i talienische filmtage 2011
10. bis 16. November, Würzburg
150
Inhalt
Grußwort
04
Vorwort
05
Et in terra pax
06
Habemus Papam
08
Happy Family
10
Immaturi Zurück auf Los
12
Into Paradiso
14
La prima cosa bella
16
Sei Venezia 6 x Venedig
18
Lo spazio bianco Der weiße Raum
20
L’uomo che verrà Ein Mensch kommt in die Welt
22
Impressum / Danksagung
24
Programmspiegel
25
50
3 1
Grußwort
Vorwort
Liebe Freunde des Cinema Italia!
Die Filmkultur in Italien ist nur eine Facette dieses so überreichen Kunst- und
Kulturlandes. Gerade haben wir aus Anlass des 150jährigen Bestehens der
Republik
Italien mit sechs italienischen Filmen „Auguri Italia!“ gewünscht –
Liebe Freunde des Cinema Italia!
eine Veranstaltungsreihe des Central-Programmkinos und des TIC. Nun freue
ichDie Filmkultur
mich, die
dritten
Italienischen
FilmtageKunstin und
unserem
in Italien
ist nur eine
Facette dieses so überreichen
Kulturlandes.Programmkino
Gerade haben wir aus
willkommen
zu
heißen.
Ich
danke
den
Initiatoren,
die
im„Auguri
Rahmen
14.
Anlass des 150-jährigen Bestehens der Republik Italien mit sechs italienischen Filmen
Italia!“der
gewünscht
– eine Veranstaltungsreihe
des Central-Programmkinos
undMal
des TIC.diese
Nun freue
ich mich, die dritten
Italienischen
CINEMA
ITALIA-TOURNEE
zum dritten
Filmtage
in Würzburg
Filmtage in unserem
Programmkino
willkommen zu heißen.
Ich danke den
Initiatoren,
die mehr,
im Rahmen
der 14.
organisieren.
Und
unser Programmkino
„Central“
zeigt
einmal
dass
es
CINEMA
ITALIA-TOURNEE
zum
dritten
Mal
diese
Filmtage
in
Würzburg
organisieren.
Und
unser
Programmkino
mit Sicherheit die richtige Idee war.
„Central“ zeigt einmal mehr, dass es mit Sicherheit die richtige Idee war.
Allen
Freunden guter Filme und insbesondere der italienischen Filmkunst
Allen Freunden guter Filme und insbesondere der italienischen Filmkunst
wünsche
ich
gute
Unterhaltung
und buon divertimento!
wünsche ich
gute
Unterhaltung
und buon divertimento!
Georg
Georg Rosenthal
Rosenthal
Oberbürgermeister
Oberbürgermeister
Die Schirmherrschaft für die Italinischen Filmtage 2011 übernimmt Frau Hanna Rosenthal.
4
Verehrtes Publikum,
in diesem Jahr feiert Italien den 150. Jahrestag seiner staatlichen Einheit, ein Anlass, mit besonderem Interesse auch auf das italienische
Kino zu blicken, das so viele bedeutende Werke zur Kinokultur der Welt beigetragen hat. Dies wollten auch wir vom „TIC – circolo culturale italo-tedesco“ würdigen und haben in Zusammenarbeit mit dem „Central“ Programmkino deshalb in den vergangenen Wochen
in unserer Veranstaltung „Auguri Italia!“ bereits sechs Meisterwerke des älteren italienischen Films gezeigt. Nun freuen wir uns auf die
„Italienischen Filmtage 2011“. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr freuen wir uns, dass es uns auch in diesem Jahr, zusammen mit unseren
Partnern, dem „Central“ Programmkino Würzburg, dem Filmverleih Kairos in Göttingen sowie auf italienischer Seite „Made in Italy“ in
Rom, gelungen ist, eine Reihe herausragender Produktionen des aktuellen italienischen Autorenkinos nach Würzburg zu holen.
Wir haben uns bei der Planung des diesjährigen Programms bemüht, den Bogen unserer Auswahl sehr weit zu spannen. Das reicht von
Autoren, die schon lange zur internationalen ersten Garde des Autorenkinos gehören, wie Gabriele Salvatores mit seinem jüngsten Film
„Happy Family“ – und Nanni Moretti. Dessen „Habemus papam“ ist ein thematisch ganz außergewöhnliches Werk und kommt demnächst
in die deutschen Kinos. Dieser Bogen reicht bis zu Erstlingswerken, die von der italienischen Kritik und vom dortigen Publikum mit großem
Beifall aufgenommen wurden, wie etwa die Filme „Into Paradiso“ von Paola Randi oder „Et in terra pax“ der jungen römischen Filmemacher Matteo Botrugno und Daniele Coluccini. Diese Beiden kommen persönlich zu den Filmtagen, um ihren Film vorzustellen und mit dem
Publikum zu diskutieren. Auf diese lebendige Begegnung mit dem jungen italienischen Kino freuen wir uns besonders. Die beiden Filme
zeichnen ein scharfes und packendes Bild von den Problemen der jungen Generation in Neapel und Rom.
