Jahrgang 13
Nummer 4
April 2015
Das Unterland hat eine registrierte Marke!
Nun ist es soweit: die im
Rahmen eines ESF Projektes entwickelte Marke wurde im März registriert. Das
heißt, dass sie europaweit
geschützt ist, wenn sie irgendwo unrechtmäßig verwendet wird.
Der Bezirksrat wird in seiner
nächsten Sitzung die entsprechende Verordnung für deren
Anwendung genehmigen. Die
Regelung beinhaltet die Positionierungs- und Anwendungsformen der Marke, die Vor-
aussetzungen für deren Benutzung, sowie Kooperationsund Sponsormöglichkeiten. Es
wird eine eigene Kommission
geben, welche über die Zulassung der Anträge entscheidet.
Jeder Betrieb, der an der Verwendung der Marke interessiert ist, kann an die Bezirksgemeinschaft ein Gesuch stellen und bekommt die Unterlagen mit dem entsprechenden
Handbuch. Je größer die Beteiligung seitens der Betriebe
an dieser Initiative sein wird,
umso größer wird der Erfolg
sein und den Bekanntheitsgrad der Marke steigern. Als
nächster Schritt ist geplant,
einen eigenen Internetauftritt
zu organisieren und die Marke den Gemeinden und Tourismusverbänden zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen
des Projektes wurde auch an
gemeinsame Veranstaltungen
für die Präsentation der Marke
und die Schaffung einer Identität des Südtiroler Unterlandes
gedacht.
Wer an Informationen für die
Verwendung der Marke „Unterland – Bassa Atesina“ interessiert ist, kann sich an Roberta Simeoni, roberta.simeoni@
bzgue.org, Tel. 0471 826405
wenden.
(Gaby Kerschbaumer)
Jährlicher Rückblick auf unsere Tätigkeit
Anfang April 2015 haben
sich die Verantwortlichen
der einzelnen Dienste der
Bezirksgemeinschaft zum
alljährlichen Rückblick auf
das vergangene Jahr 2014
- diesmal in Leifers im Pflegeheim Domus Meridiana getroffen. Dieser Rückblick
wird als Workshop abgehalten und dabei werden die
Ziele und deren Erreichung
von den Führungskräften
präsentiert.
Den Anfang machte heuer der
EDV-Verantwortliche Alex Bosio, welcher eingehend die
neuen Server und deren Kapazität ausführte. Somit kann
die jährlich anfallende große
Datenmenge besser verwaltet
werden. Als nächstes wurden
von Elena Paoli die Verfahren
2014 des Personalamtes ausführlich dargelegt. Allen Anwesenden wurden die einzelnen
Wettbewerbe 2014, welche
organisiert und durchgeführt
wurden, im Detail erläutert.
Elisa Bernardi stellte die Umsetzung der verschiedenen
öffentlichen Arbeiten dar und
Katrin Pedron die wichtigsten
Zahlen aus dem Finanzdienst.
