OECD
Kompetenzmessung bei 15-Jährigen
2006: Dritte Erhebung
PISA
Programme for International Student Assessment
Leistungen in Naturwissenschaften, Mathematik und
Lesen
Ein gemeinsames Projekt von Bund und Kantonen:
Bundesamt für Statistik
Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren
I N H A LT S V E R Z E I C H N I S
Ziele des Projekts. . . . . . . . . . . . . . . . .
4
Internationale und nationale
Koordination . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
An PISA 2006 teilnehmende Staaten . .
6
Kompetenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7
Testhefte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8
Fragebogen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9
Zielgruppe 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . .
10
Zeitplan des dritten Zyklus . . . . . . . . .
11
PISA 2000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12
PISA 2003 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
13
Informationen und Ergebnisse. . . . . . .
14
Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
15
ZIELE DES PROJEKTS
International vergleichbare Indikatoren
für Schülerleistungen
Wie gut bereiten unsere Schulen ihre Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen
der Zukunft vor? Eltern, Lernende, die Verantwortlichen für das Schulsystem und die Öffentlichkeit haben Anspruch darauf zu erfahren,
in welchem Umfang die Schülerinnen und
Schüler das in einer modernen Gesellschaft
notwendige Wissen und Können tatsächlich
erwerben.
Fragen der folgenden Art sollen mit PISA
geklärt werden:
• Sind die Schülerinnen und Schüler für die
Anforderungen in der heutigen Berufswelt
gerüstet?
• Sind unsere zukünftigen Bürgerinnen und
Bürger genügend darauf vorbereitet, eine
aktive Rolle in unserer demokratischen
Gesellschaft zu übernehmen?
• Welche Schulmodelle und welche Praxis
bieten Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Familien die grössten
Chancen?
• Welchen Einfluss haben die Ressourcen
der Schule auf die Resultate der Schülerinnen und Schüler?
Die OECD-Staaten vergleichen
die Effektivität ihrer Bildungssysteme
Mit international genormten Testinstrumenten werden alle drei Jahre die Leistungen
der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in
Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften
gemessen. Die Langzeitstudie zeigt in regelmässigen Abständen Tendenzen auf und liefert Ergebnisse zu den drei Schwerpunktthe-
4
men. Die Studie liefert auch Informationen
zum selbstregulierten Lernen der Schülerinnen und Schüler (ihre Motivation zu Lernen, ihr
Selbstkonzept und ihre Lernstrategien).
Die erfassten Indikatoren sollen ferner zu
Merkmalen der Bildungssysteme, der Schulen sowie der Schülerinnen und Schüler in
Beziehung gesetzt werden. Diese Merkmale
ermöglichen es, differenzierte Resultate zu
liefern (z.B. Leistungen der Schülerinnen und
Schüler gemäss familiärem Umfeld oder nach
der zu Hause gesprochenen Sprache).
Die Erhebung PISA basiert auf einem innovativen und dynamischen Modell. In der
ersten Erhebung 2000 lag der Schwerpunkt
im Bereich Lesen, in der Erhebung 2003 im
Bereich der Mathematik. 2006 wird den
Naturwissenschaften besondere Aufmerksamkeit gelten. Dies gestattet, Trendindikatoren
zu konstruieren und gleichzeitig alle drei Jahre
einen der drei Bereiche vertieft zu betrachten.
PISA: Ein Projekt der OECD
PISA ist ein dezentralisiertes Projekt der OECD
(Organisation for Economic Co-operation and
Development). Seit mehr als 10 Jahren erhebt
und publiziert die OECD im Rahmen des INES
Projekts (Indicators of Educational Systems)
Bildungssystemdaten ihrer 30 Mitgliedstaaten
im Ländervergleich.
Alle PISA-Länder erheben Ihre Leistungsdaten
selbstständig, jedoch in enger Zusammenarbeit
mit den verschiedenen von der OECD mandatierten Organen und den übrigen teilnehmenden Ländern. Jeder Staat finanziert seine
nationale Datenerhebung selbst und beteiligt
sich an den internationalen Kosten.
INTERNATIONALE UND NATIONALE KOORDINATION
DIE ROLLE DES INTERNATIONALEN
KONSORTIUMS
Das OECD-Sekretariat hat die übergreifende
Managementverantwortung für das gesamte Projekt. Die strategischen Entscheide
fallen im PGB (PISA Governing Board), in dem
jedes an PISA teilnehmende Land eine Stimme
hat. Mit der technisch-praktischen Abwicklung und der internationalen Projektkoordination wurde ein internationales Konsortium
aus mehreren Forschungsinstitutionen1 beauftragt.
Das Konsortium ist auch für die wissenschaftliche und statistische Qualitätssicherung des
Projektes verantwortlich. Dies geschieht in
Zusammenarbeit mit den von den Ländern
empfohlenen Experten.
ORGANISATION IN DER SCHWEIZ
Die Umsetzung von PISA in der Schweiz wird
von Bund und Kantonen gemeinsam finanziert. Sämtliche Kantone haben sich zur Teilnahme an PISA entschlossen. Die strategischen
und finanziellen Entscheide werden von einer
Steuergruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Kantonen gefällt. Eine Konsultativgruppe mit Personen aus Verwaltung,
Wissenschaft und Praxis steht dem Gremium
beratend zur Seite.
Die nationale Projektleitung befindet sich im
Bundesamt für Statistik in Neuenburg. Sie ist
verantwortlich für die Realisierung des Projekts
und für die Auswertung der Ergebnisse in Zusammenarbeit mit den folgenden vier regionalen Koordinationszentren:
• «Consortium romand», vertreten durch
l’Institut de recherche et de documentation pédagogique (IRDP), Neuchâtel,
durchgeführt und koordiniert durch Service de la recherche en éducation (SRED),
Genève
• Ufficio studi e ricerche (USR), Bellinzona
• Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung (KBL) an der
Universität Zürich
• Forschungsstelle der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (fs-phs), die auch für die
Erhebung im Fürstentum Liechtenstein
verantwortlich ist.
Die genauen Angaben zu den Verantwortlichen finden Sie unter der Rubrik «Adressen».
1 Das Konsortium besteht aus dem Australian Council for
Educational Research (ACER), dem Netherlands National Institute for Educational Measurement (CITO), der
Firma WESTAT und dem Educational Testing Service
(ETS) in den USA sowie dem National Institute for Educational Research (NIER) in Japan.
5
AN PISA 2006 TEILNEHMENDE STAATEN
An PISA 2006 werden alle 30 OECD-Mitgliedländer sowie 27 Nicht-OECD-Staaten teilnehmen.
*
Argentinien
*
Aserbaidschan
Australien
Belgien
* Lettland
* Liechtenstein
* Litauen
Luxemburg
*
Brasilien
*
Bulgarien
*
Chile
Neuseeland
Dänemark
Niederlande
*
* Macau, China
Mexiko
Deutschland
Norwegen
Estland
Österreich
Finnland
Polen
Frankreich
Griechenland
Grossbritannien
Portugal
* Rumänien
* Russische Föderation
*
Hongkong, China
Schweden
*
Indonesien
Schweiz
*
Island
*
Israel
Irland
Italien
Japan
*
Jordanien
Kanada
*
Kasachstan
*
Katar
*
Kirgisistan
*
Kolumbien
Korea
*
* Serbien und Montenegro
Slowakische Republik
* Slowenien
Spanien
* Taipeh, China
* Thailand
Tschechische Republik
* Tunesien
Türkei
Ungarn
* Uruguay
Vereinigte Staaten
Kroatien
Länder, die an PISA 2003 teilgenommen haben, sind fett gedruckt.
* Nicht-OECD-Staaten
6
Stand: Oktober 2005
KOMPETENZEN
Das Projekt PISA – eine zyklische Studie:
2000
Lesen
Mathematik
Naturwissenschaften
2003
Lesen
Mathematik
Naturwissenschaften
2006
Lesen
Mathematik
Naturwissenschaften
Problemlösen
= Schwerpunkt
PISA erstreckt sich über mehrere Projektzyklen.
Die Studie ermöglicht sowohl geographische
Vergleiche (z. B. zwischen Ländern) als auch
Vergleiche im Zeitverlauf sowie eine vertiefende Auswertung im Schwerpunktbereich.
LESEN
«Lesekompetenz (Reading Literacy) heisst,
geschriebene Texte zu verstehen, zu nutzen
und über sie zu reflektieren, um eigene Ziele
zu erreichen, das eigene Wissen und Potenzial
weiterzuentwickeln und am gesellschaftlichen
Leben teilzunehmen.»
MATHEMATIK
«Mathematische Kompetenz ist die Fähigkeit
einer Person, die unterschiedlichen Rollen zu
erkennen und zu verstehen, die Mathematik
in der Welt spielt, fundierte mathematische
Urteile abzugeben und sich auf eine Weise
mit der Mathematik zu befassen, die den Anforderungen des Lebens dieser Person als konstruktivem, engagiertem und reflektierendem
Bürger entspricht.»
NATURWISSENSCHAFTEN
Naturwissenschaftliche Grundbildung umfasst
«naturwissenschaftliche Kenntnisse einer Person und die Fähigkeit, diese Kenntnisse anzuwenden, um Fragen zu erkennen, um neues
Wissen zu erlangen, um wissenschaftliche
Phänomene zu erklären und um aus Belegen
Schlussfolgerungen zu wissenschaftlichen Fragen zu ziehen; das Verständnis der charakteristischen Elemente der Wissenschaft als Form
des menschlichen Wissens und der Forschung;
das Bewusstsein bezüglich der Rolle der
Wissenschaft und der Technologie in unserer materiellen, intellektuellen und kulturellen
Umwelt; den Willen, sich als reflektierenden
Bürger mit Fragen im Zusammenhang mit den
Naturwissenschaften zu befassen.»
PROBLEMLÖSEN
Die fächerübergreifenden Kompetenzen, die
bei PISA 2003 geprüft wurden, werden wie
folgt definiert:
«Mit Problemlösen ist die Fähigkeit einer Person gemeint, kognitive Prozesse anzuwenden,
um sich realen, fächerübergreifenden Problemen zu stellen und diese zu lösen. Bei solchen
Problemen ist der Lösungsweg nicht unmittelbar ersichtlich. Die Kompetenzbereiche oder
Bereiche des Lehrplans, denen diese Probleme
zugeordnet werden können, sind nicht spezifisch in einem der drei Bereiche Mathematik,
Lesen oder Naturwissenschaft angesiedelt.»
7
TESTHEFTE
Die Aufgaben und Fragen wurden von internationalen Expertengruppen zusammengestellt.
Jedes teilnehmende Land beteiligt sich aktiv an
der Entwicklung der Aufgaben.
