUES «La culture mathématique (ou littératie mathématique) est l’aptitude d’un individu à identifier et à comprendre le rôle joué par les mathématiques dans le monde, à porter des jugements fondés à leur propos, et à s’engager dans des activités mathématiques, en fonction des exigences de sa vie en tant que citoyen constructif, impliqué et réfléchi.» SCIENCES identifier les questions auxquelles la science peut apporter une réponse, pour acquérir de nouvelles connaissances, pour expliquer des phénomènes scientifiques et pour tirer des conclusions fondées sur des faits à propos de questions à caractère scientifique; la compréhension des éléments caractéristiques de la science en tant que forme de recherche et de connaissance humaines; la conscience du rôle de la science et de la technologie dans la constitution de notre environnement matériel, intellectuel et culturel; la volonté de s’engager en qualité de citoyen réfléchi à propos de problèmes à caractère scientifique et touchant à des notions relatives à la science». RÉSOLUTION DE PROBLÈMES Les compétences interdisciplinaires étudiées lors de PISA 2003 ont été définies comme suit: «… aptitude à engager des processus cognitifs pour résoudre des problèmes interdisciplinaires concrets qui ne relèvent pas d’un champ de compétence ou d’une discipline scolaire immédiatement évidents, et lorsque la voie qui conduit à la solution n’est pas comprise dans un seul des domaines de la mathématique, des sciences et de la lecture.» La culture scientifique consiste en des «connaissances scientifiques de l’individu et sa capacité d’utiliser ces connaissances pour 7 LES CAHIERS DE TESTS Les problèmes et les questions sont élaborés par des groupes d’experts internationaux. Chaque pays participant peut contribuer activement au développement des tests. Les cahiers de test sont construits selon un système de rotation dans lequel un groupe d’exercices va être positionné parfois au début d’un cahier, parfois au milieu et parfois à la fin. Ce système permet de faire passer un très grand nombre d’épreuves, sans toutefois nécessiter un temps de test trop long. En 2005 et 2006, environ 2/3 des problèmes ou questions viseront à évaluer les compétences en sciences et 1/3 des questions concerneront la lecture et les mathématiques. Chaque élève reçoit un des cahiers de tests et dispose de deux heures pour le remplir. Les questions sont réparties sous trois formes: • questions à choix multiple Confidentialité Le matériel de test à remplir ainsi que celui contenant les réponses aux élèves est traité de manière tout à fait confidentielle. Le nom de l’élève figure sur l’enveloppe contenant son matériel de test. Cependant, une fois en sa possession, l’élève peut le biffer sans problème. Dès lors, seul son numéro d’identification nous est nécessaire. Le personnel de l’école n’a aucun accès au matériel de test. Qualité Dans une étude aussi vaste et complexe que le projet PISA, il importe d’accorder une attention toute particulière à la qualité. Cela est valable aussi bien pour la réalisation des tests et des questionnaires que pour la traduction des questions, le choix des élèves, le bon déroulement des tests et le codage, la pondération et l’exploitation des données collectées. • questions simples, sans proposition de réponses • questions complexes, sans proposition de réponses Exemples de tests disponibles Des exemples de tests sont disponibles sous www.pisa.admin.ch, sous la rubrique «Méthodes et organisation», «Les tests». Il s’agit d’unités de tests utilisés par le passé; ceux-ci ne seront pas repris dans les cycles à venir. Les instructions pour la codifications des questions ouvertes sont à disposition des chercheurs, des didacticiens et des enseignants auprès de la direction nationale. 