Von Seiten des Generalsekretärs Gaby Kerschbaumer wurde besonders auf die gesetzlichen Neuerungen 2014 im
Bereich der Buchhaltung eingegangen. Zudem wurden
die durchgeführten ESF-Projekte kurz nochmals ausgeführt. Auch wurde die erfolgreich absolvierte Schulung für
alle Führungskräfte der Bezirksgemeinschaft, die 2014
abgeschlossen und sich über
fast 3 Jahre hingezogen hat,
nochmals kurz Revue passieren gelassen. Im Bereich der
Sozialdienste wurden Präsentationen pro Bereich gezeigt und den Anwesenden
ausgeführt. Im Bereich Menschen mit Behinderung konnten neben zahlreichen Ereig-
nissen alle Dienste von Seiten des Landes akkreditiert
werden. Eine neue Wohngemeinschaft, wie auch ein kleines Geschäft in Salurn wurden eröffnet und eine Vielzahl
von Projekten erfolgreich umgesetzt. Im Bereich psychisch
Kranke hat die Gruppe aktiv
an den Akkreditierungskriterien des Landes mitgearbeitet
und im Laufe des Jahres 2015
sollten diese nun zur Anwendung kommen. Auch hier wurden eine große Zahl von kleineren Projekten und Initiativen
von und für die Betreuten geplant und konnten erfolgreich
umgesetzt werden. Bei den
Sozialsprengeln wurden von
den Leitern die Neuerungen
in den drei großen Bereichen
nämlich Hauspflege, Finanzielle Sozialhilfe und Sozialpädagogische Grundbetreuung
genau dargelegt. Besonders
der Bereich Essen auf Rädern
hat 2014 eine Umgestaltung
dahingehend erfahren, dass in
allen drei Sprengeln die Bürger
gleiche Leistungen für gleiches
Geld bekommen. Ein weiteres
wichtiges Thema in den Sprengeln war die Sozialpädagogische Wohnbegleitung, für welche ein Konzept ausgearbeitet wird und die für Menschen
mit Behinderung, welche privat leben möchten, von großer
Wichtigkeit sein wird. Auch im
Pflegeheim Domus Meridiana
konnten man 2014 wichtige
Projekte umsetzen. Hervorzuheben ist hierbei das Projekt
Age Management, welches im
Laufe 2015 seine Umsetzung
erfahren sollte. Wie es Präsident Edmund Lanziner zusammenfasste, war es alles in allem ein gelungener Tag an welchem sich jede Führungskraft
ein Bild über den jeweiligen anderen Bereich machen konnte
und in direkten Austausch treten konnte.
(Bernhard von Wohlgemuth)
Nummer 4 - April 2015
Ellen Sartori
Hedi Ben Daamar
Nach 6 Monaten, dass ich
hier im Ansitz Gelmini meinen Zivildienst ableiste, ist
es so als wäre es immer der
erste Tag, im Sinne dass ich
mich nie langweile. Jeder
Tag bringt neue Erfahrungen und Aufgaben mit sich.
Einen Tag arbeite ich z. B.
in der Hausgruppe und am
nächsten Tag in der Weberei. Ich gehe in jene Gruppe
wo ich gebraucht werde und
somit verrichte ich nicht jedes Mal dieselbe Arbeit. Ich
lerne jeden Tag etwas Neues
dazu, vor allem sozialer mit anderen Menschen zu sein.
Ich habe alle von der Provinz
organisierten Kurse besucht.
Alle Kurse waren sehr interessant und lehrreich (vor allem
der „Erste Hilfe Kurs“).
Ich spüre wie ich mich als „Per-
son“ weiterentwickle und am
Ende meines Zivildienstes werde ich einen Koffer voll schöner
Erfahrungen und Erinnerungen
mitnehmen.
Meines Erachtens ist der Zivildienst nützlich, um zu verstehen wie hilfreich man für andere sein kann.
Isabella Cramarossa
Hallo, ich heiße Isabella und
bin 19 Jahre alt. Ich beende
demnächst meinen staalichen
Zivildienst im Arbeitsrehabilitationsdienst in Vill, Neumarkt.
Es hat mir sehr gut gefallen,
ich konnte viele neue Erfah-
Wir gratulieren
Herzliche Glückwunsche
an Ulrike Pernter zur Geburt
ihrer Tochter Amalia, die
am 15. Dezember 2014 das
Licht der Welt erblickte;
und an Sonia Vescoli zur
Geburt ihrer Tochter Emma,
die am 26. Februar 2015 geboren ist!
rungen sammeln. Ich hatte
keine Vorstellung, wie anstrengend aber auch wie interessant es ist, in diesem
Bereich tätig zu sein.
Ich würde den Zivildienst
auf jeden Fall weiterempfehlen, man kann erste
Arbeitserfahrungen sammeln.
