know-how
Im Astra nachgefragt
Welches Motorrad für welche Grundschulung?
Im Anhang 12 der Verkehrszulassungsverordnung VZV finden sich
genaue Angaben zu den Prüfungsfahrzeugen. Jedoch gibt es für
die Fahrzeuge zum Besuch der praktischen Grundschulung (PGS) –
insbesondere der Kat. A/25kW – keine abschliessende Handhabung. Wir fragten im Astra nach.
Pascal Blanc, Bereichsleiter Zulassung,
Haftpflicht, Strafen, im Bundesamt für
Stras­sen (Astra), präzisiert gegenüber
L-drive die Angaben im VZV-Anhang 12.
Danach lassen sich für den Besuch der
praktischen Grundschulung folgende Fahrzeuge ableiten:
Kat. A1 16 Jahre
3
Motorräder mit max. 50 cm , max. 11 kW.
In dieser Kategorie sind Prüfungs- und PGSMotorräder klar definiert.
Unterkat. A1, über 18-jährige Ausweis­
inhaber/innen
Pascal Blanc: Wer das 18. Altersjahr
noch nicht erreicht hat und Inhaber/in eines
Lernfahrausweises (LFA) der Unterkat.
A1 ist, darf Lernfahrten mit Motorrädern
mit einem Hubraum von nicht mehr als
50 cm3 und einer Motorleistung von höchstens 11 kW bei Fremdzündungsmotoren
oder einer Nenn- bzw. Dauerleistung bis
4 kW bei anderen Motoren durchführen und
folglich auch mit solchen Motorrädern die
PGS absolvieren.
Kat. A1 18 Jahre
Motorräder bis max. 125 cm3 und max.
11 kW Leistung. Hier ist es den Absolven­
ten der PGS selber überlassen, ob sie mit
einem Motorrad mit 50 cm3 oder einem
Motorrad bis max. 125 cm3 an der PGS
teilnehmen, sofern max. 11 kW nicht über­
schritten werden. Grundsätzlich kann in
dieser Kategorie ein Motorrad mit 50 cm3,
das auf 45 kmh beschränkt ist, benutzt
werden. Einem Kandidaten, der die PGS
der Unterkat. A1-B mit gültigem Führeraus­
weis (FA) Kat. B (ohne Führerprüfung) absol­
viert, wird keine Beschränkung (45 km/h)
im Führerausweis eingetragen. Würde der
Kandidat aber die gleichen PGS ohne FA
8
|
Kat. B – also mit einer nachfolgenden Füh­
rerprüfung – absolvieren, hätte er im FA die
Beschränkung 45 km/h eingetragen. Wie
wird hier die Rechtsgleichheit begründet?
Unterkat. A1, über 18-jährige Ausweis­
inhaber/innen – PGS mit einem Motorrad
3
mit einem Hubraum von 50 cm und einer
bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit
von 45 km/h:
PB: Wer älter als 18 Jahre und Inhaber
oder Inhaberin eines LFA der Unterkat.
A1 ist, darf Lernfahrten mit Motorrädern
mit einem Hubraum von nicht mehr als
125 cm3 und einer Motorleistung von
höchstens 11 kW durchführen und folglich
auch mit Motorrädern, welche diese Kriterien erfüllen, die PGS absolvieren.
Wer Inhaber oder Inhaberin eines LFA der
Unterkat. A1 ist, darf die PGS mit einem
Motorrad mit einem Hubraum von 50 cm3
und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h absolvieren.
Liegt der Nachweis der erfolgreichen
Absolvierung der PGS vor, wird der LFA der
Unterkat. A1 um zwölf Monate verlängert
(Art. 16 Abs. 2 VZV). Wurde die PGS mit
einem Motorrad mit einem Hubraum von
50 cm3 und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h absolviert,
werden diese Beschränkungen im LFA nicht
eingetragen.
Die Beschränkungen auf Motorräder mit
einem Hubraum von 50 cm3 und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von
45 km/h werden aber im FA eingetragen,
sofern die praktische Führerprüfung auf
einem Motorrad mit diesen technischen
Eigenschaften bestanden wurde (Art. 88a
Abs. 2 VZV).