Dazu kommen weitere sechs Filme aus verschiedenen Genres – Komödie, Drama, Dokumentarfilm – von weithin bekannten Filmemachern
und -macherinnen, und wir hoffen, dass sie Ihnen ein möglichst vielfältiges Bild des aktuellen Filmschaffens in Italien vermitteln. Alle Filme
laufen in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Wir hoffen auf zahlreiche Filmliebhaber und wünschen Ihnen eine Woche voll fröhlicher und spannender, nachdenklicher und anregender
Stunden bei den Italienischen Filmtagen 2011 – und natürlich: BUONA VISIONE!
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5 1
Matteo Botrugno und Daniele Coluccini wurden beide 1981 in Rom
geboren. An der römischen Universität schlossen beide im Jahr
2005 das Studium der Filmwissenschaften ab. Neben Filmkritiken
entstanden zunächst Kurzfilme, die auf internationalen Festivals
Preise gewannen. „Et in terra pax“ ist ihr erster Spielfilm. Die beiden Regisseure werden als Gäste bei den Italienischen Filmtagen in
Würzburg anwesend sein.
Filmographie:
Chrysalis, Kurzfilm (2007)
Europa, Kurzfilm (2007)
Sisifo, Kurzfilm (2008)
Et in terra pax (2010)
Et in terra pax
Drei Geschichten aus dem Randbezirk Roms. Kriminalität und Drogen bringen die Akteure der zunächst voneinander unabhängigen
Stories zusammen. Es geht um Marco, der nach fünf Jahren aus
dem Gefängnis kommt, um Sonja, eine Studentin, die in einem
Spielclub jobbt und drei Kumpel, deren Freundschaft auf dem Spiel
steht. Wenn alle aufeinandertreffen, führt das schließlich zu einem
blutigen Gewaltausbruch.
Tre storie diverse, accomunate dal duro contesto della periferia romana.
Marco, uscito dal carcere, vuole ricostruire la sua vita all‘insegna della
normalità, ma cade di nuovo nel circolo della delinquenza; Sonia,
studentessa universitaria, deve lottare per costruirsi un futuro; Faustino,
Massimo e Federico, per una serie di eventi, saranno costretti a rompere
la loro amicizia.
Regie
M. Botrugno, D. Coluccini
Drehbuch
Matteo Botrugno, Daniele Coluccini,
Andrea Esposito
Davide Manca
Mario Marrone
Laura Boni, Irene Jaccio
Settembrini, Kimerafilm
Maurizio Tesei (Marco),
Ughetta D‘Onorascenzo (Sonia),
Michele Botrugno (Faustino),
Fabio Gomiero (Federico),
Germano Gentile (Massimo ‚Nigger‘)
Kamera
Schnitt
Ausstattung
Produktion
Darsteller
„Als wir die Story entworfen haben, haben wir jede Art von Verurteilung
oder Kritik vermieden. Stattdessen haben wir versucht, einen Teil dieser
Wirklichkeit zu zeigen, indem wir schlicht Ereignisse aus den Nachrichten verwendet und gleichzeitig den Handlungen einfacher Menschen
einen hohen, ja überhöhten Stellenwert gegeben haben. Deshalb die
einfache, ungehobelte, ja manchmal brutale Sprache, die oft im Kontrast zu den Momenten voll Tiefsinn und Poesie steht. Das sind markante
Züge dieses Teils von Rom, die man nicht einfach ignorieren kann, auch
wenn sie oft übersehen werden.“
Matteo Botrugno, Daniele Coluccini
Italien 2010, 89 Minuten, OmU
6
50
7 1
Nanni Moretti wurde 1953 in Bruneck (Südtirol) geboren. Er
studierte Filmwissenschaft in Bologna. Politisch geprägt wurde er
durch die 70er Jahre. In seinen Filmen unterzieht er Politik, Kirche
und Gesellschaft im Italien der Gegenwart scharfer Kritik. Er erhielt
zahlreiche begehrte Filmpreise wie etwa den Goldenen Löwen
(Venedig 1981) und die Goldene Palme (Cannes 2001).
