Jahrgang 13 Nummer 9 September 2015 Landeshauptmann zu Besuch in der Bezirksgemeinschaft Überetsch Unterland Kürzlich traf sich der Landeshauptmann Arno Kompatscher mit den Vertretern der Bezirksgemeinschaft in Neumarkt In erster Linie ging es um einen Austausch über aktuelle Themen und ein Kennenlernen mit den neuen Bürgermeistern im Bezirk. „Es war ein sehr aufschlussreiches Treffen, das vor allem für die neuen Bürgermeister sehr interessant war“, erklärt der Präsident der Bezirksgemeinschaft Edmund Lanziner. Eines der wichtigen Themen war die Machbarkeitsstudie zur bezirksübergreifenden Video-Überwachung. „Wir haben dem Landeshauptmann dieses Pilotprojekt vorgestellt und er zeigte sich eigentlich recht aufgeschlossen“, so Lanziner. Das Projekt sieht vor, dass Video-Kameras an strategischen Punkten installiert werden, um im Gebiet die Sicherheit zu erhöhen. Am Dorfeingang und bei Ausfahrten, an viel befahrenen Straßen und strategisch wichtigen Punkten sollten diese angebracht werden. Rund 1,5 Millionen Euro wird dieses Vorhaben kosten. „Der Landeshauptmann hat gesagt, dass die Landesverwaltung möglicherweise einen Teil dieser Kosten übernehmen kann, da auch Möglichkeiten bestehen, dieses Vorhaben auch auf andere Einzugsgebiete auszudehnen“. Neben den Überwachungskameras wurden aber auch noch weitere Themen behandelt, wie die BBT-Zulaufstrecke. Man müsse am Ball bleiben und den Zug nicht vorbeifahren lassen, betonte Kompatscher bei der Versammlung. „Jetzt geht es darum, einen Korridor festzulegen, wo sich die Trasse am besten eignet, um die geologischen Untersuchungen zu vertiefen“ erklärt der Präsident der Bezirksgemeinschaft. Bei der Versammlung wurden den Gemeinden auch Verbesserungen an der bestehenden Trasse zugesichert. „Man weiß allerdings noch nicht, wann und wie viel investiert wird“, so Edmund Lanziner. cademia di Belle Arti in Florenz Bildhauerei. Sein Curriculum weist zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland auf. Im Laufe der Jahre hat er mit zahlreichen Architekten zusammengearbeitet und Kunst am Bau-Projekte realisiert. Er lebt und arbeitet in Meran. Vernissage ist am 17. Oktober 2015 um 20.00 Uhr. Die Ausstellung ist während folgender Öffnungszeiten zu besichtigen: Dienstag bis Samstag von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. Ausstellung im Kunstforum Ulrich Egger Das Kunstforum Unterland zeigt vom 17. bis 31. Oktober 2015 eine Fotoausstellung des Künstlers Ulrich Egger. Hauptsächlich als Bildhauer bekannt, widmet er sich bereits seit langem auch der Fotografie. Dieses Medium erlaubt ihm ein ganz persönliches Statement zu den Themen Architektur und Landschaft. Seine Bilder zeigen nicht, was der Betrachter ursprünglich zu sehen glaubt, sie spielen auf subtile Art und Weise mit dem Dualismus Artifiziell und Authentisch. Das bedeutet, dass die einzelnen Elemente nicht immer der vorliegenden Alltagssituation entsprechen, sondern vom Künstler erst in einem zweiten Schritt als freie Assoziation zusammengeführt worden sind. So entstehen nicht real existierende, aber keineswegs surreale Szenarien, die Schnittmenge zwischen Realität und Fiktion wird ausgelotet und damit auch die Grenzen und Möglichkeiten des Mediums Fotografie. Ulrich Egger ist 1959 in Sankt Valentin auf der Heide geboren und studierte an der Ac- Nummer 9 - September 2015 Südtiroler Grenzland Zur Unterstützung der regionalen Projekte sind im ländlichen Entwicklungsplan 2014–2020 rund 20 Millionen Euro vorgesehen, voraussichtlich 3 Millionen für jedes Gebiet. Nun werden die Arbeitsgruppen zusammengestellt, welche die Aufgabe haben, in den nächsten Monaten (voraussichtlich bis Ende Jänner 2016) die gemeinsame lokale