Die Testhefte sind nach einem Rotationssystem
konstruiert, in welchem ein Aufgabenblock
manchmal am Anfang des Heftes, manchmal
in der Mitte und manchmal am Ende positioniert ist. Dieses System ermöglicht es, dass eine
grosse Anzahl verschiedener Aufgaben gestellt
werden kann, ohne dass für jede Schülerin und
jeden Schüler eine allzulange Testzeit erforderlich ist. 2006 betreffen 2/3 der Aufgaben oder
Fragen die Kompetenzen in den Naturwissenschaften und 1/3 das Lesen sowie die Mathematik.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten eines
der Testhefte und haben zwei Stunden Zeit,
um es auszufüllen.
Es gibt drei unterschiedliche Arten von Testfragen:
• Multiple-Choice-Aufgaben
• Aufgaben mit kurzen geschlossenen
Antworten
• Aufgaben mit komplexeren, offenen
Antworten
Vertraulichkeit
Das auszufüllende Testmaterial und das
Material, welches die Antworten der Schülerinnen und Schüler enthält, werden vollkommen vertraulich behandelt. Der Name
der Schülerin bzw. des Schülers steht nur auf
dem Umschlag mit seinem Testmaterial. In
der Folge wird nur noch seine Identifikationsnummer benötigt. Das Schulpersonal hat keinen Zugang zum Testmaterial.
Qualität
Bei einer grossen und weltweiten Studie wie
PISA muss ein besonderes Augenmerk auf
alle Aspekte der Qualität gerichtet werden.
Dies betrifft die internationale Konstruktion
der Test- und Befragungsinstrumente ebenso
wie die Übersetzungsprozeduren, die korrekte
Auswahl der Schülerinnen und Schüler, den
kontrollierten Ablauf des Tests und die sorgfältige Kodierung, Gewichtung und Auswertung der erhobenen Daten.
Alle Schritte werden durch Richtlinien des
internationalen Konsortiums festgelegt und
kontrolliert, wodurch die Vergleichbarkeit
der Resultate zwischen den Ländern garantiert ist.
Beispiele zu den Testaufgaben
Beispiele zu den Testaufgaben finden sich auf der Webseite www.pisa.admin.ch. Die aufgeführten Aufgaben wurden in der Vergangenheit verwendet und kommen in den künftigen
Zyklen nicht mehr zum Einsatz.
Die Lösungen für die Beispielaufgaben (offene Fragen) sind für Forschende, Didaktikerinnen und Didaktiker sowie Lehrpersonen zugänglich und können bei der nationalen Projektleitung bezogen werden.
8
FRAGEBOGEN
SCHÜLERFRAGEBOGEN
Internationale Optionen
Im PISA-Projekt werden Schülerleistungen
gemessen und anhand von Leistungsstandards
beschrieben und verglichen. Genauso wichtig ist es aber auch, nach den Hintergründen
der Unterschiede zu fragen: Warum haben
die Schülerinnen und Schüler des einen Landes besser abgeschnitten? Besteht ein Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen
Hintergrund und der Schulleistung? Welche
Rolle spielt das Geschlecht bei den verschiedenen Leistungen? Wie stehen die Schülerinnen
und Schüler neuen Technologien gegenüber?
Während jedes Zyklus werden den Ländern,
die ihre Erhebungen vervollständigen und sich
an weiteren thematischen Auswertungen beteiligen möchten, Optionen angeboten. Wie
bereits in den Jahren 2000 und 2003 wird die
Schweiz wieder im 2006 den Schülerfragebogen um die Option der neuen Technologien
(Zugang, Verwendung) ergänzen.
In der Erhebung 2006 werden die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den
Test wie in den früheren Erhebungen einen
ca. 45-minütigen Fragebogen ausfüllen.
Die Fragen beziehen sich hauptsächlich auf:
• die Schülerin / den Schüler (Alter, Klassenstufe, Geschlecht);
• das familiäre Umfeld (die Zusammensetzung des Haushalts, das Bildungs- und
Berufsniveau der Eltern, die materiellen
Güter, das Herkunftsland, der Sprachgebrauch, die Aktivitäten mit den Eltern);
• das schulische Umfeld (der besuchte
Schultyp bzw. das Schulprogramm, die
Zusatz- oder Spezialkurse, die Hausaufgaben, die Grösse der Klassen, die Einstellung gegenüber der Lehrerschaft und der
Schule);
• gewisse Aspekte rund um den Unterricht
in den Naturwissenschaften;
• selbstreguliertes Lernen (Lernstrategien,
Motivation, Selbstkonzept).
Nationale Optionen
Die Länder haben die Möglichkeit, den
Schülerfragebogen mit einigen Fragen zu ergänzen. Die Schweiz wird diese Gelegenheit
nutzen um einige internationale Fragen zu
vervollständigen (z.B. über ihre Schullaufbahn
oder ihre berufliche Zukunft) oder um das Projekt mit anderen Forschungen zu verbinden
(z.B. über die Elternerwartungen).
SCHULFRAGEBOGEN
Die Leistungen von Schülerinnen und Schülern werden auch durch Merkmale der Schule,
der Schulorganisation oder der Unterrichtsorganisation beeinflusst. Daher wird in einem
etwa 30-minütigen Schulfragebogen nach solchen wesentlichen Merkmalen gefragt. Der
Schulfragebogen wird von der Schulleitung beantwortet.
Einige wichtige Themen sind:
• Rahmenbedingungen und Zusammensetzung (Grösse, Bildungsprogramme);
• vorhandene Schulressourcen (Finanzierung, Computer, Bibliothek, Lehrkräfte);
• die Schülerschaft, die Aufnahme- und
Ausschlusskriterien.
9
ZIELGRUPPE 2006
Bei der dritten PISA-Erhebung im Jahr 2006
wird die internationale Stichprobe mit 15-jährigen Schülerinnen und Schülern durch verschiedene Stichproben mit Neuntklässlerinnen und
Neuntklässlern ergänzt, wie dies bereits 2000
und 2003 der Fall war.
Zielgruppe für die Erhebung 2006
• Schülerinnen und Schüler mit
Jahrgang 1990
• Schülerinnen und Schüler, die zurzeit die
9. Klasse besuchen
Nationale Stichprobe (15-Jährige)
Für die internationale Stichprobe wählt jedes Land nach dem Zufallsprinzip mindestens
4500 Schülerinnen und Schüler aus mindestens
150 Schulen. In der Schweiz betrifft die Erhebung bei 15-Jährigen folgende Schultypen und
Ausbildungsrichtungen:
• Schulen des 8., 9. und 10. Schuljahrs der
Sekundarstufe I
• Allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe II wie Gymnasien und Diplommittelschulen
• Berufsschulen der Sekundarstufe II
Regionale Zusatzstichproben
(Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse)
Zusätzlich zu den 15-Jährigen für die internationalen Vergleiche werden in der Schweiz
Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse in die
Tests miteinbezogen. Diese Stichprobe ermöglicht den Leistungsvergleich zwischen den drei
Sprachregionen am Ende der obligatorischen
Schulzeit. Zudem lassen sich damit die Leistungen mit den verschiedenen Schulsystemen
und den regionalen Unterschieden in Beziehung setzen.
10
Kantonale Zusatzstichproben
(Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse)
Für PISA 2006 haben die einzelnen Kantone
– wie schon bei PISA 2000 und 2003 – die
Möglichkeit, die Stichprobe der zu testenden
Schülerinnen und Schüler in 9. Klassen zu erhöhen, um eigene Vergleiche und Analysen
durchzuführen. Dafür haben sich folgende
Kantone entschieden: Sämtliche Kantone der
französischen Schweiz sowie die deutschsprachigen Kantone (oder Teile davon) Aargau,
Basel-Landschaft, Bern, St. Gallen, Thurgau,
Wallis und Zürich. Das Tessin benötigt keine
Vergrösserung der Stichprobe, da ohnehin bereits ca. 95% der Schülerinnen und Schüler der
italienischen Schweiz darin enthalten sind.
Die nationalen, regionalen und kantonalen
Stichproben umfassen insgesamt ca. 20 000
Schülerinnen und Schüler.
Teilnehmende Schulen
Die nationale Projektleitung zieht eine Zufallsstichprobe von rund 500 Schulen in der
Schweiz mit Schülerinnen und Schülern, die
15 Jahre alt sind oder in die 9. Klasse gehen.
Innerhalb jeder ausgewählten Schule wird
wiederum per Zufallsverfahren eine gewisse
Zahl von 15-Jährigen sowie von Neunklässlerinnen und Neuntklässlern ausgewählt. Da
viele 15-Jährige auch gerade in der 9. Klasse
sind, überschneiden sich die Stichproben.
ZEITPLAN DES DRITTEN ZYKLUS
VON DER PILOTERHEBUNG ZU DEN RESULTATEN
Bis Oktober 2004
Entwicklung der Aufgaben für die Piloterhebung
November 2004
Ziehung der Schulen und Kontakt durch die regionalen
Koordinationsstellen
Januar – Februar 2005
Ziehung der Schülerinnen und Schüler
April – Mai 2005
PILOTERHEBUNG 2005
Juni – Juli 2005
Kodierung der Antworten und Dateneingabe
August – Oktober 2005
Datenanalyse und Auswahl der Aufgaben für den Haupttest
September – November 2005
Ziehung der Schulen und Kontakt durch die regionalen
Koordinationsstellen
Januar – Februar 2006
Ziehung der Schülerinnen und Schüler
April – Mai 2006
HAUPTTEST 2006
Juni – Juli 2006
Kodierung der Antworten und Dateneingabe
August 2006 – Dezember 2007
Datenanalyse und Verfassung der Berichte
Ende 2007
Erste Resultate
WIE DIE ERHEBUNG EINES TESTS AN EINER SCHULE ABLÄUFT
1. Schritt
November 2005
Die ausgewählten Schulen erhalten eine detaillierte Information
über das Projekt und den Ablauf der Erhebung.
2. Schritt
November 2005
Jede Schule nominiert eine Koordinatorin bzw. einen Koordinator.
Diese Person hilft der regionalen (oder ev. kantonalen) Kontaktperson, eine aktualisierte Liste mit Angaben zu sämtlichen Schülerinnen und Schülern zu erstellen. Diese Liste wird zur Auswahl der
Schülerinnen und Schüler genutzt.
3. Schritt
ab Dezember 2005
Die regionale (oder kantonale) Kontaktperson setzt sich mit dem
Koordinator oder der Koordinatorin in Verbindung und plant die
Durchführung der Befragung im Detail.
4. Schritt
März 2006
Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler sowie die betroffene
Lehrerschaft werden informiert.
