sfv / asmc Berufsbildungsfonds für Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer SFV-Treffen mit FRE / IGBF/ OAV/ RFB R APHAEL D ENIS HUGUENIN Seit Jahren finanziert der SFV das von ihm entwickelte und vom Bundesamt für Bildung und Technologie (BBT) in Kraft gesetzte Berufsbild Fahrlehrer. Nach der Fertigstellung des Rahmenlehrplanes wurden und werden weiterhin Prüfungen der Kat. A, B und C bei Fahrlehrerkandidaten sowie Audits in Fahrlehrer-Berufsschulen abgenommen. Die Qualitätssicherungskommission QSK bzw. das vom SFV geführte Sekretariat unterstützen ferner das BBT bei der Anerkennung von ausländischen Fahrlehrer-Diplomen. Das Konzept wurde im Interesse des gesamten Berufsstandes etabliert. Daher verfolgt der SFV seit einigen Monaten das Ziel, einen Berufsbildungsfonds für Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer (BBF) zu schaffen. Damit würden sämtliche in der Schweiz tätigen Fahrlehrerinnen und -lehrer die Kosten des Berufsbildes tragen. Opposition bei Nicht-SFV-Verbänden Mit dieser Absicht reichte der SFV die nötigen Unterlagen beim zuständigen BBT ein. Das Reglement wurde in Zusammenarbeit mit dem BBT erstellt. Die Pflicht, die nicht dem SFV angeschlossene Fahrlehrerschaft über die Vorgänge zu informieren, wurde erfüllt. Diese Nachricht blieb nicht ohne Reaktion. Vier Verbände (die Fédération Romande des Écoles de Conduite FRE, die Interessengemeinschaft Berner Fahrlehrer IGBF, der Oberwalliser Autofahrlehrerverband OAV und der Regionale Fahrlehrerverband beider Basel RFB) wandten sich an das BBT und an den SFV, um gegen den BBF zu intervenieren. Der SFV-Vorstand sowie der Vertreter des BBT gelangten zum Schluss, dass eine gemeinsame Besprechung der Verbände unter Einbezug des BBT sinnvoll wäre. Eine entsprechende Sitzung fand Mitte Oktober 2012 beim SFV statt. Dieser legte dar, dass die BBF-Initiative im Dienste sämtlicher Fahrlehrerinnen und -lehrer steht, namentlich um ihre seriöse Ausbildung zu sichern, was Altrechtliche Fahrlehrer und Fachausweis Hürden sollen kleiner werden «Fahrlehrer mit Eidg. Fachausweis» – wenn junge Fahrlehrer, die ihre Ausbildung nach dem neuen Berufsbild absolviert haben, mit diesem Argument werben, fühlen sich ältere Fahrlehrer, die seit Jahren erfolgreich Fahrschule anbieten, benachteiligt. Tatsächlich gibt es für Fahrlehrer, die nach altem Recht ausgebildet wurden, Einschränkungen. Als besonders stossend empfinden Werner Waldmeier, Geschäftsführer SFV, und Christian Stäger, Geschäftsleiter QSK, folgenden Fall: Ein altrechtlicher Fahrlehrer, der einige Jahre im Ausland verbracht hat, verliert seine Zulassung und muss praktisch seine Fahrlehrerausbildung erneut machen, wenn er wieder im Beruf arbeiten möchte. Ein Fahrlehrer mit Fachausweis dagegen behält diesen und kann, sobald er die obligatorische Weiterbildung nachgeholt hat, wieder als Fahrlehrer arbeiten. Bei der Einführung des Berufsbildes wurden die Hürden für altrechtliche Fahrlehrer, die einen Fachaus- 38 weis erlangen wollen, bewusst hoch angesetzt. Mit eine Rolle gespielt haben mag die berufspolitische Überlegung, den Eidg. Fachausweis hoch zu bewerten und nicht zu «billig» werden zu lassen. Heute ist Waldmeier der Auffassung, dass die Hürden zu hoch sind. Es gehe nicht darum, den Fachausweis abzuwerten, sondern darum, die lange und erfolgreiche Berufserfahrung aufzuwerten. Ziel des SFV ist es, das Vorgehen für das Erlangen des eidg. Fachausweises Fahrlehrer / in für altrechtliche Fahrlehrer anzupassen. Eine Idee ist gemäss Waldmeier die, dass es reichen sollte, wenn ein »Altrechtlicher» den SVEB-1 zusätzlich machen müsste, um den Fachausweis zu bekommen. Stäger möchte, dass Gleichwertigkeitsprüfungen möglich werden, welche die Weiterbildungen und die Berufserfahrungen berücksichtigen. Zurzeit laufen die Abklärungen mit dem BBT, um die nötigen Vorlagen anzupassen. (moh) n sfv/asmc schliesslich dem Image der gesamten Fahrlehrerschaft nützt. Seitens des BBT wurde klargestellt, die Gründung eines BBF liege auch im Interesse des BBT. Nach definitiver Einreichung des Antrages leitet das BBT ein Ausschreibungsverfahren ein, worauf eine Einsprachemöglichkeit besteht. Kompromiss gefunden Die Verantwortlichen der vier Verbände wurden aufgefordert, ihre kritischen Fragen in der Runde zu deponieren. Im Zentrum standen das Quorum von 30 Prozent (minimaler Anteil von Fahrlehrern des antragstellenden Verbandes bezogen auf die Gesamtzahl der Inhaber des Fahrlehrerausweises), die Rekursmöglichkeiten und die Informationspolitik des SFV gegenüber Nicht-SFVVerbänden. Die ausserordentlich fruchtbare Diskussion führte zu folgenden Beschlüssen und Schritten: – Der SFV bemüht sich, die betroffenen Verbände bezüglich BBF besser zu informieren. – Der BBF könnte unter Einbezug der 4 vertretenen Verbände gegründet werden. Eine entsprechende Reglementsänderung ist eingeleitet. –D as Quorum wird seitens des BBT überprüft. – Der Beschwerdeweg / die Rekursmöglichkeit ist gegeben und durch das BBT geregelt. – Der SFV setzt sich für die sog. «altrechtlichen» FL ein, insbesondere was ihre Gleichwertigkeit zum eidgenössischen Fachausweis der neu geprüften FL angeht. Der SFV ist in dieser Frage mit dem BBT in