Filmographie (Auswahl):
Sogni d‘oro (1981)
La messa è finita (1985)
Caro diario (1993)
La stanza del figlio (2001)
Il caimano (2006)
Habemus Papam
Gott und die Welt haben ihn erkoren. Aber seine innere Stimme
sagt ihm, dass sie sich irren. Die Geschichte vom Papst, der nicht
Papst sein will. Die Kirchenglocken läuten, weißer Rauch steigt in
den Himmel und Abertausende auf dem Platz vor dem Petersdom
harren in froher Erwartung. Doch Kardinal Melville ist panisch. Man
hat ihn zum Papst gewählt. Was soll er bloß tun? Er kann sich der
Welt nicht zeigen – und tut es auch nicht. Schon bald ist die ganze
Welt in Sorge, während der Vatikan verzweifelt nach Lösungen
sucht. Wie der Papst selbst auch, nur eben auf seine Art:
Er büxt aus …
Alla morte del vecchio Papa si riunisce il Conclave per eleggere il nuovo
pontefice della Chiesa cattolica. Ma il prescelto, il cardinal Melville,
è preda di dubbi e fortissime ansie e per questo cade in subitanea
depressione per il timore di non essere in grado di salire degnamente al
soglio pontificio. Il Vaticano chiama allora uno psicanalista, il professor
Brezzi, perché assista Melville e lo aiuti a risolvere i suoi problemi. Il Papa
però, approfittando di un momento di distrazione, scompare per le vie
di Roma.
Regie
Nanni Moretti
Drehbuch
Nanni Moretti, Federica Pontremoli,
Francesco Piccolo
Kamera
Schnitt
Ausstattung
Musik
Produktion
Alessandro Pesci
Esmeralda Calabria
Paola Bizzarri
Franco Piersanti
Sacher Film, Fandango, Le Pacte, France 3
Cinéma
Michel Piccoli (Papst),
Nanni Moretti, (Psychoanalytiker),
Jerzy Stuhr (Der Sprecher),
Margherita Buy (Psychoanalytikerin)
Darsteller
Italien/Frankreich 2011, 110 Minuten, OmU
8
Ein herrlicher Film, fast ein Wunder: weil Moretti hinter die Kulissen
sieht und ein Konklave in amüsanter Weise erzählt und gleichzeitig den
Respekt vor einem Ritual wahrt, mit dem sich Millionen von Personen
identifizieren. (...) „Habemus papam“ – ein Film komisch und erhaben
mit einem hervorragenden Michel Piccoli. (Alberto Crespi, L‘Unità)
Nanni Moretti zeigt uns einen großartigen Film, der die älteste Institution dieser Erde, die Kirche, zum absurden Theater werden lässt. (...)
Moretti vermag die menschliche Komödie mit Ironie und Empathie zu
spielen. (Federico Pontiggia, Il fatto quotidiano)
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9 1
Gabriele Salvatores, 1950 in Neapel geboren, ist in Mailand aufgewachsen, wo er an der „Accademia del Piccolo Teatro“ studierte.
1972 gründete er das „Teatro dell’Elfo“ und arbeitete hier bis 1989.
Sein Kinodebüt hatte er 1983 mit „Sogno di una notte d’estate“.
Mit seinem Film „Mediterraneo“ gewann Salvatores 1991 den
Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film.
Filmographie (Auswahl)
Marrakech Express (1989
Mediterraneo (1991)
Sud (1993)
Io non ho paura (2003)
Happy Family (2010).
Happy Family
Ezio ist ein hoffnungsvoller Drehbuchautor mit einem Problem: Er
soll einen Film schreiben über zwei chaotische Mailänder Familien,
deren Wege sich kreuzen, als ihre beiden 16-jährigen Sprösslinge
beschließen zu heiraten. Doch der Autor kommt nicht voran, schon
allein deswegen, weil seine Figuren sich selbstständig machen: Sie
wenden sich ungeniert direkt an den Zuschauer, kritisieren ihren
Erfinder und verlangen größere Rollen. Schließlich katapultiert sich
Ezio mitten in die Handlung hinein, doch inzwischen haben seine
Personen schon auf eigene Faust ein gemeinsames Familientreffen
angesetzt, um die Hochzeit zu planen. Mit ungeahnten Folgen…
Due famiglie di Milano incrociano i destini a causa dei figli sedicenni
caparbiamente decisi a sposarsi. Un banale incidente stradale catapulta il
protagonista-narratore, Ezio, al centro di questo microcosmo, nel quale
i genitori possono essere saggi, ma anche più sballati dei figli, le madri
nevrotiche e coraggiose, le nonne inevitabilmente svampite, le figlie
bellissime e i cani cocciuti e innamorati. In poche parole, due famiglie
di oggi, che sfuggono alle catalogazioni e alle etichette, in evoluzione
continua, in equilibrio precario, vive, felici e confuse. „Happy Family“
è una confessione camuffata, un diario mascherato, una commedia
che parla della paura di essere felici, di cambiare la nostra vita per
qualcos’altro che non conosciamo.