8 LES QUESTIONNAIRES QUESTIONNAIRE DESTINÉ À L’ÉLÈVE Options internationales Le projet PISA permet de mesurer, de décrire et de comparer les performances des élèves sur la base de différents standards. Mais la recherche d’explications des différences est tout aussi importante: pourquoi les élèves d’un pays ontils de meilleurs résultats que ceux d’un autre? Existe-t-il un lien entre les performances scolaires et la situation socio-économique? En quoi une performance est-elle influencée par le sexe de l’élève? Comment réagissent les élèves face aux nouvelles technologies? Au cours de chaque cycle, des options sont offertes aux pays désirant compléter l’enquête et participer à des explorations thématiques. Comme en 2000 et en 2003, la Suisse participera à l’option sur Les élèves de la pré-enquête 2005 et de l’enquête 2006 auront également quarante minutes pour répondre à un questionnaire, une fois le test terminé. Les questions portent principalement sur: • l’élève (âge, degré, sexe); • l’environnement familial (la composition du ménage, le niveau éducationnel et professionnel des parents, les biens à disposition, le pays de provenance, les langues utilisées, les activités avec les parents); • les nouvelles technologies (accès et usage). QUESTIONNAIRE DESTINÉ À L’ÉCOLE Les performances des élèves sont influencées par certaines particularités de l’école et de sa structure, ainsi que par son organisation de l’enseignement. Afin de fournir des informations dans ce domaine, la direction de l’école remplit un questionnaire, dont voici quelques points importants: • le cadre et la composition (grandeur, niveaux); • les ressources à disposition (financement, ordinateurs, bibliothèque, personnel enseignant); • la clientèle, les critères d’admission et d’exclusion. • l’environnement scolaire (le programme d’étude suivi, les cours complémentaires ou spéciaux, les devoirs donnés aux élèves, la grandeur des classes, la vision portée sur les enseignants et l’école); • des questions spécifiques liées à l’enseignement des sciences. • l’apprentissage auto-régulé (stratégies d’apprentissage, motivation, intérêt). 9 POPULATION CIBLÉE EN 2005 Lors de la troisième enquête PISA en 2006, l’échantillon international d’élèves de 15 ans sera complété par différents échantillons d’élèves de 9e, comme ce fut le cas en 2000 et en 2003. Cependant, vu notre expérience dans ces procédures, nous pourrons nous limiter aux élèves de 15 ans pour la pré-enquête de 2005. Population-cible pour la pré-enquête de 2005: Echantillon national supplémentaire (9e année) En plus des élèves de 15 ans tirés pour les comparaisons internationales, un certain nombre d’élèves de 9e année (en fin de scolarité obligatoire) viennent s’ajouter aux autres pour former des échantillons permettant de comparer les performances entre les trois principales régions linguistiques et les mettre en lien avec les systèmes scolaires en respectant les différences régionales. • tous les élèves nés en 1989 Population-cible pour l’enquête de 2006: • tous les élèves nés en 1990 e • tous les élèves actuellement en 9 année Echantillon international (15 ans) Echantillons cantonaux supplémentaires (9e année) Pour PISA 2006, comme ce fut le cas en 2000 et 2003, la direction nationale donne la possibilité à chaque canton d’augmenter le nombre d’élèves testés de manière à pouvoir procéder à ses propres analyses et comparaisons. Pour l’enquête internationale, chaque pays sélectionne aléatoirement au minimum 4500 élèves répartis dans 150 écoles au moins. Ecoles participantes En Suisse, les tests qui sont réalisés auprès des élèves de 15 ans concernent les écoles et les filières suivantes: Pour la pré-enquête de 2005, la direction nationale du projet constitue aléatoirement un échantillon d’environ 50 écoles en Suisse et comptant environ 2’300 élèves de 15 ans. • écoles du degré secondaire I, 8e, 9e et 10e années • écoles du degré secondaire II (gymnases, écoles de degré diplôme, etc.) • écoles professionnelles du degré secondaire II Pour l’enquête de 2006, les quantités ne sont pas connues. En 2003, ce sont environ 500 écoles qui ont participé, représentant un échantillon global de plus de 25’000 élèves constitué des échantillons international, national et cantonaux. Dans chacune des écoles choisies, un certain nombre d’élèves de 15 ans et de 9e sont tirés au sort. Un grand nombre d’élèves de 15 ans étant en 9e, les échantillons se recoupent. 10 CALENDRIER DU 3E CYCLE DE LA PRÉ-ENQUÊTE AUX RÉSULTATS Jusqu’en octobre 2004 Développement des épreuves pour la pré-enquête Novembre 2004 Tirage des écoles et contacts par les quatres centres de coordination Janvier – février 2005 Tirage des élèves Avril – mai 2005 PRÉ-ENQUÊTE 2005 Juin – juillet 2005 Codification des réponses et saisie des données Août – octobre 2005 Analyse des résultats, choix des épreuves pour le test Septembre – octobre 2005 Tirage des écoles Janvier – février 2006 Tirage des élèves Avril – mai 2006 ENQUÊTE 2006 Juin – juillet 2006 Codification des réponses et saisie des données Fin 2007 Premiers rapports DÉROULEMENT DE LA PRÉ-ENQUÊTE DANS UNE ÉCOLE 1re étape Novembre 2004 Les écoles sélectionnées reçoivent une information détaillée sur le projet et le déroulement de l’enquête. 