5. Schritt
April/Mai 2006
Die Testleiterin bzw. der Testleiter besucht die Schule am vereinbarten Termin und führt zusammen mit dem/der Schulkoordinator/in
die Tests und Befragungen mit den ausgewählten Schülerinnen und
Schülern durch. Der Test und der Schülerfragebogen beanspruchen
einen ganzen Vormittag (ca. 31/2 Stunden). Die Schulleitung füllt
vorher oder parallel dazu einen Schulfragebogen aus.
6. Schritt
Ende 2007
Die Schulen erhalten die Pressemitteilung mit den ersten Resultaten
der Erhebung.
7. Schritt
Juni 2008
Die Schulen erhalten einen Bericht mit einigen Auswertungen.
11
PISA 2000
An der ersten Erhebung von PISA haben 32 Länder, davon 29 OECD-Mitgliedländer teilgenommen. Die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler wurden in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften gemessen.
Die Resultate des Schwerpunktthemas von 2000 haben gezeigt, dass die Schülerinnen und
Schüler in der Schweiz im internationalen Vergleich über durchschnittliche Lesefähigkeiten verfügen. Jede fünfte getestete Person kann am Ende der obligatorischen Schulzeit höchstens
einen einfachen Text verstehen und ist somit auf den Einstieg ins Berufsleben schlecht vorbereitet.
Ausserdem können nicht alle im gleichen Mass profitieren: Jugendliche aus bildungsfernen
Schichten und solche mit mangelnden Kenntnissen in der Unterrichtssprache haben geringere
Chancen, ihr Leistungspotenzial zu nutzen.
PISA 2000
Internationaler Vergleich der Kompetenzniveaus im Lesen
Finnland
Kanada
Japan
Schweden
Das Niveau <1 entspricht
den schwächsten und das
Niveau 5 den besten
Leistungen.
Österreich
Frankreich
USA
Schweiz
Italien
Deutschland
0%
10%
20%
Niveau < 1
© BFS/EDK
30%
Niveau 1
40%
50%
Niveau 2
60%
70%
Niveau 3
80%
90%
Niveau 4
100%
Niveau 5
Quelle: OECD - BFS/EDK PISA Datenbank, 2001
Publikationen
Die OECD hat mehrere internationale Berichte veröffentlicht. Diese Berichte können bei der OECD via
Internet unter folgender Adresse bestellt werden: www.oecdbookshop.org.
Die Schweizer Resultate von PISA 2000 wurden in einer Kurzfassung mit dem Titel «Für das Leben
gerüstet» herausgegeben, gefolgt vom nationalen Bericht sowie von fünf thematischen Berichten.
Ein allgemeiner Überblick über die schweizer Resultate wird in der Veröffentlichung «PISA 2000: Synthese und Empfehlungen» gegeben. Die Kantone mit kantonaler Zusatzstichprobe haben zudem regionale Berichte präsentiert.
Die nationalen sowie die regionalen Berichte stehen auf der Internetseite zur Verfügung unter
www.pisa.admin.ch.
12
PISA 2003
An der zweiten PISA-Erhebung haben 41 Länder teilgenommen. Es wurden dieselben Bereiche
wie im Jahr 2000 getestet, diesmal mit dem Schwerpunkt Mathematik, den Lernstrategien der
Schülerinnen und Schüler, ihrem Selbstkonzept in Mathematik und ihrer Motivation zu Lernen.
Die Problemlösefähigkeit wurde zusätzlich als Forschungsbereich analysiert.
Die Schweiz hat im 2003 sehr gut abgeschnitten und der Mittelwert der schweizerischen
Jugendlichen liegt deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Die Ergebnisse der Erhebung 2003
zeigen: In der Mehrheit der OECD-Länder spielen das ökonomische, soziale und kulturelle Umfeld in Familie und Schule eine zentrale Rolle für die Kompetenzen in Mathematik. Diese Aussage gilt auch für die Schweiz.
PISA 2003
Mathematikleistung nach Kompetenzniveaus im Ländervergleich
Finnland
Kanada
Hong Kong – China
Liechtenstein
Das Niveau <1 entspricht
den schwächsten und das
Niveau 6 den besten
Leistungen.
Schweiz
Belgien
Frankreich
Österreich
Deutschland
Italien
0%
10%
20%
Niveau < 1
Niveau 1
© BFS/EDK
30%
40%
Niveau 2
Niveau 3
50%
60%
Niveau 4
Niveau 5
70%
80%
90%
100%
Niveau 6
Quelle: OECD - BFS/EDK PISA Datenbank, 2004
Publikationen
Die OECD hat zwei internationale Berichte veröffentlicht: Der erste Bericht analysiert die Leistungen in
Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften, der zweite Bericht konzentriert sich auf die Resultate im
Problemlösen. Weitere thematische Berichte sind in Bearbeitung. Die internationalen Berichte können
bei der OECD via Internet unter folgender Adresse bestellt werden: www.oecdbookshop.org.
In der Schweiz wurden die Resultate in einem ersten Bericht mit internationalen Vergleichen veröffentlicht, gefolgt von einem zweiten Bericht in dem die Resultate der 12 Kantone mit einer Zusatzstichprobe und vom Fürstentum Liechtenstein verglichen werden. Eine dritte Veröffentlichung wird
eine globale Synthese der zweiten Erhebung vorstellen. Die Kantone mit einer kantonalen Zusatzstichprobe präsentieren auch regionale Berichte.
Die nationalen sowie die regionalen Berichte stehen auf der Internetseite zur Verfügung unter
www.pisa.admin.ch.
13
INFORMATIONEN UND ERGEBNISSE
ERGEBNISSE ZU PISA SIND FOLGENDERMASSEN ERHÄLTLICH:
Auf Internet: www.pisa.admin.ch
Per E-Mail an: [email protected]
Per Telefon unter: 032 713 66 42
Für Publikationen der OECD auf: www.oecdbookshop.org
WEBSEITEN
www.pisa.oecd.org
Webseite der OECD betreffend PISA
www.pisa.admin.ch
Webseite der nationalen Projektleitung im Bundesamt für
Statistik, Neuchâtel
www.geneve.ch/sred
Webseite des «Service de la recherche en éducation», Genf
www.kbl.unizh.ch
Webseite des Kompetenzzentrums für Bildungsevaluation
und Leistungsmessung an der Universität Zürich (KBL)
www.phsg.ch
Webseite der Forschungsstelle der Pädagogischen
Hochschule St. Gallen (fs-phs)
www.ti.ch/usr
Webseite des «Ufficio studi e ricerche» in Bellinzona
www.edk.ch
Webseite der schweizerischen Konferenz der kantonalen
Erziehungsdirektoren, Bern
14
ADRESSEN
NATIONALE PROJEKTLEITUNG
Bundesamt für Statistik, Neuchâtel
Huguette Mc Cluskey
Tel. 032 713 62 41
E-Mail: [email protected]
KOORDINATION FRANZÖSISCHE SCHWEIZ
(BE_f, FR_f, GE, JU, NE, VD, VS_f)
Consortium romand PISA c/o Service de la recherche en éducation (SRED), Genf
Christian Nidegger
Tel. 022 327 74 19
E-Mail: [email protected]
KOORDINATION DEUTSCHSCHWEIZ I
(AG, BL, BS, LU, NW, OW, SO, SZ, UR, VS_d, ZG, ZH)
Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung
Urs Moser, Simone Berweger
Tel. 043 268 39 61
E-Mail: [email protected], [email protected]
KOORDINATION DEUTSCHSCHWEIZ II
(AI, AR, BE_d, FL, FR_d, GL, GR_d, SG, SH, TG)
Pädagogische Hochschule St. Gallen
Forschungsstelle
Christian Brühwiler, Grazia Buccheri
Tel. 071 243 94 80
E-Mail: [email protected], [email protected]
KOORDINATION ITALIENISCHE SCHWEIZ
(TI, GR_i)
Ufficio studi e ricerche, Bellinzona
Myrta Mariotta
Tel. 091 814 63 73
E-Mail: [email protected]
SCHWEIZERISCHE KONFERENZ DER KANTONALEN ERZIEHUNGSDIREKTOREN
Generalsekretariat EDK, Bern
Heinz Rhyn
Tel. 031 309 51 11
E-Mail: [email protected]
15
Kompetenzmessung bei 15-Jährigen
2006: Dritte Erhebung
Herausgeber: Bundesamt für Statistik (BFS), nationale Projektleitung des Projekts PISA
Auskunft: Huguette Mc Cluskey, Tel. 032 713 62 41
E-Mail: [email protected]
Vertrieb: Bundesamt für Statistik, CH-2010 Neuchâtel
Telefon: 032 713 60 60 / Fax 032 713 60 61
Bestellnummer: 536-0600
Originaltext: Französisch
Übersetzung: Übersetzungsdienst des BFS, Neuchâtel
Andere Sprachen: Diese Broschüre ist auch in französischer (Bestell-Nr.: 537- 0600)
und italienischer (Bestell-Nr.: 538-0600) Sprache verfügbar.
Grafik/Layout: BFS, Neuchâtel
Titelfoto: Rouge de Mars, Neuchâtel
Copyright: BFS, Neuchâtel 2005. Abdruck – ausser für kommerzielle Nutzung – unter Angabe
der Quelle gestattet.
ISBN: 3-303-15363-9
OCDE
Evaluation des compétences
chez les jeunes de 15 ans
2006: 3e enquête
PISA
Programme International pour le Suivi des Acquis des élèves
Compétences en sciences, en
mathématiques et en lecture
Un projet commun de la Confédération et des cantons:
Office fédéral de la statistique
Conférence des directeurs cantonaux de l’instruction publique
TA B L E D E S M AT I È R E S
Buts du projet . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4
Coordination internationale
et nationale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
Pays participant à PISA 2006 . . . . . . . .
6
Les compétences mesurées . . . . . . . . .
7
Les cahiers de tests . . . . . . . . . . . . . . .
8
Les questionnaires . . . . . . . . . . . . . . . .
9
Population ciblée en 2006. . . . . . . . . .
10
Calendrier du 3e cycle . . . . . . . . . . . . .
11
PISA 2000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12
PISA 2003 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
13
Informations et résultats . . . . . . . . . . .
14
Adresses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
15
BUTS DU PROJET
Des indicateurs internationaux pour comparer les performances des élèves
Dans quelle mesure nos écoles préparent-elles
leurs élèves aux défis à venir?
Les parents, les élèves et les responsables de
l’éducation,comme le public en général, ont le
droit de savoir si les écoles transmettent véritablement les connaissances et les aptitudes que
la société moderne réclame.