Regie
Gabriele Salvatores
Drehbuch
Kamera
Schnitt
Ausstattung
Musik
Produktion
Darsteller
Alessandro Genovesi
Italo Petriccione
Massimo Fiocchi
Rita Rabassini
Louis Siciliano
Colorado Film, Rai Cinema
Fabio De Luigi (Ezio),
Diego Abatantuono (Martas Vater),
Fabrizio Bentivoglio (Vincenzo),
Margherita Buy (Margherita),
Alice Croci (Marta),
Gianmaria Biancuzzi (Filippo)
Italien 2010, 90 Minuten, OmU
10
Ein unterhaltsamer Film, klug, unerwartet, bunt, sogar optimistisch. Eine
meisterhafte Regieleistung von Gabriele Salvatores, der auch die exzellenten Darsteller virtuos führt. (…) „Happy Family“ regt zum Nachdenken an und vermittelt gleichzeitig ein Gefühl der Leichtigkeit, der Anmut
und der Heiterkeit. Ein Film, der euphorisierend wirkt mit seinem von
Simon & Garfunkel geprägten Soundtrack und mit einem Finale, das den
Beginn vieler neuer Geschichten in sich birgt. Lietta Tornabuoni, La Stampa
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11 1
Paolo Genovese, 1966 in Rom geboren, arbeitete nach seinem
Wirtschaftsstudium zunächst in der Werbung, wo er über 100
Werbespots drehte. Nach einigen Kurzfilmen folgte 2002 sein Debutfilm „Incantesimo napoletano“. Genovese ist auch als Regisseur
erfolgreicher Fernsehserien tätig.
Filmographie:
Incantesimo napoletano (2002)
Nessun messaggio in segreteria (2005)
Questa notte è ancora nostra (2008)
La banda dei Babbi Natale (2010)
Immaturi (2011)
Immaturi Zurück auf Los
Giorgio, Lorenzo, Piero, Luisa, Virgilio, Francesca – was haben
diese sechs Enddreißiger gemeinsam? Vor 20 Jahren waren sie
Schulfreunde und eine feste Clique. Danach haben sie sich aus den
Augen verloren. Doch aus heiterem Himmel flattert allen ein Brief
des Schulministeriums ins Haus: wegen eines Formfehlers wurden
Abiturzeugnisse annulliert, das Abitur muss wiederholt werden!
Ein absurder Scherz des Schicksals? Jedenfalls hocken die sechs
Freunde nun wieder zusammen, büffeln Latein und Mathe wie in
den alten Zeiten, und spüren plötzlich die Sehnsucht, das jugendliche stürmische Lebensgefühl von damals wiederaufleben zu lassen.
Aber das ist leichter gesagt als getan…
Giorgio, Lorenzo, Piero, Luisa, Virgilio, Francesca: cosa hanno in comune
questi trentottenni? Semplice: 20 anni fa erano compagni di scuola.
Ma sopratutto erano amici, erano un gruppo. Poi è successo qualcosa e
il gruppo si è frantumato. Ma tra poco torneranno ad esserlo, almeno
per qualche giorno: il Ministero della Pubblica Istruzione ha annullato il
loro esame di maturità e lo dovranno rifare. E così li vedremo di nuovo
insieme, come ai vecchi tempi, con qualche ruga di più e qualche
capello di meno. Con la voglia di risentire il sapore della giovinezza e
la consapevolezza, più o meno profonda, che quel periodo è passato.
Una commedia brillante e sentimentale che riporta una generazione a
confrontarsi con la vita che dopo 20 anni è andata da tutte le parti, fra
sogni e disillusioni.
Regie
Paolo Genovese
Kamera
Schnitt
Ausstattung
Musik
Produktion
Darsteller
Fabrizio Lucci
Patrizio Marone
Chiara Balducci
Alex Britti
Lotus Production, Medusa Film
Ambra Angiolini (Francesca),
Luca Bizzarri (Piero),
Barbara Bobulova (Lisa),
Raoul Bova (Giorgio),
Anita Caprioli (Eleonora),
Paolo Kessisoglu (Virgilio),
Ricky Memphis (Lorenzo)
Italien 2011, 108 Minuten, OmU
12
„Immaturi“ ist ein Projekt, das ich schon lange in mir trage. Die Idee entspringt der Angst vor meiner Abiturprüfung und meinem wiederkehrenden Albtraum, sie wiederholen zu müssen! (…) Durch die sympathische
Selbstironie der Protagonisten bekommt der Film eine unterhaltsame
Leichtigkeit – das war jedenfalls meine Intention. Paolo Genovese
Die surrealistisch anmutende Grundidee beeinträchtigt keinesfalls die
Authentizität der Figuren. Die Darsteller sind durchgehend hervorragend
besetzt, der Kinobesuch lohnt sich allein schon für die umwerfenden
Szenen mit dem wunderbaren Ricky Memphis, der sich mit seinen überfürsorglichen Eltern herumschlägt. Alberto Crespi, l’Unità
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13 1
Paola Randi, 1970 in Mailand geboren, machte ihren Uniabschluss
in Jura und studierte dazu Malerei. Seit 12 Jahren arbeitet sie
für nicht gewinnorientierte Unternehmen und Verbände. 1996
gründete Paola Randi die Zeitschrift TTR, die sich mit Theater und
Kunst auseinandersetzt. 2003 begann ihre Arbeit für den Film: Ihr
Regiedebüt legte sie 2008 mit dem Kurzfilm „La Madonna della
frutta“ vor, bevor sie „Into Paradiso“ drehte.