2e étape Novembre 2004 Chaque école désigne un coordinateur qui aide le responsable régional (ou cantonal suivant les cas) à établir une liste actualisée des élèves incluant un certain nombre d’informations. Cette liste est utilisée pour le tirage des élèves. 3e étape Dès décembre 2004 Le responsable régional ou cantonal prend contact avec le coordinateur scolaire pour planifier les détails de l’enquête. 4e étape Mars 2005 Les élèves choisis et les enseignants concernés sont informés. 5e étape Avril – mai 2005 Le jour dit, un administrateur de test se rend à l’école et procède à la pré-enquête, avec l’aide du coordinateur scolaire, auprès des élèves sélectionnés. Il faut environ trois heures et demie (tout un matin) aux élèves pour répondre au test et au questionnaire. Parallèlement, la direction de l’école remplit un questionnaire sur l’établissement. 11 INFORMATIONS OÙ TROUVER LES PUBLICATIONS DE PISA? sur Internet: www.pisa.admin.ch, sous la rubrique «Publications et résultats» par e-mail à: [email protected] par téléphone au 032 713 66 42 pour les publications de l’OCDE, également sur www.pisa.oecd.org SITES INTERNET www.pisa.oecd.org Site de l’OCDE concernant le projet PISA www.pisa.admin.ch Site de la direction nationale en charge du projet PISA www.geneve.ch/sred Site du Service de la recherche en éducation, Genève www.kbl.unizh.ch Site du Centre de compétences en évaluation des formations et des acquis à l’Université de Zurich (CEA/KBL) www.phsg.ch Site du Centre de recherche de l’Ecole des hautes études pédagogiques à St-Gall (fs-phs) www.ti.ch/usr Site de l’Ufficio studi e ricerche, Bellinzone www.cdip.ch Site de la Conférence suisse des directeurs cantonaux de l’instruction publique 12 ADRESSES DIRECTION NATIONALE DU PROJET Office fédéral de la statistique, Neuchâtel Huguette Mc Cluskey Tél. 032 713 62 41 E-mail: [email protected] COORDINATION POUR LA SUISSE ROMANDE (BE_f, FR_f, GE, JU, NE, VD, VS_f) Consortium romand de recherche pour l’évaluation des acquis et des compétences des élèves c/o Service de la recherche en éducation, Genève Christian Nidegger Tél. 022 327 74 19 E-mail: [email protected] COORDINATION POUR LA SUISSE ALÉMANIQUE I (AG, BL, BS, LU, NW, OW, SO, SZ, UR, VS_d, ZG, ZH) Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung Urs Moser & Simone Berweger Tél. 043 268 39 61 E-mail: [email protected] & [email protected] COORDINATION POUR LA SUISSE ALÉMANIQUE II (AI, AR, BE_d, FL, FR_d, GL, GR_d, SG, SH, TG) Pädagogische Hochschule St. Gallen Forschungsstelle Christian Brühwiler Tél. 071 243 94 80 E-mail: [email protected] COORDINATION POUR LA SUISSE ITALIENNE (TI, GR_i) Ufficio studi e ricerche, Bellinzone Myrta Mariotta & Manuela Nicoli Tél. 091 814 63 73 E-mail: [email protected] & [email protected] CONFÉRENCE SUISSE DES DIRECTEURS CANTONAUX DE L’INSTRUCTION PUBLIQUE Secrétariat général CDIP, Berne Heinz Rhyn Tél. 031 309 51 11 E-mail: [email protected] 13 PISA 2000 ET 2003 Les résultats de PISA 2000 ont fourni des données intéressantes. Nous vous en livrons ici un extrait. Les résultats de PISA 2003 ne sont pas encore disponibles au moment de l’impression de cette brochure. PISA 2000 Comparaison internationale des niveaux de compétences en lecture Finlande Canada Japon Suède Le niveau <1 correspond aux performances les plus faibles, le niveau 5 aux performances les plus élevées. Autriche France Etats-Unis Suisse Italie Allemagne 0% 10% Niveau < 1 © OFS/CDIP 20% 30% Niveau 1 40% 50% Niveau 2 60% 70% Niveau 3 80% 90% Niveau 4 100% Niveau 5 Source: Base de données PISA de l’OCDE - OFS/CDIP, 2001 Les résultats suisses de PISA 2000 ont été publiés dans un bref document intitulé «Préparés pour la vie», suivi d’un rapport national, de rapports régionaux, puis de rapports thématiques. Le document «PISA 2000 – Synthèse et recommandations» présente une synthèse générale. Les rapports régionaux tout comme les rapports internationaux de PISA 2000 sont disponibles sur notre site Internet www.pisa.admin.ch. PISA 2003 L’OCDE publiera les premiers résultats internationaux de PISA 2003 le 7 décembre 2004. A cette date, la Suisse présentera son 1er rapport centré sur les comparaisons internationales qui sera suivi au printemps 2005 par un 2e rapport qui comparera les régions et les cantons. 