PISA tente notamment de répondre aux questions suivantes:
• Les jeunes sont-ils prêts à affronter les
défis de la vie professionnelle de demain?
• Nos futurs citoyens seront-ils à même de
jouer leur rôle dans la société démocratique?
• Quel système scolaire et quelles pratiques
maximisent les chances d’élèves de milieux
défavorisés?
• Quelle influence les ressources de l’école
ont-elles sur les résultats de l’élève?
Les pays de l’OCDE comparent l’efficacité
de leurs systèmes de formation
Tous les trois ans, les compétences des jeunes
de 15 ans en lecture, en mathématiques et en
sciences sont évaluées à l’aide d’instruments
répondant à des normes internationales. Cette
étude à long terme, effectuée à intervalles réguliers, fait apparaître des tendances et livre
des données dans ces trois matières. Elle fournit également des informations sur l’apprentissage auto-régulé des élèves (leur motivation à
apprendre, leur intérêt dans la branche et leur
stratégie d’apprentissage).
4
Par ailleurs, les indicateurs obtenus sont mis en
relation avec certaines caractéristiques des systèmes éducatifs, des écoles et des élèves. Ces
caractéristiques permettent de livrer des résultats différenciés (par ex. la performance des
élèves selon leur milieu familial ou la langue
parlée à la maison).
L’enquête PISA a été construite sur un modèle novateur et dynamique. La première enquête, menée en 2000, mettait l’accent sur
le domaine de la lecture; celle de 2003 était
principalement consacrée aux mathématiques.
En 2006, cette enquête sera renouvelée avec
un accent sur les sciences. Ainsi, il sera possible de construire des indicateurs de tendance
tout en approfondissant, tous les 3 ans, un des
trois domaines.
PISA: un projet de l’OCDE
PISA est un projet décentralisé de l’OCDE
(Organisation de coopération et de développement économiques). Depuis plus de 10 ans,
l’OCDE collecte et publie, dans le cadre du projet INES (Indicators of Educational Systems),
des données comparatives sur les systèmes de
formation des 30 Etats qui en font actuellement partie.
Tous les Etats collectent eux-mêmes les données et travaillent en étroite collaboration
avec les differents organes mandatés par
l’OCDE et les autres pays participants. Chacun finance sa propre enquête et assume
une partie des coûts internationaux.
COORDINATION INTERNATIONALE ET NATIONALE
LE RÔLE DU CONSORTIUM
INTERNATIONAL
Le secrétariat de l’OCDE assume la direction générale du projet, tandis que les décisions stratégiques sont prises dans le cadre du
PGB (Pisa Governing Board), dans lequel chaque pays participant dispose d’une voix. Un
consortium international d’institutions de recherche1 est chargé d’assurer la réalisation du
projet sur les plans pratique et technique et la
coordination entre les pays.
C’est lui également qui est chargé de la qualité scientifique et statistique du projet avec
l’aide d’experts recommandés par les pays participants.
L’ORGANISATION EN SUISSE
La réalisation du projet PISA en Suisse est cofinancée par la Confédération et les cantons.
Tous les cantons ont décidé de participer au
projet PISA. Les décisions stratégiques et financières sont prises par un Groupe de pilotage composé de représentants de la Confédération et des cantons. Ce Groupe de pilotage
bénéficie des conseils d’experts provenant de
divers milieux concernés par l’éducation.
La Direction nationale du projet a son siège à
Neuchâtel, à l’Office fédéral de la statistique.
Elle assure la réalisation du projet et la valorisation des résultats en collaboration avec 4 centres de coordination régionale:
• le consortium romand, représenté par
l’Institut de recherche et de documentation pédagogique (IRDP), Neuchâtel, mis
en œuvre et coordonné par le Service de
la recherche en éducation (SRED), Genève
• l’Ufficio studi e ricerche (USR) de
Bellinzone
• le Centre de compétences en évaluation des formations et des acquis (CEA) à
l’Université de Zurich
• le Centre de recherche de l’Ecole des
hautes études pédagogiques de St-Gall
(fs-phs), qui est également responsable
de l’enquête au Liechtenstein.
Les coordonnées des responsables figurent
sous la rubrique «adresses».
1 Ce consortium se compose de l’Australian Council for
Educational Research (ACER), du Netherlands National
Institute for Educational Measurement (CITO), de l’entreprise WESTAT et du Educational Testing Service (ETS)
des Etats-Unis ainsi que du National Institute for Educational Research (NIER) japonais.
5
PAYS PARTICIPANT À PISA 2006
Les 30 pays membres de l’OCDE ainsi que 27 pays non membres participeront à PISA 2006.
Allemagne
*
Argentine
Australie
Autriche
*
Azerbaïdjan
Belgique
*
Brésil
*
Bulgarie
Canada
Japon
* Jordanie
* Kazakhstan
* Lettonie
* Liechtenstein
* Lituanie
Luxembourg
* Macao – Chine
Mexique
*
Chili
Norvège
*
Colombie
Nouvelle-Zélande
*
Corée
Pays-Bas
Croatie
Pologne
Danemark
Portugal
Espagne
*
Estonie
*
Fédération de Russie
Etats-Unis
Finlande
France
Grande-Bretagne
Grèce
*
Hong Kong – Chine
Hongrie
*
Indonesie
Irlande
*
* Quatar
* République du Kyrgystan
République slovaque
République tchèque
* Roumanie
* Serbie et Monténégro
* Slovénie
Suède
Suisse
* Taïpei – Chine
* Thaïlande
Islande
* Tunisie
Turquie
Israel
* Uruguay
Italie
Les pays qui ont déjà participé à l’enquête 2003 sont indiqués en caractères gras.
* Pays non membres de l’OCDE
6
Situation: octobre 2005
LES COMPÉTENCES MESURÉES
Le projet PISA – une étude cyclique:
2000
Lecture
Mathématiques Sciences
2003
Lecture
Mathématiques Sciences
2006
Lecture
Mathématiques Sciences
Résolution de problèmes
= matière principale testée
Le projet PISA est cyclique. Il permet des
comparaisons spatiales (entre les pays) et
temporelles (enquête tous les 3 ans) ainsi que
l’étude approfondie de chaque domaine de
base.
LECTURE
Plutôt que de lecture, c’est de compréhension de l’écrit (ou de littératie) qu’il faut parler: «Comprendre l’écrit, c’est non seulement
comprendre et utiliser des textes écrits, mais
aussi réfléchir à leur propos. Cette capacité devrait permettre à chacun(e) de réaliser ses objectifs, de développer ses connaissances et son
potentiel, et de prendre une part active dans
la société.»
MATHÉMATIQUES
«La culture mathématique est l’aptitude d’un
individu à identifier et à comprendre le rôle
joué par les mathématiques dans le monde, à
porter des jugements fondés à leur propos, et
à s’engager dans des activités mathématiques,
en fonction des exigences de sa vie en tant que
citoyen constructif, impliqué et réfléchi.»
apporter une réponse, pour acquérir de nouvelles connaissances, pour expliquer des phénomènes scientifiques et pour tirer des conclusions fondées sur des faits scientifiques; la
compréhension des éléments caractéristiques
de la science en tant que forme de recherche
et de connaissance humaines; la conscience du
rôle de la science et de la technologie dans la
constitution de notre environnement matériel,
intellectuel et culturel; la volonté de s’engager
en qualité de citoyen réfléchi à propos de problèmes à caractère scientifique et touchant à
des notions relatives à la science».
RÉSOLUTION DE PROBLÈMES
«La résolution de problèmes renvoie à la
capacité d’un individu de mettre en oeuvre des
processus cognitifs pour affronter et résoudre des problèmes posés dans des situations
réelles, transdisciplinaires, dans des cas où le
cheminement amenant à la solution n’est pas
immédiatement évident et où les domaines de
compétence ou les matières auxquels il peut
être fait appel ne relèvent pas exclusivement
d’un seul champ lié aux mathématiques, aux
sciences ou à la compréhension de l’écrit.»
SCIENCES
La culture scientifique consiste en des «connaissances scientifiques de l’individu et sa
capacité d’utiliser ces connaissances pour identifier les questions auxquelles la science peut
7
LES CAHIERS DE TESTS
Les problèmes et les questions sont élaborés
par des groupes d’experts internationaux. Chaque pays participant contribue activement au
développement des tests.
Les cahiers de test sont construits selon un système de rotation dans lequel un groupe d’exercices va être positionné parfois au début d’un
cahier, parfois au milieu et parfois à la fin. Ce
système permet de faire passer un très grand
nombre d’exercices, sans toutefois nécessiter
un temps de test trop long par élève. En 2006,
environ 2/3 des problèmes ou questions viseront à évaluer les compétences en sciences et
1
/3 des questions concerneront la lecture et les
mathématiques.
Chaque élève reçoit un des cahiers de tests et
dispose de deux heures pour le remplir.
Les questions sont réparties sous
trois formes:
• questions à choix multiple
• questions fermées à reponse construite
• questions ouvertes à réponse construite
Confidentialité
Le matériel de test à remplir ainsi que celui
contenant les réponses des élèves est traité
de manière tout à fait confidentielle. Le nom
de l’élève figure uniquement sur l’enveloppe
contenant son matériel de test. Seul son
numéro d’identification figure sur son cahier.
Le personnel de l’école n’a aucun accès au
matériel de test.
Qualité
Dans une étude aussi vaste et complexe que
le projet PISA, il importe d’accorder une attention toute particulière à la qualité. Cela est
valable aussi bien pour la réalisation des tests et
des questionnaires que pour la traduction des
questions, le choix des élèves, le bon déroulement des tests et le codage, la pondération et
l’exploitation des données collectées.
Toutes ces étapes sont réglementées par des
directives et des contrôles du consortium international, ce qui assure également la comparabilité des résultats entre les pays.
Exemples de tests disponibles
Des exemples de tests sont disponibles sous www.pisa.admin.ch. Il s’agit d’unités de tests
utilisées par le passé; celles-ci ne seront pas reprises dans les cycles à venir.
Les instructions pour la codification des questions ouvertes sont à disposition des chercheurs,
des didacticiens et des enseignants auprès de la direction nationale.
8
LES QUESTIONNAIRES
QUESTIONNAIRE DESTINÉ À L’ÉLÈVE
Options internationales
Le projet PISA permet de mesurer, de décrire
et de comparer les performances des élèves sur
la base de différents standards. Mais la recherche d’explications des différences est tout aussi
importante: Pourquoi les élèves d’un pays ontils de meilleurs résultats que ceux d’un autre?
Existe-t-il un lien entre les performances scolaires et la situation socio-économique? En quoi
une performance est-elle influencée par le sexe
de l’élève? Comment réagissent les élèves face
aux nouvelles technologies?