Ich habe vorwiegend in der
Küche gearbeitet, konnte
aber auch in der Wäscherei
und bei der Tragetaschenproduktion mithelfen. Mir
hat besonders gut gefallen, dass man im direkten
Kontakt zu den betreuten Menschen steht. Man arbeitet und
isst zusammen, und man verbringt die Pausen zusammen.
Am Anfang wusste ich nicht genau wie ich mit Menschen, die
psychische oder Suchtprobleme haben, umgehen soll. Jedoch durch die gute Anleitung
seitens der Betreuer/innen habe ich schnell gesehen, dass
hinter jeder Krankheit vor allem
ein Mensch steht.
Ich konnte auch an Weiterbildungen teilnehmen und verschiedene Praktika absolvieren.
Dieser Zivildienst hat mich darin bestärkt, im Herbst mit der
Sozialbetreuer/innenausbildung zu beginnen.
Dieses Jahr, welches ich
beim Ansitz Gelmini verbracht habe, ist für mich
sehr nützlich gewesen.
Ich fühle, dass ich der Arbeitswelt näher bin, und
dass ich als Person gewachsen bin.
Die Erfahrung mit den
Werkstattbesuchern war
einzigartig und ich bin froh,
dass ich die Möglichkeit
hatte, mit ihnen zu arbeiten.
Auch mit den anderen Kollegen habe ich eine positive
Beziehung aufgebaut. Die
Atmosphäre in der Struktur war immer fröhlich, und
obwohl ich ziemlich schüchtern
bin, habe ich mich nie nutzlos
gefühlt. Mit den Kollegen und
mit den Werkstattbesuchern
hab ich mich immer wohlgefühlt. Ein Nachteil war die Organisation der Dienste in den
Gruppen, da ich nicht immer
wusste, in welche Gruppe ich
in der Früh hingehen sollte. Ich
denk, ein/e Freiwilliger/e sollte
von Anfang an wissen, wie langer er/sie in einer Gruppe bleiben wird. Weiters war der Tutor in bestimmten Sachen nicht
immer vorbereitet und das war
nicht angenehm.
Diese Nachteile haben trotzdem die Qualität meiner Erfahrung nicht beeinflusst. In jeder
Gruppe hab ich mich komplett
wohl gefühlt, sowohl mit den
Werkstattbesuchern als auch
mit meinen Kollegen. In diesem Jahr lernte ich dank der
Hilfe, die ich den Werkstattbesuchern gab, mich selbst und
andere zu schätzen.
Ich bedanke mich für diese Erfahrung, und für die Möglichkeit
in der Welt der Behinderung,
welche ich noch nicht kannte,
eine tiefere Einsicht erhalten
zu haben.
Meldung und Anerkennung
von Arbeitsunfällen
Durch die Mitteilung Nr. 1/2015
wurden die Bediensteten über
wichtige Verhaltensweisen in
Bezug auf die Meldung und
die Anerkennung der Arbeitsunfälle unterrichtet.
Das Personalamt ist verpflichtet innerhalb 48 Stunden
nach dem Vorfall, dem INAIL
die Unfallmeldung zu übermitteln. Daher sind alle Bediensteten angehalten, unverzüglich nach dem Vorfall das Personalamt zu verständigen und
umgehend sowohl das ärztliche Zeugnis als auch den Unfallbericht zu übermitteln. Im
Falle von Verspätung, Unterlassung oder unvollständiger Meldung sind Verwaltungsstrafen vorgesehen.
Bei erlittenen Zahnschäden
infolge eines Arbeitsunfalls ist
seitens der Bediensteten sofort das INAIL (0471/560211)
zu verständigen, bevor man
eine private Zahnarztbehandlung beginnt. Auch bei Schä-
den an Hilfsmitteln (z. B. Brille, Hörgeräte, usw.) während
der Arbeitszeit, sollen sich
die Bediensteten für eventuelle Rückvergütungen sofort
mit dem INAIL in Verbindung
setzen.