14 Evaluation des compétences chez les jeunes de 15 ans 2005: pré-enquête pour le 3e cycle Editeur: Office fédéral de la statistique (OFS), direction nationale du projet PISA Complément d’information: Huguette Mc Cluskey, Tél. 032 713 62 41 E-mail: [email protected] Diffusion: Office fédéral de la statistique, CH-2010 Neuchâtel Téléphone: 032 713 60 60 / Fax 032 713 60 61 No de commande: 537-0500 Langue du texte original: français Autres langues: cette brochure existe également en allemand (N° 536-0500) et en italien (N° 538-0500) Graphisme et mise en page: OFS, Neuchâtel Photo de couverture: kontrast, Atelier für Fotografie, Thomas Wiedmer, Schönbühl, Urtenen Droits de reproduction: OFS, Neuchâtel 2004. La reproduction est autorisée, sauf à des fins commerciales, si la source est mentionnée ISBN: 3-303-15325-6 OCSE Valutazione delle competenze dei giovani di 15 anni 2005: indagine pilota per il terzo ciclo PISA Programme for International Student Assessment Competenze in scienze naturali, matematica e lettura Progetto comune della Confederazione e dei Cantoni: Ufficio federale di statistica Conferenza svizzera dei direttori cantonali della pubblica educazione INDICE Obiettivi del progetto . . . . . . . . . . . . . 4 PISA: un progetto dell’OCSE . . . . . . . 5 I Paesi partecipanti a PISA 2006 . . . . . 6 Le competenze testate . . . . . . . . . . . . 7 I fascicoli di esercizi . . . . . . . . . . . . . . . 8 I questionari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Popolazione coinvolta nel 2005 . . . . . 10 Calendario del 3o ciclo . . . . . . . . . . . . 11 Informazioni . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Indirizzi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 PISA 2000 e 2003 . . . . . . . . . . . . . . . 14 OBIETTIVI DEL PROGETTO Indicatori delle competenze degli allievi paragonabili a livello internazionale I Paesi dell’OCSE confrontano l’efficacia dei loro sistemi formativi Le nostre scuole preparano i giovani alle sfide del futuro? Genitori, allievi, responsabili del sistema formativo e opinione pubblica hanno il diritto di sapere in quale misura le scuole trasmettono agli allievi le conoscenze e le capacità richieste dalla società moderna. Le competenze dei giovani di 15 anni in lettura, in matematica e in scienze naturali vengono misurate ogni tre anni con l’ausilio di test strutturati secondo normative internazionali. A intervalli regolari, lo studio a lungo termine permette di rivelare le tendenze e di fornire risultati relativi alle tematiche in analisi. Vengono pure raccolti indicatori relativi alle competenze trasversali e alla motivazione degli allievi. Gli indicatori calcolati vengono inoltre messi in relazione con le caratteristiche dei sistemi formativi, delle scuole e degli allievi. • I giovani sono pronti ad affrontare le sfide professionali di domani? • I nostri futuri cittadini sapranno assumere il loro ruolo nella società? • Quali sono le strutture e le pratiche educative in grado di massimizzare le opportunità degli allievi provenienti da contesti sfavoriti? • Qual è l’influenza delle risorse scolastiche sui risultati ottenuti dall’allievo? 4 L’indagine PISA è costruita su un modello innovativo e dinamico. La prima inchiesta, eseguita nel 2000, poneva l’accento sulla lettura mentre nel 2003 essa verteva principalmente sulla matematica. Nel 2006, l’indagine sarà rinnovata e si focalizzerà sulle scienze naturali. Sarà quindi possibile costruire indicatori di tendenza che ogni tre anni approfondiranno uno dei tre aspetti. PISA: UN PROGETTO DELL’OCSE PISA è un progetto decentralizzato dell’OCSE (Organizzazione per la cooperazione e lo sviluppo economici). Da oltre 10 anni, questo organismo internazionale rileva e pubblica nel quadro del progetto INES (Indicators of Educational Systems) dati comparativi inerenti ai sistemi di formazione dei 30 Stati che ne sono attualmente membri. Nell’ambito del progetto PISA, gli Stati partecipanti rilevano i dati in maniera autonoma, ma in stretta collaborazione gli uni con gli altri. Ogni nazione sostiene le spese per la propria raccolta dei dati e contribuisce ai costi internazionali. IL RUOLO DEL CONSORZIO INTERNAZIONALE La direzione generale del progetto è assunta dall’OCSE, mentre le decisioni principali sono assunte dal PGB (Pisa Governing Board), nel quale ogni Paese