Wer Inhaber/in eines FA der Kat. B ist
und einen FA der Unterkat. A1 erwerben
will, muss keine praktische Führerprüfung bestehen, wenn er oder sie die PGS
abgeschlossen hat. Voraussetzung für die
Absolvierung der PGS ist der LFA der Unterkat. A1. Da der Inhaber, die Inhaberin eines
FA Kat. B älter als 18 Jahre alt ist, darf
er oder sie Lernfahrten mit allen Motorrädern mit einem Hubraum von nicht mehr als
125 cm3 und einer Motorleistung von höchsten 11 kW durchführen (Unterkat. A1).
Beim prüfungsfreien Nachtrag der Unterkat.
A1 wird nicht unterschieden, ob die PGS
mit einem Motorrad mit einem Hubraum
von mehr als 50 cm3 und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr
als 45 km/h oder mit einem Motorrad mit
einem Hubraum bis 50 cm3 und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45
km/h abgeschlossen wurde. Dies ergibt sich
bereits aus der Tatsache, dass die Mitarbeitenden des Strassenverkehrsamtes gar
nicht wissen, mit welchem Motorrad die
PGS effektiv abgeschlossen wurde. Wer
jedoch die praktische Führerprüfung der
Unterkat. A1 mit dem Motorrad mit einem
Hubraum von 50 cm3 und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h
besteht, dem werden diese Beschränkungen
im FA eingetragen (Art. 88a Abs. 2 VZV.)
Kat. A beschränkt 25 kW
Hier ist der Hubraum nicht definiert, wenn
die Leistung mehr als 11 kW und nicht mehr
als 25 kW und das Verhältnis Motorleis­
tung und Leergewicht nicht mehr als 0.16
3
kW/Kg beträgt. Könnte somit ein 50 cm
Motorrad mit mehr als 11 kW für den PGS
benutzt werden?
PB: Wer Inhaber/in eines LFA Kat. A,
beschränkt auf Motorräder mit einer
Motorleistung von nicht mehr als 25 kW
und einem Verhältnis von Motorleistung und
Leergewicht von nicht mehr als 0,16 kW/
kg, ist, darf Lernfahrten mit diesen Motorrädern durchführen. An der PGS muss aber
ein Motorrad der Kat. A beschränkt
3
–m
it einem Hubraum von mehr als 125 cm
und einer Motorleistung von mehr als
11 kW, oder
L-drive1/2013
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1/2013L-drive
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9
know-how
Kat. A unbeschränkt
Obwohl für die Führerprüfung explizit ein
Motorrad mit mindestens 35 kW gefor­
dert wird, kann in der PGS ein Motorrad
benutzt werden, das nicht annähernd die
Leistung des geforderten Prüfungsfahrzeu­
ges er­reicht. Somit könnte ein Motorrad
mit mehr als 125 cm3 oder mehr als 11 kW
für die PGS der Kat. A eingesetzt werden.
Ich denke, es kann nicht im Sinne des
Gesetzesgebers sein, min. 35 kW für ein
Prüfungsfahrzeug zu fordern, und in der
PGS kann ein Motorrad verwendet werden,
das faktisch ein Kat.-A1-Motorrad darstellt
oder zumindest nicht annähernd diese Leis­
tung des Prüfungsfahrzeuges erbringt.
PB: Wer Inhaber/in eines LFA Kat. A ist, darf
Lernfahrten mit allen Motorrädern durchführen. An der PGS muss aber ein Motorrad der
Kat. A (keine Beschränkung der Motorleistung, keine Beschränkung des Verhältnisses
von Motorleistung und Leergewicht)
– mit einem Hubraum von mehr als 125
3
cm und einer Motorleistung von mehr als
11 kW oder
–m
it einem Hubraum von nicht mehr als
125 cm3 und einer Motorleistung von
mehr als 11 kW, oder
– mit einem Hubraum von mehr als 125 cm3
und einer Motorleistung von nicht mehr
als 11 kW
verwendet werden. Ausgenommen sind
Motorräder der Unterkat. A1 (Art. 19 Abs.
2 VZV).
Die Ziele der PGS (Art. 19 Abs. 2 VZV) kann
der Fahrschüler, die Fahrschülerin auch auf
einem Motorrad erreichen, das die Anforderungen an ein Prüfungsfahrzeug der Kat.
A (unbeschränkt) nicht erfüllt.