Entwicklungsstrategie für das neue LEADER-Gebiet zu erarbeiten, in welcher die Zielsetzungen, Maßnahmen, Handlungsfelder und mögliche Startprojekte für eine nachhaltige Entwicklung des LEADER-Gebiets formuliert werden. In der Folge werden sie dann konkrete Projekte erarbeiten, die dann zur Förderung vorgelegt werden können. Auch Bürgerinnen und Bürger sollen bei der Ideensammlung der ob genannten Projekte mitwirken und Vorschläge unterbreiten. Die Bezirksgemeinschaften fungieren hierfür als zentrale Anlaufstelle. (Roberta Simeoni) den verschiedene Aktivitäten und Ausflüge auf dem Programm, z. B. Besichtigung der Kellerei Tramin, Schloss Sigmundskron und der Fa. Mila in Bozen. Wir besuchten alle Schwimmbäder des Unterlandes und wanderten auf der alten „historischen“ Trasse der Fleimstaler Bahn von Montan nach San Lugano. Zum Abschluss wurde mit jeder Gruppe ein Fest im Point gefeiert mit „Pasta essen“ und natürlich durfte das Übernachten im Point nicht fehlen! Das Feedback der Jugendlichen war durchaus positiv, hier einige Aussagen: „Ich habe zwei super schöne Wochen verbracht!“ „Deutsch lernen kann auch Spaß machen!“ „Es hat uns an nichts gefehlt!“ „Ich würde gerne das nächste Jahr wieder teilnehmen!“ „Ich habe neue Freundschaften geknüpft!“ (Hubert Fischer) LEADER-Gebiet des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Leader (Akronym vom französischen „Liaison entre actions de développement de l‘économie rurale“, Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Alle sechs Bezirksgemeinschaften haben LEADER-Gebiete ausgewiesen und in der Sitzung der Landesregierung vom 15. September 2015 wurden alle bis 2020 gutgeheißen: Vinschgau, Südtiroler Grenzland, Sarntaler Alpen, Eisacktaler Dolomiten, Wipptal 2020 und Pustertal. Die Bezirksgemeinschaft Überetsch Unterland hat in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, und mit der Unterstützung von Dr. Hubert Ungerer, die Kandidatur für das LEADER Projekt „Südtiroler Grenzland“ für folgende Gemeinden eingereicht: Aldein, Altrei, Montan und Truden i.N. sowie für die Fraktionen Gfrill und Buchholz in der Gemeinde Salurn, Unterfennberg in der Gemeinde Margreid a.d.W. und Oberfennberg, Graun und Penon in der Gemeinde Kurtatsch a.d.W. Sprachferien 2015 Vom 6. Juli bis 1. August organisierten die Bezirksgemeinschaften Überetsch Unterland und die Bezirksgemeinschaft Val di Fiemme in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Point und der Mittelschule Neumarkt, Sprachferien für Mittelschüler aus dem Fleimstal. Für das heurige Projekt meldeten sich 60 Mittelschüler/innen, aufgeteilt auf je zwei Wochen, an. Das Jugendzentrum Point mit seinen Mitarbeiter/innen übernahm die Koordination des Projektes und war für das Programm und die Rundumbetreuung zuständig. Aufbauend auf die positiven Erfahrungen des Vorjahres hatten wir schon eine stabile Startbasis. An den Vormittagen war Deutsch lernen angesagt. Nicht schultypisch, sondern auf eine „kreative, aktive und praktische“ Art und Weise, z. B. wurde eine Schatzsuche durch Neumarkt organisiert, natürlich mit Hinweisen in deutscher Sprache, oder es wur- den Knödel zubereitet, auch hier vom Einkaufen bis zum Rezept in deutscher Sprache. Weiters wurde den Jugendlichen die Kultur und Landschaft des Unterlandes auf sehr anschauliche Art näher gebracht. Mit Gudrun und Melanie hatten wir zwei engagierte Lehrpersonen die diese Aufgabe mit viel Geduld und Lust ausgeübt haben. Nach dem Mittagessen im Haus Gelmini in Salurn stan- Anno 13 Numero 9 Settembre 2015 Il Presidente della Provincia in visita alla Comunità Comprensoriale Oltradige Bassa Atesina Arno Kompatscher si è recentemente incontrato ad Egna con i rappresentanti