partecipante dispone di un voto. Un consorzio internazionale, formato da diversi istituti di ricerca1, è incaricato di garantire la realizzazione pratica e tecnica del progetto e di curarne la coordinazione a livello internazionale. L’ORGANIZZAZIONE IN SVIZZERA In Svizzera, la realizzazione del progetto PISA è cofinanziata dalla Confederazione e dai Cantoni. Tutti i Cantoni hanno deciso di aderire al progetto PISA. Le decisioni strategiche e finanziarie sono prese da una commissione di pilotaggio composta da rappresentanti della Confederazione e dei Cantoni. Questo gruppo si avvale dei consigli di esperti di diversi ambienti legati all’educazione. La sede della direzione nazionale del progetto è a Neuchâtel, presso l’Ufficio federale di statistica. Essa assicura la realizzazione del progetto e la validazione dei risultati collaborando con quattro centri di coordinazione regionale: – il consorzio romando, presso il Service de la recherche en éducation (SRED), Ginevra – l’Ufficio studi e ricerche (USR), Bellinzona – il Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung, dell’Università di Zurigo – la Pädagogische Hochschule di San Gallo, pure responsabile dell’indagine nel Liechtenstein. Le coordinate dei responsabili figurano alla fine di questo opuscolo, sotto la rubrica «Indirizzi». 1 Questo consorzio è composto dall’Australian Council for Educational Research (ACER), dal Netherlands National Institute for Educational Measurement (CITO), dall’impresa WESTAT e dall’Educational Testing Service (ETS), entrambi statunitensi, e infine dal National Institute for Educational Research (NIER) giapponese. 5 I PAESI PARTECIPANTI A PISA 2006 I 30 Paesi membri dell’OCSE, unitamente a numerose altre nazioni, parteciperanno al progetto PISA 2006. * * * * * * * * * * * * * * * Argentina Australia Austria Azerbagian Belgio Brasile Bulgaria Canada Cile Colombia Corea Croazia Danimarca Estonia Federazione Russa Finlandia Francia Georgia Germania Giappone Giordania Gran Bretagna Grecia Hong Kong, Cina Indonesia Irlanda Islanda Israele Italia Kazakistan * Lettonia * Liechtenstein * Lituania Lussemburgo * Macao, Cina Messico Norvegia Nuova Zelanda Paesi Bassi Polonia Portogallo * Qatar Repubblica Ceca * Repubblica del Kirgistan Repubblica Slovacca * Rep. serba di Yugoslavia * Romania * Serbia e Montenegro * Slovenia Spagna Stati Uniti Svezia Svizzera * Taïpei, Cina * Thailandia * Tunisia Turchia Ungheria * Uruguay I Paesi che hanno già partecipato all’inchiesta 2003 sono indicati in grassetto. * Paesi non membri dell’OCSE 6 Situazione: agosto 2004 LE COMPETENZE Il progetto PISA – uno studio ciclico: 2000 Lettura Matematica Scienze naturali 2003 Lettura Matematica Scienze naturali 2006 Lettura Matematica Scienze naturali Risoluzione di problemi = materia principale testata Il progetto PISA è ciclico. Esso permette dei confronti in termini spaziali (fra i Paesi) e temporali (ogni 3 anni), così come lo studio approfondito delle competenze base (durante tutti i 9 anni). LETTURA Piuttosto che di lettura, bisognerebbe parlare di comprensione dello scritto (o di Literacy): «Comprendere lo scritto, non significa solamente capire ed usare dei testi scritti, ma anche riflettere su tali testi. Questa capacità dovrebbe permettere ad ognuno di raggiungere i propri obiettivi, sviluppare le proprie conoscenze e il proprio potenziale e di svolgere un ruolo attivo nella società». MATEMATICA «Le competenze in matematica (Mathematical Literacy) rispecchiano la capacità dell’individuo nel capire il ruolo della matematica nel mondo, di formulare giudizi matematici fondati e di utilizzare la matematica in funzione dei bisogni della sua vita quale cittadino consapevole, impegnato e razionale». questioni alle quali la scienza può rispondere, per acquisire nuove conoscenze, per spiegare fenomeni scientifici e per trarre conclusioni concrete su problemi di carattere scientifico; nella comprensione degli elementi caratteristici della scienza in quanto forma di ricerca e di conoscenza umana; nella consapevolezza del ruolo svolto dalla scienza e dalla tecnologia nella costituzione del nostro contesto materiale, intellettuale e culturale; nella volontà di impegnarsi quale cittadino razionale per problematiche di carattere scientifico e relative a concetti delle scienze naturali». RISOLUZIONE DI PROBLEMI L’OCSE definisce le competenze interdisciplinari studiate nel corso di