An der praktischen Führerprüfung muss
aber ein Motorrad mit einer Leistung von
mindestens 35 kW und zwei Sitzplätzen
verwendet werden, weil nach erfolgreich
bestandener Prüfung alle Motorräder, also
z. B. auch solche mit 100 kW, die 300 km/h
erreichen können, gefahren werden dürfen.
Deshalb ist als Prüfungsfahrzeug nicht ein
Motorrad vorgeschrieben, das an der unteren Grenze liegt, sondern eines,
das für die künftig
zu verwendende
Kategorie einigermassen
repräsentativ ist und
wo
der
Prüfungsexperte
aufsitzen
kann, um
die Führerprüfung
abzunehmen. Dies
ist übrigens
nicht nur bei Motorrädern, sondern bei allen
Ausweiskategorien so. Wenn z. B. jemand
den FA Kat. C erwerben will, muss er die
Führerprüfung auch mit einem Lastwagen
mit einem Betriebsgewicht von mindestens
12 t bestehen, auch wenn er nachher «nur»
einen Lastwagen mit einem Gesamtgewicht
von 8 t verwenden will.
Umschreibpraxis der
Strassenverkehrsämter
In diesem Zusammenhang stelle ich die
Umschreibpraxis der Strassenverkehrsäm­
ter des LFA Kat. A beschränkt zu einem
LFA Kat. A unbeschränkt in Frage. Dies
wird dann praktiziert, wenn ein Kandidat
in der Ausweisgültigkeit seines LFA Kat. A
beschränkt das 25 Altersjahr erreicht und
einen LFA für die Kat. A unbeschränkt bean­
tragt. Faktisch hat dieser ja den Grundkurs
auf einem Motorrad der Kat. A beschränkt
absolviert. Wie ist die gesetzliche Begrün­
dung für diese Praxis?
PB: Wer das 25. Altersjahr erreicht hat,
hat Anspruch auf einen LFA für Motorräder
mit unbeschränkter Motorleistung (Art. 15
Abs. 2 Bst. A VZV). Wer sich in der PGS mit
einem Motorrad mit beschränkter Motorleistung das für das Fahren im Verkehr
erforderliche Grundverständnis der Fahrdynamik und die Blicktechnik angeeignet
und gelernt hat, das Fahrzeug richtig zu
bedienen, sollte unserer Meinung nach in
der Lage sein, die erworbenen Kenntnisse
und Fähigkeiten auch auf das Führen eines
Motorrades mit unbeschränkter Motorleistung zu übertragen. Der Beweis dafür ist an
der praktischen
Führerprü-
foto pdi
–m
it einem Hubraum von nicht mehr als
125 cm3 und einer Motorleistung von
mehr als 11 kW, oder
– mit einem Hubraum von mehr als 125
3
cm und einer Motorleistung von nicht
mehr als 11 kW
verwendet werden. Ausgenommen sind
Motorräder der Unterkat. A1 (Art. 19 Abs.
2 VZV).
An der praktischen Führerprüfung muss
ein Motorrad ohne Seitenwagen mit einer
Motorleistung von nicht mehr als 25 kW
und einem Verhältnis von Motorleistung und
Leergewicht von nicht mehr als 0,16 kW/
kg mit zwei Sitzplätzen verwendet werden.
Ausgenommen sind – wie bei der PGS –
Motorräder der Unterkat. A1. Deshalb
muss auch an der praktischen Führerprüfung ein Motorrad
– mit einem Hubraum von mehr als 125 cm3
und einer Motorleistung von mehr als
11 kW, oder
– mit einem Hubraum von nicht mehr als
125 cm3 und einer Motorleistung von
mehr als 11 kW, oder
– mit einem Hubraum von mehr als 125
3
cm und einer Motorleistung von nicht
mehr als 11 kW
verwendet werden.
fung zu erbringen. An der praktischen Führerprüfung ist ein Motorrad zu verwenden,
welches die Anforderungen in Anhang 12
Ziffer V VZV erfüllt. Die PGS soll zudem
zu einer defensiven, verantwortungsbewussten und energiesparenden Fahrweise
motivieren. Wer auf einem Motorrad mit
beschränkter Motorleistung entsprechend
motiviert wurde, sollte unserer Meinung
nach in der Lage sein, die Einstellung zu
einer entsprechenden Fahrweise auch auf
einem Motorrad mit unbeschränkter Motorleistung beizubehalten.