Filmographie:
La Madonna della frutta, Kurzfilm (2008)
Into Paradiso (2011)
Into Paradiso
Eine Stadt: Neapel. Und drei Männer: der schüchterne, gerade
arbeitslos gewordene Wissenschaftler Alfonso, der in korrupte
Machenschaften verwickelte Politiker Vincenzo und der ehemalige
Cricket-Champion Gayan aus Sri Lanka, der auf der Suche nach
dem Paradies ausgerechnet in Neapel gelandet ist. Durch haarsträubende Verwicklungen müssen die Drei für einige Zeit in einer
illegal errichteten Hütte auf einem Hausdach im Migrantenviertel
Unterschlupf suchen, denn Auftragskiller der Camorra sind ihnen
auf den Fersen. Gut, dass Gayan auf die Hilfe seiner Landsleute
aus Sri Lanka bauen kann, um aus dem ganzen Schlamassel wieder
herauszukommen…
In una Napoli multietnica, s’intrecciano i destini di Alfonso, uno
scienziato napoletano, timido e impacciato, e Gayan, ex campione di
cricket srilankese che non ha più un soldo. I due si ritrovano a condividere giocoforza una catapecchia eretta abusivamente su un tetto di un
palazzo nel cuore del quartiere srilankese della città. Alfonso è costretto,
per un tragicomico equivoco, a nascondersi da una banda di malavitosi
e Gayan diviene dapprima ostaggio e poi suo unico alleato. Da questa
paradossale convivenza nasce tra i due una speciale amicizia che darà
loro il coraggio di affrontare il proprio destino...
Regie
Paola Randi
Drehbuch
Antonella Antonia Paolini, Paola Paolini
Luca Infascelli, Chiara Barzini
Mario Amura
Gianni Vezzosi
Paki Meduri
Fausto Mesolella
Fabrizio Mosca für Acaba Produzioni
Gianfelice Imparato (Alfonso D’Onofrio),
Saman Anthony (Gayan),
Peppe Servillo (Vincenzo Cacace),
Eloma Ran Janz (Giacinta)
Kamera
Schnitt
Ausstattung
Musik
Produktion
Darsteller
Eine Low Budget-Komödie, die auf originelle Weise ein multiethnisches
Italien einfängt, in dem Arbeitslose und Migranten an derselben Identitätskrise leiden. Eine treffende und perfekt aufeinander eingespielte
Besetzung, ein vielseitiger soziologischer Blick, ein auf nüchterne Weise
fantasievoller Stil: „Into Paradiso“ ist ein großer kleiner Film, der allein
schon deshalb Aufmerksamkeit verdient, weil er an etwas glaubt: an die
schöpferische Macht des Films und den inneren Zerfall der Camorra.
Federico Pontiggia, Il Fatto Quotidiano
Italien 2011, 104 Minuten, OmU
14
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15 1
Paolo Virzì, 1964 in Livorno geboren, studierte Film am „Centro
Sperimentale di Cinematografia” in Rom. Als Drehbuchautor arbeitete er u.a. mit Gabriele Salvatores bei „Turné“ (1990) zusammen,
bevor er 1994 mit „La bella vita“ sein Regiedebüt gab. Sein Film
„Tutta la vita davanti“ / „Du hast das Leben noch vor dir“ lief 2010
erfolgreich in den deutschen Kinos.
Filmographie
La bella vita (1994)
Ferie d’agosto (1996)
Ovosodo (1997)
Caterina va in città (2003)
Tutta la vita davanti (2008)
La prima cosa bella
Livorno 1971: Was bedeutet es, eine atemberaubend attraktive
Mutter zu haben, der die Männer hinterherpfeifen? Für den achtjährigen Bruno ist es ungeheuer peinlich. Als Anna am Badestrand
dann noch bei einem Wettbewerb zur schönsten Mamma Italiens
gekürt wird, kocht auch Ehemann Mario vor Wut und es kommt
zum großen Eklat. Die Gegenwart: Der erwachsene Bruno führt ein
eher langweiliges Leben. Livorno hat er lange hinter sich gelassen.
Als er erfährt, dass seine Mutter Krebs hat, besucht er sie das erste
Mal seit Jahren. Anna ist todkrank, aber immer noch lebenslustig.
Erinnerungen werden wach – und Bruno beginnt seine Mutter langsam zu verstehen...