PISA 2003 come segue: «In PISA 2003, l’obiettivo della valutazione per la risoluzione di problemi è di raccogliere informazioni in grado di descrivere quali processi cognitivi utilizzano gli allievi di 15 anni, quando confrontano e risolvono dei problemi. Più in particolare, i test contengono dei problemi transdisciplinari nei quali, né il percorso verso la soluzione, né il campo di studio considerato, sono immediatamente riconoscibili». SCIENZE NATURALI La competenza scientifica consiste nelle «conoscenze scientifiche dell’individuo e nella sua capacità di utilizzarle per identificare le 7 I FASCICOLI DI ESERCIZI I problemi e le domande vengono elaborati da un gruppo di esperti internazionali. Ogni Paese che partecipa al progetto può contribuire attivamente allo sviluppo dei test. I fascicoli del test sono strutturati secondo un sistema di rotazione, secondo cui ogni gruppo di esercizi viene a volte posizionato all’inizio, a volte nel mezzo ed a volte alla fine del fascicolo. Questa costruzione permette di sottoporre agli allievi un gran numero di prove diverse, senza per altro richiedere un tempo di somministrazione eccessivamente lungo. Nel 2005 e 2006, i 2/3 circa degli esercizi riguardano la valutazione delle competenze in scienze naturali, il terzo restante concerne invece la lettura e la matematica. Ogni allievo riceve un solo fascicolo di esercizi e dispone di due ore ti tempo per compilarlo. Le domande sono ripartite in tre gruppi: • domande con risposta a scelta multipla Confidenzialità Tutto il materiale da compilare, così come le risposte date dagli allievi, viene trattato con la massima confidenzialità. Il nome dell’allievo figura sulla busta che contiene il materiale del test a lui destinato; tuttavia, una volta che ne è entrato in possesso, l’allievo può cancellarlo senza problemi. A noi necessita solamente il suo numero di identificazione. Il personale scolastico non ha nessun accesso al materiale del test. Qualità Uno studio tanto vasto e complesso qual è PISA, necessita di un’attenzione tutta particolare accordata alla qualità. Questo, sia in fase di realizzazione degli esercizi e dei questionari, che per quanto riguarda i compiti di traduzione delle domande, la scelta degli allievi, lo svolgimento del test, la codifica, l’analisi e l’utilizzo dei dati raccolti. • domande semplici, senza alcuna proposta di risposte • domande complesse, senza alcuna proposta di risposte Esempio di esercizi disponibili Alcuni esempi di esercizi sono disponibili sul sito www.pisa.admin.ch sotto «Méthodes et organisation», «Les tests». Si tratta di unità di test utilizzate nel passato e che non verranno più riprese nei cicli futuri. Le istruzioni per la codifica delle risposte aperte sono a disposizione dei ricercatori, dei didatti e degli insegnanti presso la direzione nazionale. 8 I QUESTIONARI I QUESTIONARI DESTINATI AGLI ALLIEVI Opzioni internazionali Il progetto PISA permette di misurare, descrivere e confrontare le prestazioni degli allievi sulla base di diversi criteri. La successiva tappa, la ricerca delle spiegazioni per le differenze riscontrate, è senz’altro altrettanto importante: come mai gli allievi di alcuni Paesi ottengono dei risultati superiori rispetto ad altri? E’possibile stabilire un legame fra i risultati scolastici e la situazione socioeconomica? Quanto influisce il sesso dell’allievo sulle sue prestazioni scolastiche? Quali sono le reazioni degli allievi di fronte alle nuove tecnologie? Durante ogni ciclo, i diversi Paesi possono completare l’inchiesta aggiungendo particolari opzioni, che permettono approfondimenti tematici. Come già nel 2000 e nel 2003, la Svizzera includerà l’opzione sulle nuove tecnologie (accesso e uso). Gli allievi dell’indagine pilota del 2005 e dell’indagine del 2006 avranno sempre quaranta minuti di tempo per riempire un questionario a test concluso. Le domande vertono principalmente su: • L’allievo (età, classe, sesso) • Il contesto famigliare (la composizione della famiglia, il livello scolastico e professionale dei genitori, i beni disponibili, il Paese d’origine, le lingue parlate, le attività svolte coi genitori) QUESTIONARIO DESTINATO ALLE SCUOLE Le prestazioni degli allievi sono influenzate da alcune particolarità della scuola e della sua struttura, così come dalla sua organizzazione dell’insegnamento. Per fornire delle informazioni in questo campo, la direzione della scuola