Au cours de chaque cycle, des options sont offertes aux pays désirant compléter l’enquête
et participer à des explorations thématiques.
Comme en 2000 et en 2003, la Suisse participera à l’option sur les nouvelles technologies
(accès et usage).
Les élèves de l’enquête 2006 auront environ
quarante-cinq minutes pour répondre à un
questionnaire, une fois le test terminé.
Options nationales
Les pays ont la possibilité d’ajouter quelques
questions au questionnaire aux élèves. La
Suisse saisit cette occasion pour compléter les
informations à propos des élèves (p.ex. sur sa
carrière scolaire ou sur son avenir professionnel) ou pour lier le projet à d’autres recherches
(p.ex. sur les attentes des parents).
Les questions portent principalement sur:
• l’élève (âge, degré, sexe);
• l’environnement familial (la composition
du ménage, le niveau éducationnel et professionnel des parents, les biens à disposition, le pays de provenance, les langues
utilisées, les activités avec les parents);
• l’environnement scolaire (le programme
d’étude suivi, les cours complémentaires
ou spéciaux, les devoirs donnés aux élèves,
la grandeur des classes, la vision portée sur
les enseignants et l’école);
QUESTIONNAIRE DESTINÉ À L’ÉCOLE
Les performances des élèves sont influencées
par certaines particularités de l’école et de sa
structure, ainsi que par son organisation de
l’enseignement. Afin de fournir des informations dans ce domaine, la direction de l’école
remplit un questionnaire.
En voici quelques points importants:
• le cadre et la composition (grandeur,
niveaux);
• des questions spécifiques liées à l’enseignement des sciences;
• les ressources à disposition (financement,
ordinateurs, bibliothèque, laboratoire,
personnel enseignant);
• l’apprentissage auto-régulé (stratégies
d’apprentissage, motivation, intérêt).
• la clientèle, les critères d’admission et
d’exclusion.
9
POPULATION CIBLÉE EN 2006
Lors de la troisième enquête PISA en 2006,
l’échantillon international d’élèves de 15 ans
sera complété par différents échantillons
d’élèves de 9e, comme ce fut le cas en 2000
et en 2003.
Population-cible pour l’enquête de 2006
• tous les élèves nés en 1990
• tous les élèves actuellement en 9e année
Echantillon national (15 ans)
Pour l’enquête internationale, chaque pays
sélectionne aléatoirement au minimum 4500
élèves répartis dans 150 écoles au moins.
En Suisse, les tests qui sont réalisés auprès des
élèves de 15 ans concernent les écoles et les
filières suivantes:
• écoles du degré secondaire I (8e, 9e et
10e années)
• écoles du degré secondaire II (gymnases,
écoles de degré diplôme, etc.)
• écoles professionnelles du degré secondaire II
Echantillons régionaux supplémentaires
(9e année)
En plus des élèves de 15 ans tirés pour les comparaisons internationales, un certain nombre d’élèves de 9e année (en fin de scolarité
obligatoire) viennent s’ajouter aux autres pour
former des échantillons permettant de comparer les performances entre les trois principales
régions linguistiques et les mettre en lien avec
les systèmes scolaires en respectant les différences régionales.
10
Echantillons cantonaux supplémentaires
(9e année)
Pour PISA 2006, comme ce fut le cas en 2000
et 2003, la direction nationale donne la possibilité à chaque canton d’augmenter le nombre d’élèves testés de manière à pouvoir procéder à ses propres analyses et comparaisons.
Les cantons suivants ont opté pour un échantillon cantonal: tous les cantons romands, les
cantons (ou parties) germanophones d’Argovie, de Bâle-Campagne, de Berne, de St. Gall,
de Thurgovie, du Valais et de Zurich. Le Tessin
n’a pas besoin d’échantillon supplémentaire
car l’enquête couvre près de 95% des élèves
de Suisse italienne.
Cet échantillon global de environ 20 000
élèves constitue les échantillons national,
régionaux et cantonaux.
Ecoles participantes
La direction nationale constitue aléatoirement
un échantillon d’environ 500 écoles de Suisse
comptant des élèves de 15 ans ou fréquentant la 9e année.
Dans chacune des écoles choisies, un certain
nombre d’élèves de 15 ans et de 9e sont tirés
au sort. Un grand nombre d’élèves de 15 ans
étant en 9e, les échantillons se recoupent.
CALENDRIER DU 3E CYCLE
DE LA PRÉ-ENQUÊTE AUX RÉSULTATS
Jusqu’en octobre 2004
Développement des épreuves pour la pré-enquête
Novembre 2004
Tirage des écoles et contacts par les centres de coordination
Janvier – février 2005
Tirage des élèves
Avril – mai 2005
PRÉ-ENQUÊTE 2005
Juin – juillet 2005
Codification des réponses et saisie des données
Août – octobre 2005
Analyse des résultats, choix des épreuves pour le test
Septembre – novembre 2005
Tirage des écoles et contacts par les centres de coordination
Janvier – février 2006
Tirage des élèves
Avril – mai 2006
ENQUÊTE 2006
Juin – juillet 2006
Codification des réponses et saisie des données
Août 2006 – décembre 2007
Analyse des résultats et rédaction des rapports
Fin 2007
Premiers rapports
DÉROULEMENT D’UN TEST DANS UNE ÉCOLE
1re étape
Novembre 2005
Les écoles sélectionnées reçoivent une information détaillée sur le
projet et le déroulement de l’enquête.
2e étape
Novembre 2005
Chaque école désigne un coordinateur qui aide le responsable
régional (ou cantonal suivant les cas) à établir une liste actualisée
des élèves incluant un certain nombre d’informations. Cette liste
est utilisée pour le tirage des élèves.
3e étape
Dès décembre 2005
Le responsable régional ou cantonal prend contact avec le coordinateur scolaire pour planifier les détails de l’enquête.
4e étape
Mars 2006
Les élèves choisis et les enseignants concernés sont informés.
5 étape
Avril – mai 2006
Le jour dit, un administrateur de test se rend à l’école et procède à
l’enquête, avec l’aide du coordinateur scolaire, auprès des élèves
sélectionnés. Il faut une matinée (environ trois heures et demie) aux
élèves pour répondre au test et au questionnaire. Parallèlement, la
direction de l’école remplit un questionnaire sur l’établissement.
6e étape
Fin 2007
Les écoles reçoivent le communiqué de presse présentant les premiers résultats de l’enquête.
7e étape
Juin 2008
Les écoles reçoivent un rapport avec quelques résultats.
e
11
PISA 2000
La première enquête PISA a regroupé 32 pays, dont 29 membres de l’OCDE. Les compétences
des jeunes ont pu être mesurées en lecture, mathématiques et sciences.
Les données du domaine principal de 2000, celui de la lecture, ont démontré que les jeunes
scolarisés en Suisse ont des compétences en lecture qui sont moyennes en comparaison internationale. A la fin de la scolarité obligatoire, un élève sur cinq est capable tout au plus de comprendre des textes simples et se trouve de ce fait mal préparé pour entrer dans la vie active. En
outre, tous les élèves ne sont pas égaux devant notre système scolaire: ceux dont l’environnement social et culturel est défavorable comme ceux qui maîtrisent mal la langue d’enseignement
ont de moins grandes chances de valoriser tout leur potentiel de compétences.
PISA 2000
Comparaison internationale des niveaux de compétences en lecture
Finlande
Canada
Japon
Suède
Le niveau <1 correspond aux
performances les plus faibles,
le niveau 5 aux performances les plus élevées.
Autriche
France
Etats-Unis
Suisse
Italie
Allemagne
0%
10%
20%
Niveau < 1
©O
OFS/CDIP
30%
Niveau 1
40%
50%
Niveau 2
60%
70%
Niveau 3
80%
90%
Niveau 4
100%
Niveau 5
Source: Base de données PISA de l’OCDE - OFS/CDIP, 2001
Publications
L’OCDE a publié plusieurs rapports internationaux. Les rapports internationaux peuvent être commandés auprès de l’OCDE via Internet à l’adresse www.ocdelibrairie.org.
Les résultats suisses de PISA 2000 ont été publiés dans un bref document intitulé «Préparés pour
la vie», suivi d’un rapport national puis de cinq rapports thématiques. La publication «PISA 2000
– Synthèse et recommandations» présente une synthèse générale pour cette première enquête.
Les cantons avec option cantonale ont présenté des rapports régionaux.
Les rapports nationaux et régionaux sont disponibles sur notre site Internet www.pisa.admin.ch.
12
PISA 2003
Ce sont 41 pays qui ont participé à la deuxième enquête PISA. Les tests ont porté sur les mêmes
domaines de compétence qu’en 2000, avec un accent particulier sur les mathématiques, les stratégies d’apprentissage des élèves, leur intérêt envers les mathématiques et leur motivation à apprendre. Un domaine exploratoire a été ajouté: celui de la capacité à résoudre des problèmes.
En 2003, la Suisse présente de très bonnes performances en mathématiques. La moyenne des
élèves suisses est bien meilleure que la moyenne des pays de l’OCDE. Les résultats de 2003
montrent que dans la majorité des pays, en Suisse également, l’environnement économique,
social et culturel dans la famille et à l’école joue un rôle important sur les compétences en mathématiques.
PISA 2003
Comparaison internationale des niveaux de compétences en mathématiques
Finlande
Canada
Hong Kong – Chine
Liechtenstein
Le niveau <1 correspond aux
performances les plus faibles,
le niveau 6 aux performances les plus élevées.
Suisse
Belgique
France
Autriche
Allemagne
Italie
0%
10%
20%
Niveau < 1
Niveau 1
© OFS/CDIP
O
30%
40%
Niveau 2
Niveau 3
50%
60%
Niveau 4
Niveau 5
70%
80%
90%
100%
Niveau 6
DE - OFS/CDIP, 2004
Source: Base de données PISA de l’OCDE
Publications
L’OCDE a publié deux rapports internationaux: un premier rapport sur les compétences en mathématiques, lecture et en sciences et un deuxième sur la capacité à résoudre des problèmes. D’autres
rapports thématiques sont en cours. Les rapports internationaux peuvent être commandés auprès de
l’OCDE via Internet à l’adresse www.ocdelibrairie.org.
Les résultats suisses ont été publiés dans un premier rapport centré sur les comparaisons internationales puis dans un deuxième rapport comparant les résultats des douze cantons avec un échantillon supplémentaire et de la Principauté du Liechtenstein. Une troisième publication présentera une
synthèse générale pour cette deuxième enquête. Les cantons avec option cantonale publient des
rapports régionaux.