Kontakt. – Es ist zu klären, wie das Inkasso der Fonds-Beiträge geregelt wird. Vorgesehen ist, dass das Sekretariat der BBF-Kommission die Beiträge bei den beitragspflichtigen Betrieben mittels Rechnung einzieht. Mit Blick auf den BBF lautete bisher die Devise des SFV: «Wer zahlt, befiehlt», denn er wendete in den letzten acht Jahren, zusätzlich zu den Beiträgen von BBT und ASTRA, über 1,5 Millionen Franken für das Berufsbild auf. Daher hat er die Aufgaben ohne die Verbände, welche sich nicht für das Berufsbild engagierten, an die Hand genommen. Wenn nun auch die Mitglieder von FRE, IGBF, OAV und RFB mitbezahlen, werden ihre Vertreter auch mitbestimmen. Die beidseitige Kompromissbereitschaft stimmt> zuversichtlich. n 8. SFV-GV mit Bilanz und Ausblick Viel erreicht und noch viel zu tun Der SFV habe in den letzten Jahren einen Stand erreicht, «der sich zeigen lässt». An Herausforderungen werde es aber auch in Zukunft nicht fehlen. Mit diesen Worten stimmte Raphael Denis Huguenin am 5. November die in Olten versammelte 8. SFV-Generalversammlung auf die Tagesgeschäfte ein. Die präsidiale «State-of-the-Union»-Botschaft war klar: Der SFV habe auf einer Skala von eins bis zehn die Sieben erreicht. Der Verband finde mehr Anerkennung als früher. «Er ist politisch gefragt, man sucht die Zusammenarbeit mit uns», analysierte der Präsident. Es gebe allerdings auch Schattenseiten. Dazu zählt er die Beziehungen zu den Nicht-SFV-Verbänden. An deren Verbesserung werde gearbeitet. Zankapfel BBF Als Beispiel erwähnte er den vom SFV initiierten Berufsbildungsfonds (BBF). Dessen Zustandekommen wurde bisher durch den Widerstand der FRE, der Berner IGF sowie der Basler und Oberwalliser Fahrlehrer-Verbände verhindert. Am 15. Oktober jedoch kam es zu einer Einigung: Die genannten Verbände werden den BBF mittragen und in der für die Fondsleitung verantwortlichen Kommission ihrer Mitgliederzahl entsprechend vertreten sein – ein Kompromiss, der nicht zuletzt dank dem Bundesamt für Bildung und Technologie (BBT) zustande kam. Gemäss Antrag des zuvor tagenden Verbandsvorstands hiess die Generalversammlung die diesbezügliche Änderung des BBF-Reglements gut. Tätigkeitsprogramm Im kommenden Jahr will der Vorstand das Verbandsmarketing und die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren. Vorgesehen sind ein Werbeprospekt, ein neu gestalteter und erweiterter Internetauftritt, eine Umgestaltung des Magazins L-Drive sowie die Gratisabgabe des Verbands-«L» mit SFV-Logo. Die SFV-Matinée wird im Kanton Tessin durchgeführt. Zu den Schwerpunkten des Tätigkeitsprogramms 2013 / 14 gehören ausserdem die weitere Mitwirkung an «Opera-3» und die Herausgabe eines neuen Handbuchs als Ersatz für den Leitfaden 7. Im Rahmen von «Opera-3» wird sich eine Arbeitsgruppe mit der vom TCS lancierten, vorgezogenen Fahrausbildung (vgl. S. 5) befassen, unter Mitwirkung des Präsidenten der Fachkommis- 39 sfv / asmc Das neue Leitbild des SFV Das von der GV stillschweigend zur Kenntnis genommene Leitbild des Schweizerischen Fahrlehrer-Verbands SFV hat folgenden Wortlaut: SFV = Sicher Fahren & Verkehren Der SFV – ist das Kompetenzzentrum für die Ausbildung der Neulenker. Er hält sein Wissen auf dem neuesten Stand der Entwicklung der Strassenverkehrspädagogik und -technik sowie des Stras senverkehrsrechts. – setzt sich für die professionelle Ausund Weiterbildung der angeschlossenen Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer sowie deren Kunden – den künftigen Fahr- zeuglenkenden – ein und unterstützt sie in ihren Anliegen. – berät seine Sektionen, weitere Mitglieder sowie andere Interessierte und Fachkreise auf dem Gebiet der fahrerischen Aus- und Weiterbildung. – setzt als Organisation der Arbeitswelt Standards im Bereich der FahrlehrerBerufsbildung. Er unterhält zu diesem Zweck das Berufsbild und die Qualitätskontrolle. – orientiert sich hinsichtlich Verbandspolitik an den Interessen der Mehrheit seiner Sektionen und ihrer Basis, den Sektionsmitgliedern. Er kooperiert in diesem Sinne mit Behörden, Politik, Wirtschaft, Medien sowie Wissenschaft und Forschung. sion Auto, Jörg Schaffner. Sobald sich «Opera-3» konkret zu dieser Thematik geäussert haben wird, kann auch der SFV seine Haltung überdenken. Bisher lehnte er die vorgezogene Ausbildung ab. Schliesslich wird auf Anregung des OFV-Präsidenten Michael Nonn eine Arbeitsgruppe die Verbandsstrukturen überprüfen und der GV Bericht erstatten. QSK Im Bereich der QSK ist die Ausarbeitung eines Rahmenlehrplans für die Ausbildung der WAB-Moderatoren geplant. Auf Wunsch des Astra wird geprüft, ob die QSK auch die Moderatorenprüfung betreuen kann. Zur Diskussion steht gemäss Vorstandsbeschluss die Frage einer Zertifizierung von QSK und SFV. Im laufenden Jahr wurden bisher 61 Fahrlehrer-Kandidaten der Kategorie B geprüft, bei einer Erfolgsquote von 85 %. Weitere 64 Prüfungen folgen bis Ende Jahr. Demgegenüber betrug die Erfolgsquote bei der Kategorie A lediglich 62 %. An einem Workshop wurden u.a. die Gründe dieser wenig erfreulichen Situation erörtert und unter Beibehaltung des Qualitätsniveaus Massnahmen zu deren Verbesserung beschlossen. Ferner wurden drei neue Fahrlehrer-Berufsschulen angemeldet, wovon eine provisorisch zugelassen wurde. 