(rg)
10 | L-drive1/2013
know-how
Question posée à l’OFROU
Quelle moto pour l’instruction de base?
L’annexe 12 de l’ordonnance réglant l’admission à la circulation
routière OAC est claire quant à la question des véhicules qui
servent aux examens. Elle l’est moins au sujet des cours pratiques
de base (instruction de base) pour les motocycles, en particulier
ceux de la catégorie A/25 kW. Nous nous sommes renseignés
auprès de l’OFROU.
Pascal Blanc, chef du domaine admission
à la circulation, responsabilité civile et
questions pénales de cet office, précise
pour L-drive les dispositions de l’annexe 12
OAC. On en retient ce qui suit concernant
l’instruction de base pour motos.
le candidat effectuait le cours pratique de
base suivi de l’examen de conduite, sans
être en possession du permis de conduire
de la catégorie B, la limitation de vitesse à
45 km/h serait inscrite dans son permis.
Qu’en est-il de l’égalité de traitement?
Catégorie A1, 16 ans
La question du cours pratique de base
et de l’examen pour motos de 50 cm3 et
11 kW au maximum est clairement réglée.
Sous-catégorie A1, titulaires d’un permis
âgés de plus de 18 ans, formation pratique
de base avec une moto de 50 cm3 dont la
vitesse maximale ne dépasse pas 45 km/h
de par sa construction
Sous-catégorie A1, titulaires d’un permis
âgés de plus de 18 ans
Pascal Blanc: Quiconque détient un permis d’élève conducteur de la sous-catégorie A1 et n’a pas encore atteint l’âge de
18 ans révolus peut effectuer des courses
d’apprentissage et par conséquent le cours
pratique de base avec des véhicules dotés
d’un moteur à allumage commandé jusqu’à
50 cm3 de cylindrée et au plus 11 kW de
puissance de moteur, ou avec des motos
d’une puissance nominale ou continue
jusqu’à 4 kW.
Catégorie A1, 18 ans
3
Motocycles jusqu’à 125 cm dont la puis­
sance n’excède pas 11 kW. Les élèves
conducteurs peuvent décider s’ils veulent
suivre le cours de base avec une moto
de 50 cm3 ou une moto dont la cylindrée
n’excède pas 125 cm3 et la puissance
11 kW. Dans cette catégorie, on peut en
3
principe utiliser une moto de 50 cm dont
la vitesse maximale est limitée à 45 km/h.
La limitation à 45 km/h n’est pas inscrite
dans le permis de conduire du candidat
titulaire d’un permis valable de la catégorie
B, qui accomplit l’instruction de base de
la sous-catégorie A1-B (sans examen). Si
PB: Toute personne âgée de plus de 18 ans
qui détient le permis d’élève conducteur de
la sous-catégorie A1, est autorisée à effectuer des courses d’apprentissage avec une
moto n’excédant pas 125 cm3 et 11 kW.
Elle peut suivre le cours pratique de base
avec une moto qui remplit ces critères.
Tout titulaire d’un permis d’élève conducteur de la sous-catégorie A1 peut suivre
le cours pratique de base avec une moto
de 50 cm3 dont la vitesse maximale est
limitée à 45 km/h de par la construction.
La validité du permis de conduire d’élève
conducteur de la sous-catégorie A1 est
prorogée de douze mois lorsqu’il existe
une preuve attestant que l’instruction pratique de base a été accomplie (art. 16,
al. 2 OAC). Si l’instruction de base a été
accomplie avec une moto de 50 cm3 dont
la vitesse maximale est limitée à 45 km/h
de par sa construction, ces restrictions
ne sont pas inscrites dans le permis de
conduire.
Les restrictions relatives aux motos de
50 cm3 dont la vitesse maximale est limitée
à 45 km/h sont inscrites dans le permis
de conduire lorsque l’examen pratique est
passé sur un véhicule présentant ces particularités techniques (art. 88a, al. 2 OAC).
Toute personne détentrice d’un permis de
conduire de la catégorie B qui souhaite
acquérir le permis de la sous-catégorie A1
n’est pas astreinte à l’examen pratique si
elle a accompli l’instruction de base qui ne
peut être suivie qu’avec un permis d’élève
conducteur de la sous-catégorie A1. Le
ou la titulaire du permis de la catégorie B
a plus de 18 ans et peut donc effectuer
des courses d’apprentissage avec toutes
les motos dont la cylindrée n’excède pas
3
125 cm et la puissance du moteur 11 kW
(sous-catégorie A1).