Anna Nigiotti nel Settantuno era una giovane e bellissima mamma
proclamata Miss del più popolare stabilimento balneare di Livorno,
ignara di suscitare le attenzioni maliziose della popolazione maschile, i
sospetti rabbiosi del marito Mario e la vergogna del primogenito Bruno.
Oggi, ammalata di cancro e ormai ricoverata alle cure palliative, Anna
sbalordisce i medici con la sua irresistibile e contagiosa vitalità.
L incontro, dopo tanti anni, con quella mamma esplosiva, ancora bella
e vivacissima, conduce ad un esito inatteso di riconciliazione: l ultima
lezione di vita, di fiducia nella dolcezza del vivere, di questa madre
imbarazzante e speciale.
Regie
Paolo Virzì
Drehbuch
Francesco Bruni, Francesco Piccoli,
Paolo Virzì
Nicola Pecorini
Simone Manetti
Tonino Zera
Carlo Virzì
Medusa Film
Micaela Ramazzotti (die junge Anna),
Stefania Sandrelli (die ältere Anna),
Valerio Mastandrea (Bruno),
Claudia Pandolfi (Valeria),
Marco Messeri (il Nesi)
Kamera
Schnitt
Ausstattung
Musik
Produktion
Darsteller
Italien 2010, 116 Minuten, OmU
16
In „La prima cosa bella“ steckt die große Tradition der italienischen Komödie der ‘60er Jahre. Wenn man diesen Film anschaut, bemerkt man,
wie viel Kreativität, Originalität und neues Leben Paolo Virzì diesem
Genre eingehaucht hat. Die wunderbare Figur der Anna ist gleichzeitig
eine sprühende Hommage an die beste Zeit des bittersüßen italienischen
Kinos, die story ist eine perfekt entwickelte filmische Erzählung.
Paolo D’Agostini, la Repubblica
50
17 1
Carlo Mazzacurati wird 1956 in Padua geboren. Als Student leitet
er das dortige Filmforum. 1983 geht er nach Rom, wo er Nanni
Moretti kennenlernt, mit dem er bis heute eng zusammenarbeitet.
1988 ist er mit seinem Debutfilm „Notte italiana“ zu Gast beim
Internationalen Filmwochenende in Würzburg.
Filmographie (Auswahl)
Il prete bello (1989)
Il toro (1994)
La giusta distanza (2007)
La passione (2010)
Sei Venezia 6 x Venedig
Was macht die Seele einer Stadt aus? Es sind ihre Straßen, das
Licht, das sie beleuchtet, die Menschen, die in ihr leben und ihre
Geschichten. All das, aber noch etwas anderes, etwas, das man nur
langsam und mit sehr wachen Sinnen erfassen kann. „Sei Venezia“
sucht nach der Seele Venedigs. Der Film durchstreift die Stadt und
die Lagune, erforscht die geheimen Ecken und den Tageslauf der
Menschen. Sechs Bewohner kommen zu Wort: Ein Zimmermädchen
in einem Luxushotel, ein betagter Archäologe, ein Rentner aus der
Vorstadt Mestre, ein Maler, ein Einbrecher, der auf Wohnungen
spezialisiert ist, und schließlich ein fast noch kindlicher Junge.
18
Cos’è il sentimento di una città? Sono le sue strade, la luce che la
illumina, sono le persone che ci vivono e le loro storie. E tutte queste
cose ma anche qualcos’altro, qualcosa che richiede tempo e atenzione
per essere colto.
“Sei Venezia“ va in cerca di questo sentimento
percorrendo la città e la sua laguna, scrutandone gli angoli e i giorni,
ascoltando le storie di sei dei suoi abitanti: una cameriera d’albergo, un
vecchio archeologo, un pensionato di Mestre, un pittore-pescatore, un
ladro di appartamenti e un ragazzino.
Regie
Carlo Mazzacurati
Kamera
Schnitt
Produktion
Luca Bigazzi
Paolo Cottignola
Argonautifilm
Italien/USA 2010, 95 Minuten, OmU
„Ein Jahr in Venedig. Vom Herbst bis zum Sommer habe ich die Zeit mit
sechs Personen verbracht, die dort leben. Ich habe versucht, durch diese
Personen das Wesen Venedigs zu entdecken (…) Meine Hoffnung war:
Einen Schlüssel zu finden und die geheimen und unsichtbaren Türen der
Stadt zu öffnen.“ Carlo Mazzacurati
Eine lange Liebeserklärung an Venedig, die niemals in die übliche Rhetorik des „Rettet Venedig!“ verfällt. Stattdessen stellt Mazzacurati Fragen
an Menschen, die in der Lagunenstadt aufwachsen, arbeiten, leben.