riempie un questionario, di cui riportiamo alcuni punti importanti: • Il tipo di scuola e la sua composizione (livello, grandezza) • Le risorse di cui dispone (finanziamento, computer, biblioteca, personale insegnante) • L’utenza, i criteri di ammissione ed esclusione • Il contesto scolastico (il programma di studi seguito, la frequenza di corsi complementari o speciali, i compiti, la grandezza della classe, le opinioni sui docenti e la scuola) • Delle domande specifiche sull’insegnamento delle scienze naturali • L’apprendimento autonomo (strategie d’apprendimento, motivazione, interesse) 9 POPOLAZIONE COINVOLTA NEL 2005 In occasione dell’indagine PISA del 2006, e come già avvenuto nel 2000 e nel 2003, il campione internazionale di allievi quindicenni sarà integrato da diversi campioni di allievi del nono anno. Per l’indagine pilota del 2005 possiamo limitarci, ciononostante, vista la nostra esperienza in queste procedure, agli allievi quindicenni. Popolazione coinvolta per l’indagine pilota del 2005:, • tuttli gli allievi nati nel 1989 Popolazione coinvolta per l’indagine del 2006 • tutti gli allievi nati nel 1990 • tutti gli allievi che frequentano il nono anno Campione nazionale supplementare (9° anno) Inoltre, agli allievi di 15 anni selezionati per l’inchiesta internazionale, si aggiunge un certo numero di allievi del 9° anno (alla fine dell’obbligo scolastico), che permette il paragone delle competenze degli allievi fra le tre regioni linguistiche ricollegandole ai sistemi scolastici nel rispetto delle differenze regionali. Campione cantonale supplementare (9° anno) Per PISA 2006, come già si era verificato nel 2000 e nel 2003, la direzione nazionale offre ad ogni Cantone la possibilità di aumentare il numero di allievi da testare, di modo che ognuno possa poi procedere con analisi e confronti propri. Campione internazionale (i quindicenni) Per l’inchiesta internazionale, ogni Paese seleziona casualmente un minimo di 4’500 allievi, ripartiti in almeno 150 scuole. In Svizzera, i test somministrati ai quindicenni riguardano le scuole seguenti: • scuole medie: 8 o e 9 o anno di scuola • scuole superiori di cultura generale (licei, scuole di diploma, …) • scuole professionali Scuole partecipanti Per l’indagine pilota la direzione nazionale del progetto costituisce un campione casuale di 50 scuole circa, frequentate da circa 2’300 allievi quindicenni. Quanto all’indagine del 2006, l’entità dei campioni dovrà essere ancora definita. Nel 2003 sono state circa 500 scuole a partecipare all’indagine costituendo un campione complessivo di oltre 25’000 allievi, che costituiva i campioni internazionale, nazionale e cantonale. In ogni scuola scelta viene selezionato a caso un certo numero di allievi quindicenni e del nono anno. Poiché molti quindicenni frequentano il nono anno i campioni si sovrappongono. 10 CALENDARIO DEL 3° CICLO DAL TEST PILOTA AI RISULTATI Fino ad ottobre 2004 Preparazione delle prove per il test pilota Novembre 2004 Selezione delle scuole e presa di contatto da parte dei quattro centri di coordinazione Gennaio – febbraio 2005 Selezione degli allievi Aprile – maggio 2005 TEST-PILOTA 2005 Giugno – luglio 2005 Codifica delle risposte e ripresa elettronica dei dati Agosto – ottobre 2005 Analisi dei risultati, selezione delle prove per il test Settembre – ottobre 2005 Selezione delle scuole Gennaio – febbraio 2006 Selezione degli allievi Aprile – maggio 2006 INDAGINE 2006 Giugno – luglio 2006 Codifica delle risposte e ripresa elettronica dei dati Fine 2007 Primi rapporti SVOLGIMENTO DELL’ INDAGINE PILOTA NELLE SCUOLE 1a tappa Novembre 2004 Le scuole selezionate ricevono informazioni dettagliate sul progetto e lo svolgimento dell’inchiesta. 2a tappa Novembre 2004 Ogni scuola designa un coordinatore, che aiuterà il responsabile regionale (o cantonale) nella redazione di una lista, attuale e comprensiva di diverse informazioni, degli allievi. 3a tappa A partire da dicembre 2004 Il responsabile regionale o cantonale contatta il coordinatore scolastico per pianificare i dettagli dell’inchiesta. 4a tappa Marzo 2005 Gli allievi selezionati e i docenti interessati ricevono le informazioni necessarie. 