Lors de l’adjonction de la catégorie A1
sans examen sur le permis, on ne fait pas
de distinction entre la formation pratique
de base accomplie avec une moto de plus
de 50 cm3 dont la vitesse maximale excède
45 km/h de par la construction ou avec
une moto jusqu’à 50 cm3 et une vitesse
maximale n’excédant pas 45 km/h. Le personnel du service des automobiles n’est
pas censé savoir quelle moto a servi à
l’instruction de base. Si l’examen pratique
de conduite de la sous-catégorie A1 se
déroule avec une moto dont la cylindrée
n’excède pas 50 cm3 et la vitesse maximale 45 km/h de par la construction du
véhicule, ces restrictions sont inscrites
dans le permis (art. 88a, al. 2 OAC).
Catégorie A limitée
En l’occurrence, la cylindrée n’est pas défi­
nie si la puissance est supérieure à 11 kW
mais n’excède pas 25 kW, et si le rapport
entre la puissance et le poids à vide est
inférieur à 0.16 kW/kg. Est-ce qu’une moto
de 50 cm3 d’une puissance supérieure à
11 kW peut être utilisée pour accomplir
l’instruction de base?
PB: Le titulaire d’un permis d’élève conducteur de la catégorie A, limitée aux motos
dont la puissance du moteur n’excède pas
25 kW et dont le rapport entre la puissance
et le poids à vide n’est pas supérieur à
0.16 kW/kg, peut effectuer des courses
d’apprentissage avec ces motos. Ne pourra
être utilisée pour le cours pratique de
base, qu’une moto de la catégorie A limitée,
1/2013L-drive | 11
fotos rg
know-how
– de plus de 125 cm3 et de plus de 11 kW,
3
– dont la cylindrée n’excède pas 125 cm
et la puissance est supérieure à 11 kW ou
– de cylindrée supérieure à 125 cm3 et
d’une puissance n’excédant pas 11 kW.
Sont exclus les motocycles de la sous-catégorie A1 (art. 19, al. 2 OAC).
Ne pourra servir à l’examen pratique qu’une
moto à deux places sans side-car d’une
puissance n’excédant pas 25 kW et un rapport puissance/poids à vide de pas plus de
0.16 kW/kg. Comme pour l’instruction de
base, les motocycles de la sous-catégorie
A1 sont exclus. Ne peut par conséquent
être utilisé pour l’examen pratique qu’un
des 3 types de moto susmentionnés,
acceptés pour le cours pratique de base.
Catégorie A illimitée
Bien que pour l’examen de conduite on
exige explicitement un motocycle d’au
moins 35 kW, on peut utiliser pour l’ins­
truction de base un véhicule n’atteignant de
loin pas cette puissance. On devrait donc
pouvoir se servir pour la formation pratique
de base de la catégorie A d’une moto de
3
plus de 125 cm ou de plus de 11 kW.
Exiger un véhicule d’au moins 35 kW pour
l’examen alors que pour l’instruction de
base on se contente d’une moto corres­
pondant de fait à la catégorie A1, donc de
puissance bien moindre, est-ce vraiment ce
que veut le législateur?
PB: Quiconque possède le permis d’élève
conducteur de la catégorie A peut effectuer des courses d’apprentissage avec
n’importe quelle moto. Est exigée pour le
cours de base une moto de la catégorie A
(sans limitation de puissance, sans limitation du rapport entre puissance et poids à
vide) avec les caractéristiques suivantes:
3
– cylindrée supérieure à 125 cm et plus
de 11 kW de puissance;
– cylindrée n’excédant pas 125 cm3 et puissance du moteur supérieure à 11 kW ou
3
– cylindrée supérieure à 125 cm et puissance du moteur n’excédant pas 11 kW.
Sont exclus les véhicules de la sous-catégorie A1 (Art. 19, al. 2 OAC).
L’élève conducteur peut aussi réaliser les
objectifs de l’instruction pratique de base
(Art. 19, al. 2 OAC) avec un motocycle qui
ne correspond pas aux spécifications du
véhicule servant à l’examen de la catégorie
A (illimitée).
