Tariffa Assoc. senza fini di lucro Poste Italiane spa spedizione in A.P. D. L. 353/2003 (conv. In L. 27/02/2004 no. 46) art. 1 comma 2 D. C. B. Bolzano, Taxe perçue Nr. 1 März 2012 www.wk-cb.bz.it Unser Mitarbeitermagazin Il nostro giornale interno > Inhalt Sommario Start der Freiwilligenkampagne > Das Thema Il tema Unsere erste südtirolweite Kampagne zur Freiwilligengewinnung ist Mitte März gut gestartet. Es ist die erste Kampagne dieser Art, also für die Suche von Freiwilligen für das Weiße Kreuz. Wir haben wie alle Freiwilligenorganisationen ständigen Bedarf an Freiwilligen und die Suche nach Bürgern / Innen, die ihre Freizeit für Vereine opfern, wird zunehmend komplexer. In manchen Sektionen ist dies deutlicher zu spüren als in anderen. Was letztendlich zum Entschluss führte, eine entsprechende landesweite Werbekampagne zu organisieren, war die Tatsache, dass die Anzahl der Sektionen mit deutlich hohem Bedarf an Freiwilligen kontinuierlich stieg. Die Konkurrenz der vielen Freizeitangebote einerseits und die veränderte Haltung der Bürger zum freiwilligen Engagement andererseits machen ein gemeinsames und entschlossenes Vorgehen notwendig. Daher hat eine starke, landesweite Aktion letztendlich die größere Reichweite und die besseren Erfolgsaussichten. Was passiert nun genau ab Mitte März? Die Instrumente, die wir zentral einsetzen, sind ein Mix bekannter WerbeMaßnahmen, wie z.B. Plakate, Poster an Bushaltestellen, Transparente, Flyer, Homepage-, Kino- und Bannerwerbung, Printanzeigen, Radiospots und die Beschriftung unserer Fahrzeuge. Die Kampagne selbst wird bis Ende Juni zu sehen sein. Dies ist auch das Zeitfenster, in dem die einzelnen Sektionen je nach Bedarf entsprechende, zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung der Kampagne durchführen können. > 01 Freiwilligengewinnung 02 Volontari > Direkt Filo diretto 04 08 09 12 15 17 18 19 20 21 Leistungskonzept Neuer Mobil-Notruf Freiwilligenmanagement Gestione dei volontari Freiwilligentagung 2011 Die Delegiertenversammlungen Mitgliederaktion 2012 WK Teil der ANPAS ANPAS WK-Weihnacht auf der Burg Neue Zivis > Intern Dall’interno 22 news vom LL-Personal > Ausbildung Formazione 23 23 24 24 25 Neue Erste-Hilfe-Hefte Nuovi manuali di Primo soccorso Mini Anne in 3. Runde Mini Anne al terzo round Neue Lehrräume im 6. Stock > Übungen Esercitazioni 26 Bruneck, Zivilschutz, Ahrntal … > Bereitschaftsdienste Pronto intervento 28 Ritten, Innichen, Gröden … > Partner Partner 34 SAM. I.– Beiratssitzung TeiL uNs! LIVE 1/2012 > International Internazionale 35 Grundtvig-Projekt 35 KTW-Übergabe > Jugend Giovani 36 Sterzing, Salurn, Gröden, Cortina … > Freizeit Tempo libero 41 Landesskimeisterschaft > Direkt Filo diretto 44 Stato del progetto prestazioni > Sektionen Sezioni 49 Bozen 62 Burggrafenamt – Vinschgau 70 Eisacktal – Pustertal 1 > editorial direkt Editoriale Filo diretto > Werde teIl von UnS Dr. Ivo Bonamico Direktor, Direttore Sehr geehrte Mitarbeitende, Vereinigungen und Zusammenschlüsse helfen uns, Interessen zu bündeln, Know-how zu generieren und wertvolle Erfahrungen austauschen. Bereits seit dreizehn Jahren sind wir Teil von Samaritan International, und jetzt ist es uns gelungen, auch Teil eines großen nationalen Netzwerkes zu werden. Wir sind der ANPAS beigetreten, der größten staatlichen Verbandsstruktur für Rettungsorganisationen. Über ANPAS haben wir nunmehr verbesserte Möglichkeiten, uns bei Anliegen, die nur über Rom gelöst werden können, Gehör zu verschaffen. Wenn Sie diese LIVE in Händen halten, wird die landesweite Freiwilligenkampagne bereits gestartet sein. Nie zuvor hat das Weiße Kreuz eine derartig große und von allen getragene Initiative gestartet, um neue Freiwillige zu gewinnen. Hier soll all jenen ganz stark gedankt werden, die diese Wahl schon vor langer Zeit getroffen haben und treue Freiwillige sind. Jeder kann helfen, WERDE TEIL VON UNS! Gentili collaboratrici e collaboratori, unioni ed alleanze ci aiutano nel accomunare interessi, generare know-how e scambiare esperienze preziose. Da ormai 13 anni siamo membri di Samaritan International, ed ora è andato a buon esito anche la nostra adesione ad un importante rete nazionale. Ci siamo associati ad ANPAS, la maggiore struttura associativa per organizzazioni di soccorso. Tramite ANPAS le nostre possibilità di ottenere ascolto per questioni che possono risolversi solo a Roma, sono nettamente migliorate. Quando leggerà questa LIVE la campagna volontari provinciale sarà già iniziata. Mai prima d’ora la Croce Bianca ha promosso un’iniziativa per arruolare nuovi volontari di queste dimensioni e supportata da tutti. A questo proposito vogliamo esprimere la nostra gratitudine a tutti coloro che da tempo hanno adottato questa scelta e svolgono lealmente il loro servizio di volontario. Chiunque può aiutare, DIVENTA UNO DI NOI! Durch die Werbemaßnahmen wird das Interesse der Südtiroler/-innen für den freiwilligen Dienst im Weißen Kreuz geweckt. Über einfache Zugangswege wollen wir den Interessierten die Möglichkeit geben, sich umfassend über die Tätigkeiten des Weißen Kreuzes zu informieren. Dazu zählen eine Grüne Nummer und eine eigene E-Mail-Adresse sowie eine Kampagnen-Homepage mit einem Kontaktformular. Sowohl die Kontakte über die Grüne Nummer als auch jene über E-Mail und Homepage werden zentral erfasst und den jeweiligen Sektionen über eine eigene Datenbank zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung gestellt. Wir ermöglichen es somit den Sektionen, aus den Interessierten, die sich melden, aktive Freiwillige für die einzelnen Tätigkeitsbereiche im Verein zu machen. Das ist der Punkt, wo die Marketing-Aktion die Schnittstelle zum Freiwilligenmanagement hat (siehe dazu den entsprechenden Artikel in dieser LIVE). Wir können und werden diese Kampagne zu einer erfolgreichen Kampagne für das Weiße Kreuz machen, wenn jeder hinter der Aktion steht und diese Kampagne zu „unserer Kampagne“ wird. Es ist unsere große Chance, neue Freiwillige für die gemeinsame Sache zu begeistern. ml en eb . NidemmindiLe Hand in Werde TeiL von uNs! Freiwillig aktiv. jeder kann helfen! partner ✆ 800 11 09 11 kostenl ose ganz südtirol info-line aus www. weiss eskre uz.bz. it/frei willig diventa uno di noi Questo è il principale messaggio della nostra campagna per la ricerca di volontari che partirà a metà marzo 2012. È la prima campagna di questo tipo della Croce Bianca, volta a trovare collaboratori 2 volontari. Come tutte le organizzazioni che operano con volontari, abbiamo una necessità continua di questi e la ricerca di cittadini/-e che investano il loro tempo libero nell’associazionismo diventa sempre più complessa. Alcune sezioni ne risentono molto, altre meno. Il fatto che le sezioni con una significativamente alta necessità di volontari fosse in aumento, ci ha portato ad organizzare una campagna per il loro incremento a livello provinciale. La concorrenza e molteplicità delle offerte di tempo libero da una parte ed il modificato atteggiamento dei cittadini nei confronti del volontariato dall’altra obbligano a procedere a risposte comuni e decise. Per noi la conseguenza è una forte azione a livello provinciale che, raggiungendo un gran numero di persone, abbia maggiori possibilità di successo. Ma cosa succederà esattamente da metà marzo? Gli strumenti che utilizzeremo a livello centrale, sono un mix dei già noti mezzi pubblicitari come manifesti, poster alle fermate dell’autobus, volantini, i nostri diversi siti, pubblicità al cinema, nei media, su siti locali e sulle nostre ambulanze. La campagna sarà visibile fino a fine giugno. Fino a quella data anche le sezioni stesse, tenendo conto del proprio bisogno, potranno fare pubblicità a livello locale per motivare i propri concittadini al volontariato. La pubblicità ha lo scopo di destare l’interesse dei concittadini a collaborare con la Croce Bianca. Sarà facile per gli interessati accedere alla Croce Bianca per informarsi sulle diverse possibilità di collaborazione volontaria. Metteremo a loro disposizione un numero verde, un indirizzo e-mail ed un sito con un apposito modulo di contatto. Tutti questi contatti saranno recepiti centralmente e messi a disposizione delle sezioni attraverso una banca dati, per la loro futura elaborazione. Queste potranno così scegliere tra gli interessati, quelli più adatti per le loro diverse mansioni. Questo è il punto dove il marketing si incontra con l’azione per la ricerca dei volontari (vedi articolo in questa edizione LIVE). Potremo fare, e faremo, di questa campagna un’azione di successo per la CB, se ci crederemo e vedremo l’opportunità di farne “la nostra campagna”. È una grande occasione per creare entusiasmo a nuovi volontari dediti alla nostra causa. pp LIVE 1/2012 > direkt Filo diretto Mitgliederaktion 2012 Heuer läuft die aktion mehr als gut, erstmals haben wir anfang Februar keine einzige Sektion im MitgliederMinus. renamtgebundene Projekte, für welche es keine öffentlichen Tarifgelder gibt. Das ist eine wichtige Funktion, die man in unserer schnelllebigen Zeit nur zu leicht aus den Augen verliert. Danke an alle für ihre Zusammenarbeit! pp Daher bedanken wir uns bei allen, die am Erfolg der Aktion mitgebastelt haben: von den Fleißigen in den Sektionen über die Mitarbeiter/-innen der Landesleitung bis hin zu den WK-externen Unterstützern wie Firmen oder Medien, die uns als „onlus“ Werbeflächen kostenlos verfügbar machen. Mit den Einnahmen aus dieser großen Jahresaktion finanziert das WK eh- Informationen zum Dauerb uchungsauftrag des jährlich Sehr geehrtes Mitglied des Bitte füllen Sie folgende Einzugser mächtigung aus und senden Sie diese Vorlage unterschri an folgende Adresse: Landesre eben per Post ttungsverein Weißes Kreuz – Mitgliederbüro, Lorenz-Bö 39100 Bozen, oder als Fax hler-Straße 3, an 0471 444 338, damit wir Ihre Bankdaten direkt in unsere eintragen können. Mitgliederdatei Einzugsermächtigung des des/der Unterzeichners/in *Pflichtfeld Dauerabbuchungsauftrags und Kontoinhabers/in *Vorname *IBAN Mitglieds-ID-Nummer *Zuname *Adresse *PLZ Tel. *Ort *Steuer-Nr. I T Bitte kreuzen Sie die von Ihnen Jahresmitglied „Südtirol“: Einzelperson gewählte Mitgliedschaft an: Jahresmitglied „Weltweiter Rückholdienst“: Familie Jahresspende: Einzelperson Familie Euro Auf Anfrage senden wir Ihnen im Frühjahr die Einzahlung sbestätigung Ihrer Spende barkeit von Ihrer Steuer zu. als Beleg für die AbsetzIhre Einzugsermächtigung hat sofortige Wirkung. Ermächtigung: Hiermit ermächtige ich Sie, gegen jederzeitigen schriftlichen Widerruf, den Weiß-Kreuz Fälligkeit (am 31. Dezember jeden Jahres) zu Lasten meines -Mitgliedsbeitrag bei Kontos mittels Einziehungsauftrag Konto führende Bank zum Einzug einzuziehen. Damit ist meine ermächtigt, wobei für diese keine erforderliche Deckung nicht aufweist. Verpflichtung zum Einzug besteht, wenn mein Konto die Für die Rückbuchung gelten die im Kontokorrentvertrag gültigen schutz: Ihre Daten werden gemäß Datenschutzgesetz Nr. Bestimmungen. Daten196 vom 30. 