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sende Spannung olme jede Losungsmoglichkeit ergibt, zu durchbrechen. In dieser - wie in anderer Hinsicht von der stalinschen Linie sich trennend,
nahm er geregelte Beziehungen zur Bundesrepublik
auf, lieB von der Forderung des Austritts aus der
NATO, der Entmilitarisierung und der Neutralisierung ab, verlangte keine Wiedervereinigung
mehr und schlug vor, zwar nicht ohne Zweideutigkeiten im einzelnen, aber unzweideutig im ganzen,
daB man anerkennen solle, was als Kriegsfolge entstanden ist und nur durch einen neuen Krieg wieder geandert werden konnte.
Die Vorteile, mit denen Chruschtschow aus seinem
Piane rechnet, sind offensichtlich. Sie griinden sich
auf der Tatsache, daB sich der kommunistische
Wettbewerb mit der Welt der Demokratien nicht
mehr hauptsiichlich in Europa abspielt. Gelingt es,
hier die Anerkennung cles Status quo zu erreichen,
so vermindert sich die Spannung und SowjetruBland kann mehr Reserven mit gr6Berer lntensitat
sei es China zuwenden, sei es den vormaligen Koloniallandern, wo die politisch und gesellschaftlich
noch ungefestigten Verh altnisse weitaus beachtlichere Erfolgsaussichten darbieten. Er will auBerdem
die Deutsche Demokratische Republik gefestigt wissen, die gerade wegen cles Themas der Wiedervereinigung als der anfalligste der europaischen Vasallenstaaten cles Sowjetimperiums angesehen werden muG. Schliemich mochte er mit einem groBen
diplomatischen Erfolg seinen »dogmatischen<< Gegnern zeigen, daB sie unrecht haben und daB die Po litik der friedlichen Koexistenz moglich ist. Wie
bei den Kommunisten im allgemeinen und bei
Chruschtschow im bes onderen iiblich, sind seine
Vorschlage mit viel propagandistischem Ballast versehen, in Formen der Heftigkeit und der Androhungen gekleidet, in Einzelheiten doppelbodig, um
sich fiir die kiinftigen Verhandlungen keine Streitmoglichkeit zu verbauen. Gleichwohl ist das Wesentliche in diesen letzten Jahren von ihm so oft,
so klar und mit so viel innerer Logik entwickelt
worden, daB es schwerhiilt, in samtlichen .AuBerungen nichts als leeres Gerede sehen zu wollen.
Um zu entscheiden, oh und wie man mit Chruschtschow verhandeln soll, muB die Vorfrage geklart sei n, wie weit der W esten daran interessiert
ist, unverandert das Ziel zu verfolgen, das er seinerzeit mit Stalin gemeinsam hatte, namlich die politische Ordnung, die in Deutschland entstanden ist,
und seine Grenzen nicht als endgiiltig anzuerkennen. Sollte dieses Interesse wie friiher gegeben sein,
dann ist es gewiB, daB es keiner Verhandlung bedarf; man konnte si eh darauf beschriinken, h art zu
bleiben.
Von welcher Seite immer man jedoch eine solche
H altung iiberpriift, es muB zugegeben werden, daE
si e den lnteressen d es W estens nicht nur nicht entspricht, sondern sich in Gegensatz dazu befindet.
Selbst wenn Chruschtschow der Politik Stalins treugeblieben ware, hatte dies zutagetreten miissen. Die
revisionistische Haltung tragt vor allem in nichts
dazu bei, die Riickkehr der Deutschen der DDR oder
irgendeines andern Volkes, das der kommunistischen
Diktatur unterworfen ist, zur Freiheit zu erleich-
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unternahmen, und sich stets fiir die deutsche Wiedervereinigung erklart. Dabei hatte keiner der vormaligen Verbiindeten ein wirkliches Interesse an
dieser Wiedervereinigung: sie zeigten sich nicht
sonderlich verlegen, als es ihnen darum ging, die
Teilstaaten zu organisieren, sie dachten lediglich
daran, ein Vordringen der Gegenseite aufzuhalten.
Alle westlichen Vorschliige zur Wiedervereinigung
waren so abgefaBt, daB es in einem bestimmten
Zeitpunkt in Ostdeutschland zu freien Wahlen hiitte
kommen miissen; alle sowjetrussischen Vorschliige
sahen fiir einen gewissen Zeitpunkt die Ausbreitung cles Systems der sogenannten Volksdemokratie auf W estdeutschland v or. Sprach m an von N eutralisierung und vollstiindiger oder teilweiser Entmilitarisierung eines wiedervereinigten Deutschland (und allenfalls angrenzender Gebiete), so handelte es sich auch da nur um propagandistische Formeln, da klar zutagelag, daB ein hochindustrialisiertes Land mit dann siebzig Millionen Menschen
inmitten zweier rivalisierender Blocks nicht neutral
bleiben konnte.
DaB die beiden GroBgegner gleicherweise den Deutschen es als moglich erscheinen lieBen, ihren friiheren N ationalstaat wiederherzustellen, war in der
ersten Nachkriegszeit verstiindlich (obschon deshalb
nicht richtig). Der Dbergang von dem alten zum
neuen Kapitel europiiischer Geschichte erfolgte fiir
die Machte selbst, die ihn herbeigefiihrt ha tten, so
briisk, der Aufbau eines demokratischen Europa
hier, eines kommunistischen dort geschah unter so
schwierigen Bedingungen und mit allen Anzeichen
der Unsicherheit, daB es sowohl fiir die Sowjetrussen wie fiir die Amerikaner nur natiirlich war,
eine Verschiebung der Demarkation anzustreben,
die vorerst hauptsachlich militiirische Bedeutung
hatte. Die Formel vom Recht der Deutschen auf
ihre nationale Einheit bot sich geradezu an, um
den Expansionsiiberlegungen der einen wie der andern Seite einen Schimmer von Legitimitat zu verleihen. Die Formel wurde indes, als lnstrument cles
Kalten Krieges, auch dann aufrechterhalten, als sich
zeigte, daB die beiden Staatskonstruktionen gegeniiber den urspriinglichen Erwartungen, die man
gehegt hatte, bestandig waren. Eine Verschiebung
der Grenze, die zwei Welten trennte, hatte nur das
Ergebnis eines neuen Krieges sein konnen, und der
kam fiir beide Rivalen wegen der immer schreckenerregenderen Entwicklung der nuklearen W affen
nicht in Betracht. So wollte man die Wirklichkeit,
wie sie sich im Zentrum Europas herausgebildet
hatte, zwar nicht hinnehmen, man konnte sie aber
auch nicht iindern, und das bedeutete nunmehr, daB
Moskau und Washington mehr und mehr das Ringen in dieser Region fiir entschieden hielten, was
indes erst recht die Bemiihung zur Folge hatte, das
Maximum an militarischer, propagandistischer und
diplomatischer Macht hier zu entfalten. Dazu gehorte nach wie vor die Billigung cles deutschen Einheitsverlangens, obgleich niemand konkret angeben
konnte, was in der Sache zu unternehmen sei und
wie es zu geschehen habe.
Chruschtschow war der erste, der sich vorgenom578 men hat, den magischen Zirkel, aus dem sich wach-
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gendes Interesse daran, die bereits eingetretene Stabilisierung der Grenze zwischen dem demokratischen und dem kommunistischen Systembereich in
Europa zu akzeptieren und jeder territorialen Forderung ein Ende zu machen. Das wiirde die Konsequenz der Militarisierung, die ihn bedroht, eindammen, wiirde ihm erlauben, sich auch seinerseits
mit groEerer Energie daranzubegeben, das MiEtrauen dort, wo es den politischen Fortschritt behindert, namlich in den Entwicklungslandern, zu
iiberwinden, und wiirde ihn mit seiner Verpflichtung konfrontieren, der kommunistischen Welt gegeniiber endlich eine Politik auf weite Sicht zu betreiben, die den freiheitlichen Bestrebungen auch
in allen Gebieten cles Totalitarismus zugutekame.
Und wieder, wie in der unmittelbaren Nachkriegszeit, als man die damals militarische Teilung Europas und Deutschlands nicht fiir endgiiltig zu halten brauchte, als infolgedessen di e U dSSR un d der
W esten, obschon aus entgegengesetzten Griinden,
ein gleiches Interesse daran hatten, die deutsche
Frage offenzuhalten, stimmt jetzt, da sich die militarische Zweiteilung in die politische und ideelle
weiterverwandelt hat und sie nur noch durch einen
Krieg der gemeinsamen Vernichtung ungeschehen
gemacht werden konnte, das Interesse beider Seiten, obschon abermals aus entgegengesetzten Griinden, iiberein, und zwar da rin, das Problem auf der
Grundlage gegenseitiger Anerkennung cles Status
quo abzuschlieBen.
Die Tatsache, daB fiir eine solche Dbereinkunft
zwischen dem Osten und dem Westen die substantielle Voraussetzung gegeben ist, bedeutet freilich
nicht, daB der W esten di e Prozedur annehmen
konnte, die ihm Chruschtschow vorschlagt. Ein Friedensvertrag mit den beiden Deutschland stellt den
allzu offensichtlichen Versuch von sowj etischer Seite
dar, nicht nur die Anerkennung cles Status quo zu
erreichen, sondern aucb Mitbestimmung iiber das
weitere Schicksal W estdeutschlands. Die USA und
ihre Verbiindeten sollten ein solches Verfahren ablehnen, weil das Reich, mit dem sie im Kriege waren, nicht nur militarisch besiegt worden ist, sondern aufgehort hat, zu existieren. Di e zwei neuen
Staaten haben mit niemandem Krieg gefiihrt, sie
sind als Verbiindete hier der USA , dort der Sowjet-Union entstanden und haben sicb in diesem
Allianzverhaltnis entwickelt. W enn Frieden in Europa geschlossen werden soll, dann nicht zwischen
Deutschland einerseits und seinen friiheren Feinden anderseits, sondern zwischen West und Ost:
niemand anderer als die beiden Blocke sind es, die
an die Stelle cles Kalten Krieges einen Kalten Frieden zu setzen haben, einen Frieden also, der sich
nicht auf eine nicht méi,gliche Freundschaft griindet,
sondern auf den kalkuli erten Willen, die Spannung in Europa und die Kriegsgefahr wesentlich
herabzusetzen.
Die Westmachte sollten daher dem Vorschlag Chruschtschows ihren eigenen auf AbschluB eines Vertrages zwischen ihnen auf der einen Seite und der
UdSSR mit ihren Verbiindeten auf der anderen
Seite entgegensetzen. In diesem Vertrag hatten die
Vereinigten Staaten und ihre Alliierten, die Bun-' 579
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tern. Da an eine Befreiung durch Krieg verniinftigerweise nicht zu denken ist, kann man sie sich
nur von einem langdauernden ProzeE innerer Zersetzung der totalitaren Regime und in Verbindung
damit von der fortschreitenden Bildung gesellschaftlicher Gruppen und fiihrender Einzelner erwarten,
die auf mehr Freiheit aussein werden. Die militarische Spannung in Mitteleuropa jedoch aufrechterhalten, ja sie womoglich verstarken, heiEt jedoch,
gerade den am meisten militarisch und totalitar Gesinnten innerhalb cles gesamten kommunistischen
B.ereichs in die Hand arbeiten. LaEt man das Gespenst eines in der Mitte Europas wiedererrichteten
deutschen Einheitsstaates am Leben, so wird den
Polen, den Tschechen und allen anderen osteurop aischen Volkern die Aussicht eroffnet, sie konnten
zum Schutz davor lediglich auf die Sowjet-Union
zahlen; jeder Versuch im lnnern dieser Staaten, ihr
gegeniiber zu groEerer Selbstandigkeit zu gelangen,
ware daher zum Scheitern verurteilt. Das trifft besonders auf Polen zu, das beute den geringsten to talitaren Zusammenhalt aufweist, am meisten auf
Unabhangigkeit bedacht ist, in geistiger Hinsicht
bemerkenswert dem W esten zugeneigt, das a ber
fester und fester an die Sowjet-Union gebunden
wird, je mehr es unter die Drohung einer territorialen Verstiimmelung zugunsten Deutschlands gerat.
Die Losung nach Wiedervereinigung im Nationalstaat vernebelt im iibrigen die eigentliche Aufgabe
der Westdeutschen: im gegenwartigen Europa nicht
die soundsovielte nationale Erhebung zuwegezubringen, sondern sich fortschreitend und unwiderruflich mit den demokratischen Volkern Westeuropas foderalistisch zu vereinigen. In den Fiinfzigerj ahren haben die Deutschen der Bundesrepublik
die europaische Perspektive sehr stark empfunden,
als einen nicht mehr nationalstaatlichen Neubeginn
ihrer Geschichte; vergeblich hatten sich jene dagegen gewandt, die noch Gefangene cles nationalen
Mythos waren. Mit seiner torichten Politik nur
oberflachlicher Europaisierung und seiner wortreichen Formaltreue gegeniiber der Idee der Wiedervereinigung ist es dem Westen dann gelungen, Europa als politische Zukunft verblassen und einen
souveranen westdeutschen Staat entstehen zu lassen, dessen politische, wirtschaftliche und militarische Krafte sich zwar noch nicht voll auf die nationale Restauration richten, aber von Tag zu
Tag mehr dafiir zur Verfiigung stehen. Die Nationalisten in Deutschland sind sich durchaus der Zwiespaltigkeit bewuEt, die darin liegt, daE der ganze
Westen hinter der Forderung auf Wiedervereinigung steht, in W ahrheit aber kein einziges Volk
Vv esteuropas das alte Deutsche Rei eh wiedererstehen sehen mochte, - sie fiihlen sich daher dazu angereizt, die Tragweite und die Bedeutung ihrer Solidaritat mit dem Westen zu begrenzen.
SchlieElich hat die Aufrechterhaltung einer starken
militarischen Spannung in Europa zur Folge, daE
iiberall in der demokratischen W elt der politische
EinfluE der Militars zunimmt, was dem Leben der
Demokratie nicht gerade sonderlich bekommt.
Statt alles d essen hatte der W esten ein hervorra-
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kommunistischen Parteien. Es ist zweifelhaft, oh
dieses Mittel, vergleichbar der christlichen Glaubensgemeinschaft im Mittelalter, auf die Dauer tatsachlich seine Vvirkung tut; sicher ist aber, daB
Chruschtschow bei einer kiinftigen >>lnternationalisierung« Osteuropas gegen die Problematik, die sie
mit sich bringt, auf jenen Zusammenhalt bauen zu
konnen glaubt.
Seiner Natur nach - und zu seinem Gliick- verfiigt
das demokratische Europa nicht iiber die Moglichkeit einer vergleichbaren pseudoreligiosen Solidaritat. Die Einheit, wie das Protektorat der USA sie
schafft, kann nur durch die foderalistische Einheit
W esteuropas ersetzt werden. V or allem fiir di e
Westdeutschen muB diese Perspektive sofort eroffnet werden, mit aller entschiedenen Kraft, nicht als
ein blasses Fernziel. In dem Augenblick, in dem die
W elt, um zu iiberleben, einen Vertrag schlieBt, der
das Kapitel der nationalen Einheit der Deutschen
beendet, muE si eh fiir si e im W esten innerhalb d es
groBen und positiven politischen Unternehmens der
Epoche die neue Aufgabe ergeben.
Das KompromiE zwischen West und Ost zur Bereini gung der deutschen Frage ist daher kein politischer Akt, der fiir sich allein abzuschlieGen ware.
Es wird nur moglich sein, wenn beide Parteien sich
als fiihig erweisen, es als ersten Schritt zu wirklichem friedlichem Wettbewerb anzusehen, - zu einem W ettbewerb, in dem sowohl di e Demokraten
wie die Kommunisten zu zeigen haben werden, was
si e ihren V olkern an vi taler un d gesunder Ordnung
auf die Dauer zu geben haben.
Weder im Westen noch im Osten haben alle Politiker das Vertrauen in eine solche Bewii.hrungskraft
ihrer Systeme. Viele fiirchten das Risiko von Zu sammenbriichen, wenn der Druck der Kriegsgefahr
nachlassen wiirde. Sie wollen sie daher, obgleich sie
den Krieg selbst nicht wiinschen, als standig wirkende Moglichkeit aufrechterhalten, den Schrecken
als instrumentum regni. Eine paradoxe Koalition
zwischen den >>Dogmatisten<< cles Ostens und den
>>Immobilisten« cles Westens ist das Haupthindernis auf dem W ege zu einer Vereinbarung ii ber das
deutsche Problem, die ein erster Schritt zur Riickkehr in Richtung der politischen Vernunft ware und ferner in Richtung eines ernsthaften Nachweises, was die gegensatzlichen Systeme von nun an ,
im Frieden, im Wettbewerb, der Menschheit an po,
litischen Werten zu bieten vermogen.
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desrepublik Deutschland eingeschlossen, de jure die
Deutsche Demokratische Republik, sowie die
deutsch-polnische Grenze, wie sie besteht, anzuerkennen. Die Sowjet-Union ihrerseits und ihre Verbiindeten, eingeschlossen die DDR, miiEten anerkennen, daE West-Berlin eine demokratische Stadt
unter westlichem Militarschutz bleibt, und sich verpflichten, ihre Verbindungswege zum W esten zu
respektieren. Ob West-Berlin Freistadt wird oder
dann ein Land der Bundesrepublik, ist ziemlich
gleichgiiltig, - in einem gewissen Sinne wiirde die
westliche Verpflichtung zu seinem Schutz sogar deutlicher unterstrichen, wenn es Freistadt wiirde; wesentlich ist nur, zusammen mit dem Reich auch die
Idee zu begraben, daE Berlin eine Hauptstadt in
Erwartung ihres Staates sei.