Der Unfall selbst darf von der
Verwaltung erst nach offizieller Anerkennung seitens des
INAIL als Unfall aus dienstbedingten Ursachen anerkannt
werden. Bis zur genannten
Anerkennung des Unfalls
müssen die Bediensteten
während der Dienstabwesenheit die vorgeschriebenen
Zeitspannen zwischen 10.00
Uhr und 12.00 Uhr und zwischen 17.00 Uhr und 19.00
Uhr für eventuelle ärztliche
Kontrollvisiten (am Wohnort
oder Wohnsitz) einhalten.
Für Informationen diesbezüglich ist im Personalamt
am Verwaltungssitz Frau Manuela de Verocai zuständig
(0471/826434).
Anno 13
Numero 4
Aprile 2015
La Bassa Atesina ha un marchio registrato!
Ci siamo: il marchio sviluppato nell’ambito di un progetto FSE è stato registrato lo scorso marzo. Ciò significa che esso è tutelato
a livello europeo nel caso
in cui venga utilizzato illegalmente.
Il Consiglio Comprensoriale,
nella sua prossima riunione,
approverà l’ ordinamento per il
suo utilizzo. Il regolamento riguarda il posizionamento e le
forme di utilizzo del marchio,
i presupposti per il suo uso,
come pure le possibilità di cooperazione e sponsorizzazione. Ci sarà una commissione
interna che deciderà in merito
alle accettazioni delle domande. Ogni azienda interessata all’utilizzo del marchio può
inoltrare domanda alla Comunità Comprensoriale e riceverà la documentazione con il
relativo manuale. Il successo
e l’incremento della notorietà
del marchio saranno proporzionati all’interesse manifestato da parte delle imprese
a questa iniziativa. Il prossimo
passo prevede di organizzare
l’apparizione in internet e di
mettere a disposizione il marchio per i Comuni e le associazioni turistiche. Nell’ambito
del progetto, si é pensato ad
una manifestazione comune
per la presentazione del marchio e la creazione di un’identità della Bassa Atesina.
Chiunque fosse interessato
all’utilizzo o ad informazioni in
merito al marchio “Unterland
– Bassa Atesina” può rivolgersi a Roberta Simeoni, Email:
[email protected],
Tel. 0471 826405.
(Gaby Kerschbaumer)
Annuale retrospettiva sulla nostra attività
All’inizio di aprile 2015, i responsabili dei singoli servizi
della Comunità Comprensoriale si sono incontrati, questa volta presso il Centro di
Degenza Domus Meridiana
di Laives, per l’annuale retrospettiva sullo scorso anno
2014. L’incontro si é tenuto
in forma di workshop ed in
questa occasione i dirigenti
hanno presentato gli obiettivi ed il loro raggiungimento.
L’apertura è stata fatta
quest’anno dal responsabile
del CED Alex Bosio, il quale
ha illustrato di dettagli dei nuovi server e delle loro capacità.
In questo modo la gran quantità dei nostri dati potrà esser
meglio custodita.
La parola è poi passata ad
Elena Paoli che ha presentato i procedimenti relativi al
personale dello scorso anno.
Inoltre sono stati presentati
nel dettaglio anche i singo-
li concorsi elaborati e banditi
nel 2014.
Elisa Bernardi ha illustrato
la realizzazione delle diverse opere pubbliche e Katrin
Pedron le cifre maggiormente rappresentative del servizio
finanziario.
Da parte del segretario generale Gaby Kerschbaumer, sono state sottolineate le novità
2014 che riguardano, in modo
particolare, la contabilità. Inoltre, sono stati di nuovo brevemente illustrati i progetti svolti, del FSE. A seguire, é stata
presentata una sintesi dei corsi per dirigenti della Comunità
Comprensoriale, della durata
di quasi tre anni, conclusi con
successo nel 2014.