40 Finanzen und Wahlen Die oppositionslose Genehmigung der Budgets bedeutete auch die Verabschiedung des Tätigkeitsprogramms. Bei unverändertem Mitgliederbeitrag rechnet der SFVVoranschlag mit einem Ertrag von rund 327 000 Franken und einem Aufwand von 312 000 Franken, was Rückstellungen erlaubt. Positiv schliesst auch das QSK- – tauscht sich mit nationalen und internationalen Gremien aus. Er fördert auf nationaler Ebene die Umsetzung von Entwicklungen und Innovationen auf dem Gebiet der Ausbildung von Neulenkerinnen und -lenkern sowie der Fahrlehrerschaft. – kommuniziert seine Positionen aktuell, glaubwürdig, sach- sowie fachgerecht und sucht ziel- und problemorientiert nach besten Lösungen. Er verfügt über ein eigenes Publikationsorgan und elektronische Kommunikationsmittel. – stellt allen Fahrlehrerinnen und -lehrern qualitativ hochstehende, preisgünstige Dienstleistungen zur Verfügung, die sie in ihren beruflichen Tätigkeiten unterstützen. n Budget ab, mit einem Ertrag von rund 280 700 Franken und einem Aufwand von 275 200 Franken. Auch hier sind Rückstellungen vorgesehen. Der aus Versammlungsmitte geäusserte Wunsch nach einer möglichst baldigen Senkung des Verbandsbeitrags wurde mit dem Hinweis gekontert, nur gesunde Finanzen ermöglichten einen schlagkräftigen Verband. Ebenfalls oppositionslos erneuerte die GV die Mandate des Präsidenten und der übrigen Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren. Anträge Auf Antrag von ZFV-Präsident Willi Wismer wird an der im kommenden Januar stattfindenden Aussprache zwischen SFV, Astra und asa die Abschaffung des Automateneintrags thematisiert. Ein zweiter ZFV-Antrag auf Anerkennung von Halbtageskursen wurde hingegen verworfen. Gemäss Anträgen des OFV setzte sich die GV für eine massgebliche Verbesserung der Information über «Opera-3» ein, im Wissen darum, dass die Informationshoheit beim Astra liegt. Gleichzeitig beauftragte sie den Vorstand, abzuklären, in welchen Kantonen die Qualitätssicherung bei den Fahrlehrern an die regionalen Verbände delegiert wurde und welches die Voraussetzungen für diese Delegation sind. Versicherungen und Facebook Abgerundet wurde die GV mit einer Präsentation des vom Vorstand in Aussicht genommenen, vergünstigten Versicherungsangebots, darunter eine Gratis-Rechtsschutzversicherung für die Berufsausübung. Laut Adrian sfv/asmc fotos hub Zbinden von der Firma VersicherungsPartner Bern AG wird die Angebotspalette auch Fahrzeug-, Fahrschul- und Krankenversicherungen sowie eine Pensionskassenlösung umfassen. Über die vielfältigen, auch für Fahrlehrer und -schulen attraktiven Anwendungsmöglichkeiten von Facebook informierte Thomas Hutter von der Hutter Consulting GmbH. (hub) n Thomas Hutter Fonds en faveur de la formation professionnelle de moniteur de conduite L’ASMC rencontre les associations non-membres R APHAEL D ENIS HUGUENIN L’Association Suisse des Moniteurs de Conduite (ASMC) finance depuis des années la formation professionnelle des moniteurs de conduite sur la base du profil développé par ses soins et mis en vigueur par l’Office fédéral de la formation et de la technologie (OFFT). Après avoir établi le programme cadre de formation, elle s’occupe des examens des candidats moniteurs de conduite des catégories A, B et C, et elle procède à l’audit des écoles professionnelles pour moniteurs de conduite. De plus, la Commission d’Assurance de la Qualité (CAQ) et son secrétariat assuré par l’ASMC épaulent l’OFFT dans la procédure de reconnaissance des diplômes étrangers de moniteurs de conduite. Ce concept a été élaboré dans l’intérêt de l’ensemble de la profession. Raison pour laquelle l’ASMC poursuit depuis quelques mois le but de créer un fonds en faveur de la formation professionnelle de moniteur de conduite, qui permettrait de répartir les coûts généraux de la formation professionnelle sur tous les moniteurs et monitrices de conduite exerçant en Suisse. Opposition des associations non-membres Forte de cet objectif, l’ASMC a soumis les documents requis à l’OFFT avec lequel elle a établi le règlement. Elle a rempli son devoir de faire part de la procédure aux moniteurs et monitrices de conduite qui ne lui sont pas affiliés. Cette démarche a suscité des réactions. Quatre associations (la Fédération Romande des Écoles de Conduite FRE, la Communauté d’intérêt des moniteurs de conduite bernois IGBF, l’Association haut-valaisanne des moniteurs de conduite OAV et l’Association régionale des moniteurs de conduite des deux Bâle RFB) sont intervenues contre le fonds auprès de l’OFFT et de l’ASMC. Le comité de l’ASMC et le représentant de l’OFFT ont conclu qu’une rencontre avec ces associations, en présence de l’OFFT, était indiquée. La rencontre a eu lieu à la mi-octobre à l’ASMC qui s’est plu à répéter que la création d’un fonds importe tous les moniteurs et monitrices de conduite dans la perspective de donner une assise sérieuse à leur formation professionnelle et par la même occasion d’en faire profiter l’image de la profession. Pour sa part, l’OFFT a souligné que la création d’un fonds servait également ses intérêts. A réception de la requête définitive, l’OFFT lancera la