06. 2003 behandelt, siehe www.wk-cb.bz.it/privac y *Datum Quittung für den Kunden Quietanza per il cliente Kopie für die Bank Copia per la banca EURO Kode der Zahlung: Codice identificativ *Unterschrift des/der Kontoinha bers/in DIESER ERLAGSCHEIN IST FÜR JEDE BANK VERWENDBAR. Con Questo bollettino può pagare in Qualsiasi banCa. Kode der Zahlung: Codice identificativo pagamento : Bankkoordinaten des Begünstigte n: Coordinate Bancarie Creditore: o pagamento: Bankkoordinaten des Begünstigte n: Coordinate Bancarie Creditore: EURO Cin Betrag/importo Cin Mitte/intermedio Cin Gesamt/complessivo Fälligkeit / Data di scadenza: Zahlungsgrund / Motivo pagamento Zu Gunsten / A favore di: : Cod. Befreiung/esenzione Cod. Währung/divisa Schuldner / Debitore: Fälligkeit / Data di scadenza: Auftrag zur Belastung des Kontos Si autorizza l’addebito sul conto Zu Gunsten / A favore di: Filiale (CAB) Schuldner / Debitore: Datum / Data Unterschrift / Firma (Unteres Feld nicht beschriften / non scrivere o danneggiare la zona sottostante) cONti cORRENti POStALi - Einzahlungsbestätigung / Ricevuta di Versamento auf das K/K sul c/c n. betrag in buchstaben / Importo BancoPosta von/di euro cONti cORRENti POStALi - gutschriftsanzeige / Ricevuta di Accredito auf das K/K sul c/c n. iban in lettere BancoPosta von/di euro iban laUtend aUF / Intestato a: betrag in buchstaben / Importo in lettere laUtend aUF / Intestato a: FÜr / caUsale Mitglied „Südtirol“ / Socio “Alto Einzelperson / Singola Familie / Famiglia 45 Adige”: 25 dUrchGeFÜhrt Von / eseGUIto da: Mitglied „Weltweiter Rückholdiens t“ / Socio “Rimpatrio da tutto il Einzelperson / Singola Familie / Famiglia 95 58 FÜr / caUsale Mitglied „Südtirol“ Socio “Alto Adige”: Einzelperson / Singola Familie / Famiglia 45 mondo”: 25 Mitglied „Weltweiter Rückholdie nst“ Socio “Rimpatrio da tutto il mondo”: Einzelperson / Singola 58 Familie / Famiglia 95 dUrchGeFÜhrt Von / eseGUIto da: Die neuen Einzahlformulare des Mailings PostamtstemPel - Bollo dell’UffIcIo postale PostamtstemPel - Bollo dell’UffIcIo postale Kundennummer / codice cliente Wichtig: LIVE 1/2012 en Mitgliedsbeitrags WEISSEN KREUZES, es freut uns sehr, dass Sie auch dieses Jahr beschloss en haben, Jahresmitglied des vereins WEISSES KREUZ Landesrettungszu werden. Viele Weiß-Kreuz-Mitglie der bezahlen den Mitgliedsb Bank ein. Sie können Ihren eitrag in ihrer Beitrag aber auch in Form eines Dauerabbuchungsauftrags (RID) einzahlen. Falls Sie dies wünschen, wird Ihre Bank Ihren Auftrag ausführen und jährlich die von Ihnen jetzt te Weiß-Kreuz-Mitgliedschaft ausgewählmit dem entsprechenden Jahresbei trag (siehe beiliegendes Faltblatt oder unseren Internetauftritt www.wk-cb.bz.it) von Ihrem Konto abbuchen. Es funktionier anderen Daueraufträgen. Somit t wie bei allen brauchen Sie nicht jedes Jahr neu zu überweisen. Für jede Änderung (z. B. Ihrer Adresse, der Bank,der gewählten Mitgliedschaft) bitten wir Sie, dem WEISSEN KREUZ schriftlich das mitzuteilen. Untenstehend es Feld nicht betrag in euro / Importo in euro beschriFten / Importante: non Konto-nr. / numero conto scrIvere aut. n. db/ssic/e11973 del 21/10/2002 aber zu den Fakten: Vergleicht man den Mitgliederstand am 7. Februar 2012 mit dem des gleichen Tages im Februar 2011, so konnten wir heuer 1135 Mitglieder mehr als 2011 für das Weiße Kreuz gewinnen, also insgesamt 44.588. Dass wir bis zum 1. November 2012 den Wunschstand von 50.000 Mitgliedern erreichen können, gilt als fast sicher. Damit wären wir beim Ergebnis, das wir auch in anderen Jahren erreicht hatten. Das wirklich Gute am diesjährigen Resultat ist, dass es keine einzige Sektion gibt, die zum 7. Februar „rote Zahlen“ schreibt, d.h. weniger Mitglieder hatte als am gleichen Tag 2011. Es gibt also immer weniger Ungleichgewichte zwischen den Sektionen, wenn es um deren Erfolg bei der Mitgliedergewinnung geht. Alle Sektionen können also einen mäßigen bis konsistenten Mitgliederzuwachs verzeichnen, den höchsten hat Meran mit fast 400 Mitgliedern (erstaunlich, denn 2011 hatte gerade diese Sektion einige Problem zu lösen). Auch Bozen und Überetsch stehen gut da. In Bezug auf die Verteilung zwischen Einzel- und Familienmitgliedschaft und dem Weltweiten Rückholdienst ist zu sagen, dass die ersten zwei stark zunahmen, am wenigsten nahmen die EinzelMitglieder Weltweiter Rückholdienst zu. Sogar bei den aktionsgebundenen Spenden stehen wir besser da als 2011. Steh’ auch du hinter unserer ehrenamtlichen Tätigkeit und hilf uns dabei, Leben zu retten. Werde Mitglied 2012. Danke! Immer an deiner Seite. Sempre al tuo fianco. Jedes Jahr ist es für alle an der Aktion Beteiligten – Sektionen wie Landesleitung – spannend, mitzuvollziehen, wie sich unsere Mitgliederkampagne entwickelt: Jedes Jahr entwickelt sich diese größte jährliche Fundraising-Aktion des Weißen Kreuzes ein bisschen anders, und jedes Jahr kann man nachvollziehen, weshalb es da und dort ein bisschen hapert oder warum es läuft wie geschmiert. Immer an deiner Seite. td nella zona so ttostante 3 > direkt Filo diretto legende: rot = in entwicklung befindliche dienstleistungen kursiv = zur Übersicht hinzugekommen durchgestrichen = zurzeit aufgrund der durchgeführten Umfeldanalyse als nicht unmittelbar realisierbar eingestuft. projektstand des leistungskonzepts das Weiße Kreuz ist ein nach zweck und zielen ausgerichteter verein. es wird ein definierter auftrag (Mission: siehe leitbild > Statuten) durch erbringung spezifischer leistungen erfüllt. Da das Weiße Kreuz auch einer stark umfeldabhängigen (Gesellschaft, Gesetzgebung, Austauschpartner usw.) Situation ausgesetzt ist, muss die Organisation Weißes Kreuz über Instrumente verfügen, um Veränderungs-, Anpassungs- und Innovationsprozesse aktiv zu steuern und mitzubestimmen. Dazu benötigt die Strategische Führung (Präsident/Vorstand) ein Planungsinstrument, welches zur Bewertung der Ist-Situation (Umfeldanalyse) und der Auftragserteilung an die Realisationsebene (Landesleitung – Bezirke – Sektionen) gleichermaßen geeignet ist. Wie in den vergangenen WK-LIVEAusgaben bereits berichtet und vorgestellt, wurden für diesen Zweck im Auftrag des Vorstandes (Workshop vom 23.04.2009) ein Leistungskonzept entwickelt sowie die Befähigung der Mitarbeiter zur effizienten Anwendung dieses Führungsinstrumentes sichergestellt. Nachfolgend eine vereinfachte Darstellung des Leistungskonzeptes, wo erwähnte spezifische Leistungserbringungen festgehalten sind (siehe Tabelle rechts). Die daraus resultierende Aufgabenstellung an die Realisationsebene ist in der zweiten Tabelle „Leistungskonzept-Umsetzung 2012“ nachvollziehbar (siehe Tabelle auf Seite 6/7). 4 ÜBerSIcHt der StrateGIScHen GeScHäFtSFelder (SGF) Status Jänner 2012 nach Freigabe durch den Vorstand am 30.01.2010 SGF 1 notFallverSorGUnG SGF 2 SanItätStranSporte 1. Bodenrettung mittels Notfallkrankenwagen, Rettungswagen, Notarztwagen und Notarzt-Einsatzfahrzeug 1. transporte mit Krankentransportwagen (mit mind. 2 Besatzungsmitgliedern, die eine medizinische Betreuung gewährleisten) 2. Flugrettung (Gründung: HELI Flugrettung Südtirol, WK als federführende Position) 2. langstreckentransporte mittels Kranken- und Rettungswagen, Pkw, betreute Krankenfahrten, Lotsendienste, Arztbegleitungen 3. pistenrettung 3. Weltweiter rückholdienst 4. Betreuungszug des landeszivilschutzes 4. transporte mit Behindertentransportwagen (mit mind. 1 Besatzungsmitglied, welches eine sanitätsdienstliche Betreuung gewährleistet) 5. Manv – Sanitätsdienst bei Massenanfall von Verletzten 5. transporte mit Pkw (mit 1 Besatzungsmitglied, welches eine sanitätsdienstliche Betreuung gewährleistet) 6. notfallseelsorge/einsatznachsorge 6. labor-, Blut- und Muttermilchtransporte 7. Katastrophenhilfe (eigene Einsätze in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen) 8. First Responder (Einsatz zur Minimierung des therapiefreien Intervalls in Ergänzung zum Rettungsdienst) LIVE 1/2012 Zur besseren Verständlichkeit eine Zusammenfassung der Entwicklungsschritte des Strategischen Geschäftsfelds SGF 1 Notfallversorgung / Leistungsgruppe MANV: entscheidungsfindung – Innovation Die Strategische Führung (Vorstand) hat entschieden, dass sich der Verein in diesem Geschäftsfeld besser positionieren muss und beauftragt die Realisationsebene (Landesleitung Bezirke Sektionen) mit der Erstellung eines Konzeptes. leistungsbereiche (z. B. Bereitschafsdienste, Transporte usw.) angepasst und auf der Mitarbeiterebene neue Funktions- und Tätigkeitsprofile zu entwickeln sind, ist eine breite Vernetzung innerhalb der Gesamtorganisation unerlässlich. Über den Führungszirkel VVB wurden landesweit vier Arbeitsgruppen gebildet (MANV-SEG, Einsatzleitung, Sanitätsdienst und Übungskonzept), die ein Grundkonzept erarbeiteten, dessen grundsätzliche Ausrichtung und Inhalte dem Vorstand zur Entscheidung und Freigabe vorgelegt wurden. Konzepterstellung Da durch die Leistungsgruppe MANV und die Sanitätsdienste mehrere Dienst- SGF 3 BereItScHaFtSdIenSte SGF 4 SozIaldIenSte > Präsident Georg Rammlmair hat die beiden Innovationsprozesse Leistungskonzept und Freiwilligenmanagement stark vorangetrieben. SGF 5 eInSatzzentrale SGF 6 externe aUSBIldUnG 1. Sanitätsdienste bei Großund Kleinveranstaltungen 1. Hausnotruf 1. Transportvermittlung intern 1. AED für Betriebe 2. Rescue Bike (Rettung mit dem Fahrrad) wird in Punkt 1 integriert 2. Mobil-notruf 2. Abwicklung von Diensten für Dritte 2. Zertifizierte notfallmedizinische Fortbildung für Nicht-WK-Mitarbeiter 3. Brandschutzdienst Flugrettung 3. Behindertentransporte 3. Transportvermittlung für KSM (Konsortium Südt. Mietwagenunternehmer) 3. BLS-Ausbildung an Schulen (Mini Anne) 4. Versorgung - Essen auf Rädern 5. Seniorenbetreuung / mobile Wohnassistenz Begleittransporte 6. Medikamententransporte 7. Handyapplikation (als Mittel zur Abwicklung von Dienstleistungen) 8. Freizeitbegleitung 9. Schülerlotsendienst LIVE 1/2012 5 UMSetzUnGStaBelle StatUS Jänner 2012 SGF / GrUppe MaSSnaHMe 1 Bodenrettung 1 Pistenrettung Stand-by, Warten auf Impulse von außen, dann die bereitgestellten Dienstleistungen aktivieren 1 Notfallseelsorge/Einsatznachsorge Landesweite Implementierung/Einbau in Ablauforganisation 1 MANV Inbetriebnahme von SEG-Gruppen; Ressourcenbeschaffung läuft; Inbetriebnahme EL-System 1 Katastrophenhilfe Projekt in EU eingereicht 1 First Responder 2 Transporte Fahrzeug-/Personalauslastung 50 % angestrebt 2 Langstreckentransporte Breitere Streuung MA, Höchstgrenze pro MA 5000 nicht überschreiten, Rekrutierung neuer MA 2 Transport mit Behindertentransportwagen Keine unmittelbaren Massnahmen, vgl. SGF 4 2 Transporte mit Pkw Entlastung der MA (hauptamtlich) über neue FW-Kategorie 3 Bereitschaftsdienst; Sanitätsdienste bei Groß- und Kleinveranstaltungen Neues Berechnungskonzept wird erstellt 3 Brandschutzdienst Flugrettung 6 4 Hausnotruf Verschränkte Aktionen mit Marketing (neu verstärkt in Verbindung mit Mobilnotruf) 4 Mobilnotruf