E in V ertrag solcher Art wiirde w e der Sieger no eh
Besiegte kennen. Er wiirde das sanktionieren, was
de facto bereits besteht. Der beiderseitige Verzicht
auf territoriale Aspirationen ware ein wesentlicher
Beitrag gegen die Gefahr eines neuen Weltkonfliktes und folglich ein Vorteil fiir alle Beteiligten.
Natiirlich ergaben sich in der Folge neue und
schwere Probleme innerhalb jedes der beiden Lager. Der Kalte Krieg hat seit fiinfzehn Jahren die
zwei Europa politisch sozusagen einfrieren lassen :
der militiirische Schutz war zu der am vordringlichsten empfundenen N otwendigkeit geworden. Es
konnte nicht ausbleiben, daE die Verringerung der
Spannung auf den inneren Zusammenhang der Protektoratsgebiete beiderseits zuriickwirken wiirde; die
Funktion der Vereinheitlichung, wie sie bisher von
den Weltfiihrungsmachten je in ihren EinfluEgebieten ausgeiibt worden ist, wiirde sich abschwii.Chen,
sodaE alle europaischen Staaten an politischer Beweglichkeit gewinnen konnten. Nach einer Pause
d es W ohlbehagens wiirde nur allzu lei eh t das System der nationalen Souveranitaten einen Riickfall
in die iiltesten Praktiken und damit erneut ein
Chaos verursachen. Als Vorboten solch diisterer
Moglichkeiten sind die Phantasien de Gaulles zu
erkennen, der erbitterte Siidtirol-Streit zwischen
Osterreich und Italien, die grollerfiillten Beziehungen Jugoslawiens zu seinen kommunistischen Nachbarn, der schleichende Nationalismus in Deutschland.
Der kommunistische Bereich hat als Korrektiv gegen
die Gefalu, national zersetzt zu werden, die ideologische Disziplin und clic Gefolgschaftstreue der
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BEMERKUNGEN
>> PFLICHTOBUNG DES BUNDEST AGES«
Unter diesem Titel schrieb die »Siiddeutsche Zeitung« vom 20. August 1961 in ihrer Rubrik >>SZKommentare«:
>>Mit einer Sondersitzung iiber die bisher wohl
trostloseste Situation der deutschen Nachkriegsgeschichte hat sich der Bundestag ein er Pflichterfiillung in wiirdiger Form entledigt. Was den lnhalt
580 betrifft, so liegt hier eine Meisterleistung der in den
auBenpolitischen Bekundungen der letzten Jahre zu
immer schonerer Bliite entwickelten Kunst vor, mit
einem M aximum an W orten angemessener Starke
ein Minimum an gedanklicher Substanz zu verbinden. Die Erklarungen aller Fraktionen konnten es
dabei mit jener cles Regierungschefs durchaus aufnehmen. Eine Ausnahme machte allein Berlins Biirgermeister Brandt.
Der Bundeskanzler schien kaum eine Beziehung zu
dem Inhalt cles von seinem AuBenminister zuberei-
....,
J,..
Altiero Spinelli
Melasecca
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o contadini. A questa fluttuante e torbida
razza di maschi spettava di far delle donne
quel che volevano: ignorarle, prenderle, abbandonarle, custodirle, !asciarle vagare preda
della rapacità altrui . L a perenne sproporzione
numerica fra i due sessi faceva sì che la
sospettosa e impetuosa gelosia maschile, che
caratterizza le popolazioni mediterranee, non
allignasse nell'isola. Le forme esteriori della
vita nelle famiglie, nel contegno pubblico,
nella chiesa erano ben quelle di tutta l'Italia
meridionale: vigeva cioè il principio secondo
cui le donne sono sotto la perpetua tutela dei
capi-famiglia. Mariti, padri, fratelli erano tenuti a fare attenzione alla loro pudicizia. Ma
si trattava di un'attenzione sbadata e rassegnata ad accettare senza eccessivo turbamento l'eventualità estremamente probabile che
aratri e semenze estranee lavorasse ro il campo che il fragile costume considerava riservato. Le donne vivevano sapendo che con la
stessa casualità con cui dal cielo scende la
luce del sole o la pioggia, così sarebbe loro
accaduto di essere bottino di nessuno, di uno,
di pochi, di tutti.
Anche Melasecca si aggirava per l'isola
sapendo di essere di nessuno e di tutti, di
dover semplicemente attendere che qualche
confinato più insofferente della lunga astinenza, meno schizzinoso, più incapace di imbastire altre meno facili relazioni, capitasse
a raccattarla.
Sbirciandosi intorno per assicurarsi che
nessun milite o poliziotto li scorgesse, i due
si avviavano allora, apparentemente ciascuno
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TRA S C I N A V A D I E T R O zoppicando
una gamba, e anche il braccio destro
ballonzolava semi-paralizzato o compiva movimenti approssimativi quando voleva adoperarlo. Sul viso terreo poggiava un caschetto
di capelli corti, lisci e male ossigenati, che
lasciavano sempre vedere alla loro radice un
buon tratto del loro antico colore castano.
Di tanto in tanto la arrestavano, la sottoponevano a visita medica e la spedivano al
più vicino ospedale del continente per reprimerle con una breve e violenta cura le
più pericolose manifestazioni della sua malattia. Dopo qualche settimana tornava, ed
in attesa che il male, di cui lentamente marciva, erompesse di nuovo, rendendola inaccostabile, si aggirava per le strade del villaggio.
Non si offriva mai, non già perché fosse
consapevole di essere una cosa senza valore, ma per un'ancestrale abitudine di attesa
inerte, che aveva in comune con le altre
donne dell'isola. Cedevano quasi senza resistenza a quella qualsiasi mano d'uomo che
calasse con ·decisione su loro, ma non conoscevano le arti della seduzione femminile, e
per facili, procaci e vogliose che fossero, attendevano tutte, passive, la loro sorte. Da
millenni avevano approdato nell'isola pirati,
marinai, prigionieri e guardiani, vi erano restati più o meno accampati per alcuni anni,
finché un bel giorno si erano imbarcati di
nuovo, scomparendo nello stesso modo improvviso in cui erano arrivati. Solo pochi
erano rimasti nell'isola per tutta la vita, fondandovi una famiglia e diventando pescatori
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(Dai ricordi di un confinato)
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brava appartenere a un'altra persona ed essere fiorito per sbaglio sul suo viso. Coloro
cui era indirizzato ricambiavano il saluto,
chiamandola non con il soprannome dileggiatore con cui ormai tutti le si rivolgevano,
ma col suo vero nome di Candiduccia.
D 1 E c 1 N A d'anni prima, quando
nell'isola si era saputo che sul continente la polizia aveva fatto ampie retate di
antifascisti, e che alcune centinaia di confinati sarebbero stati sbarcati entro pochi giorni, il prete aveva ammonito in chiesa le donne, e le ragazze in specie, di guardarsi come
dalla peste da coloro che stavano per giungere. Erano nemici del duce, del re, di Dio:
non credevano in niente, non andavano in
chiesa, non rispettavano nulla e nessuno.
Quando i confinati arrivarono, la popolazione li accolse con fredda diffidenza.
Ma il trionfo del curato fu ·di breve durata. Non c'erano ancora, al principio, tutte
le restrizioni che alcuni anni dopo avrebbero
caratterizzato il confino; e dall'antico carcere
borbonico, in cui erano stati alloggiati, molti
confinati sciamarono per affittarsi camere e
appartamenti nell'isola. Risultò subito che non
erano pericolosi malviventi, ma gente per bene, affiitti solo da una misteriosa malattia
politica, che per gli isolani era assolutamente
incomprensibile, e che non li urtava affatto.
Venivano spesso da grandi città e vi sarebbero tornati, ad esercitarvi il loro onesto mestiet·e, dopo aver terminato il confino. Qualcuno aveva fatto venire con sé la famiglia,
ma la maggior parte di loro erano giovani
e soli. Le donne dell'isola, mentre ascoltavano la messa domenicale, sapevano che sulla
piazza si stavano affollando i confinati e che
fra pochi minuti esse avrebbero sfilato tutte
sotto i loro sguardi che di giorno in giorno
diventavano più cupidi. Il resto della settimana li incontravano per le strade, se li ritrovavano in casa.
Qualcuna finì con lo sposare il confinato
che la corteggiava, mossa anche dalla prospettiva di andarsene in tal modo entro pochi anni dall'isola. Altre, ragazze o maritate,
si presero un amarite, spesso anche due o
tre. Altre infine, più povere, più libere da
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per proprio conto, verso l'abitazione di lei,
scavata nella roccia, come altre case di isolani
poveri. Una volta entrati e sbarrata la porta,
Melasecca contrattava il prezzo. Una elementare cautela la induceva a incassare il denaro
preventivamente. Chiedeva normalmente cinque lire, la metà della «mazzetta» che ogni
confinato quotidianamente riceveva. Lui faceva valere la sua povertà e passava poi a
svalutare la merce che stava per acquistare,
il braccio dai movimenti inconsulti, la gamba malsicura, il rischio eli prendere una terribile malattia. Lei gli teneva testa contrapponendo la propria miseria alla povertà di
lui, lamentandosi delle fatiche cui, mal ridotta com'era, la sottoponevano i suoi amatori troppo violenti e troppo sgarbati. Infine
il mercato era concluso; Melasecca si getta va
gitt e si lasciava fare.
Quando, pochi minuti dopo, la porta si
riapriva, era Melasecca a comparire sul limitare. Guardava a destra, a sinistra, sulla
collina di fronte, ed assicuratasi che la sua
casa era in quel momento fuori dello sguardo dei guar·cliani che in borghese o in uniforme sorvegliavano l'isola, faceva uscire con
un rapido cenno il confinato. Il colpo di
varcare eli nascosto la soglia dell'abitazione
talvolta non riusciva, e allora Melasecca e
l'amico del momento andavano a finire, accompagnati da un agente, tutto fiero dell'operazione eseguita, negli uffici del commissariato. Lui veniva arrestato, denunziato e
qualche settimana dopo condannato a tre
mesi eli prigione per aver violato la prescrizione di polizia che proibiva ai confinati eli
entrare nelle abitazioni degli isolani; lei veniva, a seconda delle circostanze e degli umori dei poliziotti, denunziata per prostituzione
clandestinJ, mandata all'ospedale o rilasciata
dopo aver trascorso una notte in guardina.
Impegnata com'era nella sua lotta insensata e disperata contro la polizia, contro la
fame, contro le malattie che lentamente la
corrodeva1w, Melasecca aveva lo sguardo
astioso e una voce roca che non conosceva
parole gentili. Ma quando si imbatteva in
·d ue o tre veterani del confino li salutava con
un sorriso limpido, che contrastava assai col
suo aspetto laido. Era un sorriso che sem-
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i due era stato un tiro birbone fatto at fortunati accaparratori delle bellezze di Candiduccia. Per lei ritrovarsi libera significò non
essere più proprietà privata di un piccolo
gruppo di uomini che avevano cura di lei,
ma proprietà comune. Tutti ne facevano uso,
la pagavano e se ne disinteressavano.
Col passare degli anni le regole eli vita del
confino divennero più dure. I confinati non
potero no più abitare nel paese e furono obbligati a rientrare quasi tutti nell'antico reclusorio. Fu loro proibito, sotto pena di
condanna, di accedere nelle abitazioni degli
isolani. Quelli che erano sposati con donne
del posto furono trasferiti con un pretesto
qualsiasi in altra isola, senza ottenere il permesso di portare con sé le proprie mogli. La
popolazione isolana subì minacciose pressioni dalla polizia, e la paura dell'arbitrio poliziesco poté pitt di quanto avesse potuto negli anni precedenti la paura dell'inferno evocata dal curato. I rapporti fra confinati e
popolazione indigena cessarono quasi completamente. Tutte queste misure non avevano lo scopo di proteggere l'onore delle isolane, ma quello di impedire ogni relazicne
dei confinati col mondo esterno. Uno dei risultati incidentali eli questo accresciuto rigore poliziesco fu che solo pochi confinati e ancor più poche isolane trovarono l'audacia e
il modo di mantenere furtive relazioni, sfidando i pericoli e passando attraverso le maglie sempre più fitte che la polizia tendeva
intorno ai suoi prigionieri.
Candiduccia fu una di queste poche che,
spinte dalla miseria e insieme dalle simpatie
contratte e da femminile accondiscendenza,
continuarono ad appartenere ai confinati. Ma
mentre le altre riuscirono quasi tutte a essere
di uno o di pochi per volta, Candicluccia,
troppo stupida e troppo cedevole, continuò
a essere una strada battuta da chiunque, e
di venne col volger degli anni l'irriconoscibile Melasecca, che i nuovi confinati guardavano con un senso di repulsione e che conservava stranamente il suo sorriso antico solo per i pochissimi che l'avevano conosciuta
nel tempo 111 cu1 era stata bella e degna di
un ratto.
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ingombri familiari, più facili, divennero oggetto di caccia comune.
Candiduccia era saporita, bella, giovane,
povera, senza parenti fuorché una sorella che
ne segul le peripezie, docile e stupida. Fu
una delle prime a cadere nelle braccia di
questo e di quello. Un certo giorno scomparve, e per un paio di mesi coloro che la
desideravano la cercarono inutilmente. Era
sta ta rapita. Cinque o sei confinati, che si
erano presi in affitto un appartamentino in
comune, l'avevano convinta senza difficoltà
a restarsene chiusa nella loro casa. Non doveva essere la loro domestica, poiché pensavano loro a fare la spesa, a preparare da
mangiare, a tenere pulite le camere, a rifare
i letti e lavare la biancheria. Le donarono
una vestaglia e un paio di pantofole, affinché
non avesse bisogno di vestirsi e spogliarsi.
Ogni giorno uno di loro a turno la metteva
in una tinozza, la insaponava e la lavava.
Quando erano fuori, lei dormiva o cantava,
o si aggirava per le stanze. Durante i pasti
ascoltava in silenzio le loro incomprensibili
conversazioni politiche. Quando si ritiravano
nelle loro stanze, aveva sempre molto da
fare su tutti quei letti.
Quella vita si addiceva alla sua natura di
pecora gentile, sottomessa e senz'anima, e
l'aveva resa ancor più formosa e lucida. Ancor oggi il ricordo di quel cibo assicurato
quotidianamente, di quella insolita pulizia,
di quelle numerose mani amiche che l'avevano tanto carezzata e strizzata, di quei letti
in cui si era così spesso e così volentieri
infilata, resta va nella sua mente confusa il
ricordo dell'epoca pitl felice della sua vita.
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oRsE i suoi uomini lasciarono trapelare
il segreto; forse qualcuno la scorse alla
finestra, da cui la avevano scongiurato eli
tenersi lontana; forse il luogo della sua clausura fu scoperto per via d'induzione. Il fatto
è che un giorno, mentre la banda era fuori,
la ragazza si sentì chiamare dalla strada e
aprì la porta a due confinati, che le ordinarono di vestirsi e di venir via con loro che
la desideravano. Poiché l'idea di poter dire
di no a un uomo non aveva mai albergato
nel suo cervello, obbedì senza lamentarsi. Per
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ALTIERO SPINELLI
Dwight Macdonald
Profilo di Hemingway
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morisse? Non può morire. Sì, ma se morisse? N on può, ti dico. N on fare lo scemo.
È soltanto un brutto momento. È soltanto la
natura che le fa passare un inferno. È solo
il primo parto, che è quasi sempre lungo. Sì,
ma se morisse? Non può morire. Perché dovrebbe morire? Che ragione c'è perché
muoia? Ma ... se morisse? Non morirà. Ma
se morisse? Non morirà. Sta bene. Ma se
morisse? Non può morire. Ma se morisse? Eh,
allora? Se morisse?» (Addio alle armi, edizione Mondaclori, pagine 315-316);
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uoMo grande e grosso con una
folta barba e tutti lo conoscevano. Lo
conoscevano i turisti e lo conoscevano i baristi e lo conoscevano anche i critici. Gli piaceva essere riconosciuto dai turisti e gli piacevano i baristi, ma i critici non gli erano mai
piaciuti. Pensava che essi sapessero il suo segreto. E alcuni lo sapevano. Al diavolo i critici. Sorrideva parecchio e avrebbe dovuto essere un bel sorriso - era così grosso e barbuto e famoso - ma non era un bel sorriso. Era un sorriso che si piegava in smorfia
agli angoli della bocca, era come se egli non
fosse sicuro di meritare d'esser così famoso
come era.
Gli piaceva essere una celebrità e gli piacevano moltissimo le celebrità. Dapprima furono Sherwood Anderson e Ezra Pound e
Gertrude Stein. Egli era un atletico giovanotto di Oak Park (Illinois), che desiderava
moltissimo di scrivere e divenne loro amico.
Era sempre molto bravo a farsi amico con
le celebrità. Specie con Gertrude Stein. Le
parole brevi, le frasi laconiche, le ripetizioni,
la bella magnifica assenza di periodi subordinati. Lavorava sempre, nei suoi libri, vicino alle corna del toro. In più di un senso,
seizor. Quando gli riusciva bene era una speCle di ispirato discorso infantile:
E
... E se morisse? Non morirà. Non si muore
più di parto, oggigiorno. Questo era quel
che pensavano tutti i mariti. Sì, ma se morisse? N on morirà. Sta soltanto male. Il primo
parto di solito è lungo. Sta soltanto male.
Dopo si dirà come stava male, e Catherine
dirà che non stava poi tanto male. Ma se
quando invece non gli riusciva bene era solo
un discorso infantile:
...Ricordo quando mi svegliai quel mattino.
Catherim: dormiva e la luce del sole entrava
dalla finestra. Non pioveva più e scesi dal
letto e attraversai la stanza andando fino alla
finestra.
« Come stai, caro? - disse. ~Non è una
bella giornata? »
« Come stai? »
« Sto benissimo. Che bella notte».