Per quanto riguarda i servizi
sociali, sono stati illustrati ai
presenti gli sviluppi dei singoli ambiti: oltre a numerosi
eventi, tutti i servizi per persone con disabilità sono sta-
ti accreditati dalla Provincia;
una nuova comunità alloggio
ed un nuovo piccolo negozio
sono stati aperti a Salorno e
si sono realizzati con successo numerosi progetti; il gruppo
che si occupa dei malati psichici ha contribuito attivamente ai criteri di accreditamento
della Provincia, e nel corso
del 2015 gli stessi dovrebbero essere applicati. Anche qui
sono stati previsti e realizzati
con successo un gran numero
di piccoli progetti ed iniziative
dei e per gli assistiti. I responsabili dei distretti sociali hanno presentato nel dettaglio le
novità riguardanti i tre grossi
ambiti, e precisamente assistenza domiciliare, assistenza economica ed assistenza
socio pedagogica di base. Soprattutto la consegna dei pasti a domicilio ha sperimentato, nel 2014, un rinnovamento
che ha fatto si che i cittadini dei
tre distretti abbiano lo stesso
trattamento allo stesso prezzo. Un altro tema importante
nei distretti riguarda l’accompagnamento abitativo sociopedagogico, per il quale sarà sviluppato un concetto che
sarà di grande importanza anche per le persone con handicap che desiderano vivere in
autonomia.
Anche al centro di degenza
Domus Meridiana sono stati portati a termine, nel 2014,
importanti progetti. Degno di
nota, in questo senso, é il progetto Age Management che
dovrebbe realizzarsi nel 2015.
Come sintetizzato dal presidente Edmund Lanziner, tutto si é svolto in una giornata
che possiamo definire riuscita, durante la quale ogni dirigente si é fatto un idea ed ha
potuto confrontarsi rispetto ai
diversi ambiti di lavoro.
(Bernhard von Wohlgemuth)
Numero 4 - Aprile 2015
Ellen Sartori
Hedi Ben Daamar
Dopo sei mesi che sto prestando servizio alla Residenza Gelmini, è come se
fosse sempre il primo giorno, nel senso che non mi
annoio mai, ogni giorno ci
sono nuove cose da fare
o da imparare: un giorno
lavoro nel gruppo casa e il
giorno dopo lavoro in filanda, vado un po’ dove serve, così non faccio sempre le stesse cose. Ogni
giorno che passa imparo
cose nuove e soprattutto
imparo ogni giorno ad essere più socievole conoscendo nuove persone.
Ho frequentato tutti i corsi organizzati dalla provincia e devo
dire che sono stati molto utili ed
interessanti (soprattutto “primo
soccorso”).
Sento che sto crescendo co-
me persona e che, finito questo servizio civile, porterò con
me un bagaglio di esperienze
fantastiche. Infine credo che il
servizio civile aiuti una persona
a capire quanto essa sia importante per gli altri.
Isabella Cramarossa
Ciao, mi chiamo Isabella e ho
19 anni. Sto terminando il mio
servizio civile presso il Servizio
Riabilitativo Lavorativo a Villa
di Egna.
Mi è piaciuto molto e ho fatto
tante belle esperienze per la vi-
Congratulazioni
Congratulazioni a Ulrike
Pernter per la nascita di
Amalia, avvenuta
il 15 dicembre 2014;
ed a Sonia Vescoli
per la nascita di Emma,
avvenuta il 26 febbraio
2015!
ta. Non immaginavo che
fosse cosi impegnativo
ma anche cosi interessante lavorare nel settore sociale. Io consiglierei questo progetto a tutti quelli che vogliono fare la prima esperienza
lavorativa.
Quasi tutto l’anno ho lavorato in cucina, però
ho avuto anche la possibilità di aiutare nella
lavanderia e nella produzione di sacchetti di
carta in ufficio. Il bello
di questo progetto è che
sei in contatto diretto
con i clienti dell’SRL. Si lavora
e si mangia insieme, si trascorre la pausa insieme. All’inizio
non sapevo come comportarmi con persone che hanno problemi psichici e di dipendenza.
Ma con la guida da parte degli operatori ho capito subito
che dietro ogni malattia c’è una
persona.