della Comunità Si è trattato principalmente di un confronto sui temi di attualità e della conoscenza dei nuovi Sindaci del comprensorio. “È stato un incontro molto soddisfacente e si é rivelato interessante soprattutto per i nuovi Sindaci”, dichiara il presidente della Comunità Lanziner. Uno dei temi importanti in discussione, é stato lo studio di fattibilità per la videosorveglianza a livello comprensoriale. “Abbiamo presentato al Presidente Provinciale questo progetto pilota e lui si è dimostrato davvero disponibile”, ha detto Lanziner. Il progetto prevede l’installazione di videocamere nei punti strategici per aumentare la sicurezza nel territorio. Saranno montate all’entrata ed all’uscita dai paesi, sulle strade maggiormente trafficate e nei punti più strategici. Quest’opera comporterà una spesa di circa 1 milione e ½ di euro. Il Presidente Provinciale ha detto che l’amministrazione provinciale probabilmente potrà sostenere una parte dei costi, poiché vi è la possibilità che l’opera possa estendersi in altri territori. Oltre alle telecamere per la videosorveglianza sono state trattate anche altre tematiche, come la tratta d’acces- so al tunnel di base del Brennero. Durante l’incontro Kompatscher ha ribadito che dobbiamo restare nel ballo e non perdere il treno. Ora si tratta di realizzare un corridoio, ove il tacciato meglio di adatta, per approfon- dire i sondaggi geologici. Nel corso della riunione sono stati assicurati ai Comuni dei miglioramenti al tracciato esistente. Comunque, non si sa ancora quando e quanto sarà investito per quest’opera, dichiara il presidente della Comunità. a San Valentino alla Muta in provincia di Bolzano. Ha conseguito il diploma in scultura presso l’Accademia di Belle Arti di Firenze ed ha esposto da allora in occasione di mostre personali e collettive in Italia e all’estero. Nel corso degli anni ha collaborato con diversi architetti, dando il suo contributo artistico alla realizzazione di opere pubbliche e private. La mostra è visitabile nei seguenti orari: da martedì a sabato dalle ore 10 alle 12 e dalle ore 16 alle 18. Mostra al “Kunstforum” Ulrich Egger La mostra “In alcun luogo” sarà inaugurata sabato, 17 Ottobre 2015, alle ore 20.00 al Kunstforum Unterland di Egna. A cura di Camilla Martinelli e visitabile dal 20 al 31 Ottobre 2015, l’esposizione presenta in anteprima un’ampia selezione di opere fotografiche realizzate dall’artista nel corso degli ultimi tre anni. Conosciuto soprattutto per la sua produzione scultorea, da tempo Egger si è ampiamente dedicato anche alla fotografia, sperimentando ed elaborando attraverso di essa un vero e proprio manifesto di pensiero. Ciò che osserviamo nelle immagini di Egger, non lo conos- ciamo davvero. La forza e il carattere di un elemento architettonico, associati alla forza e al carattere di una montagna, di un paesaggio. La fotografia pone a confronto architetture e ambienti nella loro versione più dura e oscura. Il grande assente dei non luoghi di Egger è certamente l’elemento umano, che accentua ancor più la desolazione delle sue immagini immobili, dai colori freddi. Ulrich Egger è nato nel 1959 Numero 9 - Settembre 2015 Zona di confine sviluppo rurale 2014-2020 verranno finanziati circa 20 milioni di euro, presumibilmente 3 mio per ogni territorio. Ora verranno creati dei gruppi di lavoro, che nei prossimi mesi (prevedibilmente entro fine gennaio 2016) hanno il compito di elaborare la strategia di sviluppo locale per il nuovo territorio LEADER, nella quale dovranno essere formulate finalità, provvedimenti, campi d’azione e possibili progetti d’avvio per uno sviluppo sostenibile del territorio LEADER. Successivamente dovranno elaborare progetti