« Vuoi far colazione? »
Voleva far colazione. Lo volevo anch'io,
e ce la portarono a letto, col sole di novembre che entrava dalla finestra e il vassoio
della colazione sul mio grembo.
«Non vuoi il giornale? Volevi sempre il
giornale in ospedale».
«No - dissi. - Non voglio più il giornale». (Addio alle armi, pagina 251).
O almeno così dicevano i critici, che il
diavolo se li porti. Quasi sempre i suoi trucchi erano dei buoni trucchi e funzionavano
a dovere per un po' di tempo, soprattutto
nei racconti brevi. Era veloce e aveva stile
"fROGR ~ M-K-A - ~-~~u-­
~
STUDI CRITICI
L'OPPOSIZIONE TEDESCA AL NAZISMO
I
L'OPPOSIZIONE POLITICA
di Altiero Spinelli
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1. Le prime persecuzioni.
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A dieci anni dalla marcia su Roma, il fascismo era ancora considerato
come un fenomeno peculiare della società italiana. Che qualcosa di · simile
potesse accadere in altri paesi europei, politicamente economicamente e socialmente più avanzati del nostro, sembrava assai poco probabile. Fra i più
convinti di questa improbabilità erano i democratici tedeschi. In particolare,
la forza politica centrale della democrazia tedesca: i socialdemocratici. Ancora
nel 1929, alla vigilia della grande crisi economica mondiale, che avrebbe
presto travolto la Repubblica di Weimar, il principale teorico della socialdemocrazia, Kari Kautsky, ricapitolando nella sua voluminosa lvfaterialistiche
Geschichtsauffassung tutte le idee, dritte e storte, che predominavano nel
suo partito, spiegava che la Germania era ormai irreversibilmente entrata
nel campo dei paesi democratici, e che, grazie soprattutto al suo possente
movimento operaio, essa era ·al riparo da avventure tanto . bolsceviche quanto
fasciste. L'Italia, soggiungeva Kautsky, era un paese di intellettuali spostati,
con una borghesia debole, con un movimento operaio sconclusionato che non
aveva saputo assumere la sua parte di responsabilità nella direzione del paese.
Tutt'altra cosa era la Germania.
I democratici tedeschi erano certo inquieti per i pericoli che incombevano
sulla loro giovane repubblica. Ma il pericolo appariva loro sotto la forma di
una restaurazione imperiale, coi suoi generali, con i suoi Junker agrari e
baroni industriali. Gente tutta assai sgradevole sotto molti aspetti, e non
poco minacciosa, poiché la repubblica aveva nelle loro mani gran parte dei
posti di comando nella società tedesca del dopoguerra. Tuttavia era gente
civile. Anche in caso di vittoria politica avrebbe mantenuto la reazione in
forme relativamente civili e rispettato più o meno le norme fondamentali,
se non della democrazia, almeno dello « stato di diritto ».
In realtà, a partire dalla fine della guerra pullulavano in Germania associazioni legali ed illegali, pubbliche e segrete, militari e civili, sfrenatamente
37
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nazionaliste, antisemite, antidemocratiche, le quali non esitavano anche di
fronte all'assassinio politico. E Rosa Luxemburg, socialista, Erzberger, cattolico, Rathenau, liberale, sono solo i nomi più famosi fra le loro vittime. Si
erano provati in una guerriglia privata contro i polacchi, nei territori orientali
persi dalla Germania in seguito al trattato di Versailles. Avevano tentato
nel 1920 a Berlino e nel 1923 a Monaco dei veri e propri colpi di stato. Erano
violentemente ed irreconciliabilmente avversari della Repubblica di Weimar,
frutto, secondo loro, di una pugnalata alla schiena infetta da socialisti, cattolici e ebrei {le tre internazionali rossa, nera e d'oro) al valoroso ed imbattuto
esercito tedesco.
Ma poiché la repubblica aveva lasciato lo Stato maggiore dell'esercito,
la giustizia, l'amministrazione, la grande industria nelle mani degli uomini
dell'epoca guglielmina, che odiavano anch'essi la repubblica, e si era contentata di sovrapporre a queste vecchie strutture le istituzioni della democrazia
parlamentare. Era cosi che i cospiratori e semi-cospiratori dell'estremismo
di destra godevano dell'indulgenza, della benevolenza, dd finanziamento, della
protezione di quasi tutte le istituzioni della repubblica.
La Reichswehr, cioè l'esercito professionale che aveva preso il posto
dell'esercito imperiale e che era un vero e proprio stato offriva loro una
comoda protezione. Le associazioni degli estremisti di destra con le loro
caratteristiche paramilitari, apparivano allo Stato maggiore come utili riserve
di lanzichenecchi e rientravano perciò- nel novero delle innumerevoli associazioni paramilitari, attraverso le quali la Reichswehr eludeva le limitazioni
impostele dal trattato di Versailles.
Quale fosse l'atteggiamento della giustizia, risulta assai chiaro da
alcune cifre fornite dalla Radio di Monaco in una sua trasmissione del
5 novembre 1960:
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« Dal 1918 al 19 22 ci furono 3 7 6 assassinii politici, 3 54 dei quali
commessi da estremisti di destra e 22 da estremisti di sinistra. Dei 354
commessi da estremisti di èlestra, 326 rimasero impuniti; mentre dei 22
commessi da estremisti di sinistra, ne rimasero impuniti solo 4. Degli omicidi
di destra giunti dinanzi ai tribunali ne .furono assolti 23, di quelli di sinistra
nessuno. Nessuno di quelli di destra fu giustiziato. Su 22 di sinistra ne
andarono al patibolo 10 ... Chi delinqueva per motivi nazionali aveva buone
probabilità di non essere processato affatto, o di essere condannato con molta
indulgenza. Chi delinqueva per motivi comunisti rivoluzionari era colpito
con tutto il rigore della legge ».
Questi estremisti di destra, che si reclutavano soprattutto fra ufficiali,
studenti, impiegati e media borghesia rovinata dall'inflazione, erano, sl, protetti
dai conservatori e odiati dai democratici, ma non erano presi molto sul serio
né dagli uni né dagli altri. Dal tempo della guerra di liberazione contro Napo38
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leone erano sempre esistiti, e tuttavia mai c'era stata per loro alcuna probabilità di assumere il potere nel paese.
La grande crisi economica portò, nel giro di pochi anni, milioni di
disperati al seguito di Hitler e del suo partito nazional-socialista. Egli
inquadrò queste forze con i metodi copiati dal fascismo italiano. E quando
i] 30 gennaio 1933 diventò cancelliere del Reich, la maggior parte della
grande, media e piccola borghesia tedesca, della burocrazia, del corpo insegnante, dell'esercito furono soddisfatti dell'evento. La maggioranza degli
operai invece, e buona parte degli intellettuali furono ostili. Ma quasi tutti,
amici o avversari, erano alquanto scettici circa la capacità di Hitler di
governare a lungo.
I generali, la nobiltà, gli industriali, l'alta burocrazia, benché infastiditi
dalla volgarità di questi parvenus politici, erano soddisfatti del fervore nazionale che Hitler aveva saputo trasfondere in tanta gente, specialmente fra i
giovani, e si ripromettevano quindi di utilizzare il Fiihrer ed i suoi per restaurare la buona vecchia Germania conservatrice, per rafforzare l'esercito,
per ottenere una più rapida revisione del trattato di Versailles, per correggere forse le frontiere orientali e dare così un buon colpo al movimento
operaio. A più che questo Hitler non avrebbe servito. Dopo tutto nel nuovo
governo non c'erano che tre ministri nazisti, e sarebbe stato anche facile
controllarli e sbarazzarsene, una volta che avessero reso i servizi che ci si
attendeva da loro.
Anche le chiese, sia cattoliche che protestanti, erano sgradevolmente
impressionate dal paganesimo nazista, ma videro nel nuovo governo il restauratore anzitutto dell'ordine e lo sostennero. Il 30 luglio 1933 il Vaticano
concluse con Hitler un concordato.
Contro gli ebrei i nazisti avevano pronunciato parole grosse e minacciose;
ad un certo diffuso antisemitismo gli ebrei tedeschi erano abituati da secoli.
Essi ciononostante amavano molto la Germania e non credevano davvero che
l'antisemitismo potesse mai nella loro civile patria nemmeno avvicinarsi da
lontano alle forme barbariche dei pogrom russi e rumeni.
Fra le forze politiche tedesche, erano decisamente e radicalmente avversi
al nazionalsocialismo i socialdemocratici ed i comunisti. Queste due branche
del movimento operaio avevano da tempo contrapposto all'organizzazione
paramilitare delle cami-:ie brune, loro organizzazhni paramilitari: la « Rote
Front » dei comunisti e il « Reichsbanner » dei socialdemocratici. I conflitti
violenti con le S. A. - l'equivalente nazista delle squadre fasciste delle
camicie nere - erano stati all'ordine del giorno nel paio d'anni prec ~denti
l'ascesa di Hitler al potere. Sotto la pressione nazista il governo di Von Papen
aveva defenestrato il governo socialdemocratico della Prussia. Eppure neanche
il movimento operaio prese sul serio l'avvento di Hitler al potere, e non pensò
ad agire. I comunisti si erano assai spesso trovati, negli ultimi anni, accanto
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ai nazisti nella lotta contro l'odiatissima socialdemocrazia, che consideravano,
e continuavano a considerare ancora per alcuni anni dopo il gennaio 19 3 3,
come il principale loro nemico. I socialdemocratici si attendevano nuove leggi
antisocialistiche analoghe a quelle di Bismarck, ed erano sicuri che ne sareb. bero venuti trionfalmente a capo, come nel passato.
Quando nel 1920 c'era stato a Berlino il putsch di Kapp, il movimento
operaio si ,era levato come un sol uomo, e lo aveva spazzato via nel giro
di pochi giorni. Questa volta però Hitler era arrivato al potere non grazie
ad un putsch, ma perché chiamatovi dal capo dello stato. Le ultime elezioni
del '32 avevano mostrato una forte flessione nel numero dei voti che erano
calati dal 37 % al 32 % del corpo elettorale. Tuttavia Hitler aveva l'appoggio
di assai larghe masse di elettori. La politica dei sindacati operai, dei socialdemocratici, dei comunisti non consistette nel rispondere con uno sciopero
generale all'arrivo al potere del capo delle barbariche camicie brune, ma
nel salvare anzitutto l'organizzazione propria. Poiché - si pensava - se il
movimento operaio avesse potuto mantenere intatta l'organizzazione, la
reazione avrebbe rapidamente fatto fallimento soprattutto sul terreno economico. Con stupore del mondo il possente movimento operaio tedesco, che
era stato il modello di tutti gli altri movimenti operai europei, rimase inerte,
benché le sue forze fossero ancora intatte. Rimase inerte perché sostanzialmente persuaso che Hitler non avrebbe potuto agire come Mussolini.
In Germania· ci sarebbe stato, sl, per qualche tempo, un governo reazionario,
ma profonda era la convinzione che esso non avrebbe potuto intaccare in
modo sostanziale la caratteristica di « stato di diritto », indipendentemente
dalla sua maggiore o minore democraticità. Guardando le cose alla luce degli '
avvenimenti successivi, lo spettacolo offerto dai dirigenti del movimento
operaio tedesco al momento dell'arrivo di Hitler al potere fu assai pietoso.
I suoi seguaci erano disposti alla lotta ed attendevano ansiosi l'ordine dello
sciopero generale ad oltranza.
I dirigenti sindacali al contrario, per salvare l'organizzazione, decidevano
di metter fine alla tradizionale, ma ormai compromettente alleanza con il
partito socialdemocratico, e si rifiutarono di partecipare ufficialmente con
le loro bandiere alle dimostrazioni ufficiali del « lavoro tedesco » indette
dal governo per il1° maggio 1933. Il partito socialdemocratico votò da solo,
contro i pieni poteri che il Reichstag attribui a Hitler il 23 marzo 1933.
La dichiarazione che a suo nome fece il deputato Otto Wels è assai
significativa:
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« Noi restiamo fedeli ai principi delllo stato di diritto, dell'uguaglianza giuridica del diritto sociale iscritti nella Costituzione di Weimar. Noi
socialdemocratici tedeschi affermiamo in quest'ora storica la nostra fede nei
principi dell'umanità, della giustizia, della libertà e del socialismo. Nessuna
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legge per i pieni poteri vi darà il potere di distruggere idee che sono eterne
e indistruttibili ».
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Ma, subito dopo, nella seduta del Reichstag del 17 maggio 1933 per
timore di apparire « antinazionali », per salvare l'organizzazione, tutto questo
vigore si riduceva a nulla e il partito si associava alla maggioranza nel plauso
al discorso di Hitler sulla propria politica estera.
La credulità nella solidità dello « stato di diritto » indusse persino il
capo comunista Torgler a consegnarsi spontaneamente alle autorità, per difendere dinnanzi ai giudici il proprio partito dall'accusa di aver provocato
l'incendio del Reichstag.
Se questo era l'atteggiamento della principale forza tedesca avversaria
al nazismo, cioè del movimento operaio, un'analoga negligenza e incomprensione regnava all'estero. Il programma hitleriano di guerre e di conquiste
non era un segreto. La distruzione della potenza francese, la colonizzazione
delle terre russe, la creazione della razza eletta sulle razze inferiori Hitler
le aveva annunziate in modo privo di qualsiasi equivoco nel suo Mein
Kampf, che chiunque poteva leggere e che era diventato una specie di
Bibbia del nazismo. Ma si pensava che altro era quello che poteva avere
detto nel 1925 l'agitatore nazista, ed altro sarebbe stato quel che avrebbe
potuto fare ora il cancelliere del Reich.
Di questa opinione era anche Stalin, che continuò per alcuni anni a
fornire, come nel passato, alla Reichswehr la possibilità di addestrarsi ed
armarsi segretamente in Russia. Lo stesso ex ambasciatore americano a Berlino, James Gerard, nel « New York Times » del 15 ottobre 1933 scriveva:
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«Hitler fa molto per la Germania; la sua unificazione dei tedeschi, la
sua creazione di uno stato spartano animato dal patriottismo, la sua limitazione del modo di governare parlamentare, cosi poco adatto al carattere
tedesco, la sua protezione dei diritti della proprietà privata - tutto ciò
è giusto ».
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Questa l'atmosfera, interna ed estera, inquieta ma molle, rassegnata
·e ottusa, in cui gli avversari più forti anziché raccogliere la sfida e colpire
il nemico prima che si fosse consolidato, restarono prigionieri dei propri
comodi sillogismi. E cercarono sopratutto buone ragioni per non far nulla,
e per attendere che Hitler facesse fiasco. E il Fiihrer poté preparare e
realizzare cosi tutti i suoi piani.
Il suo scopo fondamentale era di mettere rapidamente la Germania
in grado di fare una nuova guerra che annullasse la sconfitta del 1918, e le
desse il dominio nell'Europa ed il primato nel mondo. Per prepararla non
bastava avviare un riarmo forsennato, ma occorreva anzitutto uscire dalla
regola delle maggioranze democratiche e trasformare lo stato tedesco in
4l
modo da avere uno stato rigidamente totalitario che sottomettesse tutta la
Germania, in tutte le manifestazioni della sua vita, al dominio totalitario
del Fi.ihrer e del partito. I primi nemici da domare e da sottomettere erano
perciò i tedeschi stessi.
Un secolo prima, nel 1834, Heinrich Heine, in una visione profetica
sull'avvenire del proprio paese, così concludeva una serie di articoli pubblicati nella « Revue des deux mondes »:
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« La rivoluzione tedesca non sarà più mite e più dolce per il fatto
di essere stata preceduta dalla critica Kantiana, dal trascendentalismo di
Fichte, dalla filosofia della natura ... I più terribili saranno i filosofi della
natura che interverranno con la loro azione nella rivoluzione tedesca identificando se stessi con l'opera di distruzione ... Il filosofo della natura sarà temibile perché si presenterà come collegato con le potenze originarie della
natura, e potrà evocare le forze demoniache dell'antico fanatismo germanico,
risvegliando quel piacere della lotta che ritroviamo negli antichi germani,
e che non combatte per distruggere, né per vincere, ma solo per combattere.
Il cristianesimo ha addolcito in una certa misura quel brutale piacere germanico della lotta - ed è questo il suo più bel merito - ma non l'ha potuto
distruggere. Una volta spezzato il talismano domatore della croce, eromperà
di nuovo il selvaggio ed insensat6 furore teutonico degli antichi combattenti,
del quale hanno tanto parlato e cantato i poeti nordici. Quel talismano è
ormai putrido, e verrà il giorno in cui si spezzerà. Gli antichi dei di pietra
si solleveranno allora dai cumuli di macerie, fregandosi via dagli occhi la
polvere millenaria; e Thor balzerà su con il suo gigantesco martello e
manderà in rovina le cattedrali gotiche... Il tuono tedesco è tedesco, e
perciò goffo e lento a muoversi, ma, siatene certi, verrà; e quando sentirete
scricchiolare èome non ha mai scricchiolato nella storia mondiale, sappiate
che il tuono tedesco, ha infine raggiunto il suo scopo ... Sulla scena tedesca
ci sarà allora una rappresentazione in confronto della quale la rivoluzione
francese potrebbe apparire come un innocente idillio ... Come sui gradini di
un anfiteatro i popoli si raggrupperanno intorno alla Germania per contemplare i suoi ·ludi gladiatori ... Oggi, certo tutto è abbastanza tranquillo, ed
anche se questi e quegli si agita con alquanta vivacità, non crediate che
costoro siano veri attori. Son solo cagnolini che scorazzano nell'arena ancora
vuota, abbaiando e mordendosi, prima dell'ora in cui giungerà la schiera
dei gladiatori i quali combatteranno per la vita e per la morte ».