procédure de publication du règlement qui donne la possibilité de faire opposition. Vive le compromis Les responsables des quatre associations ont pu poser leurs questions critiques. L’essentiel portait sur le quota de 30 pour cent (effectif minimum des membres de l’association par rapport à l’ensemble des détenteurs de l’autorisation d’enseigner la conduite automobile), les possibilités de recours et la politique d’information de l’ASMC à l’égard des associations non-membres de l’association. La discussion extrêmement fructueuse a conduit aux décisions suivantes: 41 sfv / asmc −− L’ASMC s’efforce de mieux informer les associations en cause quant au fonds; −− Le fonds en faveur de la formation professionnelle peut être créé en impliquant les quatre associations non-membres. La modification correspondante du règlement est en cours de préparation. −− L’OFFT vérifie le quota. −− L’OFFT règle la procédure de recours. −− L’ASMC s’investit en faveur des «anciens» moniteurs de conduite notamment en ce qui concerne leur équivalence par rapport aux titulaires du nouveau brevet fédéral. Elle reste en contact avec l’OFFT à ce propos. −− Reste à régler la perception des cotisations au fonds. Il est prévu de confier au secrétariat de la commission du fonds la facturation des cotisations aux entreprises tenues de participer au fonds. Par rapport au fonds, l’ASMC s’était donné pour devise «Qui paie commande», vu que durant les huit ans passés elle avait investi plus de 1,5 million de francs dans la formation professionnelle en plus des contributions de l’OFFT et de l’OFROU. Elle a donc assumé à elle seule les destinées de la formation professionnelle. Si dorénavant les associations non-membres contribuent aux coûts généraux, leurs représentants auront accès aux responsabilités. On peut se montrer confiant dans la mesure où les parties sont disposées à faire des compromis. n Moniteurs selon l’ancien droit et brevet fédéral Il faut réduire les obstacles A la vue du «Moniteur de conduite avec brevet fédéral» utilisé pour leur propagande par les jeunes moniteurs formés selon le nouveau profil professionnel, les moniteurs plus âgés qui pratiquent avec succès depuis des années se sentent un peu lésés. Les moniteurs de conduite formés selon l’ancien droit sont effectivement confrontés à des restrictions. Le cas ci-après choque particulièrement Werner Waldmeier, secrétaire général de l’ASMC, et Christian Stäger, secrétaire de la CAQ: Le titulaire du permis de moniteur selon l’ancien droit, qui a passé quelques années à l’étranger, perd l’autorisation d’enseigner et doit pratiquement refaire sa formation s’il veut travailler dans le métier. Par contre, le titulaire du brevet fédéral de moniteur de conduite pourra de nouveau exercer sa profession après avoir rattrapé les cours de perfectionnement obligatoire. A l’introduction du profil professionnel, la barre a été mise haut pour les moniteurs de conduite selon l’ancien droit au motif semble-t-il que la politique en matière de formation profession- 8e assemblée générale de l’ASMC, 5.11.12, Olten. L’ottava assemblea generale dell’ASMC, l’5 novembre a Olten. 8. Generalver sammlung des SFV am 5. November in Olten. 42 nelle veut qu’on attribue une valeur élevée au brevet fédéral pour éviter qu’il ne devienne trop «bon marché». W. Waldmeier estime aujourd’hui que la barre est fixée trop haut. Il n’est pas question de dévaloriser le brevet fédéral mais de valoriser l’expérience professionnelle acquise avec succès sur une longue durée. L’ASMC ambitionne d’adapter la procédure permettant aux moniteurs et monitrices de conduite selon l’ancien droit d’obtenir le brevet fédéral. Une idée serait, selon W. Waldmeier, que les «anciens» puissent accéder à ce brevet après avoir obtenu le certificat FSEA (niveau 1). C. Stäger souhaiterait l’introduction de procédures permettant d’établir l’équivalence sur la base de la formation continue et des expériences professionnelles. La question est à l’examen à l’OFFT dans la perspective de l’adaptation des documents dont il est question. (moh) n sfv/asmc 8e AG ASMC vouée au bilan et aux perspectives Il reste à faire malgré tout Ces dernières années, l’ASMC s’est hissée à un «niveau qui se laisse voir». Mais les défis ne manqueront pas dans le futur. C’est par ce constat que Raphael Denis Huguenin a introduit l’ordre du jour de la 8e assemblée générale de l’ASMC le 5 novembre à Olten. Le message présidentiel sur l’état de l’association a levé toute ambiguïté. Sur une échelle de 1 à 10, l’ASMC a atteint le niveau 7. L’association jouit d’une plus grande estime qu’autrefois. «Elle suscite de l’intérêt côté politique et sa collaboration est recherchée», selon l’analyse de son président. Le tableau n’est évidemment pas sans ombres, en particulier pour ce qui est des relations avec les associations non membres de l’ASMC. On travaille à leur amélioration. Le fonds, cette pomme de discorde Le président a pris pour exemple le fonds en faveur de la formation professionnelle initié par l’ASMC. La résistance de la FRE, de la communauté d’intérêt des moniteurs bernois, ainsi que des associations bâloise et haut valaisanne des moniteurs de conduite fait qu’il