Bewerbung wird ab Februar vorgenommen, technische Voraussetzungen werden geschaffen 4 Behindertentransporte Keine Maßnahmen für 2012, Stand-by 4 Begleittransporte Probephasen in Sektionen zu gleichzeitigen besseren Transportauslastungen 4 Freizeitbegleitung Keine Maßnahmen für 2012, Antrag auf vollständige Abschaffung stellen (Vorstand) 4 Schülerlotsendienst Evaluation auf Sektionsebene läuft; Landesleitung prüft weitere Entwicklung 5 Kooperation – KSM Transportvermittlung für KSM wird organisiert, Evaluationskriterien werden frühzeitig erarbeitet 6 AED für Betriebe - Kooperation mit PHILIPS in Abklärung - Erste Ausbildung starten 6 BLS-Ausbildung an Schulen (Mini Anne) Nach drei Jahren Ziele für 5 Jahre erreicht (4100 Schulen); Projekt ist zum Selbstläufer geworden Verhandlungen aufnehmen für 2014/15 LIVE 1/2012 MeSSGröSSe LG ist funktional und organisiert aUFtraG verantWortUnG terMIn Qualitätssicherung RM Monitoring AL Landesweit funktional Projektführung AL Juni 2012 SEG funktional Projektführung RM Ende 2012 Freigabe durch EU Kick-off in Brüssel Februar 2012 organisieren ML Ende 2011 LG ist funktional und organisiert Qualitätssicherung MC Min. 50 % Auslastung = garantiert Personalumschichtung vornehmen, Personal auf Abruf, bessere Lokalisierung über Kooperation mit KSM RM Ende 2012 Obergrenzen werden nirgends überschritten Projektführung PM Ende 2012 FRW akquirieren, gezielt für diese Dienste 1 Kurs pro Bezirk ist durchgeführt RM Ende 2012 Risikobewertung wird ermöglicht, Kostenberechnung ist ermöglicht, Projektführung RM Ende 2012 LG ist funktional und organisiert Qualitätssicherung AL Anzahl der Neuinstallationen sind erfolgreich umgesetzt Organisatorische Optimierungen geplant AL Ende 2012 Mobilnotruf hat mind. 600 Abonnenten Projektführung AL Ende 2013 Aufträge an Sektionen ergeben über Führungsrhythmus AL Ende 2012 Direktor Februar 2012 AL 30.06.2012 RM Juni 2012 RM Ende 2012 3-5 Sektionen sind aktiv an der > Probephase beteiligt Geplante Dienstleistung nicht mehr weiterverfolgen Parameter für Weiterführung bzw. Weiterentwicklung sind klar Transportvermittlung für KSM ist übernommen; Ende Jahr besteht Evaluation für Tarifgestaltung und Ressourcenberechnung Projektführung Max. 60 Geräte in 2 Jahren Ca. 10 Geräte im ersten Jahr Kooperation abschließen, Schulung und Zertifizierung initiieren MC MC Ende 2013 Ende 2012 4100 Schüler werden auch in den nächsten 2 Jahren erreicht Projektführung MC Ende 2012 LIVE 1/2012 7 > proJeKtStand deS leIStUnGSKonzepteS realisierung Vor der Freigabe zur Umsetzung seitens des Vorstandes an die Realisierungsebene muss die Finanzierung gesichert sein. Nach der erfolgten Zweckbindung durch den Vorstand konnte nach der tatsächlichen Überweisung des dem WK zugewiesenen Betrags aus dem 5-Promille-Fonds 2009 Ende November die Freigabe zur Umsetzung gestartet werden. Die Investitionen müssen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben spätestens im November 2012 abgeschlossen sein. Wirkung Mit der Realisierung dieses Konzeptes soll die Leistungsfähigkeit unseres Vereins gesteigert werden: • Flexiblere Ausbildungsmodelle und breitere Tätigkeitsfelder für Freiwillige in den Bereichen Sanitätsdienst (Einsatzgruppen SEG, Hintergrunddienst, Bereitschaftsdienste bei Groß- und Kleinveranstaltungen) entlasten die Sektionen. der Mobil-notruf Start einer neuen dienstleistung Wie bereits in der letzten MitgliederlIve angekündigt, ist Mobil-notruf ab 1. März verfügbar. diese innovative dienstleistung des Weißen Kreuzes wird vielen Menschen erlauben, mobil und trotzdem sicher zu sein. Auf der Idee unseres bewährten Hausnotrufdienstes basierend hat das Weiße Kreuz es möglich gemacht, diese Sicherheit auch außerhalb der eigenen vier Wände zu genießen, gleich ob in den eigenen vier Wänden ohne Festnetzanschluss, im Garten, beim Einkaufen oder in der freien Natur. Senioren, Risikopatienten, Kinder und auf sich gestellte Berufsgruppen wie z.B. Pflegekräfte, Landwirte, Wachpersonal 8 • Professionalisierung durch verbesserte Ausrüstung und Organisationsabläufe (z. B. Einsatzleitung) steigern die Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter. • Gezielter Einsatz von neuen Freiwilligenprofilen im Krankentransportund Rückholdienst entlasten den Rettungsdienst. Implementierung Zur Absicherung der erzielten Ergebnisse müssen die neu entwickelten Aufgabenbereiche dann Organisationseinheiten (Organigramm) zugeteilt werden, die notwendigen Abläufe (Qualitätsmanagement) erstellt und die Kennzahlen zur Bewertung der Maßnahmen (operatives Controlling) definiert werden. Die in dieser Form im Leistungskonzept verankerten Dienstleistungen werden über das Instrument „Leistungskonzept“ dann jährlich bewertet und gesteuert. Mit dieser Prozessbeschreibung sollte verdeutlicht werden, welch komplexe Zusammenhänge in einer großen Organisation wie der unsrigen zu berücksichtigen sind. Das Leistungskonzept ist ein Führungsinstrument zur Planung und Steuerung der nach außen gerichteten Leistungen. Für deren Realisierung bedarf es vieler Ressourcen, in erster Linie in Form von Freiwilligen und Ehrenamtlichen. Für die „Beschaffung“ dieser zentralen Ressourcen müssen auch Managementinstrumente nach innen entwickelt werden, so wie z.B. das nicht weniger komplexe Instrument des Freiwilligenmanagements, welches hier in der Folge vorgestellt wird. rm La versione in italiano è a pagina 44. oder Jäger brauchen dazu einen verlässlichen und praktischen Begleiter. Auch junge und sportliche Menschen sind mit dem Mobil-Notruf sicherer unterwegs. Wir bieten schnelle Hilfe auf Knopfdruck und unterstützen somit die Mobilität der Bürger. Unsere Kunden können unsere Hilfe jederzeit in Anspruch nehmen. Die Alarmierung erfolgt über die SIM-Karte im etwa handygroßen Gerät an unsere Einsatzzentrale. Die Satellitenortung ermöglicht eine potenziell schnellere des Betroffenen ohne die Verzögerung durch Suchaktionen. Die Sektionen erhalten dazu das hen UnInfomaterial und die technischen essierten terlagen, um den MNR interessierten stänBürgern erklären zu können. Zustänuf. dig ist die Abteilung Hausnotruf. wi/ml LIVE 1/2012 > direkt Filo diretto Unser Freiwilligenmanagement das freiwillige und ehrenamtliche engagement ist im Wandel. Individualisierung, Wertewandel, veränderte arbeitssituationen und die alterung der Gesellschaft sind einige Herausforderungen, die auch den freiwilligen und ehrenamtlichen einsatz der Menschen beeinflussen. Auch die Motive für ein freiwilliges Engagement haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Während bisher die freiwillige Mitarbeit wesentlich auf „Selbstlosigkeit“ und „Uneigennützigkeit“ aufbaute, stützt sich das „neue“ ehrenamtliche und freiwillige Engagement auf einen Ausgleich zwischen „Geben und Erhalten“. Trotz alledem ist aus dem jüngsten Bericht zum Ehrenamt in Südtirol zu entnehmen, dass die „Beteiligungsquote am Ehrenamt“ in den letzten zehn Jahren im Wesentlichen stabil war (http://ehrenamt.provinz.bz.it/de). Im Wesentlichen legt der „neue“ Freiwillige auf Folgendes Wert: • Neue Erfahrungen sammeln • Neue Kompetenzen und Qualifikationen erwerben • Sinnvolle Freizeitbeschäftigung • Soziales Netzwerk (neue Freunde und Kontakte) • Spaß bei der Tätigkeit • Flexibler Zeitaufwand, auch kombinierbar mit Studium und/oder Arbeit Freiwilliges und ehrenamtliches engagement der bisherige Freiwillige • Engagement in etablierten Organisationen • Religiös/altruistische Motivation • Selbstverständliche Pflichterfüllung LIVE 1/2012 • Kontinuierliches langfristiges Engagement • Bereitschaft, sich in hierarchische Strukturen einzureichen • Diffuse Aufgabenstruktur denen ihnen begegnet werden kann. Diese Herausforderungen können durch ein gezieltes Freiwilligenmanagement (kurz FWM) bewältigt werden. Das Freiwilligenmanagement baut dabei auf folgende Schwerpunkte auf: der neue Freiwillige Freiwilligengewinnung: • Engagement in Initiativen und Projekten • Veränderte Motivation: Spaß, Freude an der Tätigkeit, eigene Interessen und Nutzen • Bewusste Entscheidungen • Kurzfristiges zeitlich definiertes Engagement • Organisation im Netzwerk • Wunsch nach Transparenz und Mitbestimmung • Konkrete Funktionsbeschreibungen alle Maßnahmen, die zur Entscheidungsfindung eines Interessierten, dessen Aufnahme und Einarbeitung beitragen. Diese Entwicklungen gehen auch nicht spurlos am Weißen Kreuz vorbei und benötigen auch in unserer Organisation Strategien, Ziele und Maßnahmen, mit alle Maßnahmen, die das Image der Freiwilligentätigkeit steigern. Freiwilligenbindung und -erhalt: alle Maßnahmen, die dazu beitragen, den Freiwilligen an die Organisation zu binden und ihm/ihr Perspektiven und alternative Möglichkeiten und Formen der Mitarbeit zu bieten. Freiwilligenimage: > StrateGIScHe zIele Und MaSSnaHMen Stragegische Ziele • Das Weiße Kreuz verfügt über mehr Freiwillige und Ehrenamtliche. • Das Weiße Kreuz bindet gezielt seine qualifizierten Freiwilligen und Ehrenamtlichen. • Das Freiwilligenmanagement dient der positiven Imagepflege des Weißen Kreuzes. • Das Weiße Kreuz führt ein professionelles Freiwilligenmanagement (Personalabteilung) ein und konzipiert in den Bereichen Stragegische Freiwilligengewinnung, Freiwilligenerhalt und Freiwilligenimage Maßnahmen Projekte und Maßnahmen, welche die strategischen Ziele nachhaltig fördern. • Der aufnahme- und austrittsablauf ist vom Erstkontakt über die Einarbeitung, den Übertritt in andere Aufgabenbereiche (LK) und den Operationale Austrittsablauf profesionell strukturiert. Ziele FWM • Fördergespräche für qualitativ gute Freiwillige werden gezielt geführt. 2012 • Befähigungsprogramme und Weiterbildungsmaßnahmen werden gezielt innerhalb des Ressourcenzentrums konzipiert und durchgeführt. 9 > daS FreIWIllIGenManaGeMent Anhand dieser Erfolgskriterien wurden Schwerpunkte für das Jahr 2012 gesetzt und als Maßnahmen vorgestellt: Bei der vorbereitenden Sitzung im Februar 2011 Das WK beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit diesem Thema. Ein Meilenstein im Freiwilligenmanagement beim WK wurde beim Workshop des Vorstands im Jänner 2010 gesetzt. Dort wurden die Grundsatzentscheidungen für die weiteren Schritte gesetzt und die Direktion mit der Umsetzung beauftragt. In der zwischenzeit wurde vieles gemeinsam entwickelt und auf den Weg gebracht: • die Ehrungen der Mitarbeiter wurden angepasst • das Ressourcenzentrum für die Führungskräfteausbildung wurde aufgebaut • bessere Handyverträge für die Mitarbeiter wurden verhandelt • die Einarbeitung der Führungskräfte wurde verbessert • Unterweisung neuer Freiwilliger durch die Sektionsleiter an Info-Abenden • Fortbildungsunterlagen werden online bereitgestellt • Die Marketingoffensive für Freiwilligengewinnung wird ab März 2012 umgesetzt • Ausarbeitung einer Übersicht über die Möglichkeiten der Dienstplangestaltung • A- und B-Kursdauer wurde verkürzt. 