Pour l’examen pratique il faut une moto
de deux places d’au moins 35 kW de puissance car, en cas de réussite, le candidat
ou la candidate pourra ensuite conduire
toutes les motos, même celles d’une puissance de 100 kW qui peuvent atteindre la
vitesse de 300 km/h. C’est pourquoi on
ne prescrit pas pour l’examen une moto
qui se situe à la limite inférieure mais qui
est plus ou moins représentative de la
catégorie qui sera utilisée plus tard, et
sur laquelle l’expert aux examens peut
prendre place. Cette manière de faire
ne concerne pas que les motocycles
mais toutes les catégories de permis.
Par exemple, le candidat ou la candidate
au permis de conduire de la catégorie C
doit passer l’examen de conduite avec un
camion d’un poids effectif d’au moins 12 t
même s’il ne conduit par la suite «qu’un»
camion de 8 t.
Décryptage de la pratique des
services des automobiles
On peut se demander pourquoi les ser­
vices des automobiles transcrivent le per­
mis d’élève conducteur de la catégorie A
limitée en permis de la catégorie A illimitée
lorsque le candidat atteint l’âge de 25 ans
pendant la durée de validité de son per­
mis d’élève conducteur de la catégorie A
limitée et qu’il demande un permis d’élève
conducteur de la catégorie A illimitée. De
fait, le candidat a accompli l’instruction de
base sur une moto de la catégorie A limi­
tée. Comment se justifie cette pratique?
PB: Quiconque a 25 ans révolus a droit
au permis d’élève conducteur pour motos
sans limitation de puissance du moteur (art.
15, al. 2, let. A OAC). Selon nous, toute
personne qui, à l’occasion du cours pratique de base, a acquis avec un motocycle
de puissance limitée les connaissances de
base de la dynamique de la conduite et de
la technique d’observation pour conduire
dans la circulation, et a appris à se servir
correctement de son véhicule dans la circulation, devrait être en mesure d’utiliser
ses acquis sur un motocycle de puissance
illimitée. Le véhicule servant à l’examen
pratique de conduite doit satisfaire les
exigences prévues à l’annexe 12, chiffre
V OAC. L’instruction de base a également
pour but de sensibiliser à une conduite
défensive, responsable et économe d’énergie. Nous estimons que l’élève conducteur
sensibilisé au guidon d’une moto de faible
puissance le restera en conduisant un véhicule dont la puissance est illimitée.
(rg)
12 | L-drive1/2013
know-how
Domande fatte all’USTRA
Quale moto per quale corso pratico di base?
Nell’allegato 12 dell’ordinanza sull’ammissione alla circolazione
OAC, ci sono delle indicazioni precise riguardanti i veicoli per
l’esame. Però per la frequentazione della formazione pratica di
base per moto – soprattutto della cat. A/25 kW – non esiste una
regolamentazione conclusiva. Chiediamo all’USTRA.
Pascal Blanc, capo settore ammissione
responsabilità, sanzioni dell’USTRA, precisa in una richiesta dell’ASMC le indicazioni dell’allegato 12 dell’OAC.
Categoria A1 16 anni
Moto di 50 cm3 al massimo, e 11 kW. In
questa categoria, le moto sono definite
chiaramente per la formazione pratica di
base e per l’esame.
Sottocategoria A1, titolari della licenza
superiore ai 18 anni
Pascal Blanc: Chi non ha ancora raggiunto
i 18 anni ed è titolare di una licenza per
allievo conducente della sottocategoria A1,
può eseguire delle corse d’apprendimento
con veicoli dotati di un motore ad accensione comandata di cilindrata fino a 50 cm3
e una potenza di 11 kW al massimo e quindi
anche con moto con una potenza nominale
o una potenza continua fino a 4 kW.
A1 18 anni
Motoveicoli di cilindrata non superiore a
125 cm3 e una potenza del motore mas­
sima di 11 kW.
Qui gli allievi possono decidere da
soli se vogliono frequentare il corso
3
di base con una moto di 50 cm o con
una moto di cilindrata non superiore a
125 cm3, che non supera i 11 kW. Di
principio, in questa categoria può essere
utilizzata una moto di 50 cm3, limitata a
45 km/h. A un candidato che frequenta
la formazione pratica di base della sotto­
categoria A1-B con una licenza per con­
durre della cat. B valida (senza esame)
non viene iscritta una limitazione (45 km/h)
nella licenza di condurre. Se il candidato
dovesse frequentare lo stesso corso senza
licenza di condurre della cat. B – seguito da
un esame di guida – avrebbe iscritta la limi­
tazione 45 km/h nella licenza di condurre.