n’a pas encore pu voir le jour. Le 15 octobre néanmoins un accord a pu être trouvé. Lesdites organisations participeront au fonds et seront représentées proportionnellement au nombre de leurs membres dans la commission responsable de la gestion du fonds. Le mérite de ce compromis revient principalement à l’Office fédéral de la formation et de la technologie (OFFT). L’assemblée générale a accepté de modifier en conséquence le règlement régissant le fonds, conformément à la proposition du comité de l’association qui venait de tenir sa séance. Programme d’activité L’année prochaine, le comité entend intensifier le marketing et les relations publiques de l’association. Sont planifiés: un prospectus, la réorganisation et l’extension du site Internet, le remodelage du magazine L-Drive et la distribution à titre gracieux du «L» ASMC avec logo. La matinée de l’ASMC sera organisée au Tessin. La poursuite de la collaboration aux travaux d’Opera-3 et la publication d’un manuel appelé à remplacer l’aide-mémoire 7 (groupes de matières) sont d’autres éléments importants du programme d’activité 2013 / 2014. Dans le cadre d’Opera-3, un groupe de travail se penchera sur la question de l’apprentissage anticipé de la conduite lan- cée par le TCS (voir page 5). Jörg Schaffner, président de la commission autos, coopérera au sein du groupe. Dès qu’Opera-3 se sera prononcé concrètement sur le sujet, l’ASMC pourra délibérer sur sa position. Jusqu’ici, elle était contre l’apprentissage anticipé. A l’instigation de Michael Nonn, président de l’OFV, les structures de l’association feront cogiter un groupe de travail qui rapportera à l’assemblée générale. CAQ La CAQ a planifié l’élaboration d’un programme d’enseignement cadre pour la formation des animateurs et animatrices 2 phases. A la demande de l’OFROU, la CAQ réfléchit aussi à la question de savoir si elle peut se charger de l’examen des animateurs. Conformément à la décision du comité, la certification de la CAQ et de l’ASMC fait l’objet de discussions. Cette année, 61 candidats au brevet de moniteur ou monitrice de conduite de la catégorie B ont été examinés. Le taux de réussite est de 85 %. D’ici fin 2012, il est prévu d’examiner encore 64 autres candidats. Le taux de réussite aux examens de la catégorie A n’est que de 62 %. Les causes de cette situation peu satisfaisante ont été examinées dans un atelier d’où sont sorties des suggestions d’amélioration n’entravant pas le niveau de qualité. Trois nouvelles écoles professionnelles pour moniteurs de conduite se sont annoncées, dont une a été provisoirement accréditée. Finances et élections En approuvant sans opposition le budget, l’assemblée générale a adopté le programme d’activité. Compte tenu du maintien de la cotisation à son niveau actuel, l’ASMC escompte 327 000 francs de recettes pour 312 000 francs de dépenses, ce qui lui permettra de constituer des réserves. La CAQ pourra également constituer des réserves puisque son budget prévoit environ 280 700 francs de recettes pour 275 200 francs de dépenses. Des rangs de l’assemblée a émané le souhait de réduire aussi rapidement que possible le montant de la cotisation. Seules des finances saines permettront à l’association d’agir avec pertinence, fut la réponse du berger à la bergère. C’est à l’unanimité aussi que l’assemblée générale a renouvelé le mandat pour une période de deux ans du président et des autres membres du comité. Propositions Suivant la proposition de Willi Wismer, président de la ZFV, la suppression de la mention du changement de 43 sfv / asmc Les nouvelles lignes directrices de l‘ASMC Voici les nouvelles lignes directrices de l’Association Suisse des Moniteurs de Conduite que son assemblée générale a adoptées à l’unanimité. ASMC = Assurance Sécurité + Maîtrise de la Conduite L’ASMC – est le centre de compétence pour la formation des nouveaux conducteurs et conductrices. Elle actualise en permanence ses connaissances en se fondant sur l’évolution de la pédagogie, de la technique et du droit qui concernent la circulation routière; – s’investit pour la formation professionnelle et le perfectionnement des moniteurs et monitrices de conduite et de leurs clients, les futurs conducteurs et conductrices. Elle défend leurs intérêts; – conseille, quant à la formation et au perfectionnement en matière de conduite, ses sections, d’autres membres ainsi que les individus et les milieux spécialisés; – fixe, en sa qualité d’organisation du monde du travail, des normes concernant la formation professionnelle des moniteurs de conduite. A ce titre, elle gère le profil professionnel et assure le contrôle de la qualité; – fonde la politique de l’association sur les intérêts de la majorité de ses sections et de leurs membres. Elle coopère dans ce sens avec les autorités, la politique, l’économie, les médias, ainsi que la science et la recherche; vitesses automatique dans le permis de conduire sera portée à l’ordre du jour de l’entretien de janvier prochain entre l’ASMC, l’OFROU et l’asa. Une autre proposition de la ZFV visant à reconnaître les cours d’une demi-journée a par contre été rejetée. Donnant suite aux propositions de l’OFV, l’assemblée générale s’est prononcée