10 In den nächsten Monaten wird sich der Schwerpunkt des Freiwilligenmanagements bei der Freiwilligengewinnung abspielen. Eine breit angelegte Freiwilligengewinnungskampagne wird die Bürger auf die vielen interessanten Aufgabenbereiche im Weißen Kreuz aufmerksam machen. Im Rahmen des Freiwilligenmanagements werden wir uns dabei vor allem um die Strukturierung der Interessentenkontakte und Erstgespräche, dem Aufnahmeverfahren und die Einarbeitung der freiwilligen Mitarbeiter bemühen. • das vom Interessierten angebotene Zeitbudget wird mit den kreativen und neuartigen Dienstplanmodellen und den neuen zur Verfügung stehenden Tätigkeitsbereichen aufgefangen (siehe Leistungskonzept) • Interessierten wird ein einfacher Erstkontakt ermöglicht, z.B. über eine neue zentrale Grüne Nummer, eine eigene Internetseite usw. • Enge Zusammenarbeit zwischen den Freiwilligenkoordinatoren und dem FWM der Landesleitung. die erfolgskriterien im Freiwilligenmanagement liegen vor allem bei: Beim Oberösterreichischen Roten Kreuz, bei dem wir vor Kurzen zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen waren, wird das Freiwilligenmanagement bereits seit einigen Jahren gelebt. Die Verantwortlichen haben uns über ihre Erfahrungen berichtet und uns ermutigt, unseren eingeschlagenen Weg weiterzugehen. • Das Freiwilligenmanagement wird von allen getragen, Erfahrungen werden ausgetauscht und tragen zu einer ständigen Weiterentwicklung bei. • Es gibt in jeder Sektion einen vom Sektionsausschuss beauftragten Ansprechpartner (wie von der Sektionsordnung vorgesehen = Freiwilligenkoordinator). • Der gesamte Ablauf der Aufnahme vom Erstkontakt bis zum Dienstbeginn wird lückenlos dokumentiert. • Die Einarbeitung, Betreuung und Förderung der Freiwilligen, auch über dem Aufnahmeablauf hinaus, wird sichergestellt. ap LIVE 1/2012 ScHWerpUnKte FÜr daS JaHr 2012 MaSSnaHMe aUFtraG terMIn Ernennung der Ansprechpersonen für das FWM in den Sektionen – Freiwilligenkoordinatoren Ernennung im jeweiligen Sektionsausschuss Februar 2012 Aufgaben des Freiwilligenkoordinators definieren Funktionsbeschreibung erstellen Februar 2012 Standards für die Erstanfragen mit Interessierten erarbeiten Ablauf erarbeiten Februar 2012 Persönliches Erstgespräch definieren Checklisten und Dokumentationsstandard erarbeiten Februar 2012 Entscheidungsvorbereitung über Personalressourcen für die Bearbeitung der Erstanfragen Ablauf zur Organisation der Grünen Nummer erarbeiten Februar 2012 Dokumentation des Freiwilligengewinnungsablaufes vom Erstkontakt bis zur Aufnahme, Einarbeitung und Förderung Datenbank erstellen Februar 2012 Information der Sektionsverantwortlichen Vorstellung der Kampagne und des FWM bei der VVB-Sitzung Februar 2012 Aufnahmeprozess und Einarbeitung der Freiwilligen definieren Ablaufbeschreibung und Checklisten erarbeiten März 2012 Einweisung involvierte Stellen für Erstanfragen (Grüne Nummer) Schulung anbieten März 2012 Ausbildung der „Freiwilligenkoordinatoren“ definieren Schulung anbieten März 2012 Kick-Off-Veranstaltungen Kampagne und neuen Aufnahmeablauf Ein Treffen pro Bezirk organisieren März 2012 Unterlage zur Entscheidungshilfe für Interessierte bereitstellen Darstellungsbroschüre erarbeiten März 2012 Angebot der fachspezifischen Aus- und Fortbildung erhöhen C-Ausbildung für Freiwillige Mitarbeiter anbieten März 2012 Fördermaßnahmen für die freiwilligen Mitarbeiter anbieten Integrierung der Freiwilligen Mitarbeiter ins NWP Mai 2012 Ehrung der freiwilligen Mitarbeiter Umsetzung der neuen Ehrungsregelung Oktober 2012 Qualifizierung von ehrenamtlichen Führungskräften Angebote des RZ ausbauen Laufend 2012 Betreuung der freiwilligen Mitarbeiter verbessern und eventuell frühzeitig Umstieg in alternative Tätigkeitsbereiche (siehe LK) ermöglichen Freiwilligenkoordinator in den Sektionen befähigen November 2012 LIVE 1/2012 11 > direkt Filo diretto la gestione dei volontari l’impegno dei volontari sta cambiando. Individualizzazione, cambio di valori, mutate condizioni di lavoro e invecchiamento della società sono alcune delle sfide che influenzano anche l’impegno nel volontariato delle persone. Anche le motivazioni per impegnarsi nel volontariato sono cambiate negli ultimi anni. Mentre finora il volontariato si basava su “altruismo” e “generosità”, il “nuovo” impegno di volontariato si basa su un equilibrio tra “dare e ricevere”. Nonostante questo, dal recente rapporto sul volontariato in Alto Adige si evince che la “quota di attivi nel volontariato” nell’ultimo decennio è essenzialmente rimasta stabile (http://volontariato. provincia.bz.it/it). essenzialmente per il “nuovo” volontario è importante quanto segue: • Raccogliere nuove esperienze • Ottenere nuove competenze e qualifiche • Occupare in modo sensato il tempo libero • Rete sociale (nuovi amici e contatti) • Piacere nell‘attività • Impiego flessibile del tempo, combinabile anche con studio e/o lavoro Impegno nel volontariato Il volontario finora • • • • • Impegno in organizzazioni consolidate Motivazione religiosa/altruistica Assolvimento ovvio del proprio dovere Impegno continuativo a lungo termine Disponibilità a inserirsi in strutture gerarchiche • Struttura diffusa dei compiti 12 Il nuovo volontario acquisizione dei volontari: • Impegno in iniziative e progetti • Motivazione cambiata: divertimento, piacere nello svolgere l’attività, propri interessi e vantaggi • Decisione consapevole • Impegno a breve termine, dai tempi definiti • Organizzazione in reti • Desiderio di trasparenza e partecipazione alle decisioni • Descrizione concreta delle funzioni tutte le misure che favoriscono il processo decisionale degli interessati, la loro accoglienza e il loro inserimento. Queste trasformazioni lasciano il loro segno anche nella nostra organizzazione, e necessitano anche nella Croce Bianca di strategie, obiettivi e misure per affrontarle. Queste sfide possono essere affrontate mediante una mirata gestione dei volontari (abbrev. GV). La gestione dei volontari si basa dunque sui seguenti punti chiave: Fidelizzazione e mantenimento dei volontari: tutte le misure che contribuiscono a legare il volontario all’organizzazione e ad offrirgli prospettive, possibilità e forme alternative di collaborazione. Immagine dei volontari: tutte le misure che migliorano l’immagine dell’attività di volontariato. > oBIettIvI e MISUre StrateGIcHe Obiettivi strategici Misure strategiche Obiettivi operativi CV 2012 • La Croce Bianca dispone di più volontari. • La Croce Bianca fidelizza in modo mirato i propri volontari. • La gestione dei volontari contribuisce in maniera positiva alla cura dell’immagine della Croce Bianca. • La Croce Bianca introduce la gestione professionale dei volontari (ufficio personale) e pianifica progetti e misure di intervento in grado di supportare a lungo termine gli obiettivi strategici nei settori acquisizione volontari, mantenimento volontari e immagine dei volontari. • Il processo di inserimento e di uscita è strutturato in modo professionale fin dal primo contatto, passando per istruzione, passaggio ad altri ambiti operativi e processo di uscita. • colloqui di supporto per volontari con buone capacità vengono svolti in modo mirato. • programmi di qualificazione e misure di formazione permanente vengono pianificati e svolti in modo mirato all’interno del centro risorse. LIVE 1/2012 > direkt Filo diretto e d n u k r u n e Ehr Benemerito i d o t a ranza AtteUsnt eranza/Ono I nuovi attestati d’onorificenza dei volontari della CB Sulla base di tali criteri di successo sono stati definiti e presentati come provvedimenti i punti chiave per il 2012: La CB si occupa ormai da alcuni anni di questo argomento. Con il workshop del Consiglio direttivo di gennaio 2010 è stata posta una pietra miliare nella CB per quanto concerne la gestione dei volontari. In quell’occasione sono state prese le decisioni di massima per gli ulteriori passi ed è stata incaricata la Direzione della loro realizzazione. campi di attività nella Croce Bianca. Nell’ambito della gestione dei volontari ci impegneremo in particolare a strutturare i contatti degli interessati, i primi colloqui, il processo di accoglienza e l’inserimento dei volontari. nel frattempo insieme sono state sviluppate e avviate molte cose: • La gestione dei volontari viene portata avanti da tutti, lo scambio di esperienze porta ad una costante evoluzione in avanti. • In ogni sezione c‘è un referente incaricato dal Consiglio di sezione (come previsto dal regolamento delle sezioni = coordinatore volontari). • L‘intero processo di accoglimento dal primo contatto all‘inizio del servizio viene documentato senza lacune. • Vengono assicurati l‘inserimento, l‘assistenza e il supporto ai volontari, anche oltre il processo di accoglimento. • Il budget di tempo offerto dall‘interessato viene valorizzato con i modelli di calendario di servizio creativi e innovativi e la disponibilità di nuovi ambiti di attività (vedi progetto prestazioni). • Il primo contatto degli interessati viene reso possibile in modo semplice, ad es. mediante un nuovo numero verde centrale, un apposito sito internet, ecc. • Stretta collaborazione tra i coordinatori dei volontari e la GV della Direzione provinciale. • Le premiazioni dei collaboratori sono state adeguate • È stato realizzato il centro risorse per la formazione degli organi direttivi • Sono stati negoziati contratti più convenienti per i cellulari dei collaboratori • È stato migliorato l’addestramento lavorativo degli organi direttivi • Istruzione di nuovi volontari da parte dei caposezione in serate informative • Le dispense di formazione vengono messe a disposizione online • A partire da marzo 2012 viene attuata l‘offensiva di marketing per l‘acquisizione di volontari • Elaborazione di una panoramica sulle possibilità di strutturazione del calendario di servizio • La durata dei corsi A e B è stata accorciata. Nei prossimi mesi il punto focale della gestione dei volontari sarà l’acquisizione volontari. Una campagna di acquisizione volontari ad ampio raggio porterà l’attenzione dei cittadini su molti interessanti LIVE 1/2012 I criteri di successo nella gestione dei volontari sono principalmente: La Croce Rossa dell‘Austria Superiore, che abbiamo recentemente visitato per uno scambio di esperienze, adotta già da alcuni anni la gestione dei volontari. I responsabili ci hanno riferito le loro esperienze, incoraggiandoci a continuare sulla strada intrapresa. ap 13 pUntI cHIave per Il 2012 provvedIMento IncarIco terMIne Nomina dei referenti per la GV nelle sezioni – coordinatori dei volontari Nomina nel rispettivo Consiglio di sezione febbraio 2012 Definire i compiti del coordinatore dei volontari Redigere una descrizione delle funzioni febbraio 2012 Elaborare degli standard per le prime richieste degli interessati Elaborare processo febbraio 2012 Definire il primo colloquio personale Elaborare delle check-list e degli standard di documentazione febbraio 2012 Preparazione di decisioni tramite risorse del personale per l‘elaborazione delle prime richieste Elaborare processo per organizzazione