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75 Auffällig: der feuerrote Skleralring.
Bartgeier unter sich
75 Frappant: le cercle orbital rouge feu.
75 Molto evidente l’anello rosso attorno
agli occhi.
75 Impressiunant: il rintg da la sclera
cotschen sco il fieu.
75 The fire-red sclerotic is particularly
noticeable.
76 «Weisser» Bartgeier im Zoo.
76 Gypaète «blanc» dans un zoo.
76 Gipeto «albino» nello zoo.
76 Tschess barbet «alv» en il zoo.
76 A «white» bearded vulture in the zoo.
Bartgeier stehen auf rot!
Auch Vögel können rot werden, z. B. Höckerschwäne, deren blütenweisse Hälse sich beim Gründeln im rostfarbigen Moorwasser rot färben.
Noch weitere 119 Vogelarten, so berichtet der deutsche Biologe P. Berthold (1967), tragen rote Farbe auf ihrem Gefieder, unter ihnen auch der
Bartgeier. Vogelfedern können auf unterschiedliche Arten gefärbt sein.
Federn, die in verschiedenen Farben schillern, haben im Innern spezielle
Strukturen, die einen bestimmten Anteil des einfallenden Lichtes reflektieren. Je nach Auftreffwinkel erscheinen diese Federn oder Federbereiche dann grün, blau oder violett, wie wir es vom Gefieder der Elster oder
den Spiegeln der Schwimmenten kennen. Federfarben kommen auch
durch Farbstoffe zustande, die sich im Laufe des Wachstums in den Feinstrukturen einlagern, z. B. Carotinoide, die für das prächtige Rot der Flamingos oder mancher Finkenvögel verantwortlich sind. Daneben kennen
wir kosmetische Farben, die an den Federn kleben bleiben, wenn sie aufgetragen werden. Berthold hat sie Haftfarben genannt. Sie können passiv
77 rot gefärbter Bartgeier
aus den Pyrenäen.
77 Gypaète teinté de roux
dans les Pyrénées.
77 Gipeto tinto di rosso dei Pirenei.
77 Tschess barbet colurà cotschen
en las Pireneas.
77 Pyrenean bearded vulture,
with red staining.
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Bartgeier unter sich