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Come suole accadere ai profeti, Heine non sapeva lui stesso cosa
stesse vaticinando. La rivoluzione cui egli pensava era cosa assai diversa da·
questa che scoppiava un secolo più tardi. Ma i gladiatori bestiali erano ben
arrivati, e tutto il mondo avrebbe scricchiolato, come mai prima, e la
Germania civile sarebbe stata cosa appartenente ormai al passato.
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Le libertà politiche furono rapidamente soppresse. Si cominciò con
il partito comunista, sotto pretesto di essere responsabile dell'incendio del
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Reichstag, preparato da Goring stesso. Nel giro di pochi mesi seguì lo
scioglimento del partito socialdemocratico, dei sindacati e l'incameramento
dei loro beni. Tutti gli altri partiti furono proibiti subito dopo.
Lo stato di polizia prese il posto dello stato di diritto, e la libertà e
la vita di ogni cittadino dipese ormai dall'arbitrio del potere. Le carceri
si riempirono di prigionieri politici. Ma la procedura dell'arresto, della
denunzia alla magistratura, della possibilità per l'imputato di difendersi,
della condanna e magari dell'assoluzione era troppo ingombrante. La Germania si copri di campi di concentramento, nei quali si era internati per
semplice decisione della polizia. Le esecuzioni capitali, legali ed illegali, si
moltiplicarono.
I dati completi su queste persecuzioni sono assai difficili da stabilire. Si
cominciò con circa 20.000 arresti subito dopo l'incendio del Reichstag. Si
stima però che nei soli campi di concentramento siano passati durante tutto
il periodo nazista da 750.000 a 1.200.000 cittadini tedeschi, dei quali sicuramente 500 o 600 mila furono gli internati politici. Alla vigilia della
guerra erano in funzione oltre cento campi di concentramento, ed ancora nel
194 3 quello di Buchenwald era popolato solo di internati tedeschi. Le condanne a morte di cittadini tedeschi per motivi politici si elevarono ad oltre
2000. Assai maggiore è il numero degli assassinati e di coloro che sono
morti in seguito fra le torture e le privazioni nei campi di concentramento.
Dei soli deputati d'opposizione del Reichstag e dei Landtag ne furono arrestati durante il regime hitleriano 416 di cui 327 risultarono rinchiusi per
molti anni in campo di concentramento e 63 costretti in prigione. 195 persero invece la vita, di cui soltanto 45 regolarmente giustiziati.
Alla persecuzione contro la libertà politica si accompagnò, ugualmente
dura, quella contro la libertà spirituale. La purga dello spirito tedesco
cominciò con i roghi di libri dinanzi alle università nella primavera del 1933
e continuò inesorabile in tutti gli altri campi della cultura.
Dopo uno stillicidio di singole misure antisemitiche durato due anni,
nel settembre 1935, con le leggi di Norimberga, circa 500.000 cittadini
tedeschi furono trasformati in paria perché ebrei, e fu così avviata la preparazione allo sterminio fìsico degli ebrei di tutta Europa.
Caratteristica di questo processo di imbestialimento di tutto un popolo,
è che esso fu predisposto e portato innanzi dai suoi stessi governanti,
con una straordinaria precisione burocratica. Se si fosse trattato di esplosioni spontanee di bestialità umana, esse non sarebbero state così metodiche
e cosl profonde. Solo adoperando la precisa e burocratica macchina dello
stato totalitario era possibile creare un sistema di stritolamento quasi per43
fetto. La figura di Eichmann che sbrigava come un normale lavoro d'ufficio
il compito di massacrare milioni di ebrei, è, in un certo senso, il simbolo
di questa orrida macchina. Ma prendiamo altri due esempi minori, entrambi
assai significativi.
La notte del l O maggio 19 3 3 dinnanzi alle università si gettarono nel
rogo i libri di scrittori che avevano corrotto o tentato di corrompere il nobile
spirito tedesco. Uno studente si avvicinava al fuoco, e vi gettava un mucchio
di libri declamando:
«Contro la decadenza e la decomposizione morale! Per l'educazione e
la morale nella famiglia e nello stato! Io do alle fiamme gli scritti di Heinrich
Mann, di Ernst Gli:iser e di Erich Gli:iser ».
E un altro:
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«Contro la lotta di classe e il materialismo, per la comunità del popolo
e per una condotta idealistica nella vita! Do alle fiamme gli scritti di Marx
e di Kausty ».
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Un terzo:
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« Contro gli sporchi pensieri ed il tradimento politico! Per la dedizione
al popolo ed allo stato! Do alle fiamme gli scritti di Friedrich Wilhelm
Forster ».
« Contro l'esaltazione della vita istintiva che decompone l'anima, per
la nobiltà dell'anima umana! Do alle fiamme gli scritti di Sigmund Freud».
UE
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Questo retorico e stupido rito era stato minuziosamente preparato.
L'8 aprile 1933 l'Ufficio centrale per la stampa e la propaganda degli studenti
tedeschi aveva inviato a tutte le singole associazioni universitarie la seguente
circolare che vale la pena di citare:
«A) Oggetto: Rogo della letteratura ebraica e corruttrice da parte
degli studenti delle scuole superiori.
AH
Primo: Ogni studente ripulisce la propria libreria da tali scritti
giuntivi per sua spensieratezza o a sua insaputa.
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Secondo: Ogni studente tedesco ripulisce le librerie dei suoi conoscenti ed ha cura che vi si trovi esclusivamente letteratura consapevole dell'interesse .universale.
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Terzo: Le associazioni studentesche provvedono a liberare le librerie
.pubbliche .da tale materiale.
B) Esecuzione:
Primo: Azione di informazione dal 12 aprile al 10 maggio.
44
a) Il 12 aprile pubblicazione delle accluse « Dodici tesi contro
lo spirito tedesco »;
b) dal 12 aprile in avanti invio alla stampa di un servizio di articoli
forniti centralmente dalla Associazione studentesca tedesca;
c) conferenze in assemblee pubbliche e alla radio.
Secondo: Roghi il 10 maggio 1933.
a) Luogo dell'esecuzione solo nelle Università;
b) le altre località del distretto vengono coperte dall'azione di
informazione e dalla raccolta dei libri, e tutto il materiale viene trasportato
per i roghi nelle Università;
UE
c) esecuzione: accensione dei roghi verso le ore 18. Cortei con
fiaccole, conferenze pubbliche ».
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Tutto era previsto, fino alle formule declamatorie da recitare dinanzi
al fuoco, diverse per ciascuno degli autori condannati. Le liste nere, pubblicate nel periodo di informazione contengono centinaia di nomi e di titoli,
da Thomas Mann a Arthur Schnitsler, da Soscenko a Hemingway.
Passiamo ad altro esempio. La riotte dal 9 al 10 novembre 1919 fu
realizzato il primo progrom contro gli ebrei in tutta la Germania. Il giorno
dopo Goebbels commentava:
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« Si dice che le spontanee reazioni del popolo tedesco siano state ese-
UE
guite da gruppi organizzati. Quanto poco comprendono la Germania questi
scribacchini calunniatori. Come altrimenti sarebbe apparsa questa reazione
se fosse stata organizzata! ».
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Ed ecco il testo del rapporto che l' 11 novembre il capo della brigata
delle S. A. Starkenburg mandava al suo capogruppo Mannhein:
HA
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«Il 10 novembre 1938 alle tre mi è giunto il seguente ordine: "Per
ordine del capogruppo bisogna far saltare o incendiare immediatamente tutte
le sinagoghe ebraiche del distretto ... L'azione deve essere condotta in civile".
I capimanipolo sono stati subito da me messi in stato di allarme, istruiti
con precisione, ed hanno dato subito inizio all'esecuzione dell'ordine. Informo
qui che nel mio distretto sono state distrutte ... » e segue la lista delle sinagoghe con accanto a ciascuna la nota: « incendiata » o « distrutti gli arredamenti interni ».
E quando un antinazista era giustiziato i familiari, suoi eredi, ricevevano il conto delle spese così formulato:
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Costo della condanna a morte
Spese postali
Spese per l'avvocato d'ufficio
Spese per il soggiorno in prigione per 26 giorni
Spese per l'esecuzione capitale
Francobollo per la spedizione del conto
marchi
»
»
»
»
»
300
1,84
81,60
44
158,18
0,12
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Tutto funzionava alla perfezione. Persino .del costo di un francobollo
si teneva conto! E tuttavia in Germania non meno che negli altri paesi
cui toccò soggiacere alla tirannide nazista ci fu una minoranza che dal
principio alla fine si oppose, affrontando, esilio, prigione, torture e morte.
Quanto sia stata estesa ed eroica vedremo nei prossimi capitoli. Qui per
mostrare quale fosse la sua condizione umana, limitiamoci a citare qualche
pagina del Memoria! di Giinther W eisenborn, nel quale egli rievoca una
scena del carcere:
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« Qui marciamo in circolo. Trentasei prigionieri della Gestapo, intorno
c'è una neve, ed i giorni sono grigi e gelidi. Dinanzi a te marcia W. dritto
e fiero; dietro a te un ufficiale in civile che ha già la sua condanna a morte.
Marciamo allo stesso passo, come ci è comandato. L'ex ministro cammina
con un largo cappello sotto il quale si vede un viso virile meditativo. Il neurologo cammina chiuso in sé come se sognasse. Il diciassettenne, lungo e goffo
mi chiede in un sussurro se resteremo in vita. Borbotto qualcosa di confuso
e dopo un po' dico : " Coraggio, giovanotto, gli americani sono sbarcati
nel Marocco ". Allora la sua testa si risolleva. Egli scrive poesie. Il colonnello, ll avanti, è in civile e guarda pallido innanzi a sé, come se aspettasse
qualcuno. Lo scultore cammina rigido e col viso contratto. Il giovane studente
biondo sorride. Nel cerchio interno zoppica col bastone il linguista che parla
quattordici lingue, con la bella tranquillità di coloro che hanno superato
ogni prova. Sei mesi fa ha tentato di salvare un ebreo che voleva suicidarsi,
ma è caduto anche lui dalla finestra rompendosi il bacino. È stato per sei mesi
all'ospedale finché la Gestapo è venuta a prelevarlo. Qui cammina l'operaio,
piccolo e curvo. Non guàrda in su, come se portasse un grave peso. E qui
cammina il giovane studente, curato e riservato. Cammina con passi leggeri
come se non fosse di questo mondo.
Ahi, camminano tutti in circolo, come in un oscuro sanguinario sogno;
son tutti perduti. Lo .sanno. Fanno i loro ultimi giri. La loro vita volge al
termine. Durerà ancora solo settimane. Ma non se ne pentono. La loro lotta
fu nobile ed i loro visi lo sono. Hanno i visi vitrei, trasparenti, dell'ultima
vittoria, della vittoria su se stessi. Hanno assaporato il dolore fino al più
profondo. Hanno pianto, soli nelle loro celle, hanno lasciato dietro di sé
l'impegnarsi della loro personalità. Son tutti destinati alla morte e i più
di loro morranno. Dei 36 uomini che qui camminano in circolo per la
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libertà, trenta verranno giust1z1at1: il neurologo, gli studenti, gli ufficiali,
l'operaio, il linguista, e gli altri quasi tutti.
È una marcia di morti nel cerchio della inesorabilità, una marcia dei
coraggiosi della nostra patria, un cerchio silenzioso nella neve. Nell'aria
invernale il respiro bianco si condensa ancora dinnanzi a trentasei uomini.
Fra alcune settimane solo sei, segnati per sempre dal loro dolore, vedranno
ancora la primavera».
2. I fuorusciti.
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Quando la cappa di piombo nazista s'abbatté sulla Germania e le sole
voci che si potevano ancora percepire erano quelle furiose di Hitler, di
Goebbels, e gli urli isterici delle masse naziste, ad un osservatore superficiale poteva sembrare che tutta la Germania si fosse allineata disciplinata e
volonterosa dietro ai suoi nuovi capi. Unico segno visibile dell'esistenza di
un'altra Germania fu per i popoli liberi l'apparire presso di loro di una
sterminata massa di esiliati. Soffermiamoci quindi anzitutto su costoro.
La gran massa era costituita dagli ebrei, che volgevano le spalle a quella
che per secoli era stata la loro patria e che ora li rinnegava, immemore
àel contributo di lavoro o di genialità di cui essi l'avevano con tanta abbondanza arricchita. Del mezzo milione di ebrei tedeschi, circa duecentomila
poterono partire, prima che le porte si chiudessero e che il governo nazista
passasse dall'idea della cacciata a quella dello sterminio fisico. Erano vittime
del nazismo, ma salvo una piccola parte che rimase idealmente legata alla
Germania ed ai suoi problemi, non possono essere considerati come facenti
parte della resistenza tedesca, poiché andarono a crearsi una nuova patria in
Palestina, in America, in Europa, finché quest'ultima fu anch'essa invasa
da Hitler, e furono allora costretti a nuove fughe. I veri e propri esuli per
ragioni politiche furono all'incirca 50.000, un numero assai superiore a
quello degli esiliati politici del fascismo italiano, che li avevano preceduti
nello stesso cammino.
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Poiché il nazismo aggredi e distrusse simultaneamente e con la stessa
violenza la libertà politica e la libertà spirituale, fra gli emigrati occorre
ancora distinguere quelli che portavano con sé la speranza e la possibilità di
una classe politica dirigente diversa da quella nazista, e quelli che portavano
con sé la speranza e la possibilità di una letteratura, di un'arte, di una
filosofia diversa da quella impm;ta da Hitler alla Germania. Anche se assai
spesso gli scrittori esiliati erano fortemente impegnati politicamente, il loro
significato e la loro opera è stata diversa da quella della emigrazione politica
stricto sensu.
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Al principio del 19 3 3 era stato arrestato il direttore della rivista Die
W eltbuhne Cari von Ossietzky, e la sua sorte fu il simbolo di quel che
sarebbe accaduto a tutti gli altri intellettuali che non si fossero sottomessi.
Racconta a proposito Anne Dore Le ber, nel suo libro La coscienza si leva:
«Dal momento in cui Hitler era diventato cancelliere Ossietzky era
stato scongiurato dai suoi amici di salvarsi rifugiandosi in tempo utile
all'estero. "Dopo l'ultimo articolo elettorale " aveva risposto, poiché voleva
andarsene solo dopo aver fatto l'ultimo tentativo di arginare il male. Nella
notte in cui l'ultimo appello di Ossietzky prima delle elezioni di marzo era
in tipografia, il Reichstag si incendiò ed alle 5 del mattino egli fu arrestato
e mandato in un campo di concentramento ... Quando nel 1936 il Comitato
per il premio Nobel decise di assegnare al grande scrittore pacifista il premio
per la pace, Goring fece condurre l'inerme nemico mortale nel suo studio
per trattare con lui. Minacciando e adulando, Goring cercò di ottenere da
Ossietzky che respingesse il premio con ut1a sua dichiarazione personale;
in tal caso sarebbe stato subito liberato, avrebbe avuto la vita assicurata
e non sarebbe stato mai più disturbato in avvenire. Ossietzky rispose
" no " e tornò in prigione ove morì il 3 maggio 19 3 8 ».
Altri, come Ludwig Renn, Willi Bredel, Erich Mi.ihsam sono ugualmente finiti nei campi di con..:entramento.
In occasione dei roghi di libri, al principio di maggio del 1933 erano
state pubblicate liste di scrittori che equivalevano a vere e proprie proscrizioni. I loro libri andavano distrutti, nessun editore ne avrebbe potuti pubblicare. Gestapo o SS potevano impadronirsi di loro quando volessero. Qualcuno, come Ernst GHiser e Hans Fallacia rinnegarono il loro passato e si
salvarono. I più non si sottomisero. Oskar Maria Graf, che, per negligenza
o indulgenza, Goebbels non aveva messo sulla lista dei proscritti protestò:
~< Sono dunque chiamato ad essere uno degli esponenti del " nuovo "
spirito tedesco. Invano mi chiedo perché abbia meritato questo disonore ...
Tutta la mia vita e tutti i miei scritti mi danno il diritto di vedere i miei
libri gettati nella pura fiamma dei roghi ».
E se ne andò in esilio insieme e Thomas, Heinrich e Klaus Mann, a
Bertold Brecht, a Arnold e Stefan Zweig, a Doblin, a Feuchtwanger, a
Wassermann, a Plivier, a Kesten e ad innumerevoli altri.
Praticamente tutti gli autori tedeschi che valevano qualcosa furono
emigrati. Quando nel 1937 l'Università di Bonn tolse a Thomas Mann la
laurea ad honorem che gli aveva dato nel passato, Mann rispose con una
fiera lettera ~l Decano dell'Università spiegando perché non voleva vivere
nello stato di Hitler e· proclamandosi cittadino di una Germania che ormai
esisteva solo al di fuori delle frontiere tedesche. E Karl Wolfskehl dalla
Nuova Zelanda scrissè:
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«Dove 1o sono, ll è lo spirito tedesco».
La situazione e la missione di questi uomini di lettere in esilio è così
descritta da uno di loro, Oskar Maria Graf:
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« Noi tutti siamo legati al nostro popolo, spesso più di quanto a noi
stessi appaia, dalla qualità del nostro pensiero e del nostro sentimento. In
ciascuno di noi c'è un'enorme e profonda nostalgia ... Ciascuno sente sempre
di nuovo nelle sue ore più dolorose di essere veramente un prodotto dello
spirito tedesco, di appartenere come uomo e come artista alla cultura
tedesca, e che la lingua è la sola grandissima cosa che egli ha portato con sé
all'estero. Questa coscienza, che insieme ci libera e ci impegna, è ciò che ci
tiene dritti, ed è per così dire il motore che agisce in noi. L'impulso dei
sentimenti, lo spirito della libertà e questa martellante nostalgia, ci danno
il giusto linguaggio, ed hanno persino trasformato in veri poeti alcuni esiliati
che mai avrebbero osato credere di esserlo. Dalla maestria, dalla forza e dalla
pienezza di questa lingua dipenderà la capacità nostra di far comprendere
ai popoli cosa Hitler ha cominciato a distruggere, e cosa può andar perduto,
se· noi non lo salviamo ... Solo avendo nel cuore l'incrollabile certezza che
quel che scriviamo ed esprimiamo è sentimento, spirito e lingua del nostro
popolo, riconquisteremo sempre di nuovo questo popolo ed il mondo».