del numero verde febbraio 2012 Documentazione del processo di acquisizione volontari dal primo contatto fino ad accoglimento, inserimento e supporto Creare banca dati febbraio 2012 Informazione dei responsabili di sezione Presentazione della campagna e della GV alla riuniofebbraio 2012 ne dei rappresentanti comprensoriali del direttivo Definire il processo di accoglimento e inserimento dei volontari Elaborare descrizione dello svolgimento e check-list marzo 2012 Istruzione dei coinvolti con le prime richieste (numero verde) Offrire addestramento marzo 2012 Definire la formazione dei „coordinatori dei volontari“ Offrire addestramento marzo 2012 Campagna eventi kick-off e nuovo processo di accoglimento Organizzare 1 incontro per ogni comprensorio marzo 2012 Disporre agli interessati documento che facilita le decisioni da prendere Elaborare un opuscolo di presentazione marzo 2012 Incrementare l‘offerta di formazione e istruzione specialistiche Offrire formazione C per volontari marzo 2012 Offrire misure di supporto per i volontari Integrazione dei volontari nel NWP maggio 2012 Onorificenze dei volontari Applicazione della nuova regolamentazione per le onorificenze ottobre 2012 Qualificazione dei responsabili volontari Ampliare le offerte del RZ continuamente 2012 Migliorare l‘assistenza ai volontari e permettere un’eventuale passaggio anticipato ad ambiti di attività alternativi (vedi progetto prestazioni) Abilitare il coordinatore dei volontari nelle sezioni novembre 2012 14 LIVE 1/2012 > direkt Filo diretto V. l.: I. Bonamico, A. Ladurner, U. Seitz, z, G. Rammlmair und F. Khuen uen mit ISO-Zertifikat at die Freiwilligentagung im Herbst Bei der tagung des Weißen Kreuzes „das Freiwilligenwesen im Jahr 2011“ am 15. oktober in der Universität Bozen sprachen Fachleute aus dem In- und ausland zu den neuesten entwicklungen im Freiwilligenwesen. Der Anlass, diese Tagung zu veranstalten, waren nicht nur das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 und die aktuelle Frage um die unklare Definition der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche der Südtiroler Sanis, sondern auch der Abschluss des Projekts Hand in Hand und die feierliche und offizielle Übergabe des Qualitätszertifikates nach ISO-Norm 9001:2008, das die WK-Verwaltung erhalten hatte. Eine ganze Reihe von Anlässen also. Gespannt erwartet war der Vortrag von Carlo Bruccoleri, ehemaliger Vorsitzender des Landesgerichts in Bozen und Ehrenvorsitzender des Kassationsgerichtshofs in Rom. Er beleuchtete die rein rechtliche Seite als wichtigen Aspekt für die Freiwilligen. Er sprach sich dafür aus, dass das Weiße Kreuz auch weiterhin die möglichst beste Ausbildung anbiete. Auf die konkreten Fragen aus dem Publikum zu den Themen Verantwortung und Haftung fand er klare Worte. Das Thema Notarztassistenz durch ausgebildete Rettungssanitäter wurde vertieft und für alle nachvollziehbar erläutert. Seine unorthodoxen und doch fundierten Posi- LIVE 1/2012 tionen erzeugten große Aufmerksamkeit und anerkennendes Klopfen. Prof. Hans Lichtsteiner des Verbandsmanagement Instituts an der Universität Freiburg/CH berichtete über die Motivationsfaktoren für Freiwilligkeit und ihre Entwicklungen und Zukunft im deutschen Sprachraum. Prof. Lichtsteiner hat dabei interessante Forschungsergebnisse präsentiert. So entspricht die Summe der Freiwilligenarbeit von 37 Ländern Europas der Leistung von umgerechnet 20,8 Millionen Vollzeitarbeitskräften. Das entspricht dem Gesamtarbeitsaufkommen eines mittelgroßen europäischen Staates wie beispielsweise Polen. der Wettbewerb um Freiwillige ist hart und wird zunehmend anspruchsvoller. die Gründe dafür sind: • immer mehr Organisationen suchen Freiwillige; • immer größer werdende Mobilität und geringere lokale Verwurzelung; • geringere Bereitschaft zu einer festen Verpflichtung; • mehr Personen mit Migrationshintergrund; • eine kostenbewusstere Wirtschaft; • wachsender Individualismus. • Auf die Frage nach den stärksten Motiven für ein ehrenamtliches • • • • • • Engagement wurden wissenschaftlich folgende eruiert: Spaß an der Tätigkeit (83 %) Mit anderen etwas bewegen (74 %) anderen Menschen helfen (67 %) Mit anderen zusammenkommen (61%) Kenntnisse und Erfahrungen erweitern (61%) Verantwortung übernehmen (51%) die am häufigsten genannten Motive, sich nicht mehr freiwillig zu engagieren, sind hingegen: • übermäßiges Engagement nötig (42 %) • zu langfristige Bindung (36 %) • Angst vor Überforderung (24 %). Lichtsteiner schloss sein Referat mit der Feststellung: „Wer Freiwillige sucht, muss aktiv sein und darf niemals aufgeben.“ > 15 > dIe FreIWIllIGentaGUnG IM HerBSt Der Bundessekretär des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich und Vizepräsident des internationalen Netzwerks von Rettungsorganisationen Samaritan International (SAM. I.), Reinhard Hundsmüller stellte dessen gemeinsames Strategiepapier zum Europäischen Freiwilligenjahr 2011 vor, unterstrich aber besonders die Wichtigkeit, die eine zukünftig ständige Vertretung von SAM. I. in Brüssel hat. Wie sich die Freiwilligenlandschaft in Südtirol gestaltet, beleuchtete Dr. Christoph Pichler, Mitarbeiter am Amt für Kabinettsangelegenheiten der Autonomen Provinz. Wie Freiwillige durch ihre eigene Organisation unterstützt werden, wurde anhand des Beispiels unseres Projekts „Hand in Hand“, “, das der Europäische finanzierte aufgezeigt. Dabei Sozialfonds finanzierte, ging es um die optimale Unterstützung We der Freiwilligen im Weißen Kreuz. Auch überprüfte und optimierte die Landesverwaltung ihre Dienste und Leistungen, sei es in Hinblic Hinblick auf ihre Kunden und Patienten als auch auf ihre Mitarbeitenden. Das Ergebnis des Projektes, aber nicht des weiterführenden Qualitätsmanagementprozesses, stellte die Verleihung des Qualitätszertifikates nach ISO-Norm 9001:2008 (International Standardisation Organisation) dar. Dieses überreichte der Vertreter des durchführenden Unternehmens Quality Austria, Friedrich Khuen dem Präsidenten Rammlmair und Direktor Bonamico in Anwesenheit des Geschäftsführenden Direktors des Amts für Krankenhäuser, Ulrich Seitz, in Vertretung von Landesrat Richard Theiner. Diese Veranstaltung war nur eine der zahlreichen Events und Feste, um Wert und Wichtigkeit von Ehrenamt und Freiwilligenarbeit in diesem Jahr gebührend zu feiern. Die Mitarbeit der vielen Freiwilligen ist für das Rettungswesen in Südtirol maßgebend. Darum sollen die Freiwilligen gut unterstützt und ihre Arbeit anerkannt werden. Die Tagung war eine nette Gelegenheit, sich auch mal nicht in der Zentralverwaltung in der Lorenz-Böhler-Straße mit allen zu treffen und beim AbschlussBuffett ein wenig zu plaudern. pp Reinhard Hundsmüller vom ASB Österreich Carlo Bruccoleri 16 LIVE 1/2012 > direkt Filo diretto der ablauf der delegiertenversammlung am 8. Juni 2012 stehen im verein die Wahlen der vereinsgremien (vorstand, ehrengericht, rechnungsprüfer) an. Im Foyer bei der Freiwilligentagung im Herbst l’iter dell’assemblea dei delegati l’otto giugno 2012 si voteranno i nuovi organi direttivi (consiglio direttivo, collegio dei revisori dei conti, collegio dei probiviri). Il nuovo statuto dell’8 Aprile 2011 ha modificato il sistema delle varie elezioni all’interno dell’associazione Croce Bianca. Finora gli organi sopraccitati venivano eletti ogni quattro anni dall’Assemblea generale annuale. A causa di questo nuovo sistema, saranno i delegati che alle prossime elezioni voteranno, e i quali verranno definiti nelle assemblee parziali delle diverse sezioni. Secondo l’articolo 4 dello statuto i delegati possono essere soci/membri dell‘associazione di tutte le categorie, eccetto i dipendenti della Croce Bianca. Essi non hanno diritto al voto passivo. Dopo l’elezione dei delegati nelle assemblee parziali, l’8 giugno 2012 essi potranno eleggere gli organi dell’associazione all’Assemblea generale. Questi hanno, inoltre, altre mansioni, come dall’articolo 6bis dello statuto (ad esempio le modifiche allo statuto). Il nuovo sistema di voto dà la possibilità, a tutti i soci (specialmente però a quelli annuali) di votare nelle loro sezioni, cioè vicino a casa. Attraverso la riparti- LIVE 1/2012 zione dei delegati sulle sezioni, è garantita la rappresentatività a tutte le sezioni. Adesso le sezioni stanno svolgendo le loro assemblee parziali. I soci annuali sono stati informati sugli appuntamenti delle stesse attraverso i media locali. Chi volesse candidarsi come delegato, deve farlo presente ai responsabili della sua sezione o farsi iscrivere nell’apposita lista della sua sezione. Ulteriori informazioni sulle votazioni (statuto e regolamento) si trovano sul sito e su http://www.wk-cb.bz.it/smartedit/ documents/downloadcenter/dvvd12hp. pdf come anche nel programma WKOffice. al Wegen der neuen Satzung vom 8. April 2011 haben sich diesbezüglich Änderungen am Wahlsystem ergeben. Bisher wählte die Mitgliedervollversammlung die Vereinsgremien alle vier Jahre. Aufgrund des neuen Systems erfolgt die Wahl durch Delegierte, welche vorab in Teilvollversammlungen in den einzelnen Sektionen bestimmt werden. Delegierte können laut Artikel 4 der Satzung Vereinsmitglieder aller Kategorien sein, ausgenommen Lohn- und Gehaltsempfänger des Weißen Kreuzes. Sie haben also kein passives Wahlrecht bei der Vollversammlung. Nach ihrer Wahl in den Teilvollversammlungen sind die Delegierten für die Wahl der Vereinsgremien am 8. Juni zuständig sowie für weitere Aufgaben laut Artikel 6 bis der Satzung (z.B. Abänderung des Statuts). Das neue Wahlsystem ermöglicht es den Mitgliedern vor Ort in den Sektionen zu wählen. Weiters ist durch die Zuteilung der Delegierten die Repräsentativität aller Sektionen gewährleistet. Derzeit organisieren die Sektionen ihre Teilvollversammlungen. Die Jahresmitglieder wurden durch die Veröffentlichung dieser Termine in den Medien informiert. Wer als Delegierter kandidieren will, muss das der Sektionsleitung mitteilen oder muss in eine vorgesehene Liste im jeweiligen Sektionssitz eingetragen werden. Weitere Informationen zu den bevorstehenden Wahlen findet ihr auf unserer Homepage (Satzung und Durchführungsbestimmungen) und unter http:// www.wk-cb.bz.it/smartedit/documents/ downloadcenter/dvvd12hp.pdf sowie im internen Verwaltungsprogramm (WKOffice). 17 > direkt Filo diretto Weißes Kreuz ist nun auch Mitglied der anpas der nationale Beirat der anpaS hat die aufnahme des Weißen Kreuzes als teil der nationalen vereinigung der Wohlfahrtsverbände anpas (associazione nazionale pubbliche assistenze) offiziell bestätigt. Italienweit gehören der Anpas 881 Mitgliedsverbände an. Somit ist dieses italienische Netzwerk von Hilfsorganisationen nun in allen Regionen Italiens präsent. die aufnahme in die anpas wurde von WK-präsident Georg rammlmair stark unterstützt: „Nach Jahren des Informationsaustausches und vieler konstruktiver persönlicher Kontakte der Führungsspitzen, besonders mit Präsident Fausto Casini und seinem Vize Fabrizio Pregliasco, formalisieren wir nun diese ertragreiche Zusammenarbeit mit unserem Ansuchen um offizielle Aufnahme in jenes Netz von Wohlfahrtsorganisationen, das, in Bezug auf Erfahrung, Knowhow und Leistung, landesweit sicherlich das stärkste Netz anbietet. Dies soll ein zukunftsweisender Schritt werden, der auch auf europäischer Ebene unsere Teilhabe am internationalen Netz Samaritan International verstärken und konsolidieren soll. Zumal sei es Pregliasco als auch unser Direktor Ivo Bonamico in diesem Netzwerk aktiv sind, beide auch als Vizepräsidenten des SAM. I.