concreti, che potranno essere esaminati per il finanziamento. Anche la popolazione potrà partecipare alla raccolta delle idee per i sopraccitati progetti e suggerire delle proposte. In questo modo le Comunità Comprensoriali avranno la funzione di organizza zioni centrali in grado di indirizzare e coordinare le varie iniziative. (Roberta Simeoni) Dopo il pranzo presso la Residenza Gelmini a Salorno, il programma prevedeva attività e gite varie: per esempio la visita alla Cantina Sociale di Termeno, di Castel Firmiano e della Mila a Bolzano. È stato trascorso del tempo presso tutte le piscine della Bassa Atesina, nonché fatto una gita lungo il percorso storico della ferrovia della Val di Fiemme da Montagna a San Lugano. In conclusione, con ogni gruppo, è stata organizzata una fe- sta presso il Point con cena a base di pasta e, naturalmente, non poteva mancare anche il pernottamento presso il Point. Il feedback dei giovani é stato positivo, qui qualche esempio: “Ho trascorso due settimane stupende!”, “Imparare il tedesco può essere anche divertente!”, “Non ci è mancato niente!”, “Mi piacerebbe partecipare anche l’anno prossimo!”, “Ho fatto nuove amicizie!”. (Hubert Fischer) Territorio LEADER del programma di sviluppo rurale Leader (acronimo francese “Liaison entre actions de développement de l’économie rurale”, liberamente traducibile come rete di azioni per lo sviluppo rurale) è un programma di sviluppo dell’UE, promosso per la prima volta nel 1991 che da allora ha sostenuto in modo esemplare, con azioni innovative, lo sviluppo rurale. Tutte e sei le Comunità Comprensoriali hanno bandito dei territori LEADER, selezionati il 15 settembre scorso dalla Giunta provinciale nell’ambito del programma di sviluppo rurale 2014-2020: Val Venosta, zone di confine, Alpi di Sarentino, Dolomiti Val d’Isarco, Alta Val d’Isarco 2020 e Val Pusteria. La Comunità Comprensoriale Oltradige Bassa Atesina, in collaborazione con la Comunitá Comprensoriale Burgraviato e con il sostegno del dott. Hubert Ungerer, ha presentato la candidatura per il progetto LEADER “zone di confine” per i seguenti Comuni: Aldino, Anteri- vo, Montagna e Trodena n.P.N. nonché per le frazioni Cauria e Pochi nel Comune di Salorno, Favogna di Sotto nel Comune di Magrè s.s.d.v. e Favogna di Sopra, Corona e Penone nel Comune di Cortaccia s.s.d.v. Come sostegno dei progetti nell’ambito del programma di Iniziativa linguistica culturale 2015 Dal sei luglio al primo agosto scorso, la Comunità Comprensoriale Oltradige Bassa Atesina e la Comunità Territoriale della Val di Fiemme, in collaborazione con il Centro Giovani Point e la Scuola Media di Egna, hanno organizzato delle vacanze linguistiche per studenti delle scuole medie della Val di Fiemme. Al progetto hanno partecipato sessanta studenti, suddivisi in due gruppi, per una settimana di attività ciascuno. Il Centro Giovani Point, con i/le suoi/sue collaboratori/trici, ha coordinato il progetto ed é stato responsabile per il programma e l’assistenza dei ragazzi. Le esperienze positive dello scorso anno hanno rappresentato una base di lavoro importante per questa edizione. Le mattinate erano riservate allo studio della lingua tedesca, non in modo “scolastico”, ma in modo creativo, attivo e pratico. Per esempio è stata or- ganizzata una caccia al tesoro con gli indizi descritti in lingua tedesca, o sono stati preparati i “canederli”, e anche qui dalla spesa alla ricetta tutto era scritto in lingua tedesca. Inoltre si è provveduto ad avvicinare i giovani alla cultura ed al paesaggio della Bassa Atesina in modo pratico. Gudrun e Melanie sono state due insegnati motivate che hanno svolto questo compito con tanto entusiasmo e pazienza.