Com’è motivata l’uguaglianza dei diritti?
Sottocategoria A1, titolari di una licenza
superiore ai 18 anni/formazione pratica di
base con una moto di cilindrata inferiore ai
3
50 cm e il cui genere di costruzione per­
mette una velocità massima di 45 km/h:
PB: Chi ha più di 18 anni ed è titolare di
una licenza per allievo conducente della
sottocategoria A1, può eseguire corse
d’apprendimento con moto di cilindrata non
superiore a 125 cm3 e una potenza di 11 kW
al massimo, e di conseguenza frequentare
anche la formazione pratica di base con
moto che soddisfano questi criteri.
Chi è titolare di una licenza per allievo
conducente della sottocategoria A1, può
frequentare la formazione pratica di base
con una moto di cilindrata inferiore a
50 cm3 e il cui genere di costruzione permette una velocità massima di 45 km/h.
Se è provato il superamento della formazione pratica di base, la licenza per allievo
conducente è prorogata di 12 mesi (art. 16
cv 2 OAC). Se la formazione pratica di base
è stata frequentata con una moto della cilindrata di 50 cm3 e una velocità massima di
45 km/h, le restrizioni non saranno iscritte
nella licenza per allievo conducente.
La restrizione su moto della cilindrata infe3
riore a 50 cm e una velocità massima di
45 km/h, saranno iscritte nella licenza se
l’esame pratico è stato superato con una
moto con queste caratteristiche tecniche
(art. 88a cv 2 OAC).
Chi è titolare di una licenza di condurre
della cat. B e vuole acquisire la licenza
della sottocategoria A1, non deve sostenere un esame pratico di guida se esso/a
ha concluso la formazione pratica di base.
Condizione per la frequentazione della formazione pratica di base è la licenza per
allievo conducente della sottocategoria
A1. Poiché il/la titolare della licenza di
condurre ha più di 18 anni, può effettuare
corse d’apprendimento con tutte le moto
3
con cilindrata non superiore a 125 cm e
una potenza di 11 kW al massimo (sottocategoria A1).
Dall’iscrizione, esonerata dall’esame, della
cat. A1, non si distingue se la formazione
pratica di base è stata eseguita con una
moto della cilindrata superiore a 50 cm3 e
una velocità massima superiore a 45 km/h
o con una moto della cilindrata inferiore a
3
50 cm e il cui genere di costruzione permette velocità massime inferiori a 45 km/h.
Ciò deriva dal fatto che gli impiegati dell’ufficio della circolazione non sanno con quale
moto è stata effettuata effettivamente la
formazione pratica di base. Chi supera però
l’esame pratico di guida della sottocategoria A1 con una moto della cilindrata di
50 cm3 e il cui genere di costruzione permette velocità massime inferiori a 45 km/h,
questa restrizione sarà iscritta nella licenza
di condurre (art. 88o cv 2 OAC).
Cat. A limitata
Qui non è definita la cilindrata se la potenza
è superiore a 11 kW ma non oltre 25 kW
e un rapporto fra prestazione del motore
e peso a vuoto è inferiore 0.16 kW/kg.
Perciò si potrebbe utilizzare una moto
3
della cilindrata superiore a 50 cm con
una potenza superiore a 11 kW per la for­
mazione pratica di base?
PB: Chi è titolare della licenza per allievo
conducente della cat. A, limitata a moto
con una potenza del motore inferiore a
25 kW e un rapporto fra prestazione del
motore e peso a vuoto inferiore 0.16 kW/
kg, può effettuare la scuola guida con queste moto. Alla formazione pratica di base
della cat. A limitata bisogna utilizzare una
3
moto della cilindrata superiore a 125 cm ,
e una potenza superiore a 11 kW eccettuati
i motoveicoli della sottocategoria A1 (art.
19 cv 2 OAC).