Gestalt gewann dieser Film auf Spaziergängen durch Venedig, beim Hören von Geschichten, im Gespräch mit den Menschen. Jeder Betrachter
kann die Geschichte finden, die ihm nahe geht oder die Gefühle und
Erinnerungen weckt. Sara D’Ascenzo, Corriere del Veneto
50
19 1
Francesca Comencini, 1961 in Rom geboren, ist die Tochter des
Regisseurs Luigi Comencini. Nach ihrem Philosophiestudium zog
sie 1982 vorübergehend nach Frankreich. Obwohl sie ursprünglich
Schriftstellerin werden wollte, drehte sie 1985 den autobiographischen Film „Pianoforte“, der auf den Filmfestspielen in Venedig
ausgezeichnet wurde. „Mi piace lavorare - Mobbing“ erhielt 2004
bei der Berlinale den Preis der ökumenischen Jury.
Filmographie (Auswahl):
Pianoforte (1984)
Le parole di mio padre (2001)
Mi piace lavorare - Mobbing (2003)
A casa nostra (2006)
Lo spazio bianco Der weiße Raum
Maria ist Anfang 40, lebt in Neapel, unterrichtet an einer Abendschule. Unabhängig und dynamisch, scheint sie ihr Leben im Griff
zu haben. Nach einer flüchtigen Liebesbeziehung wird Maria
ungeplant schwanger. Sie entschließt sich, das Kind zu behalten.
Doch im sechsten Monat erleidet sie eine Frühgeburt. Das Baby hat
nur im Brutkasten eine Überlebenschance. Und Maria muss drei
geschlagene Monate lang warten. Auf langen Spaziergängen, mit
Lektüre und Kino versucht sie vergeblich sich abzulenken. Zur Ruhe
kommt sie erst allein mit ihrer schutzbedürftigen Tochter in dem
mit weißen Vorhängen ausgekleideten Raum, in dem der Brutkasten steht. Hier wird ihr klar, dass sie das reale Leben bisher kaum
wahrgenommen hat. Was bedeutet „Leben“ denn überhaupt?
20
Maria aspetta una bambina, non è più incinta ma aspetta lo stesso.
Aspetta che sua figlia nasca, o muoia. Per tre mesi deve affrontare, sola,
nell’attesa che sua figlia Irene esca dall’incubatrice, un periodo molto
difficile. Abituata a fare affidamento esclusivamente sulle proprie forze
e a decidere con piena autonomia della propria vita, Maria si imprigiona
nello spazio bianco dell’attesa. Ma questo sforzo di isolamento doloroso
consuma anche l’ultimo filo di energia a disposizione: è necessario che
Maria salvi se stessa per riuscire a salvare la bambina.
Regie
Francesca Comencini
Drehbuch
Kamera
Schnitt
Ausstattung
Musik
Produktion
Darsteller
Francesca Comencini, Federica Pontremoli
Luca Bigazzi
Massimo Fiocchi
Paola Comencini
Nicola Tescari
Fandango, Rai cinema
Margherita Buy (Maria),
Gaetano Bruno (Giovanni Berti),
Giovanni Ludeno (Fabrizio),
Antonia Truppo (Mina)
„Lo spazio bianco“ ist ein ungewöhnlicher und bewegender Film, der
das Innerste nach außen kehrt. Margherita Buy verleiht ihm mit ihrer
schauspielerischen Leistung nicht nur eine besondere Überzeugungskraft, sondern schafft auch die Atmosphäre nervöser Dynamik, von der
die Handlung getragen wird. „Der weiße Raum“ ist eines der wenigen
Beispiele, wo die Verfilmung besser gelungen ist als die literarische Vorlage. Lietta Tornabuoni, La Stampa
Italien 2009, 98 Minuten, OmU
50
21 1
Giorgio Diritti, geb. 1959 in Bologna, lernte autodidaktisch bei
renommierten Filmemachern wie Carlo Lizzani, Lina Wertmüller
und Pupi Avati. Sein erster Spielfilm „Der Wind zieht seinen Weg“
gewann den Publikumspreis der Cinema Italia-Tournee 2008.
Filmographie:
Il vento fa il suo giro (2006)
L’uomo che verrà (2010)
L’uomo che verrà Ein Mensch kommt in die Welt
Regie
Giorgio Diritti
1944: Die achtjährige Martina wächst als Kind einer einfachen
Bauernfamilie in der rauen Bergwelt des Monte Sole unweit von
Bologna auf. Seit ihr kleiner Bruder gestorben ist, spricht das Mädchen nicht mehr. Doch nun erwartet ihre Mutter wieder ein Kind
und Martina ist glücklich, kann die Zeit bis zur Geburt kaum noch
abwarten. Währenddessen gerät das abgelegene Dorf immer mehr
zwischen die Fronten des Krieges. Die in den Bergen verschanzten
Partisanen liefern sich heftige Gefechte mit den deutschen Besatzungstruppen. Im September 1944 starten SS-Einheiten in der
Region um das Dorf Marzabotto einen furchtbaren Vergeltungsschlag, der Martinas Leben brutal trifft...