“ der nationale präsident der anpas, Fausto casini, sagte in seiner den „anschluss“ des Weißen Kreuzes begleitenden rede: „Mit jeder Neuaufnahme in die Anpas wird unser Horizont erweitert und wir erforschen damit Neuland. Mit der Auf- 18 nahme des Weißen Kreuzes wächst die Anpas, da sie sich mit einer neuen Freiwilligenkultur und -tradition auseinandersetzen muss. Daher sollten sich alle Freiwilligen und Ehrenamtlichen der Anpas Teil einer immer reicheren und vielfältigeren Gemeinschaft erkennen.“ nach Fabrizio pregliasco, vizepräsident von anpas und SaM. I., „ist die Aufnahme des Weißen Kreuzes das Ergebnis eines langen Annäherungsprozesses und Kennenlernens. So weit ich Einsicht in die Welt der Freiwilligen des Weißen Kreuzes hatte, wird unsere Bewegung durch gegenseitige „Kontaminierung“ und den Austausch „guter Praxis“ bereichert werden und hauptsächlich wegen der nötigen Aufmerksamkeit gegenüber den eigenen Gemeinschaften. Hiermit verwirklicht sich auch ein Grundelement der Anpas: geeint trotz Unterschiedlichkeit und eigener Geschichte, aber mit demselben Ziel sich aktiv einzusetzen.“ anpaS, anpaS 1904 in Spoleto gegründet, ist eine der größten nationalen Freiwilligenorganisationen in Italien: Aktuell besteht sie aus 881 «Pubbliche Assistenze» (Mitgliedsverbände) mit 268 Sektionen, die in 19 Regionen präsent sind und in der Rettung, im Sozio-Sanitären, im Zivilschutz und in der internationalen humanitären Hilfe aktiv sind. Anpas verfügt über 2700 Ambulanzen und 500 Zivilschutz-Fahrzeuge, aber hauptsächlich kann sie sich auf 100.000 aktive Freiwillige stützen und auf 700.000 unterstützende Mitglieder. Es ist eine staatlich anerkannte Organisation erster Klasse mit 800 Sitzen und 976 im Freiwilligen Zivildienst aktiven Jugendlichen. Anpas hat wichtige Entwicklungshilfeprojekte durchgeführt und ist akkreditiert, internationale Adoptionen in Bulgarien, Costa Rica, Venezuela, Armenien, Nepal, Sri Lanka, Gambia, Senegal, der Dominikanischen Republik, Kenia, den Mauritius-Inseln, Taiwan, Mali und Guatemala durchzuführen. LIVE 1/2012 > direkt Filo diretto Pregliasco, formalizziamo ora questa proficua collaborazione, con la nostra richiesta di affiliazione ufficiale a quella che per esperienza, know-how e capacità è senz’altro la più forte realtà nazionale nell’ambito della pubblica assistenza. Passo questo auspicabile, anche a consolidamento di una rete che vede le nostre associazioni entrambe presenti a livello internazionale in SAMI (Samaritan International), organismo in cui lo stesso Pregliasco, unitamente al nostro direttore Ivo Bonamico, riveste anche la carica di vicepresidente”. Il presidente nazionale anpaS Fausto casini, nel discorso dell’ufficializzazione dell’ingresso della croce Bianca, ha detto: la cB è una pubblica assistenza anpas Il consiglio nazionale anpas ha ufficializzato l’ingresso della croce Bianca di Bolzano nell’associazione nazionale pubbliche assistenze: sono 881 le pubbliche assistenze aderenti all’anpas che, anche grazie all’adesione dell’associazione di Bolzano, oggi è presente in tutte le regioni d’Italia. la scelta dell’adesione all’anpas è stata fortemente voluta dal presidente della croce Bianca, Georg rammlmair: “Dopo anni di reciproci scambi d’informazione e costruttivi rapporti personali intercorsi con i vertici di ANPAS, in particolar modo con il Presidente Fausto Casini ed il vicepresidente Fabrizio LIVE 1/2012 “Quando una Pubblica Assistenze entra a far parte di ANPAS è sempre un evento che allarga i nostri orizzonti e che ci fa conoscere nuovi territori. Con l’ingresso della Croce Bianca di Bolzano, l’Anpas arricchisce la su con un’ulteriore importante cultura la sua tradizione di volontariato. Per questo, sia nello svolgere i servizi che in quella di rappresentanza, tutti i volontari Anpas devono sentirsi parte di una comunità di volontari sempre più ricca e multiforme”. Secondo Fabrizio pregliasco, vicepresidente anpas e vicepresidente Sami “l’ingresso in Anpas della Croce Bianca è il risultato di un lungo lavoro di avvicinamento e di conoscenza reciproca. Per quanto ho avuto modo di conoscere, vedere l’esperienza dei volontari della Croce Bianca arricchirà il nostro movimento con una contaminazione reciproca di scambio di buone prassi di esperienze, ma soprattutto di attenzione alle proprie comunità. Con l’ingresso dell’associazione di Bolzano si realizza uno degli elementi fondanti di Anpas: uniti nelle differenze e nella propria storia ma con un fine comune: essere cittadini attivi ”. anpaS, fondata nel 1904 a Spoleto, è una delle più grandi associazioni nazionali di volontariato in Italia: attualmente vi aderiscono 881 Pubbliche Assistenze con 268 sezioni, presenti in 19 regioni italiane che operano nell’emergenza sanitaria, nelle attività socio-sanitarie, di protezione civile e di solidarietà internazionale. Si avvale di 2700 ambulanze e 500 mezzi di protezione civile, ma soprattutto della partecipazione di 100.000 volontari attivi e di 700.000 soci sostenitori. È ente accreditato di prima classe con oltre 800 sedi e 976 giovani in servizio civile nazionale. Ha sviluppato grandi progetti di solidarietà internazionale ed è autorizzata per le Adozioni Internazionali in Bulgaria, Costa Rica, Venezuela, Armenia, Nepal, Sri Lanka, Gambia, Senegal, Repubblica Domenicana, Kenia, Isole Mauritius, Taiwan, Mali e Guatemala. 19 > direkt Filo diretto WK-Weihnacht auf der Burg aufgewärmt von prosecchini und gschmackigen Häppchen vereinigten sich Mitte dezember rund 75 WKler im Festsaal der Haselburg zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier. Den Auftakt gab es in der pfiffigen Lounge im Turm, wo sich langsam die gesamte WK-Crew einfand. Richtig feierlich wurde es aber erst im großen Saal, bei Glitzerdekor und lauschiger Pianomusik, improvisiert von der eigens engagierten Russin Valeria. Aber nachdem sich die schönen Klänge im Saal etwas verloren, beschlossen einige rüstige Männer kurzerhand, das nicht gerade leichte Piano nach vorn zu schleppen. Mit vereinten Kräften ist einiges möglich, das zuerst undurchführbar erscheint. Nach dem Hauptgang ergriff Präsident Rammlmair das Wort: Er ließ das fast vergangene Jahr Bei der Ehrung Georg Rammlmairs wurde LR Theiner von unserer charmanten Vizepräsidentin unterstützt. 20 Revue passieren, zählte die abgeschlossenen und noch laufenden Projekte des WK auf und kam – mit einem zwinkernden Auge in Richtung LR Richard Theiner, der freudig der Einladung auf die Burg gefolgt war – auf das „noch Offene“ zu sprechen: eben die Mitarbeiter-Ausbildung. Dass dies noch offen sei, wirke in einigen Sektionen destabilisierend. Der Präsident schloss mit einem Dank an alle WKler und übergab Landesrat RichardTheiner das Wort, der gleich schon darauf hinwies, dass der „governo tecnico“ 2012 wahrscheinlich alle zum Sparen zwinge und die Landesregierung sich nicht verschulden werde. Sein Haushalt, der umfangreichste, werde aber sicher nicht gekürzt. Der Austausch mit dem Partner WK funktioniere gut, und im „turbulenten Gewässer“ seien vertrauensvolle Partnerschaften äußerst wichtig. Das wüssten beide zu schätzen. Er wisse, dass manche Sektionen große Probleme mit den ihnen fehlenden Freiwilligen haben, aber gerade dann ist die Solidarität unter den Sektionen gefragt. Er sehe zuversichtlich nach vorn und wolle die große Ursprungsidee des WK, die Freiwilligkeit, nicht aufgeben. Im Anschluss überreichte er unserem Präsidenten Georg Rammlmair die 15-jährige Verdiensturkunde und meinte, einen 100-prozentigen Visionär als Präsidenten zu haben sei ein großes Glück für jeden Verein, zudem einen, der imstande sei, problemlos vier Termine gleichzeitig wahrzunehmen. Und für alle, die danach noch Lust auf einen Ratscher hatten, ging es oben in der Bar weiter … pp > direkt Filo diretto Freiwilliger zivildienst: ein erfolgsmodell vor dem aus? am 9. Jänner nahmen 42 freiwillige zivildienerInnen im rahmen des projekts „Geben und erhalten“ ihren dienst in 27 Sektionen des Weißen Kreuzes auf. Unsere Zivildiener haben nun die A-Ausbildung schon abgeschlossen und werden demnächst mit dem B-Kurs starten. Das Weiße Kreuz wird die ZivildienerInnen ein Jahr lang begleiten und sich bemühen, diesen jungen Frauen und Männern Einblicke, neue Erfahrungen und eine umfangreiche Ausbildung für ihr weiteres Leben mitzugeben. Das Zivildienstjahr kann für einige eine Entscheidungshilfe für die weitere berufliche Laufbahn sein und manche von ihnen werden sich auf Grund der Erfahrungen dazu entscheiden, weiterhin im sozialen Bereich tätig zu sein. Auf diesem Weg heißen wir alle Zivildienerinnen und Zivildiener beim Landesrettungsverein Weißes Kreuz herzlich willkommen und wünschen allen ein interessantes und lehrreiches Jahr. Durch den Einsatz der vielen ZivildienerInnen ist es möglich, den Patienten eine qualitativ bessere Betreuung und Begleitung im Krankentransport zu sichern, weswegen wir hoffen, dass das Jahr 2012 nicht das letzte für unsere Zivildiener sein wird. Die Nachrichten, die wir aus Rom erhalten haben, sind aber nicht gerade die besten. Die Gelder für den Zivildienst wurden gekürzt und ein Projekt für das Jahr 2013 ist noch nicht vorgesehen. Wir haben bereits beim Amt für Kabinettsangelegenheiten und beim Landeshauptmann interveniert und um eine dringende Unterstützung gebeten, um den Freiwilligen Zivildienst absichern zu können. Der Ausfall der Zivildiener würde nämlich einschneidende Konsequenzen haben. Wir können jetzt nur auf gute Nachrichten hoffen. LIVE 1/2012 Servizio civile volontario: deve chiudere i battenti un modello di successo? nell’ambito del progetto “dare e ricevere”, il 9 Gennaio 42 giovani hanno iniziato il loro anno di volontariato presso 27 sezioni della croce Bianca. I nostri ragazzi del Servizio civile hanno terminato il corso A e prossimamente inizieranno a frequentare il corso B. La Croce Bianca accompagnerà questi ragazzi per un anno e si impegnerà a dar loro un ampia visione, un’accurata formazione a farli fare nuove esperienze che potranno essere d’aiuto nella loro vita futura. Sulla base dell’esperienza fatta, molti di loro prendono la decisione di continuare a lavorare nell’ambito sociale. La Croce Bianca dà il benvenuto a tutti i nuovi volontari del Servizio civile e augura a tutti un anno interessante e pieno di nuove esperienze. Grazie all´attività dei volontari del Servizio civile, è possibile offrire ai pazienti trasportati una qualità