Les rapports nationaux et régionaux sont disponibles sur notre site Internet www.pisa.admin.ch.
13
INFORMATIONS ET RESULTATS
OÙ TROUVER LES RESULTATS DES ENQUÊTES PISA?
sur Internet: www.pisa.admin.ch
par e-mail à: [email protected]
par téléphone au 032 713 66 42
pour les publications de l’OCDE, également sur www.ocdelibrairie.org
SITES INTERNET
www.pisa.oecd.org
Site de l’OCDE concernant le projet PISA
www.pisa.admin.ch
Site de la Direction nationale en charge du projet PISA
auprès de l’Office fédéral de la statistique, Neuchâtel
www.geneve.ch/sred
Site du Service de la recherche en éducation, Genève
www.kbl.unizh.ch
Site du Centre de compétences en évaluation des formations et des acquis à l’Université de Zurich (CEA/KBL)
www.phsg.ch
Site du Centre de recherche de l’Ecole des hautes études
pédagogiques à St-Gall (fs-phs)
www.ti.ch/usr
Site de l’Ufficio studi e ricerche, Bellinzone
www.cdip.ch
Site de la Conférence suisse des directeurs cantonaux
de l’instruction publique, Berne
14
ADRESSES
DIRECTION NATIONALE DU PROJET
Office fédéral de la statistique, Neuchâtel
Huguette Mc Cluskey
Tél. 032 713 62 41
E-mail: [email protected]
COORDINATION POUR LA SUISSE ROMANDE
BE_f, FR_f, GE, JU, NE, VD, VS_f)
Consortium romand PISA c/o Service de la recherche en éducation (SRED), Genève
Christian Nidegger
Tél. 022 327 74 19
E-mail: [email protected]
COORDINATION POUR LA SUISSE ALÉMANIQUE I
(AG, BL, BS, LU, NW, OW, SO, SZ, UR, VS_d, ZG, ZH)
Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung
Urs Moser & Simone Berweger
Tél. 043 268 39 61
E-mail: [email protected] & [email protected]
COORDINATION POUR LA SUISSE ALÉMANIQUE II
(AI, AR, BE_d, FL, FR_d, GL, GR_d, SG, SH, TG)
Pädagogische Hochschule St. Gallen
Forschungsstelle
Christian Brühwiler & Grazia Buccheri
Tél. 071 243 94 80
E-mail: [email protected], [email protected]
COORDINATION POUR LA SUISSE ITALIENNE
(TI, GR_i)
Ufficio studi e ricerche, Bellinzone
Myrta Mariotta
Tél. 091 814 63 73
E-mail: [email protected]
CONFÉRENCE SUISSE DES DIRECTEURS CANTONAUX DE L’INSTRUCTION PUBLIQUE
Secrétariat général CDIP, Berne
Heinz Rhyn
Tél. 031 309 51 11
E-mail: [email protected]
15
Evaluation des compétences chez les jeunes de 15 ans
2006: 3e enquête
Editeur: Office fédéral de la statistique (OFS), direction nationale du projet PISA
Complément d’information: Huguette Mc Cluskey, Tél. 032 713 62 41
E-mail: [email protected]
Diffusion: Office fédéral de la statistique, CH-2010 Neuchâtel
Téléphone: 032 713 60 60 / Fax 032 713 60 61
No de commande: 537-0600
Langue du texte original: français
Autres langues: cette brochure existe également en allemand (N° 536-0600)
et en italien (N° 538-0600).
Graphisme et mise en page: OFS, Neuchâtel
Photo de couverture: Rouge de Mars, Neuchâtel
Droits de reproduction: OFS, Neuchâtel 2005. La reproduction est autorisée, sauf à des fins
commerciales, si la source est mentionnée
ISBN: 3-303-15364-7
OCSE
Valutazione delle competenze
dei giovani di 15 anni
2006: terza rilevazione
PISA
Programme for International Student Assessment
Competenze in scienze naturali,
matematica e lettura
Progetto comune della Confederazione e dei Cantoni:
Ufficio federale di statistica
Conferenza svizzera dei direttori cantonali della pubblica
educazione
INDICE
Obiettivi del progetto . . . . . . . . . . . . .
4
Coordinamento nazionale
e internazionale. . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
I Paesi partecipanti a PISA 2006 . . . . . .
6
Le competenze testate . . . . . . . . . . . .
7
I fascicoli di esercizi . . . . . . . . . . . . . . .
8
I questionari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9
La popolazione di riferimento nel 2006
10
Il calendario del 3o ciclo . . . . . . . . . . . .
11
PISA 2000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
12
PISA 2003 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
13
Informazioni e risultati. . . . . . . . . . . . .
14
Indirizzi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
15
OBIETTIVI DEL PROGETTO
Indicatori delle competenze degli allievi
paragonabili a livello internazionale
Le nostre scuole preparano i giovani alle sfide
del futuro? Genitori, allievi, responsabili del sistema formativo e opinione pubblica hanno il
diritto di sapere in quale misura le scuole trasmettono agli allievi le conoscenze e le capacità richieste dalla società moderna.
Tali caratteristiche consentono l’ottenimento
di risultati differenziati (per es. prestazioni degli
allievi secondo l’ambiente familiare di provenienza o secondo la lingua parlata a casa).
• I giovani sono pronti ad affrontare le sfide
professionali di domani?
L’indagine PISA è costruita su un modello innovativo e dinamico. La prima inchiesta, svolta
nel 2000, poneva l’accento sulla lettura mentre nel 2003 essa verteva principalmente sulla
matematica. Nel 2006, l’indagine sarà rinnovata e si focalizzerà sulle scienze naturali. Sarà
quindi possibile costruire indicatori di tendenza
che ogni tre anni approfondiranno uno dei tre
aspetti.
• I nostri futuri cittadini sapranno assumere
il loro ruolo nella società?
PISA: un progetto dell’OCSE
PISA cerca in particolar modo di dare risposta
ai seguenti interrogativi:
• Quali sono le strutture e le pratiche
educative in grado di massimizzare le
opportunità degli allievi provenienti
da contesti sfavoriti?
• Qual è l’influenza delle risorse scolastiche
sui risultati ottenuti dall’allievo?
I Paesi dell’OCSE confrontano l’efficacia dei
loro sistemi formativi
Le competenze dei giovani di 15 anni in lettura, in matematica e in scienze naturali sono
misurate ogni tre anni con l’ausilio di test strutturati secondo normative internazionali. Ad
intervalli regolari, lo studio a lungo termine
permette di rivelare le tendenze e di fornire risultati relativi alle tematiche in analisi. Vengono
pure raccolte informazioni relative all’apprendimento autonomo da parte degli allievi (la loro
motivazione ad apprendere, il loro interesse e
le strategie d’apprendimento).
Gli indicatori calcolati vengono inoltre messi
in relazione con le caratteristiche distintive dei
sistemi formativi, delle scuole e degli allievi.
4
PISA è un progetto decentralizzato dell’OCSE
(Organizzazione per la cooperazione e lo sviluppo economici). Da oltre 10 anni, quest’organismo internazionale rileva e pubblica nel
quadro del progetto INES (Indicators of Educational Systems) dati comparativi inerenti ai
sistemi di formazione dei 30 Stati che ne sono
attualmente membri.
Nell’ambito del progetto PISA, gli Stati partecipanti raccolgono i dati in maniera autonoma,
ma in stretta collaborazione gli uni con gli altri
e con gli organi incaricati dall’OCSE. Ogni nazione sostiene le spese per la propria raccolta
dei dati e contribuisce ai costi internazionali.
COORDINAMENTO NAZIONALE E INTERNAZIONALE
IL RUOLO DEL CONSORZIO
INTERNAZIONALE
L’OCSE assume la direzione generale del progetto, mentre le decisioni strategiche sono
prese dal PGB (Pisa Governing Board), comitato nel quale ogni Paese partecipante dispone
di un voto. Un consorzio internazionale, formato da diversi istituti di ricerca , è inoltre incaricato di garantire la realizzazione pratica e
tecnica del progetto e di curarne il coordinamento a livello internazionale.
Il Consorzio ha inoltre la responsabilità di
garantire la qualità statistico-scientifica del progetto, in collaborazione con gli esperti raccomandati dai singoli paesi.
L’ORGANIZZAZIONE IN SVIZZERA
In Svizzera, la realizzazione del progetto PISA
è cofinanziata dalla Confederazione e dai
Cantoni. Tutti i Cantoni hanno deciso di aderire al progetto PISA. Le decisioni strategiche
e finanziarie sono prese da una Commissione
di pilotaggio composta di rappresentanti della
Confederazione e dei Cantoni. Questo gruppo
si avvale dei consigli di esperti di diversi ambienti legati all’educazione.
La sede della Direzione nazionale del progetto
si trova a Neuchâtel, presso l’Ufficio federale
di statistica. Essa assicura la realizzazione del
progetto e la validazione dei risultati collaborando con quattro centri di coordinamento
regionale:
• il consorzio romando, rappresentato
dall’Istituto di ricerca e di documentazione pedagogica (IRDP), Neuchâtel, guidato e coordinato dal Servizio della ricerca in
educazione (SRED), Ginevra
• l’Ufficio studi e ricerche (USR), Bellinzona
• il Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung, dell’Università
di Zurigo
• la Pädagogische Hochschule di San Gallo,
pure responsabile dell’indagine nel Principato del Liechtenstein.
Le coordinate dei responsabili figurano alla
fine di questo opuscolo, sotto la rubrica
«Indirizzi».
1 Questo consorzio è composto dall’Australian Council for
Educational Research (ACER), dal Netherlands National
Institute for Educational Measurement (CITO), dall’impresa WESTAT e dall’Educational Testing Service (ETS),
entrambi statunitensi, e infine dal National Institute for
Educational Research (NIER) giapponese.
5
I PAESI PARTECIPANTI A PISA 2006
I 30 Paesi membri dell’OCSE, unitamente a 27 altre nazioni, parteciperanno al progetto
PISA 2006.
*
Argentina
Australia
Austria
*
Azerbagian
Belgio
*
*
Brasile
* Lettonia
* Liechtenstein
* Lituania
Lussemburgo
* Macao, Cina
Messico
Bulgaria
Norvegia
Canada
Nuova Zelanda
*
Cile
Paesi Bassi
*
Colombia
Polonia
Corea
Portogallo
*
Croazia
Danimarca
*
Estonia
*
Federazione Russa
Finlandia
Francia
Germania
Giappone
*
*
* Slovenia
Spagna
Stati Uniti
Svezia
Hong Kong, Cina
Indonesia
Islanda
Israele
Italia
*
* Romania
* Serbia e Montenegro
Gran Bretagna
Irlanda
*
* Repubblica del Kirgistan
Repubblica Slovacca
Giordania
Grecia
*
* Qatar
Repubblica Ceca
Svizzera
* Taïpei, Cina
* Thailandia
* Tunisia
Turchia
Ungheria
* Uruguay
Kazakistan
I Paesi che hanno già partecipato all’inchiesta 2003 sono indicati in grassetto.