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Non si trattava di parole vane. Ad Amsterdam, a Praga, a Zurigo,
a Parigi, apparvero case editrici tedesche, o case editrici locali misero su
sezioni tedesche, come l'editore Querido di Amsterdam che pubblicò opere
dei letterati in esilio, ed a partire dal l o settembre 19 3 3 anche la rivista
« Die Sammlung » diretta da Klaus Mann, e posta sotto il patronato di Gide,
Huxley e Heinrich Mann. A Praga uscì in onore di Ossietzky la « Nuova
Weltbiihne ». Nel 1937 Thomas Manne Konrad Falk pubblicarono a Zurigo
la rivista « Mass und Wert ». Persino a Mosca, prima che le grandi purghe
di Stalin riducessero la Russia allo stesso livello spirituale della Germania
nazista, comparvero libri e riviste di emigrati tedeschi.
Cosa abbia significato per la libertà e la dignità dello spirito tedesco la
schiera di letterati in esilio è dimostrato eloquentemente dalle loro opere
scritte durante questo periodo. Heinrich Mann scrisse in Francia il suo
capolavoro Henri Quatre, Thomas Mann portò a termine in America il
Romanzo di Giuseppe e scrisse Lotte in Weimar ed il Doktor Faustus;
Bertolt Brecht pubblicò Madre Coraggio, Il buon uomo di Sezuan, Il Signor
Puntila ed il suo servo, Il Cerchio di gesso del Caucaso; Herman Broch
scrisse in America il Virgilio; Karl Wolfskehl in Nuova Zelanda il Giobbe,
e Joseph Roth La leggenda del santo bevitore. La lista potrebbe essere allungata a piacere. Si potrebbero nominare le opere di Franz Werfel, di Leonhard
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Frank, di Cari Zuckmayer, di Annette Kolb, di Hermann Kesten, di Alfred
Doblin e via dicendo.
Ali' inizio del loro esilio la maggior parte degli seri ttori pensava che si
trattasse solo di un breve episodio, e rimasero perciò quasi tutti nei paesi
vicini alla Germania: a Praga, Amsterdam, Parigi, Zurigo. Col passar del
tempo cominciarono a sentire che si trattava di un avvenimento fondamentale della propria vita e del loro paese. Bertolt Brecht fantasticava:
« Non piantar nessun chiodo al muro - getta la giacca sulla sedia Perché preoccuparsi per quattro giorni? - Domani tornerai a casa. - Lascia
l'alberello senz'acqua - Perché piantare un albero? - Prima che sia alto
come uno scalino - te ne andrai allegro di qui ».
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E rispondeva a se stesso nell'antistrofe:
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«Vedi il chiodo che hai piantato nella parete? - Quando credi di
tornare? - Vuoi sapere quel che credi nel tuo intimo? - Un giorno dopo
l'altro lavori alla liberazione - Seduto nella tua camera scrivi - Vuoi sapere
cosa pensi del tuo lavoro? - Guarda nell'angolo del cortile il piccolo castagno al quale portavi la brocca piena d'acqua ».
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Non il ritorno, ma nuove fughe li attendevano e la Germania cui pensavano sembrava scomparsa del tutto sotto la barbarie nazista. Max Hermann
Neisse nel 1941 a Londra, poco prima di morire, scriveva:
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« Sono stato una volta un poeta tedesco. La patria risuonava nella mia
melodia - La sua vita si poteva leggere nel mio canto - Che appassiva con essa
e fioriva con essa. - La patria non mi è rimasta fedele - Si è abbandonata
tutta ai cattivi istinti - ed io posso ancora esprimere di essa solo una immagine che è un sogno - Io che le sono rimasto fedele - In un lontano paese
dipingo i suoi tratti - Pensandomi delicatamente vicini - grazie alle parole i tetti delle case nella sera ed i voli delle rondini - e tutta la felicità che mi
accadde una volta lì. - Ma qui nessuno leggerà i miei versi - E non v'è nulla
che parli la lingua della mia anima. - Sono stato una volta un poeta tedesco Ora la mia vita è uno spettro come la mia poesia ».
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Per l'emigrazione letteraria tedesca, come per quella politica, come per
la resistenza all'interno, cominciava il pericolo più terribile, in cui bisognava
metter da parte ogni amor patrio e desiderare con tutte le forze dell'anima
la sconfitta del proprio paese, la sconfitta totale. Solo grazie ad essa sarebbe
stato possibile per i tedeschi cominciare una nuova vita. Il più grande degli
scrittori tedeschi, Thomas Mann, si assunse il compito di parlare regolarmente nelle trasmissioni tedesche della voce dell'America ai suoi connazionali,
mostrando loro che il cammino dell'umanità e quello del nazionalsocialismo
erano irreconciliabilmente diversi e opposti.
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Infinitamente più triste della sorte dell'emigrazione letteraria fu quella
dell'emigrazione politica propriamente detta. La prima poté infine adempiere
la sua missione che era quella di salvare la letteratura tedesca; ogni successo
politico fu, invece, negato alla seconda.
Gli emigrati politici venivano dalle fila di coloro che avevano militato
nei partiti della repubblica di Weimar. Una assai piccola minoranza apparteneva ai partiti del centro e della destra. Gli ex cancellieri Wirth e Bri.ining,
l'ex nazista Otto Strasser sono fra i nomi più noti. Ma non ci furono organizzazioni politiche del centro e della destra comparabili con quelle della
sinistra.
Sia numericamente che come attività organizzata contro il Terzo Reich,
il movimento operaio forni la parte di gran lunga predominante nell'emigra-
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zione politica. Parlamentari, capi preminenti, attivisti e funzionari minori
del partito socialdemocratico, di quello comunista e dei vari gruppi secessionisti di entrambi i partiti. Una piccola parte di costoro era stata inviata
all'estero dai partiti stessi alla vigilia del loro scioglimento affinché ci fosse
una centrale politica di riserva se quella interna fosse caduta. La maggior
parte era costituita da uomini e donne costituenti l'élite del movimento
operaio che la polizia aveva snidato dall'attività clandestina e che era riuscita
a sottrarsi all'arresto, varcando la frontiera.
Già in Germania negli ultimi tempi della Repubblica di W eimar, alcuni
piccoli gruppi di opposizione interna, malcontenti della passività socialdemocratica e della sterilità dell'estremismo comunista, si erano staccati da questi
partiti, costituendo nuove organizzazioni che si trapiantarono anch'esse
all'estero. Accanto ai due partiti tradizionali apparve cosi anche: il « Partito
socialista operaio », la « Lega internazionale di lotta socialista » ( I.S.K.), il
« Nuovo Inizio », l'« Opposizione comunista ». Ma le organizzazioni e le
centrali socialdemocratica e comunista rimasero pur sempre i due principali
organi esteri della resistenza politica, i cui centri si trovavano a Praga (fino
alla conquista nazista della Cecoslovacchia) a Parigi (fino alla conquista
della Francia) e durante l'occupazione tedesca dell'Europa continentale, a
Londra ed in America. Per i comunisti naturalmente c'era sempre una
centrale a Mosca.
Socialdemocrazia e comunismo tedesco entrarono nella cospirazione
interna e nella emigrazione in rapporti di profonda avversione reciproca.
I comunisti, fedeli alle direttive allora vigenti nella Internazionale comunista,
consideravano la socialdemocrazia come il principale loro nemico. Le comuni
persecuzioni cui erano ormai sottoposti non fecero cambiar loro idea, finché
da Mosca nel 1936 giunse l'ordine di cambiar politica e di mirare alla
formazione di un vasto fronte popolare antifascista. I socialdemocratici avevano una profonda repulsione verso il partito comunista per il suo carattere
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totalitario, e mantennero queste loro ostilità fino alla fine, trasfondendola
nel nuovo partito socialdemocratico dopo la caduta del regime nazista.
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Tuttavia alcune forme di attività furono praticamente simili in entrambe
le correnti. Primo loro compito fu l'organizzazione dei rispettivi aderenti
all'estero ed il sostegno del lavoro illegale in Germania. I comunisti erano
meglio preparati praticamente e spiritualmente dei socialdemocratici al lavoro
clandestino, e la loro attività fu più intensa. Ma i socialdemocratici, a differenza dei socialisti italiani, non rimasero indietro in questo lavoro.
Lungo tutte le frontiere del Reich esistevano segretariati di frontiera
dei due partiti, e dei piccoli gruppi secessionisti. Piccoli gruppi cospirativi
trasportavano, correndo assai gravi rischi, materiale stampato, educativo
e agitatorio nell'interno della Germania, ai loro gruppi illegali. Centinaia
di cospiratori caddero in queste imprese, o finirono in prigione o nei campi
di concentramento.
Il secondo compito di questa emigrazione consistette nell'influenzare
l'opinione pubblica estera, nel mostrare il vero carattere del Terzo Reich,
nel combattere l'illusione che il nazionalsocialismo fosse solo una faccenda
interna tedesca. Il loro più clamoroso successo fu senza dubbio l'interessamento che riuscirono a suscitare intorno al processo intentato contro Dimitrow
accusato insieme ad altri capi comunisti di aver organizzato l'incendio del
Reichstag.
Il terzo compito, assai sentito da entrambi i partiti, così fortemente
impregnati di ideologia, fu lo sforzo della cosiddetta « chiarificazione ideolpgica ». Senza entrare nei dettagli di questi dibattiti limitiamoci qui solo a
tracciare le linee generali.
Inizialmente in molti la meditazione sul passato e sulla sconfitta portò
ad un desiderio di tornare alla purezza ideologica marxista. Combattendo la
degenerazione riformistico-parlamentare della socialdemocrazia e quella totalitario-stalinista del partito comunista, molti sperarono di poter ristabilire
l'unità del movimento operaio. In Germania, come altrove, essa era andata
perduta dopo la prima guerra mondiale e la rivoluzione russa. Per quanto
questi dibattiti siano stati vivaci, essi furono sostanzialmente sterili e portarono ad un effetto contrario a quello desiderato, perché generarono sempre
nuove scissioni. Racconta Edinger nel suo German Exile Politics:
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« La colonia parigina degli esiliati tedeschi rifletteva fra il 1938 e il
1940 nella sua atomizzazione l'estrema eterogeneità dell'emigrazione antinazista nei suoi ultimi stadi. C'erano gruppi di liberali democratici, di nazionalisti tedeschi, di cattolici, di nazisti dissidenti. I gruppi socialisti includevano l'esecutivo ufficiale del partito ed i suoi sostenitori, una frazione di
socialdemocratici renani e sarresi che rifiutavano di riconoscere la direzione
ufficiale, quelli del " Nuovo Inizio ", vari residui del Partito Socialista dei
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Lavoratori, la Lega Internazionale socialista. C'era un Partito tedesco della
Libertà guidato dall'ex capo comunista Willi Munzenberg e dell'ex presidente
nazista del senato di Danzica, Hermann Rauschning. Almeno due frazioni
dei cosiddetti " socialisti populisti " pretendevano di essere loro i genuini
nazionalsocialisti tedeschi. C'erano il partito comunista ed i suoi vari gruppi
secessionisti, i trotzkisti, l'Opposizione comunista ed altre fazioni antistaliniste. Si aggiungeva un certo numero di gruppi austriaci, inclusi i socialisti
rivoluzionari d'Austria ed i resti del partito comunista austriaco. Conflitti
e dispute fra uomini politici una volta potenti generavano ulteriori scissioni.
Ogni fazione, consistente talvolta di non più di una dozzina di esiliati,
cercava disperatamente fondi per pubblicare qualche ~orta di bollettino o di
giornale per difendere la propria posizione e per attaccare gli altri gruppi ».
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Questa decomposizione era una delle conseguenze del fatto che con
l'intensificarsi della repressione poliziesca in Germania, i contatti fra gli
esiliati e l'organizzazione clandestina interna, che erano stati intensi fin verso
il 1936, si spezzarono l'uno dopo l'altro ed erano quasi del tutto scomparsi
con lo scoppio della guerra.
La vera evoluzione politica fra i fuorusciti, quella che contribuirà in
modo decisivo a dare una fisionomia ai partiti comunista e socialdemocratico
dopo la guerra, non è stata tuttavia questa diatriba ideologica, ma l'approfondimento di certe caratteristiche politiche, che già esistevano nei due partiti,
venute ora di colpo in primo piano. I comunisti non ebbero da sopportare solo persecuzioni naziste, ma anche quelle di Stalin, e fra gli esiliati
tedeschi a Mosca, numerosi furono quelli che caddero vittime delle purghe
staliniste. All'eroismo della resistenza comunista antihitleriana non corrispose
nessuna eroica resistenza antistalinista. Il partito comunista tedesco si lasciò
modellare come cera dalla mano ferrea del despota del Cremlino, accettando
ciecamente la direzione moscovita, come forse nessun altro partito comunista nel mondo.
I socialdemocratici persero la boria di partito operaio modello, che
avevano avuto fino al 19 3 3 e compresero che bisognava scegliere fra un
avvenire democratico orientato a occidente ed un avvenire -comunista orientato a oriente. E nella grande maggioranza si decisero per la prima via.
Tornati in patria dopo la caduta del regime nazista contribuirono certamente,
dice Edinger, nel suo libro, ad introdurre nel Partito socialdemocratico
tedesco qualcosa dello spirito e del modo di pensare che aveva nel passato
distinto il partito laburista inglese dai socialisti continentali. E, come ha
sottolineato Erich Mattias in Sozialdemokratie und Nation, il nuovo accento
fortemente patriottico del movimento non fu solo dovuto all'influenza di
Schuhmacher, ma risultò anche dal riesame critico del passato che gli esiliati
avevano intrapreso dopo il 1933.
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La grande molla degli esiliati politici era costituita dalla convinzione
che la Germania si sarebbe riscattata da sé ribellandosi contro il regime
che l'umiliava. Nella misura in cui essi perdevano contatto con il paese reale,
persino con i cospiratori dell'interno, erano portati a considerarsi ancor più
legati ad una Germania ideale, ed a sottolineare perciò il loro patriottismo.
Come gli esuli antifascisti italiani, così gli esuli antinazisti tedeschi
parteciparono con fervore alla guerra di Spagna, con la consapevolezza di
battersi contro il fascismo ed il nazismo che sostenevano Franco. « Quando
si racconta - scriveva il giornale " Sozialistische Aktion " - che fra le
numerose sezioni della Brigata Internazionale, che è composta di uomini di
tutti i paesi, le sezioni degli esuli italiani e tedeschi sono le più tenaci nella
resistenza contro i lanzichenecchi moresco-fascisti di Franco, ciò è vero
e ben comprensibile. La Brigata Internazionale combatte per la Germania».
Allo stesso modo, per Rosselli la lotta in !spagna era stata la lotta per
l'Italia contro il fascismo.
Ma anche q!-lesta battaglia andò perduta, e quando, dopo il preludio spagnolo, cominciò la seconda guerra mondiale, ebbe inizio per gli esiliati
tedeschi l'ultimo e più amaro capitolo della loro esperienza. La repubblica
francese che ne aveva a lungo ospitati tanti, diventò sospettosa e ne cacciò
quanti più poté in campi di concentramento, nei quali dopo l'invasione della
Francia, la Gestapo venne con le sue liste a ricercarli per portarli al patibolo
come traditori.
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Quelli che si trovavano in Inghilterra, in America, in Russia, cercarono
di uscire dalle diatrib~ di partito, di costituire un fronte comune antinazista,
affinché la voce dell'« altra Germania » - della Germania non nazista si facesse sentire presso gli alleati. L'impresa era ardua perché in America,
in Inghilterra, ed in misura minore in U.R.S.S., si tendeva ormai sempre più a
considerare come sinonimi nazista e tedesco. Era questa probabilmente una
fatale conseguenza della ferocia con cui la guerra veniva condotta. Gli avversari
della Germania non erano disposti a prendere in considerazione in alcun
modo gli antinazisti, come una seria alternativa al nazismo, ma volevano
ormai la pura e semplice « resa incondizionale » della Germania. Dopo la
vittoria di Stalingrado, Stalin fece tuttavia costituire dal partito comunista
tedesco un Comitato nazionale « Germania libera » nel quale esiliati politici
ed ufficiali prigionieri stavano insieme e tentavano di costituire una sorte
di foro tedesco antinazista. Con questo almeno uno degli alleati, l'U.R.S.S.,
sembrava disposto a stabilire una collaborazione positiva. Rapidamente comitati paralleli furono costituiti per iniziativa dei comunisti esiliati in Inghilterra, in Scandinavia, nella Svizzera, nel Messico. Ma si trattò di bolle di
sapone. Non appena Stalin ebbe ottenuto dagli alleati occidentali le garanzie
che desiderava, lasciò cadere nel nulla il Comitato « Germania Libera».
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Il più patetico tentativo è forse quello degli antinazisti che si trovavano
negli Stati Uniti, i quali per iniziativa non di comunisti, anche se con la loro
partecipazione, costituirono nell'aprile del 1944 un « Council for Democratic
Germany ». Influenti personalità americane, dal teologo Reinhold Niehbur,
al Rabbino Jonah Wise, al prof. John Dewey, riuniti nell'associazione
« American Friends of German Freedom » sostenevano e difendevano il
Council, del quale fecero parte, professori apolitici, poeti, deputati socialdemocratici, comunisti, cattolici e protestanti. Nel suo appello il Consiglio
diceva:
« I firmatari di questa dichiarazione sono consapevoli di non aver nessun
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mandato formale dal popolo tedesco. Ma sono convinti di impersonare nella
loro composizione forze e tendenze che saranno indispensabili per la costruzione di una nuova Germania nel quadro dell'Europa e del mondo. Si sentono
perciò impegnati ... in un momento in cui il popolo tedesco non può parlare
esso stesso, a dire una parola sull'avvenire della Germania ... ».