superiore di assistenza e sostegno e per questo speriamo che il 2012 non sia l’ultimo anno per i nostri volontari del servizio civile. Le notizie che ci sono pervenute da Roma non sono delle migliori. I fondi per il Servizio civile sono stati ridotti e per il 2013 non è ancora previsto un nuovo progetto. Siamo già intervenuti nell’Ufficio del gabinetto e dal Presidente della Giunta richiedendo un sostegno urgente per poter garantire il Servizio civile, perché la perdita di questi volontari potrebbe avere conseguenze incisive. Adesso possiamo solo sperare in buone notizie. ep 21 > Intern Dall’interno vom ll Personal++ news vom ll Personal++news vom LL Personal++news vom neu Im Büro Fakturierung und Mitglieder: Alles Gute, Margareth Prader, wünschen wir dir alle von Herzen und hoffen, dass du bald wieder zurück sein wirst. Barbara Pichler wünschen wir alles Gute für ihre berufliche Weiterentwicklung. ausbildungsmagazin: Auch unserem Mitarbeiter Walter Stieger viel Glück auf seinen neuen Wegen. Seine Arbeit übernahm, nach ihrer Babypause, wieder Leila Fliri, und auch Dominik Pellegrin arbeitet jetzt in dem Magazin. erste Weihnacht im 6. Stock Weihnachtlicher als im Bozner Mensasaal war es heuer schon im 6. Stock. Christoph hatte feierlich aufdecken lassen, Musik erschallte in Quadrophonie, von der Terrasse das nächtliche Lichtermeer: Das kann man nicht nur bei Kursen, sondern auch mal bei einer Feier genießen. Bei dieser schönen Weihnachtsfeier überreichten der präsident und der direktor für ihr: • 15-Jähriges Werner Innerhofer und Walter tinkhauser ihre Verdiensturkunde und für ihr • 25-Jähriges Brigitte puff und Georg Kritzinger. Faschingskrapfen für alle A heier hot sich die Landesleitung net lumpen lossen und in ihre rund 20 Treie an Kropfn und a Glasl Soft spendiert. Gut gelaunt und voller Schwung präsentierten sich die Damen und Herren im Hause mit ausgefallenen, tollen Krawatten und Hemden im „Sixty-Look“, die dann mit viel Humor und Karnevalslaune bestaunt wurden. Wir sagen DANKE für diesen klasse „Faschingsbreak“ am Unsinnigen! bp 22 LIVE 1/2012 om > ausbildung Formazione Brandaktuelle erste-Hilfe-Broschüre Über die neue Kursbroschüre des WK über erste-Hilfe-Maßnahmen kann sich jeder über die lebenswichtigen Kenntnisse zu den häufigsten notfallsituationen informieren. Der Landesrettungsverein vermittelt allen daran Interessierten die nötige Handlungskompetenz und das Wissen, um in Notsituationen das Richtige tun zu können. Hierfür gibt es ein reichhaltiges und differenziertes Angebot an Erste-HilfeKursen: für Eltern, Gruppen, Arbeiter, Fachpersonal etc. Denn richtiges Helfen muss gelernt sein und regelmäßig wiederholt werden, um im Notfall sicher abrufbereit zu sein. Zu diesem Zweck steht nicht nur den Ausbildnern des WK, sondern vor allem den vielen Kursbesuchern seit Januar eine völlig neu gestaltete Kursbroschüre unter dem Titel „Erste Hilfe, aber richtig!“ zur Verfügung. Der Bild-TextMix ist optimal gestaltet, sodass sich kein Leser langweilt, grafische Handlungsabläufe erleichtern den Nachvollzug der Maßnahmen, die beim Auffinden einer reglosen Person zu setzen sind. Auch auf die richtige Reihenfolge wurde geachtet, damit sich der Ersthelfer im Ernstfall an diese wichtigen Schritte leichter erinnern kann. Die Illustrationen in kräftigen Farben stammen aus der Feder eines jungen Schweizer Grafikers. Die bunte Broschüre soll die Kursteilnehmer dazu anregen, nicht nur während des Kurses, sondern auch zu Hause diese nützliche Informationsquelle zu nutzen und die Inhalte aufzufrischen und zu wiederholen. Die italienische Übersetzung befindet sich in Bearbeitung. Eine Broschüre über Notfälle im Säuglings- und Kindesalter folgt. Neben der Kursbroschüre wurde auch das restliche didaktische Material mit den neuen Illustrationen aufgewertet und erstrahlt in neuer Frische. LIVE 1/2012 nuovo manuale di pronto soccorso la nuova brossura di pronto soccorso della croce Bianca offre una rassegna di tutte le nozioni necessarie per poter svolgere bene le misure salvavita nelle situazioni d’emergenza più frequenti. L’Associazione trasmette a tutti gli interessati la competenza e le nozioni necessarie per poter svolgere le manovre giuste in queste situazioni d’emergenza, nella forma dei suoi vari corsi di Pronto soccorso: e cioè quelli per genitori, gruppi, per lavoratori, personale qualificato etc. Le misure salvavita devono essere assimilate bene e poi ogni tanto essere ripassate, per essere sicuri di poter svolgerle senza difficoltà nel caso d’emergenza. Il nuovo opuscolo con il titolo “Pronto soccorso – ma bene!” aiuta non solo gli istruttori della Croce Bianca a raggiungere ggiungeree queste mete formative, ma specialmente i tanti partecipanti ai corsi, ad imparare meglio e in un più breve tempo. L’assemblaggio di testo ed immagini è ottimamente impostata dal punto di vista istruttivo ed in modo anche divertente, le grafiche facilitano l’apprendimento delle misure da svolgere, per esempio quando si vede una persona che si presenta senza evidenti segni di vita. Le illustrazioni sono di un giovane grafico svizzero. Il coloratissimo libretto non solo stimola il corsista ad imparare bene durante la lezione ma, rimanendogli, può anche usarlo a casa per ripassare le sue nozioni. Tra poco usciranno le versioni in italiano. Seguirà anche un opuscolo sulle misure salvavita per i lattanti ed i bambini. pp/ll 23 > ausbildung Formazione projekt „Mini anne“ geht in die 3. runde Im laufenden Schuljahr unterstützt das Weiße Kreuz nun zum dritten Mal unter dem Motto „Kannst du leben retten?“ die ausbildung von Mittelschülerinnen und -schülern zu ersthelfern. Das insgesamt fünfjährige Projekt wird zur Hälfte vom Ressort für Gesundheit und Soziales und dem Deutschen, Italienischen und Ladinischen Schulamt getragen, die andere Hälfte trägt der Landesrettungsverein. Bisher beteiligten sich über 8.000 Südtiroler Mittelschülerinnen am sehr erfolgreichen Projekt. Nur heuer sind die ersten und zweiten Klassen von 54 Mittelschulen dabei. Für die praktische Umsetzung der Ausbildung an der Schule konnten Lehrpersonen aus verschiedenen Fachbereichen gewonnen werden. Diese wurden durch das Weiße Kreuz zu den Themen Herz-Lungen-Wiederbelebung und Stabile Seitenlage ausgebildet und organisierten die Trainingseinheiten mit den Schülern in ihren Schulen. Die Trainingsstunden finden teils während des regulären Stundenplans statt, teils werden sie als Wahlpflichtfach angeboten. Zudem verknüpfen viele Lehrer diese Maßnahmen mit Gesundheits- und Anatomiethemen, um mit Nachdruck auf Prävention und einen gesunden Lebensstil hinzuweisen. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass jeder Schüler nach dem Training sein eigenes Übungsset behalten darf. Das Set enthält eine aufblasbare Mini-Anne-Übungspuppe, eine DVD und ein Merkblatt zum richtigen Verhalten bei Herzproblemen, zur Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie bei Störungen der Vitalfunktionen. Somit können die Schüler ihr Wissen auch den Eltern, Geschwistern und Verwandten, aber auch Freunden und Bekannten weitergeben. Der erzielte Multiplikatoreneffekt wird mit Fragebögen, die die Schüler nach einer gewissen Zeit ausfüllen, wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse bezeugen, dass die Übungsmöglichkeit im gesamten familiären Umfeld sehr geschätzt wurde. Es gab auch viele positive mündliche Rückmeldungen der Eltern. 24 In einer Mittelschule: Zuerst aufpassen … Da das Projekt finanziell zur Hälfte vom Weißen Kreuz, über seine 5 Promille-Einnahmen, getragen wird, bedankt sich der Verein ganz herzlich bei allen Südtiroler/ -innen, die die fünf Promille ihrer Steuer dem Weißen Kreuz zugewiesen haben. Dank gebührt auch den Lehrern und Schülern, die aktiv mitwirken, den Kollegen vom Betreuungszug im Zivilschutz für die Verteilung der Übungssets an die Schulen und vor allem den Partnern, dem Ressort für Gesundheit und den Schulämtern, die dieses Projekt mitfinanziert haben. Dieses Projekt wurde am 5. Februar sogar im Corriere della Sera auf nationaler Ebene vorgestellt. alunni delle scuole medie. Solo quest’anno partecipano le prime e seconde classi di 54 scuole medie. Per questa formazione nelle scuole sono stati vinti gli insegnanti di diverse materie. Per l’istruzione pratica nelle scuole sono stati coinvolti insegnanti di diverse discipline. Questi, opportunamente formati dalla Croce Bianca nella rianimazione cardiopolmonare e nel Posizionamento laterale di sicurezza, hanno poi organizzato le unità didattiche con gli alunni nelle scuole. Alcune ore di esercitazione pratica sono integrate nel piano di lavoro regolare, altre vengono offerte nell’ambito delle ore facoltative. Alcuni insegnanti collegano queste misure salvavita con le unità didattiche relative alla salute e all’anatomia, sottolineando la necessaria prevenzione e lo stile di vita salutare. progetto „Mini anne“ al terzo round .. e poi la pratica … durante il corrente anno scolastico, per il terzo anno consecutivo, la croce Bianca forma, indirettamente, alunni delle scuole medie in qualità di primi soccorritori. Questo progetto con il motto „Sai salvare una vita?”, della durata complessiva di cinque anni, viene finanziato a metà dal Dipartimento alla famiglia, sanità e politiche sociali e dalle tre Intendenze scolastiche provinciali. L’altra metà viene finanziata dall’Associazione provinciale di soccorso Croce Bianca. Finora a questo progetto di successo hanno partecipato più di 8.000 alunne ed LIVE 1/2012 > ausbildung Formazione Molto importante è la possibilità per ogni alunno di portare a casa il set con il manichino Mini Anne, un DVD con spiegazioni per l’uso e un foglio informativo su come reagire a problemi cardiaci e sulle funzioni vitali. Perché non solo gli alunni con genitori, sorelle, fratelli e parenti possano imparare le misure di salvavita, ma anche amici e conoscenti riescano ad usufruirne, gli alunni possono portare a casa il set Mini Anne, rendendo possibile la trasmissione di quanto appreso. L’effetto moltiplicatorio così ottenuto viene scientificamente analizzato con l’ausilio di questionari che gli alunni compilano in periodi definiti. I risultati certificano che la possibilità di esercitarsi è molto apprezzata in tutto l’ambito familiare. Ci sono stati anche molti riscontri verbali positivi da parte dei genitori. Dato che il progetto viene finanziato a metà dalla Croce Bianca con gli introiti risultanti dal 5x1000 sull’Irpef, l’associazione ringrazia tutti gli altoatesini che hanno devoluto il loro contributo all’Associazione di soccorso. Un grazie anche a tutti gli insegnati ed alunni, che hanno partecipato attivamente, ai colleghi della Colonna di sussistenza nella Protezione civile per la consegna dei set per l’esercitazione nelle scuole e soprattutto ai partner ed al Dipartimento per la famiglia così come alle Intendenze scolastiche. Questo progetto è stato presentato anche il 5 Febbraio nel Corriere della Sera sulle