Drehbuch
Giorgio Diritti, Giovanni Galavotti,
Tania Pedroni
Roberto Cimatti
Giorgio Diritti, Paolo Marzoni
Carlo Basili
Marco Biscarini, Daniele Furlati
Aranciafilm, Rai cinema
Greta Zuccheri Montanari (Martina),
Alba Rohrwacher (Beniamina),
Maya Sansa (Lena),
Claudio Casadio (Armando)
Nell‘inverno 1943-1944 sull‘appennino emiliano, la piccola Martina, di
otto anni, vive con i genitori e con la numerosa famiglia contadina, che
fatica ogni giorno per sopravvivere. Dalla morte del fratello più piccolo
Martina ha smesso di parlare e questo la rende oggetto di scherno da
parte dei coetanei, tuttavia il suo sguardo sul mondo che la circonda
è molto profondo. La guerra arriva anche sulle sue colline ricoperte
di neve, con la presenza sempre più invadente di soldati tedeschi e
squadre di partigiani. A fine settembre del 1944 le truppe SS mettono
in atto un feroce rastrellamento, che verrà ricordato come “la strage di
Marzabotto”…
Kamera
Schnitt
Ausstattung
Musik
Produktion
Darsteller
Giorgio Diritti vermeidet jedwede Effekthascherei. Er berichtet nicht nur
über eines der schlimmsten Gemetzel der letzten Kriegsmonate, sondern
über das Los, das der Krieg über die Menschen bringt. Vor allem ist
„L’uomo che verrà“ aber eine Liebeserklärung an das Leben, die mit
einer hervorragender Besetzung aus professionellen Schauspielern und
Laiendarstellern (die kleine Greta Zuccheri Montanari in der Rolle der
Martina) Bilder der Wahrheit, der Poesie und des Schmerzes findet. Paolo
Mereghetti, Corriere della Sera
Italien 2010, 117 Minuten, OmU
22
50
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Festivalleitung
Ornella Calvano, Cav. Antonino Pecoraro
Unter der Schirmherrschaft von
Frau Hanna Rosenthal
Veranstalter
TIC e.V. – circolo culturale italo Tedesco
In Zusammenarbeit mit
Programmkino Würzburg eG., Heidrun Podszus
und Made in Italy, Rom
Francesco Bono, Franco Montini, Piero Spila
In Verbindung mit
Kairos Filmverleih, Göttingen
Wilfried Arnold, Helge Schweckendiek
Gefördert durch
Ministero per i Beni e le Attività Culturali
Direzione Generale per il Cinema, Rom
Unser Dank gilt
Central Programmkino Würzburg, Stadt Würzburg, Kulturreferat
und Johannes Engels, Heidrun Podszus, Richard Schwaderer sen.,
Berthold Kremmler und allen Sponsoren!
Katalog
Redaktion
Richard Schwaderer sen.
Helge Schweckendiek
Berthold Kremmler
Donnerstag, 10.11.
Freitag, 11.11.
24
Sonntag, 13.11.
11.00 Uhr
Lo spazio bianco, 89 min
19.00 Uhr
Eröffnungsveranstaltung
18.30 Uhr
Lo spazio bianco, 89. min
18.30 Uhr
Into Paradiso, 104 min
18.30 Uhr
Sei Venezia, 95 min
20.00 Uhr
La prima cosa bella, 116 min
20.15 Uhr
La prima cosa bella, 116 min
20.30 Uhr
Habemus Papam, 102 min
20.30 Uhr
Et in Terra Pax, 90 min
In Anwesenheit der Regisseure
22.30 Uhr
Into Paradiso, 104 min
22.30 Uhr
Et in Terra Pax, 90 min
Montag, 14.11.
Dienstag, 15.11.
Mittwoch, 16.11.
Übersetzungen
Richard Schwaderer sen.
Gestaltung / Layout
Jeanette Bouhadida
Titelgrafik:
Chiara Tomati
Jeanette Bouhadida
18.30 Uhr
Immaturi, 108 min
18.30 Uhr
Happy Family, 90 min
18.30 Uhr
L´uomo che verrà, 117 min
Druck
flyeralarm GmbH, Würzburg
20.30 Uhr
Happy Family, 90 min.
20.30 Uhr
L´uomo che verrà, 117 min
20.30 Uhr
Immaturi, 108 min
Alle Filme auf Italienisch mit deutschen Untertiteln.
In Zusammenarbeit mit
Ellipsis Media, Rom, Fandango Rom, Rendezvous Filmverleih.
Köln, Prokino Verleih München,
Twentieth Century Fox, Frankfurt
Samstag, 12.11.
Mit freundlicher Unterstützung von:
i talienische filmtage 2011
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italienische filmtage 2011