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Nel suo saggio « Il problema di un governo tedesco in esilio », Karl
Petel scrive:
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« Le loro richieste sembrano oggi del tutto ragionevoli. Ma quando
furono pubblicate erano già apparsi centinaia di libri, opuscoli, articoli nei
paesi belligeranti ed anche in America, nei quali si chiedeva come soluzione
definitiva del problema tedesco la punizione senza compromessi di tutto
quanto il popolo tedesco. L'esistenza di una resistenza tedesca era del
tutto negata ».
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Quando furono conosciuti i risultati della conferenza di Y alta, il Consiglio entrò in crisi e qualche tempo dopo si sciolse.
Dalle diecine di migliaia di fuorusciti parecchi non tornarono più nella
Germania, che era ormai cosl diversa da quella che avevano invano sperato.
I più tuttavia si riunirono al loro popolo per partecipare almeno alla ricostruzione del Paese. E ancora oggi costituiscono una importante parte dei
gruppi dirigenti del partito comunista e di quello socialdemocratico.
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3. I filoni dell'opposizione.
« Non credete loro. Sono lupi ed abusano orribilmente del popolo
tedesco ».
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Cosl ripeteva loro il padre fin dall'inizio del regime. Ma i figli di Hans
e Sofia Scholl avevano 14 e 12 anni nel 19 3 3, e non riuscivano a comprendere questa sorda opposizione del padre. Sentivano ovunque proclamare che
Hitler voleva dare alla patria grandezza, felicità, benessere. Erano sedotti
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dalle colonne di giovani che marciavano compatte, le bandiere al vento, lo
sguardo teso in avanti, i tamburi e il canto. E si diedero anima e corpo alla
Hitlerjugend, convinti di dover vivere per una grande causa.
Qualcosa, ora di orrido ora di ripugnante, appariva loro di tanto in
tanto, ma cercavano di dimenticarlo nel giubilo della cameràteria. Poi un
giorno ad Hans proibirono di cantare canzoni che egli amava; ma che erano
straniere. Un'altra volta il capo del suo manipolo gli sequestrò un libro di
Stephan Zweig, e seppe che l'autore aveva dovuto fuggire dalla Germania.
La tetra uniformità che volevano imporre a tutti i giovani, anche nella vita
personale, lo urtava ed ebbe aspri litigi con i suoi capi. Un suo maestro fu
arrestato perché non era nazista e quando chiese al padre che cosa fossero
mai i campi di concentramento, cominciò a capire. Si sentì di nuovo vicino
al padre, poiché la famiglia era una piccola solida isola pulita in mezzo ad un
mare torbido e sempre più incomprensibile. Poi andò a Monaco a studiare
medicina mentre la famiglia rimaneva a Ulm.
Venne la guerra, e Hans diventò soldato. Fu incorporato in una compagnia di studenti e rimase a Monaco dividendo la sua giornata fra l'Università e la caserma. La sorella Sofia era venuta anche essa a studiare a Monaco.
Avevano alcuni pochi amici della loro età, studenti come loro, ai quali si
aggiunse il professore di filosofia, di Sofia, Kurt Huber, quarantenne.
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Avevano trovato un giorno nella cassetta delle lettere una lettera ciclostilata che conteneva estratti delle prediche del vescovo von Galens di Monaco,
nelle quali si denunziavano i delitti del regime. «Finalmente», disse Hans,
«uno ha avuto il coraggio di parlare. Dovremmo avere anche noi un
ciclostile ».
Verso la fine della primavera del '42, possedevano un ciclostile, e con
quest'arma si accinsero alla lotta contro il mostro che dominava il paese.
Nell'Università di Monaco cominciarono a circolare clandestinamente fogli
che portavano il titolo « I volantini della Rosa Bianca ». A distanza di
. tempo un secondo, un terzo un quarto manifestino furono messi in circolazione. I fratelli Scholl ed i loro amici avevano in essi formulato la loro
accusa contro il regime e il loro invito alla resistenza. Avevano anche provveduto alla loro distribuzione, deponendoli nelle cassette delle lettere di
Monaco e di altre città della Germania meridionale, spargendoli sulle aule
e i corridoi dell'Università, affidando questo compito agli amici più fidati.
Il primo manifestino cominciava cosl:
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«Nulla, è più indegno di un popolo civile che lasciarsi governare senza
resistenza da una cricca di dominatori irresponsabili e prigionieri di oscuri
istinti... Se il popolo tedesco è già cosl corrotto nella sua più profonda
essenza e se, senza muovere un dito, fidandosi alla leggera di una assai dubbia
legge regolatrice del processo storico, rinunzia alla più alta cosa che l'uomo
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possiede, alla libera volontà, alla libertà umana di intervenire nel corso della
storia per subordinarla alle sue decisioni razionali; se i tedeschi sono cosl
sprovvisti di ogni individualità e trasformati già a tal punto in una massa
priva di spirito e vile - allora essi meritano davvero di sparire ... l\!Ia non è
cosl... Alcuni pochi hanno riconosciuto la rovina che ci minaccia, e la ricompensa per il loro eroico ammonimento è stata la morte ... Ciascuno deve essere
consapevole della sua responsabilità, ed in questa estrema ora deve mettersi in
guardia a lavorare come può contro il flagello. dell'umanità, contro il fascismo
ed ogni altro sistema ad esso simile. Opponete la resistenza passiva; la resistenza, ovunque siate ... Prima che sia troppo tardi ... Non dimenticate che
ogni popolo merita il governo che esso tollera ... ».
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Il secondo manifesto affrontava il problema dei massacri che avvenivano in Polonia, di cui nessuno osava parlare, e che in realtà erano ancora
maggiori di quanto la Rosa Bianca sospettasse:
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« Dopo la conquista della Polonia trecentomila ebrei sono stati assassinati in questo paese nel modo più bestiale. È questo un delitto contro la
dignità dell'uomo poiché anche gli ebrei sono uomini... Tutti i giovani da
quindici a venti anni della nobiltà polacca sono stati portati al lavoro forzato
in campi di concentramento in Germania, e tutte le giovani della stessa età
sono state trascinate nei bordelli delle S.S .... Ma perché raccontarvi queste
cose? Voi stessi conoscete già, se non proprio questi, altri simili gravi delitti...
Perché il popolo tedesco resta cosl apatico di fronte a tutti questi orridi
ed indegni delitti? ... Ogni tedesco deve sentire non solo compassione per le
vittime, ma anche la propria correità con i delinquenti. Con la sua apatla ...
con il suo sonno ... ciascuno è colpevole, colpevole, colpevole ... L'unico,
supremo, sacro dovere di ogni tedesco è lo sterminio di queste bestie».
Il terzo manifesto spiegava come fare la resistenza:
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« Vogliamo cercare di mostrare ai nostri lettori che ciascuno è in grado
di contribuire all'abbattimento di questo sistema ... Non abbiamo una gran
scelta di mezzi, uno solo è a nostra disposizione: la resistenza passiva .. .
In tutti i punti in cui il nazional-socialismo può essere attaccato deve esserlo .. .
Non la vittoria militare contro il bolscevismo deve essere la prima cura di
ogni tedesco, ma la sconfitta dei nazional-socialisti... Come combattere nel
·modo più efficace contro questo sedicente " stato " ed assestargli i più gravi
colpi? Il sabotaggio nelle industrie belliche, n,elle manifestazioni, nelle organizzazioni, nelle Università, nei laboratori ... nei giornali ... Non dare un soldo,
un pezzo di metallo o di stoffa nelle collette per i nazisti ... Convincere tutti
i conoscenti dell'insensatezza di questa guerra, dell'asservimento spirituale
e materiale cui ci ha ridotto il nazional-socialismo ».
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L'ultimo manifesto, messo in circolazione nel momento in cui Rommel
avanzava in Africa e le notizie di nuovi successi giungevano dalla Russia,
parla della precarietà di queste vittorie e del loro costo in vite umane.
« Pur sapendo che il potere nazional-socialista deve essere spezzato dalla
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sconfitta militare ... la Rosa Bianca non è al servizio di una potenza estera ...
noi cerchiamo di giungere ad un rinnovamento dello spirito tedesco, cosl
gravemente ferito, con un moto dall'interno. Ma questa rinascita presuppone
la chiara consapevolezza di tutte le colpe di cui il popolo tedesco si è caricato ed esige perciò una lotta spietata contro Hitler, e tutti i suoi aguzzini,
compagni di partito, Quisling, ecc .... Per amore verso le generazioni future,
dopo la fine della guerra dovrà essere statuito un esempio tale da togliere
a chiunque la voglia di dettare ancora qualcosa di simile ... Noi non taceremo
concludeva il manifesto. - Noi siamo la vostra cattiva coscienza; la Rosa
Bianca non vi lascerà requie ».
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Per mettere termine alla diffusione di questi volantini, la compagnia
di studenti fu mandata per tutta l'estate al fronte russo. Alla vigilia della
partenza i giovani cospiratori e il loro professore anziano si riunirono un'ultima
volta, impegnandosi, se fossero tornati dalla Russia, ad estendere la loro
attività progressivamente nelle altre città tedesche. E quando verso la fine
del '42, effettivamente tornarono a Monaco, essi mantennero l'impegno che
avevano preso con se stessi. Sui muri delle città si leggevano scritti contro
Hitler e inneggianti alla libertà. Anche a Berlino, a Friburgo, ad Amburgo
alcuni studenti cominciarono a riprodurre e distribuire i manifesti preparati
a Monaco.
Mentre infuriava la battaglia di Stalingrado uscì il loro appello a tutti
i tedeschi:
« Con matematica sicurezza Hitler conduce il popolo tedesco verso
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l'abisso ... Sempre più si avvicina l'ora della giusta punizione ... Dobbiamo
diventare per l'eternità il popolo odiato e respinto da tutto il mondo?
No, separatevi dalla subumanità nazista. Dimostrate con gli atti che pensate altrimenti. Decidetevi prima che sia troppo tardi ».
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E in poche parole era tracciato il quadro dell'avvenire: «La nuova
ricostruzione può fondarsi solo su una grandiosa collaborazione dei popoli
europei. La Germania futura può essere solo federalista, e solo un ordinamento federalista degli stati può dare nuova vita all'indebolita Europa ...
Gli operai devono essere liberati dalla loro schiavitù mediante un ragionevole
socialismo ... Libertà di parola e di fede, protezione del cittadino contro
l'arbitrio statale, sono le basi della nuova Europa ».
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E quando la battaglia di Stalingrado si concluse con la prima gigantesca
sconfitta di Hitler, Hans Scholl, l'animatore della cospirazione ed il prof. Huber
scrissero un ultimo manifesto per gli studenti:
« C'è una sola parola d'ordine: Lotta contro il partito!... Il nome
tedesco resta svergognato per sempre se la gioventù tedesca non si leva
infine per vendicare e per scontare questi delitti; per sgominare i propri
torturatori e far sorgere una nuova Europa animata dallo spirito ... ».
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La sorveglianza della Gestapo era cresciuta intorno all'Università.
I due Scholl, fratello e sorella furono arrestati il 18 febbraio 194 3 nell'Università stessa mentre stavano cospargendo le aule di questo manifestino,
e subito dopo furono arrestati altri loro compagni. Quattro giorni dopo
Hans e Sofia insieme a Christoph Probst furono condannati a morte e giustiziati per alto tradimento. In un successivo processo ebbero la stessa sorte
il prof. Huber e due studenti. Willi Graf e Alexander Schmorell. Il regime
voleva dare un esempio per terrorizzare la popolazione, ma i sei martiri ne
diedero uno di eroismo incomparabile. Durante l'istruttoria il giudice, per
dare forse alla giovane studentessa una via di scampo, dopo averle spiegato
a lungo cosa significassero nazionalsocialismo, Fuhrerprinzip, onore tedesco,
e quanto gravemente essi avessero danneggiato con la loro azione la forza
difensiva della Germania, le chiese:
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« Signorina Scholl, se Lei avesse saputo prima tutte queste cose che
Le ho spiegato, e ci avesse riflettuto sopra, Lei non si sarebbe mai lasciata
trascinare a tali azioni... ».
Sofia rispose:
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« Lei s'inganna, io farei di nuovo esattamente la stessa cosa, poiché
non io, ma Lei ha false idee ».
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Ed alla compagna di cella, alla vigilia del processo, con la grandezza
semplice di Antigone, diceva:
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«Un cosi magnifico giorno di sole, ed io devo andare ... Ma che importa
la mia morte se grazie alla nostra azione migliaia · di uomini sono scossi e
risvegliati... Se mio fratello è condannato a morte, io non voglio e non posso
ricevere una pena minore, poiché sono altrettanto colpevole quanto lui ».
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Dinnanzi ai giudici in toga rossa, ed alloro macabro presidente Freisler
che urlava e schiumava dalla rabbia, .i tre giovani accusati stavano dritti,
solitari e coraggiosi.
« Quel che abbiamo detto e scritto » dichiarò Sophia, « sono in tanti a
pensarlo. Solo, non osano esprimerlo ».
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Una guardia carceraria ha cosi descritto la loro esecuzione:
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« Si sono comportati con meraviglioso coraggio. Tutta la png10ne ne
era impressionata. Perciò abbiamo preso su di noi il rischio - se la cosa
si fosse risaputa, le conseguenze sarebbero state gravi per noi - di farli
incontrare fra loro un'ultima volta un momento prima dell'esecuzione. Volevamo che fumassero ancora una sigaretta insieme. Fumarono solo per un
paio di minuti, ma credo che ciò abbia significato molto per loro. " Io non
sapevo che morire potesse essere cosi facile " disse Christl Probst, " fra pochi
minuti ci rivedremo nell'eternità ". Poi furono portati via, per prima la
ragazza. Andò senza batter ci3lia. Noi tutti non potevamo comprendere com~
ciò fosse possibile. Il boia disse di non avere ancora visto nessuno morire
così. E Hans, prima di metter la testa sul ceppo gridò forte, in modo che
tutta la grande prigione ne risuonò: "Viva la libertà " ».
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Il prof. Huber lasciò scritto le ultime parole che come imputato pronunziò dinanzi al tribunale; esse sono di una tale densità morale che vale
la pena di riprodurle integralmente:
« Come cittadino tedesco, come professore tedesco e come uomo poli-
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tico, considero non solo un diritto, ma un dovere morale partecipare alla
formazione del destino tedesco, svelaré e combattere quel che è palesemente
dannoso. Mio scopo è stato destare i circoli studenteschi, non con una organizzazione, ma con la semplice parola, non ad un'azione violenta, ma alla
comprensione etica degli attuali gravi danni della vita politica. Il ritorno ai
chiari principi morali, allo stato di diritto, alla fiducia reciproca fra gli uomini,
non è illegale; è il ristabilimento della legalità. Mi son chiesto, nel senso
dell'imperativo categorico di Kant, cosa accadrebbe se questa massima soggettiva del mio agire diventasse una legge universale. A questa domanda puç>
esserci una sola risposta: in tal caso ordine, sicurezza, fiducia nel nostro
stato tornerebbero nella nostra vita politica. Ognuno che si senta moralmente
responsabile leverebbe insieme a noi la sua voce contro il minaccioso dominio
della nuda forza sul diritto, del nudo arbitrio sulla volontà morale. L'esigenza
della libera autodeterminazione anche del più piccolo popolo è oggi violentata
non meno della esigenza del rispetto di ogni razza e nazione. La fondamentale
esigenza di una vera comunità popolare è ridotta a nulla dalla distruzione
sistematica della fiducia fra uomo e uomo. Non c'è più terribile giudizio
su una comunità popolare della constatazione, che tutti dobbiamo fare, che
nessuno si sente sicuro del suo vicino, nemmeno il padre del figlio ...
« Per ogni legalità esterna c'è un ultimo limite, oltre il quale essa
diventa falsa e immorale. Quando cioè essa diventa il manto di una viltà che
non osa levarsi contro l'evidente violazione del diritto. Uno stato che proi60
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bi~ce ogni libera espressione di opinioni, che mette sotto le più terribili pene,
come preparazione all'alto tradimento, ogni, ma proprio ogni critica moralmente giustificata, ed ogni proposta di miglioramento, viola una legge non
scritta, che vive ancora sempre e deve continuare a vivere nel sano senti. mento popolare umano.
« Io ho raggiunto lo scopo di presentare questo ammonimento non in
un piccolo club privato di discussioni, ma dinanzi ad una suprema autorità
giudiziaria. Per questo ammonimento, per questa scongiurante preghiera di
tornare a quel che è giusto, io do la mia vita. Io chiedo la libertà per il nostro
popolo tedesco. Noi non vogliamo vivere la nostra breve vita in catene di
schiavi, neanche se fossero le catene d'oro dell'abbondanza materiale.
« Voi mi avete tolto il rango ed i diritti di professore ed il titolo di
dottore che mi era stato dato " summa cum laude "; mi avete parificato al
più basso delinquente. La dignità interiore dell'insegnante, che confessa con
schiettezza e coraggio la sua concezione del mondo e dello stato, non può
rubarmela nessun processo di alto tradimento. La mia azione e la )1lia volontà
saranno giustificate dal corso ferreo della storia; io ne ho una fiducia incrollabile. Spero in Dio, che le forze spirituali che mi giustificheranno emergano
in tempo utile dal mio stesso popolo. Ho agito come una voce interna mi
imponeva di agire. Prendo su di me le conseguenze, secondo le belle parole
di Johann Gottlieb Fichte: " E tu devi agire come se da te e dalla tua azione
solo dipendesse il destino delle cose tedesche, e la responsabilità fosse tua " >>.