pour l’amélioration substantielle de l’information sur le projet «Opera-3» tout en sachant que l’OFROU en détient la primauté. Par la même occasion, elle a chargé le comité d’examiner dans quels cantons l’assurance qualité concernant les moniteurs et monitrices de conduite a été déléguée aux associations régionales et quelles sont les conditions de cette délégation. – échange ses expériences avec des organes nationaux et internationaux. Elle soutient au niveau national la mise en œuvre des développements et des innovations inhérents à la formation des nouveaux conducteurs et conductrices, ainsi que des moniteurs et monitrices de conduite; – communique ses positions de manière rapide, fiable, appropriée et professionnelle et elle cherche les solutions les meilleures en fonction des objectifs et des problèmes. Elle dispose d’un organe de publication et de moyens de communication électroniques; – offre à tous les moniteurs et monitrices de conduite des services avantageux et de haute qualité pour les soutenir dans leur activité professionnelle. n Assurances et Facebook L’assemblée générale s’est terminée par la présentation des assurances au rabais que le comité envisage d’offrir, notamment l’assurance gratuite de protection juridique pour professionnels. D’après Adrian Zbinden de la S.A. VersicherungsPartner Berne, la palette des produits offerts s’étendra à l’assurance des véhicules et des écoles de conduite, ainsi qu’à l’assurance maladie et à un modèle de caisse de pensions. Thomas Hutter de la Sàrl Hutter Consulting a informé l’assemblée sur les différentes et intéressantes possibilités qu’ont les moniteurs et les écoles de conduite d’utiliser Facebook. (hub) n Adrian Zbinden 44 Simone Herrmann, traductrice/ traduttrice / Übersetzerin. sfv/asmc Fondo per la formazione professionale per le maestre e i maestri conducenti Incontro con FRE / IGBF / OAV / RFB R APHAEL D ENIS HUGUENIN L’ASMC finanzia da anni il profilo professionale maestro conducente da lei creato e posto in esecuzione dall’ufficio federale della formazione professionale e della tecnologia (UFFT). Dopo il completamento del programma quadro d’insegnamento, sono stati fatti e vengono sostenuti tuttora esami delle cat. A, B e C per canditati maestri conducenti ed effettuati audit nelle scuole professionali di maestro conducente. La commissione della garanzia della qualità QSK, rispettivamente il segretariato diretto dall’ASMC, sostiene l’UFFT nel riconoscimento dei diplomi di maestri conducenti stranieri. Il concetto è stato istituito negli interessi della professione. Perciò, l’ASMC persegue da un paio di mesi l’obiettivo di creare un fondo per la formazione professionale per maestri conducenti (FFP). Ciò significa che tutte le maestre, i maestri conducenti che lavorano in Svizzera sosterrebbero i costi del profilo professionale. Opposizione da associazioni non affiliate Con questa intenzione, l’ASMC ha consegnato i documenti necessari all’UFFT competente. Il regolamento è stato elaborato in collaborazione con l’UFFT. Il dovere di informare i maestri conducenti non affiliati all’ASMC sugli eventi, è stato rispettato. Questa notizia non è rimasta senza reazione. Quattro associazioni (la Fédération Romande des Écoles de Conduite FRE, il gruppo d’interesse maestri conducenti bernesi IGBF, l’associazione maestri conducenti dell’alto Vallese e l’associazione maestri conducenti regionale di entrambi Basilea RFB), si sono rivolti all’UFFT e all’ASMC per intervenire contro il FFP. Il consiglio dell’ASMC e il rappresentante dell’UFFT sono giunti alla conclusione che una riunione congiunta delle associazioni, includendo l’UFFT sarebbe utile. Una tale riunione è stata fatta alla metà di ottobre presso l’ASMC. Essa ha precisato che l’iniziativa FFP è al servizio di tutte le maestre, di tutti i maestri conducenti, con lo scopo di garantire la loro formazione seria, utile infine all’immagine di tutti i maestri conducenti. Da parte dell’UFFT, è stato precisato che la fondazione di un FFP, è anche nell’interesse dell’UFFT. Dopo avere depositato definiti- Maestri conducenti più anziani e certificato di capacità Gli ostacoli devono diventare più bassi «Maestro conducente con certificato federale di capacità» – se i giovani maestri conducenti che hanno seguito la loro formazione secondo il nuovo profilo professionale fanno pubblicità con quest’argomento, i maestri conducenti più anziani si sentono svantaggiati. In effetti, per maestri conducenti che sono stati formati secondo il vecchio diritto, ci sono delle restrizioni. Werner Waldmeier, direttore dell’ASMC, e Christian Stäger, direttore della QSK, trovano particolarmente urtante il seguente caso: Un maestro conducente con formazione vecchia, che ha trascorso diversi anni all’estero, ha perso la sua approvazione e deve rifare in pratica la sua formazione di maestro conducente se vuole di nuovo lavorare nella sua professione. Un maestro conducente con certificato di capacità non la perde e può continuare lavorare come maestro conducente non appena ha frequentato l’aggiornamento obbligatorio. All’introduzione del profilo professionale, gli ostacoli sono stati fissati deliberatamente alti per i maestri