Ho potuto partecipare a vari
corsi interessanti e fare dei tirocini in altre strutture.
Questo servizio civile mi ha stimolata a cominciare, il prossimo autunno, con la formazione
come operatore socio assistenziale presso la scuola Hannah
Arendt di Bolzano.
Il mio anno trascorso presso la
residenza Gelmini è stato, senza ombra di dubbio, utile.
Mi ha avvicinata al mondo del
lavoro e mi ha fatta crescere
come individuo.
L’esperienza fatta con gli utenti
è stata unica e sono contenta
di aver collaborato con loro, ed
anche con gli operatori e operatrici ho instaurato quasi da
subito un rapporto che mi ha
accompagnata poi per tutto il
corso dell’anno.
L’ambiente lavorativo è piacevole e accogliente, e nonostante la mia timidezza non mi sono
mai sentita messa da parte, i
colleghi e gli utenti sono sempre stati molto collaborativi e
mi hanno sempre fatta sentire
a mio agio.
Gli aspetti più difficoltosi, nel
mio caso, sono stati l’organizzazione dei miei turni di lavoro
presso i vari gruppi: un consiglio che mi sento di dare è infatti quello di decidere anticipatamente per quanto tempo
il volontario/a presterà servizio
presso un determinato gruppo,
avrei preferito sapere sempre
in anticipo dove avrei lavorato. Un’altra difficoltà che ho riscontrato, è stata la mancanza di preparazione del mio tutor, che in alcune occasioni
mi ha causato piccoli disagi.
Tali note negative però non
hanno affatto pregiudicato la
qualità finale dell’esperienza:
in ogni gruppo infatti mi sentivo
totalmente a mio agio sia con
gli utenti che con i collaboratori della struttura. Un intero anno nel quale dando il mio aiuto
agli utenti ottenevo non solo un
miglioramento per me stessa
ma anche la consapevolezza
di essere utile per la vita di altri.
Ringrazio dunque per aver avuto la possibilità di vivere questa
esperienza e di poter essermi
affacciata sul mondo della disabilità, fino ad ora quasi sconosciuto, che mi ha donato un
enorme gioia.
Denuncia e riconoscimento
degli infortuni sul lavoro
Con la comunicazione n.
1/2015 i dipendenti sono stati
informati in merito al comportamento da adottare in caso di
infortunio sul lavoro.
L’Ufficio Personale è obbligato a trasmettere la denuncia
di infortunio all’INAIL entro 48
ore dall’accaduto. Pertanto i dipendenti sono tenuti ad
informarne tempestivamente
l’Ufficio Personale, nonché a
far pervenire allo stesso sia il
certificato medico, sia la denuncia di infortunio. In caso
di denunce omesse, tardive o inesatte sono previste
delle sanzioni.
In caso di lesioni dentali subite in seguito ad infortunio, i
dipendenti sono tenuti ad informarne immediatamente l’INAIL (Tel. 0471 560211), prima di sottoporsi ad un eventuale trattamento di parte di
un dentista privato. Anche in
caso di danni ad ausili (p.es.
occhiali, apparecchi acustici,
ecc.) subiti durante l’orario di
lavoro, i dipendenti sono tenuti ad informarne l’INAIL per
un eventuale richiesta di rimborso.
L’infortunio stesso può essere
ritenuto tale dall’Amministrazione soltanto dopo che sia
stato riconosciuto infortunio
per causa di servizio da parte
dell’INAIL. Fino a tale riconoscimento, durante l’assenza
dal servizio i dipendenti devono essere reperibili (presso il
proprio domicilio o la residenza) al fine di eventuali visite
mediche di controllo, nelle fasce orarie tra le ore 10.00 e le
ore 12.00, nonché tra le ore
17.00 e le ore 19.00.
Per eventuali informazioni si
prega di rivolgersi all’Ufficio
Personale, alla Signora Manuela de Verocai (Tel. 0471
826434).
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