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know-how
All’esame pratico di guida deve essere utilizzata una moto con due posti a sedere
senza carrozzino laterale con una potenza
del motore non superiore a 25 kW e un
rapporto fra prestazione del motore e
peso a vuoto non superiore a 0,16 kW/
kg. Eccettuati i motoveicoli della sottocategoria A1, come nella formazione pratica
di base. Perciò all’esame bisogna utilizzare
una moto della cilindrata superiore a 125
cm3 con una potenza del motore superiore
a 11 kW
Categoria A illimitata
Anche se per l’esame di guida è richiesta
esplicitamente una moto di almeno 35 kW,
per la formazione pratica di base si può
utilizzare una moto che non si avvicina
minimamente alla prestazione richiesta
del veicolo per l’esame. Perciò si potrebbe
utilizzare per la formazione pratica di base
della cat. A, una moto della cilindrata supe­
riore a 125 cm3 o una potenza del motore
superiore a 11 kW.
Penso che non possa essere l’intento delle
autorità di chiedere un veicolo per l’esame
di almeno 35 kW, e per la formazione pra­
tica di base può essere utilizzata una moto
che rappresenta una moto della cat. A1 o
che non fornisce minimamente la potenza
del veicolo per l’esame.
PB: Chi è titolare della licenza per allievo
conducente della cat. A, può eseguire la
scuola guida con tutte le moto. Alla formazione pratica di base, i richiedenti devono
utilizzare una moto della cilindrata superiore a 125 cm3, e una potenza superiore
a 11 kW. Eccettuati i motoveicoli della sottocategoria A1 (art. 19 cv 2 OAC).
Un’allieva, un allievo conducente può raggiungere gli obiettivi della formazione pratica di base (art. 19 cv 2 OAC) anche con
una moto che non soddisfa le esigenze
poste a un veicolo per l’esame della cat.
A (illimitata).
All’esame pratico di guida si deve utilizzare una moto con una potenza di almeno
35 kW e due posti a sedere, poiché dopo
l’esame superato si può guidare tutte le
moto, quindi anche quelle con una potenza
di 100 kW, che possono raggiungere i 300
km/h. Perciò per ottenere la licenza della
cat. A (illimitata) non è prescritta una moto
che sta nel limite basso ma uno che rappresenta più o meno la categoria utilizzata
in futuro, e dove l’esperto degli esami può
prendere posto per svolgere l’esame. Questo non è soltanto per le moto così, ma per
tutte le altre categorie. Se, per esempio,
qualcuno vuole ottenere la licenza della cat.
C, esso deve superare l’esame anche con
un autocarro del peso effettivo di almeno
12 t, anche se dopo guiderà «soltanto»
un autocarro con un peso effettivo di 8 t.
Prassi di trascrizione negli uffici
della circolazione
In questo contesto metto in dubbio anche
la prassi di trascrizione degli uffici della
circolazione della licenza per allievo con­
ducente della cat. A limitata in una licenza
per allievo conducente illimitata. Questo
viene praticato se il candidato raggiunge i
25 anni durante la durata della licenza per
allievo conducente cat. A limitata, e chiede
una licenza per allievo conducente cat. A
illimitata. Fatto è che esso ha eseguito il
corso di base su una moto della cat. A
limitata. Qual è la motivazione legale per
questa prassi?
PB: Chi ha raggiunto i 25 anni, ha il diritto
ad una licenza per allievo conducente per
moto di una potenza del motore illimitata
(art. 15 cv 2 Bst. A OAC). Chi ha acquisito
le conoscenze di base della dinamica di
guida e la tecnica visiva per la guida nel
traffico con una moto di potenza limitata,
e ha imparato a manovrare correttamente
il veicolo, dovrebbe essere in grado,
secondo nostro parere, di utilizzare le
conoscenze e capacità acquisite anche
con una moto di potenza del motore illimitata. La prova per ciò deve essere fornita all’esame pratico di guida. All’esame
pratico di guida è da utilizzare una moto
che soddisfa le esigenze secondo allegato
12 cifra V OAC. La formazione pratica di
base dovrebbe anche motivare a una guida
difensiva, responsabile, ed economica. Chi
è stato motivato in modo adatto su una
moto con una potenza del motore limitata,
a nostro avviso dovrebbe essere in grado a
mantenere l’atteggiamento verso una guida
adeguata anche con una moto di potenza
del motore illimitata.
(rg)
14 | L-drive1/2013
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