* Paesi non membri dell’OCSE
6
Situazione: ottobre 2005
LE COMPETENZE
Il progetto PISA – uno studio ciclico:
2000
Lettura
Matematica
Scienze naturali
2003
Lettura
Matematica
Scienze naturali
2006
Lettura
Matematica
Scienze naturali
Risoluzione di problemi
= ambito principale testato
Il progetto PISA è ciclico. Esso permette dei
confronti in termini spaziali (fra i Paesi) e temporali (rilevazione ogni 3 anni), così come lo
studio approfondito delle competenze base
(durante tutti i 9 anni).
LETTURA
Piuttosto che di lettura, bisognerebbe parlare di comprensione dello scritto (o di Literacy): «Comprendere lo scritto significa non
solamente capire ed usare dei testi scritti, ma
anche riflettere su tali testi. Questa capacità
dovrebbe permettere ad ognuno di raggiungere i propri obiettivi, sviluppare le proprie conoscenze e il proprio potenziale e di svolgere
un ruolo attivo nella società».
MATEMATICA
«Le competenze in matematica rispecchiano
la capacità dell’individuo nel capire il ruolo
della matematica nel mondo, di formulare giudizi matematici fondati e di utilizzare la matematica in funzione dei bisogni della sua vita
quale cittadino consapevole, impegnato e
razionale».
stioni alle quali la scienza può rispondere, per
acquisire nuove conoscenze, per spiegare fenomeni scientifici e per trarre conclusioni concrete su problemi di carattere scientifico; nella
comprensione degli elementi caratteristici della
scienza in quanto forma di ricerca e di conoscenza umana; nella consapevolezza del ruolo
svolto dalla scienza e dalla tecnologia nella costituzione del nostro contesto materiale, intellettuale e culturale; nella volontà di impegnarsi
quale cittadino razionale per problematiche di
carattere scientifico e relative a concetti delle
scienze naturali».
RISOLUZIONE DI PROBLEMI
L’OCSE definisce le competenze interdisciplinari studiate nel corso di PISA 2003 come
segue: «La capacità di un individuo di mettere in atto processi cognitivi per affrontare e
risolvere situazioni reali e interdisciplinari, per
le quali il percorso di soluzione non è immediatamente evidente e nelle quali gli ambiti
di competenza o le aree curricolari che si possono applicare non sono all’interno dei singoli ambiti della matematica, delle scienze o
della lettura.»
SCIENZE NATURALI
La competenza scientifica consiste nelle «conoscenze scientifiche dell’individuo e nella sua
capacità di utilizzarle per identificare le que7
I FASCICOLI DI ESERCIZI
I problemi e le domande vengono elaborati da
un gruppo di esperti internazionali. Ogni Paese
che partecipa al progetto contribuisce attivamente allo sviluppo dei test.
I fascicoli del test sono organizzati in un sistema
a rotazione, secondo il quale ogni gruppo di
esercizi viene a volte posto all’inizio, a volte
nel mezzo ed a volte alla fine del fascicolo.
Questa costruzione permette di sottoporre agli
allievi un gran numero di prove diverse, senza
peraltro richiedere un tempo di somministrazione eccessivamente lungo. Nel 2006, due
terzi circa degli esercizi riguarderanno la valutazione delle competenze in scienze naturali,
mentre il terzo restante riguarderà la lettura e
la matematica.
Ogni allievo riceve un solo fascicolo di esercizi e ha a disposizione due ore di tempo per
compilarlo.
Le domande sono ripartite in tre gruppi:
• domande con risposta a scelta multipla
• domande semplici, senza alcuna proposta
di risposte
• domande complesse, senza alcuna proposta di risposte
Confidenzialità
Tutto il materiale da compilare, così come le
risposte date dagli allievi, viene trattato con
la massima confidenzialità. Il nome dell’allievo
figura solo sulla busta che contiene il materiale del test a lui destinato; mentre a partire da quel momento i soggetti sono identificati unicamente da un codice. Il personale
scolastico non ha alcun accesso al materiale
del test.
Qualità
Uno studio tanto vasto e complesso qual è
PISA, necessita di un’attenzione tutta particolare accordata alla qualità in tutti i suoi aspetti.
Questo sia in fase di realizzazione internazionale degli esercizi e dei questionari, che per
quanto riguarda le procedure di traduzione
delle domande, la scelta degli allievi, lo svolgimento del test, la codifica, la ponderazione e
l’analisi dei dati raccolti.
Tutte le fasi vengono stabilite e controllate in
base alle direttive del consorzio internazionale,
affinché sia garantita la comparabilità dei risultati tra i Paesi.
Esempi di esercizi disponibili
Alcuni esempi di esercizi sono disponibili sul sito www.pisa.admin.ch. Si tratta di unità di test
utilizzate nel passato e che non verranno più riprese nei cicli futuri.
Le istruzioni per la codifica delle risposte aperte sono a disposizione dei ricercatori, dei didatti
e degli insegnanti presso la direzione nazionale.
8
I QUESTIONARI
IL QUESTIONARIO PER L’ALLIEVO
Opzioni internazionali
Il progetto PISA permette di misurare, descrivere e confrontare le prestazioni degli allievi
sulla base di diversi criteri. La tappa sucessiva,
ovvero la ricerca delle spiegazioni per le differenze riscontrate, è senz’altro altrettanto
importante: perché gli allievi di alcuni Paesi
ottengono dei risultati superiori rispetto agli
altri? E’ possibile stabilire un legame fra i risultati scolastici e la situazione socioeconomica?
Quanto influisce il sesso dell’allievo sulle sue
prestazioni scolastiche? Quali sono le reazioni
degli allievi di fronte alle nuove tecnologie?
Durante ogni ciclo, i diversi Paesi possono
completare l’inchiesta aggiungendo particolari
opzioni, che permettono approfondimenti
tematici. Come già nel 2000 e nel 2003, nel
2006 la Svizzera includerà l’opzione sulle
nuove tecnologie (accesso e uso).
Come di consueto, dopo aver svolto gli esercizi proposti nel fascicolo, gli allievi che parteciperanno all’indagine del 2006 disporranno
di circa quarantacinque minuti per riempire un
questionario.
Opzioni nazionali
I singoli paesi hanno la possibilità di aggiungere al questionario alcune domande supplementari. La Svizzera integrerà in questa occasione alcune domande già utilizzate a livello
internazionale (per es. con domande sul curriculum scolastico degli allievi o sul loro futuro
lavorativo) e, in collaborazione con altri gruppi
di ricerca, «ospiterà» pure domande di forte
interesse per altri ricercatori (per es. sulle aspettative dei genitori).
Le domande verteranno principalmente su:
• l’allievo (età, classe, sesso)
• il contesto famigliare (la composizione della famiglia, il livello scolastico e professionale dei genitori, i beni disponibili, il Paese
d’origine, le lingue parlate, le attività svolte
coi genitori)
• il contesto scolastico (il programma di studi
seguito, la frequenza di corsi complementari speciali, i compiti, la grandezza della
classe, le opinioni sui docenti e la scuola)
• determinati aspetti dell’insegnamento delle
scienze naturali
• l’apprendimento autonomo (strategie
d’apprendimento, motivazione, interesse).
IL QUESTIONARIO PER LA SCUOLA
Le prestazioni degli allievi sono influenzate da
alcune caratteristiche della scuola e della sua
struttura, così come dall’organizzazione dell’insegnamento. Per fornire delle informazioni in
questo campo, la direzione della scuola riempie un questionario, di cui riportiamo alcuni
punti importanti:
• il tipo di scuola e la sua composizione
(livello, grandezza)
• le risorse di cui dispone (finanziamento,
computer, biblioteca, personale insegnante)
• l’utenza, i criteri di ammissione ed esclusione.
9
LA POPOLAZIONE DI RIFERIMENTO NEL 2006
In occasione dell’indagine PISA del 2006, e
come già avvenuto nel 2000 e nel 2003, il
campione internazionale di allievi quindicenni
sarà completato da diversi campioni di allievi
del nono anno scolastico.
Popolazione coinvolta per l’indagine
del 2006
• tutti gli allievi nati nel 1990
• tutti gli allievi che frequentano il nono
anno scolastico
Campione nazionale (i quindicenni)
Per l’inchiesta internazionale, ogni Paese seleziona casualmente un minimo di 4500 allievi,
ripartiti in almeno 150 scuole. In Svizzera, i
test somministrati ai quindicenni riguardano
le scuole seguenti:
• scuole medie: 8° e 9° anno di scuola
• scuole superiori di cultura generale (licei,
scuole di diploma, …)
• scuole professionali
Campione regionale supplementare
(9° anno)
Inoltre, agli allievi di 15 anni selezionati per
l’inchiesta internazionale, si aggiunge un certo
numero di allievi del 9° anno (alla fine dell’obbligo scolastico), che permette il paragone
delle competenze degli allievi fra le tre regioni
linguistiche ricollegandole ai sistemi scolastici
nel rispetto delle differenze regionali.
10
Campione cantonale supplementare
(9° anno)
Per PISA 2006, come già si era verificato nel
2000 e nel 2003, la direzione nazionale offre pure ad ogni Cantone la possibilità di
aumentare il numero di allievi da esaminare, di modo che ciascuno possa poi procedere con analisi e confronti statisticamente
rilevanti sul piano cantonale. Hanno deciso in
questo senso: tutti i cantoni romandi e i cantoni germanofoni (o parte di essi) di Argovia,
Basilea-Campagna, Berna, San Gallo, Turgovia, Vallese e Zurigo. Il Ticino non necessita di
un campione supplementare, in quanto l’inchiesta copre all’incirca il 95% degli allievi
del territorio italofono.
I campioni nazionale, regionale e cantonale comprendono complessivamente circa
20 000 allievi.
Scuole partecipanti
La Direzione nazionale del progetto estrae
in Svizzera un campione casuale di circa
500 scuole nelle quali si trovano allievi dell’età
di 15 anni o che frequentano la nona classe.
In ciascuna scuola estratta viene selezionato
casualmente un certo numero di allievi quindicenni e del nono anno. Poiché molti quindicenni frequentano il nono anno i campioni
sono in parte sovrapposti.