5a tappa Aprile – maggio 2005 Il giorno stabilito, un somministratore si reca nella scuola e, aiutato dal coordinatore scolastico, sottomette il test agli allievi predefiniti. Gli allievi impiegano circa tre ore e mezzo (una mattina intera) per rispondere al test e al questionario. Nel frattempo, anche la direzione scolastica riceve un questionario sulla sede. 11 INFORMAZIONI DOVE SI POSSONO TROVARE LE PUBBLICAZIONI SU PISA: su Internet: www.pisa.admin.ch, sotto la voce «Publications et résultats» via e-mail presso [email protected] per telefono allo 032 713 66 42 per le pubblicazioni dell’OCSE, anche su www.pisa.oecd.org SITI INTERNET www.pisa.oecd.org Sito dell’OCSE sul progetto PISA www.pisa.admin.ch Sito della direzione nazionale a capo del progetto PISA www.geneve.ch/sred Sito del Service de la recherche en éducation, Ginevra www.kbl.unizh.ch Sito del Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung, presso l’Università di Zurigo (KBL/CEA) www.phsg.ch Sito del dipartimento di ricerca della Pädagogische Hochschule di San Gallo www.ti.ch/usr Sito dell’Ufficio di studi e ricerche, Bellinzona www.cdpe.ch Sito della Conferenza svizzera dei direttori cantonali della pubblica educazione 12 INDIRIZZI DIREZIONE NAZIONALE DEL PROGETTO Ufficio federale di statistica, Neuchâtel Huguette Mc Cluskey Tel. 032 713 62 41 E-mail: [email protected] COORDINAZIONE PER LA SVIZZERA ROMANDA (BE-f, FR_f, GE, JU, NE, VD, VS_f) Consortium romand de recherche pour l’évaluation des acquis et des compétences des élèves c/o Service de la recherche en éducation, Ginevra Christian Nidegger Tel. 022 327 74 19 E-mail: [email protected] COORDINAZIONE PER LA SVIZZERA TEDESCA I (AG, BL, BS, LU, NW, OW, SO, SZ, UR, VS_d, ZG,ZH) Università di Zurigo Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung Urs Moser, Simone Berweger Tel. 043 268 39 61 E-mail: [email protected], [email protected] COORDINAZIONE PER LA SVIZZERA TEDESCA II (AI, AR, BE_d, FL, FR_d, GL, GR_d, SG, SH, TG) Pädagogische Hochschule S. Gallo Forschungsstelle Christian Brühwiler Tel. 071 243 94 80 E-mail: [email protected] COORDINAZIONE PER LA SVIZZERA ITALIANA (TI, GR_i) Ufficio studi e ricerche, Bellinzona Myrta Mariotta, Manuela Nicoli Tel. 091 814 63 73 E-mail: [email protected], [email protected] CONFERENZA SVIZZERA DEI DIRETTORI CANTONALI DELLA PUBBLICA EDUCAZIONE Segretariato generale CDPE, Berna Heinz Rhyn Tel. 031 309 51 11 E-mail: [email protected] 13 PISA 2000 E 2003 I risultati di PISA 2000 hanno fornito dati interessanti. Ve ne proponiamo qui di seguito un breve estratto. Al momento della stampa di questo opuscolo i risultati di PISA 2003 non sono ancora disponibili. PISA 2000 Confronto internazionale dei livelli di competenza in lettura Finlandia Canada Giappone Il livello < 1 corrisponde alle prestazioni più basse, il livello 5 a quelle più elevate. Svezia Austria Francia Stati Uniti Svizzera Italia Germania 0% 10% Livello < 1 © UST/CDPE 20% 30% Livello 1 40% 50% Livello 2 60% 70% Livello 3 80% 90% Livello 4 100% Livello 5 Fonte: Base di dati PISA dell'OCSE - UST/CDPE, 2001 I risultati svizzeri di PISA 2000 sono stati oggetto di una breve pubblicazione dal titolo «Pronti per la vita». Questo scritto è stato seguito da un rapporto nazionale, dai rapporti regionali e, infine, dai rapporti tematici. Il documento «PISA 2000 – Synthèse et recommandations» è concepito quale sintesi generale. I rapporti regionali e i rapporti internazionali di PISA 2000 sono disponibili sul nostro sito internet www.pisa.admin.ch PISA 2003 L’OCSE pubblicherà i primi risultati internazionali PISA 2003 il 7 dicembre 2004. La medesima data, la Svizzera presenterà il suo primo rapporto incentrato sui confronti internazionali. Per la primavera 2005 seguirà un secondo rapporto che si baserà sui confronti regionali e cantonali. 14 Valutazione delle competenze dei giovani di 15 anni 2005: indagine pilota per il terzo ciclo Editore: Ufficio federale di statistica (UST), Direzione nazionale del progetto PISA Informazioni: Huguette Mc Cluskey, Tel. 032 713 62 41 E-Mail: [email protected] Diffusione: Ufficio federale di statistica, CH-2010 Neuchâtel Telefono: 032 713 60 60 Fax 032 713 60 61 Numero di ordinazione: 538-0500 Testo originale: francese Traduzione: Servizi linguistici UST Altre lingue: questo opuscolo esiste anche in tedesco ( N°536-0500) e in francese (N°537-0500) Grafica e impaginazione: UST, Neuchâtel Fotografia: kontrast, Atelier für Fotografie, Thomas Wiedmer, Schönbühl, Urtenen Diritti di riproduzione: UST, Neuchâtel 2004. La riproduzione è autorizzata, salvo a fini commerciali, se la fonte è specificata. ISBN: 3-303-15326-4