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La resistenza tedesca è qualcosa di assai più vasto dell'impresa di Hans
e Sophia Scholl e dei loro compagni, ma l'eroica breve avventura della Rosa
Bianca, durata dalla primavera del '42 alla primavera del '43 ne costituisce il capitolo più bello e più puro. Qui non ci sono calcoli di partiti passati
o futuri, non sapienti meditazioni sul possibile, sul probabile e sull'improbabile;
non ci sono esitazioni paralizzanti dinanzi al mito della patria in guerra che
non bisogna colpire. Qui c'è solo il semplice schietto coraggio morale, che, una
volta riconosciuto il cammino giusto decide di percorrerlo e lo percorre con
fermezza fino alla fine.
Se durante tutta l'epoca della sua abiezione la Germania non avesse
generato dal suo seno che la patetica protesta dei giovani raggruppati intorno
a Hans e Sophia Scholl, essa possederebbe ancora un tesoro morale immenso
con cui ricominciare una vita nuova.
La Rosa Bianca è soltanto un capitolo della resistenza tedesca, contro la
quale il regime nazista dovette però tenere mobilitata la parte preponderante
dei 40.000 agenti della sua Gestapo.
Ma soffermiamoci ancora sulla resistenza dei giovani. Sfogliando i giornali di quell'epoca si incontrano continuamente notizie di processi contro
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giovani. I giovani erano ovunque arrestati continuamente inviati in campi di
concentramento per mesi o per anni, più tardi mandati al fronte senza
alcuna preparazione militare. Questi gruppi assai di rado avevano un collegamento fra di loro, e quasi mai erano in connessione con i centri di resistenza
degli adulti. Qualche vecchia rivista politica, una lettera ciclostilata giunta
casualmente nelle loro mani, una canzone, erano quasi sempre la semenza da
cui questi gruppi germogliavano. Una di queste canzoni diceva con tono di sfida:
« Noi siamo delinquenti nel vostro stato - E siam fieri del nostro delitto. -
Noi siamo la gioventù dell'alto tradimento, - e su di noi si spezzerà la
servitù».
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Un rapporto confidenziale del Fiihrer della gioventù del Reich, Baldur
von Schirach, del l o gennaio 1941, informava:
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« La formazione di cricche di giovani oppositori politici è un pericoloso
fenomeno ridivenuto frequente proprio in questi ultimi anni. Queste cricche
sostengono idee antistatali di diverso genere: le idee della vecchia Jugendbewegung, le idee marxiste, le idee confessionali. Rappresentano un notevole
pericolo e vanno perciò combattute nel modo più reciso, in stretta collaborazione con la polizia. Le loro caratteristiche sono: l) Frequenti incontri in
determinati posti per effettuare gite; 2) Accentuazione della loro unità
mediante il modo di vestire, di salutarsi, spesso in forma velata e poco appariscente; 3) Rifiuto della Hitlerjugend, e in parte persino aspra opposizione
ad essa; 4) Altre mire antistatali. L'intervento della Gestapo, della polizia
criminale e dei servizi della Hitlerjugend aveva già ottenuto che questi fenomeni fossero in diminuzione. Ma da qualche tempo si notano di nuovo con
frequenza. Bisogna combatterli con metodi più aspri di quanto si sia
fatto finora ... ».
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Ma passiamo da questa opposizione che spuntava sempre di nuovo, come
l'erba in primavera, e che era regolarmente falciata via, alla resistenza politica vera e propria, quella che cercò, sia pure invano, di mobilitare certe
forze nel paese contro il regime nazista.
La cospirazione cominciò subito dopo l'ascesa di Hitler al potere e
culminò con l'attentato del 20 luglio 1944. In essa vanno distinte varie fasi,
che ebbero protagonisti e problemi in parte diversi.
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La prima fase va dal '35 al '35-36, ed è caratterizzata sopratutto dall'attività clandestina del partito comunista e di quello socialdemocratico. Il
primo era stato messo fuori legge in occasione dell'incendio del Reichstag, che
fu attribuito senz'altro ai comunisti. Nella notte dal 27 al 28 febbraio 1933,
oltre 4.000 dirigenti comunisti furono arrestati, ed altre migliaia seguirono
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pochi mesi dopo. Il 23 giugno dello stesso anno fu sciolto il partito socialdemocratico, ed una ondata di arresti uguale a quella che pochi mesi prima
aveva colpito i comunisti, stroncò il vecchio partito socialdemocratico. I comunisti erano già preparati al lavoro clandestino, mentre i socialdemocratici non
avevano mai pensato ad altro che a quello legale. Ma, sopratutto per iniziativa di uomini della sinistra socialdemocratica, anch'essi crearono senza troppa
difficoltà la loro rete di collegamento illegali. Nessun altro partito si impegnò
in questa attività, non solo e non tanto perché gli altri partiti non possedevano in genere quella struttura capillare di partito di massa, che era caratteristica dei due partiti operai e che facilitava ora la formazione di contatti
illegali, ma soprattutto perché al di fuori del movimento operaio la capitolazione morale e politica di fronte al nazismo era stata quasi generale nelle classi
borghesi e piccoli borghesi, ed i loro partiti perciò non solo furono sciolti
dalle autorità, ma si dissolsero essi stessi nell'animo dei loro seguaci. L'attività dell'organizzazione illegale comunista e socialdemocratica fu quella propria
di tutti i movimenti illegali; formazione di piccoli gruppi di cinque o sei
persone al massimo, tenuti insieme da uomini di collegamento, ciascuno
dei quali non conosceva che quattro o cinque capi dei gruppi di base.
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La rete di questi contatti andava su su, fino alle centrali interne ed estere,
le quali mandavano direttive e materiale propagandistico. Opuscoli e volantini erano così distribuiti, piccole riunioni avevano luogo clandestinamente, sui
muri delle strade apparivano scritte antinaziste, armi erano clandestinamente
procurate per il momento della rivolta. Tutto questo lavoro aveva lo scopo
di mantenere vivo nella popolazione il senso che i loro partiti tradizionali
esistevano ancora e di salvare almeno l'intelaiatura dell'organizzazione. La
grande speranza era che Hitler avrebbe presto fatto bancarotta, e bisognava
allora essere presenti per il momento del crollo. Come i loro compagni di
lotta italiani, anche i cospiratori del movimento operaio tedesco dovettero
constatare che questa speranza era un'illusione e che col passare degli anni
la macchina totalitaria anziché decomporsi si rafforzava; che la polizia politica, dapprima incapace di spezzare la rete clandestina, ci riusciva nel giro
di alcuni anni. Nel 1935-36 queste prime reti clandestine, che puntavano
sul rapido crollo del regime, erano completamente sgominate. Prigioni
e campi di concentramento rigurgitavano di comunisti e socialdemocratici. La
fondamentale differenza fra questi prigionieri politici tedeschi ed i loro compagni di destino che riempirono le prigioni italiane era nel fatto che in Italia
dopo i maltrattamenti di rito della polizia, i prigionieri godevano nelle carceri
e nelle isole di confino di un relativo rispetto, e non correvano il rischio almeno
di morire. Nelle carceri e nei campi di concentramento nazisti, invece, le
torture, nel senso più preciso del termine, erano incessanti. E non solo le
condanne a morte dei tribunali erano assai frequenti, ma la morte, rapida o
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' lenta, era all'ordine del giorno per ogni prigioniero politico indipendentemente
dalla c0ndanna che finalmente gli era stata inflitta.
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A partire dal 1935-36, i collegamenti con l'estero erano quasi del tutto
spezzati. Le organizzazioni illegali si frantumarono in una quantità di centri
isolati, la distribuzione di materiale stampato si inaridì. Occorreva prepararsi
ad un lungo periodo di illegalità, mantenere in vita i centri, scegliere prudentemente i nuovi membri, educarli politicamente, :;enza gettarli continuamente
nelle braccia della polizia con manifestazioni propagandistiche esterne. Le
organizzazioni clandestine comuniste, socialdemocratiche, sindacali non scompaiono ma diventano latenti. Quando verso la fine della guerra riappariranno,
non si tratterà più per esse di mantenere in vita l'organizzazione e il programma
di questo o quel partito dell'epoca di Weimar, ma di unirsi ad un'altra
assai diversa opposizione che nei primi anni del nazismo era stata del
tutto inesistente.
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In un tutt'altro punto della società tedesca la resistenza è cominciata
presto ed è stata ugualmente tenace. Le chiese tedesche non avevano nessuna
intenzione di opporsi a Hitler. Fortemente conservatrici ed abituate fin da
Lutero al rispetto totale dello stato, quelle protestanti erano state fortemente
compenetrate dal nazismo. La chiesa cattolica era assai più reticente e chiusa
in sé, ma dal Vaticano stesso era venuta col concordato la direttiva della
collaborazione. Se il nazismo fosse stato solo un fenomeno di reazione
politica come in Italia, le chiese lo avrebbero sostenuto, come era avvenuto
da noi. Ma il nazismo era ben altrimenti totalitario che il fascismo italiano,
e nelle chiese cristiane sentiva un ostacolo, forte, . e perciò da trattare
con cautela, ma pur sempre un ostacolo alla sua pretesa di instaurare una
vera e propria religione razzista. Le prime proteste cristiane si levano già
nell'estate del 1933 nelle prediche del cardinale Faulhaber e nelle dichiarazioni della « chiesa confessante », protestante, che si rifiutava di accettare la
manomissione della chiesa da parte del regime. La resistenza religiosa tedesca
contro il nazismo sarà studiata in altri capitoli e perciò qui ci limitiamo
a sottolineare che migliaia di pastori e preti furono arrestati durante l'epoca
nazista. Secondo fonti americane nella sola Dachau morirono 800 preti cattolici e 300-400 protestanti. Per i cristiani del xx secolo era assai difficile
tornare alle teorie, sostenute tre secoli prima da calvinisti e gesuiti, le quali
imponevano all'uomo pio di abbattere i governi senza Dio, non esitando nemmeno dinanzi al regicidio. Eppure anche questa idea rifiorì in quegli anni.
Per comprendere appieno la resistenza conservatrice che predominerà negli
ultimi anni del regime nazista, bisogna aver ben presente questo impulso che
veniva loro proprio dalla parte più ortodossa della chiesa cattolica e di
quella protestante.
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L'opposizione a Hitler era stata inizialmente una resistenza contro un
regime totalitario reazionario, e non aveva perciò toccato le vecchie classi
privilegiate tedesche. Specialmente nel giugno 1934 quando Hitler ebbe
soffocato nel sangue il malcontento delle S. A. di Rohm, che sognavano una
seconda rivoluzione la quale introducesse in Germania una specie di bolscevismo nazionalsocialista, e sostituisse l'esercito delle camicie brune alla
Reichswehr ed ai suoi generali- il mondo dei « Prominenten » respirò. Malgrado tutte le sue volgarità e odiosità, Hitler appariva veramente uno dei loro.
Generali, Junker, industriali, alta burocrazia erano soddisfatti di una politica
che rafforzava l'esercito, salvava la nobiltà agraria dal tracollo economico,
faceva affluire ordinazioni massicce alle industrie, ristabiliva la potenza dello
stato. Colui che sarà più tardi il capo politico della grande cospirazione,
Carl Goerdeler, era nei primi anni del nuovo regime non solo ancora borgomastro di Lipsia, ma anche commissario dei prezzi di Hitler. Hjalmar Schacht,
che diventerà anch'egli un deciso avversario, accettò per alcuni anni di dirigere l'economia dello stato nazista. Il generale Beck fu dal '35 al '38 capo
dello stato maggiore.
Ma proprio perché nobili, generali, alti funzionari , si trovavano molto
vicini alla fonte del potere ed erano partecipi del suo esercizio, molti di loro
cominciarono ad un certo momento a sentire una ripugnanza crescente, per
le sue crudeltà, i suoi arbitri, la sua follia.
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E quando divenne evidente che Hitler non mirava solo a rafforzare
militarmente il paese per metterlo in grado di ottenere l'annullamento del
trattato di Versailles e il ristabilimento magari ad oriente delle frontiere
del 1914, ma preparava metodicamente una nuova gigantesca guerra di
conquiste, anche in questo settore della società tedesca, che era stata sempre
la colonna fondamentale del potere pubblico, si cominciò a cospirare contro
il regime.
Come nei socialisti e comunisti, così in costoro è fin troppo facile
scoprire un movente di classe nel loro atteggiamento. La Germania cui
pensavano, e che avrebbero voluto restaurare, era la Germania conservatrice
di prima del 1914, che Hitler stava corrodendo profondamente.
Ma la natura stessa del sistema totalitario, portava ad una purificazione
dei motivi iniziali dell'opposizione. Per tener duro, per rischiare la vita,
occorreva · che ai motivi puramente politici e sociali si sostituissero motivi
più profondi, religiosi e morali. Il nazismo era e diventava ogni giorno di più
la negazione stessa della dignità umana, e per combatterlo, occorreva partire
dalle profondità in cui è radicata l'esigenza della dignità umana. Questo
spiega la naturalezza ineluttabile con cui alla fine la cospirazione dei conservatori si alleò con quella dei progressisti, quella della destra con quella
della sinistra, quella dei democratici con quella dei comunisti.
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4. L'attentato del
20
luglio.
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La cospirazione dei partiti operai, l'emigrazione politica, i piccoli gruppi
isolati che sorgevano e svanivano tragicamente, gli individui isolati che preparavano e talvolta eseguivano atti terroristici - tutti speravano di suscitare, col
loro esempio, con le loro esortazioni, con il sacrificio della loro vita, una rivolta
popolare contro Hitler. Anche quando le loro accuse contro l'inerzia del
popolo tedesco erano più aspre, riponevano pur sempre in esso una sconfinata
fiducia, poiché, malgrado la sua enorme povertà di tradizioni storiche rivoluzionarie, se ne attendevano un'impresa che nessun popolo è mai riuscito a
compiere finché i detentori del potere assoluto non sono stati battuti militarmente o non si sono essi stessi divisi in fazioni rivali, diventando cosl incapaci di adoperare a fondo gli strumenti della repressione, della corruzione e
della persecuzione.
I capi nazisti, nonostante le rivalità che regnavano fra loro, erano compatti intorno al Fiihrer ed erano privi di qualsiasi scrupolo, pronti a qualsiasi delitto e menzogna pur di affermare il proprio dominio. La cospirazione
di semplici cittadini animosi aveva un assai grande valore morale, ma nemmeno
scalfiva il loro potere. Il primo colpo contro Hitler non avrebbe potuto partire
che da persone o gruppi che detenevano anch'essi qualche parte del potere.
I centri di potere che, pur essendo sottoposti al governo, erano relativamente meno inquinati dallo spirito nazista, erano il Ministero degli esteri,
l'amministrazione e l'esercito. Non la marina e l'aviazione, che erano costruzioni quasi completamente hitleriane, ma l'esercito di terra che conservava le
sue antiche tradizioni, anche ora che era legato da un giuramento di fedeltà
a] Fiihrer, e che vari generali cominciavap.o ad essere corrotti da doni, lusinghe
e promozioni.
Un altro centro di potenza, non più propriamente politica, ma pur
sempre socialmente importante, era costituito dalla nobiltà, specialmente prussiana, nel cui seno vigeva un forte senso della propria funzione di classe
sociale privilegiata, ma anche consacrata al servizio dello stato, e ricca di una
forte tradizione religiosa e morale. Da tutti questi ambienti è venuta la resistenza che possiamo chiamare, per la sua origine sociale, conservatrice.
Non v'è dubbio che le motivazioni politiche iniziali di tutti costoro
non erano quelle della democrazia. Se la loro congiura avesse avuto un esito
positivo, essi avrebbero costituito, nel loro complesso, la classe dirigente del
nuovo conservatorismo tedesco, e nel loro seno si sarebbero di nuovo sviluppati
molti di quegli elementi inquietanti che erano stati propri delle classi dirigenti
del secondo Reich. Ma se si osserva più da vicino l'evoluzione dei loro sentimenti, si scorge che la logica stessa del loro impegno antinazista portava,
almeno i più giovani fra loro, ad una critica del passato, ed a pensare non
tanto ad una restaurazione, quanto all'instaurazione di una nuova Germania,
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in cui ci sarebbe stata una profonda riforma agraria, la nazionalizzazione delle
industrie chiave, la partecipazione dei lavoratori alle responsabilità economiche
e politiche, una forte decentrazione amministrativa - una nuova Germania,
sopratutto, che non sarebbe stata più nazionalista. È questa evoluzione della
coscienza politica, che permise a questi conservatori di cercar contatti ed
infine di stabilire un'assai stretta collaborazione con i socialisti, e, negli ultimi
tempi, persino con i comunisti, in modo che, quando nel '44 la cospirazione
prese forme più precise e passò all'azione, non si poteva nemmeno più dire che
si trattasse di una cospirazione di conservatori, poiché uomini della sinistra
democratica, laica e religiosa, vi si trovavano impegnati in prima linea, e
nei progetti di governo provvisorio che erano stati preparati occupavano
posti di importanza fondamentale.
Ciò che anzitutto caratterizza questa resistenza è che l'accento era spostato
dalla rivolta popolare, che appariva un'impresa disperata, al colpo di stato, che
sembrava rientrare nelle loro possibilità. Non che tutti vedessero con chiarezza questo obiettivo. A mezza strada, per così dire, fra i partigiani del movimento popolare e del colpo di stato stava il cosiddetto « circolo di Kreisau ».
Era questo un gruppo di uomini fra i 30 e i 40 anni che a partire dall'estate
1940 cominciò a riunirsi regolarmente nella tenuta slesiana di Kreisau del
conte Helmuth von Moltke, il quale ne fu l'animatore.