IL CALENDARIO DEL 3° CICLO
DAL TEST PILOTA AI RISULTATI
Fino ad ottobre 2004
Preparazione delle prove per il test pilota
Novembre 2004
Selezione delle scuole e presa di contatto da parte dei centri di
coordinamento
Gennaio – febbraio 2005
Selezione degli allievi
Aprile – maggio 2005
TEST-PILOTA 2005
Giugno – luglio 2005
Codifica delle risposte e ripresa elettronica dei dati
Agosto – ottobre 2005
Analisi dei risultati, selezione delle prove per il test
Settembre – novembre 2005
Selezione delle scuole e presa di contatto da parte dei centri di
coordinamento
Gennaio – febbraio 2006
Selezione degli allievi
Aprile – maggio 2006
INDAGINE 2006
Giugno – luglio 2006
Codifica delle risposte e ripresa elettronica dei dati
Agosto 2006 – dicembre 2007
Analisi dei dati e redazione delle pubblicazioni
Fine 2007
Primi rapporti
SVOLGIMENTO DEL TEST NELLE SCUOLE
1a tappa
Novembre 2005
Le scuole selezionate ricevono informazioni dettagliate sul
progetto e lo svolgimento dell’inchiesta.
2a tappa
Novembre 2005
Ogni scuola nomina un coordinatore, che aiuterà il responsabile
regionale (o cantonale) nella redazione di una lista aggiornata,
contenente alcune informazioni sugli allievi. Questa lista sarà
utilizzata per selezionare gli allievi tramite estrazione a sorte.
3a tappa
A partire
da dicembre 2005
Il responsabile regionale o cantonale contatta il coordinatore
scolastico per pianificare i dettagli dell’inchiesta.
4a tappa
Marzo 2006
Gli allievi selezionati e gli insegnanti interessati ricevono le informazioni necessarie.
5a tappa
Aprile – maggio
2006
Il giorno stabilito, un somministratore si reca nella scuola e, con
l’aiuto del coordinatore scolastico, svolge l’indagine. Gli allievi
selezionati ricevono il fascicolo degli esercizi e il questionario. Per
rispondere ad entrambi, gli allievi impiegano una mattinata intera
(circa tre ore e mezza). Prima o contemporaneamente la direzione
scolastica compila il questionario con informazioni relative alla scuola
(sede scolastica).
6a tappa
Fine 2007
Le scuole ricevono il comunicato stampa con i primi risultati
dell’indagine.
7a tappa
Giugno 2008
Le scuole ricevono un rapporto con alcuni risultati.
11
PISA 2000
Alla prima indagine PISA hanno partecipato 32 paesi, 29 dei quali membri OCSE. Sono state
misurate le competenze degli allievi nella lettura, in matematica e nelle scienze naturali, con la
lettura come ambito principale.
I risultati del 2000 dimostrano che, nel confronto internazionale, gli allievi svizzeri dispongono di
capacità di lettura nella media OCSE. Al termine della scuola dell’obbligo, un quinto degli allievi
sottoposti al test è in grado al massimo di capire un testo semplice ed è quindi impreparato ad
accedere al mondo del lavoro. Inoltre non tutti possono approfittare allo stesso modo dell’istruzione scolastica: i giovani provenienti da ceti culturalmente e socialmente svantaggiati e quelli
con conoscenze lacunose della lingua in cui si svolge l’insegnamento hanno meno possibilità di
sfruttare il proprio potenziale.
PISA 2000
Confronto internazionale dei livelli di competenza in lettura
Finlandia
Canada
Giappone
Il livello < 1 corrisponde alle
prestazioni più basse, il
livello 5 a quelle più elevate
Svezia
Austria
Francia
Stati Uniti
Svizzera
Italia
Germania
0%
10%
20%
Livello < 1
© UST/CDPE
30%
Livello 1
40%
50%
Livello 2
60%
70%
Livello 3
80%
90%
Livello 4
100%
Livello 5
Fonte: Base di dati PISA dell'OCSE - UST/CDPE, 2001
Pubblicazioni
L’OCSE ha pubblicato numerosi rapporti internazionali. Queste pubblicazioni possono essere ordinate
al seguente indirizzo: www.oecdbookshop.org.
I risultati svizzeri di PISA 2000 sono stati oggetto di una breve pubblicazione dal titolo «Pronti per la
vita?», seguita dal rapporto nazionale e da cinque relazioni tematiche. Una sintesi generale dei risultati svizzeri è fornita nella pubblicazione «PISA 2000 – Synthèse et recommandations». I cantoni con
campione cantonale supplementare hanno inoltre presentato dei rapporti regionali.
I rapporti nazionali e regionali di PISA 2000 sono disponibili sul nostro sito internet
www.pisa.admin.ch.
12
PISA 2003
Alla seconda indagine PISA hanno preso parte 41 Paesi. Sono stati esaminati gli stessi ambiti del
2000, questa volta con la matematica come tema principale, più le strategie d’apprendimento
degli allievi, il loro interesse per la matematica e la loro motivazione ad imparare. Inoltre, è stata
analizzata l’abilità degli allievi nella risoluzione di problemi.
Nel 2003, la Svizzera ha dato prova di prestazioni ottime nel campo della matematica. Gli
allievi svizzeri hanno raggiunto una media generale superiore a quella OCSE. I risultati del 2003
indicano nella maggior parte dei Paesi OCSE un influsso considerevole del contesto economico, sociale e culturale e dell’ambiente familiare e scolastico sulle competenze in matematica,
constatazione che vale allo stesso modo per la Svizzera.
PISA 2003
Confronto internazionale dei livelli di competenza in matematica
Finlandia
Canada
Hong Kong – Cina
Il livello < 1 corrisponde alle
prestazioni più basse, il
livello 6 a quelle più elevate
Liechtenstein
Svizzera
Belgio
Francia
Austria
Germania
Italia
0%
10%
20%
Livello < 1
Livello 1
© UST/CDPE
30%
40%
Livello 2
Livello 3
50%
60%
Livello 4
Livello 5
70%
80%
90%
100%
Livello 6
Fonte: Base di dati PISA dell'OCSE - UST/CDPE, 2004
Pubblicazioni
L’OCSE ha pubblicato due rapporti internazionali: il primo analizza le prestazioni in matematica,
lettura e scienze naturali. Il secondo è invece dedicato ai risultati nella risoluzione di problemi. Altri
rapporti tematici sono in preparazione. I rapporti internazionali possono essere ordinati via Internet
presso l’OCSE al seguente indirizzo: www.oecdbookshop.org.
In Svizzera i risultati sono stati pubblicati in un primo rapporto con i confronti internazionali, seguito
da un secondo rapporto nel quale sono stati messi a confronto i risultati di 12 cantoni aventi campione
supplementare e del Principato del Liechtenstein. Una terza pubblicazione presenterà una sintesi generale della seconda indagine. I cantoni che dispongono di un campione supplementare produrranno
anche delle relazioni regionali.
Sia i rapporti nazionali che quelli regionali sono disponibili sul nostro sito internet
www.pisa.admin.ch.
13
INFORMAZIONI E RISULTATI
DOVE TROVARE I RISULTATI PISA?
su Internet: www.pisa.admin.ch
via e-mail presso [email protected]
per telefono allo 032 713 66 42
per le pubblicazioni dell’OCSE, anche su www.pisa.oecd.org
SITI INTERNET DEI PARTNER DEL PROGETTO PISA
www.pisa.oecd.org
Pagina dell’OCSE sul progetto PISA
www.pisa.admin.ch
Direzione nazionale del progetto PISA in Svizzera presso
l’Ufficio federale di statistica a Neuchâtel
www.geneve.ch/sred
Service de la recherche en éducation, Ginevra
www.kbl.unizh.ch
Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung, presso l’Università di Zurigo (KBL/CEA)
www.phsg.ch
Dipartimento di ricerca della Pädagogische Hochschule
(Alta Scuola Pedagogica) di San Gallo (fs-phs)
www.ti.ch/usr
Ufficio studi e ricerche, Bellinzona
www.cdpe.ch
Conferenza svizzera dei direttori cantonali della pubblica
educazione, Berna
14
INDIRIZZI
DIREZIONE NAZIONALE DEL PROGETTO
Ufficio federale di statistica, Neuchâtel
Huguette Mc Cluskey
Tel. 032 713 62 41
E-mail: [email protected]
COORDINAMENTO PER LA SVIZZERA ROMANDA
(BE-f, FR_f, GE, JU, NE, VD, VS_f)
Consortium romand PISA c/o Servizio della ricerca in educazione (SRED), Ginevra
Christian Nidegger
Tel. 022 327 74 19
E-mail: [email protected]
COORDIMENTO PER LA SVIZZERA TEDESCA I
(AG, BL, BS, LU, NW, OW, SO, SZ, UR, VS_d, ZG, ZH)
Università di Zurigo
Kompetenzzentrum für Bildungsevaluation und Leistungsmessung
Urs Moser, Simone Berweger
Tel. 043 268 39 61
E-mail: [email protected], [email protected]
COORDIMENTO PER LA SVIZZERA TEDESCA II
(AI, AR, BE_d, FL, FR_d, GL, GR_d, SG, SH, TG)
Pädagogische Hochschule S. Gallo
Forschungsstelle
Christian Brühwiler, Grazia Buccheri
Tel. 071 243 94 80
E-mail: [email protected], [email protected]
COORDINAMENTO PER LA SVIZZERA ITALIANA
(TI, GR_i)
Ufficio studi e ricerche, Bellinzona
Myrta Mariotta
Tel. 091 814 63 73
E-mail: [email protected]
CONFERENZA SVIZZERA DEI DIRETTORI CANTONALI DELLA PUBBLICA EDUCAZIONE
Segretariato generale CDPE, Berna
Heinz Rhyn
Tel. 031 309 51 11
E-mail: [email protected]
15
Valutazione delle competenze dei giovani di 15 anni
2006: terza rilevazione
Editore: Ufficio federale di statistica (UST), Direzione nazionale del progetto PISA
Informazioni: Huguette Mc Cluskey, Tel. 032 713 62 41
E-Mail: [email protected]
Diffusione: Ufficio federale di statistica, CH-2010 Neuchâtel
Telefono: 032 713 60 60 Fax 032 713 60 61
Numero di ordinazione: 538-0600
Testo originale: francese
Traduzione: Servizi linguistici UST
Altre lingue: questo opuscolo esiste anche in tedesco (N° 536-0600) e in francese (N° 537-0600)
Grafica e impaginazione: UST, Neuchâtel
Fotografia: Rouge de Mars, Neuchâtel
Diritti di riproduzione: UST, Neuchâtel 2005. La riproduzione è autorizzata, salvo a fini commerciali,
se la fonte è specificata.
ISBN: 3-303-15365-5
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PISA OECD