note “pagine del vivere bene”. ll/pp LIVE 1/2012 neue lehrsäle in der landesleitung nach umfangreichen Bauarbeiten stehen dem Weißen Kreuz seit anfang Jänner neue lehrsäle zur verfügung. Aus der ehemaligen „Zivi-Wohnung“ im 6. Stock der Landesleitung, die zwischenzeitlich der Jugendgruppe zur Verfügung stand, wurde ein multifunktioneller Lehr- und Übungsraum. Bereits in der Planungsphase wurde großer Wert auf Funktionalität und Variabilität gelegt, um jegliche Art von Mitarbeiterschulung vom einfachen Erste-Hilfe-Kurs bis hin zur High-End-Simulation anbieten zu können. Dabei war es nötig, die bestehende Außenstruktur so zu belassen und gleichzeitig den Innenraum den heutigen Bedürfnissen anzupassen, um eine gute Raumatmosphäre zu schaffen. Entstanden ist ein durch zahlreiche Fenster und Verglasungen lichtdurchfluteter Raum, welcher optisch durch die nussfarbene Akustikdecke und den grauen Boden warm und einladend wirkt. Mit mobilen Trennelementen aus Glas und Aluminium kann der Raum in vier Bereiche unterteilt werden. Somit können parallel auch mehrere Kurse stattfinden. Die drei Lehrsäle haben jeweils eine integrierte Projektionsfläche und eine autonome Steuerung für die Raumklimatisierung und Beschallung. Für die Simulationstrainings wurden alle nötigen Kabellegungen vorgesehen, um die Räume mit Kameras auszustatten und somit „reale“ Einsatzbedingungen aufzuzeichnen und in der Gruppe zu besprechen. Auch die seitlich gelegenen Terrassen wurden neu gestaltet. Hier können die Kursteilnehmer Übungsfallbeispiele im Freien simulieren und in den Pausen die gute Aussicht genießen. Besonders bedanken möchte sich das Weiße Kreuz bei der Südtiroler Bevölkerung, die diesen Umbau über ihre 5-Promille-Zuweisungen erst ermöglicht hat. mc 25 > Übungen Esercitazioni zIvIlScHUtz BrIxen notfallübung beim neuen zivilschutzzentrum Am 3. Juni 2011 fand beim neuen Zivilschutzzentrum in Brixen eine Notfallübung statt, bei der sich die Baufirma Plattnerbau, die Feuerwehr Brixen und Vahrn, das Weiße Kreuz, Betreuungszug, Rotes Kreuz, BRD, CNSAS und die Wasserrettung beteiligten. Es wurden verschiedene Szenarien durchgespielt, die sich auf einer Baustelle abspielen könnten. Die Übung wurde mit einer kurzen Nachbesprechung und einem Teller Nudel, zubereitet vom Betreuungszug, abgeschlossen. vd 26 LIVE 1/2012 > Übungen Esercitazioni WK aHrntal Manv-Übung in Sand in taufers am 22. oktober 2011 wurde eine Manv-Übung der Stufe 3 organisiert. Das Unfallszenario lautete: Brand im Fernheizwerk mit starker Rauchentwicklung im angrenzenden Musikpavillon, der Tiefgarage und in der Kindertagesstätte. Mit der Alarmierung über die Landesnotrufzentrale um 13 Uhr wurde die Rettungskette aktiviert und die verschiedenen Rettungsorganisationen alarmiert. Mit beteiligt waren das Weiße Kreuz, die Feuerwehren der Umgebung, die Bergrettung, die Carabinieri, die Notfallseelsorge, die RUD-Gruppe und die LNZ mit zwei Disponenten. Innerhalb von ca. 2 Stunden wurden 20 Verletzte gerettet, triagiert, erstversorgt und abtransportiert und weitere 20 unverletzt Beteiligte evakuiert und von der Notfallseelsorge betreut. Dieses Szenario machte wieder einmal deutlich, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit aller Rettungsorganisationen in einem solchen Ernstfall ist. sf WK BrUnecK notfallplan bei der neuen Umlaufbahn „ried“ am Beginn der Skisaison 2011–12 wurde die neue Umlaufbahn in Betrieb genommen. Wie bei allen neuen Bahnen, musste auch bei dieser, um eine vollständige Kollaudierung zu erhalten, eine Gemeinschaftsübung aller Rettungs- und Polizeikräfte organisiert werden. Diese ging am 19.11.2011 über die Bühne. 233 Einsatzkräfte sämtlicher Rettungsorganisationen, Feuerwehren und Bergrettung aus dem gesamten Bezirk, Finanzpolizei, Carabinieri, Weißes Kreuz Bruneck und die Verantwortlichen der Kronplatz-Bahnen, waren bei dieser Übung vertreten. Es wurde eine Blockade der Bahn simuliert, wobei anschließend zirka 123 Personen gerettet werden mussten. Nach sieben langen Stunden Übung gab es eine Abschlussbesprechung und ein üppiges Mittagessen am Gipfel. dv WK Ahrntal WK Ahrntal Übung Ried LIVE 1/2012 27 > Bereitschaftsdienste Pronto intervento WK BrUnecK ereignisreicher Sommer mit vielen Bereitschaftsdiensten Joe-cocker-Konzert Am 16. Juli 2011 wurde auf dem Rathausplatz das lang erwartete Konzert von der Woodstock-Legende Joe Cocker abgehalten. Wie immer war auch die Sektion Bruneck in Zusammenarbeit mit anderen Sektionen dabei, um einen professionellen und gut koordinierten Rettungsdienst anzubieten. Brunecker Stadtfest 2011 einige tage später, vom 22. bis zum 24. Juli, war die ganze Stadt mit Ständen und Festzelten übersät, um das allseits beliebte Stadtfest abzuhalten. Für das WK Bruneck bedeutet dies, alle zwei Jahre, einen Bereitschaftsdienst aufzubauen und zahlreiche Freiwillige zu motivieren, alle drei Tage bis in die späten Nachtstunden ihre Freizeit zur Verfügung zu stellen. Dem Sektionsleiter, der Sektionsführung und nicht zuletzt unseren aktiven Mitarbeitern ist es zu verdanken, dass auch bei diesem Fest unseren Mitbürgern ein ausgezeichneter Rettungsdienst zur Verfügung stand. Erfolg. Rund 50 Teilnehmer der unterschiedlichen Kategorien waren dabei, wobei unser Bereitschaftsdienst glücklicherweise fast gar nicht gebraucht wurde, jedoch gut ausgerüstet zur Verfügung stand. Biathlon antholz 2012 Seifenkistenrennen einen tag vor „Ferragosto“ wurde das 5. „city castle race“ Seifenkistenrennen am Brunecker Schlossberg abgehalten. In den vergangenen Jahren war diese Veranstaltung jedes Mal ein großes Spektakel mit mehreren tausend Zuschauern, und auch heuer wieder bestätigte sich dieser dienst auf dem Kronplatz zuständig, man munkelt, sie haben sich schon lange für diesen Bereitschaftsdienst eingetragen, um sich dem Hausberg frühzeitig wieder zu nähern. Kronplatzrun zum abschluss dieses ereignisreichen Sommers ist am 17. September 2011 bei herrlichem Wetter der 2. Kronplatzrun von Bruneck über den Furkelpass auf den 2275 Meter hohen Gipfel des Kronplatzes ausgetragen worden. Wie bereits seit mehreren Jahren, deckt die Sektion Bruneck den Bereitschaftsdienst bei der Biathlon-Woche im Antholzer Tal. An sechs Tagen, mit Spitzenbesucherzahlen von über 18.000 Personen, machten 15-20 WK-Sanitäter täglich im Stadium und in unmittelbarer Nähe Dienst. Bei vielen kleinen, aber auch größeren Einsätzen, die zu bewältigen waren, konnte man auch auf die Unterstützung von zwei Notärzten zählen. Auch dank der Professionalität unsere Mitarbeiter war die größte sportliche Veranstaltung im Pustertal ein voller Erfolg. dv Mit 101 Teilnehmern war der Lauf sehr gut besucht und, um auf evtl. medizinische Vorkommnisse vorbereitet zu sein, fuhr eine Besatzung unserer Sektion mit einem KTW hinterher, um gleich zur Stelle zu sein. Bekanntlich sind zwei Rettungssanitäter für den Winterrettungs- 28 LIVE 1/2012 > Bereitschaftsdienste Pronto intervento BezIrK BUrGGraFenaMt – vInScHGaU Mit dabei beim rosenmontagsumzug in Köln drei unserer dienstleiter waren in den Bereitschaftsdienst der rettungskräfte beim diesjährigen rosenmontagsumzug eingebunden. Das war für Klaus Obwegeser (Prad), Norman Punter (Mals) und für Thomas Holzknecht (Naturns) eine besondere Herausforderung. Sie versahen mit weiteren 523 Helfern in 22 Sanitätshilfsstellen und mobilen Einheiten der Kölner Hilfsorganisationen in enger Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr und der Polizei ihren Dienst beim größten Karnevalsumzug in Deutschland mit mehr als 12.000 Teilnehmern und mehr als einer Million Zuschauern. Der Bereitschaftsdienst der Rettungskräfte ist bei dieser Veranstaltung eine besondere organisatorische und logistische Herausforderung. Teile der Innenstadt rund um den Kölner Dom sind mit Fahrzeugen nicht zu erreichen. Patienten mussten zu einer der 22 Sanitätshilfsstellen durch die Menschenmenge getragen werden. Vom Gesamteinsatzleiter für den Rettungsdienst, Klaus Albrecht vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, wurden die drei Weiß-Kreuz-Mitarbeiter über Einsatzpläne, Abläufe und mögliche Szenarien informiert. Die Vinschger konnten als Gäste auch die große Lagebesprechung des Führungsstabes mitverfolgen. Am Nachmittag waren die drei DL bei der Sanitätshilfsstelle des ASB (ArbeiterSamariter-Bund) direkt am Kölner Dom im Einsatz. Patienten mussten aus der Menge geborgen, im Sanitätszelt stabilisiert und in Absprache mit dem Notarzt vom Rettungswagen ins Krankenhaus ge- fahren werden. Jörg Spetsmann, der verantwortliche Leiter des ASB, gab Tipps und Infos zu Materialvorhaltung und führte die Weiß-Kreuz-Mitarbeiter zu den einzelnen Standorten der Innenstadt. Die Kontakte zum ASB in Köln wurden vom Bezirksleiter Egon Eberhöfer über die Organisation SAMI (Samaritan International) geschlossen und vertieft. np WK alta BadIa Bereitschaftsdienst zu religiösem anlass Am 13. Oktober hatten vier Freiwillige die Gelegenheit, einen ganz besonderen Bereitschaftsdienst zu leisten. Unter hunderten von Gläubigen konnten Manuela, Patrik, Lois und Stefanie den neuen Bischof Ivo Muser begrüßen. Dieser machte auf seinem Gebetsweg während der ersten Woche seines Bischofsamtes am Wallfahrtsort des Hl. Freinademetz in Oies Halt, wo er in ladinischer Sprache die Größe der Taten des Heiligen in China betonte. pa LIVE 1/2012 29 > Bereitschaftsdienste Pronto intervento WK deUtScHnoFen ein dankesschreiben erreichte uns … zur gleichen rettungsaktion erreichten uns weitere Worte des dankes und der anerkennung für unsere rettungssanis auf Skiern: das Weiße Kreuz dankt der Fachärztin für anästhesie, Frau dr. Balser für ihren einsatz und diesen Brief! „ An das Weiße Kreuz Bozen – Bereich Pistenrettung An die Carabinieri-Station Deutschnofen Sehr geehrte Damen und Herren, am 02.01.2012 um circa 12:15 Uhr kam ich mit dem Sessellift an der Obereggen-Bergstation an. Dort sah ich eine bereits laufende Reanimation bei einem bewusstlosen Mann. Der Rettungssanitäter des Weißen Kreuzes Christian Egger sowie die beiden CarabinieriBeamten Christian Ninz und Mauro Widmann hatten bereits die adäquaten Erste-HilfeMaßnahmen mit Anlegen der AED-Elektroden und mit der Herzdruckmassage begonnen. Gemeinsam mit Herrn Christian Ninz übernahm ich die Beatmung über AmbuBeutel mit Sauerstoff, Christian Egger und Mauro Widmann hingegen die Herzdruckmassage. Zwischendurch wurde vier Mal mit dem AED defibrilliert. Unter den Reanimationsmaßnahmen zeigte der Patient einen fühlbaren Puls, die Pupillen waren mittelweit. Vor Eintreffen des Hubschraubers setzte die Spontanatmung ein und er hatte einen tastbaren Puls, so dass wir dann bis zum Eintreffen des Hubschraubers assistiert beatmeten. Betonen möchte ich vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen dem Mitarbeiter des Weißen Kreuzes und den beiden Kollegen der Carabinieri sowie die offensichtlich gute Ausbildung aller Beteiligten. Sylvia Balser, Fachärztin für Anästhesie am Krankenhaus Stolberg 30 LIVE 1/2012