Eugen Gerstenmayer, attualmente presidente del Bundestag, che vi partecipò attivamente, e fu uno dei pochi superstiti della strage finale, così
ricorda quegli uomini:
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« Conservatori e socialisti, proprietari terrieri e sindacalisti, protestanti
e cattolici, si erano riuniti nel circolo di Kreisau. I loro compiti, come quello
di parecchi altri gruppi nella Germania segreta, era quello di essere pronti
per il giorno X. Fino a pochi mesi, o addirittura a pochi giorni prima del
20 luglio 1944, non era per loro del tutto chiaro se il giorno X sarebbe stato
quello del colpo di stato o del crollo ... Già questa circostanza mostra che il
circolo di Kreisau si occupava quasi esclusivamente dei problemi politici, culturali, economici e giuridici, che un nuovo governo tedesco avrebbe dovuto
affrontare dopo l'eliminazione di Hitler ... Non erano capi di esercito, e non
possedevano un qualsiasi altro potere organizzato. Loro campo era il pensiero,
loro compito l'elaborazione di un nuovo ordine costituzionale, loro volontà il
superamento dell'ideologia dello stato totalitario, loro scopo la vera ricostruzione della Germania nello spirito del cristianesimo e della giustizia sociale,
ed il suo inserimento in una Europa unita.
« " Noi abbiamo solo pensato ... scriveva il conte Moltke nella sua
lettera di addio alla moglie, poco prima di essere giustiziato- siamo estranei ad
ogni azione pratica, saremo impiccati solo perché abbiamo pensato insieme ...
Non piani, non preparativi, ma lo spirito come tale è perseguitato ". Queste
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parole daranno da fare agli storici, poiché sono sostanzialmente giuste, quantunque alcuni fatti le contraddicano. Sono giuste perché né le indagini della
Gestapo né il tribunale popolare riuscirono a portare alcuna prova di alto
tradimento contro Moltke ed i suoi più vicini amici. Sono parole giuste anche
in quanto c'era nel circolo un fondamentale accordo che la preparazione e
l'esecuzione dell'abbattimento di Hitler dovesse essere compito dei militari.
Sono giuste anche nel senso che almeno Moltke, Stelzer, e a lungo anche Yorck,
avevano serie obiezioni contro il colpo di stato come tale. Ma contro quelle
parole sta il fatto che la maggior parte del circolo di Kreisau considerava ineluttabile il colpo di stato e vi partecipò ».
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Accanto al protestante Gerstenmayer, c'era il padre gesuita Alfred Delp,
accanto ai rampolli della più alta nobiltà prussiana, Yorck von Wartenburg
e Moltke, c'erano gli ex deputati socialisti Carl Mierendorf e Julius Leber
che erano entrambi stati già in prigione dal '3 3 al '3 7. Claus von Stauffenberg,
che eseguirà l'attentato non fa propriamente parte del circolo, ma ebbe relazioni con esso negli ultimi tempi. S~ dal gruppo di Moltke sono venute le
idee più chiare formulate con la più grande intensità religiosa, nonché numerosi partecipi della congiura finale, il centro dell'azione è stato altrove.
Suo animatore instancabile - il motore della cospirazione, ha detto
qualcuno, anche se un motore un po' rumoroso- è stato fìno alla vigilia del
grande attentato, Carl Goerdeler, che era stato sindaco di Lipsia e commissario dei prezzi di Hitler nel 1933-34. Era probabilmente fra tutti, il più
conservatore, ed il più nazionalista. Pensava ad una restaurazione monarchica,
ad una economia manchesteriana, ad una Germania ingrandita. L'industriale
Bosch, che durante tutta l'epoca nazista aiutò generosamente gli antinazisti,
lo aveva assunto pro forma nella sua ditta, per permettergli di viaggiare
all'estero e all'interno. All'estero esortava i ministri inglesi, francesi, americani ad opporsi a Hitler, e quando la guerra mise termine a questi viaggi,
fece loro pervenire memoriali attraverso un amico svedese. Come Talleyrand
faceva sapere ai nemici di Napoleone che fìno al Reno si trattava di conquiste
della Francia, ed oltre il Reno di conquiste di Napoleone, così Goerdele,r
spiegava e rispiegava che fìno all'Austria, all'Alsazia, ai territori ripresi ai
polacchi, si trattava di legittime zone tedesche, al di là di illegittime conquiste
di Hitler. Di tanto in tanto proponeva ai suoi congiurati di andare lui stesso
a parlare a Hitler. Ancora dopo essere stato arrestato nel '44, alla vigilia della
morte, chiedeva di parlare a Hitler e a Himmler. Poiché era convinto di
poterli convincere a dimettersi! Ma soprattutto incoraggiava instancabilmente
i generali al colpo di stato. Non voleva attentati, e disapprovò quello del
20 luglio. Oscillava fra l'idea di processare Hitler e quella di metterlo in un
manicomio. Malgrado queste sue ingenuità, malgrado il suo conservatorismo,
egli fu instancabile, e tutti i cospiratori, anche quelli che alla fìne si misero
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contro di lui, erano d'accordo che avrebbe dovuto essere lui il cancelliere del
governo provvisorio dopo l'abbattimento di Hitler.
Presidente provvisorio del Reich avrebbe dovuto essere il generale
Ludwig Beck. Dal '35 al '38 era stato capo dello stato maggiore dell'esercito.
Quando Hitler il 30 maggio 1938 comunicò agli ufficiali superiori della
Wehrmacht la sua « irrevocabile decisione di abbattere prossimamente la
Cecoslovacchia con un'azione militare », Beck si oppose apertamente ed inutilmente. Cercò allora di convincere i generali ad una azione comune, proponendo loro di dare tutti insieme le loro dimissioni. Quando questo piano fallì,
Beck rassegnò le dimissioni dal suo posto di capo dello stato maggiore il
18 agosto, e fu messo a riposo da Hitler. Prima di andarsene aveva redatto
per il capo dell'esercito, generale von Brauchitsch, tre memoriali contenenti le
sue critiche al piano di Hitler, il quale avrebbe portato all'intervento francese,
inglese, ed avrebbe imposto alla Germania una guerra che andava al di là
delle sue possibilità.
<{ Un soldato che si trova ai supremi comandi egli scriveva - mancherebbe di grandezza e di consapevolezza del proprio compito, se concepisse in
tali tempi il proprio compito ed il proprio dovere solo nel quadro limitato dei
suoi incarichi militari, senza essere cosciente della sua suprema responsabilità
verso l'intero popolo. Tempi straordinari esigono azioni straordinarie».
Egli prevedeva forti « tensioni interne » e scriveva che l'esercito doveva
prepararsi non solo ad una possibile guerra, ma anche« ad un conflitto interno
che dovrebbe svolgersi solo a Berlino ». E nominava il comandante di Berlino
von Witzleben ed il capo della polizia, conte Helldorf, come uomini cui
occorreva impartire i necessari ordini. In questi memoriali di Beck si trova
forse la prima formulazione di una cosa che per un ufficiale tedesco era veramente senza precedenti: un colpo di stato contro il potere apparentemente
legittimo. Brauchitsch era assai esitante, ma il successore di Beck, generale
Halder, non era di opinione differente.
Le settimane prima di Monaco furono assai critiche per Hitler. La popolazione era ostile alla guerra, ed accoglieva con gelido silenzio tutte le dimostrazioni organizzate dal governo. Con l'aiuto di Goerdeler, che stabilì il
contatto fra cospiratori civili e cospiratori militari, fu preparato in ogni dettaglio un colpo di stato, per il momento in cui Hitler avrebbe dato inizio alla
sua impresa cecoslovacca. « I congiurati - narra lo storico dell'opposizione
teJesca, Hans Rothfels - contavano sulla perdita di prestigio che avrebbe
indebolito il dittatore o, nel caso che egli procedesse verso la catastrofe, sulla
possibilità di sottoporlo a giudizio come aizzatore di guerra. Accanto alle
persone già indicate da Beck e che occupavano posizioni centrali a Berlino,
anche il comandante della piazza di Potsdam, conte Brockdorf Ahlefeldt, era
acquisito alla congiura. In Turingia una divisione corazzata, sotto il comando
del generale Hoepner era pronta ad intercettare un eventuale · tentativo di
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intervento a Berlino da parte delle truppe del corpo di Monaco ... Per incarico
del sottosegretario agli esteri von Weizacker, l'incaricato di affari a Londra,
Thed Kordt, chiese, in un colloquio segreto a Londra col ministro degli esteri
Halifax, una presa di posizione inglese non equivoca contro i maneggi di
Hitler ... Una aperta dichiarazione inglese, spiega Kordt, avrebbe impedito la
guerra, ed una tale sconfitta diplomatica avrebbe segnato la fine del regime
nazionalsocialista. Ma se Hitler avesse insistito nella sua politica bellicosa,
Kordt poteva assicurare che i circoli politici e militari, in nome dei quali parlava, avrebbero messo fine al regime, che i capi dell'esercito erano già pronti
ad intervenire con le armi contro la politica di Hitler».
A Berlino tutto era pronto per il colpo di stato che avrebbe dovuto
aver inizio il mattino del 29 settembre, non appena cioè Chamberlain e
Daladier, messi ormai alle strette, avessero solennemente impegnato i loro
paesi a sostenere la Cecoslovacchia in caso di aggressione. Il 28 settembre a
mezzogiorno giungeva la notizia che Chamberlain e Daladier avevano accettato l'invito a Monaco. Il progettato colpo di stato svanì nel nulla, poiché
Hitler appariva più saggio dei suoi generali, avendo vinto la partita, mantenendo tuttavia la pace.
In questo mancato colpo di stato già si delineava la tragica contraddizione
della cospirazione militare. I generali e gli ufficiali superiori che volevano la
fine del regime si sentivano capaci di agire solo se, in modo manifesto, Hitler
portava il paese alla sconfitta. Contemporaneamente il loro compito supremo
e quotidiano era di contribuire alla vittoria della Germania. E le vittorie non
mancarono nei primi anni. Quando cominciarono le sconfitte, cercarono disperatamente di avere dai nemici l'assicurazione che la Germania, una volta liberata da Hitler, avrebbe potuto trattare per una pace decorosa. Solo a poco a
poco si resero conto che gli alleati erano decisi a liquidare non solo Hitler
e il nazismo, ma tutt'intero il militarismo tedesco e perciò anche loro. La
richiesta della resa incondizionata, cui si attennero fino alla fine tanto gli
anglo-americani quanto i russi, impose ai congiurati un profondo esame di
coscienza e l'abbandono progressivo di ogni calcolo di saggezza politica. In
termini giuridici quel che volevano fare era alto tradimento. E non avrebbero
potuto giustificarlo dicendo che in tal modo salvavano lo stato tedesco, poiché
in ogni modo avrebbero dovuto metterlo nelle mani del nemico senza condizioni. Per l'avvenire i più potevano contare sull'occidente; una minoranza,
di una tradizione orientale della politica prussiana, poteva contare sulla Unione
Sovietica. Ma tutto sarebbe comunque sfuggito alloro controllo, e si riduceva
al livello di una loro preferenza soggettiva. Di fatto essi dovevano colpire
Hitler per mostrare che non tutta la Germania coincideva con lui. Avendo
Hitler, con la sua mostruosa condotta della guerra, reso impossibile una pace
che non si fondasse sulla totale sconfitta tedesca, i cospiratori dovevano volere
la sconfitta del proprio paese. Moltke, nel suo rigorismo morale è stato forse
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il primo a veder chiaro in questa questione. All'inizio della guerra scriveva
ad un amico inglese: « Ed infìne non dimenticare che per noi ci sarà una
fine assai amara se voi verrete a capo di tutto. Noi speriamo che vi rendiate
conto che siamo pronti ad aiutarvi a vincere la guerra e la pace ». Dietrich
Bonnhoefer, in una riunione segreta della chiesa protestante a Ginevra, aveva
detto: « Io prego per la sconfitta della mia patria. Solo con una sconfitta possiamo scontare i terribili delitti che abbiamo compiuto contro l'Europa e
contro il mondo ».
La morte di Hitler sarebbe stata il crollo del regime, e, con esso,
della Germania. Ma bisognava uccidere Hitler. E dietro a Goerdeler, a Leber,
a Beck, a \Xfitzleben, ai generali ed agli uomini politici, ai quali si pensava
pur sempre di affidare il governo provvisorio della Germania, ma che continuamente esitavano e rinviavano in attesa di un momento politicamente e
m.ilitarmente propizio, apparvero uomini nuovi, ufficiali più giovani, più consapevoli che l'uccisione di Hitler non era più un'operazione politica ma un
dovere morale.
Claus Schenk von Stauffenberg, rappresentante di questa corrente, era
diventato nel 1944 l'antagonista principale di Goerdeler nel campo della cospirazione, ed era stato l'ispiratore o l'organizzatore di una serie di mancati attentati, finché infine si decise a compiere lui stesso quello del 20 luglio.
Claus Stauffenberg nel 19 3 3, ufficiale di cavalleria venticinquenne, ·era
stato entusiasta nazista. Ai rimproveri dei suoi colleghi rispondeva: « I grandi
soldati della guerra di liberazione avrebbero mostrato maggior comprensione
di voi per una tale schietta sollevazione popolare ». Sei anni dopo era sotto
l'incubo del disastroso destino verso cui la Germania era condotta ineluttabilmente dal Fuhrer.
Durante la campagna d'Africa era stato gravemente ferito. Aveva perso
un occhio, la mano destra e due dita della mano sinistra. Nell'estate del '43
avrebbe dovuto sottoporsi ad una operazione che doveva restituirgli l'uso
di entrambe le braccia. Ma la caduta di Mussolini, lo sbarco degli alleati
a Salerno lo indusse a rinunziare all'operazione che lo avrebbe costretto ad
una lunga degenza , e si consacrò, insieme al fratello Berthold, a Treskow, a
Schwerin e ad altri ufficiali suoi coetanei alla preparazione della rivolta militare.
Il generale Beck, ormai malato, gli lasciò volentieri la direzione delle
operazioni. Goerdeler era contrario, poiché lo considerava una testa calda, e
comunque non era favorevole all'attentato, ma fu praticamente messo da
parte da Stauffenberg e dai suoi. Nel trentasettenne ufficiale non c'era ombra
di esitazione. Un ufficiale d'artiglieria racconta di lui: «E quando le discussioni ebbero fine, egli si volse di nuovo verso me e disse: " Entriamo in
medias res, con tutti i mezzi a mia disposizione, io compirò l'alto tradimento ».
Egli amava profondamente il suo paese e morì col grido di: «Viva la sacra
Germania » sulle labbra. Si era avvicinato politicamente al circolo di Kreisau.
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Ma la sua idea dominante era quella della uccisione di Hitler e del successivo
colpo di stato. Il suo stato d'animo è bene espresso dal suo vicinissimo congiurato, Treskow, che nell'estate del 1944 diceva: «L'attentato a Hitler deve
aver luogo ad ogni costo. Anche se non dovesse riuscire, il colpo di stato
deve essere ugualmente tentato. Poiché non ha più importanza lo scopo pratico,
ma importa che dinanzi al mondo ed alla storia il movimento di resistenza
tedesco osi il colpo decisivo anche a costo della vita. Il resto è indifferente ».
Un attentato dopo l'altro fu preparato, ma per una ragione o l'altra non
poté mai giungere all'esecuzione. Hitler sembrava avere quasi un sesto senso
che lo portava ad evitare i luoghi ed i momenti iri cui gli era tesa la
trappola mortale.
Il l o luglio del 1944 Stauffenberg fu nominato colonnello a capo dello
stato maggiore presso il comando dell'esercito di riserva del fronte orientale.
Era un posto che lo portava nelle immediate vicinanze di Hitler. Benché fosse
il capo della congiura e dovesse dirigere il successivo colpo di stato,
egli si trovò ad essere anche la persona che più facilmente poteva effettuare
l'attentato. Fra il 10 e il 20 luglio la data dell'attentato fu spostata due volte
da Stauffenberg perché erano assenti Himmler e Goring che egli v~leva
abbattere insieme a Hitler: Infine rinunziò ad attendere questi due. Gli era
giunta la notizia dell'arresto di Julius Leber e di altri, e sperava di poterli
salvare. Il 20 luglio, poco prima di mezzogiorno, Stauffenberg entrò nel locale
in cui Hitler discuteva con i suoi capi militari la situazione del fronte. Con
sua sorpresa dovette constatare che contrariamente al solito la riunione non
aveva luogo nel bunker di cemento armato, ma in una vicina baracca di
legno. Stauffenberg, il cui posto era assai vicino a quello di Hitler poté
deporre a terra appoggiata alla gamba del tavolo, la sua borsa contenente
l'esplosivo, mettere in azione il meccanismo a orologeria, ed allontanarsi col
pretesto di una telefonata. Se l'esplosione avesse avuto luogo nel bunker nessuno si sarebbe salvato. Nella baracca, tetto e pareti cedettero senza difficoltà
e Hitler se la cavò con alcuni graffì e bruciature. Convinto che Hitler fosse
morto, Stauffenberg telefonò a Berlino la notizia e si precipitò nella capitale
per assumere, insieme a Beck, la direzione del colpo di stato. Ordini furono
impartiti alle truppe. Manifesti e appelli erano stati già da tempo preparati,
ma la notizia che l'attentato era fallito paralizzò molti generali, che si sarebbero sentiti liberi da ogni vincolo se il Fiihrer fosse effettivamente morto, ma
che non osavano rompere il giuramento che gli avevano fatto, finché egli
era in vita.
La repressione fu feroce. Circa 7000 persone furono arrestate. Il generale Beck si tolse la vita. Stauffenberg ed altri furono fucilati seduta stante.
Il tribunale popolare lavorò vari mesi per condannare a morte circa 150 cospiratori fra ufficiali, alti funzionari, ex sindacalisti, ex deputati. Ancora poche
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