conducenti più anziani che vogliono ottenere il certificato di capacità. Può aver avuto un ruolo la considerazione politica-professionale, a valutare alto il certificato federale professionale e di non farlo diventare troppo a buon mercato. Oggi, Waldmeier è del parere che gli ostacoli siano troppo alti. Non si tratta a degradare il certificato di capacità, ma rivalutare l’esperienza professionale lunga e di successo. L’obiettivo dell’ASMC è di adattare la procedura per l’ottenimento del certificato federale di capacità per maestri conducenti più anziani. Un’idea, secondo Waldmeier, è quella che dovrebbe essere sufficiente che un maestro conducente più anziano frequentasse in aggiunta lo SVEB-1 per ottenere il certificato di capacità. Stäger vuole che in futuro ci siano degli esami di equipollenza che tengano conto della formazione continua e dell’esperienza professionale. Attualmente ci sono dei chiarimenti con l’UFFT per adattare i progetti necessari. (moh) n sfv / asmc vamente la domanda, l’UFFT intenta una procedura di segnalazione con la possibilità di ricorso. Trovato un compromesso I responsabili delle quattro associazioni sono stati invitati a depositare le loro domande critiche. Al centro stava il quorum del 30% (parte minima di maestri conducenti dell’associazione richiedente riferito al numero totale dei titolari della licenza di maestro conducente), le possibilità di ricorso e la politica d’informazione dell’ASMC nei confronti delle associazioni non affiliate all’ASMC. La discussione estremamente feconda, ha portato alle seguenti decisioni e misure: – L’ASMC s’impegna a informare meglio le rispettive associazioni per quel che concerne il FFP. – Il FFP, potrebbe essere fondato includendo le quattro associazioni rappresentate. Un rispettivo cambio del regolamento è stato avviato. – Il quorum viene esaminato da parte dell’UFFT. – La via di ricorso / la possibilità di ricorso c’è ed è regolata mediante l’UFFT. – L’ASMC s’impegna per i cosiddetti maestri conducenti «vecchi», soprattutto per quel che concerne la loro equipollenza al certificato federale di capacità dei nuovi maestri conducenti. L’ASMC, riguardante la questione, è in contatto con l’UFFT. – È da chiarire come regolare l’incasso dei contributi al fondo. È previsto che il segretariato della commissione del FFP, incasserà i contributi mediante fattura mandata alle aziende contribuenti. Con lo sguardo sul FFP, il motto dell’ASMC era finora: «chi paga comanda», giacché ha speso negli ultimi otto anni, oltre i contributi dell’UFFT e dell’USTRA, più di 1,5 milioni di Chf per il profilo professionale. Per questo ha preso in mano il compito senza le associazioni che non s’impegnavano per il profilo professionale. Se adesso pagano anche i membri del FRE, IGBF, OAV e RFB, i loro rappresentanti avranno anche voce in capitolo. L’atteggiamento conciliante di entrambi le associazioni, sembrerebbe fiducioso. n 8a assemblea generale dell’ASMC con bilancio e previsione Raggiunto tanto e ancora tanto da fare L’ASMC avrebbe raggiunto una posizione che «si può far vedere». Le sfide però, non mancheranno nemmeno in futuro. Raphael Denis Huguenin ha iniziato l’8 di novembre con queste parole, l’ottava assemblea generale dell’ASMC. Il messaggio presidenziale «State-of-the-Union» era chiaro: l’ASMC ha raggiunto il sette su una scala da uno a dieci. Ora l’associazione sarebbe apprezzata più di prima. Essa è richiesta politicamente, «si cerca la collaborazione con noi», analizza il presidente. Però c’è anche il rovescio della medaglia. Di cui fanno parte i rapporti con le associazioni non affiliate all’ASMC. Al cui miglioramento si lavora. 46 Pomo della discordia FFP Egli ha menzionato come esempio, il fondo per la formazione professionale (FFP), promosso dall’ASMC. La cui realizzazione è stata impedita finora dalla resistenza della FRE, dell’IGF bernese e delle associazioni dei maestri conducenti basilesi e dell’alto vallese. Al 15 ottobre però, si é raggiunto un accordo: le associazioni menzionate, sosterranno il FFP e saranno rappresentate, a seconda il numero dei membri, nella commissione responsabile della direzione del fondo – un compromesso, riuscito non per ultimo, grazie all’ufficio federale della formazione professionale e della tecnologia UFFT. Secondo richiesta del Consiglio direttivo dell’associazione, riunitasi prima, l’assemblea generale ha approvato il relativo cambiamento del regolamento del FFP. Programma delle attività L’anno prossimo, il consiglio vuole intensificare il marketing dell’associazione e il lavoro pubblico. È previsto un nuovo prospetto pubblicitario e una nuova presenza internet, una riorganizzazione del giornale L-Drive e la distribuzione gratuita della «L» dell’associazione con logo ASMC. La matinée dell’ASMC si terrà in Ticino. Inoltre, la successiva cooperazione «all’Opera-3» e la consegna di un nuovo manuale come sostituzione della linea guida 7, fanno parte dei punti fondamentali del programma delle attività 2013/14. Nell’ambito di «Opera-3», un gruppo di lavoro si occuperà della formazione anticipata dei conducenti, lanciata dal TCS, con la partecipazione del presidente della commissione Auto, Jörg Schaffner (v. p. 5). Non appena «Opera-3» si sarà pronunciata di concreto su questo tema, anche l’ASMC potrà riflettere sul suo atteggiamento. Finora essa è stata contro la formazione anticipata. Infine, su proposta del presidente dell’OFV, Michael Nonn, un gruppo di lavoro esaminerà le strutture dell’associazione e faranno rapporto all’assemblea generale. sfv/asmc Le nuove linee direttrici dell’ASMC Ecco le nuove linee direttici dell’Associazione Svizzera dei Maestri Conducenti che si sono trovati all‘assemblea generale adottandole all’unanimità. ASMC = Auto in Sicurezza con Maggiore Controllo L’ASMC – è il centro di competenza per la formazione di neoconducenti. Essa si mantiene aggiornata sullo sviluppo dell’educazione e tecnologia della circolazione stradale, e della legge sulla circolazione stradale. – si adopera per una formazione professionale di base e continua delle maestre, dei maestri conducenti associati nonché dei suoi clienti – i futuri conducenti – e appoggia le loro richieste. – consiglia le sue sezioni, ulteriori membri e altri interessati ed esperti nel campo della formazione di base e continua dei conducenti. – fissa, come organizzazione del mondo del lavoro, gli standard nel campo della formazione professionale dei maestri conducenti. Essa sostiene a questo scopo, il profilo professionale e il controllo della qualità. – si orienta, per quel che concerne la politica dell’associazione, agli interessi della maggioranza delle sezioni e le sue basi, i membri di sezione. Essa collabora in questo senso con le autorità, la politica, l’economia, i media e la ricerca. QSK Nell’ambito della QSK, è pianificata l’elaborazione di un programma quadro d’insegnamento per la formazione dei moderatori WAB. Su richiesta dell’USTRA, sarà verificato se la QSK potrà occuparsi anche dell’esame di moderatore. In conformità alla decisione del Consiglio, si discuterà sulla domanda concernente la certificazione della QSK e dell’ASMC. Durante l’anno in corso, sono stati esaminati 61 candidati maestri conducenti della cat. B, con una quota di successo dell’85 %. Altri 65 esami seguiranno entro la fine dell’anno. Rispetto a ciò, la quota di successo della cat. A, è soltanto del 62 %. In un workshop si ha discusso tra l’altro, dei motivi di questa situazione poco piacevole e su decisi provvedimenti come migliorare la situazione, mantenendo il livello di qualità. Inoltre sono state annunciate tre nuove scuole professionali per maestri conducenti di cui una è stata ammessa provvisoriamente. Finanze ed elezioni Con l’approvazione senza opposizione del budget, è stato adottato anche il programma delle attività. Con la quota dei membri invariata, il preventivo dell’ASMC si aspetta un ricavo di ca. CHF 327 000.– e costi di ca. CHF 312 000.– ciò permette un accantonamento. Anche il budget della QSK chiude in positivo, con un ricavo di ca. 280 700.– e costi di CHF 275 200.–. Anche qui è previsto un accantonamento. La richiesta dell’assemblea di abbassare al più presto le quote dei membri, è stata ribattuta con l’accenno che soltanto finanze sane permettono un’associazione potente. – essa discute con organismi nazionali e internazionali. Essa promuove a livello nazionale, l’attuazione di sviluppi e innovazioni sul campo della formazione dei neoconducenti e dei maestri conducenti. – comunica le sue posizioni attuali, credibili, opportune e consoni al campo e ricerca delle soluzioni orientate all’obiettivo e alla problematica. Essa ha un organo di pubblicazione proprio e mezzi di comunicazione elettronici. – mette a disposizione di tutte le maestre, di tutti i maestri conducenti delle prestazioni di servizio altamente qualificate, le quali li sostengono nelle loro attività professionali. I mandati del presidente e del resto dei membri del Consiglio, sono stati rinnovate anche senza opposizione per un altro periodo di due anni. Domande Su domanda del presidente del ZFV Willi Wismer, si discuterà in gennaio in una riunione tra l’ASMC, USTRA e l’asa, dell’abolizione dell’iscrizione del cambio automatico. Invece, una seconda domanda del ZFV, di riconoscere corsi di mezza giornata, è stata respinta. Secondo domande dell’OFV, l’assemblea generale sostiene un netto miglioramento delle informazioni concernenti «Opera-3», consapevoli che la responsabilità delle informazioni è dell’USTRA. Contemporaneamente, essa ha incaricato il Consiglio di chiarire in quali Cantoni la sicurezza della qualità dai maestri conducenti è stata delegata alle associazioni regionali e cosa sono le condizioni per questa delegazione. Assicurazioni e facebook L’assemblea generale è stata completata con la presentazione dell’offerta d’assicurazione a costo ridotto, prevista dal Consiglio, fra cui un’assicurazione della protezione giuridica gratuita per l’esercitazione della professione. Secondo Adrian Zbinden della ditta Versicherungs Partner Bern AG, l’offerta di prodotti includerà anche un’assicurazione veicoli, scuola guida e una cassa malati, nonché una soluzione per la cassa pensione. Sulle svariate possibilità d’applicazione di facebook, attrattive anche per i maestri conducenti e scuole guide, informerà Thomas Hutter della Hutter Consulting GmbH. (hub) n 47